ReformvorschlägeGerhard Schröder fordert Agenda 2030

Integration, Demografie, Frauenquote: Nach Altkanzler Schröder ist Deutschland reif für neue große Reformen. Der SPD rät er zur Mäßigung beim Thema Rente mit 67.

Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder fordert ein großes Reformprogramm, um Deutschland langfristig auf Wachstumskurs zu halten. Auf die Frage, ob eine Agenda 2030 nötig sei, antwortete Schröder dem Handelsblatt: "Absolut: Vor allem wegen der Alterung der Gesellschaft brauchen wir ein überzeugendes Konzept." Nötig sei insbesondere eine höhere Erwerbsquote.

Schröder äußerte sich zudem besorgt über die Debatte, die Erhöhung des Renteneintrittsalters wieder zurückzunehmen, wie sie gerade in seiner SPD immer wieder aufflammt. Das verfolge er "mit großer Sorge". Die Rente mit 67 sei richtig.

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Schröder hatte als Kanzler angesichts steigender Massenarbeitslosigkeit soziale Einschnitte unter dem Schlagwort Agenda 2010 durchgesetzt. Diese führten zu großen Spannungen in der SPD, die zur Abspaltung der WASG führten. Die WASG vereinigte sich später mit der PDS zur heutigen Linkspartei.

Der Altkanzler sprach sich außerdem für eine gesetzliche Frauenquote in Führungsgremien der Wirtschaft aus, "weil es anders nicht geht". Eine solche gesetzliche Frauenquote müsse zwar nicht für die Vorstände von Unternehmen gelten, aber es sollte auf jeden Fall in den Aufsichtsräten beginnen. Wenn dort nicht ein Anfang über eine gesetzliche Quote gemacht werde, ändere sich an der Beteiligung von Frauen in Führungsgremien in den nächsten Jahren kaum etwas.

Als Antwort auf die demografischen Herausforderungen hält Schröder zudem massive Hilfen zur Integration von Ausländern und eine gezielte Einwanderungspolitik sowie mehr Investitionen in Bildung für nötig.

Den Sozialdemokraten empfahl er mit Blick auf die Bundestagswahl 2013, stärker in die Mitte zu rücken: "Wahlen werden in der Mitte gewonnen." Die SPD sei immer gut beraten gewesen, wenn das sozialpolitische Programm um ökonomischen Sachverstand ergänzt wurde. Schröder stellte sich darüber hinaus hinter Forderungen der SPD nach einer höheren Besteuerung von Spitzenverdienern, wie sie auch von deren potenziellen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück verfochten wird.

Allerdings finde er es "weniger überzeugend", wenn der sozialistische Kandidat für das französische Staatspräsidentenamt, François Hollande, nach einem Spitzensteuersatz von 75 Prozent rufe. Bei den deutschen Sozialdemokraten sehe er dagegen niemanden, der sich ernsthaft für einen solchen Satz einsetze.

 
Leserkommentare
  1. Wein saufen.

    Bei der SPD hat sich nichts geändert. Schlimm genug, dass es immer noch Leute gibt, die aus Tradition ihr Keuzchen machen.

    Aber wenn ich ein paar Jobs hätte, bei denen ich mich um nichts Gedanken machen müsste, könnte ich auch über so Konzepte reden, die einen selbst NIE betreffen!!

    43 Leserempfehlungen
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    Der Altkanzler und seine Freunde von den Seeheimern sind immer noch eifrige Strippenzieher, die die Partei kontrollieren. Und es gibt mit Sicherheit nicht wenige in der deutschen Politik - und hier meine ich nicht nur SPD-Politiker - die es Walter Riester, Bert Rürup, Wolfgang Clement, Matthias Wissmann, Roland Koch und auch Gerhard Schröder nachtun wollen und an die ganz großen Fleischtöpfe wollen. Von solchen Politikern - einschließlich Christian Wulff (auch ein Schröder-Freund, obwohl von der CDU) - hat man zurecht die Nase voll.

    Die SPD verhält sich z.B. in der immer noch nicht ausgestandenen Wulff-Affäre sehr, sehr seltsam. Zur Aufklärung des Sumpfes von Hannover hat man keine Lust - da steckt man nämlich selbst bis über alle Ohren drin. Und in den Knochen steckt der SPD immer noch der Fall Björn Engholm, der selbst an der Barschel-Affäre stürzte - obwohl Barschel sein politischer Gegner war.

    Mein Fazit: ich kann nur dringend davor warnen, bei der kommenden Bundestagswahl CDU/CSU, FDP, und SPD zu wählen. Käufliche Politiker und käufliche Parteien brauchen wir nicht.

    hat der SPD das "S" weggenommen. Er sollte weiterhin allein seine Havannas rauchen und die nach unten torkelnde Partei in Ruhe lassen. Vielleicht kommt in dieser Partei doch noch einer hoch, der begreift, dass es keine zweite CDU benötigt in diesem Land.

    • fauler
    • 05.04.2012 um 13:46 Uhr

    Im Gegensatz zur Linken nimmt die SPD ihre Verantwortung wahr und schießt nicht jeden tag neuen Müll in die Tagespolitik.

    Agenda 2010 war in Teilen wichtig und nötig.

    Die Frage war: Mehr Arbeitslose, höhere Löhne oder weniger arbeitslose geringere Löhne. Während die Reallöhne zumindest nicht stark abgenommen, hat Schörder dafür gesorgt das mehr Menschen einen Arbeitsplatz haben und somit mehr am gesellschaftlichen Leben Teil haben können.

    http://www.zeit.de/2011/5...

    "Gandhi hätte all diese Stimmen als Antwort auf unsere Krise gutgeheißen und zugleich nach Fürsprechern für eine neue Form von Arbeit Ausschau gehalten. Denn in seiner ökosozialistischen Vision nimmt die Arbeit eine zentrale Stellung ein. Sie bildet für ihn die Grundlage unserer Selbstachtung, sie ist die elementare Voraussetzung für unsere Autonomie, kurz: Die Arbeit ist das entscheidende Mittel, mit dem wir unsere Freiheit und Unabhängigkeit zum Ausdruck bringen."

    Wer seid ihr, um das den Menschen vorzubehalten?!

    Der Altkanzler und seine Freunde von den Seeheimern sind immer noch eifrige Strippenzieher, die die Partei kontrollieren. Und es gibt mit Sicherheit nicht wenige in der deutschen Politik - und hier meine ich nicht nur SPD-Politiker - die es Walter Riester, Bert Rürup, Wolfgang Clement, Matthias Wissmann, Roland Koch und auch Gerhard Schröder nachtun wollen und an die ganz großen Fleischtöpfe wollen. Von solchen Politikern - einschließlich Christian Wulff (auch ein Schröder-Freund, obwohl von der CDU) - hat man zurecht die Nase voll.

    Die SPD verhält sich z.B. in der immer noch nicht ausgestandenen Wulff-Affäre sehr, sehr seltsam. Zur Aufklärung des Sumpfes von Hannover hat man keine Lust - da steckt man nämlich selbst bis über alle Ohren drin. Und in den Knochen steckt der SPD immer noch der Fall Björn Engholm, der selbst an der Barschel-Affäre stürzte - obwohl Barschel sein politischer Gegner war.

    Mein Fazit: ich kann nur dringend davor warnen, bei der kommenden Bundestagswahl CDU/CSU, FDP, und SPD zu wählen. Käufliche Politiker und käufliche Parteien brauchen wir nicht.

    hat der SPD das "S" weggenommen. Er sollte weiterhin allein seine Havannas rauchen und die nach unten torkelnde Partei in Ruhe lassen. Vielleicht kommt in dieser Partei doch noch einer hoch, der begreift, dass es keine zweite CDU benötigt in diesem Land.

    • fauler
    • 05.04.2012 um 13:46 Uhr

    Im Gegensatz zur Linken nimmt die SPD ihre Verantwortung wahr und schießt nicht jeden tag neuen Müll in die Tagespolitik.

    Agenda 2010 war in Teilen wichtig und nötig.

    Die Frage war: Mehr Arbeitslose, höhere Löhne oder weniger arbeitslose geringere Löhne. Während die Reallöhne zumindest nicht stark abgenommen, hat Schörder dafür gesorgt das mehr Menschen einen Arbeitsplatz haben und somit mehr am gesellschaftlichen Leben Teil haben können.

    http://www.zeit.de/2011/5...

    "Gandhi hätte all diese Stimmen als Antwort auf unsere Krise gutgeheißen und zugleich nach Fürsprechern für eine neue Form von Arbeit Ausschau gehalten. Denn in seiner ökosozialistischen Vision nimmt die Arbeit eine zentrale Stellung ein. Sie bildet für ihn die Grundlage unserer Selbstachtung, sie ist die elementare Voraussetzung für unsere Autonomie, kurz: Die Arbeit ist das entscheidende Mittel, mit dem wir unsere Freiheit und Unabhängigkeit zum Ausdruck bringen."

    Wer seid ihr, um das den Menschen vorzubehalten?!

  2. Die scheinen aber etwas zuviel Freizeit zu haben,
    die Mit"arbeiter" dort bei Gazprom.

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    • joG
    • 05.04.2012 um 11:38 Uhr

    ....diskreditierter Mahner der Wahrhaftigkeit Grass sich mit seiner Meinung meldete, kommt der unkorrumpierbare Altekanzler und sagt seine ungefragte Meinung laut. Nixon hat das nicht getan.

    • joG
    • 05.04.2012 um 11:38 Uhr

    ....diskreditierter Mahner der Wahrhaftigkeit Grass sich mit seiner Meinung meldete, kommt der unkorrumpierbare Altekanzler und sagt seine ungefragte Meinung laut. Nixon hat das nicht getan.

  3. Ich kann Schröder nur gratulieren zu dem Bärendienst, den er seiner Partei hiermit erweist. Er liefert mit seiner Foderung nach einer neuen "Agenda" die Begründung für die Existenz einer weiteren sozialdemokratischen Partei (LINKE). Man glaubt es kaum. Nach all den Parteienspaltungen der letzten Jahre meint der Herr immernoch, die "Mitte" sei entscheidend.

    Ich kann aus parteientheoretischer Sicht nicht nachvollziehen, wie ein Altkanzler die innenpolitische Lage und auch die wirtschaftliche Lage der Menschen in D-Land so verkennen kann. Aber ich freue mich sehr, dass die SPD munter an ihrer eigenen Demontage arbeitet - auch und gerade mit Hinblick auf die NRW-Wahl. Wer nach HartzIV, Afghanistan, Rentenkürzungen, Steuererlässen für Reiche und Körperschaften und sonstigen New-Labour-Verfehlungen immer noch nach einer neuen Agenda ruft, hat es verdient abgestraft zu werden.

    Es wird Zeit, dass sich in Deutschland wieder eine sozialdemokratische Partei etabliert, die dieses Wort nicht nur im Namen trägt.

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    ... und zwar Ihnen, ahlibaba2, zu Ihrer absolut zutreffenden Einschätzung.
    Da versuchen die Pseudo-Genossen wie Steinbrück, Steinmeier, Schröder & Co. mit Mittelmaß in der sogenannten "Bürgerlichen Mitte" zu punkten und übersehen, daß der "Bürgerliche Wähler" lieber das Original mit Namen CDU/CSU bevorzugt, statt sich dem halbherzigen Plagiat namens "SPD" zuzuwenden.
    Herr Gabriel macht ab und an mal ein paar Bemerkungen, die darauf schließen lassen, daß er sich noch dunkel an dasjenige erinnert, was die SPD einmal ausgemacht hat. Auf halbem Weg bekommt der SPD-Vorsitzende jedoch regelmäßig Angst vor der eigenen Courage und rudert schnell wieder zurück.
    Wenn die SPD nicht zu dem zurückkehrt, was sie einmal war, nämlich die Partei der kleinen Leute, wird sie spätestens dann untergehen, wenn ihr die letzten Altgenossen, die aus Tradition SPD wählen, weggestorben sind.
    Mit ihrem CDU-Kuschelkurs macht sich SPD überflüssig.

    hat er Recht. Man muss ehrlicherweise anerkennen, dass Schröders Reformen die deutsche Wirtschaft geholfen haben.
    Das Systen Kohl hat soviele Arbeitlose geschaffen (Wiedervereinigung Chaos Debakel, hohere Verschuldung und Euro) und nicht Schröders Reformen. Die waren schon längst überfällig.
    Besser ist allenfalls vier Millionen in Minijob Sektoren zu beschäftigen als vier Millionen mehr Arbeitslosen.

    Wer etwas Sachverstand verfügt weiss, dass Umstrukturierungsmaßnahmen erst nach Jahren Wirkung zeigen. Schröder hat sich geopfert, und Frau Merkel heimst die Erfolge ein.

    ... und zwar Ihnen, ahlibaba2, zu Ihrer absolut zutreffenden Einschätzung.
    Da versuchen die Pseudo-Genossen wie Steinbrück, Steinmeier, Schröder & Co. mit Mittelmaß in der sogenannten "Bürgerlichen Mitte" zu punkten und übersehen, daß der "Bürgerliche Wähler" lieber das Original mit Namen CDU/CSU bevorzugt, statt sich dem halbherzigen Plagiat namens "SPD" zuzuwenden.
    Herr Gabriel macht ab und an mal ein paar Bemerkungen, die darauf schließen lassen, daß er sich noch dunkel an dasjenige erinnert, was die SPD einmal ausgemacht hat. Auf halbem Weg bekommt der SPD-Vorsitzende jedoch regelmäßig Angst vor der eigenen Courage und rudert schnell wieder zurück.
    Wenn die SPD nicht zu dem zurückkehrt, was sie einmal war, nämlich die Partei der kleinen Leute, wird sie spätestens dann untergehen, wenn ihr die letzten Altgenossen, die aus Tradition SPD wählen, weggestorben sind.
    Mit ihrem CDU-Kuschelkurs macht sich SPD überflüssig.

    hat er Recht. Man muss ehrlicherweise anerkennen, dass Schröders Reformen die deutsche Wirtschaft geholfen haben.
    Das Systen Kohl hat soviele Arbeitlose geschaffen (Wiedervereinigung Chaos Debakel, hohere Verschuldung und Euro) und nicht Schröders Reformen. Die waren schon längst überfällig.
    Besser ist allenfalls vier Millionen in Minijob Sektoren zu beschäftigen als vier Millionen mehr Arbeitslosen.

    Wer etwas Sachverstand verfügt weiss, dass Umstrukturierungsmaßnahmen erst nach Jahren Wirkung zeigen. Schröder hat sich geopfert, und Frau Merkel heimst die Erfolge ein.

  4. Kleiner Mann, dicke Hose.
    Keine 3 Tage im Amt und mit Brioni und Cohiba posiert.
    Schröder, der absolute Tiefpunkt von dem sich die SPD und dieses Land nicht mehr erholen werden.

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    • Stroke
    • 05.04.2012 um 11:43 Uhr

    Ohne Schröder und die asoziale Politik dieses Genossen der Bosse ginge es Deutschland und einem großen Teil der europäischen Länder erheblich besser.

    Die Agenda Schröders hat nichts weiter geschafft, als einen gigantischen Sozialabbau, einen beschämend großen Niedriglohnbereich und eine Politikverdrossenheit, wie noch nie in der Geschichte Deutschlands.

    Schröders Agenda hat eine wesentliche Schuld an der Finanzkrise und am Niedergang Griechenlands und anderer südeuropäischer Staaten, da sie das außenwirtschaftliche Gleichgewicht, durch Niedriglöhne und Exportüberschüsse, zerstörte!

    Dass dieser Mann immer noch wagt, freche Forderungen zu stellen, statt sich angesichts des Desasters, das er anrichtete, zu verkriechen, zeigt wes Geistes Kind er ist.

    Das sehe ich nicht so dramatisch, weil es immer einen Weg gibt, den man gehen kann, wenn man erkannt hat, daß man auf dem Falschen war. Nur da sehe ich bei der SPD-Führung im Moment niemanden, der dazu bereit wäre einen neuen, sozial gerechten Weg einzuschlagen. Das ist das eigendlich Enttäuschende für mich. Die einzige Ausnahme ist Frau Kraft, die wird wegen ihrer Vorgehensweise von der CDU und FDP als Schuldenmacherin gebrandtmarkt, weil sie versucht, auch den nicht so Gutbetuchten, gerecht zu werden. Soweit sind wir schon gekommen. Vielleicht, wenn sie die Wahl gewinnt, was für NRW zu wünschen wäre, regt sich auch in der Bundes-SPD etwas zum Nachdenken, wie man die Bundestagswahl gewinnen kann. In der Mitte bestimmt nicht!!!

    • Stroke
    • 05.04.2012 um 11:43 Uhr

    Ohne Schröder und die asoziale Politik dieses Genossen der Bosse ginge es Deutschland und einem großen Teil der europäischen Länder erheblich besser.

    Die Agenda Schröders hat nichts weiter geschafft, als einen gigantischen Sozialabbau, einen beschämend großen Niedriglohnbereich und eine Politikverdrossenheit, wie noch nie in der Geschichte Deutschlands.

    Schröders Agenda hat eine wesentliche Schuld an der Finanzkrise und am Niedergang Griechenlands und anderer südeuropäischer Staaten, da sie das außenwirtschaftliche Gleichgewicht, durch Niedriglöhne und Exportüberschüsse, zerstörte!

    Dass dieser Mann immer noch wagt, freche Forderungen zu stellen, statt sich angesichts des Desasters, das er anrichtete, zu verkriechen, zeigt wes Geistes Kind er ist.

    Das sehe ich nicht so dramatisch, weil es immer einen Weg gibt, den man gehen kann, wenn man erkannt hat, daß man auf dem Falschen war. Nur da sehe ich bei der SPD-Führung im Moment niemanden, der dazu bereit wäre einen neuen, sozial gerechten Weg einzuschlagen. Das ist das eigendlich Enttäuschende für mich. Die einzige Ausnahme ist Frau Kraft, die wird wegen ihrer Vorgehensweise von der CDU und FDP als Schuldenmacherin gebrandtmarkt, weil sie versucht, auch den nicht so Gutbetuchten, gerecht zu werden. Soweit sind wir schon gekommen. Vielleicht, wenn sie die Wahl gewinnt, was für NRW zu wünschen wäre, regt sich auch in der Bundes-SPD etwas zum Nachdenken, wie man die Bundestagswahl gewinnen kann. In der Mitte bestimmt nicht!!!

  5. Deine letzten "Reformen" haben fast ein Viertel der arbeitenden Menschen zu Bettlern gemacht (mehr als 22% der arbeitenden Deutschen arbeiten im Niedriglohnsektor).
    Noch mehr solcher Reformen und dieses Land kann m.E. endgültig seine Zukunftsfähigkeit abschreiben.

    48 Leserempfehlungen
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    hat er Recht. Man muss ehrlicherweise anerkennen, dass Schröders Reformen die deutsche Wirtschaft geholfen haben.
    Das Systen Kohl hat soviele Arbeitlose geschaffen (Wiedervereinigung Chaos Debakel, hohere Verschuldung und Euro) und nicht Schröders Reformen. Die waren schon längst überfällig.
    Besser ist allenfalls vier Millionen in Minijob Sektoren zu beschäftigen als vier Millionen mehr Arbeitslosen.

    Wer etwas Sachverstand verfügt weiss, dass Umstrukturierungsmaßnahmen erst nach Jahren Wirkung zeigen. Schröder hat sich geopfert, und Frau Merkel heimst die Erfolge ein.

    hat er Recht. Man muss ehrlicherweise anerkennen, dass Schröders Reformen die deutsche Wirtschaft geholfen haben.
    Das Systen Kohl hat soviele Arbeitlose geschaffen (Wiedervereinigung Chaos Debakel, hohere Verschuldung und Euro) und nicht Schröders Reformen. Die waren schon längst überfällig.
    Besser ist allenfalls vier Millionen in Minijob Sektoren zu beschäftigen als vier Millionen mehr Arbeitslosen.

    Wer etwas Sachverstand verfügt weiss, dass Umstrukturierungsmaßnahmen erst nach Jahren Wirkung zeigen. Schröder hat sich geopfert, und Frau Merkel heimst die Erfolge ein.

  6. Schröder hat schlicht Recht! So wie er mit der Agenda 2010 Recht hatte. Basta!

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    Danke für Ihren durch Sachargumente gefestigten Kommentar. So einfach kann Leben sein!

    neu verwaltet. einen gesellschaftsVERträglichen , modernen demokratischen zukunftsentwurf, hat schröder nie gehabt. er ist ein possenreisser. deswegen zu schreiben schröder hat recht..worin? im manipulieren der tatsächlichen arbeitslosenstatistik..im behandeln von alleinerziehenden hartz4 müttern (40%), beim verteidigen der fleischtröge,
    oder war es afghanistan, oder die grossmäuligkeit für griechenland.
    sie können ja sagen was gut und verträglich war, mir fällt nur marktkonformes kriechertum ein.

    Danke für Ihren durch Sachargumente gefestigten Kommentar. So einfach kann Leben sein!

    neu verwaltet. einen gesellschaftsVERträglichen , modernen demokratischen zukunftsentwurf, hat schröder nie gehabt. er ist ein possenreisser. deswegen zu schreiben schröder hat recht..worin? im manipulieren der tatsächlichen arbeitslosenstatistik..im behandeln von alleinerziehenden hartz4 müttern (40%), beim verteidigen der fleischtröge,
    oder war es afghanistan, oder die grossmäuligkeit für griechenland.
    sie können ja sagen was gut und verträglich war, mir fällt nur marktkonformes kriechertum ein.

  7. Danke für Ihren durch Sachargumente gefestigten Kommentar. So einfach kann Leben sein!

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    Antwort auf "Er hat Recht..."
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    Es macht hier keinen Sinn mehr sachlich über die Agenda 2010 zu diskutieren. Der Großteil der Leute, und da rechne ich auch sie dazu, sind schlicht nicht in der Lage wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Sie schreien nur "Hartz-4", "Niedriglohn", "Lieharbeit" und welche Schlagworte ihnen sonst noch einfallen.
    Man muss sich einfach an die Situation erinnern, in der D Anfang des jahrtausends stand. 5 Mio Arbeitslose in der offiziellen Statistik. Unbezahlbare Renten- und Sozialsysteme. Alle ökonomischen Trajektorien zeigten nach unten. Es musste etwas geschehen. Und dies anzustoßen erforderte großen Mut. Letztlich hat es Schröder die macht gekostet. Der preis war hoch, aber das erstarrte und verkrustete System musste zumindest teilweise aufgebrochen werden. Dafür mussten viele menschen Opfer bringen, und si ebringen diese bis heute. Aber es ergaben sich für viele andere Menschen wieder Chancen in Erwerbsarbeit zu kommen. Investitionen waren wirde möglich.
    "Wirtschaft" ist eine hochkomplexe Angelegenheit, und nicht immer führen gutgemeinte Rezepte zu einem positiven Erfolg. Die Agenda 2010 war ein riskanter und mutiger Versuch ein erstarrtes System wieder wettbewerbsfähiger zumachen. Ein Volkswirtschaft ist heute eben kein Nullsummenspiel mehr, in der man dem einen gibt, was man dem anderen nimmt. Es gibt keinen einfachen - und scheinbar gerechten- Verteilungsmechanismus mehr.
    Deshalb war die agenda bei allen Schwächen der richtige Weg, der fortgeführt werden muss.

    Es macht hier keinen Sinn mehr sachlich über die Agenda 2010 zu diskutieren. Der Großteil der Leute, und da rechne ich auch sie dazu, sind schlicht nicht in der Lage wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Sie schreien nur "Hartz-4", "Niedriglohn", "Lieharbeit" und welche Schlagworte ihnen sonst noch einfallen.
    Man muss sich einfach an die Situation erinnern, in der D Anfang des jahrtausends stand. 5 Mio Arbeitslose in der offiziellen Statistik. Unbezahlbare Renten- und Sozialsysteme. Alle ökonomischen Trajektorien zeigten nach unten. Es musste etwas geschehen. Und dies anzustoßen erforderte großen Mut. Letztlich hat es Schröder die macht gekostet. Der preis war hoch, aber das erstarrte und verkrustete System musste zumindest teilweise aufgebrochen werden. Dafür mussten viele menschen Opfer bringen, und si ebringen diese bis heute. Aber es ergaben sich für viele andere Menschen wieder Chancen in Erwerbsarbeit zu kommen. Investitionen waren wirde möglich.
    "Wirtschaft" ist eine hochkomplexe Angelegenheit, und nicht immer führen gutgemeinte Rezepte zu einem positiven Erfolg. Die Agenda 2010 war ein riskanter und mutiger Versuch ein erstarrtes System wieder wettbewerbsfähiger zumachen. Ein Volkswirtschaft ist heute eben kein Nullsummenspiel mehr, in der man dem einen gibt, was man dem anderen nimmt. Es gibt keinen einfachen - und scheinbar gerechten- Verteilungsmechanismus mehr.
    Deshalb war die agenda bei allen Schwächen der richtige Weg, der fortgeführt werden muss.

    • kinnas
    • 05.04.2012 um 11:05 Uhr

    steh mir bei.

    Im Zuge eines deutsch-französischen Jugendgipfels hatte ich vor ca 10 Jahren die Gelegenheit Herrn Schröder mal von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten. Sein ganzes Gehabe auf diesem Gipfel war mir mehr als peinlich. Arrogantes Gehabe, überhaupt kein Interesse an den Jugendlichen, die anwesend waren und absolut kein Anzeichen von Intelligenz zu sehen.

    Herr Chirac dagegen, vom Volk direkt gewählt war da ganz anders, er hat wenigstens glaubhaft rübergebracht, daß er sich für die Jugendlichen interessiert, saß meistens bei Jugendlichen und hat mit uns dikutiert.

    Und so jemand wie Herr Schröder bekommt hier nochmal die Möglichkeit seine Ansichten kund zu tun. Armes Deutschland, wirklich! Lasst doch endlich mal diejenigen in den Zeitungen zu Wort kommen, die Ahnung haben und nicht nur von sich selbst überzeugt sind!

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    nicht -aber leider "Bauernschläue":damit lockte er viele Wähler!
    Disgraziatamente!

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au.

    nicht -aber leider "Bauernschläue":damit lockte er viele Wähler!
    Disgraziatamente!

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au.

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