ArbeitsmarktAltkanzler Schröder fordert Mindestlohn

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Folgen seiner Agenda 2010 bedauert. Auf einer Konferenz forderte er einen gesetzlichen Mindestlohn.

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat Auswirkungen seiner Arbeitsmarktreform Agenda 2010 bedauert und die Arbeitgeber dafür verantwortlich gemacht. Sie hätten die Ausweitung von Niedriglohnjobs "ausgenutzt", sagte Schröder laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga auf einer Konferenz in Brüssel.

Er plädierte für einen "vernünftigen" gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Jeder müsse seine Familie von seiner Arbeit ernähren können, sagte Schröder.

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Auf der Konferenz in Brüssel ging es um wirtschaftliche Reformen in Deutschland und in Belgien. Der belgische Außenminister Didier Reynders lobte Schröder laut Belga für das "schwierige" Reformpaket und machte deutlich, dass er die Agenda 2010 als Vorbild sieht.

Schröder erläuterte das Reformprogramm, das er im März 2003 präsentiert hatte. Kernstück war das Prinzip des Förderns und Forderns und die Zusammenlegung von Arbeits- und Sozialhilfe. Für Menschen in schlecht bezahlten Jobs habe die Reform aber negative Folgen gehabt, räumte Schröder ein.

 
Leserkommentare
    • jorkal
    • 17.04.2012 um 17:59 Uhr

    muss sich an dem Schaden messen lassen, den er anrichtet.

    8 Leserempfehlungen
  1. 2. [...]

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachlich argumentierte Diskussionsbeiträge. Danke, die Redaktion/lv

  2. "Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt...", sagte Gerhard Schröder als Bundeskanzler auf dem World Economic Forum am 28. Januar 2005 in Davos und ließ sich dafür feiern.

    Und jetzt behauptet er, allein die bösen Arbeitgeber (denen er doch das Instrumentarium für Lohndumping in die Hand gab) seien an den Fehlentwicklungen schuld. Dreister und verlogener geht es ja kaum noch.

    16 Leserempfehlungen
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    Auch vor noch kurzer Zeit äußerte sich der olle Schröder in den Medien dahingehend, die "gute Wirtschaftslage " in Deutschland sei allein ihm und seiner Agenda zu verdanken.

    Dann war er vor einigen Wochen bei Sarkozy, um ihm seine geniale Politik der Agenda 2010 zu erläutern.

    Und das Konstrukt Agenda 2010 ist ja so gestaltet, dass der Arbeitssuche keine Möglichkeit der freien Entscheidung hat:

    1.Er wird entweder durch das Jobcenter zur Annahme "jeden" Jobs gezwungen, auch für 5 Euro.

    2. Er findet überhaupt nur noch Jobs im Niedriglohnsektor.

    Als die Agenda zur Debatte stand, habe ich mir ein Demonstrationsschild gemalt und habe vor dem Parteitag der SPD demonstriert.

    Auf meinem Schild standen meine Prognosen:
    Kinderarmut, unbeschreibliche Altersarmut, mehr Krankheiten wie Depressionen, mehr Obdachlose, Kriminalität etc.

    Um solche Folgen vorauszusehen, braucht man weder Wirtschafts - noch Sozialexperte zu sein.

    Die Aufstockung ist eine staatlich organisierte Veruntreuung von Steuergeldern zugunsten der Arbeitgeber.

    Ich verabscheue solche unehrlichen vorgaukelnden selbstsüchtigen Charaktere wie Herrn Schröder zutiefst.

    Wie sagte Volker Pispers noch: seit Schröder traue er dem zweiten Bildungsweg nicht mehr.

    Auch vor noch kurzer Zeit äußerte sich der olle Schröder in den Medien dahingehend, die "gute Wirtschaftslage " in Deutschland sei allein ihm und seiner Agenda zu verdanken.

    Dann war er vor einigen Wochen bei Sarkozy, um ihm seine geniale Politik der Agenda 2010 zu erläutern.

    Und das Konstrukt Agenda 2010 ist ja so gestaltet, dass der Arbeitssuche keine Möglichkeit der freien Entscheidung hat:

    1.Er wird entweder durch das Jobcenter zur Annahme "jeden" Jobs gezwungen, auch für 5 Euro.

    2. Er findet überhaupt nur noch Jobs im Niedriglohnsektor.

    Als die Agenda zur Debatte stand, habe ich mir ein Demonstrationsschild gemalt und habe vor dem Parteitag der SPD demonstriert.

    Auf meinem Schild standen meine Prognosen:
    Kinderarmut, unbeschreibliche Altersarmut, mehr Krankheiten wie Depressionen, mehr Obdachlose, Kriminalität etc.

    Um solche Folgen vorauszusehen, braucht man weder Wirtschafts - noch Sozialexperte zu sein.

    Die Aufstockung ist eine staatlich organisierte Veruntreuung von Steuergeldern zugunsten der Arbeitgeber.

    Ich verabscheue solche unehrlichen vorgaukelnden selbstsüchtigen Charaktere wie Herrn Schröder zutiefst.

    Wie sagte Volker Pispers noch: seit Schröder traue er dem zweiten Bildungsweg nicht mehr.

  3. Entfernt. Bitte achten Sie in Ihren Beiträgen auf einen sachlichen und angemessenen Diskussionston. Danke, die Redaktion/lv

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  4. Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/lv

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    nämlich das der Verstand der Einsicht immer zwei Schritte zurück liegt... ("was soll man zu später Einsicht sagen")...

    Und ob das wirklich eine Einsicht ist -wage ich ehrlich zu bezweifeln - hat sich seine Doris nicht gerade auch für die Politik entschieden - na danke...

    Und was sagt diese Einsicht: "Sie hätten die Ausweitung von Niedriglohnjobs "ausgenutzt", sagte Schröder":

    Klar - jetzt sind nur die bösen Arbeitgeber schuld - ich glaub ich werd nicht mehr...

    Außerdem hat er wirklich schon andere Töne weit von jeder Einsicht geäußert (Davos u. a.)...

    Ich kann dazu nur sagen: Ein Mensch (egal ob Mann ob Frau), der ein solches "Paket" schnürt und sich jahrelang dafür feiern lässt, wenn man diese nicht zu überbietende "Ohrfeige" auch noch lobt - dem glaube ich doch nicht im Ernst, dass er das bedauert was er angerichtet hat...

    Er hat "Drückerkolonist" Maschmeyer Tor und Türe geöffnet - mit seinem Plädoyer für private Absicherung fürs Alter...

    Aber gut, wenn Sie ihm glauben mögen - dann ist das Ihre freie Entscheidung und Ihr gutes Recht...

    Und jetzt will seine Gattin zeigen was in ihr steckt...

    Ehrlich: Ich will's gar nicht wissen...

    Liebe Grüße und gute Nacht

    nämlich das der Verstand der Einsicht immer zwei Schritte zurück liegt... ("was soll man zu später Einsicht sagen")...

    Und ob das wirklich eine Einsicht ist -wage ich ehrlich zu bezweifeln - hat sich seine Doris nicht gerade auch für die Politik entschieden - na danke...

    Und was sagt diese Einsicht: "Sie hätten die Ausweitung von Niedriglohnjobs "ausgenutzt", sagte Schröder":

    Klar - jetzt sind nur die bösen Arbeitgeber schuld - ich glaub ich werd nicht mehr...

    Außerdem hat er wirklich schon andere Töne weit von jeder Einsicht geäußert (Davos u. a.)...

    Ich kann dazu nur sagen: Ein Mensch (egal ob Mann ob Frau), der ein solches "Paket" schnürt und sich jahrelang dafür feiern lässt, wenn man diese nicht zu überbietende "Ohrfeige" auch noch lobt - dem glaube ich doch nicht im Ernst, dass er das bedauert was er angerichtet hat...

    Er hat "Drückerkolonist" Maschmeyer Tor und Türe geöffnet - mit seinem Plädoyer für private Absicherung fürs Alter...

    Aber gut, wenn Sie ihm glauben mögen - dann ist das Ihre freie Entscheidung und Ihr gutes Recht...

    Und jetzt will seine Gattin zeigen was in ihr steckt...

    Ehrlich: Ich will's gar nicht wissen...

    Liebe Grüße und gute Nacht

  6. Der SPD-Schröder hat sich wissentlich und vorsätzlich
    sehr gerne von einigen Arbeitgebern benutzen lassen damit
    sein Selbstwertgefühl steigt.
    Als ehemaliger JUSO-Vorsitzender hat er an grossen Teilen
    der Arbeitnehmerschaft Verrat ausgeübt und die ehemaligen
    Ziele der Sozialdemokratie gröblichst vernachlässigt.

    9 Leserempfehlungen
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    Schröder hat seiner Partei das Sozialdemokratische gründlich ausgetrieben und dafür gesorgt, dass der Wähler, der die schreckliche neoliberale Politik von Schwarz-Gelb nicht mehr erträgt, künftig kaum noch eine Wahl hat: Denn die von den Seeheimern zersetzte SPD tut zwar so, als sei sie eine Oppositionspartei, in Wahrheit aber sehnt sie sich nach der Rolle als Juniorpartner in einer Großen Koalition ab 2013. Und entsprechend eiert sie rum.

    wird hier aber zensiert!

    Schröder hat seiner Partei das Sozialdemokratische gründlich ausgetrieben und dafür gesorgt, dass der Wähler, der die schreckliche neoliberale Politik von Schwarz-Gelb nicht mehr erträgt, künftig kaum noch eine Wahl hat: Denn die von den Seeheimern zersetzte SPD tut zwar so, als sei sie eine Oppositionspartei, in Wahrheit aber sehnt sie sich nach der Rolle als Juniorpartner in einer Großen Koalition ab 2013. Und entsprechend eiert sie rum.

    wird hier aber zensiert!

  7. Schröder hat seiner Partei das Sozialdemokratische gründlich ausgetrieben und dafür gesorgt, dass der Wähler, der die schreckliche neoliberale Politik von Schwarz-Gelb nicht mehr erträgt, künftig kaum noch eine Wahl hat: Denn die von den Seeheimern zersetzte SPD tut zwar so, als sei sie eine Oppositionspartei, in Wahrheit aber sehnt sie sich nach der Rolle als Juniorpartner in einer Großen Koalition ab 2013. Und entsprechend eiert sie rum.

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    Antwort auf "Der Herr Schröder"
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    Schauen Sie doch mal was aus der SPD jetzt geworden ist, da war es aber zu Schröders Seiten viel besser bestellt. Heute fehlt das Konzept, Ideen und Durchsetzungskraft.

    Schauen Sie doch mal was aus der SPD jetzt geworden ist, da war es aber zu Schröders Seiten viel besser bestellt. Heute fehlt das Konzept, Ideen und Durchsetzungskraft.

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