GleichberechtigungSchröder knüpft ihre politische Zukunft an die Frauenquote

"Solange ich Ministerin bin, wird es keine starre Quote geben": Kristina Schröder legt sich im Streit um eine gesetzliche Frauenquote schicksalhaft fest.

Die CDU-Politikerin Kristina Schröder verbindet ihre eigene Karriere mit der Ablehnung einer gesetzlichen Frauenquote in Unternehmen. "Es ist ganz klar: Solange ich Ministerin bin, wird es keine starre Quote geben", sagte die Bundesfamilienministerin der Bild am Sonntag. Bei einer starren Quote würden lediglich ein, zwei Frauen pro Konzern als Aufsichtsrätin zusätzlich "ins Schaufenster gestellt." Das bringe aber nichts für Frauen in ganz normalen Führungspositionen.

"Die starre 30-Prozent-Quote für Aufsichtsräte hilft in den Dax-30-Konzernen rechnerisch 75 Frauen. Mit den Selbstverpflichtungen, wie ich sie mit den Dax-30-Unternehmen für alle Führungsebenen vereinbart habe, bringen wir 4.600 Frauen neu in Führungspositionen. Damit verändern wir praktisch die komplette Unternehmenskultur für Frauen", sagte Schröder der Zeitung.

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Die Ministerin räumte ein, selbst Nutznießerin einer Frauenquote gewesen zu sein. "Bei meiner ersten Bundestagskandidatur 2002 habe ich davon profitiert. Es wird mir bis heute hämisch vorgeworfen. Sie sehen: Eine Quote bedeutet für Frauen oft einen Makel, den sie manchmal nie wieder loswerden."

Schröder will Bedingungen für Betreuungsgeld

Schröder äußerte sich außerdem zu dem auch in der schwarz-gelben Koalition umstrittenen Betreuungsgeld. Die Auszahlung solle davon abhängig gemacht werden, ob Eltern mit ihren Kindern Pflichtuntersuchungen beim Kinderarzt wahrnehmen, sagte Schröder. Versäumten die Eltern solche Untersuchungen, sei das "oft ein Indikator für problematische Verhältnisse."

Die Ministerin sagte, es gebe eine Minderheit von Kindern aus schwierigen Verhältnissen, die von einer frühen Förderung in der Kita stark profitieren würden. "Diese kleine Gruppe sollten wir im Auge haben, wenn es darum geht, beim Betreuungsgeld einen falschen Anreiz zu vermeiden."

Die SPD sieht sich dadurch in ihrer Kritik bestätigt. Schröder selbst gebe zu, dass das Betreuungsgeld als "Fernhalteprämie" wirke. Gerade Kinder, für die ein Kitabesuch wegen ihres schwierigen sozialen Umfelds besonders wichtig wäre, würden durch das Betreuungsgeld von Kitas ferngehalten, sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles.

Die CSU beharrt auf der Einführung des von den Koalitionsspitzen beschlossenen Betreuungsgeldes, auch wenn von mehreren CDU-Bundestagsabgeordneten Widerstand kommt. Sie befürchten Nachteile für Kinder aus Problemfamilien. Bis zum Sommer will Schröder ihren Gesetzesentwurf vorlegen.

 
Leserkommentare
  1. Nicht das Geschlecht, sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein. Wenn dazu auch Durchsetzungsvermögen gehört sollte nicht ein "Dietrich" namens Quote rausgeholt werden. Und solange Menschen aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen werden, sollte die Frauenquote schön im Koffer bleiben. Es kann nicht sein, dass eine Frau deshalb Karriere macht, weil sie ein Frau ist und den familiären Background hat.

    21 Leserempfehlungen
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    sind wir ja offenbar nicht so gut gefahren, wenn man sich den Zustand, z.B. der Ökonomie so anschaut.

    Dass bisher nur diejenigen bestimmen, die eine "Qualifikation" haben, davon kann ja wohl nicht die Rede sein. Frauen schneiden schon lange besser ab z.B. an der Uni, sind aber dennoch in den höheren Etagen zuwenig vertreten. Kann ja was nicht stimmen.

    "Nicht das Geschlecht, sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein."

    Genau. Dann fangen wir doch endlich damit an!

    Ausbildung und ihrer Kenntnisse gleiche Chanchen haben wie ein Mann; dies würde nicht nur den Unternehmen gut tun (insofern hat Politik das Recht dazu einzugreifen), sondern dem Miteinander in unserer Gesellschaft gleichermaßen.

    Ihnen und der Ministerin zu.

    • joG
    • 15.04.2012 um 11:28 Uhr

    ....wie man zunächst vermutet. Weil jede Lösung hat Ecken, an denen sich jemand stoßen wird. Persönlich bin ich mir nicht sicher, ob ich Bürger zwingen will die dem Staat gemachten Auflagen zu erfüllen. Darf ein Staat dem Bürger vorschreiben seine Meinung und die Äußerung dieser Meinung zu ändern? Ich tendiere zu glauben: Nein. Aber es kann sein, dass die Handlungen die der Meinung entspringen die Rechte Anderer mehr oder weniger, psychisch oder physisch, direkt oder indirekt, sehr oder wenig wahrscheinlich einschränken. [...] Ich bin mir nicht sicher, wo wir die Grenzen ziehen sollen. Was ich aber feststelle ist, dass in dieser Gesellschaft der Eingriff des Staates in die Handlungsspielräume des Individuums wesentlich tiefer geht und mit wesentlich größerer Willkür (Ermessensspielraum) möglich ist, als ich bei einer gesunden (im Gegensatz zu einer kranken) Demokratie erwarten würde.

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    ... Völlig normal ist das sowohl Männer als auch Frauen führen wird nur auf die Leistung geschaut. Da beisst sich eben die Katze in den Schwanz. Um diesen Zustand zu erreichen muss er also zunächst durch eine Quote erzwungen werden.

    Alles Andere ist ja auch naiv. In einem Hyperwettbewerbsorientierten Umfeld sollen Männer aus lauter Nächstenliebe auf einen Vorteil verzichten der Ihnen die Hälfte der Konkurenz von Leib hält? Die lachen sich doch tot.

    "..., sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein"
    In welchem Traumland leben Sie denn? Fähigkeiten lassen sich nicht messen, also können sie gar nicht als Auslesekriterium dienen. Ausschlaggebend sind Herkunft, der richtige Stallgeruch, Beziehungen, Durchsetzungsvermögen und gelegentlich eine gewisse Skrupellosigkeit.

    sind wir ja offenbar nicht so gut gefahren, wenn man sich den Zustand, z.B. der Ökonomie so anschaut.

    Dass bisher nur diejenigen bestimmen, die eine "Qualifikation" haben, davon kann ja wohl nicht die Rede sein. Frauen schneiden schon lange besser ab z.B. an der Uni, sind aber dennoch in den höheren Etagen zuwenig vertreten. Kann ja was nicht stimmen.

    "Nicht das Geschlecht, sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein."

    Genau. Dann fangen wir doch endlich damit an!

    Ausbildung und ihrer Kenntnisse gleiche Chanchen haben wie ein Mann; dies würde nicht nur den Unternehmen gut tun (insofern hat Politik das Recht dazu einzugreifen), sondern dem Miteinander in unserer Gesellschaft gleichermaßen.

    Ihnen und der Ministerin zu.

    • joG
    • 15.04.2012 um 11:28 Uhr

    ....wie man zunächst vermutet. Weil jede Lösung hat Ecken, an denen sich jemand stoßen wird. Persönlich bin ich mir nicht sicher, ob ich Bürger zwingen will die dem Staat gemachten Auflagen zu erfüllen. Darf ein Staat dem Bürger vorschreiben seine Meinung und die Äußerung dieser Meinung zu ändern? Ich tendiere zu glauben: Nein. Aber es kann sein, dass die Handlungen die der Meinung entspringen die Rechte Anderer mehr oder weniger, psychisch oder physisch, direkt oder indirekt, sehr oder wenig wahrscheinlich einschränken. [...] Ich bin mir nicht sicher, wo wir die Grenzen ziehen sollen. Was ich aber feststelle ist, dass in dieser Gesellschaft der Eingriff des Staates in die Handlungsspielräume des Individuums wesentlich tiefer geht und mit wesentlich größerer Willkür (Ermessensspielraum) möglich ist, als ich bei einer gesunden (im Gegensatz zu einer kranken) Demokratie erwarten würde.

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    ... Völlig normal ist das sowohl Männer als auch Frauen führen wird nur auf die Leistung geschaut. Da beisst sich eben die Katze in den Schwanz. Um diesen Zustand zu erreichen muss er also zunächst durch eine Quote erzwungen werden.

    Alles Andere ist ja auch naiv. In einem Hyperwettbewerbsorientierten Umfeld sollen Männer aus lauter Nächstenliebe auf einen Vorteil verzichten der Ihnen die Hälfte der Konkurenz von Leib hält? Die lachen sich doch tot.

    "..., sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein"
    In welchem Traumland leben Sie denn? Fähigkeiten lassen sich nicht messen, also können sie gar nicht als Auslesekriterium dienen. Ausschlaggebend sind Herkunft, der richtige Stallgeruch, Beziehungen, Durchsetzungsvermögen und gelegentlich eine gewisse Skrupellosigkeit.

  2. 2. Super!

    Dann hoffe ich, dass sie ihr Totenglöckchen für die verfehlte Politik nicht lange umsonst läuten muss.

    Avanti, dilettanti!

    17 Leserempfehlungen
  3. der Fragen, bei denen ich mir denke: Es geht um eine schicksalhafte Weichenstellung (denn jede Gesetzgebung, die in die Personalpolitik von Unternehmen eingreift impliziert eine massive Veränderung des Verhältnisses zwischen Politik und Wirtschaft - nun hat die Politik halt die Quote als MASSIVST beworbenes Einfallstor in die Entscheidungsgremioen der Wirtschaft entdeckt).

    Mit welchem Recht stimmen Politiker darüber ab, auf deren Abstimmungsverhalten und oft sogar auf deren Wahl ins Abgeordnetenamt die Wähler ohnehin keinen Einfluss haben?

    Wären solche Fragen nicht ausschließlich per Volksabstimmung legitim zu beantworten?

    4 Leserempfehlungen
  4. "Bei meiner ersten Bundestagskandidatur 2002 habe ich davon profitiert. Es wird mir bis heute hämisch vorgeworfen. Sie sehen: Eine Quote bedeutet für Frauen oft einen Makel, den sie manchmal nie wieder loswerden."

    Und genau sie ist DER Grund warum solche Quoten abgeschafft gehören!
    Ihre bisherigen Politikvorschläge waren allesamt unzumutbar!

    21 Leserempfehlungen
  5. spricht ein gekonntes Kauderwelsch und vergleicht Unvergleichbares: starre 30%-Quote in Aufsichtsräten (75 Frauen) gegen vereinbarte Quote für alle Führungsebenen (4.600 Frauen). Was ergäbe wohl eine starre 30%-Quote auf allen Führungsebenen? - Beim Betreuungsgeld sollen Kinder aus schwierigen Verhältnissen, die von einer frühen Förderung in der Kita stark profitieren würden (kleine Gruppe! Wie klein?) im Auge behalten werden. Ach ja - mehr nicht? Wieso eigentlich profitieren die Kinder aus "besseren" Familien nicht auch in Kitas - Sozialisierung nämlich - Kennenlernen der Verschiedenartigkeit, Achtung voreinander, Hilfen: ist solches Miteinander eine ansteckende Krankheit, vor der man in entsprechenden Familien Angst hat, weil es dann schwieriger wird mit dem teile (eine Gesellschaft in Gruppen) und herrsche? -

    15 Leserempfehlungen
  6. Ich gab meine Arbeit als mein Tochter zur Welt kam auf um Zeit für sie zu haben. Arbeit und Erziehung und Haushalt lassen sich nicht unter einen Hut bringen, Betreuungsplätze hin oder her. Und für die Erziehung meiner Kinder (inzwischen kam noch ein Sohn dazu) möchte ich selbst zuständig sein und nicht dem Staat übergeben. Dass ich dafür finanzielle Einbußen habe ist klar, aber die Zeit für die Kinder ist es wert.
    Wenn dies nun durch eine kleine Geldspritze vom Staat abgegolten wird (ich erspare ihm ja auch teure Betreuungsplätze), finde ich das nicht gerade ungerecht.

    7 Leserempfehlungen
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    ausgebildete Lehrerin - ihre Kinder auch von der Schule fernhalten zu können, selbst zu unterrichten und dafür ein kleines Salär zu erhalten; vielleicht auch eine eigene Krankenschwester etc. etc.? - Um nicht mißverstanden zu werden: Eltern erziehen (hoffentlich!) ihre Kinder - die Gesellschaft erzieht sie allerdings auch (Nachbarn, Freunde ...) - und jeder ist froh, wenn die Kinder lernen, in eine Gesellschaft eigenverantwortlich hineinzuwachsen: ermöglichen wir es ihnen, und zwar allen! - Mit dem Betreuungsgeld wird ein Flicken gesetzt, der nicht einmal alle Kinder einbezieht. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre angebracht, ein Einbeziehen der Elternarbeit mit Kindern in das Bruttosozialprodukt. Davon ist aber leider nicht die Rede, nicht einmal ansatzweise.

    Entfernt. Verzichten Sie auf polemische Äußerungen, tragen Sie bitte mit sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels bei. Die Redaktion/mak

    Beim Betreuungsgeld geht es meiner Ansicht nach nicht um Gerechtigkeit, sondern darum, ob es gesellschaftspolitisch sinnvoll ist einen finanziellen Anreiz fuer Eltern zu schaffen Ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Und bei dieser Frage scheiden sich nunmal die Geister. Meiner Meinung nach ist so ein Anreiz in einer Gesellschaft, in der man immernoch als "Rabenmutter" gilt wenn man sein Kind fruehzeitig in Betreuung gibt (Rabenvaeter gibt es natuerlich nicht), nicht sinnvoll, weil es gaengige Rollenklischees verstaerkt. Wenn wir diese irgendwann mal wirklich halbwegs ueberwunden haben, hab ich ueberhaupt nichts gegen mehr finanzielle Unterstuetzung von Familien, die Ihre Kinder zu Hause betreuen wollen.

    • Crest
    • 15.04.2012 um 12:57 Uhr

    Sie erbringen eine Dienstleistung für die Gesellschaft. Und es ist nichts anderes als fair, wenn die Gesellschaft (in Gestalt der staatliche Organe) Sie hierfür entlohnt. Sehen sie diese Diensteistung ruhig im Sinne einer "Geschäftsführung ohne Auftrag" im Sinne des BGB, das ein Schuldverhältnis der Gesellschaft/des Staates Ihnen gegenüber konstituiert.

    Für die Entlohnung einer solchen spielt es keine Rolle, ob hierfür Anreize gesetzt werden oder nicht, oder ob es Spaß macht, also ein Vergnügen ist oder nicht. (Ich kenne kein Gehalt in dem ein "Spaßfaktor" enthalten ist).

    Einen Punkt sehe ich im Gegensatz zum mainstream ganz besonders kritisch: Die Professionalisierung der Erziehung (man spricht ja hemmungslos von Erziehungs"wissenschaft") hat keinen messbaren Grenznutzen. Die Vorstellung, eine akademisierte Erzieherin erzöge besser als eine Mutter mit unverbildetem Instinkt, ist eine Illusion (wenn auch eine, hinter der eine mächtige Lobby steht).

    Herzlichst Crest

    Ich wiederspreche weil es nichts schöneres gibt als Kind
    mit mehreren Gleichaltrigen zu spielen und dadurch mir ei-
    nen grossen Freundeskreis aufgebaut habe.Wir haben Spiele
    gemacht die man ebend halt nur mit 6-7 Gleichaltrige ma-
    chen und dabei am meisten Spass gehabt.Wenn ich daran den-
    ken sollte das ich mit Mama und Papa auf dem Rasen hinterm
    Haus Fussball oder verstecken spielen und dieses mit mei-
    nen Freunden vergleichen müsste würde mir das einfach bil-
    lig und uninteressant vorkommen.Soziale Kontakte zu Gleich-
    altrigen ist wichtiger als 24 Stunden bei Mama und Papa
    rumzuhängen.
    Nebenbei noch.Ich bin damals in der DDR aufgewachsen und
    dort war es ebend Sitte das man dort im Kindergarten ein
    Teil seiner Kindheit verbracht hat ohne das einer aus mir
    versucht hat aus mir einen Stalinisten oder Kommunisten
    zu formen.

    ausgebildete Lehrerin - ihre Kinder auch von der Schule fernhalten zu können, selbst zu unterrichten und dafür ein kleines Salär zu erhalten; vielleicht auch eine eigene Krankenschwester etc. etc.? - Um nicht mißverstanden zu werden: Eltern erziehen (hoffentlich!) ihre Kinder - die Gesellschaft erzieht sie allerdings auch (Nachbarn, Freunde ...) - und jeder ist froh, wenn die Kinder lernen, in eine Gesellschaft eigenverantwortlich hineinzuwachsen: ermöglichen wir es ihnen, und zwar allen! - Mit dem Betreuungsgeld wird ein Flicken gesetzt, der nicht einmal alle Kinder einbezieht. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre angebracht, ein Einbeziehen der Elternarbeit mit Kindern in das Bruttosozialprodukt. Davon ist aber leider nicht die Rede, nicht einmal ansatzweise.

    Entfernt. Verzichten Sie auf polemische Äußerungen, tragen Sie bitte mit sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels bei. Die Redaktion/mak

    Beim Betreuungsgeld geht es meiner Ansicht nach nicht um Gerechtigkeit, sondern darum, ob es gesellschaftspolitisch sinnvoll ist einen finanziellen Anreiz fuer Eltern zu schaffen Ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Und bei dieser Frage scheiden sich nunmal die Geister. Meiner Meinung nach ist so ein Anreiz in einer Gesellschaft, in der man immernoch als "Rabenmutter" gilt wenn man sein Kind fruehzeitig in Betreuung gibt (Rabenvaeter gibt es natuerlich nicht), nicht sinnvoll, weil es gaengige Rollenklischees verstaerkt. Wenn wir diese irgendwann mal wirklich halbwegs ueberwunden haben, hab ich ueberhaupt nichts gegen mehr finanzielle Unterstuetzung von Familien, die Ihre Kinder zu Hause betreuen wollen.

    • Crest
    • 15.04.2012 um 12:57 Uhr

    Sie erbringen eine Dienstleistung für die Gesellschaft. Und es ist nichts anderes als fair, wenn die Gesellschaft (in Gestalt der staatliche Organe) Sie hierfür entlohnt. Sehen sie diese Diensteistung ruhig im Sinne einer "Geschäftsführung ohne Auftrag" im Sinne des BGB, das ein Schuldverhältnis der Gesellschaft/des Staates Ihnen gegenüber konstituiert.

    Für die Entlohnung einer solchen spielt es keine Rolle, ob hierfür Anreize gesetzt werden oder nicht, oder ob es Spaß macht, also ein Vergnügen ist oder nicht. (Ich kenne kein Gehalt in dem ein "Spaßfaktor" enthalten ist).

    Einen Punkt sehe ich im Gegensatz zum mainstream ganz besonders kritisch: Die Professionalisierung der Erziehung (man spricht ja hemmungslos von Erziehungs"wissenschaft") hat keinen messbaren Grenznutzen. Die Vorstellung, eine akademisierte Erzieherin erzöge besser als eine Mutter mit unverbildetem Instinkt, ist eine Illusion (wenn auch eine, hinter der eine mächtige Lobby steht).

    Herzlichst Crest

    Ich wiederspreche weil es nichts schöneres gibt als Kind
    mit mehreren Gleichaltrigen zu spielen und dadurch mir ei-
    nen grossen Freundeskreis aufgebaut habe.Wir haben Spiele
    gemacht die man ebend halt nur mit 6-7 Gleichaltrige ma-
    chen und dabei am meisten Spass gehabt.Wenn ich daran den-
    ken sollte das ich mit Mama und Papa auf dem Rasen hinterm
    Haus Fussball oder verstecken spielen und dieses mit mei-
    nen Freunden vergleichen müsste würde mir das einfach bil-
    lig und uninteressant vorkommen.Soziale Kontakte zu Gleich-
    altrigen ist wichtiger als 24 Stunden bei Mama und Papa
    rumzuhängen.
    Nebenbei noch.Ich bin damals in der DDR aufgewachsen und
    dort war es ebend Sitte das man dort im Kindergarten ein
    Teil seiner Kindheit verbracht hat ohne das einer aus mir
    versucht hat aus mir einen Stalinisten oder Kommunisten
    zu formen.

  7. an Bedingungen geknüpft werden. Auch wenn es lobenswert ist,
    die Teilnahme an Untersuchungen einzufordern, so scheint mit die Verknüpfung an das Betreuungsgeld nur der Aufbau einer weiteren Bürokratieschiene zu sein.

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  8. sind wir ja offenbar nicht so gut gefahren, wenn man sich den Zustand, z.B. der Ökonomie so anschaut.

    Dass bisher nur diejenigen bestimmen, die eine "Qualifikation" haben, davon kann ja wohl nicht die Rede sein. Frauen schneiden schon lange besser ab z.B. an der Uni, sind aber dennoch in den höheren Etagen zuwenig vertreten. Kann ja was nicht stimmen.

    "Nicht das Geschlecht, sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein."

    Genau. Dann fangen wir doch endlich damit an!

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    >>Mit der bisher herrschenden Männerquote sind wir ja offenbar nicht so gut gefahren, wenn man sich den Zustand, z.B. der Ökonomie so anschaut.<<
    -----------------------------------------
    1. existiert keine Männerquote
    2. geht es um DAX-Unternehmen. Was ist an deren ökonomischem Zustane denn auszusetzen?

    Dem Kommentar stimme ich zu. Nach Fähigkeiten wird hier nicht eingestellt, sondern nach Beziehungen und nach Kontakten.

    Schauen Sie sich mal die Besetzung im Entwicklungsministerium von Herrn Niebel an. Er tauscht nach und nach aus, damit seine Pateifreunde gute Posten erhalten. Warum aber gerade die besten aus der FDP kommen sollten ist mir schleierhaft. Das hat System in diesem Land. Ebenso in den großen Unternehmen.

    In diesem Land ist Nepotismus und Günstlingswirtschaft die Basis für Einstellungen und nicht Qualifikation und Fähigkeiten.

    ist in diesem Fall reichlich unredlich. Wenn von einer (ja, gesetzlichen) Frauenquote gesprochen wird, um ihren Anteil zu erhöhen, so ist diese Diskriminierung in ihrer reinsten Form - sie basiert auf Mathematik.

    Bei den "Männerquoten" ist dies, auch wenn das Wort hier wahrscheinlich eine ähnliche Wirkungsweise der Aufstiegsmechanismen suggerieren soll, noch längst nicht nachweislich gegeben. Frauen wählen nunmal Studiengänge, denen eine allzu hohe Kompatibilität mit Führungspositionen (MINT in technisch orientierten Betrieben, Betriebswirtschaftslehre) nicht nachgesagt wird. Zudem verzichten sie tendenziell zugunsten von Familie freiwillig auf eine solche Position und verspüren laut Pinker ohnehin eine geringere Affinität.

    Von daher würde ein forcierter höherer Frauenanteil zwar im Sinne der Statistik Gerechtigkeit herstellen, jedoch nicht auf Ebene des Individuums.

    Was an Schröders Aussage traurig ist: sie scheint in der Frage nach ihrer politischen Zukunft einem internen Machtkampf mit Arbeitsfeministerin von der Leyen ein allzu hohes Gewicht beizumessen. Das müsste sie nicht. Natürlich kann einem alles, was man inhaltlich macht, später mal als Fehlentscheidung ausgelegt werden. Trotzdem braucht sie sich von ihr nicht ins Bockshorn jagen zu lassen. VdL mag, in Jahren gemessen, mehr Erfahrung haben - das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie (zumal es schon öfters Hinweise auf das genaue Gegenteil gab) die Kompetenz mit Löffeln gegessen hat.

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

    die Männer, die heute in Führungsposition sind haben sich gegen andere Mitbewerber am Arbeitsmarkt durchsetzen müssen

    weiters seit wann sind Frauen an den Unis besser und vor allem warum??
    das gilt wenn dann nur die letzten paar Jahre und in welchen Bereichen? Soziolgie, Politikwissenschaften, Kunstgeschichte, Psychologie, Deutsch und Geschichte auf Lehramt - damit schafft man nun mal nicht so den Aufstieg

    nicht die Quantität macht es, sondern die Qualität, ein guter Abschluss in Soziologie ist um einiges leichter zu schaffen als in Ingenieurwissenschaften

    und dann noch was - als Uniabgänger fängt man nicht im Aufsichtsrat eines DAX-Unternehmens an, sondern man muss sich hocharbeiten, das scheinen sie zu vergessen. Heute sitzen die Uniabsolventen der 70er und 80er Jahre in den Aufsichtsräten und nicht die Uniabsolventen von 2010

    auch vergessen sie, dass in vielen europäischen Staaten Frauen eher in Pension gehen dürfen als die Männer, was auch nicht gerade Spitzenkarrieren von Frauen fördert, weil sie in dem Alter, in dem man den letzten Karrieresprung machen könnte, schon bald in die Pension gehen können

    wenn man sich die Ökonomie ansieht nicht erfolgreich?

    na denken sie mal ein wenig über den Tellerrand hinaus und schauen sie mal wie es den Menschen vor 100 Jahren ging und wie es ihnen jetzt geht, bis vor 5 Jahren ging es wohl tadellos, seit einigen Jahren drängen Frauen in Spitzenpositionen - Spanien, Franktreich haben die Frauenquote schaut dort nicht gut aus

    • sengi
    • 15.04.2012 um 13:51 Uhr

    "Dass bisher nur diejenigen bestimmen, die eine "Qualifikation" haben, davon kann ja wohl nicht die Rede sein. Frauen schneiden schon lange besser ab z.B. an der Uni, sind aber dennoch in den höheren Etagen zuwenig vertreten. Kann ja was nicht stimmen."

    gute noten zu haben an schule und uni sind kein garant dafür das man es im realen arbeitsleben auch schafft! ich kenne eine menge mädels die nur 1er und 2er hatten aber im job völlig überfordert, ideenlos und langsam sind. da kommt man mit auswendig lernen eben nicht weiter.

    deshalb haben sie auch bessere Noten.

    Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mk

    Daß ein solch unsachlicher Kommentar solch viele Empfehlungen bekommt, läßt schon sehr an der Urteilsfähigkeit auch der Empfehler zweifeln:
    "Mit der bisher herrschenden Männerquote
    sind wir ja offenbar nicht so gut gefahren, wenn man sich den Zustand, z.B. der Ökonomie so anschaut."
    Wie bitte??? Fakt ist, daß dieses Deutschland mit diesem sehr geringen Frauenanteil in Vorständen seit einiger Zeit das weitaus erfolgreichste europäische Land ist. So sehr, daß Deutschland schon seit längerem die Politik der übrigen Euroländer bestimmt. Das läßt sich seit Monaten in jeder beliebigen Zeitung lesen!!! Muß dem Kommentator und seinen Empfehlern wohl völlig entgangen sein.

    Ebenso muß entgangen sein, daß das mit der Uni und den besseren Abschlüssen eben nicht für den Schlüsselbereich der MINT-Studienfächer gilt. Diese sind aber maßgeblich für den großen wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands schon seit Jahrzehnten. Hier ist der Frauenanteil noch immer sehr gering, obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, daß dort Frauen längst sehr willkommen sind. Muß wohl also an der freien Entscheidung der heutigen Frauen liegen, daß sie nicht diese karriereträchtigen Studiengänge studieren.

    (2)

    ""Nicht das Geschlecht, sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein."

    Genau. Dann fangen wir doch endlich damit an!"

    Ja, dann fangen wir doch damit an: Die Frauen in den D-A-CH-Ländern sind europäisches Schlusslicht bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen und bei Patente (http://www.bmbf.de/pubRD/...).

    Nicht die Noten, sondern die Fähigkeiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Es ist der erfinderische und wissenschaftliche Geist der Männer in D-A-CH, die diese Region so weit nach vorne gebracht hat.

    Wollen Sie nun auch eine Frauenquote beim Patentamt oder in den Unis bei den wissenschaftlichen Veröffentlichungen einführen?

    Wann darf ich Sie bei der Demo vor dem Patentamt/Unis erwarten? "Alle Räder stehen still, bis die Quotenfrau erfinden/veröffentlichen will!"

    Warum brauchen Sie 30% weibliche Vorstände bei VW, wenn dort keine 15% Frauen arbeiten? Soll das eine feindliche Übernahme der DAX-Unternehmen durch Feminist.I.nnen werden?

    Wo sind die Frauen mit den guten Noten in den MINT-Fächern?

    Wir haben ein Überangebot an Juristinnen und Geisteswissenschaftlerinnen, speziell Gender! Damit können Sie keine Autos oder Flugzeuge bauen.

    Wenn Sie also mehr Frauen in den höheren Etagen haben wollen, dann bringen Sie ihnen in D-A-CH bei, welche Professionen dafür geeignet sind.

    Wer ein Geschichtsstudium belegt und der Meinung ist, dass er bei Porsche in den Vorstand gehört, ist für den Posten ungeeignet.

    >>Mit der bisher herrschenden Männerquote sind wir ja offenbar nicht so gut gefahren, wenn man sich den Zustand, z.B. der Ökonomie so anschaut.<<
    -----------------------------------------
    1. existiert keine Männerquote
    2. geht es um DAX-Unternehmen. Was ist an deren ökonomischem Zustane denn auszusetzen?

    Dem Kommentar stimme ich zu. Nach Fähigkeiten wird hier nicht eingestellt, sondern nach Beziehungen und nach Kontakten.

    Schauen Sie sich mal die Besetzung im Entwicklungsministerium von Herrn Niebel an. Er tauscht nach und nach aus, damit seine Pateifreunde gute Posten erhalten. Warum aber gerade die besten aus der FDP kommen sollten ist mir schleierhaft. Das hat System in diesem Land. Ebenso in den großen Unternehmen.

    In diesem Land ist Nepotismus und Günstlingswirtschaft die Basis für Einstellungen und nicht Qualifikation und Fähigkeiten.

    ist in diesem Fall reichlich unredlich. Wenn von einer (ja, gesetzlichen) Frauenquote gesprochen wird, um ihren Anteil zu erhöhen, so ist diese Diskriminierung in ihrer reinsten Form - sie basiert auf Mathematik.

    Bei den "Männerquoten" ist dies, auch wenn das Wort hier wahrscheinlich eine ähnliche Wirkungsweise der Aufstiegsmechanismen suggerieren soll, noch längst nicht nachweislich gegeben. Frauen wählen nunmal Studiengänge, denen eine allzu hohe Kompatibilität mit Führungspositionen (MINT in technisch orientierten Betrieben, Betriebswirtschaftslehre) nicht nachgesagt wird. Zudem verzichten sie tendenziell zugunsten von Familie freiwillig auf eine solche Position und verspüren laut Pinker ohnehin eine geringere Affinität.

    Von daher würde ein forcierter höherer Frauenanteil zwar im Sinne der Statistik Gerechtigkeit herstellen, jedoch nicht auf Ebene des Individuums.

    Was an Schröders Aussage traurig ist: sie scheint in der Frage nach ihrer politischen Zukunft einem internen Machtkampf mit Arbeitsfeministerin von der Leyen ein allzu hohes Gewicht beizumessen. Das müsste sie nicht. Natürlich kann einem alles, was man inhaltlich macht, später mal als Fehlentscheidung ausgelegt werden. Trotzdem braucht sie sich von ihr nicht ins Bockshorn jagen zu lassen. VdL mag, in Jahren gemessen, mehr Erfahrung haben - das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie (zumal es schon öfters Hinweise auf das genaue Gegenteil gab) die Kompetenz mit Löffeln gegessen hat.

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

    die Männer, die heute in Führungsposition sind haben sich gegen andere Mitbewerber am Arbeitsmarkt durchsetzen müssen

    weiters seit wann sind Frauen an den Unis besser und vor allem warum??
    das gilt wenn dann nur die letzten paar Jahre und in welchen Bereichen? Soziolgie, Politikwissenschaften, Kunstgeschichte, Psychologie, Deutsch und Geschichte auf Lehramt - damit schafft man nun mal nicht so den Aufstieg

    nicht die Quantität macht es, sondern die Qualität, ein guter Abschluss in Soziologie ist um einiges leichter zu schaffen als in Ingenieurwissenschaften

    und dann noch was - als Uniabgänger fängt man nicht im Aufsichtsrat eines DAX-Unternehmens an, sondern man muss sich hocharbeiten, das scheinen sie zu vergessen. Heute sitzen die Uniabsolventen der 70er und 80er Jahre in den Aufsichtsräten und nicht die Uniabsolventen von 2010

    auch vergessen sie, dass in vielen europäischen Staaten Frauen eher in Pension gehen dürfen als die Männer, was auch nicht gerade Spitzenkarrieren von Frauen fördert, weil sie in dem Alter, in dem man den letzten Karrieresprung machen könnte, schon bald in die Pension gehen können

    wenn man sich die Ökonomie ansieht nicht erfolgreich?

    na denken sie mal ein wenig über den Tellerrand hinaus und schauen sie mal wie es den Menschen vor 100 Jahren ging und wie es ihnen jetzt geht, bis vor 5 Jahren ging es wohl tadellos, seit einigen Jahren drängen Frauen in Spitzenpositionen - Spanien, Franktreich haben die Frauenquote schaut dort nicht gut aus

    • sengi
    • 15.04.2012 um 13:51 Uhr

    "Dass bisher nur diejenigen bestimmen, die eine "Qualifikation" haben, davon kann ja wohl nicht die Rede sein. Frauen schneiden schon lange besser ab z.B. an der Uni, sind aber dennoch in den höheren Etagen zuwenig vertreten. Kann ja was nicht stimmen."

    gute noten zu haben an schule und uni sind kein garant dafür das man es im realen arbeitsleben auch schafft! ich kenne eine menge mädels die nur 1er und 2er hatten aber im job völlig überfordert, ideenlos und langsam sind. da kommt man mit auswendig lernen eben nicht weiter.

    deshalb haben sie auch bessere Noten.

    Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mk

    Daß ein solch unsachlicher Kommentar solch viele Empfehlungen bekommt, läßt schon sehr an der Urteilsfähigkeit auch der Empfehler zweifeln:
    "Mit der bisher herrschenden Männerquote
    sind wir ja offenbar nicht so gut gefahren, wenn man sich den Zustand, z.B. der Ökonomie so anschaut."
    Wie bitte??? Fakt ist, daß dieses Deutschland mit diesem sehr geringen Frauenanteil in Vorständen seit einiger Zeit das weitaus erfolgreichste europäische Land ist. So sehr, daß Deutschland schon seit längerem die Politik der übrigen Euroländer bestimmt. Das läßt sich seit Monaten in jeder beliebigen Zeitung lesen!!! Muß dem Kommentator und seinen Empfehlern wohl völlig entgangen sein.

    Ebenso muß entgangen sein, daß das mit der Uni und den besseren Abschlüssen eben nicht für den Schlüsselbereich der MINT-Studienfächer gilt. Diese sind aber maßgeblich für den großen wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands schon seit Jahrzehnten. Hier ist der Frauenanteil noch immer sehr gering, obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, daß dort Frauen längst sehr willkommen sind. Muß wohl also an der freien Entscheidung der heutigen Frauen liegen, daß sie nicht diese karriereträchtigen Studiengänge studieren.

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    ""Nicht das Geschlecht, sondern die Fähigkeit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein."

    Genau. Dann fangen wir doch endlich damit an!"

    Ja, dann fangen wir doch damit an: Die Frauen in den D-A-CH-Ländern sind europäisches Schlusslicht bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen und bei Patente (http://www.bmbf.de/pubRD/...).

    Nicht die Noten, sondern die Fähigkeiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Es ist der erfinderische und wissenschaftliche Geist der Männer in D-A-CH, die diese Region so weit nach vorne gebracht hat.

    Wollen Sie nun auch eine Frauenquote beim Patentamt oder in den Unis bei den wissenschaftlichen Veröffentlichungen einführen?

    Wann darf ich Sie bei der Demo vor dem Patentamt/Unis erwarten? "Alle Räder stehen still, bis die Quotenfrau erfinden/veröffentlichen will!"

    Warum brauchen Sie 30% weibliche Vorstände bei VW, wenn dort keine 15% Frauen arbeiten? Soll das eine feindliche Übernahme der DAX-Unternehmen durch Feminist.I.nnen werden?

    Wo sind die Frauen mit den guten Noten in den MINT-Fächern?

    Wir haben ein Überangebot an Juristinnen und Geisteswissenschaftlerinnen, speziell Gender! Damit können Sie keine Autos oder Flugzeuge bauen.

    Wenn Sie also mehr Frauen in den höheren Etagen haben wollen, dann bringen Sie ihnen in D-A-CH bei, welche Professionen dafür geeignet sind.

    Wer ein Geschichtsstudium belegt und der Meinung ist, dass er bei Porsche in den Vorstand gehört, ist für den Posten ungeeignet.

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