Kita-Ausbau : Kinder brauchen keine Aufbewahrungsanstalt

So schnell wie möglich will die Regierung jetzt möglichst viele Kitaplätze schaffen. Die Leidtragenden könnten am Ende die Kinder sein, kommentiert Katharina Schuler.
Zwei Erzieherinnen mit ihrer Krippen-Gruppe beim Mittagesssen © Patrick Seeger/dpa

Der 1. August 2013 könnte für die Bundesregierung das Datum einer großen Blamage werden. Ab dann haben alle Kinder unter drei Jahren, deren Eltern berufstätig sind, einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Doch bislang sieht es nicht so aus, als könnten Eltern diesen überall einlösen. Daran ändert auch das heute von der Familienministerin vorgelegte Zehn-Punkte-Programm zum Kita-Ausbau nichts.

Kurz vor der Bundestagswahl müsste die Regierung dann einräumen, dass sie mit einem ihrer zentralen Projekte zumindest partiell gescheitert ist. Fast noch schlimmer wäre das allerdings für die Kommunen. Denn die müssen mit Schadensersatzforderungen rechnen , wenn sie Eltern den gewünschten Platz nicht anbieten können.

Der Druck auf alle Akteure ist also gewaltig. Sie wollen den Mangel so weit wie möglich begrenzen – von einer Zielerfüllung redet außer Kristina Schröder keiner mehr. Der Ausbau solle aber natürlich nicht auf Kosten der Qualität gehen, versichert die Ministerin. Und doch ist zu befürchten, dass genau das passiert.

Mangel an Fachkräften

In erster Linie liegt das an dem gravierenden Erziehermangel, der für die Kitas bereits heute ein Problem ist. Schon derzeit kann eine Kita in vielen Regionen froh sein, wenn sie freie Stellen überhaupt wieder besetzen kann. Auf die spezielle Qualifikation einer Fachkraft, auf ihre Begabung im Umgang mit Kindern kann die Einrichtung dabei kaum noch Rücksicht nehmen. Gleichzeitig sinkt der Druck auf die Erzieher, sich von sich aus weiterzubilden oder Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Diese Situation wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn um den Rechtsanspruch zu erfüllen, werden weitere Zehntausende Fachkräfte gebraucht. Weil die Ausbildung von Erziehern jedoch mindestens drei Jahre dauert, lässt sich diese Lücke in nur einem Jahr nicht mehr schließen.

Die Bundesregierung will deshalb vor allem Tagesmütter und -väter anwerben, die lediglich einen Kursus von etwa sechs Wochen absolvieren müssen. Von denen, die schon heute in dieser Funktion arbeiten, haben 40 Prozent sogar gar keine Ausbildung. Auch wenn ein großer Teil dieser Pflegekräfte sicherlich trotzdem gute Arbeit macht: Allein die massive Werbung für diesen Beruf wird dazu führen, dass auch viele Menschen sich davon angesprochen fühlen, denen es eher um den Job als um die Kinder geht.

Zwar versichert die Ministerin, Bufdis (früher: Zivis) sollten keinesfalls die Aufgaben von Fachkräften übernehmen. Und doch weiß jeder, dass Praktikanten und andere Hilfskräfte sehr schnell in eine solche Rolle hineinwachsen, wo Not am ausgebildeten Personal ist.

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Kommentare

123 Kommentare Seite 1 von 11 Kommentieren

Warum sprechen wir KITA nicht einfach englisch aus?

Sie haben völlig recht.
Als vor gut 20 Jahren die Mauer fiel, verstand ich nicht, warum die "Wessis" nicht vertanden, warum wir "Ossis" unsere schönen Kindergärten in der Ex-DDR nicht so toll fanden wie wir.
Und warum sie "Kita" dazu sagten.
Heute weiß ich, dass tatsächlich ein Zusammenhang besteht. Der Unterschied besteht nicht nur in der Qualität, sondern im Selbstverständnis der Erzieherinnen - und im Ergebnis für das Kind.
In der Ist-Zeit suchte meine Tochter verzweifelt nach einem "Kindergarten" und hat inzwischen tatsächlich einen gefunden. Schade dass mein Enkel noch einmal wechseln musste. Aber gut, sie das durchgezogen haben, denn die Überschrift trifft es vollständig: "Kinder brauchen keine Aufbewahrungsanstalt"
Kein Kind ist glücklicher als das Kind, dass sich morgens auf den Kindergarten freut und am nachmittag darauf, dass es wieder abgeholt wird. Die Beschäftigung der Eltern mit ihrem Kind kann am Nachmittag/Abend viel intersiver sein als es eine Erzieherin tagsüber könnte, aber genau solche "duale Erziehung" wirkt optimal.
Warum nehmen wir statt "Kita" nicht einfach das englische Wort? Anglizismen sind doch sonst voll IN?!

Warum sprechen wir KITA nicht einfach englisch aus?

Sie haben völlig recht.
Als vor gut 20 Jahren die Mauer fiel, verstand ich nicht, warum die "Wessis" nicht vertanden, warum wir "Ossis" unsere schönen Kindergärten in der Ex-DDR nicht so toll fanden wie wir.
Und warum sie "Kita" dazu sagten.
Heute weiß ich, dass tatsächlich ein Zusammenhang besteht. Der Unterschied besteht nicht nur in der Qualität, sondern im Selbstverständnis der Erzieherinnen - und im Ergebnis für das Kind.
In der Ist-Zeit suchte meine Tochter verzweifelt nach einem "Kindergarten" und hat inzwischen tatsächlich einen gefunden. Schade dass mein Enkel noch einmal wechseln musste. Aber gut, sie das durchgezogen haben, denn die Überschrift trifft es vollständig: "Kinder brauchen keine Aufbewahrungsanstalt"
Kein Kind ist glücklicher als das Kind, dass sich morgens auf den Kindergarten freut und am nachmittag darauf, dass es wieder abgeholt wird. Die Beschäftigung der Eltern mit ihrem Kind kann am Nachmittag/Abend viel intersiver sein als es eine Erzieherin tagsüber könnte, aber genau solche "duale Erziehung" wirkt optimal.
Warum nehmen wir statt "Kita" nicht einfach das englische Wort? Anglizismen sind doch sonst voll IN?!

sehr geeignete

Fachkräfte wären die Mütter der Kinder in den Kitas, natürlich auch die Väter- mit einem interessanten Abstimmungsprogramm zum Beispiel 20 Kinder in der Gruppe bedeutet mindestens zwanzig und maximal vierzig Elternteile, die sich einmal in der Woche einmal im Monat kümmern, ehrenamtlich natürlich und somit auch ohne Ausbildungstheater dabei-immerhin dürfen wir ja in Deutschland auch Kinder ohne Ausbildung bekommen-somit wären Eltern nicht mehr über Kitaplätze erpressbar und können es regional so gestalten wie es dann der Elternrat oder EV oder oder da gibt es viele Möglichkeiten vereinbart.
Und wenn Omi noch Lust auf Kochen und Helfen hätte ....
Warum muß in Deutschland immer alles vom Staat organisiert werden?

Haben Sie je versucht, Eltern zu so etwas zu nehmen?

Wir haben es getan in einer kleinen, mit viel Engagement selbst gegründeten Einrichtung. Selbst betreuen mit einer Vollzeitkraft, dazu Elternarbeit und selbst gekochtes Essen täglich aus einem anderen Haushalt vorgefertigt angeliefert oder vor Ort frisch zubereitet.

Ich habe nach einem Jahr von dieser Einrichtung Abstand gesucht, denn Eltern mögen im Umgang mit ihrem eigenen Kind unantastbar sein, pädagogisches Geschick oder Engagement in diesem Berufsfeld, kann man ihnen oftmals nicht nachweisen.

Das Essen war in ca. 50 % der Fälle unter aller Kanone und die Diskussionen um einen Standard und sei er noch so niedrig endeten nicht.

Ich ziehe seitdem jede Fachkraft und sie sie auch nur angelernt "engagierten" Eltern vor und würde solch ein Experiment für meine Kinder ablehnen, wie es auch die anderen nach dieser Zeit taten.

Der Staat organisiert übrigens nicht "alles" im Bereich von Kitas sondern vielfach sind es auch private Träger, Kirchen oder Vereine. Und wenn es der Staat ist, kann es Gemeinde, Landkreis oder Stadt sein, wobei diese völlig verschiedene Ansätze in Sachen Kitas haben können und deren Konzepte auch weit voneinander entfernt sein können.

Festgelegt sind Bauvorschriften, Verweildauer und ähnliches, organisiert werden Kitas normalerweise nicht vom Staat.

Elterninitiative

Solch eine Einrichtung in Elterninitiative kann auch sehr gut funktionieren. Wichtig dabei ist aber nicht nur das Engagement der Eltern, sondern auch ihre Bereitschaft, dazuzulernen oder auch mal einen Schritt zurückzutreten.

Die Mithilfe der Eltern ist aber immer eine Ergänzung zur Arbeit der Erzieher/innen, kein Ersatz! Dieses Modell wird daher den Mangel an geeignetem, ausgebildeten Personal nicht lösen!

Ich würde ein solches Modell auch nicht anstreben.

Mag sein, dass es gut klappen kann, wenn man das Engagement in einer solchen Einrichtung neben Kind/ern, Haushalt und Beruf als Hobby-Ersatz oder eine Art Zweitberuf sieht.

Niemand von uns war dazu in der Lage, da wir kein Personal zu Hause hatten, das uns entlastete und ehrlich gesagt, halte ich mich auch für nicht sonderlich geeignet. Wäre ich es, hätte ich einen Beruf in dieser Richtung anstreben können, was mir aber nicht mal als Teenager in den Sinn kam.

Zumindest eine Neigung, sich zwischen 12 kleine Kinder zu begeben, würde ich als Grundvoraussetzung erwarten. Die hat nicht jeder.

Auf die Gefahr hin....

als altbacken und vollkommen reaktionär abgestempelt zu werden....ich halte das Abschieben von Kindern im Alter
von unter 4 Jahren in eine Betreuung außerhalb der
Familie für falsch und absolut nicht kindgerecht.

Niemand wird gezwungen, Kinder zu bekommen.
Wenn man sich bewußt für Kinder entscheidet,
dann hat das Konsequenzenfür die eigenen
Freiheiten.

Man hat als Erwachsener die Wahlmöglichkeit.

Ein Kleinkind braucht erst einmal nur EINES:
eine sichere Bezugsperson, an die es sich emotional
binden kann und von der diese Bindung erwidert wird.

Das ist in Kitas nicht möglich.

Wir profitieren heute noch vom Bildungssystem Osteuropas

Das Modell hat in den ehemals staatsozialistischen Ländern bestens funktioniert. Dort kamen Kinder frühzeitig in die Krippe, danach in den Kindergarten, danach in den Hort. Ab dem 10. Lebensjahr trat die FDJ in das Leben eines Jugendlichen, danach ging's zum Wehrdienst in die Armee. Die Folge: die Menschen in diesen Ländern waren bestens ausgebildet - wir profitieren heute noch davon. Und das Beste: Jugendkriminalität war in den genannten Ländern ein Fremdwort.

@ 5 Tägliches murmeltier

Vielleicht profitieren wir auch noch mal von den Millionen Geheimdienstlern in Russland. Die von der Stasi haben ja leider keine Macht mehr hierzulande.

Von der Pressevielfalt und der Meinungsfreiheit die da herrscht. Nicht zu vergessen der breite Wohlstand, die vorbildliche Infrastruktur und Überwachung, die natürlich die Jugendkriminalität und manche Erwachsenkriminalität, erst recht die poltisch oppositionelle verhindert.

Da haben Sie mich wohl missverstanden.

Das Bildungs- und Erziehungssystem der DDR und der anderen sozialistischen Länder bis 1990 hat nichts mit den Zuständen in den heutigen Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR zu tun. Dort brauchte man diese gut ausgebildeten Leute nicht mehr - was dazu führte, dass diese das Land verließen.

Ich bin aber der Meinung, dass eine vollständige Durchorganisierung des Lebens von Kindern und Jugendlichen durch den Staat der richtige Weg ist. Nur so können Fachkräfte die Talente der Kinder und Jugendlichen erkennen und fördern - und dafür sorgen, dass sie nicht auf dumme Gedanken kommen. Und zwei, drei Jahre verpflichtender Armeedienst am Ende der Jugendzeit haben noch nie jemandem geschadet. Dort gibt's dann nämlich den letzten Schliff!

Konsequenz für die eigenen Freiheiten...

... sind natürlich zu erwarten bei einem Kind. Wenn ich als gutausgebildete Akademikerin allerdings nicht mal für einen TEILZEITjob eine angemessene, flexible, wenn auch teure Kinderbetreuung für eine 2-Jährige finde, ist unser Staat leider nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

Im Übrigen ist bei 25 Stunden spielen mit anderen Kindern statt mit Mama kein größerer psychischer Schaden zu erwarten.

Ein Hoch auf die...

...osteuropäischen "Volksdemokratien" (=Diktaturen)! Oder wie ist Ihr Beitrag gemeint? Klar, alles wurde dort organisiert, man musste sich nicht kümmern, wenn man schön gehorsam war! Was war das Ergebnis? Diese "bestausgebildeten" Leute waren zum Teil dermaßen unselbständig (und sind es noch heute), dass sie nach der Wende unter die Räder kamen. Und wer nicht spurte, konnte sein Abitur oder Studium etc. vergessen!

[...] Bitte äußern Sie sich sachlich und verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/kvk

Bin auch eine "gutausgebildete Akademikerin" :)

habe gearbeitet, dann zwei Kinder bekommen und diese
zuhause selbst betreut.
Was einen Kontakt mit anderen Kindern ja nicht
ausschließt .....
Nur wächst der Wunsch zum Kontakt mit "Gleichaltrigen"
erst allmählich beim Kind.
Und auch da nicht bei jedem Kind in derselben
Schnelligkeit und im selben Ausmaß.
Der Aspekt der Bindung und der Sicherheit
sind in diesem frühen Stadium beim Menschen
wesentlich wichtiger, als der Aspekt der
Kommunikation mit Fremden.
Das kann man später umso besser und leichter
bewerkstelligen, je stärker man das Bewußtsein
von Sicherheit verinnerlicht hat.
Der von einem Kommentator hier verlinkte Artikel
des Kinderarztes Böhm gibt doch Stoff zum Nachdenken.

Recherchieren Sie...

...selbst, ich weiß, das bedeutet, sich anstrengen zu müssen. Versuchen Sie es gelegentlich. Aber eine kleine Hilfe: ein städt. Kindergarten in Bochum hat sich z. B. 2010 entschlossen, christliche Bräuche zu verbannen. Selbst ein evangelischer Kindergarten (Stuttgart) hat Weihnachten abgeschafft, was sogar der zuständige Pastor begrüßt hat (den Protestanten ist eh nicht mehr zu helfen). Ergänzend muss ich noch erwähnen, dass die "religiöse Neutralität" in mancher Kita auch den einheimischen Atheisten zu "verdanken" ist.

Natürlich handelt es sich um zwei...

...unterschiedliche Ideologien mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die indes den Kindern in beiden Diktaturen von früh an vermittelt werden sollte - und die kommunistische Ideologie, die Sie hier so vehement verteidigen, war nicht weniger menschenverachtend und blutrünstig, wie die NS-Weltanschauung. Die Abermillionen an Opfern des weltweiten Kommunistmus sprechen eine deutliche Sprache!

Sie tun mir sehr leid und ihre Kinder auch.

Sie tun mir mit Ihrem Weltbid der 40er Jahre sehr leid.

Man muss nicht wählen zwischen Kindern und Freiheit bzw. Beruf.
Kinder verlieren nicht die Mutter, wenn man Sie früh in die Kita gibt. Man bekommt die Kinder Nachmittags zurück und die kleinen können gut zwischen Kita und "zu Hause" differenzieren.
In der Kita geht es hauptsächlich darum, das Kinder mit Kindern spielen. Das ist nach meiner Meinung sehr wichtig für eine gesunde Entwicklung.
Unsere Kinder wollten jeweils mit ca. 2 Jahren zu den anderen Kindern und Geschwister in die Kita und konnten es kaum abwarten. (obwohl wir einen großen Garten ein großes Haus haben)

In den 40er Jahren des vergangenen Jahrhundert brauchte man dafür keine Kita, jede Familie hatte mindestens 6 Kinder. Die Kinder haben mit den Nachbarkindern auf der Strasse oder in den Felden gespielt. Da war es OK die Kinder zu Hause zu behalten heute (mit 1-2 Kindern pro Familie) ist es besser die Kinder zur Kita zu geben.

Ich hoffe Sie verzichten nicht wegen Ihrer Befürchtungen auf Kinder.

Wunschdenken

Dass kleine Kinder in Kitas und Krippen "emotional keine Nachteile erleben" ist vielleicht Ihr Wunschdenken. Der Wahrheit entspricht es nicht. Als dreifache Mutter habe ich vielfach das Gegenteil erlebt, wenn ich mit meiner Tochter morgens in die Einrichtung kam und nach Mami schreiende 2-Jährige sich heiser brüllten. Viele Kinder brauchen lange, um sich an die Abwesenheit ihrer primären Bezugspersonen und an die fehlende Nestwärme zu gewöhnen. Sie fühlen sich unter Umständen verlassen, fremd, haben z.T. Angst vor aggressiveren Kindern, werden in ihrem Wunsch nach Aufmerksamkeit vielfach enttäuscht, da es einfach zu viele Kinder gibt, die um die Gunst der Tanten buhlen. Viele Kinder unter 3 sind einfach noch nicht reif für eine Tageseinrichtung, daß kann ein sensibler Beobachter deutlich spüren. Ich selbst mußte meine 3-jährige Tochter für einige Wochen aus der Einrichtung nehmen, weil sie morgens immer nur weinte und schluchzte - obwohl sie nur 3 Stunden bis Mittag dort ist. Das hat mich sehr erstaunt, da das erste halbe Jahr völlig problemlos verlaufen war. Es stimmt also keinesfalls, daß es Kindern ausschließlich "gut tut", fremdbetreut zu werden.

Wahnsinn!

"Ich bin aber der Meinung, dass eine vollständige Durchorganisierung des Lebens von Kindern und Jugendlichen durch den Staat der richtige Weg ist. Nur so können Fachkräfte die Talente der Kinder und Jugendlichen erkennen und fördern - und dafür sorgen, dass sie nicht auf dumme Gedanken kommen."

Was Sie da schreiben, zieht mir echt die Schuhe aus. So kann nur einer schreiben, der im Ost-System ordentlich "durchorgansiert" wurde. Leute wie Sie erinnern Leute wie mich immer daran, weshalb ich dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit hatte, als in meinem 16. Lebensjahr die Mauer fiel. Und im Übrigen wurden in der DDR die "dummen Gedanken" schwer erziehbarer oder krimineller Jugendlicher keineswegs durch die sterbenslangweiligen Pioniernachmittage wegorganisiert. Delinquente Kids gab es dort genauso. Und was die kompetenten "Fachkräfte" anbelangt, die sich Ihrer Meinung nach der jungen Talente annehmen sollen, so hat man ja am Beispiel des DDR-Sports gesehen, wie junge Menschen durch diese für Prestigezwecke mißbraucht, ausgebeutet und in ihrer Gesundheit ruiniert wurden. Die Freiheit, die Eltern heute bei der Kindererziehung haben, ist tausendmal besser als Ihre orwellschen Kinderdrangsalierungsphantasien!

@19 tägliches Murmeltier

So richtig glaube ich nicht daran, um das mal sachlich auszudrücken. Staatliche Planung hat immer die Tendenz sich zu verselbstständigen. D.H. die guten Ziele, die anfangs waren, münden in Regulierungsbedürfnis und Selbsterhaltung.

Was von Ihnen als förderlich angesehen wird, kann verwahrlich enden und mit dem "richtigen" Überbau auch diktatorisch.

D. H. die selektive Auswahl zur Elitenbildung kommt dann vom Staat, und der fördert nicht die Unbequemen und kreativen Trotzköpfe. Der will Anpassung und Kotau. Zumindest bis kurz unter der Spitze.

Meine Beobachtung ist, dass durchorganisierte Staaten nichts gebracht haben. Die Sowjet Union war Nachzügler, auch wenn sie als erste auf dem Mond war.

Kreativität und Innovation wächst m.E. nur in einer nicht durchorganisierten Welt, die allerdings auch immer was bedrohliches hat durch das Unkontrollierte. Nur, dem Bedrohlichen kann man entgehen.

Dem allumfassenden Papa nicht. Nichts gegen Kindergärten, wie man sie mal genannt hat auch im Westen. Nichts gegen Abwickeln vom 1 Lebensjahr. Aber nicht mit dieser ausschliesslich staatsorientierten Räson.

Denn man wird auch die Arbeitsplätze anpassen müssen, damit Eltern abends nicht beide gestresst nach Hause kommen. "DDR like" sollte es sein, und so wird es auch werden für die Masse. Könnte ja auch gemütlich werden. Nur ich fürchte auch arm. Eine Mauer braucht man nicht mehr, um Menschen vom Reisen abzuhalten.

Erziehung blieb bei den Eltern

Von sozialistischer Indoktrination in Kindergärten zu reden ist übertrieben. Jedes Elternteil hatte genug Zeit und die Möglichkeit, seine Kinder in seinem Sinne zu erziehen. Ich bin ein echtes Kind der DDR und war nie im Kindergarten oder im Hort. Habe aber spätestens im Hortalter meine Freunde beneidet, die nicht gleich nach der Schule nach Hause gehen mussten.

nach Mami schreiende 2-Jährige sich heiser brüllen

Genau so sieht auch meine Erfahrung aus. Gerade bei unter 2 Jährigen, sind die Unterschiede gewaltig. Unser 2 jähriges Kind ist zwar sehr kontaktfreudig, extrovertiert und fremdelte immer fast garn nicht. Sie fühlts sich äussers wohl bei Spielgruppen und Kinderparties. Dennoch, beim Kindergarten sagt sie immmer nein. "Kindergarten nein, Kindergarten geschlossen" sag sie. Bei Bekannten mit einer 2 jährigen Tochter, läuft es hingegen katastrophal ab. Sie hat inzwischen ein solches Trauma, dass sie bei Kindergeburtstagen hystersiche Schreianfälle bokommt und "nach Hause, nach Hause" schreit. Die Mutter braucht fast 30 min bis sie die Tochter beruhigen kann, während sie wie eine wilde eingesperrrte Katze an der Ausgangstür hysterrisch "weg weg weg" schreit. Offensichtlich hat sie bei neuen Gruppen fürchterliche Angst, dass die Mutter sie dort lässt. Das liegt vielleicht daran, dass sie wegen Platzmangel in 2 Kindergärten "aufbewahrt" wird.

2 Jährige suchen Liebe, Geborgenheit, Bindung und Nähe, nicht Kommunikation und neue Freunde.

Wir haben zum Glück die Möglichkeit unsere Kinder selbst zu betreuen. Zum gewöhnen haben wir mal, mit 2 * 2 Studen Kindergarten wöchentlicht angefangen. Wie gesagt, ist sie bereits damit nur sehr wenig begeistert. Spielgruppen hingegen, und Betreungsgemeinschaften hat sie hingegen sehr gerne. Auch haben wir mit anderen Paaren eine "Babysittingpool" vereinbart. Das funktioniert ebenfalls tadellos.

sie vergessen eines...

... bei dem ganzen Gedöns geht es schon lange nicht mehr um das Wohl der Kinder! Genauso wie vor noch nicht allzulanger Zeit beruftätige Mütter als "Rabenmütter" verunglimpft wurden, genuaso unsachlich werden nun Eltere die ihre Kinder selbst erziehen wollen mit dem unsäglichen Begriff "Herdprämie diffamiert!

Der Sinneswandel kommt doch nur aus der Wirtschaft. Wir haben inzwischen unter 3 Mio Arbeitslose, das ist besorgniserrregend! die Arbeitnehmer werden wieder "frech" und sind nicht mehr so leicht mit drohender Arbeitslosigkeit zu disziplinieren! Nachschub für den Arbeitsmarkt muss her, um jeden Preis !

Und für die Gewerkschaften sind die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst leichte Beute.

Eine Win Win Situation für Interessengruppen. Wie gesagt um das Wohl der Kinder gehts erst unter ferner liefen!

Kinder brauchen keine Aufbewahrungsanstalt ...

...sondern eine gute Betreuung!
Sie haben Recht! Den Initiatoren des Betreuungsgeldes (Herdprämie), die CSU in Bayern, geht es im Grunde nicht um das Wohl aller Kinder, sondern nur um ihre konservative Klientel, um bei der nächsten Landtagswahl wieder mehr Stimmen zu erhalten. Im Übrigen ist der Begriff „Herdprämie“ keine Diffamierung für Eltern, die ihr Kind zu Hause betreuen wollen. Diese Wahlfreiheit hatten sie bisher immer schon, sofern ein Kitaplatz zur Verfügung stand.
Und im Übrigen fällt jetzt erst vielen Ministern der Koalition auf, nachdem der Gesetzentwurf von Familienministerin Kristina Schröder vorliegt, dass eigentlich gar kein Geld eingeplant war. Selbst CSU-Minister Ramsauer hat schon Bedenken geäußert, dass er etwas von seinem Etat abgeben muss. Und gleichzeitig melden die FDP-Minister Rösler, Leutheusser-Schnarrenberger und Bahr Bedenken gegen die "Herdprämie" an, die sie zuvor noch brav abgenickt hatten. Also kein Minister will Geld dafür hergeben. Außerdem ist noch längst nicht sicher, dass die Regierung das Gesetz so hin tricksen kann, dass es die Zustimmung im Bundesrat nicht benötigt. Dort hat bekanntlich die Opposition die Mehrheit. Und die wird die schwarz-gelbe Schlamperei in ihrer Gesetzgebungsarbeit garantiert nicht absegnen.

Wir brauchen diese Einrichtungen! - Aber keine Stümperei

Deutschland hat ein gravierendes Problem - es gehen nämlich die Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung aus. Die Krankenkassen gehen wegen der Vergreisung der Bevölkerung die erwerbstätigen Beitragszahler aus. Die Unternehmen selbst klagen inzwischen allenorten über das Fehlen von Arbeitskräften - gleichzeitig steigt aber die Zahl derer, die Sozialleistungen beziehen, weil sie dem Arbeitsmarkt wegen fehlender Betreuungsmöglichkeiten ihrer Kinder nicht zur Verfügung stehen.

Deutschland befindet sich in einem Mentalitätswechsel. Die Institution Ehe und die Institution Familie haben sich grundlegend gewandelt. Heute sind Patchwork-Familien, Alleinerziehende und Lebensabschnitts-Partnerschaften gang und gäbe. Kaum jemand bleibt noch lebenslang mit seinem Partner zusammen, die Partner werden - auch die neuen Rahmenbedingungen am globalisierten Arbeitsmarkt hervorgerufen - mehrfach gewechselt.

Diesem Mentalitätswechsel müssen wir uns stellen. Es kann nicht angehen, dass mit Steuermitteln und Mitteln von Unternehmen gut ausgebildete Frauen zu Hause bleiben und sich auf den Hausfrauenstatus zurück ziehen. Sie stehen gegenüber dem Staat, der Gesellschaft und der Wirtschaft in der absoluten Bringepflicht. Und dazu brauchen wir die Möglichkeit zuverlässiger Kinderbetreuungseinrichtungen.

Was wir allerdings NICHT brauchen, ist Stümperei. Man hatte Zeit genug, qualifiziertes Personal auszubilden. Jetzt das Ganze mit Ungelernten durchzuziehen, ist mehr als katastrophal.

Rentenzahlung mal anders?

"Deutschland hat ein gravierendes Problem - es gehen nämlich die Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung aus. Die Krankenkassen gehen wegen der Vergreisung der Bevölkerung die erwerbstätigen Beitragszahler aus."

Darf ich Ihren Kommentar zusammenfassen? Weil unsere sozialen Sicherungssysteme in ein Problem laufen, _müssen_ Kinder nach dem 1. Lebensjahr in eine Kita?

Wenn das das einzige Argument wäre, dann sollte man einmal überlegen, ob Renten- und Krankenkasse wirklich unbedingt nur aus Lohnabzügen finanziert werden muss. Es wäre doch auch ein anderer Ansatz denkbar:

Das soziale Umfeld in Deutschland ermöglicht es uns allen hier, leidlich gut zu leben und zu arbeiten. Davon profitieren auch Unternehmen, die große Gewinne auch ohne Lohnarbeit erzielen. Warum sollte also z.B. das Rentensystem nicht komplett auf Steuerfinanzierung ungestellt werden? Der Wohlstand an sich würde das erlauben. Und die ursprünglich geplante Unabhängigkeit des Rentensystems vom Staat ist sowieso schon lange Makulatur.

Nebeneffekt: Die armen Kleinkinder dürften dann evtl. doch wieder länger bei ihrer Familie bleiben...

Ich bezweifle, dass eine Umstellung des Rentensystems...

...politisch mehrheitsfähig ist. Vermutlich würden irgendwelche "Märkte" sofort beginnen, gegen Deutschland zu "wetten".

Keine politische Mehrheit findet ja auch die Abschaffung von sozialversicherungsfreien Beschäftigungsverhältnissen - insbesondere im Bereich der geringfügigen Beschäftigung, aber auch im Bereich der sogenannten Spitzenverdiener. Die Widerstände hier sind riesengroß.

Nur ein paar Richtigstellungen.

"Deutschland hat ein gravierendes Problem - es gehen nämlich die Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung aus."

Ist kein Problem für ganz Deutschland, sondern nur für die alten Kinderlosen, die niemanden haben werden, an den sie sich wenden können, wenn die Rentenzahlungen ausbleiben.

"Die Unternehmen selbst klagen inzwischen allenorten über das Fehlen von Arbeitskräften"

Das machen Unternehmer immer. Das braucht man nicht ernst zu nehmen!

"die Partner werden mehrfach gewechselt."

Das kann jedeR so machen wie er/sie will.

"Es kann nicht angehen, dass mit Steuermitteln und Mitteln von Unternehmen gut ausgebildete Frauen zu Hause bleiben und sich auf den Hausfrauenstatus zurück ziehen. Sie stehen gegenüber dem Staat, der Gesellschaft und der Wirtschaft in der absoluten Bringepflicht."

Doch, genau das kann angehen!
JedeR kann nicht nur seine Partner nach eigenem Willen wechseln, sondern muss auch selbst entscheiden können, ob er/sie arbeiten gehen will oder nicht!

Ich brauche keine selbst erfundene Bringe-Pflicht von Arbeit gegenüber Unternehmen, die sich in der Regel sehr mit der Ausbildung zurückhalten.

Und Staatssozialismus und FDJ brauche ich auch nicht.

Da fässt man sich nur noch an den Kopf!

"Es kann nicht angehen, dass mit Steuermitteln und Mitteln von Unternehmen gut ausgebildete Frauen zu Hause bleiben und sich auf den Hausfrauenstatus zurück ziehen. Sie stehen gegenüber dem Staat, der Gesellschaft und der Wirtschaft in der absoluten Bringepflicht."

Selbstverständlich kann es angehen, dass Frauen zu Hause bleiben, wenn sie sich dafür entscheiden! Das gilt auch für Männer. Jeder entscheidet dies für sich allein, das ist nicht die Aufgabe von Staat oder Wirtschaft! Und wieso stehen die von Ihnen beschriebenen Menschen gegenüber dem Staat, der Gesellschaft oder der Wirtschaft in der Pflicht? Wir leben in einem (zunehmend weniger) freien Land - hier entscheidet (zur Zeit jedenfalls noch) jeder für sich, wie er seine Zukunft gestaltet, das hat weder Sie noch den Staat oder einen Konzern zu interessieren! Die Wirtschaft sollte vielmehr für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung sorgen, anstatt ständig darüber zu jammern, dass es zu wenig Frauen gibt, die ausgebeutet werden können. Im übrigen ist der "Hausfrauenstatus" ein Vollzeitjob, was gerne ignoriert wird. Die Geringschätzung dieser Tätigkeit ist in Ihrem Beitrag deutlich erkennbar.

Grenzen der Freiheit

"Selbstverständlich kann es angehen, dass Frauen zu Hause bleiben, wenn sie sich dafür entscheiden! "

Dann braucht man sie auch nicht auszubilden. Dann reicht eine einfache Schulausbildung. Ein Studium oder allein schon das Abitur kostet den Staat einen Haufen Geld - Geld, das er nicht hat. In früheren Zeiten waren höhere Ausbildungen für Frauen am Lyceum mit einem Zölibat verbunden, dem Versprechen gegenüber dem Staat, NICHT zu heiraten und KEINE Familie zu gründen. Universitäten sind Orte des Lernens und der Forschung - und keine Eheanbahnungsinstitute, an denen der Spruch gilt, wer im 3. Semester keinen Doktor habe, müsse ihn selber machen. Irgendwo muss die Freiheit auch mal ein Ende haben.

Oje...

"Dann braucht man sie auch nicht auszubilden. Dann reicht eine einfache Schulausbildung."

Und was dann? Herr im Himmel - Sie haben doch nicht zu entscheiden, wer welche Bildung/Ausbildung erhält oder nicht! Viele gutausgebilete Frauen kehren doch nach einer gewissen Zeit, die den Kindern gewidmet ist, wieder in ihren Beruf zurück.

Wir haben in diesem Land die Schulpflicht, das bedeutet, der Staat muss das Geld für die Schulausbildung (inkl. Abitur!) zur Verfügung stellen. Der Staat hat auch das Geld, nur setzt er es m. E. nicht ausreichend im Bildungssektor ein, sondern versenkt es anderweitig, z.B. für überbordende Sozialleistungen!

Wir leben auch nicht mehr in Zeiten, wo Frauen irgendwelche Absichtserklärungen gegenüber der Obrigkeit abgeben müssen, wenn sie eine höhere Ausbildung anstreben. Und von mir aus können Studenten gerne heiraten - jeder muss die Konsequenzen aus seinen Entscheidungen tragen, egal, ob man einen Beruf ergreift und lebenslang ausüben oder ob man sich ausschließlich der Familie widmen will. Gesellschaft inkl. Arbeitswelt sollten so eingerichtet werden, dass Beruf und Kinder besser zusammenpassen, anstatt den Menschen vorzuschreiben, wie sie möglichst nutzbringend für die Wirtschaft leben sollen.

Schutz vor Kinderarmut

2,5 Millionen arme Kinder gibt es in Deutschland, wie dieser Tage wieder gejammert wird.
Der beste Schutz gegen Kinderarmut ist die Berufstätigkeit der Mütter, die nicht allzu lange unterbrochen werden sollte, um den Wiedereinstieg ins Berufsleben nicht zu gefährden! Der schnelle Wiedereinstieg ins Berufsleben, nach der Geburt eines Kindes, sollte deshalb auch hier in Deutschland zur Selbstverständlichkeit werden. In anderen europäischen Ländern ist es der Normalzustand.

Nicht die Demographie, die Arbeitsmarktpolitik ist das Problem!

"Deutschland hat ein gravierendes Problem - es gehen nämlich die Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung aus."

Das ist aber kein Problem der Demographie.

Das Problem liegt darin, dass Arbeitslose und Geringverdiener keine oder keine nennenswerten Beiträge in die Rentenkasse einzahlen.

Und daran würde eine Umstellung auf ein kapitalgestütztes Altersversorgungssystems nichts ändern - wo nichts eingezahlt wird, kann nichts ausgezahlt werden. Und wo nicht anständig verdient wird, kann auch nicht eingezahlt werden.

Die immense Steigerung von Geringverdienern und der Abbau von gutbezahlten Dauerjobs zugunsten von schlecht bezahlten Hilfsjobs und Zeitarbeit ist von Schröder & Co ganz bewusst begonnen worden, und wird von Merkel & Co. munter fortgesetzt.

Wenn es wirklich so wäre, dass die Bevölkerungszahl in unserem Lande langsam sänke, wäre das angesichts des Ressourcenverbrauchs in Ländern wie dem unseren eine durchaus begrüßenswerte Sache.

Wie man an diesem Artikel und den Kommentaren sieht, kostet nämlich sowohl die Betreuung der jungen Menschen wie auch die der alten Menschen Geld -- es sei denn, man geht den gerade eingeschlagenen Weg und überlässt das Wohlergehen jedes Kind dem Geldbeutel der Eltern.

So sebstverständlich ist das wohl kaum....

Sie schreiben:
"Selbstverständlich kann es angehen, dass Frauen zu Hause bleiben, wenn sie sich dafür entscheiden!"

Klar.

Wenn man sich das leisten kann, hat man diese Freiheit.

Aber woraus leiten Sie ab, dass solche Frauen --- wäre hier nicht der Begriff "Elternteil" passender? -- einen Anspruch auf Leistungen von Staat oder Wirtschaft haben, wenn sie sich für das Zuhausebleiben entscheiden?