Rheinland-PfalzStaatskanzlei dementiert Bericht über Amtsaufgabe Becks

Laut einem Bericht will der rheinland-pfälzische Regierungschef noch im Mai abtreten und einen Amtsnachfolger vorschlagen. Eine Regierungssprecherin widerspricht nun.

Ein Rücktritt des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) steht nach Auskunft einer Regierungssprecherin derzeit nicht zur Debatte. Beck wolle – wie mehrfach angekündigt – in dieser Wahlperiode so lange Regierungschef bleiben, wie es ihm seine Gesundheit erlaube. "Und dies ist derzeit der Fall. Über einen Rücktritt von Kurt Beck gibt es keine Diskussion."

Der Tagesspiegel berichtet, Beck wolle noch in diesem Monat sein Amt abgeben. Er werde sich voraussichtlich schon bis Mitte Mai zurückziehen. Der 63-Jährige wolle als Nachfolger an der Spitze der rot-grünen Regierung in Mainz Innenminister Roger Lewentz (SPD) vorschlagen. Lewentz ist 49 Jahre alt und seit 2011 Ressortchef für Inneres. Vorher war er fünf Jahre lang dort Staatssekretär.

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Beck ist seit 1994 Regierungschef in Rheinland-Pfalz und damit Deutschlands dienstältester Ministerpräsident. Er war außerdem von 2006 bis 2008 Vorsitzender der Bundes-SPD. Schon seit mehreren Monaten gibt es Berichte, nach denen er noch in diesem Jahr sein Amt abgeben will. Neben Lewentz sind unter anderem Bildungsministerin Doris Ahnen und Fraktionschef Hendrik Hering für die Nachfolge Becks im Gespräch. Beck ist auch SPD-Chef in Rheinland-Pfalz.

 
Leserkommentare
  1. Wenn ich den Nürburgring an der Backe hätte, würde ich auch das Weite suchen.

    Kennen wir von ihm ja schon als SPD Vorsitzenden.

    Ich wünsch denen eine gute Ministerpräsidentin!

    In diesem Sinne ein guter Schritt für RLP.

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    • joG
    • 09.05.2012 um 8:23 Uhr

    ...gehandelt, etwas mit der Machtubergabe zu tun. Was er dafür bekommt wird dem Wähler vermutlich nie gesagt werden. Aber sein Part ist dabei einem neuem MP die Zeit zu geben sich aufzubauen, damit die SPD die Macht behält.

    • joG
    • 09.05.2012 um 8:23 Uhr

    ...gehandelt, etwas mit der Machtubergabe zu tun. Was er dafür bekommt wird dem Wähler vermutlich nie gesagt werden. Aber sein Part ist dabei einem neuem MP die Zeit zu geben sich aufzubauen, damit die SPD die Macht behält.

  2. Kurt Beck ist der typische deutsche Politiker: Spielt sich am Nürburgring als Unternehmer auf, setzt 300 Millionen in den Sand und kneift nun, da er die Karre wieder aus dem Dreck ziehen soll.
    Das Desaster der Landesbanken hat ja einen ähnlichen Hintergrund. Die Politik hatte beanstandet, daß die Rendite zu niedrig sei; Folge: um eine höhere Rendite zu erreichen, investierten die Landesbanken in spekulative Anlagen und gingen damit baden; Folge: Ausbaden mussten die Arbeitnehmer der Landesbanken. Die WestLB hat die Arroganz der Politik sogar total zerrissen.

  3. ist er nicht als Spitzenkandidat seiner Partei angetreten und haben nicht viele Wähler seine Partei wegen seiner Person gewählt. Müßte nicht so ein Rücktritt zu Neuwahlen führen.

    3 Leserempfehlungen
  4. Im Alter von 63 will er sich zur Ruhe setzen, mit einer dicken Beamtenvollversorgung.

    Die Untertanen sollen aber bis 67 und länger arbeiten und bekommen dabei immer weniger Rente.

    Gutes Vorbild.

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    sie verstehen Politik falsch!

    sparen sollen immer die anderen, selber macht man sich die Taschen voll!

    abwarten wie lange das gut geht!

    sie verstehen Politik falsch!

    sparen sollen immer die anderen, selber macht man sich die Taschen voll!

    abwarten wie lange das gut geht!

  5. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern( letztem Jahr)!

    Gell Herr Beck!

    LG

    Klaus

  6. Roger Lewentz. Keine Ahnung - Ich schätze das Wahlergebnis der letzten Wahl wäre für die SPD mit diesem Herrn an der Spitze identisch gewesen. (Ende Ironie)

  7. sie verstehen Politik falsch!

    sparen sollen immer die anderen, selber macht man sich die Taschen voll!

    abwarten wie lange das gut geht!

    Antwort auf "Mit 63 in Rente"
    • joG
    • 09.05.2012 um 8:23 Uhr

    ...gehandelt, etwas mit der Machtubergabe zu tun. Was er dafür bekommt wird dem Wähler vermutlich nie gesagt werden. Aber sein Part ist dabei einem neuem MP die Zeit zu geben sich aufzubauen, damit die SPD die Macht behält.

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