Linkspartei: Zeit, Lafontaine zu verabschieden
Seine Starallüren nerven, er kann die Partei nicht versöhnen. Oskar Lafontaine ist nicht der richtige Kandidat für den Bundesvorsitz, kommentiert Lisa Caspari.
Er zögert noch. Oskar Lafontaine will am heutigen Dienstag entscheiden, ob er auf dem Parteitag der Linken Anfang Juni in Göttingen wieder als Vorsitzender kandidiert. Offenbar will er in internen Beratungen erreichen, dass sein Widersacher Dietmar Bartsch die eigenen Ambitionen auf den Parteivorsitz aufgibt. Im Realo-Flügel ist man wütend auf das Gebahren Lafontaines.
Zu Recht. Seine Star-Allüren nerven. Außerdem, viel wichtiger, ist der Saarländer nicht der richtige Kandidat, um die Partei aus der Existenzkrise zu führen.
Einmal, weil er schon bewiesen hat, dass er sich dabei die Finger möglichst wenig schmutzig machen will: Als Gesine Lötzsch Mitte April vom Parteivorsitz zurücktrat, hofften viele bei den Linken, dass Lafontaine in der Not einspringen und sein Comeback als Linke-Chef verkünden würde. Doch er schwieg demonstrativ. So geriet er gar nicht erst in die Gefahr, seinen Kopf hinhalten zu müssen für die sich abzeichnenden Wahlniederlagen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Verhält sich so jemand, der für die Partei brennt?
Lafontaine kann nicht kooperativ sein – die Linke muss es
Nicht erst seitdem legte sich Lafontaine aus dem Saarland heraus immer wieder mit den Parteigenossen an. Sein als arrogant wahrgenommenes Verhalten ärgerte Gregor Gysi, den ostdeutschen Pragmatiker-Flügel sowieso. Dabei erreicht die Linkspartei bei Wahlen nur im Osten noch zweistellige Werte. Viele Reformer wünschen sich daher Fraktionsvize Bartsch in eine herausgehobene Funktion. Lafontaine aber zeigt deutlich, dass er nicht willens ist, seinem Widersacher Raum zu geben. Die Linkspartei wird sich nur berappeln können, wenn sie endlich ihre Personalquerelen beendet. Wenn Lafontaine das nicht kann, ist er der falsche Kandidat.
Zudem müsste die Linke ihre strikte Abgrenzung zu den anderen Parteien aufgeben, um ernst genommen zu werden. Lafontaine hat die Verbitterung gegenüber der SPD nie abstreifen können. Auch deshalb ist der Saarländer keine Zukunftsoption für die Partei.
Die Themen liegen auf der Straße
Die anhaltende Finanzmarktkrise, die sozialen Probleme in Südeuropa, die Zukunftsangst der Befristet-Beschäftigten in Deutschland, die Situation der Zeitarbeiter und der Geringqualifizierten – die Themen, bei denen sich die Linkspartei verantwortlich fühlen müsste, sind präsenter und drängender als je zuvor. Sie muss sie nur aufgreifen, mit freundlicher Hartnäckigkeit immer wieder öffentlich machen. Dann werden die Wähler zurückkommen. Der Übervater aber attackiert allzu häufig mehr, als dass er konstruktiv diskutiert.
Die Linke braucht frische Persönlichkeiten. Auch wenn die Personalauswahl nicht riesig ist: Das Potenzial von Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht ist unbestritten. Dietmar Bartsch hat mit seiner frühzeitig angekündigten Kandidatur um den Bundesvorsitz bewiesen, dass er seine Partei aus der Krise führen will. Auch die jungen Bundesvize Halina Wawzyniak und Katja Kipping sind alles andere, als auf den Kopf gefallen, der mecklenburg-vorpommerische Landeschef Steffen Bockhahn traut sich, offen zu sagen, wenn ihm etwas nicht passt. Und NRW-Kandidatin Katharina Schwabedissen hat trotz Wahlniederlage mit ihrer freundlich-bestimmten Art eine Zukunft vor sich, wenn man sie nur lässt.
Die Linke sollte die Krise nutzen, um ihr altes Zugpferd hinter sich zu lassen. Natürlich hat sie Lafontaine viel zu verdanken. Die Partei muss jetzt aber endlich auf eigenen Beinen stehen – und nach vorne schauen.






schon verloren. Siehe NRW!
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke, die Redaktion/au.
schon verloren, wenn sie weiterhin an der Agendapolitik festhält, Hartz IV verteidigt und die LINKE zum Gegner erklärt, anstatt zum potentiellen Koalitionspartner.
Attitüden, wie in Thüringen, wo die SPD lieber mit der CDU koaliert, anstatt mit der stärkeren LINKEN, fallen auf sie zurück und verbauen jegliche Perspektive auf eine Alternative zur neoliberalen Politik.
Lafontaine, das sehe ich auch so, ist inzwischen in einem Alter, wo er einer jüngeren Führung Raum geben sollte. (Ich sähe z.B. gerne Katja Kipping, Dietmar Bartsch und Sarah Wagenknecht in der Parteiführung). Dennoch kann man nicht abstreiten, dass er mit den meisten seiner Vorhersagen einfach Recht hatte - und die Dämonisierung, die die Mainstreammedien ihm schon zu Zeiten, als er noch SPD-Vorsitzender war, angedeihen liessen, ist durch nichts anderes zu erklären, als dadurch, dass er den Finger immer da in die Wunde legt(e), wo es (den Profiteuren der neoliberalen Agendapolitik) wirklich weh tut.
Die SPD aber tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich weiterhin zum Ersatzrad für die wegbrechende FDP (die kurzzeitigen Hochs von Kubicki und Lindner werden daran nicht viel ändern) macht. ...
schon verloren, wenn sie weiterhin an der Agendapolitik festhält, Hartz IV verteidigt und die LINKE zum Gegner erklärt, anstatt zum potentiellen Koalitionspartner.
Attitüden, wie in Thüringen, wo die SPD lieber mit der CDU koaliert, anstatt mit der stärkeren LINKEN, fallen auf sie zurück und verbauen jegliche Perspektive auf eine Alternative zur neoliberalen Politik.
Lafontaine, das sehe ich auch so, ist inzwischen in einem Alter, wo er einer jüngeren Führung Raum geben sollte. (Ich sähe z.B. gerne Katja Kipping, Dietmar Bartsch und Sarah Wagenknecht in der Parteiführung). Dennoch kann man nicht abstreiten, dass er mit den meisten seiner Vorhersagen einfach Recht hatte - und die Dämonisierung, die die Mainstreammedien ihm schon zu Zeiten, als er noch SPD-Vorsitzender war, angedeihen liessen, ist durch nichts anderes zu erklären, als dadurch, dass er den Finger immer da in die Wunde legt(e), wo es (den Profiteuren der neoliberalen Agendapolitik) wirklich weh tut.
Die SPD aber tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich weiterhin zum Ersatzrad für die wegbrechende FDP (die kurzzeitigen Hochs von Kubicki und Lindner werden daran nicht viel ändern) macht. ...
"Seine Star-Allüren nerven."
Gibt es auch einen Beleg dessen, was hier als unbestritten hingestellt wird? Warum vergisst die Autorin, seine "Star-Allüren" näher zu definieren? Vielleicht, weil sie selbst nicht weiß, wo bei Lafontaine solche zu finden sind? [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Unterstellungen und verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au.
weiter so! 5 Extrasterne von mir!
Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte, um sich sachlich über den konkreten Artikelinhalt auszutauschen. Danke, die Redaktion/au.
Liebe(r) HailMary,
als die Partei nach ihm rief, reagierte Lafontaine nicht. Jetzt stellt er Bedingungen für sein Comeback, die es in sich haben. Er schließt eine Kampfkandidatur gegen Dietmar Bartsch aus, will auf dem Parteitag in Göttingen einziger Kandidat sein. Sonderlich demokratisch ist das nicht. Vor Journalisten sagte er heute außerdem zu einer möglichen Kampfkandidatur: "Das wäre nicht unbedingt der krönende Abschluss meiner Karriere." All dies würde ich definitiv als Starallüren bezeichnen.
Viele Grüße, Lisa Caspari
Nun, Menschen, die ihn gut kannten, charakterisierten ihn entspechend.
Wer?
Willy Brandt z.B.
Und wie charakterisierte er ihn? Nun, als "eine gelungene Mischung aus Mussolini und Napoleon".
(Man beachte das Attribut "gelungen" :-))
Wo das steht? In der Biographie von Filmer und Schwan. Da steht noch vielmehr drin, aber für 1500 Zeichen ist es zuviel und vielleicht reicht ja die o.e. Referenz des SPD-Säulenheiligen. ;-)
Herzlichst Crest
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls
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Liebe(r) HailMary,
als die Partei nach ihm rief, reagierte Lafontaine nicht. Jetzt stellt er Bedingungen für sein Comeback, die es in sich haben. Er schließt eine Kampfkandidatur gegen Dietmar Bartsch aus, will auf dem Parteitag in Göttingen einziger Kandidat sein. Sonderlich demokratisch ist das nicht. Vor Journalisten sagte er heute außerdem zu einer möglichen Kampfkandidatur: "Das wäre nicht unbedingt der krönende Abschluss meiner Karriere." All dies würde ich definitiv als Starallüren bezeichnen.
Viele Grüße, Lisa Caspari
Nun, Menschen, die ihn gut kannten, charakterisierten ihn entspechend.
Wer?
Willy Brandt z.B.
Und wie charakterisierte er ihn? Nun, als "eine gelungene Mischung aus Mussolini und Napoleon".
(Man beachte das Attribut "gelungen" :-))
Wo das steht? In der Biographie von Filmer und Schwan. Da steht noch vielmehr drin, aber für 1500 Zeichen ist es zuviel und vielleicht reicht ja die o.e. Referenz des SPD-Säulenheiligen. ;-)
Herzlichst Crest
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Lafontaine eine Partei führt, nur um seinen Ego-Trip auszuleben, hat diese nicht viel zu gewinnen. Erstaunlich, dass sich die LINKE so vor den Karren spannen lässt.
- wohl vom spd Lager was?
"Lafontaine hat die Verbitterung gegenüber der SPD nie abstreifen können. Auch deshalb ist der Saarländer keine Zukunftsoption für die Partei."
Genau hier ist der Knackpunkt, Ihm geht es nicht in erster Linie darum, die Ziele der Linken voranzustreiben sondern sein verletztes Ego zu polieren.
ER hat es nie verwunden, das nicht er, der selbsternannte "Napoleon" sondern Schröder Kanzlerkandidat der spd wurde und schließlich ja auch Kanzler.
Schließlich wollte er als Finanzminister die Richtlinienkompetenz der Regierung Schröder übernehmen,was sich weder die spd und schon gar nicht der Macho Schröder bieten lassen wollte, denn von jeher steht da nun mal dem Kanzler zu.
Als er erkannte, das er abgeblitzt war kam der Bruch, der Schmollwinkel (Familienrückzug) und dann der groß angelegte Gegenschlag und sein Vehikel ist bis heute die Linke, um der spd maximal möglich zu schaden.
- wohl vom spd Lager was?
"Lafontaine hat die Verbitterung gegenüber der SPD nie abstreifen können. Auch deshalb ist der Saarländer keine Zukunftsoption für die Partei."
Genau hier ist der Knackpunkt, Ihm geht es nicht in erster Linie darum, die Ziele der Linken voranzustreiben sondern sein verletztes Ego zu polieren.
ER hat es nie verwunden, das nicht er, der selbsternannte "Napoleon" sondern Schröder Kanzlerkandidat der spd wurde und schließlich ja auch Kanzler.
Schließlich wollte er als Finanzminister die Richtlinienkompetenz der Regierung Schröder übernehmen,was sich weder die spd und schon gar nicht der Macho Schröder bieten lassen wollte, denn von jeher steht da nun mal dem Kanzler zu.
Als er erkannte, das er abgeblitzt war kam der Bruch, der Schmollwinkel (Familienrückzug) und dann der groß angelegte Gegenschlag und sein Vehikel ist bis heute die Linke, um der spd maximal möglich zu schaden.
O S K A R
Ich kann die drei A´s nicht mehr sehen!
kämpft gegen euren Alzheimer an und erinnert euch Gasgerd, an Hartz an Struck an Steinmeier und almasri.
Erinnert Euch und ihr könnt euch vor einer Wiederholung schützen!
in der Kanzlerschaft halten möchte, unterstützt Lafontaine. Er wird vermutlich einige % mehr rausholen als die aktuelle Führung, aber vor allem auf Kosten der SPD. Ergebnis: große Koalition unter der Führung der CDU. Das ist die derzeitige Arithmetik der Macht.
Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au.
weil Krankheiten ( CDU und FDP) bevorstehen macht wenig Sinn!
Ganz schön große Töne, die hier gespien werden.
Welche Star-Allüren? Dazu muss man sich doch einfach mal ein paar seiner Zitate durchlesen. So etwas noch weiter zu definieren wäre flüssiger als Wasser.
Was Oskar da von sich gibt ist einfach nur ein Zeichen von dezentem Größenwahn gemischt mit Wilhelminischem (I) Duktus.
Aber Ihre Beiträge werden ja scheinbar nicht ohne Grund wegen Haltlosigkeit und unsachlichkeit entfernt.
"Meine Damen und Herren bitte, ein solcher Posten wird mir angeboten. Seit wann muss meiner eins sich denn vor dem Pöbel zur Wahl aufstellen? Also einer richtigen Wahl. Von mir aus kann das niedere Gesindel mit "Ja" oder "Naja gut" stimmen, aber wer bin ich denn, dass ich mich einer echten demokratischen Wahl neben einer anderen Person stelle??"
Von Gottes Gnaden tragen Preußens Könige..ähm, trägt Oskar seit 160..einigen.. Jahren die Krone. Nachdem durch zeitgemäße Einrichtung der Thron umgeben ist, besteige ich ihn als König. Aber eingedenk, dass die Krone nur von Gott kommt, habe ich durch die Krönung an geheiligter Stätte bekundet, dass ich sie in Demut aus freien Händen empfangen habe.
Was ist eine Krone von Volkes Gnaden schon wert? Für echte Männer muss sie schon von Gottes Gnaden kommen.
Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls
in der Kanzlerschaft halten möchte, unterstützt Lafontaine. Er wird vermutlich einige % mehr rausholen als die aktuelle Führung, aber vor allem auf Kosten der SPD. Ergebnis: große Koalition unter der Führung der CDU. Das ist die derzeitige Arithmetik der Macht.
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weil Krankheiten ( CDU und FDP) bevorstehen macht wenig Sinn!
Ganz schön große Töne, die hier gespien werden.
Welche Star-Allüren? Dazu muss man sich doch einfach mal ein paar seiner Zitate durchlesen. So etwas noch weiter zu definieren wäre flüssiger als Wasser.
Was Oskar da von sich gibt ist einfach nur ein Zeichen von dezentem Größenwahn gemischt mit Wilhelminischem (I) Duktus.
Aber Ihre Beiträge werden ja scheinbar nicht ohne Grund wegen Haltlosigkeit und unsachlichkeit entfernt.
"Meine Damen und Herren bitte, ein solcher Posten wird mir angeboten. Seit wann muss meiner eins sich denn vor dem Pöbel zur Wahl aufstellen? Also einer richtigen Wahl. Von mir aus kann das niedere Gesindel mit "Ja" oder "Naja gut" stimmen, aber wer bin ich denn, dass ich mich einer echten demokratischen Wahl neben einer anderen Person stelle??"
Von Gottes Gnaden tragen Preußens Könige..ähm, trägt Oskar seit 160..einigen.. Jahren die Krone. Nachdem durch zeitgemäße Einrichtung der Thron umgeben ist, besteige ich ihn als König. Aber eingedenk, dass die Krone nur von Gott kommt, habe ich durch die Krönung an geheiligter Stätte bekundet, dass ich sie in Demut aus freien Händen empfangen habe.
Was ist eine Krone von Volkes Gnaden schon wert? Für echte Männer muss sie schon von Gottes Gnaden kommen.
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Er ist neben Gysi ein Star der Linken.
Und er könnte im Westen einiges an Stimmen holen. Er ist 70 und eigentlich gönne ich ihm seinen Ruhestand. Trotzdem, ihm jetz Allüren vorzuwerfen, da steht wohl mehr der Wille dahinter zu verhindern, dass er antritt. Ich finde, diesen Artikel hätte sich die Zeit schenken können.
- wohl vom spd Lager was?
meine ich eine politische Machtperspektive, nicht ein paar % mehr oder weniger auf der Oppositionsbank.
meine ich eine politische Machtperspektive, nicht ein paar % mehr oder weniger auf der Oppositionsbank.
in der Kanzlerschaft halten möchte, unterstützt Lafontaine. Er wird vermutlich einige % mehr rausholen als die aktuelle Führung, aber vor allem auf Kosten der SPD. Ergebnis: große Koalition unter der Führung der CDU. Das ist die derzeitige Arithmetik der Macht.
dass sie sich mit der Linken arrangieren muss. Macht sie es nicht und geht lieber eine große Koalition ein, dann wissen eben wieder einige Leute mehr, was sie von der SPD zu halten haben. Aber die SPD wählen um eine große Koalition zu verhindern, sozusagen die Pest, wenn man die Möglichkeit hat nur eine Grippe zu wählen, das dürfte für Linke eigentlich keine Alternative sein. Außerdem stellt sich die Frage so nicht, weil bei der nächsten Wahl auch die Piraten etwas vom SPD Kuchen haben wollen.
CDU = CSU
SPD = CDU2
FDP = CDU+
Grüne = FDPöko
CDU = SPD = FDP = Grüne
Es ist also völlig egal, ob Merkel gewinne oder irgen einer der SPD an die Macht kommt, das macht seit Schröder keinerlei Unterschied mehr.
dass sie sich mit der Linken arrangieren muss. Macht sie es nicht und geht lieber eine große Koalition ein, dann wissen eben wieder einige Leute mehr, was sie von der SPD zu halten haben. Aber die SPD wählen um eine große Koalition zu verhindern, sozusagen die Pest, wenn man die Möglichkeit hat nur eine Grippe zu wählen, das dürfte für Linke eigentlich keine Alternative sein. Außerdem stellt sich die Frage so nicht, weil bei der nächsten Wahl auch die Piraten etwas vom SPD Kuchen haben wollen.
CDU = CSU
SPD = CDU2
FDP = CDU+
Grüne = FDPöko
CDU = SPD = FDP = Grüne
Es ist also völlig egal, ob Merkel gewinne oder irgen einer der SPD an die Macht kommt, das macht seit Schröder keinerlei Unterschied mehr.
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