Politiker-Ranking: Kraft fast so beliebt wie Merkel
NRW-Ministerpräsidentin Kraft hat durch ihren Wahlsieg bundesweit stark an Beliebtheit gewonnen. Laut einer Umfrage liegt sie nur noch wenige Punkte hinter Merkel.
© Carsten Koall/Getty Images

Hannelore Kraft vor einem Fernsehinterview in Düsseldorf
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ist nach ihrem klaren Wahlerfolg in Nordrhein-Westfalen bundesweit die beliebteste SPD-Politikerin. Im Politiker-Ranking des Hamburger Magazins Stern, in das Kraft erstmals aufgenommen wurde, belegte sie auf Anhieb mit 59 Punkten den zweiten Platz. Damit lässt sie erstmals SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hinter sich. Beide erhielten 54 Punkte.
An der Spitze lag weiterhin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit unverändert 64 Punkten. Sie genießt weiter das größte Vertrauen der Befragten. Merkel stehe im "Zenit ihres Ansehens", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem Stern.
Auf den weiteren Plätzen des vom Institut Forsa erstellten Rankings folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble mit 53 Punkten, danach mit je 47 Punkten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und CSU-Chef Horst Seehofer sowie mit 44 Punkten SPD-Chef Sigmar Gabriel. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin erreicht 41 Punkte.
Vergleichsweise schlecht schneidet FDP-Chef Philipp Rösler ab. Der überraschend deutliche Wiedereinzug seiner Partei in die Landtage von NRW und Schleswig-Holstein nützt ihm nichts: Rösler verliert drei Punkte (28 Punkte) und belegt hinter Linken-Fraktionschef Gregor Gysi und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) den letzten Platz.
Union liegt bundesweit vorn
Zwei Wochen nach der historischen Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen hat die Union im Bund leicht zugelegt. Allerdings muss nach Forsa-Umfrage für Stern und RTL der Koalitionspartner FDP abermals um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Zudem leidet die Union nach Einschätzung von Forsa-Chef Manfred Güllner noch unter der Wahlniederlage von Norbert Röttgen und seiner darauf folgenden Entlassung als Bundesumweltminister.
Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 32 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Bei der FDP lässt der Schub durch das gute Abschneiden in NRW und Schleswig-Holstein wieder etwas nach: Fünf Prozent der Wähler würden für die Liberalen stimmen, in der Vorwoche waren es noch sechs Prozent. Damit liegt die regierende schwarz-gelbe Koalition mit 37 Prozent hinter Rot-Grün (40 Prozent). Die SPD bleibt laut Umfrage bei 27 Prozent, die Grünen verharren bei 13 Prozent.
Keines der beiden Lager hätte eine Mehrheit, beide wären auf die Unterstützung Dritter angewiesen. Die Linkspartei kommt laut Umfrage wie in der Vorwoche auf sechs Prozent. Die Piratenpartei büßt einen Punkt ein und liegt mit zwölf Prozent wieder knapp hinter den Grünen.
Für das Politiker-Ranking befragte Forsa am 23. und 24. Mai 1.001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, für den Wahltrend vom 21. bis 25 Mai 2.500 Bürger.







http://www.zeit.de/politi...
Das hatten Sie doch schon!
soll doch wohl nicht bedeuten das beide Damen gleich sind?
Ein Beliebtheitsbarometer sollte kein Grund zur Annahme sein das es sich um ein objektives und logisches Ergebnis handelt sondern eher ein populistisches und darauf kann ich für meinen Teil bereits schon lange gerne verzichten.
Was soll das sein DSDS oder Germanys next Top Kanzler. Mir ist es doch völlig Latte ob Frau ob Mann ob hübsch oder häßlich, sympatisch oder nicht. Ich möchte gerne mal wieder einen Kompetenten Politiker der das Wort Volksvertreter nicht im Wörterbuch nachschlagen muss. Auf Selbstdarsteller jeder Coleur kann ich locker verzichten.
warum sollte Beliebtheit Kompotenz usw. ausschließen?
dass nicht Jauch mit in die Liste kommt, sondern nur einigermaßen vergleichbare Politiker, dafür sorgen die Parteien schon selber,
gut, Guttenberg war und wäre vielleicht ein Grenzfall,
beim Rest kommt aber doch ziemlich gut Bewertung der politischen Leistung hin,
dass Merkel auf unverständliche Weise bei den meisten gut ankommt, muss man eben hinnehmen,
ansonsten wären die Wahlergebnisse (im Bund) auch umso schlechter zu erklären,
Parteien kann man, alle paar Jahre zumindest, wählen,
einzelne (Bundes-)Politiker kaum,
da ist so eine inoffizielle Liste schon besser als nichts, um etwa jemanden wie Wulff schnell abstürzen zu lassen,
wäre nur noch toll wenn jedes Jahr der letzte in der Liste seinen Hut nehmen muss oder so ;)
warum sollte Beliebtheit Kompotenz usw. ausschließen?
dass nicht Jauch mit in die Liste kommt, sondern nur einigermaßen vergleichbare Politiker, dafür sorgen die Parteien schon selber,
gut, Guttenberg war und wäre vielleicht ein Grenzfall,
beim Rest kommt aber doch ziemlich gut Bewertung der politischen Leistung hin,
dass Merkel auf unverständliche Weise bei den meisten gut ankommt, muss man eben hinnehmen,
ansonsten wären die Wahlergebnisse (im Bund) auch umso schlechter zu erklären,
Parteien kann man, alle paar Jahre zumindest, wählen,
einzelne (Bundes-)Politiker kaum,
da ist so eine inoffizielle Liste schon besser als nichts, um etwa jemanden wie Wulff schnell abstürzen zu lassen,
wäre nur noch toll wenn jedes Jahr der letzte in der Liste seinen Hut nehmen muss oder so ;)
Hier kann ja nur MAX MERKEL gemeint sein,
da müsste Frau Kraft noch etwas an sich arbeiten.
Was aber die A. Merkel angeht, Kind des Kommunismus,
kann doch der Frau Kraft nicht das Wasser reichen, - da liegen
„Universen“ dazwischen.
'Merkel stehe im "Zenit ihres Ansehens", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner'
Schlimmer hatte seine Analyse nicht ausfallen können.
laßt uns in NRW Taten sehen !
MfG
Rolf Winter
haben Sie Mitleid!
haben Sie Mitleid!
Denken wir an das hoffnungslos verschuldete Bremen, das immer wieder die SPD wählt, also die Partei, die das Land in die Schuldenmisere geritten hat.
Es fehlt im Länderfinanzausgleich ein Mechanismus, der notorische Schuldenländer und deren Regierungen "bestraft".
Wikipedia (Hannelore Kraft - Finanzpolitik):
"Finanziell angeschlagene Kommunen sollen Hilfen vom Land erhalten..."
Ich frage mich, welche Hilfen. Das Land NRW hat glaube ich nicht soooo viel an Hilfen zu vergeben. Ok, weiter im Text, es wird noch besser:
"...und auch Gelder aus dem Programm „Aufbau Ost“ beantragen können, das in einen gesamtdeutschen Ausgleichsfonds umgewandelt werden soll."
http://de.wikipedia.org/w...
Eigentlich mag ich so Leute wir Herrn Seehofer nicht. Aber dieser Schuldenromantik muss man dann doch auch etwas entgegensetzen.
Eines muss man Frau Kraft aber lassen: Es ist sehr gut, dass es keine Studiengebühren mehr in NRW gibt und dass das dritte Kindergartenjahr jetzt für alle Familien kostenlos ist. Denn in Anbetracht des sozialen Schuldenberges, den diese Regierung dort hinterlassen wird, würde ich mir als Heranwachsender auch etwas mehr Zeit lassen mit dem Erwachsenwerden.
Wikipedia (Hannelore Kraft - Finanzpolitik):
"Finanziell angeschlagene Kommunen sollen Hilfen vom Land erhalten..."
Ich frage mich, welche Hilfen. Das Land NRW hat glaube ich nicht soooo viel an Hilfen zu vergeben. Ok, weiter im Text, es wird noch besser:
"...und auch Gelder aus dem Programm „Aufbau Ost“ beantragen können, das in einen gesamtdeutschen Ausgleichsfonds umgewandelt werden soll."
http://de.wikipedia.org/w...
Eigentlich mag ich so Leute wir Herrn Seehofer nicht. Aber dieser Schuldenromantik muss man dann doch auch etwas entgegensetzen.
Eines muss man Frau Kraft aber lassen: Es ist sehr gut, dass es keine Studiengebühren mehr in NRW gibt und dass das dritte Kindergartenjahr jetzt für alle Familien kostenlos ist. Denn in Anbetracht des sozialen Schuldenberges, den diese Regierung dort hinterlassen wird, würde ich mir als Heranwachsender auch etwas mehr Zeit lassen mit dem Erwachsenwerden.
... Kriterium, um etwas über die Güte eines Politikers auszusagen.
Die Jagd nach Beliebtheit führt zu Inszenierungen, Vereinfachungen, dafür treten Argumente und sachliche Arbeit in den Hintergrund.
Dass der unehrlichste und fassadenhafteste Politiker der letzten Jahre zu seiner Hochzeit der beliebteste war, gibt mir zu denken.
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