DemografieMerkel spricht sich für höheres Renteneintrittsalter aus

Viele Menschen müssen sich noch damit abfinden, mit 67 in Rente zu gehen, da setzt Kanzlerin Merkel einen drauf: Langfristig müsse die Lebensarbeitszeit noch steigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist langfristig für ein höheres Renteneintrittsalter. Sie sei überzeugt, "dass die Lebensarbeitszeit nicht kürzer werden kann, sondern ganz graduell auch länger werden muss", sagte die Kanzlerin auf dem Deutschen Seniorentag in Hamburg.

Ohne eine auf Dauer längere Arbeitszeit könnten die Jüngeren nicht "im Umlageverfahren weiter für die Solidarität mit den Älteren sorgen". Gleichzeitig mahnte Merkel die Unternehmen, weiter ältere Menschen einzustellen. Nicht hinnehmen werde die Bundesregierung, "dass die Unternehmen nach Fachkräften suchen und über 55-Jährigen zum Teil überhaupt keine Beschäftigungsperspektive mehr geben".

Anzeige

Bundespräsident Joachim Gauck hatte sich am Vortag bei der selben Veranstaltung für eine Flexibilisierung des Rentensystems eingesetzt. "Ich wünsche mir, dass jene, die es wollen, länger im Beruf bleiben können." Der 72-Jährige schränkte jedoch ein: "Gewiss ist es nicht jedem vergönnt, bis ins hohe Alter tätig zu bleiben. (...) Niemandem sollte Unzumutbares zugemutet werden."

 
Leserkommentare
    • 15thMD
    • 04.05.2012 um 20:06 Uhr

    Meiner MEinung nach sollte es, da das Renteneintrittsalter bald an eine kritische Grenze kommen wird, eine Unterscheidung zwischen den Berufen geben. Ein Maurer beispielsweise sollte unter gewissen Abschlägen (er könnte ja noch im Büro arbeiten) früher eintreten können, als beispielsweise ein Anwalt. Diese gibt es auf gewisse Weise zwar schon, muss aber trotzdem verstärkt werden.

    Außerdem sollte man Aufpassen, dass Menschen, die mit Mitte 50 kienen Job mehr bekommmen nicht 20 Jahre als Arbeitslose versauern lässt. Das wären Zustände wie vor Bismarck. Dafür muss die Regierung eine Lösung finden, dafür sind sie da.
    Altersarmut wird ein großes Problem werden, auf das wir uns vorbereiten müssen und dem wir entgegensteuern sollten.

    Es ist nicht unbedingt schlecht, dass die Menschen weniger Kinder bekommen, man muss nur richtig darauf reagieren.

    10 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...selbstverständlich kann ein Maurer nicht länger arbeiten. Das weiß Frau Merkel auch. Aber wenn man das Renteneintrittsalter erhöht, die Leute aber trotzdem wie bisher in Rente gehen, dann gibt es für jeden eben ein bisschen weniger Rente. DARUM geht es.

    Ich stimme Ihnen ja in vielen Punkten zu. Aber glauben Sie wirklich, dass ein Maurer mit über 50 einen Job im Büro bekommt?

    • JMDGF
    • 06.05.2012 um 12:27 Uhr

    Na das ist ja mal ne Idee- stelle mir gerade so ein Maurer mit 60 Jahren vor, der nur auf der Baustelle war und dann ins Büro als Sesselpupser arbeiten soll, als was genau- Kaffee kochen , Akten sortieren oder was darfs sonst sein ?
    Genau so Realitätsfremd wie Fr.Merkel- Menschen die sich alles kaputtgearbeitet haben durch den Beruf selbst können kaum noch bis zum 65,67 oder bald 70 Lebensjahr arbeiten, geht vielleicht als Politiker wenn man sich da nicht vorher schon totgesoffen hat.

    ...selbstverständlich kann ein Maurer nicht länger arbeiten. Das weiß Frau Merkel auch. Aber wenn man das Renteneintrittsalter erhöht, die Leute aber trotzdem wie bisher in Rente gehen, dann gibt es für jeden eben ein bisschen weniger Rente. DARUM geht es.

    Ich stimme Ihnen ja in vielen Punkten zu. Aber glauben Sie wirklich, dass ein Maurer mit über 50 einen Job im Büro bekommt?

    • JMDGF
    • 06.05.2012 um 12:27 Uhr

    Na das ist ja mal ne Idee- stelle mir gerade so ein Maurer mit 60 Jahren vor, der nur auf der Baustelle war und dann ins Büro als Sesselpupser arbeiten soll, als was genau- Kaffee kochen , Akten sortieren oder was darfs sonst sein ?
    Genau so Realitätsfremd wie Fr.Merkel- Menschen die sich alles kaputtgearbeitet haben durch den Beruf selbst können kaum noch bis zum 65,67 oder bald 70 Lebensjahr arbeiten, geht vielleicht als Politiker wenn man sich da nicht vorher schon totgesoffen hat.

    • y4rx
    • 04.05.2012 um 20:08 Uhr

    wäre, daß einfach wieder kürzer gelebt wird. Ich persönlich kann keinen Sinn darin sehen, daß ich als alter gebrechlicher Mensch mit allen Mittel der Medizin ein erbärmliches Leben führe soll, damit das Gesundheits- und Pflegesystem ausgelastet ist. Vielen Dank auch!
    Wer gern seine letzten Jahre dement im Altersheim zubringen möchte, kann das ja gern tun. Für mich kommt das nicht in Frage!

    32 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    aber dann kommt wieder ein anderes sensibles Thema auf die Tagesordnung... Sterbehilfe

    nun kann man gespannt sein in welchem Bereich sich der Poltiker als erstes hervor traut... oder gar -wie so oft- sich gar nichts bewegt bis es wieder an allen Ecken und Enden krankt...

    p.s. @1:
    "Es ist nicht unbedingt schlecht, dass die Menschen weniger Kinder bekommen, man muss nur richtig darauf reagieren."

    doch in unserem System mit den medzin. Fortschritten (d.h. ganz normale Verbesserung der Lebensumstände-nicht 100jährige Demenz-& sonstiger Krankheiten) ist dieser extreme Schnitt sehr wohl ein Problem... den da beide Entwicklungen derzeit parallel & verhältnismäßig schnell ablaufen, führen sie das System ja schon jetzt an Grenzen - und das System lässt diese Probleme ab bei den Schwächsten...
    - auch wenn die Idee 7 Mrd+ Menschen sinnvoll ist, wird es die Welt nicht retten, wenn man in Dtld zu Lasten der Sozialsysteme auf Kinder vezichtet.

    @y4rx, der demographische Wandel wird Europa noch weiter verändern, als es sich die meisten vorstellen können. Die Punkte, die in der aktuellen Diskussion völlig vernachlässigt werden, sind Thema des Interviews mit dem Bestseller-Autor Mark Steyn (siehe Link):
    http://www.youtube.com/wa...

    aber dann kommt wieder ein anderes sensibles Thema auf die Tagesordnung... Sterbehilfe

    nun kann man gespannt sein in welchem Bereich sich der Poltiker als erstes hervor traut... oder gar -wie so oft- sich gar nichts bewegt bis es wieder an allen Ecken und Enden krankt...

    p.s. @1:
    "Es ist nicht unbedingt schlecht, dass die Menschen weniger Kinder bekommen, man muss nur richtig darauf reagieren."

    doch in unserem System mit den medzin. Fortschritten (d.h. ganz normale Verbesserung der Lebensumstände-nicht 100jährige Demenz-& sonstiger Krankheiten) ist dieser extreme Schnitt sehr wohl ein Problem... den da beide Entwicklungen derzeit parallel & verhältnismäßig schnell ablaufen, führen sie das System ja schon jetzt an Grenzen - und das System lässt diese Probleme ab bei den Schwächsten...
    - auch wenn die Idee 7 Mrd+ Menschen sinnvoll ist, wird es die Welt nicht retten, wenn man in Dtld zu Lasten der Sozialsysteme auf Kinder vezichtet.

    @y4rx, der demographische Wandel wird Europa noch weiter verändern, als es sich die meisten vorstellen können. Die Punkte, die in der aktuellen Diskussion völlig vernachlässigt werden, sind Thema des Interviews mit dem Bestseller-Autor Mark Steyn (siehe Link):
    http://www.youtube.com/wa...

  1. ...selbstverständlich kann ein Maurer nicht länger arbeiten. Das weiß Frau Merkel auch. Aber wenn man das Renteneintrittsalter erhöht, die Leute aber trotzdem wie bisher in Rente gehen, dann gibt es für jeden eben ein bisschen weniger Rente. DARUM geht es.

    52 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Unterscheidung."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Dann soll Frau Merkel auch von einer Rentensenkung und nicht von einem höheren Eintrittsalter sprechen.

    Man könnte sonst auch hundert Jahre als Eintrittsalter definieren, dann müßten die Leute halt noch im Sarg weiterarbeiten.

    Dann soll Frau Merkel auch von einer Rentensenkung und nicht von einem höheren Eintrittsalter sprechen.

    Man könnte sonst auch hundert Jahre als Eintrittsalter definieren, dann müßten die Leute halt noch im Sarg weiterarbeiten.

  2. bis zu welchem Alter sollen denn die Deutschen noch arbeiten? Ich sehe jetzt schon keine 60jährigen Straßenbauarbeiter, die haben sich doch schon lange vorher totgearbeitet. Die Knie der meisten Fliesenleger sind schon vorher verschlissen.
    Frau Merkel, vermute ich, predigt mal wieder Wasser und trinkt selber Wein, wie so viele andere unserer Politikerkaste auch. Warum zum Kuckuck wurde denn dann bitte unserem letzten Bundespräsidenten eine so frühe Pensionierung und zu solch guten Bedingungen ermöglicht? Warum bitte hat die CDU nicht dagegen gestimmt? Gerade in seinem Beruf hätte Herr Wulff noch am ehesten bis ins hohe Alter arbeiten können, besser als jeder Maurer, der körperlich schon früh verschlissen ist.
    Und solange wir genügend über 50jährige haben, die theoretisch noch arbeiten könnten, aber keine Stelle mehr finden, weil von den meisten Firmen für zu alt erachtet, solange bedarf es nicht der Erhöhung der Lebensarbeitszeit, sondern einer besseren Verteilung der Arbeit.

    58 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    jetzt hab ichs: Wulff könnte doch Fliesen verlegen! Da haben alle was davon. Das wäre genau das Richtige! Der würde in meiner Sympathieskala glatt um hundert Punkte nach oben klettern!

    jetzt hab ichs: Wulff könnte doch Fliesen verlegen! Da haben alle was davon. Das wäre genau das Richtige! Der würde in meiner Sympathieskala glatt um hundert Punkte nach oben klettern!

  3. 5. Woher?

    Eine längere Lebensarbeitszeit bedeutet auch mehr Arbeitskräfte. Also benötigen wir mehr Arbeitsplätze. In den letzen 20 Jahren ist die Zahl der geleisteten Stunden um 9% gesunken. Dazu ist die Anzahl der Beschäftigten gestiegen. Daraus folgt. Weniger Arbeit wurde auf mehr Menschen verteilt. Die Lohnsumme blieb fast gleich. Ergo sind die Einkommen gesunken. Niedriglöhne und Teilzeit waren die Folge. Damit einhergehend auch geringere Rentenversicherungseinzahlungen und -anwartschaften. Noch ist die Altersarmut nicht sehr hoch, aber es wird sich dramatisch verschärfen. Es ist absehbar, dass in den folgenden Jahren nicht mehr Arbeit in Deutschland entsteht. Private Vorsorge kann man von Löhnen auf Grundsicherungsniveau nicht betreiben. Zumal die nur die Taschen der Versicherungen füllt. Das jetzige Modell ist nur eine Rentenkürzung.
    Wir brauchen Wachstum durch höhere Binnennachfrage. Das geht nur mit steigenden Einkommen. Ausserdem müssen wir unseren Handelsbilanzüberschuss mind. auf null fahren, um in den anderen Ländern die Konjunktur anzustossen.

    43 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • gquell
    • 05.05.2012 um 8:07 Uhr

    Die Produktivität der Arbeitenden steigt kontinuierlich an. Und auch die Gewinne der Unternehmen steigen überproportional.
    Gleichzeitig sinkt die Bevölkerungszahl.
    Wenn also ständig mehr Geld erwirtschaftet wird und weniger Geld für die Rentner gebraucht wird, dann ist die umlagefinanzierte Rente problemlos auch mit einem Eintrittsalter 60 oder weniger leistbar.

    Die einzige wirkliche Änderung, die angegangen werden muß, ist die Beteiligung der Gewinne der Unternehmen an den Sozialversicherungen. Die aktuellen neoliberalen Regierungen haben aber die Beteiligung der Unternehmen an den Sozialversicherungen eingeschränkt.

    Wir müssen verstehen, für wen Frau Merkel steht. Sie steht nicht für die Bevölkerung, bzw. den kleinen Arbeitnehmer. Sie vertritt vor allem die Interessen der großen Kapitaleigner, seien es Banken und Versicherungen, seien es Großkonzerne wie die Energiekonzerne. Wir müssen langsam begreifen, daß wir uns nicht mehr in einer sozialen Marktwirtschaft befinden sondern daß unsere Wirtschaftsordnung sich immer mehr in einen ökologischen Feudalismus umwandelt. Als Vertreterin dieses ökologischen Feudalismus muß Frau Merkel dafür sorgen, daß Arbeitsleistung der Fleißigen in Vermögen der Reichen umgewandelt wird.

    ...der neue Gott oder was?

    Woher soll denn Wachstum kommen? Entweder ich brauche etwas und kaufe es, oder ich brauche nichts und kaufe nichts.
    -> Dieses konstante heulen nach Wachstum ist eine Traumwelt in der wir nicht leben. Weder können wir unbegrenzt konsumieren, noch kann der Planet unbegrenztes Wachstum aushalten.

    Und wenn überhaupt gibt es eine Chance für Wachstum eher in Asien oder Afrika. Weniger in Europa - denn wir haben an käuflichen Gut so ziemlich das meiste was wir brauchen.

    • gquell
    • 05.05.2012 um 8:07 Uhr

    Die Produktivität der Arbeitenden steigt kontinuierlich an. Und auch die Gewinne der Unternehmen steigen überproportional.
    Gleichzeitig sinkt die Bevölkerungszahl.
    Wenn also ständig mehr Geld erwirtschaftet wird und weniger Geld für die Rentner gebraucht wird, dann ist die umlagefinanzierte Rente problemlos auch mit einem Eintrittsalter 60 oder weniger leistbar.

    Die einzige wirkliche Änderung, die angegangen werden muß, ist die Beteiligung der Gewinne der Unternehmen an den Sozialversicherungen. Die aktuellen neoliberalen Regierungen haben aber die Beteiligung der Unternehmen an den Sozialversicherungen eingeschränkt.

    Wir müssen verstehen, für wen Frau Merkel steht. Sie steht nicht für die Bevölkerung, bzw. den kleinen Arbeitnehmer. Sie vertritt vor allem die Interessen der großen Kapitaleigner, seien es Banken und Versicherungen, seien es Großkonzerne wie die Energiekonzerne. Wir müssen langsam begreifen, daß wir uns nicht mehr in einer sozialen Marktwirtschaft befinden sondern daß unsere Wirtschaftsordnung sich immer mehr in einen ökologischen Feudalismus umwandelt. Als Vertreterin dieses ökologischen Feudalismus muß Frau Merkel dafür sorgen, daß Arbeitsleistung der Fleißigen in Vermögen der Reichen umgewandelt wird.

    ...der neue Gott oder was?

    Woher soll denn Wachstum kommen? Entweder ich brauche etwas und kaufe es, oder ich brauche nichts und kaufe nichts.
    -> Dieses konstante heulen nach Wachstum ist eine Traumwelt in der wir nicht leben. Weder können wir unbegrenzt konsumieren, noch kann der Planet unbegrenztes Wachstum aushalten.

    Und wenn überhaupt gibt es eine Chance für Wachstum eher in Asien oder Afrika. Weniger in Europa - denn wir haben an käuflichen Gut so ziemlich das meiste was wir brauchen.

  4. aber dann kommt wieder ein anderes sensibles Thema auf die Tagesordnung... Sterbehilfe

    nun kann man gespannt sein in welchem Bereich sich der Poltiker als erstes hervor traut... oder gar -wie so oft- sich gar nichts bewegt bis es wieder an allen Ecken und Enden krankt...

    p.s. @1:
    "Es ist nicht unbedingt schlecht, dass die Menschen weniger Kinder bekommen, man muss nur richtig darauf reagieren."

    doch in unserem System mit den medzin. Fortschritten (d.h. ganz normale Verbesserung der Lebensumstände-nicht 100jährige Demenz-& sonstiger Krankheiten) ist dieser extreme Schnitt sehr wohl ein Problem... den da beide Entwicklungen derzeit parallel & verhältnismäßig schnell ablaufen, führen sie das System ja schon jetzt an Grenzen - und das System lässt diese Probleme ab bei den Schwächsten...
    - auch wenn die Idee 7 Mrd+ Menschen sinnvoll ist, wird es die Welt nicht retten, wenn man in Dtld zu Lasten der Sozialsysteme auf Kinder vezichtet.

    Antwort auf "Alternative"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ich meinte natürlich 7 Mrd-

    ich meinte natürlich 7 Mrd-

  5. ich meinte natürlich 7 Mrd-

    Antwort auf "@2 das finde ich auch "
  6. Als mein lieber Mann Gernot den Artikel las, sagte er Folgendes:

    "Wenn ich so etwas lese, DA PLATZT MIR DER ARSCH!!!"

    Und weiter sinngemäß: Frau Merkel sollte einfach ehrlich sagen, dass in ab sehbarer Zeit niemand mehr Rente bekommt. Weil 99% der Bevölkerung dafür arbeiten, dass 1% ein bedingungsloses Grundeinkommen aus Zinseinkünften hat. Und da Geld entgegen landläufiger Meinung nicht arbeitet, darf das Otto Normalverbraucher erledigen.

    Und abschließend meinte er mit puterrot geschwollenem Hals: "UND WENN MIR NOCH MAL EINER WAS VON RENTE ERZÄHLT; DANN REISS ICH IHM DIE KNÖPFE VOM JACKETT!!!"

    63 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ist ja ganz nett, was Ihr Mann Gernot so denkt und sagt ... Und was ist IHRE Meinung? Oder haben Sie keine?

    • thbode
    • 05.05.2012 um 8:48 Uhr

    Es gibt wohl wenige die heutzutage gelassen bleiben, und lieber explodieren möchten, aber es hilft nichts, man muss die ganze komplizierte Wirklichkeit zur Kenntnis nehmen:
    die Ausgaben für "Soziales" sind heute schon höher als es sie wären wenn man jedem 1000.- EU Grundeinkommen gibt. Grund-"Einkommen" bedeutet übrigens lediglich dass die menschliche Existenz aufrecht erhalten wird. Nur sind diese Kosten teilweise versteckt, vor allem auch in einer gigantischen Bürokratie versickert, die man sich weitgehend schenken könnte.
    Es geht dabei nur um Ideologie, ein negatives Menschenbild das unbedingt aufrecht erhalten soll weil es den Konservativen und FDP (die kleine Splitterpartei, Sie wissen schon) am Herzen liegt: Die ärmeren Menschen sollen unter Druck gesetzt und gedemütigt werden damit sie spuren.

    [...] Die Lüge: Immer weniger Junge können nicht immer mehr Alte bezahlen.

    Die Wahrheit: Die enorme Produktivitätssteigerung fängt das komplett auf, bzw. überkompensiert das sogar.

    Wenn die neoliberale Politik nicht wäre!

    [...]

    Auch damit noch nicht genug. Die Parität bei den Sozialabgaben wurde aufgelöst. Eine weitere Lastenverschiebung zu Ungunsten der Arbeitnehmer.

    Immer noch nicht genug. Es wurde ein ausufernder Niedriglohnsektor installiert, der auch noch mit Steuergeld bezuschusst wird. Damit auch ja keiner von seinem Lohn, geschweige denn von seiner Rente allein leben kann.

    Dafür steht jetzt Merkel, für diese neoliberale Religion, die die Masse der Menschen verarmt und für Reiche ein Leben in Saus und Braus garantiert.

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    Über die berüchtigte Cholerikerrolle Gernot Hassknecht aus der ZDF-Wochenschow kann man sich ja ab und zu schlapp lachen.
    Ich befürchte allerdings, dass einige der Mitforisten mangels Kenntnis der Comedy-Sendung, den cholerischen Anfall Ihres "Gatten" für bare Münze nehmen.
    Mit dem Rest haben Sie allerdings recht.

    Mein Vorschlag wäre ja, Frau Merkel mal für ein Jahr, über eine Leiharbeitsfirma, ins Karl-Liebknecht-Haus zum Putzen zu schicken. Bei "guter" Führung darf sie das dann bis zu ihrer Rente machen.
    Führen durch Vorbild nennt sich das glaube ich.

    MfG
    AoM

    Mit Genuss gelesen...und wirklich herzhaft dabei gelacht.

    Danke

    Grüße
    Montessori

    Entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    Ist ja ganz nett, was Ihr Mann Gernot so denkt und sagt ... Und was ist IHRE Meinung? Oder haben Sie keine?

    • thbode
    • 05.05.2012 um 8:48 Uhr

    Es gibt wohl wenige die heutzutage gelassen bleiben, und lieber explodieren möchten, aber es hilft nichts, man muss die ganze komplizierte Wirklichkeit zur Kenntnis nehmen:
    die Ausgaben für "Soziales" sind heute schon höher als es sie wären wenn man jedem 1000.- EU Grundeinkommen gibt. Grund-"Einkommen" bedeutet übrigens lediglich dass die menschliche Existenz aufrecht erhalten wird. Nur sind diese Kosten teilweise versteckt, vor allem auch in einer gigantischen Bürokratie versickert, die man sich weitgehend schenken könnte.
    Es geht dabei nur um Ideologie, ein negatives Menschenbild das unbedingt aufrecht erhalten soll weil es den Konservativen und FDP (die kleine Splitterpartei, Sie wissen schon) am Herzen liegt: Die ärmeren Menschen sollen unter Druck gesetzt und gedemütigt werden damit sie spuren.

    [...] Die Lüge: Immer weniger Junge können nicht immer mehr Alte bezahlen.

    Die Wahrheit: Die enorme Produktivitätssteigerung fängt das komplett auf, bzw. überkompensiert das sogar.

    Wenn die neoliberale Politik nicht wäre!

    [...]

    Auch damit noch nicht genug. Die Parität bei den Sozialabgaben wurde aufgelöst. Eine weitere Lastenverschiebung zu Ungunsten der Arbeitnehmer.

    Immer noch nicht genug. Es wurde ein ausufernder Niedriglohnsektor installiert, der auch noch mit Steuergeld bezuschusst wird. Damit auch ja keiner von seinem Lohn, geschweige denn von seiner Rente allein leben kann.

    Dafür steht jetzt Merkel, für diese neoliberale Religion, die die Masse der Menschen verarmt und für Reiche ein Leben in Saus und Braus garantiert.

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    Über die berüchtigte Cholerikerrolle Gernot Hassknecht aus der ZDF-Wochenschow kann man sich ja ab und zu schlapp lachen.
    Ich befürchte allerdings, dass einige der Mitforisten mangels Kenntnis der Comedy-Sendung, den cholerischen Anfall Ihres "Gatten" für bare Münze nehmen.
    Mit dem Rest haben Sie allerdings recht.

    Mein Vorschlag wäre ja, Frau Merkel mal für ein Jahr, über eine Leiharbeitsfirma, ins Karl-Liebknecht-Haus zum Putzen zu schicken. Bei "guter" Führung darf sie das dann bis zu ihrer Rente machen.
    Führen durch Vorbild nennt sich das glaube ich.

    MfG
    AoM

    Mit Genuss gelesen...und wirklich herzhaft dabei gelacht.

    Danke

    Grüße
    Montessori

    Entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service