Umweltgipfel in Rio: Altmaier sucht Nähe von Umweltaktivisten
Umweltminister Peter Altmaier kommt auf dem Rio+20-Gipfel in Kontakt mit Umweltaktivisten – und ist angetan. Auf politischer Ebene passiert aber auch diesmal nur wenig.
Peter Altmeier ist überall. Der deutsche Umweltminister spricht in jedes Mikrofon, lächelt in jede Kamera und wartet rücksichtsvoll, bis ein Fotograf sein Bild im Kasten hat. Es ist Altmaiers erste große internationale Konferenz in Rio de Janeiro. Beim Weltnachhaltigkeitsgipfel Rio+20 führt er die deutsche Verhandlungsdelegation an und hat ziemlich viel richtig gemacht – wie schon in den Wochen zuvor.
"Ich habe zwei Stunden geschlafen und bin bereit zu neuen Taten", sagte der CDU-Politiker am Dienstagmorgen gut gelaunt. Am späten Sonntag war er angereist. Gerade rechtzeitig, wie sich zeigen sollte. Denn am Montagabend legte der brasilianische Außenminister Antonio Patriota einen neuen Verhandlungsentwurf vor und machte unmissverständlich klar, dass darüber nun nicht mehr diskutiert werde.
Altmaier, seine Kollegen aus Italien und Frankreich und EU-Umweltkommissar Janez Potocnik waren ziemlich platt, und sauer. Die vier machten Druck. Die halbe Nacht wurden hektische Gespräche geführt. Morgens um acht Uhr lag ein neuer Entwurf vor, den Altmaier zu diesem Zeitpunkt öffentlich als "Weg zur Vernunft" bewertete. Aber im Vertrauen sagte er da schon: Mehr ist in Rio nicht drin. Und im Übrigen sei nicht alles schlecht an dem Papier.
Europäer unter Druck
Altmaiers Hauptargument: Eine Erfahrung so deprimierend wie der gescheiterte Weltklimagipfel in Kopenhagen 2009 "wäre noch schlimmer". China und Brasilien hatten beim G-20-Gipfel unmittelbar davor Milliardenzahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zugesagt, mit denen sie indirekt zur Euro-Rettung beitragen. Dass die Europäer in Rio danach nicht mehr viel zu melden haben, ist offensichtlich. Und daran kann der deutsche Umweltminister nichts ändern. Er weiß das –und versucht es auch gar nicht erst.
Als Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) in Rio eintrifft, ist schon alles erledigt. Derweil wirbt Altmaier in unzähligen Gesprächen für die deutsche Energiewende. Der Minister empfängt eine Jugenddelegation, die ihm einen "grünen Faden" ums Handgelenk bindet, den er bis zum Ende des Gipfels auch nicht mehr abnimmt. Mitten im Trubel denkt er schon darüber nach, wie er mit den Jugendlichen in Kontakt bleiben kann. Denn er braucht sie.
Peter Altmaier ist gerade mal vier Wochen Minister, aber er ist schon auf der Suche nach einer neuen internationalen Strategie. Schon am ersten Tag in Rio hat er sich auch mit Nichtrregierungsorganisationen zusammengesetzt – und war sichtlich angetan, was im übrigen auf Gegenseitigkeit beruht.
Altmaiers neue Strategie
Die Analyse des Greenpeace-Chefs Kumi Naidoos, dass angesichts der mageren Gipfelergebnisse eine "Welle zivilen Ungehorsams" folgen müsse, würde Peter Altmaier zwar nicht öffentlich zustimmen, aber er widerspricht auch nicht. Er hofft nach dem Rio-Gipfel auf dessen die Hilfe und die anderer NGOs. "Wir müssen Länder zusammenbringen, die mehr wollen", sagt er. Schon da will er die NGOs dabei haben und hofft, dass sie dann das ihre tun, um Regierungen weltweit unter Druck zu setzen, den Weg in eine umweltverträgliche Wirtschaftsweise zu beschleunigen. "Das geht nur über öffentlichen Druck", sagt er.
Altmaier kann sich auch ganz neue Aktionsformen in den digitalen sozialen Netzwerken vorstellen. Die NGOs haben in Rio einen Vorgeschmack darauf gegeben. Sie haben kollektiv und zu Zehntausenden Kurznachrichten des Inhalts verschickt, dass die Staats- und Regierungschefs sich endlich auf eine Abschaffung der Subventionen für endliche Energieträger einigen sollten.
"Wenn man das Klima schützen will, muss man aufhören, dafür zu bezahlen", twitterte der Generalsekretär des WWF, John Leape. Genutzt hat es zunächst nichts. Doch die Zukunft, sagte Altmaier am Freitagmorgen, "liegt in dezentralen, sich selbst organisierenden Netzwerken". Was für Computer gelte, gelte auch für die Energieerzeugung. Altmaier kündigte für mehrere Themen, "bei denen es unverantwortlich wäre, nicht sofort zu handeln", deutsche Initiativen an. Der Minister verliert keine Zeit.







Er ist Mitglied einer Regierung, die ihre Politik gegenüber einem gewählten(!) Parlament vertreten muss. Diese Parlament als Regierung mittels NGOs unter Druck zu setzen
verbietet sich. Die NGOs sind nicht gewählt aber teilweise
regierungsfinanziert. Mehr Respekt vor dem Parlament!
PS. Die mit ihm abgebildete Touristengruppe wäre besser zu Hause geblieben. Das schont die Omwelt!
eindeutig die Zusammenhänge. Ich denke nicht, dass die deutsche Politik (!in Hinsicht zum intern. Durchschnitt!) übermäßig groß unter Druck gesetzt werden wird. Die Notwendigkeit der Energiewende wurde hierzulande ja bereits anerkannt. Ihre Kritik, dass Herr Altmeier und die NGOs den Bundestag "unrechtmäßigerweise" unter Druck zu setzen versuchen wollten, ist unbegründet. Entsprechendes im Artikel war wohl eher an andere Länder, wie z.B. Brasilien, China, Russland, etc gerichtet.
Die gewollte Einbindung von NGO´s ist Beweis dafuer, dass Umweltminister Altmeier faehig ist, Synergien zu nutzen.
Flexibel und erfrischend modern.
Die Kritik bezueglich der "Touristengruppe" ist berechtigt und auch von Altmaier selbst wurde der Wert solcher internationaler Events kritisch hinterfragt.
eindeutig die Zusammenhänge. Ich denke nicht, dass die deutsche Politik (!in Hinsicht zum intern. Durchschnitt!) übermäßig groß unter Druck gesetzt werden wird. Die Notwendigkeit der Energiewende wurde hierzulande ja bereits anerkannt. Ihre Kritik, dass Herr Altmeier und die NGOs den Bundestag "unrechtmäßigerweise" unter Druck zu setzen versuchen wollten, ist unbegründet. Entsprechendes im Artikel war wohl eher an andere Länder, wie z.B. Brasilien, China, Russland, etc gerichtet.
Die gewollte Einbindung von NGO´s ist Beweis dafuer, dass Umweltminister Altmeier faehig ist, Synergien zu nutzen.
Flexibel und erfrischend modern.
Die Kritik bezueglich der "Touristengruppe" ist berechtigt und auch von Altmaier selbst wurde der Wert solcher internationaler Events kritisch hinterfragt.
Omwelt-> haha
eindeutig die Zusammenhänge. Ich denke nicht, dass die deutsche Politik (!in Hinsicht zum intern. Durchschnitt!) übermäßig groß unter Druck gesetzt werden wird. Die Notwendigkeit der Energiewende wurde hierzulande ja bereits anerkannt. Ihre Kritik, dass Herr Altmeier und die NGOs den Bundestag "unrechtmäßigerweise" unter Druck zu setzen versuchen wollten, ist unbegründet. Entsprechendes im Artikel war wohl eher an andere Länder, wie z.B. Brasilien, China, Russland, etc gerichtet.
Wo findet die deutsche Politik denn statt? Im von uns gewählten Bundestag oder doch eher in Verwaltungen,speziell
EU, NGOs und Lobbygruppen. Im Bundestag wird nicht mehr diskutiert sondern zugestimmt. Der Lissaboner Vertrag lag den Abgeordneten nicht einmal vollständig vor. Wer am lautesten "Europa" und "Umwelt" schreit kriegt alles durch:
krumme Bananen, gerade Gurken, giftige Leuchtmittel usw.
Finden Sie nicht auch, daß es Zeit wird die Abgeordneten aller Parteien an ihre Pflichten zu erinnern.
Wo findet die deutsche Politik denn statt? Im von uns gewählten Bundestag oder doch eher in Verwaltungen,speziell
EU, NGOs und Lobbygruppen. Im Bundestag wird nicht mehr diskutiert sondern zugestimmt. Der Lissaboner Vertrag lag den Abgeordneten nicht einmal vollständig vor. Wer am lautesten "Europa" und "Umwelt" schreit kriegt alles durch:
krumme Bananen, gerade Gurken, giftige Leuchtmittel usw.
Finden Sie nicht auch, daß es Zeit wird die Abgeordneten aller Parteien an ihre Pflichten zu erinnern.
Die gewollte Einbindung von NGO´s ist Beweis dafuer, dass Umweltminister Altmeier faehig ist, Synergien zu nutzen.
Flexibel und erfrischend modern.
Die Kritik bezueglich der "Touristengruppe" ist berechtigt und auch von Altmaier selbst wurde der Wert solcher internationaler Events kritisch hinterfragt.
Die Entschließung des deutschen Ethikrats zum KKW-Ausstieg (von zwei Bischöfen mitgetragen) dass es ethisch gerechtfertigt ist die deutsche CO2 Emission zu erhöhen und dafür von anderen Staaten zu erwarten dass Sie für uns sparen ist der richtige Weg für Deutschland und auch Hrn. Altmeier (der auch aus dem Finanzwesen bekannte so genannte griechische Weg).
Wir halten uns ja auch daran und sind mittlerweile Spitzenreiter der CO2-Emmission pro Kopf in der EU. Damit können wir alle, besonders aber Hr. Altmeier, die gesammelten grünen Ideologievertreter und auch die einschlägigen Journalisten der Welt klar machen dass Sie am besten von Griechenland und uns lernen und dass am deutschen Wesen doch auch die Umwelt genesen soll.
Natürlich mit möglichst viel Interkontinental-Tourismus sonst kann man ja andere Nationen auch nicht richtig belehren und sich grüne Fäden umbinden!
Rio war wieder ein grosser Erfolg für die deutsche Umweltheuchelei, die anderen nationen wissen dieses zu schätzen!
Wo findet die deutsche Politik denn statt? Im von uns gewählten Bundestag oder doch eher in Verwaltungen,speziell
EU, NGOs und Lobbygruppen. Im Bundestag wird nicht mehr diskutiert sondern zugestimmt. Der Lissaboner Vertrag lag den Abgeordneten nicht einmal vollständig vor. Wer am lautesten "Europa" und "Umwelt" schreit kriegt alles durch:
krumme Bananen, gerade Gurken, giftige Leuchtmittel usw.
Finden Sie nicht auch, daß es Zeit wird die Abgeordneten aller Parteien an ihre Pflichten zu erinnern.
Altmeier verbreitet Aktionismus und ist doch nur eine Marionette der Merkel'schen Regierung. Vor Fukuchima hat sich die Bundesregierung nicht einen Deut um Ökologie geschert und jetzt soll alles anders werden, wo doch Merkel davor selbst noch Atom-Energie für gut befunden hat? Woher das schnelle Umdenken?
Das ist alles organisierter und kalkulierter Aktionismus, vor allem um Wählerstimmen zu fangen. Altmeier kann sich tausend Mal mit Umweltschützern treffen und diskutieren, etwas befürworten oder ablehnen, aber er würde dasselbe tun, wenn es um die Befürwortung der Atomenergie ginge. Ich halte ihn, wie auch Frau Merkel, für einen Opportunisten und Wendehals.
Selbstverstaendlich sind alle Politiker "Wendehaelse" und "Marionetten".
Ich sehe da kein Problem, weil es nicht zu aendern ist.
Und:
Umweltminister Altmaier weiss, dass er sich nach Einlass mit den NGO´s verpflichtet hat; eben um der lieben Waehlerstimmen willen.
So koennte aus einem willfaehrigen Staatsmann vielleicht doch einmal ein starker Partner in Umweltbelangen werden.
Mehr kann man heutzutage ersteinmal nicht erwarten.
Selbstverstaendlich sind alle Politiker "Wendehaelse" und "Marionetten".
Ich sehe da kein Problem, weil es nicht zu aendern ist.
Und:
Umweltminister Altmaier weiss, dass er sich nach Einlass mit den NGO´s verpflichtet hat; eben um der lieben Waehlerstimmen willen.
So koennte aus einem willfaehrigen Staatsmann vielleicht doch einmal ein starker Partner in Umweltbelangen werden.
Mehr kann man heutzutage ersteinmal nicht erwarten.
Selbstverstaendlich sind alle Politiker "Wendehaelse" und "Marionetten".
Ich sehe da kein Problem, weil es nicht zu aendern ist.
Und:
Umweltminister Altmaier weiss, dass er sich nach Einlass mit den NGO´s verpflichtet hat; eben um der lieben Waehlerstimmen willen.
So koennte aus einem willfaehrigen Staatsmann vielleicht doch einmal ein starker Partner in Umweltbelangen werden.
Mehr kann man heutzutage ersteinmal nicht erwarten.
"Selbstverstaendlich sind alle Politiker "Wendehaelse" und "Marionetten".
Ich sehe da kein Problem, weil es nicht zu aendern ist."
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Natürlich ist das zu ändern. Sie werden ja dort hin gewählt. Wenn Sie meinen, dass der Michel keine anderen Politiker haben möchte, ja dann ist das nicht zu ändern. Aber dann ist ja auch alles in Ordnung.
"Selbstverstaendlich sind alle Politiker "Wendehaelse" und "Marionetten".
Ich sehe da kein Problem, weil es nicht zu aendern ist."
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Natürlich ist das zu ändern. Sie werden ja dort hin gewählt. Wenn Sie meinen, dass der Michel keine anderen Politiker haben möchte, ja dann ist das nicht zu ändern. Aber dann ist ja auch alles in Ordnung.
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