Islam in Deutschland: Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor
Der Bundespräsident hat mit Äußerungen über Muslime in Deutschland Unmut erregt. Die Türkische Gemeinde warnt vor einer ideologischen Debatte.
Führende Vertreter der Muslime haben Bundespräsident Joachim Gauck wegen seiner Äußerung zum Islam in Deutschland kritisiert. "Das europäische Abendland steht ganz klar auch auf muslimisch-morgenländischen Beinen. Wer das leugnet, betreibt Geschichtsfälschung", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, der Passauer Neuen Presse. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, empfahl dem Staatsoberhaupt "einen Blick in die Geschichtsbücher: Der Islam gehört zur Geschichte Europas und Deutschlands". Er wandte sich gegen eine ideologische Debatte zu diesem Thema.
Gauck hatte sich in einem Interview der ZEIT zurückhaltend zu dem umstrittenen Satz seines Vorgängers Christian Wulff geäußert, wonach der Islam zu Deutschland gehöre. Er nehme die Intention des Satzes zwar an, hätte selber aber "einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland". Ein-Satz-Formulierungen über Zugehörigkeit seien "immer problematisch, erst recht, wenn es um so heikle Dinge geht wie Religion".
Er könne daher auch diejenigen verstehen, die fragten: "Wo hat denn der Islam dieses Europa geprägt, hat er die Aufklärung erlebt, gar eine Reformation?" Gauck sagte, er sei "hoch gespannt auf den theologischen Diskurs innerhalb eines europäischen Islam."
Mazyek entgegnete, er freue sich "über die Einladung von Herrn Gauck" zu einer Debatte über den europäischen Islam, seinen geschichtlichen Ursprung und die Aufklärung: "Dafür könnte der Bundespräsident ein guter Moderator und Schirmherr sein." In Deutschland werde "ein neues Wir-Gefühl" benötigt, das "unsere bestehende Vielfalt ausdrücklich bejaht". Vor dem Hintergrund zunehmender Islamophobie seien "solche Signale auch vom Bundespräsidenten äußerst wichtig".







vielleicht konnte der Herr Bundespräsident diese muslimisch-morgenländischen Beine nicht so genau erkennen, weil stets ein Kaftan drüber hängt und man so halt nicht erkennen kann, was drunter ist.
Spaß beiseite, wo genau sollen diese "Beine" sich befinden und wie sollen sie beschaffen sein?
Meines bescheidenen Wissens nach ruht unsere abendländische Kultur im wesentlichen auf griechischen und römischen Säulen!
Es mag ja sein, dass, bedingt durch die Okkupation weiter Teile Spaniens durch Muslime über ca. 500 Jahre hinweg, dort ein gewisser kulturübergreifender Austausch stattgefunden hat. Den hat es aber doch auch sicher mit anderen Nationen und Kulturen gegeben, wie z. Bsp. mit Indien und China, ohne das von dort gleich lautstark reklamiert wird, Deutschland habe auch buddhistische oder hinduistische Beine.
Was soll der Vortrag also? Was wollen uns die führenden vertrete der Muslime damit schon wieder sagen?
Ich habe keine Ahnung, nur fällt immer wieder auf, wie sehr sich diese Leute gleich aus dem Fenster hängen, wenn sie wähnen, dass da irgendwelche vermeintlichen Verdienste ihrer Religion, in Bezug auf ein Land, in dem sie Migranten sind, möglicherweise tangiert oder gar geschmälert werden könnten!
Was können die muslimischen Wortführer damit mehr erreichen, als immer wieder damit aufzufallen, dass ihr Verständnis von Toleranz sich zuweilen arg eingeschränkt darstellt und sie sich bei jeder Gelegenheit gleich aufs Podest schwingen um sich wieder mal zu beschweren?!
"Meines bescheidenen Wissens nach ruht unsere abendländische Kultur im wesentlichen auf griechischen und römischen Säulen!"
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Sehr gut! Und wie hat das Abendland Kenntnis von diesen Säulen erlangt? Was waren die Quellen? Wer hat das Interesse an den lateinischen/griechischen Texten geweckt? Jemand, der sie schon vorher übersetzt, studiert und philosophisch nach- und weitergedacht hatte. Und das waren die Araber (weitestgehend Muslime, es gibt aber auch jüdische und christliche Autoren darunter).
Ja, es gab das damals, was sich heute anscheinend nicht mehr jeder vorstellen kann, es gab die Fähigkeit den Anteil der Wahrheit wahrhaben und schätzen zu können, der beim anderen Menschen ist, sogar wenn es der Feind ist. Und die Offenheit, ihn sich anzueignen. Die alten Griechen mit ihrer Vielgötterei waren Heiden in den Augen der Muslime. Und trotzdem haben Sie sich mit ihrer Wissenschaft befasst. Die Muslime ihrerseits waren Heiden in den Augen Christen. Und trotzdem haben sie sich mit ihrer Wissenschaft befasst. Es gab (und gibt) auch aufgeschlossene Geister und eigentlich sollte Europa stolz drauf sein, dass seine Vorfahren keine bornierten Kleingeister waren (genauso wenig wie die der Muslime).
Führende Vertreter der Muslime?. Nein, erst mal führender Vertreter türkischer oder deutscher Muslime. Das ist manchmal das Vorteilhafte an einem Pabst. Der hat zu sagen im Sinne aller Katholiken und nicht nur der deutschen oder italiensichen.
Und ein Pius Bruder, Küng usw. oder ein religiöser katholischer Politker kann nicht sagen, er sei ein führender Vertreter "der" Katholiken.
Denn gibt es überhaupt führende Vertreter "der" Muslime. Schiiten, Sunniten, Aleviten, Salafisten alle gibts, die den Koran unterschiedlich auslegen oder Herrschaft beanspruchen. Da ist doch ein Papst sogar bequem. Man hat einen, wo man drauf hauen kann und sich vor allen Dingen abgrenzen kann.
Mich würde interessiern was führende Muslime in Saudi Arabien, Nigeria, Indonesien usw. eigentlich zu dem Ganzen Komplex sagen würden.
Vielleicht würden einige sagen: In Deutschland leben? Mit seinem Lotterleben, Gleichstellung der Frau, Grundgesetz. Niemals. Da kann ich meine Religion nicht leben, ausserdem regiert sie da nicht.
"Meines bescheidenen Wissens nach ruht unsere abendländische Kultur im wesentlichen auf griechischen und römischen Säulen!"
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Sehr gut! Und wie hat das Abendland Kenntnis von diesen Säulen erlangt? Was waren die Quellen? Wer hat das Interesse an den lateinischen/griechischen Texten geweckt? Jemand, der sie schon vorher übersetzt, studiert und philosophisch nach- und weitergedacht hatte. Und das waren die Araber (weitestgehend Muslime, es gibt aber auch jüdische und christliche Autoren darunter).
Ja, es gab das damals, was sich heute anscheinend nicht mehr jeder vorstellen kann, es gab die Fähigkeit den Anteil der Wahrheit wahrhaben und schätzen zu können, der beim anderen Menschen ist, sogar wenn es der Feind ist. Und die Offenheit, ihn sich anzueignen. Die alten Griechen mit ihrer Vielgötterei waren Heiden in den Augen der Muslime. Und trotzdem haben Sie sich mit ihrer Wissenschaft befasst. Die Muslime ihrerseits waren Heiden in den Augen Christen. Und trotzdem haben sie sich mit ihrer Wissenschaft befasst. Es gab (und gibt) auch aufgeschlossene Geister und eigentlich sollte Europa stolz drauf sein, dass seine Vorfahren keine bornierten Kleingeister waren (genauso wenig wie die der Muslime).
Führende Vertreter der Muslime?. Nein, erst mal führender Vertreter türkischer oder deutscher Muslime. Das ist manchmal das Vorteilhafte an einem Pabst. Der hat zu sagen im Sinne aller Katholiken und nicht nur der deutschen oder italiensichen.
Und ein Pius Bruder, Küng usw. oder ein religiöser katholischer Politker kann nicht sagen, er sei ein führender Vertreter "der" Katholiken.
Denn gibt es überhaupt führende Vertreter "der" Muslime. Schiiten, Sunniten, Aleviten, Salafisten alle gibts, die den Koran unterschiedlich auslegen oder Herrschaft beanspruchen. Da ist doch ein Papst sogar bequem. Man hat einen, wo man drauf hauen kann und sich vor allen Dingen abgrenzen kann.
Mich würde interessiern was führende Muslime in Saudi Arabien, Nigeria, Indonesien usw. eigentlich zu dem Ganzen Komplex sagen würden.
Vielleicht würden einige sagen: In Deutschland leben? Mit seinem Lotterleben, Gleichstellung der Frau, Grundgesetz. Niemals. Da kann ich meine Religion nicht leben, ausserdem regiert sie da nicht.
Ganz so nüchtern ist die "historische" Betrachtung von Wehler nicht... Wäre sie nüchtern, bezöge sie sich auf Fakten und nicht auf die Religion.
Die Wechselbeziehung zwischen Europa und den islamischen Völkern gehört ganz offenkundig nicht zu seinem Forschungsgebiet.
Fragen nach Fakten wären zum Beispiel:
Woher stammen die Ideen der Renaissance?
Welche konkreten Ausdrucksformen der "Gegnerschaft" gab es, wer hat wen zuerst angegriffen und mit welchen Mitteln dann Krieg geführt?
Welche Wirtschafts-, welche Rechts- und welche wissenschaftlichen Beziehungen gab es?
Wer hat sie unterhalten, wer hat sie unterbunden, jeweils mit welcher Zeilvorstellung?
Und die Antworten müssten jeweils ganz konkret Namen, Orte, Geschehnisse und Jahreszahlen enthalten. Dann können wir reden. Aber so nicht.
Dies scheint zunächst eine ganz einfache geschlossene Frage zu sein: Ja oder nein. Ist es so einfach?
Historisch ist der Enfluss zw. Christentum und Islam unverkennbar, und zwar gegenseitig. Zudem sind die beiden Religionen zusammen mit dem jüdichen Glauben abrahamitische Religionen - also auf dem gleichen Mythos basierend.
Aber was hat das jetzt mit Deutschland zu tun (Deutsch-sein ist ja Gott sei Dank keine Religion!)? Was soll die Frage, ob eine Religion, die 1.500 Jahre älter ist als ein beliebiges Land, zu diesem gehört? Andersherum: Warum gehört das Christentum zu Deutschland? Dies gilt für den nordostdeutschen Raum auch erst seit 1.200 Jahren.
Auf Deutschland bezogen würde ich aufgrund des geringeren direkten Anteils an der Kulturentwicklung nicht sagen wollen, der Islam gehöre zu Deutschland - aber dass er nicht zu Deutschland gehört scheint ebenso falsch. Daher ist es tatsächlich eine sehr schwierige Frage. Vielleicht ist es einfacher, von der menschlichen Seite an die Frage heranzugehen? Ein in Deutschland geborener Moslem gehört zu Deutschland. Nicht mehr, nicht weniger. Wird in Deutschland eine Moschee gebaut, gehört sie ebenfalls zu Deutschland. Erübrigt sich dann nicht die Frage, ob der Islam nun zu Deutschland "gehöre" (wenn ich dieses Wort "gehöre" schon höre...) oder nicht?
Auf gesamteuropäischer Kultur-Ebene ist dies einfacher zu beantworten: Der Islam gehört (in meinen Augen) definitiv zu Europa! Und zwar sowohl aus heutiger wie aus historischer Sicht.
Wenn es deutsche Staatsbürger gibt, die Fusspilz haben, gehört auch Fusspilz zu Deutschland.
Das Problem besteht offenbar mit dem Begriff "gehören". Deutschsprachige verstehen darunter etwas, das die SUBSTANZ des Referenzbegriffs ausmacht. Blosse physische Anwesenheit ist nicht gemeint.
D ist ein säkularer Staat. Das sollten die Muslime endlich zur Kenntnis nehmen. Religion ist reine Privatsache.
Beide Religionen sind geeignet zur verantwortlichen Lebensführungd es Einzelnen in der Gemeinschaft. Nur die Streite in der christlichen, vornehmlich katholischen Kirche betreffen in der Regel diese selbst. Trotz Paulus gibt es in der Gesellschaft Quotenreglung, da die säkulare Gewalt stärker ist. Und gegen sexuelle Frezügigkeit und Patchwork kann Kirche nicht mehr als appellieren. Da si gut, denn wer will einen Gottestaat.
Z. B. Kirche von unten soll gegen den Papst agieren, aber mich, Muslime, Atheisten und sonstige in Ruhe lassen.
Die Veränderung der islmamischen Gesellschaft ist schwieriger, da der Islam "kollektiver" ausgerichtet ist und immer noch mehr politische Macht auf der Welt ausübt. Die Veränderungen muss er unter sich ausmachen, ohne andere unfriedlich mit rein zu ziehen.
Jetzt merkt der überkorrekte und diplomatische Herr Gauck mal, dass man es eben nie allen recht machen kann.
Es wird sich immer jemand beschweren....und dabei will unser Überchrist doch alles richtig machen...
Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.
Hallo
Habe schon meinen Senf da zugegeben
zweimal Wien, Amselfeld.
Guckst Du hier
http://de.wikipedia.org/w...
Ja die Türken sind sehr beliebt bei den Griechen.
http://de.wikipedia.org/w...
Ja es sind nicht immer die Nazis, die böse Sachen gemacht
haben.
und Guck hier
http://de.wikipedia.org/w...
OK, das waren nur Christen in Asien, aber die Welt schaute weg und Hitler dachte so, da kann er die geilste Party aller Zeiten feiern und so 5-6 Mio............