EnergiewendeKein Zuschuss für Hartz-IV-Empfänger bei Stromsperren

Hunderttausenden Hartz-IV-Empfängern wird jedes Jahr der Strom abgedreht. Zusatzzahlungen wird es auch weiterhin nicht geben, im Notfall soll das Jobcenter aushelfen. von dpa

Hartz-IV-Empfänger, die ihre Stromrechnung nicht bezahlen können, sollen auch künftig keine Zuschüsse zur Abwendung einer Stromsperre erhalten. Dies sagte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums . Im Notfall könnten die Betroffenen aber mit Darlehen der Jobcenter rechnen. Im Hartz-IV-Regelsatz von derzeit 374 Euro im Monat sind die Stromkosten pauschal enthalten.

Angesichts der hohen Energiewende-Kosten für die Verbraucher war am vergangenen Wochenende die Forderung nach Stromrabatten und Sondertarifen für Bedürftige aufgekommen. Am gestrigen Montag hatte es dazu im Bundesarbeitsministerium ein vertrauliches Gespräch gegeben, an dem die Präsidenten und Geschäftsführer von Caritas , Diakonie, Rotem Kreuz, Paritätischem Gesamtverband, Arbeiterwohlfahrt und der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland teilnahmen.

Dabei kündigte der Parlamentarische Staatssekretär des Arbeitsministeriums Hans-Joachim Fuchtel an, die Vergabepraxis bei Darlehen für Stromschulden an Hartz-IV-Empfänger zu überprüfen. Für die Vergabe ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig (BA). Nach dem Gesetz stehe den Betroffenen bei drohender Stromsperre ein Darlehen vom Jobcenter zu, sagte eine BA-Sprecherin.

Stromschulden seien einer der häufigsten Gründe für die Vergabe von Darlehen der Jobcenter. Dafür gebe es keine restriktiven Vorgaben. Zuletzt hätten 18.000 Familien ein solches Darlehen erhalten. Etwa 200.000 Hartz-IV-Empfängern wurde nach aktuellen Schätzungen im vergangenen Jahr der Strom abgedreht.

Anzeige
Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. denn es gibt keinen Grund dafür unangemessene Energieverschwendung auch noch zu subventionieren.

    Manche Bürger haben auch ein Auto und fahren wesentlich weniger weil sie einmal im Monat weniger tanken können und schreien dann auch nicht nach Subventionen.

    Haushaltsgeld einteilen ist die Lösung und Prioritäten setzen, wir sind früher so erzogen worden erst Miete Strom und Telefon von den Einnahmen abzuziehen.

    Und die heute fast nicht mehr spürbaren Telefonkosten, also die erhebliche Preisminderung gleicht zum Beispiel auch Stromkosten aus.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Okay, aber ich pressee jetzt schon eine Viertelstunde den Hörer auf mein Hemd und es wird einfach nicht glatter...

    Das Problem dieser Gesellschaft sind nicht die Stromkosten, sondern die Bürger mit wenig bis gar keinem Energieverbrauch für das Organ zur Sinnbildung. Leider ist Telefonkosten sparen hier keine Lösung.

    Die Statistik im Bericht ist leider nicht sehr aufschlussreich, nur plakativ. Schade. Vielleicht gibt das statistische Bundesamt mehr her.

    https://www.destatis.de/D...

    Der als Pauschale im Regelsatz enthaltene Betrag ist jetzt bereits deutlich unterdurchschnittlich! Das heißt, der HartzIV-Empfänger muss etwa 30 Prozent weniger verbrauchen, als der Durchschnitt beim billigsten Stromanbieter vorsieht! Im Durchschnittsverbrauch sind aber auch durchschnittlich erheblich neuere Geräte enthalten, als dem HartzIV-Empfänger üblicherweise zur Verfügung stehen. Bevor der sich bspw. einen Energiesparenden Kühlschrank leisten könnte, müsste er rund 8 Jahre ansparen! Kein verbrauchsarmer Kühlschrank = höherer Verbrauch, d.h. es muss noch mehr woanders eingespart werden.

    Und Sie wagen - aus dem Tal der Ahnunglosen heraus - HartzIV-Empfängern pauschal Verschwendung zu unterstellen?

    Wer deutlich unterdurchschnittlich verbraucht kann nicht verschwenden.

    leider kein weiser und guter Kommentar Ihrerseits zu dieser, für die Betroffenen sicher nicht selten existenzgefährdenden Auslegung schwammiger Hartz IV- Bestimmungen.

    Aber "Selbstgerechtgigkeit" ist halt auch eine Form der Gerechtigkeit.

    biggerB

    "Fast nicht mehr spürbare Telefonkosten"

    Die fast nicht mehr spürbaren Telefonkosten kann auch nur jemand als solches bezeichnen, der wirklich keine Ahnung hat von den Regelsätzen. 20 Euro sieht der Regelsatz vor, für Telefon, Internet, Post.

    18 Euro kostet der Basistarif Telefonie bei der Telekom. Da hat er aber noch keine Minute telefoniert! Kein Internet. Für die Verbleibenden 2 Euro kann er also 2 Briefmarken kaufen und 30 Minuten telefonieren. Oder er lässt das mit den Briefmarken und darf dann eine Stunde sprechen. Die billigsten Komplettpakete gibt es zwar inzwischen schon für rund 20 Euro, aber bei diesen Billigtarifen fallen Einmalzahlungen an in Höhe vom 50 Euro.

    Die kann der HartzIV-Empfänger nicht aus der "Portokasse" bezahlen, denn das wäre ja aus der gleichen Pauschale zu bestreiten. D.h. die 50 Euro (wovon er die auch immer vorstrecken soll) auf 2 Jahre verteilt entsprechen insg. Kosten von 22 Euro. Mehr, als die Pauschale vorsieht. Die Katze beisst sich in den Schwanz.

    Also: Welche Prioritäten wollen sie noch setzen. Ihre bisherigen, leichtfertig und herablassend dahin gesagten Vorschläge funktionieren jedenfalls nicht.

    oder ist das wieder mal eine Klein- Lieschen - Rechnung?
    Lt. Regelsatzverordnung enthält der Regelsatz für
    Wohnen, Energie, Wohninstandhaltung 30,24 €.

    Da der Regelsatz das Existenzminimum sein soll, muss bei steigenden Stromkosten auch der Regelsatz steigen. Schwer zu verstehen, was?
    Na ja, das Bundesverfassungsgericht versteht das ganz gut und wird wieder die Berechnungsweise des Regelsatzes kippen.

    Wesentlich mehr Verständnis bringen Sie hoffentlich für eine Steuererhöhung für die Banken auf, damit bei denen nie das Licht ausgeht.

    Es ist schon stark, den ALG2-Empfängern, die ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können, "unangemessene Energieverschwendung" vorzuwerfen. Was wissen Sie denn über deren Verbrauchsverhalten? In der Regel besitzt ein Hartz IV-Haushalt nämlich eher ältere elktrische Geräte, vom Kühlschrank über die Waschmaschine, das Bügeleisen, Elektroherd, Fernseher etc. pp., die nunmal deutlich mehr Energie verbrauchen, als neue, moderne Geräte. Vom Regelsatz ist es aber nicht möglich, die alten Stromfresser durch neue, energieeffiziente Geräte zu ersetzen. Wie soll da nennenswert Strom gespart werden? Die Regelsätze sind angesichts der Preissteigerungen jedenfalls definitiv zu niedrig.

    Es würde mich interessieren, ob Sie angesichts der gestiegenen Preise Ihr Verbrauchsverhalten so verändert haben, dass bei Ihnen die Preissteigerungen nicht oder kaum zu Buche schlagen? Oder legen auch Sie eine "unangemessene Energieverschwendung" an den Tag, mit dem einzigen Unterschied, dass Sie in der glücklichen Lage sind, den Preis dafür zahlen zu können?

    setzen heißt für mich zum Beispiel:

    Der Hartz4 Empfänger erklärt das Thema Energie als monatliche Position in Euro zu einer wichtigen Angelegenheit und besorgt sich alle Informationen die ihm eine monatliche Reduktion der Kosten bringt.

    Dazu gehört zum Beispiel sehr sehr häufig die erste Erkenntnis das die gezahlten Energiekosten teilweise zusätzlich vom Amt übernommen werden, jedoch nur beantragt werden müssen.
    Der Hauptgrund ist das Wärmeenergie oder heisses Wasser abgerechnet wird über den eigenen Gas- oder Stromzähler, dem Hartz4 Empfänger aber als Nebenkosten zur Miete erstattet werden.

    Weiterhin macht es immer, wirklich immer eine deutliche Ersparnis aus wenn der Lieferant für Strom und Gas einmal im Jahr gewechselt wird. Hilfestellung dabei geben sicherlich Verbraucherberatungen, Arbeitslosenberatungen und die Ämter selbst.

    Eine staatliche Sozialtarifsituation würde dem Hartz4 Emofänger eine deutlich niedrigere Ersparniss bringen.

    Und da dieser Tarif (es gibt ihn bereits in verschiedenen Bundesländern)dann wieder, auch abwicklungstechnisch, nur vom Monopolversorger vor der Haustür kommt wird so dem Hartz4 Empfänger auch noch der freie Anbietermarkt verblendet versperrt.

    Haben Sie schon mal versucht, von Hartz IV zu leben? Augenscheinlich nicht. Ich finde es immer wieder großartig, wie sich Leute über eine Situation äußern, von der sie nicht die geringste Ahnung haben.

    Wenn man keine Ahnung hat...
    Wie weit kommen Sie mit den vorgesehenen 28 Euro für Strom?
    20 Tage oder gar 3 Wochen...?
    Und an Telefonkosten sparen?
    Wie geht das denn, wenn gar keine vorgesehen sind?
    Ich rechne das gewissenhaft so:
    0 - 0 ergibt Null.
    Besser einmal nichts posten, als sich lächerlich zu machen...

    das fällt mir ein wenn ich Ihre Eingabe lese :-)

    An sich ist Ihr Beitrag grob unsachlich.

    "unangemessene Energieverschwendung"

    Woher haben Sie die Erkenntnis, dass alle H4ler mit Stromkostenproblemen Energie verschwenden? Ist es vorstellbar, dass man ausgerechnet mit H4 sich keine modernen Energiesparer erlauben kann? Ist es vorstellbar, dass auch H4-Personenhausahlte aus mehreren Personen besteht, wo man Wäsche waschen muss, kochen, bügeln, Staub saugen oder schlicht bescheidene Lebensmittel kühlen muss? Fernsehen darf auch sein und Licht ist auch hin und wieder von Nöten. Auch wenn man sein Elend vielleicht lieber im Dunkeln erträgt.

    Ab wann ist Energieverschwendung "unangemessen" für ein H4 Haushalt und wann bei einem Nicht-H4 Haushalt? Energieverschwendung ist an sich immer unangemessen. Der Punkt ist gibt es im Alltag tatsächlich andere UND begründete Bedarfe? Ich meine nein. Auch in einem H4 Haushalt mit Kindern sollten diese per Computer und Internet an Bildung und Informationen teilhaben können.

    Oder ist das etwa auch "unangemessen"?

  2. Natürlich wird der Satz angepasst, und wenn es wieder einmal auf dem Gerichtsweg durchgesetzt werden muss (was ja leider wahrscheinlich ist). Gilt natürlich dann nicht rückwirkend...

    • keibe
    • 12. Juni 2012 19:35 Uhr

    eine Gegenrechnung interessieren:

    "Zuletzt hätten 18.000 Familien ein solches Darlehen erhalten. Etwa 200.000 Hartz-IV-Empfängern wurde nach aktuellen Schätzungen im vergangenen Jahr der Strom abgedreht."

    a) Wieviel Personal war mit welchem Stundenlohn beschäftigt, um das zu realisieren?

    b) Wie hoch waren die Stromschulden der betroffenen Hartz IV ler insgesamt?

    Dann: a) - b) = ?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...keine Rolle. Man könnte denen auch allen Jobs geben, das wäre ein leichtes für den Staat, wenn er nicht einer derart restriktiven Geldpolitik anhängen würde.

    Also nimmt man lieber Millionen an Niedriglöhnern und menschunwürdige Almosenverhältnisse in Kauf, als ein Prozent mehr Inflation. Es ist ein selten perverses System.

    "hätten 18.000 Familien ein solches Darlehen erhalten. Etwa 200.000 Hartz-IV-Empfängern wurde nach aktuellen Schätzungen im vergangenen Jahr der Strom abgedreht"

    Mich würde mal brennend interessieren, wie:

    a) die Familien ihr "Darlehen" jemals zurückzahlen sollen, treibt man H4ler also auch noch mutwillig in die Verschuldung?

    b) was mit den 182 000 Empfängern passierte denen der Strom abgedreht wurde

    HALLO? Kein Strom? Kein Computer, kein Kühlschrank? Kein Herd?

    Was machen die dann? Leben in den Familien Kinder? Hallo ZEIT? Bekommt ihr nicht mehr zusammen als das abschreiben solcher dpa-Meldungen?

    So eine Meldung offenbart doch den ganzen Horror, der hinter diesem System steckt. Ist da nicht mehr drin, als eine lakonische Status-Meldung?

    Deren Ziel ist es doch auch nur Hartz Iv Empfänger zu werden, und die Eltern versaufen doch das ganze Geld!

    Waren das nicht die Meldungen der letzten Jahre? Ähnliches kam doch auch von "Die Zeit".

    Wenn der IWF Recht hat,fliegt Euch in drei Monaten die ganze Sosse um die Ohren. Dann werden die Hartz IV´ler nicht mehr ruhig zu halten sein! Dann geht es den Asozialen dieser Republik an den Kragen und das sind nicht die Hartz IV Bezieher!. Die Blaupause werdet ihr in Griechenland haben!

    • dada.
    • 12. Juni 2012 19:43 Uhr

    wie unterschiedlich doch menschen einen artikel lesen können. von "unangemessener Energieverschwendung" hab ich jedenfalls nichts gelesen. kommt einem ja der verdacht das mal wieder die alten klischees aus den schubladen gekramt werden oder der latente sozialneid seine wirkung zeitigt. ich möchte nicht von 374euros minus strom leben. macht vielleicht so 330tacken im monat. reicht dann am ende des monats fürne dvd aus der videothek und fürn fahrschein in die stadt zum eis essen. fakt ist das sowohl strom als auch lebensmittel teurer geworden sind und der hartzsatz konstant geblieben ist. ich finde diese weltfremden arroganten mittelschichtpostualate nervig.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    recht haben z.T. beide. Der Stromverbrauch eines Harzers ist höher, denn er ist den Tag über zu Hause und RTL lockt.
    Es gibt allerdings viele Energiesparer unter diesen Harz IV Empfängern.
    Man bestellt sich Pizza und immer am Monatsanfang ist das ein super Geschäft. Man gönnt sich ja sonst nichts!!
    Ist das Ironie, oder nicht? Mit dieser Frage lasse ich Sie jetzt stehen und darüber nachdenken sollte jeder mal!

  3. und beschämend diese berichte zu lesen. sowohl wegen der kleinlichkeit und härte der polit-kaste, als auch manche kommentare hier.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • malera
    • 12. Juni 2012 23:14 Uhr

    Gestern noch Entlassene von (großen) Konzernen, die meist nicht wegen drohender Insolvenz, sondern wegen nötiger Profitstabilisierung bzw- Profitstiegerung tausende Mitarbeiter entlassen (die zum Erfolg beigetragen haben und nun als Entlassene für die Firma den 'Erfolg' sichern), gestern also noch Entlassene für das Wohl der Firmen, sind diese eute heute schon die HartVIler, selbstverschuldete unprofitable PRoblemfälle, um die sich der Staat kümmern muss, und zwar nicht, weil mit HartzIV indirekt Unternehmen und dere Profitmaximierungs'strategien' gesponsert werden, sondern heute, weil diese Arbeitslosen selbst Schuld sind und nun Geld kosten!

    Ein Unternehmen wie Schlecker, wo Milliarden abgeschröpft werden, die Unternehmer-Kinder Zeitarbeitsfirmen gründen, um nochmal das minimierte Gehalt der Arbeiter in Millionenhöhe abschröpfen zu können - heute noch arme Schleckerfrauen, morgen schon HartzIVler.

    Und alle diese Kommentatoren spielen den Unternehmen in die Hände, weil sie die Unternehmenssubvention HartzIV für Unternehmer'leistung', nämlich ganz klug tausendfache Entlassung zur Profitmaximierung, verleugnen, und denjenigen in die Schuhe schieben, die vorher noch gut genug waren diese Unternehmen groß mitaufzubauen.

    HartzIV ist eine Unternehmersubvention. Der geringe Prozentsaatz, bei dem das nicht so ist, ist lächerlich gering. Wer will schon freiwillig HarzIV-Lebensperspektiven? Oder glaubt wirklich jemand, HartzIV macht sexy?

    Nur Unternehmen brauchen/wollen HartzIV !

    Nein, das sollte einen echten Demokraten auf die Straße treiben:

    "Es muß vielmehr ein echter Demokrat darauf sehen, daß die Volksmenge nicht zu sehr unbemittelt ist. Denn das ist eine Ursache dafür, daß die Demokratie verkommt"
    (Aristoteles, Politika)

    Einst meinte ein Herr Westerwelle, der Strompreis sei der Brotpreis des 21. Jahrhunderts.
    Wer nicht arbeitet, darf auch nichts essen - und heizen, kochen, duschen..... TV gucken?!
    Vielleicht sind es noch immer Millionen Hartzer zuviel, die RTL gucken. Stellt denen allen den Strom ab und sie gehen auf die Straße - weils zu hause dunkel ist. Nur - was werden die wohl auf der Straße tun?

    Fraglich, ob Westerwelle und Co. dann glücklich sind und die "spätrömische Dekadenz" für beendet erachten.

  4. Okay, aber ich pressee jetzt schon eine Viertelstunde den Hörer auf mein Hemd und es wird einfach nicht glatter...

  5. Das Problem dieser Gesellschaft sind nicht die Stromkosten, sondern die Bürger mit wenig bis gar keinem Energieverbrauch für das Organ zur Sinnbildung. Leider ist Telefonkosten sparen hier keine Lösung.

    Die Statistik im Bericht ist leider nicht sehr aufschlussreich, nur plakativ. Schade. Vielleicht gibt das statistische Bundesamt mehr her.

    https://www.destatis.de/D...

  6. 8. Weise?

    Der als Pauschale im Regelsatz enthaltene Betrag ist jetzt bereits deutlich unterdurchschnittlich! Das heißt, der HartzIV-Empfänger muss etwa 30 Prozent weniger verbrauchen, als der Durchschnitt beim billigsten Stromanbieter vorsieht! Im Durchschnittsverbrauch sind aber auch durchschnittlich erheblich neuere Geräte enthalten, als dem HartzIV-Empfänger üblicherweise zur Verfügung stehen. Bevor der sich bspw. einen Energiesparenden Kühlschrank leisten könnte, müsste er rund 8 Jahre ansparen! Kein verbrauchsarmer Kühlschrank = höherer Verbrauch, d.h. es muss noch mehr woanders eingespart werden.

    Und Sie wagen - aus dem Tal der Ahnunglosen heraus - HartzIV-Empfängern pauschal Verschwendung zu unterstellen?

    Wer deutlich unterdurchschnittlich verbraucht kann nicht verschwenden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    waren selbst Hartz IV und werden geschult.
    Die kommen ins Haus, suchen die Energiefresser und außer Standby vermeiden, kommen Vorschläge wie: Energiesparlampen, neuer Kühlschrank, neuer Herd, neuer Fernseher. Natürlich A++, die müssen dann halt über Jahre angespart werden.

    aber sparen kann man auch, wenn man es nicht muß!
    Ich habe z.B. keine Tiefkühltruhe und nur einen kleinen Kühlschrank. Den alten Kühlschrank habe ich im Keller und der wird nur benötigt, wenn sich der Haushalt durch Besucher vergrößert.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
  • Schlagworte Bundesarbeitsministerium | Caritas | Arbeitsministerium | Darlehen | Euro | Geschäftsführer
Service