Neue Linke-Spitze: Der Westen triumphiert, der Osten ist erbost
Nach langem Streit führen nun Katja Kipping und Bernd Riexinger die Linkspartei. Dietmar Bartsch unterliegt – Oskar Lafontaine ist zufrieden.
© Johannes Eisele/AFP/GettyImages

Die neue Linken-Doppelspitze: Katja Kipping und Bernd Riexinger
Dietmar Bartsch lächelt tapfer. Er ist umringt von traurigen Parteifreunden, die ihm auf die Schulter klopfen, den Kopf schütteln oder leise vor sich hin schimpfen. Bartsch nickt und sucht nach Worten. Er weiß, dass er gerade kolossal gescheitert ist.
Es ist 22.50 Uhr am Samstagabend in Göttingen. Die Linke hat soeben ihre neuen Parteivorsitzenden gekürt. Bartsch, der seine Kandidatur frühzeitig angemeldet hatte, wird dem neuen Führungsduo nicht angehören. Trotz Warnungen und Kompensationsangeboten aus dem gegnerischen Lager hatte er an seiner Kandidatur festgehalten. Als langjähriger Bundesgeschäftsführer der Partei hatte auf den großen Rückhalt vertraut, den er in den ostdeutschen Landesverbänden genießt. Vergeblich: Bartsch hat verloren, knapp, aber eindeutig.
Ausgelassen gejubelt wird dagegen auf der anderen Seite der Göttinger Lokhalle. Umringt von Kameras und Anhängern, die Sprechchöre skandieren, steht hier Bernd Riexinger, der Bartsch soeben in der Abstimmung geschlagen hat.
Bernd wer? Es sind nicht wenige, die sich das am Samstag gefragt haben. Bislang ist der baden-württembergische Landesparteichef und Stuttgarter ver.di-Führer Riexinger öffentlich fast unbekannt. Seine Kandidatur hat er erst wenige Tage vor dem Parteitag verkündet. Er war vom linken Flügel der Parteiführung um Oskar Lafontaine und Klaus Ernst förmlich gedrängt worden.
Riexinger selbst wollte eigentlich gar nicht Parteichef werden. Aber er ließ sich in die Pflicht nehmen bei dem Vorhaben, Bartsch an der Spitze zu verhindern. Einer aus dem linken Führungszirkel nennt es am späten Abend freudestrahlend eine "Meisterleistung", Riexinger binnen weniger Tage installiert und durchbekommen zu haben.
Im mecklenburg-vorpommerschen Landesverband von Bartsch wird dagegen später geschimpft, man sei von den "Gewerkschaftern" aus dem Westen "vorgeführt" worden. Die Jubelgesänge aus Riexingers Landesverband bezeichnet einer aus dem Bartsch-Lager als "kulturell befremdlich".
In seiner Ansprache kündigt Riexinger an, die "Polarisierung", die die Partei zuletzt lähmte, überwinden zu wollen. Die Linke könne "nur als gesamtdeutsche Partei" erfolgreich sein, sagt er und spielt damit indirekt auf die Spaltungsgedanken an, die Gregor Gysi am Nachmittag äußerte.





Entfernt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak
Ich denke, das sollten wir den Linken nicht übel anrechnen, dass sie für die Befreiung von der Nazi-Herrschaft dankbar sind.
Da soll's ja noch mehr geben, die das ebenso sehen.
Ich denke, das sollten wir den Linken nicht übel anrechnen, dass sie für die Befreiung von der Nazi-Herrschaft dankbar sind.
Da soll's ja noch mehr geben, die das ebenso sehen.
Nun hat der Osten gelernt, wie Demokratie funktioniert. Erkenntnisse sind häufig schmerzliche Angelegenheiten.
Jetzt dürfen wir alle gespannt darauf warten, dass/ob die CDU das auch noch lernt.
...und wie sowas im allgemeinen funktioniert zeigt uns die geschichte.
Ich kann ihnen zeigen wie unsere Demokratie funktioniert:
http://www.youtube.com/wa...
Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Kommentaren an der Diskussion. Die Redaktion/vn
Jetzt dürfen wir alle gespannt darauf warten, dass/ob die CDU das auch noch lernt.
...und wie sowas im allgemeinen funktioniert zeigt uns die geschichte.
Ich kann ihnen zeigen wie unsere Demokratie funktioniert:
http://www.youtube.com/wa...
Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Kommentaren an der Diskussion. Die Redaktion/vn
Gefühlt geht es mit dieser Partei weiter rasant abwärts. Allein eine Ein-Mann-Führung unter Lafontaine, Gysi oder Bartsch oder auch Wagenknecht hätte Strahlkraft entwickeln können. So verliert diese Republik abseits der etablierten Mitte-Links-Blockparteienlandschaft eine wichtige Partei auf der linken Seite.
Bartsch müssen Sie schon rausnehmen aus Ihrer Aufzählung!
...nicht-linken Presse endlos gehypt wurde. Irgendwann glaubte er selber an den Hype, bekam das Grinsen angesichts seines von der Presse versprochenen Siegs nicht mehr aus dem Gesicht und scheiterte dann bei der tatsächlichen Wahl gegen einen eher unbekannten Spontankonkurrenten.
So schnöde ist Realität.
Die Linke muss sich angewöhnen, nicht alles für bare Münze zu nehmen, was Journalisten über Linke schreiben. Für große Teile der Presse geht es weiterhin darum, Lafontaine zu untergraben. Dazu ist jedes Mittelrecht.
Im vorliegenden Artikel wird wieder Bartsch als der sympathischere Realpolitiker herausgestellt. Als ob Lafontaine nie Regierungsverantwortung wahrgenommen hätte. Leutheusser Schnarrenberger wird bejubelt, wenn sie prinzipientreu ist.
Bartsch ist nur zufällig derjenige, der aktuell gegen Lafontaine gestellt werden kann. Egal, dass die Linken nun anders gewählt haben, egal dass die "Kommunismus-Lötsch" auch eine "Ost"-Linke ist, der Text weiß: Die Ost-Linke ist besser. Die Sympathie-Soße wird einfach über alles gegossen, was weit genug von Lafontaine entfernt ist.
Dabei glaube ich nicht, dass der Autor wirklich Linken-feundlich ist. Er nutzt einfach eine Über-Bande(Bartsch)-Methode, um der Linken zu schaden. Wenn den "Ost"-Linken nun lange genug über Pressetexte erklärt wird, dass sie von den "West"-Linken zwar demokratisch aber irgendwie doch fies reingelegt wurden, hat der Spaltpilz neue Nahrung und wird sein Werk fortsetzen. Es ist die Aufgabe der Gesamt-Linken ihn zu stoppen.
Bartsch müssen Sie schon rausnehmen aus Ihrer Aufzählung!
...nicht-linken Presse endlos gehypt wurde. Irgendwann glaubte er selber an den Hype, bekam das Grinsen angesichts seines von der Presse versprochenen Siegs nicht mehr aus dem Gesicht und scheiterte dann bei der tatsächlichen Wahl gegen einen eher unbekannten Spontankonkurrenten.
So schnöde ist Realität.
Die Linke muss sich angewöhnen, nicht alles für bare Münze zu nehmen, was Journalisten über Linke schreiben. Für große Teile der Presse geht es weiterhin darum, Lafontaine zu untergraben. Dazu ist jedes Mittelrecht.
Im vorliegenden Artikel wird wieder Bartsch als der sympathischere Realpolitiker herausgestellt. Als ob Lafontaine nie Regierungsverantwortung wahrgenommen hätte. Leutheusser Schnarrenberger wird bejubelt, wenn sie prinzipientreu ist.
Bartsch ist nur zufällig derjenige, der aktuell gegen Lafontaine gestellt werden kann. Egal, dass die Linken nun anders gewählt haben, egal dass die "Kommunismus-Lötsch" auch eine "Ost"-Linke ist, der Text weiß: Die Ost-Linke ist besser. Die Sympathie-Soße wird einfach über alles gegossen, was weit genug von Lafontaine entfernt ist.
Dabei glaube ich nicht, dass der Autor wirklich Linken-feundlich ist. Er nutzt einfach eine Über-Bande(Bartsch)-Methode, um der Linken zu schaden. Wenn den "Ost"-Linken nun lange genug über Pressetexte erklärt wird, dass sie von den "West"-Linken zwar demokratisch aber irgendwie doch fies reingelegt wurden, hat der Spaltpilz neue Nahrung und wird sein Werk fortsetzen. Es ist die Aufgabe der Gesamt-Linken ihn zu stoppen.
In dem heutigen Demokratiezeitalter werden die Linken mit ihrer Politikvorstellung nicht mehr gebraucht. Es sind Überbleibsel aus dem Systemhintergrund der Zeiten aus dem DDR Gebilde. Diese Politik der Linken hat in einem Deutschland mit ihrem Demokratieverständnis nichts mehr verloren. Es ist Sachpolitik angesagt um die schwierigen Aufgaben der Wirtschafts- und Sozialpolitik im globalen Zusammenhang zur Lösung zu bringen. Die Linken Diskutieren sich fest, aber einen Betrag ist von ihnen nicht über diese Themen in Deutschland aufgezeigt worden.
Haben Sie sich schon mal die Reden aus dem Bundestag von Gysi oder anderen linken Politikern z.B. über Youtube angehört? Kennen Sie die Reden von Lafontaine an die Partei oder in Wahlkämpfen, über das Land und die Notwendigkeit der Linken und deren Ausrichtung? Ihrem Kommentar nach haben Sie keine Ahnung davon was abgeht, weder in der Linken noch in Europa oder in der Welt!
Gekürzt. Bitte achten Sie auf Verhältnismäßigkeit bei Ihren Beiträgen und bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/jz
Sie sind also für:
Den Afghanistan Angriffskrieg?
Für zügelloses Schalten und Walten der Bangster?
Das Ermächtigungsgesetz: "ESM"?
Den Fiskalpakt-Verfassungsbruch?
Für das Aufstocken von Hungerlöhnen mittels Steuergeldern?
Für Hartz I bis IV?
Nur einige der Alleinvertretungsansprüche der Linken!
Manchmal ist es mir so elendig langweilig!
Ja, ich denke auch, dass die Agenda-Politik in Deutschland als Vorbereitung für die Finanzkrise und in Resteuropa als Nachbereitung überdeutlich gezeigt hat, dass die Welt heute andere und bessere Methoden hat, um sich in Rekordzeit in den Abgrund zu wirtschaften.
die SPD hat sich verabschiedet.
Aber diese LINKE kann die Themen z.Z leider wirklich nicht bearbeiten. Schade.
Sie unterstellen also dass die Programmatik der Linkspartei einfach nur ideologisch begründet ist. Das ist aber falsch, denn sie ist durchaus aktuellen Zuständen geschuldet und wird auch in der Weise argumentiert.
Wenn Sie schon Sachpolitik einfordern, wäre ein bisschen mehr Sachlichkeit beim Kommentareschreiben ganz nett, anstatt dass man nur Polemik bringt.
dein kommentar ist ein beispiel dafür, dass die linken zu wenig wahrnehmung haben, denn sie stehen für ein paar punkte, die wichtig sind und nur von ihnen noch hochgehalten werden.
beispiele sind neine zu kriegseinsätzen (wir hocken jetzt schon zehn jahre dank der anderen politier nutzlos und teuer daunten) oder nein zum rettungsschirm, der banken mit steuergeld finanziert.
und das liegt an den protagonisten.
farblose erste reihe ernst/und die dame, wird durch abermals schlechte verkäufer von politik abgelöst. die beiden neuen sind rethorisch zweite liga und da führen sie auch die linke hin.
bezeichnend ist aber auch, das ein typ wie oskar in erster linie daran arbeitet, eine bühne zu haben und wenn nicht, dann legt er seine kraft darauf marionetten zu installieren um einen langen arm zu haben. das den preis die patei zahlt und weiter den abflug macht weiß er.
stört nicht, denn als spielzeug für ihn reicht sie noch. und mehr wollte er nie ...
Haben Sie sich schon mal die Reden aus dem Bundestag von Gysi oder anderen linken Politikern z.B. über Youtube angehört? Kennen Sie die Reden von Lafontaine an die Partei oder in Wahlkämpfen, über das Land und die Notwendigkeit der Linken und deren Ausrichtung? Ihrem Kommentar nach haben Sie keine Ahnung davon was abgeht, weder in der Linken noch in Europa oder in der Welt!
Gekürzt. Bitte achten Sie auf Verhältnismäßigkeit bei Ihren Beiträgen und bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/jz
Sie sind also für:
Den Afghanistan Angriffskrieg?
Für zügelloses Schalten und Walten der Bangster?
Das Ermächtigungsgesetz: "ESM"?
Den Fiskalpakt-Verfassungsbruch?
Für das Aufstocken von Hungerlöhnen mittels Steuergeldern?
Für Hartz I bis IV?
Nur einige der Alleinvertretungsansprüche der Linken!
Manchmal ist es mir so elendig langweilig!
Ja, ich denke auch, dass die Agenda-Politik in Deutschland als Vorbereitung für die Finanzkrise und in Resteuropa als Nachbereitung überdeutlich gezeigt hat, dass die Welt heute andere und bessere Methoden hat, um sich in Rekordzeit in den Abgrund zu wirtschaften.
die SPD hat sich verabschiedet.
Aber diese LINKE kann die Themen z.Z leider wirklich nicht bearbeiten. Schade.
Sie unterstellen also dass die Programmatik der Linkspartei einfach nur ideologisch begründet ist. Das ist aber falsch, denn sie ist durchaus aktuellen Zuständen geschuldet und wird auch in der Weise argumentiert.
Wenn Sie schon Sachpolitik einfordern, wäre ein bisschen mehr Sachlichkeit beim Kommentareschreiben ganz nett, anstatt dass man nur Polemik bringt.
dein kommentar ist ein beispiel dafür, dass die linken zu wenig wahrnehmung haben, denn sie stehen für ein paar punkte, die wichtig sind und nur von ihnen noch hochgehalten werden.
beispiele sind neine zu kriegseinsätzen (wir hocken jetzt schon zehn jahre dank der anderen politier nutzlos und teuer daunten) oder nein zum rettungsschirm, der banken mit steuergeld finanziert.
und das liegt an den protagonisten.
farblose erste reihe ernst/und die dame, wird durch abermals schlechte verkäufer von politik abgelöst. die beiden neuen sind rethorisch zweite liga und da führen sie auch die linke hin.
bezeichnend ist aber auch, das ein typ wie oskar in erster linie daran arbeitet, eine bühne zu haben und wenn nicht, dann legt er seine kraft darauf marionetten zu installieren um einen langen arm zu haben. das den preis die patei zahlt und weiter den abflug macht weiß er.
stört nicht, denn als spielzeug für ihn reicht sie noch. und mehr wollte er nie ...
Bartsch müssen Sie schon rausnehmen aus Ihrer Aufzählung!
Die Linke wird mehr gebraucht denn je.
Wir brauchen eine Partei, die gegen den Strom schwimmt. Eine Partei, die sich zu linken Positionen bekennt und für diese kämpft.
Mitläuferparteien haben wir schon genug, denn wenn es um die Macht geht, laufen alle anderen einschließlich der Piraten mit.
Wir brauchen vor alle aber eine Partei, die gegen den grundgesetzwidrigen ESM und Regierungspolitik vorgeht - sie wenigstens öffentlich macht. Wir brauchen aber auch eine Partei, die sich für die sozial Schwachen einsetzt und den Starken Grenzen aufzeigt.
Für all diese Aufgaben ist die Linke dringend erforderlich, denn keine andere Partei hat den Mut gegen die herrschende Meinung vorzugehen. Und es ist sehr gut, daß die Opportunisten zurückgedrängt wurden.
Nur merken das die wenigsten Leute. Viele regen sich auf über die Ungerechtigkeit in unserem Land und über die Rettungsschirme. Auch sind viele für den Abzug aus Afghanistan und für den Mindestlohn. Paradoxerweise wählen die Leute, die das wollen, nicht die Partei, die das offen fordert. Mit recht sagt deshalb auch Volker Pispers auch, dass der Deutsche etwas schizo ist.
Ich selbst hätte mir das Duo aus Katja Kipping und Katharina Schwabedissen gewünscht, aber auf dem Bundesparteitag wurde anders entschieden.
Lion Feuchtwanger hat in seinem Roman "Erfolg" eine These aufgestellt bezüglich konservativer Menschen und ich finde diese These immer wieder bestätigt. ;o)
Wie es mit der Linken weitergeht, weiß ich nicht? Aber ich bin zuversichtlich, weil die SPD sich nur falsch entscheiden kann und sich auch immer falsch entschieden hat. Es wird auch die Frage sein, wie stark der Atem der Piraten ist? Jedenfalls sind Piraten und Linke die einzig verbliebenen demokratischen Parteien in den Parlamenten.
Wozu genau ist eine Partei gut, die sich nur mit sich selber beschäftigt?!
Sie und @Kassenschlager haben vollkommen Recht! Wäre Gysi im Bundestag nicht aufgestanden und hätte über den ESM augeklärt, hätte wahrscheinlich bis heute keiner eine Ahnung, was hier überhaupt passiert. Ein Arikel in der Welt heute Morgen gibt wieder einmal einen Hinweis darauf, wohin diese ehem. Dem. steuert.
Im Gegensatz zu den Piraten laufen die Linken ja NIE der Macht hinterher.
aber jede jeweilige Parlaments-Minderheit kann doch überhaupt nichts erreichen. Die könnetn noch so brillante Reden halten und sogar das richtige sagen, es geht bei den politischen Gegnern zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus (Koalitionszwang).
Mir fällt keine politische Entscheidung ein die durch die jeweilige Oppositionen ernsthaft beeinflusst werde konnte. Nur bei Fragen allgemeiner Menschenrechte usw. herrscht parteiübergreifend Einigkeit.
Und dieses Koalierungsgeschachere nach der Wahl, kann nicht im Sinne des Wählers sein. Wie kann eine 5 % FDP Schüsselfunktionen einnehmen dürfen (Außenministerium). Aber eine Partei mit wesendlich mehr Wählerstimmen hat nichts zu sagen (!?).
Von daher sind Koalierensmöglichkeiten, vor allem wenn willkürlich und missbräuchlich am Wähler vorbei praktiziert, ein Konstruktionsfehler.
Wenn wenigstens nicht nur Arbeitslose, Hausfrauen oder Rentner sondern alle Wähler die Möglichkeit hätten, an Bundestagssitzungs-Übertragungen vollumfänglich teilhaben zu könnten, um so die Meinungen und Qualitäten ihrer Volksvertreter wirklich 1:1 würdigen und bewerten zu könnten.
Momentan müssen sich die Leute nach Feierabend in den Nachrichten mit „zensierten“ Mini-Redeausschnitten abspeisen lassen.
Es müsste ein spezieller Parlaments-TV-Sender her, der ab spätem Nachmittag Sitzungs-Aufzeichnungen sendet und damit auch dem arbeitenden Bürger die Möglichkeit gibt, an Demokratie und Meinungsbildung aus erster Hand teilzunehmen.
Nur merken das die wenigsten Leute. Viele regen sich auf über die Ungerechtigkeit in unserem Land und über die Rettungsschirme. Auch sind viele für den Abzug aus Afghanistan und für den Mindestlohn. Paradoxerweise wählen die Leute, die das wollen, nicht die Partei, die das offen fordert. Mit recht sagt deshalb auch Volker Pispers auch, dass der Deutsche etwas schizo ist.
Ich selbst hätte mir das Duo aus Katja Kipping und Katharina Schwabedissen gewünscht, aber auf dem Bundesparteitag wurde anders entschieden.
Lion Feuchtwanger hat in seinem Roman "Erfolg" eine These aufgestellt bezüglich konservativer Menschen und ich finde diese These immer wieder bestätigt. ;o)
Wie es mit der Linken weitergeht, weiß ich nicht? Aber ich bin zuversichtlich, weil die SPD sich nur falsch entscheiden kann und sich auch immer falsch entschieden hat. Es wird auch die Frage sein, wie stark der Atem der Piraten ist? Jedenfalls sind Piraten und Linke die einzig verbliebenen demokratischen Parteien in den Parlamenten.
Wozu genau ist eine Partei gut, die sich nur mit sich selber beschäftigt?!
Sie und @Kassenschlager haben vollkommen Recht! Wäre Gysi im Bundestag nicht aufgestanden und hätte über den ESM augeklärt, hätte wahrscheinlich bis heute keiner eine Ahnung, was hier überhaupt passiert. Ein Arikel in der Welt heute Morgen gibt wieder einmal einen Hinweis darauf, wohin diese ehem. Dem. steuert.
Im Gegensatz zu den Piraten laufen die Linken ja NIE der Macht hinterher.
aber jede jeweilige Parlaments-Minderheit kann doch überhaupt nichts erreichen. Die könnetn noch so brillante Reden halten und sogar das richtige sagen, es geht bei den politischen Gegnern zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus (Koalitionszwang).
Mir fällt keine politische Entscheidung ein die durch die jeweilige Oppositionen ernsthaft beeinflusst werde konnte. Nur bei Fragen allgemeiner Menschenrechte usw. herrscht parteiübergreifend Einigkeit.
Und dieses Koalierungsgeschachere nach der Wahl, kann nicht im Sinne des Wählers sein. Wie kann eine 5 % FDP Schüsselfunktionen einnehmen dürfen (Außenministerium). Aber eine Partei mit wesendlich mehr Wählerstimmen hat nichts zu sagen (!?).
Von daher sind Koalierensmöglichkeiten, vor allem wenn willkürlich und missbräuchlich am Wähler vorbei praktiziert, ein Konstruktionsfehler.
Wenn wenigstens nicht nur Arbeitslose, Hausfrauen oder Rentner sondern alle Wähler die Möglichkeit hätten, an Bundestagssitzungs-Übertragungen vollumfänglich teilhaben zu könnten, um so die Meinungen und Qualitäten ihrer Volksvertreter wirklich 1:1 würdigen und bewerten zu könnten.
Momentan müssen sich die Leute nach Feierabend in den Nachrichten mit „zensierten“ Mini-Redeausschnitten abspeisen lassen.
Es müsste ein spezieller Parlaments-TV-Sender her, der ab spätem Nachmittag Sitzungs-Aufzeichnungen sendet und damit auch dem arbeitenden Bürger die Möglichkeit gibt, an Demokratie und Meinungsbildung aus erster Hand teilzunehmen.
Haben Sie sich schon mal die Reden aus dem Bundestag von Gysi oder anderen linken Politikern z.B. über Youtube angehört? Kennen Sie die Reden von Lafontaine an die Partei oder in Wahlkämpfen, über das Land und die Notwendigkeit der Linken und deren Ausrichtung? Ihrem Kommentar nach haben Sie keine Ahnung davon was abgeht, weder in der Linken noch in Europa oder in der Welt!
Gekürzt. Bitte achten Sie auf Verhältnismäßigkeit bei Ihren Beiträgen und bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/jz
Wieso kann man von Demokratie nicht mehr reden?
Das einzige, was ich weiß, ist die Tatsache, dass Herr Lafontaine der Vordenker für HartzIV und Eineurojobs war.
Beschäftigen sie sich einfach mit der Zeit, als er (Ober-) Bürgermeister in Saarbrücken und Ministerpräsident im Saarland war und sie werden sehen, was ich meine (Zwangsarbeit für jugendliche Sozialhilfeempfänger, Niedriglohnsektor mit staatlicher Förderung...).
An ihren Taten, und nicht an den Worten, soll man Menschen messen.
... falsch, denn die Wahl war doch nun tatsächlich demokratisch!
Das Aufstellen eines alleinigen "Einheitkandidaten" durch die Parteioberen hat nicht stattgefunden. Was tatsächlich gut für die Demokratie ist.
So hat sich "Die Linke" die Möglichkeit erhalten, tatsächlich eine demokratische Partei zu werden - sie benötigt nun noch ein Programm, welches die Wähler davon überzeugt, dass diese Partei gewählt werden muss.
Gut, dies wird ein langer Weg - aber auch die längste Reise beginnt mit einem ertsen Schritt.
Ach ja - das mit dem Dolchstoß: Wollten Sie nun sagen, dass die Zivilisation den Linken einen Dolchstoß versetzt? Oder das die Zivilisation erdolcht wird, von den Linken? Beides seltsame Annahmen - so wichtig ist "Die Linke" nicht ...
Wieso kann man von Demokratie nicht mehr reden?
Das einzige, was ich weiß, ist die Tatsache, dass Herr Lafontaine der Vordenker für HartzIV und Eineurojobs war.
Beschäftigen sie sich einfach mit der Zeit, als er (Ober-) Bürgermeister in Saarbrücken und Ministerpräsident im Saarland war und sie werden sehen, was ich meine (Zwangsarbeit für jugendliche Sozialhilfeempfänger, Niedriglohnsektor mit staatlicher Förderung...).
An ihren Taten, und nicht an den Worten, soll man Menschen messen.
... falsch, denn die Wahl war doch nun tatsächlich demokratisch!
Das Aufstellen eines alleinigen "Einheitkandidaten" durch die Parteioberen hat nicht stattgefunden. Was tatsächlich gut für die Demokratie ist.
So hat sich "Die Linke" die Möglichkeit erhalten, tatsächlich eine demokratische Partei zu werden - sie benötigt nun noch ein Programm, welches die Wähler davon überzeugt, dass diese Partei gewählt werden muss.
Gut, dies wird ein langer Weg - aber auch die längste Reise beginnt mit einem ertsen Schritt.
Ach ja - das mit dem Dolchstoß: Wollten Sie nun sagen, dass die Zivilisation den Linken einen Dolchstoß versetzt? Oder das die Zivilisation erdolcht wird, von den Linken? Beides seltsame Annahmen - so wichtig ist "Die Linke" nicht ...
Niemand braucht die [..] und auch nicht ihre westdeutschen "Feigenblätter" wie Herrn Lafontaine, die die eigentliche Herkunft dieser Partei und ihre Ziele vertuschen und schönreden sollen.
Was bei derartiger Politik herauskommt, haben wir lange genug an der DDR gesehen und letztlich zahlen wir alle dafür noch heute ab.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Aussagen, die lediglich der Provokation dienen. Danke, die Redaktion/ls
ich schon und viele andere, die den Preis der Freiheit für wenige zahlen müssen.
Wer die Linken, wie die Rechten nicht in Form von Parteien in einem Land haben will, also die Wiederspiegelung von einer demokratischen Meinungsvielfalt, auch wenn die Meinungen von Links und Rechts einen zu wider sind, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, eben in den selbst angeführten und formulierten Vorwurf "zurück in eine Diktatur, wie DDR oder 3. Reich" zu tappen. Denn dort wurde einseitig und ohne Rücksicht auf Meinungen regiert - und was bleibt wenn es nur noch die Meinung der Mehrheit, die so interpretiert wird, aus fehlender Wahlmöglichkeit (die nur ein Spektum von Vielfalt darstellt) gibt.
Diese Vorstellung von Demokratie halte ich demokratiegefährdender als das da noch paar Parteien am linken und rechten Rand existieren. Wenn diese Erdung für die Mitte zur eigenen Positionierung wegfällt oder gewünscht wird wegzufallen, wird es schwer fallen die eigene Positionen zu hinterfragen. Es wird ja sogetan also ob morgen die Linken oder Rechten mit einer absoluten Mehrheit an die Macht kommen - das ist unrealistisch.
Darum halte ich das Anschreiben für völlig überzogen.
Die Konsensfindung, die notwendig ist für eine Demokratie, ist in einer Parteienlandschaft, die von sich aus schon Konsens ist nicht mehr nötig und darin liegt die Gefahr, dass die Demokratie überflüssig wird.
ich schon und viele andere, die den Preis der Freiheit für wenige zahlen müssen.
Wer die Linken, wie die Rechten nicht in Form von Parteien in einem Land haben will, also die Wiederspiegelung von einer demokratischen Meinungsvielfalt, auch wenn die Meinungen von Links und Rechts einen zu wider sind, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, eben in den selbst angeführten und formulierten Vorwurf "zurück in eine Diktatur, wie DDR oder 3. Reich" zu tappen. Denn dort wurde einseitig und ohne Rücksicht auf Meinungen regiert - und was bleibt wenn es nur noch die Meinung der Mehrheit, die so interpretiert wird, aus fehlender Wahlmöglichkeit (die nur ein Spektum von Vielfalt darstellt) gibt.
Diese Vorstellung von Demokratie halte ich demokratiegefährdender als das da noch paar Parteien am linken und rechten Rand existieren. Wenn diese Erdung für die Mitte zur eigenen Positionierung wegfällt oder gewünscht wird wegzufallen, wird es schwer fallen die eigene Positionen zu hinterfragen. Es wird ja sogetan also ob morgen die Linken oder Rechten mit einer absoluten Mehrheit an die Macht kommen - das ist unrealistisch.
Darum halte ich das Anschreiben für völlig überzogen.
Die Konsensfindung, die notwendig ist für eine Demokratie, ist in einer Parteienlandschaft, die von sich aus schon Konsens ist nicht mehr nötig und darin liegt die Gefahr, dass die Demokratie überflüssig wird.
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