ParteivorstandNeuer Chef der Linken will nicht in den Bundestag

Bernd Riexinger wird 2013 nicht für den Bundestag kandidieren. Der neue Vorsitzende der Linkspartei will sich ausschließlich auf die Parteiarbeit konzentrieren.

Der neue Linkspartei-Chef Bernd Riexinger will nach eigenen Worten nicht Parlamentarier werden. "Ich werde 2013 nicht für den Bundestag kandidieren", sagte er der Berliner Zeitung. "Ich bin jetzt rund um die Uhr für die Partei da".

Der Gewerkschafter aus Stuttgart war auf dem Parteitag am Wochenende zu einem von zwei Parteichefs der Linken gewählt worden. Zusammen mit der ehemaligen Vizechefin wird Riexinger die Linkspartei anführen.

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Riexinger setzt jetzt darauf, dass sich die Unruhe in der Partei wieder legt: "Natürlich hat sich auf dem Parteitag vieles zugespitzt. Aber mittlerweile hat sich die Situation wieder beruhigt. Es ist eine Entscheidung gefallen. Und das Wichtigste ist jetzt, dass sie akzeptiert wird und Gräben zugeschüttet werden."

Die neue Führung wolle beweisen, "dass wir zuhören und die verschiedenen Strömungen zu einem Politikentwurf zusammenfassen können". Deutschland brauche eine starke Linke. Dabei werde er insbesondere den Ostdeutschen in der Partei sehr genau zuhören, sagte Riexinger. Schon bald werde es ein Treffen mit den Vorsitzenden der Ost-Landesverbände geben.

Riexinger hatte sich bei seiner Wahl gegen den Ostdeutschen Dietmar Bartsch durchgesetzt, den viele ostdeutsche Mitglieder gern als Vorsitzenden gesehen hätten. Er führt die Partei jetzt gemeinsam mit Katja Kipping, einer in Sachsen aufgewachsenen Politikerin.

 
Leserkommentare
    • Chali
    • 07.06.2012 um 9:00 Uhr

    Macht er sich denn gar keine Gedanken um seine Altersversorgung?

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    die Linke mehr, als man für 4 Jahre Bundestag bekommt.

    die Linke mehr, als man für 4 Jahre Bundestag bekommt.

  1. die Linke mehr, als man für 4 Jahre Bundestag bekommt.

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    Antwort auf "Unfassbar!"
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    • Chali
    • 07.06.2012 um 9:36 Uhr

    Wo bliebe sonst der Konsens der Demokraten!

    • Chali
    • 07.06.2012 um 9:36 Uhr

    Wo bliebe sonst der Konsens der Demokraten!

    • Chali
    • 07.06.2012 um 9:36 Uhr

    Wo bliebe sonst der Konsens der Demokraten!

    Antwort auf "Das zahlt "
  2. Jetzt müssen es ihm die anderen alle nachtun, und das Problem hat sich erledigt. Es ist ja sehr schön, daß vom SED-Personenkult nichts mehr übrig ist. Aber auf einen starken Frontmann zu verzichten ist in der Mediendemokratie hochriskant. Das Herz wählt, nicht das Hirn. Vertrauen fließt nicht aus Programmen, sondern von überzeugenden Menschen. Wer nicht medial präsent ist, hat gar nicht erst die Chance, zu überzeugen.

  3. So unfähig ist der gute Mann wohl doch nicht, immerhin hat er verstanden, dass das mit dem Einzug in den Bundestag nächstes Jahr noch nicht in trockenen Tüchern ist. Er hat ja schon Erfahrung mit schlechten Wahlergebnissen in BaWü. Vielleicht kann er diesen Erfolg ja jetzt im Bund wiederholen! Ich drücke ihm die Daumen.

    2 Leserempfehlungen
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    Na, gut, bei den Wahlergebnissen hätte Bartsch mit seinen 4,4 % locker mithalten können.

    Vielleicht will Riexinger ja einfach nicht mithassen,
    so es Gysi als Fraktionsführer auf dem Parteitag erzählte.

    Viele ehemalige SPD Mitglieder sind sicher nicht aus der SPD ausgetreten und in die WASG eingetreten,
    um sich heute im Auftrag der Ostlinken wieder mit den Bonzen an einen Tisch zu setzen.
    Und viele ehemalige Westlinke durften noch persönlich die politische Verfolgung ala Berufsverboten von W. Brandt im Westen miterlebt haben, so das sie heute keine Lust haben,
    sich heute im Auftrag der Ostlinken wieder mit den Bonzen an einen Tisch zu setzen.
    Das haben die Ostlinken einfach unterschätzt.

    Sie waren Dank ihrer Anpassungsfähigkeit schnell wieder auf warmen Pösten gelandet.

    Na, gut, bei den Wahlergebnissen hätte Bartsch mit seinen 4,4 % locker mithalten können.

    Vielleicht will Riexinger ja einfach nicht mithassen,
    so es Gysi als Fraktionsführer auf dem Parteitag erzählte.

    Viele ehemalige SPD Mitglieder sind sicher nicht aus der SPD ausgetreten und in die WASG eingetreten,
    um sich heute im Auftrag der Ostlinken wieder mit den Bonzen an einen Tisch zu setzen.
    Und viele ehemalige Westlinke durften noch persönlich die politische Verfolgung ala Berufsverboten von W. Brandt im Westen miterlebt haben, so das sie heute keine Lust haben,
    sich heute im Auftrag der Ostlinken wieder mit den Bonzen an einen Tisch zu setzen.
    Das haben die Ostlinken einfach unterschätzt.

    Sie waren Dank ihrer Anpassungsfähigkeit schnell wieder auf warmen Pösten gelandet.

  4. arbeitsorientierte Einstellung. Wenn die Linken so weiter machen werde ich sie irgendwann auch noch wählen. Hätte nicht gedacht, dass es je so weit kommt doch beim "Führungspersonal" der anderen Parteien bleibt fast keine andere Möglichkeit.

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  5. Na, gut, bei den Wahlergebnissen hätte Bartsch mit seinen 4,4 % locker mithalten können.

    Vielleicht will Riexinger ja einfach nicht mithassen,
    so es Gysi als Fraktionsführer auf dem Parteitag erzählte.

    Viele ehemalige SPD Mitglieder sind sicher nicht aus der SPD ausgetreten und in die WASG eingetreten,
    um sich heute im Auftrag der Ostlinken wieder mit den Bonzen an einen Tisch zu setzen.
    Und viele ehemalige Westlinke durften noch persönlich die politische Verfolgung ala Berufsverboten von W. Brandt im Westen miterlebt haben, so das sie heute keine Lust haben,
    sich heute im Auftrag der Ostlinken wieder mit den Bonzen an einen Tisch zu setzen.
    Das haben die Ostlinken einfach unterschätzt.

    Sie waren Dank ihrer Anpassungsfähigkeit schnell wieder auf warmen Pösten gelandet.

    • Bashu
    • 07.06.2012 um 12:47 Uhr

    Die Macht ist meistens in den Händen von Opportunisten, kaum zu glauben das jemand bei der Karriere zurücksteckt, um für die Partei da zu sein ... aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Man könnte dem Mann ja fast schon Integrität unterstellen, aber erstmal abwarten, was denn seine Beweggründe sind.

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