Neonazi-Aufmarsch: Krawalle bei Hamburger Demo gegen Rechts
In Hamburg ist es zu schweren Ausschreitungen zwischen Polizei und linken Randalierern gekommen. Elf Polizeiwagen wurden angezündet, 17 Demonstranten festgenommen.
© Christian Charisius/dpa

Polizisten drängen Demonstranten zurück
Am Rande eines Aufmarsches von Neonazis ist es am Samstag in Hamburg zu Ausschreitungen von Gegendemonstranten aus der linken Szene gekommen. 38 Beamte wurden verletzt, wie die Polizei nach Abschluss des Großeinsatzes mitteilte. Zur Schwere der Verletzungen wurden keine Angaben gemacht.
Es habe 17 Festnahmen gegeben. Außerdem wurden den Angaben zufolge 63 Demonstranten vorübergehend in Gewahrsam genommen. Dazu kamen noch etwa 700 Demonstranten, die von der Polizei im Stadtteil Wandsbek festgesetzt worden waren, nachdem die links-autonomen Veranstalter die Kundgebung für aufgelöst erklärt hatten.
Die Polizei hatte sich mit einem Großaufgebot von 4.400 Beamten auf das Ereignis vorbereitet. Ziel war es, das Aufeinandertreffen der Rechten mit Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum zu verhindern. Der Stadtteil im Hamburger Osten glich einer Festung. Etwa 500 Rechtsextremisten trafen gegen Mittag in Wandsbek mit Bussen ein. Es waren 1.000 erwartet worden.
Brennende Polizeiautos
Hunderte vermummte Demonstranten attackierten nach Angaben von Beobachtern Beamte mit Steinen und Böllern. Mindestens zwei Autos von Anwohnern gingen in Flammen auf. Auch ein Polizeiauto wurde angezündet. Auf der anderen Seite berichteten Zeugen von einem äußerst massiven Polizeieinsatz. Die Polizei sei teils mit sehr großer Härte vorgegangen, teils auch gegen friedliche Demonstranten. Die Polizei setzte auch immer wieder Wasserwerfer ein, um die Blockaden aufzulösen.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte die Ausschreitungen. "Die Angriffsziele der linken Chaoten sind der demokratische Rechtsstaat und seine Polizei. Ihr angeblicher Kampf gegen Neonazis dient nur als Vorwand", sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft, Frank Richter (GdP). Wenn in der Nacht vor einer gerichtlich genehmigten Kundgebung von Neonazis bereits 14 Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt würden, könne wohl kaum von einer Provokation durch die Polizei geredet werden. Die Hamburger Polizei sprach von elf angezündeten Fahrzeugen. Nach GdP-Informationen entstand bei den Bränden ein Schaden von 1,5 Millionen Euro.
Demonstranten hinderten Feuerwehr am Löschen
Anders als die Demonstrationen im Hamburger Osten blieb die offizielle Kundgebung gegen Neonazis auf dem Rathausmarkt völlig friedlich. Unter dem Motto "Hamburg bekennt Farbe" gab es ein buntes Volksfest gegen Rechts mit über 10.000 Teilnehmern. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) rief unter lautem Applaus: "Wir stehen zusammen. Wir sind stolz darauf, eine weltoffene Stadt zu sein."
Am späten Abend zündeten Randalierer aus dem linken Spektrum erneut Mülltonnen oder Unrat auf einer Straße im Schanzenviertel an. Nach Angaben des Lagezentrums der Polizei hinderten sie die Feuerwehr am Löschen. Darum hätten die Beamten eingreifen müssen.







immer wieder frage:
warum ausgerechnet die farben der hohenzollern?
kaisertreu sind die ja nu nich gerade
und sehr preussisch auch nicht
also könnten sie doch genauso wie der rest die staufer-farben nehmen
zu deren zeit war dtl wenigstens noch 'heilig';)
wieso das Argument STÄNDIGER Krawalle und Chaos in INnenstädten nicht reicht, diese sch... Nazizüge zu verbieten. Grundrecht hin oder her. Ein Bärendienst am Glauben in die Demokratie der Bürger.
wieso das Argument STÄNDIGER Krawalle und Chaos in INnenstädten nicht reicht, diese sch... Nazizüge zu verbieten. Grundrecht hin oder her. Ein Bärendienst am Glauben in die Demokratie der Bürger.
Wohltuend, dass der Artikel nur den Bericht über die Demonstration und Gegendemonstration gibt und die Bewertung den Lesern überlässt.
Die Gewalt ging hier offenbar nur von linken Demonstranten aus.
Hat Olaf Scholz wirklich gesagt, Hamburg verachtet die Rechtsradikalen? Eine derart menschenverachtende Herabsetzung sollte er als Demokrat unterlassen. Dass er rechtsradikale Gesinnung verachtet, wäre akzeptabel. Leider geht dieser feine Unterschied sehr oft so wie hier verloren.
"Menschenverachtend" ist nicht Olaf Scholz in seiner bekundeten Verachtung für Neonazis, sondern Faschisten und Rassisten die immer noch eine Verbrecherbande verherrlichen, die Deutschland 1933-45 in beispielloser Weise vor die Wand gefahren und millionenfachen Massenmord auf dem Gewissen hat.
Mein Respekt für Olaf Scholz! Unbelehrbare Nazis verdienen Verachtung!
" Hat Olaf Scholz wirklich gesagt, Hamburg verachtet die Rechtsradikalen? Eine derart menschenverachtende Herabsetzung sollte er als Demokrat unterlassen. "
Ja, Olaf Scholz ist ein Menschenverächter.
Allerdings nicht, wegen dieses Zitates.
Sondern weil Scholz sich als Law & Order Politiker und reaktionärer Hardliner auf Kosten diverser gesellschaftlicher Randgruppen profiliert.
Ich erinnere nur an seine glorreiche Zeit als Innensenator wo er durch den von ihm angeordneten Brechmitteleinsatz für Schlagzeilen (und einen Toten) sorgte...
[...] Hat Olaf Scholz wirklich gesagt, Hamburg verachtet die Rechtsradikalen? Eine derart menschenverachtende Herabsetzung sollte er als Demokrat unterlassen. [...]
........
wenn eine solche Aussage hier mit 12 Leserempfehlungen (22.36h) bedacht wird, besteht wahrer Anlass zur Sorge.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls
Was soll diese Feststellung.
Man muss kein Freund dieser sogenannten "linken Autonomen" sein (was soll an diesen Krawalltouristen eigentlich "links" sein?), um den Eindruck zu vertreten,
dass schon allein der Aufmarsch rechtsradikaler Schläger im öffentlichen Raum oder sonstwo einen Akt der Gewalt darstellt
und es ein Gebot der Zivilcourage und Bürgerpflicht ist, diesen Leuten nicht einfach die Straße zu überlassen.
"Menschenverachtend" ist nicht Olaf Scholz in seiner bekundeten Verachtung für Neonazis, sondern Faschisten und Rassisten die immer noch eine Verbrecherbande verherrlichen, die Deutschland 1933-45 in beispielloser Weise vor die Wand gefahren und millionenfachen Massenmord auf dem Gewissen hat.
Mein Respekt für Olaf Scholz! Unbelehrbare Nazis verdienen Verachtung!
" Hat Olaf Scholz wirklich gesagt, Hamburg verachtet die Rechtsradikalen? Eine derart menschenverachtende Herabsetzung sollte er als Demokrat unterlassen. "
Ja, Olaf Scholz ist ein Menschenverächter.
Allerdings nicht, wegen dieses Zitates.
Sondern weil Scholz sich als Law & Order Politiker und reaktionärer Hardliner auf Kosten diverser gesellschaftlicher Randgruppen profiliert.
Ich erinnere nur an seine glorreiche Zeit als Innensenator wo er durch den von ihm angeordneten Brechmitteleinsatz für Schlagzeilen (und einen Toten) sorgte...
[...] Hat Olaf Scholz wirklich gesagt, Hamburg verachtet die Rechtsradikalen? Eine derart menschenverachtende Herabsetzung sollte er als Demokrat unterlassen. [...]
........
wenn eine solche Aussage hier mit 12 Leserempfehlungen (22.36h) bedacht wird, besteht wahrer Anlass zur Sorge.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls
Was soll diese Feststellung.
Man muss kein Freund dieser sogenannten "linken Autonomen" sein (was soll an diesen Krawalltouristen eigentlich "links" sein?), um den Eindruck zu vertreten,
dass schon allein der Aufmarsch rechtsradikaler Schläger im öffentlichen Raum oder sonstwo einen Akt der Gewalt darstellt
und es ein Gebot der Zivilcourage und Bürgerpflicht ist, diesen Leuten nicht einfach die Straße zu überlassen.
Gehört zu "statt" nicht der Genitiv?
Ich war heute morgen im Kessel in der Gluckstraße - und massiv wurde die Polizei da nicht angegriffen. Es flogen einige wenige Flaschen und bengalisches Feuer. Bei 700 Mann im Kessel wohl kaum massiv.
Die Polizei hat sofort reagiert und zurückgedrängt. Allerdings auf meiner Seite ohne Einsatz von Gewalt.
Sie sollten es nicht verharmlosen, wenn Polizisten durch Gewalttäter verletzt werden und Brände gelegt werden.
Nein, das sollten Sie wirklich nicht tun.
Sie sollten es nicht verharmlosen, wenn Polizisten durch Gewalttäter verletzt werden und Brände gelegt werden.
Nein, das sollten Sie wirklich nicht tun.
Etwa 500 Rechtsextremisten skandierten rechte Parolen und ließen Luftballone aufsteigen.
Etwa 700 sogenannte Linksautonome warfen Steine und Flaschen auf Polizisten und verletzte einige von ihnen. Darüber hinaus errichteten sie Barrikaden und zündeten sie an und steckten Müllcontainer in Brand.
Wann werden 10.000 Menschen auf die Straßen gehen, um gegen den Aufmarsch und die Gewalttaten von Linksautonomen zu demonstrieren unter dem Motto: "Wir dulden keine Gewalt bei Demonstrationen"?
" Wann werden 10.000 Menschen auf die Straßen gehen, um gegen den Aufmarsch und die Gewalttaten von Linksautonomen zu demonstrieren unter dem Motto: "Wir dulden keine Gewalt bei Demonstrationen"? "
Dann, wenn 20.000 gegen die Überfremdung durch "Kopftuchmädchen" protestieren, werden sich auch genug hobbyreaktionäre Kleinbürger finden um gegen die schröcklichen Gewalttaten Linksautonomer - v.a. das extremistische Sitzblockieren - zu demonstrieren.
Vielleicht ist die Zeit schon reif, probieren sie es, melden sie eine Demo an!
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls
" Wann werden 10.000 Menschen auf die Straßen gehen, um gegen den Aufmarsch und die Gewalttaten von Linksautonomen zu demonstrieren unter dem Motto: "Wir dulden keine Gewalt bei Demonstrationen"? "
Dann, wenn 20.000 gegen die Überfremdung durch "Kopftuchmädchen" protestieren, werden sich auch genug hobbyreaktionäre Kleinbürger finden um gegen die schröcklichen Gewalttaten Linksautonomer - v.a. das extremistische Sitzblockieren - zu demonstrieren.
Vielleicht ist die Zeit schon reif, probieren sie es, melden sie eine Demo an!
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls
Sie sollten es nicht verharmlosen, wenn Polizisten durch Gewalttäter verletzt werden und Brände gelegt werden.
Nein, das sollten Sie wirklich nicht tun.
" @5 sweetiepie Empfehlung
Sie sollten es nicht verharmlosen, wenn Polizisten durch Gewalttäter verletzt werden und Brände gelegt werden.
Nein, das sollten Sie wirklich nicht tun. "
Das hat weniger mit Verharmlosung von Gewalt an Gewalttätern zu tun, als damit, dass Presseagenturen bzw. Medien allgemein der unschönen Tradition folgen, Pressemitteilungen der Polizei kritiklos zu übernehmen.
Das ist mindestens genauso naiv und journalistisch unverantwortlich wie Regierungs-Pressemitteilungen als grundsätzlich "wahr" einzustufen, nur weil die Nachricht von offizieller Stelle kommt.
Ich erinnere da u.a. an den G8 Gipfel in Heiligendamm, wo nach Polizeiangaben Demonstranten zahlreiche Beamte mit Säure verletzt hätten.
Nur war diese "neue Stufe linker Gewalt" eine Lüge, die "Säure" entpuppte sich als Seifenblasenwasser und niemand wurde verletzt.
Oder die Pflasterstein-Kastanien, mit denen Bereitschaftspolizisten im Stuttgarter Schlossgarten brutal angegriffen wurden...
Oder die Neo-Nazi-Demo in Dresden 2011 mit über 80 verletzten Polizisten.
Wovon der Großteil allerdings durch unsachgemäßen Tränengaseinsatz verletzt wurde ("friedly fire") und nicht wie suggeriert durch "linke" Gewalttäter.
Es ist aber bei aller Liebe keine "massive Gewalt". Die Flaschen trafen in dem Moment keine Polizisten und das schlimmste waren Böller.
Dafür räumt die Polizei 1500 Menschen in einer Sitzblockade mit Tränengas und Wasserwerfer, statt einfach die Nazidemo abzublasen. Und versagt auch noch dabei, die Gegenparteien am Jacobipark auseinander zu halten, von den Übergriffen der Nazis ganz abgesehen.
Imho keine Glanzleistung - und zwar von beiden Seiten.
" @5 sweetiepie Empfehlung
Sie sollten es nicht verharmlosen, wenn Polizisten durch Gewalttäter verletzt werden und Brände gelegt werden.
Nein, das sollten Sie wirklich nicht tun. "
Das hat weniger mit Verharmlosung von Gewalt an Gewalttätern zu tun, als damit, dass Presseagenturen bzw. Medien allgemein der unschönen Tradition folgen, Pressemitteilungen der Polizei kritiklos zu übernehmen.
Das ist mindestens genauso naiv und journalistisch unverantwortlich wie Regierungs-Pressemitteilungen als grundsätzlich "wahr" einzustufen, nur weil die Nachricht von offizieller Stelle kommt.
Ich erinnere da u.a. an den G8 Gipfel in Heiligendamm, wo nach Polizeiangaben Demonstranten zahlreiche Beamte mit Säure verletzt hätten.
Nur war diese "neue Stufe linker Gewalt" eine Lüge, die "Säure" entpuppte sich als Seifenblasenwasser und niemand wurde verletzt.
Oder die Pflasterstein-Kastanien, mit denen Bereitschaftspolizisten im Stuttgarter Schlossgarten brutal angegriffen wurden...
Oder die Neo-Nazi-Demo in Dresden 2011 mit über 80 verletzten Polizisten.
Wovon der Großteil allerdings durch unsachgemäßen Tränengaseinsatz verletzt wurde ("friedly fire") und nicht wie suggeriert durch "linke" Gewalttäter.
Es ist aber bei aller Liebe keine "massive Gewalt". Die Flaschen trafen in dem Moment keine Polizisten und das schlimmste waren Böller.
Dafür räumt die Polizei 1500 Menschen in einer Sitzblockade mit Tränengas und Wasserwerfer, statt einfach die Nazidemo abzublasen. Und versagt auch noch dabei, die Gegenparteien am Jacobipark auseinander zu halten, von den Übergriffen der Nazis ganz abgesehen.
Imho keine Glanzleistung - und zwar von beiden Seiten.
"Hat Olaf Scholz wirklich gesagt, Hamburg verachtet die Rechtsradikalen? Eine derart menschenverachtende Herabsetzung sollte er als Demokrat unterlassen"
wie ich fürchte, Zynismus.
Siehe hier: http://www.zeit.de/gesell...
... denn die Antwort ergibt sich aus den folgenden Sätzen: "Dass er rechtsradikale Gesinnung verachtet, wäre akzeptabel. Leider geht dieser feine Unterschied sehr oft so wie hier verloren."
Falls Sie das tatsächliche Motiv für die Kritik interessiert: Es ist die Sorge um die Diskussionskultur, die durch derart grobschlächtige Statements verloren geht.
wie ich fürchte, Zynismus.
Siehe hier: http://www.zeit.de/gesell...
... denn die Antwort ergibt sich aus den folgenden Sätzen: "Dass er rechtsradikale Gesinnung verachtet, wäre akzeptabel. Leider geht dieser feine Unterschied sehr oft so wie hier verloren."
Falls Sie das tatsächliche Motiv für die Kritik interessiert: Es ist die Sorge um die Diskussionskultur, die durch derart grobschlächtige Statements verloren geht.
" Wann werden 10.000 Menschen auf die Straßen gehen, um gegen den Aufmarsch und die Gewalttaten von Linksautonomen zu demonstrieren unter dem Motto: "Wir dulden keine Gewalt bei Demonstrationen"? "
Dann, wenn 20.000 gegen die Überfremdung durch "Kopftuchmädchen" protestieren, werden sich auch genug hobbyreaktionäre Kleinbürger finden um gegen die schröcklichen Gewalttaten Linksautonomer - v.a. das extremistische Sitzblockieren - zu demonstrieren.
Vielleicht ist die Zeit schon reif, probieren sie es, melden sie eine Demo an!
mag im Grad ihrer Menschenverachtung nicht so ausgeprägt sein wie die der Neonazis, aber sie steht der Demokratie genauso entgegen wie jene.
Wenn Sie meinen, Sie müssten mögliche Proteste gegen die Linksautonomen als Handlungen von "hobbyreaktionären Kleinbürgern" bezeichnen, dann legitimieren Sie diese antidemokratische Haltung. Genau, wie Sie das auch tun, indem Sie Steinewerfen und Anzünden von Fahrzeugen als "Sitzblockade" beschönigen.
Es steht zu befürchten, daß die meisten Deutschen die RAF-Zeit bereits abgehakt haben und in Linksradikalen nur ewiggestrige, aber irgendwie harmlose Spinner sehen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht ja derzeit der "Kampf gegen Rechts", v.a. aufgrund der NSU. Aber es sollte jeder Mitbürgerin und jedem Mitbürger klar sein: Antidemokratische Idioten gibt es rechts UND links. In Hamburg waren beide Seiten eindrucksvoll zu beobachten. Deshalb gehören auch beide Extreme in den Blickpunkt einer wachsamen Öffentlichkeit. Auch wenn das einigen Alt-68ern genauso wenig gefallen mag wie es damals einigen Alt-Nazis nicht gefiel.
mag im Grad ihrer Menschenverachtung nicht so ausgeprägt sein wie die der Neonazis, aber sie steht der Demokratie genauso entgegen wie jene.
Wenn Sie meinen, Sie müssten mögliche Proteste gegen die Linksautonomen als Handlungen von "hobbyreaktionären Kleinbürgern" bezeichnen, dann legitimieren Sie diese antidemokratische Haltung. Genau, wie Sie das auch tun, indem Sie Steinewerfen und Anzünden von Fahrzeugen als "Sitzblockade" beschönigen.
Es steht zu befürchten, daß die meisten Deutschen die RAF-Zeit bereits abgehakt haben und in Linksradikalen nur ewiggestrige, aber irgendwie harmlose Spinner sehen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht ja derzeit der "Kampf gegen Rechts", v.a. aufgrund der NSU. Aber es sollte jeder Mitbürgerin und jedem Mitbürger klar sein: Antidemokratische Idioten gibt es rechts UND links. In Hamburg waren beide Seiten eindrucksvoll zu beobachten. Deshalb gehören auch beide Extreme in den Blickpunkt einer wachsamen Öffentlichkeit. Auch wenn das einigen Alt-68ern genauso wenig gefallen mag wie es damals einigen Alt-Nazis nicht gefiel.
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