Piraten: Die Rücktrittspartei Deutschlands
Ein Spitzen-Pirat nach dem anderen gibt auf. Das zeugt von schlechtem Klima und wenig Professionalität. Scheitern muss die Partei daran nicht. Ein Kommentar
Jetzt auch noch Martin Delius. Der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus galt als einer der wichtigsten Köpfe der neuen Partei. Nun aber hat er, reichlich überraschend für viele Parteifreunde, seinen Rücktritt erklärt. Er wolle sich künftig stärker der Arbeit in den Ausschüssen widmen, teilte er bloß mit. Wer sein Nachfolger wird, ist offen.
Der Vorgang in Berlin zeigt einmal mehr: Die Piraten haben ein Führungsproblem. Fast monatlich kündigen immer neue Spitzenrepräsentanten ihren Rückzug an. Die wenigen Piraten, an die sich die Öffentlichkeit gerade gewöhnen wollte, sind schon wieder Parteigeschichte. Der Bundesgeschäftsführerin Marina Weisband war der Stress zu groß geworden. Die beiden Bundes-Pressesprecher warfen wegen mangelnder Bezahlung und Mobbingvorwürfen hin. Landeschefs entpuppten sich wegen kruder Äußerungen als untragbar.
Ihre erste Generation an Führungspolitikern hat die junge Partei somit bereits verschlissen. Die Gründe sind oft nachvollziehbar. Die Parteistrukturen sind noch im Entstehen und somit ziemlich unprofessionell. Eine funktionierende Verwaltung gibt es nicht. Viele Piraten arbeiten ehrenamtlich, und das rund um die Uhr, neben Studium und Job. Die Kritik, die in den Partei-Chats geübt wird, ist oft ätzend und zermürbend.
Hinzu kommt: Auch Politiker ist ein Beruf, den man erlernen muss. Viele Seiteneinsteiger merken erst on the job, dass das ständige Konferieren und Repräsentieren eigentlich doch nichts für sie ist.
Delius verglich Piraten und NSDAP
Auch Delius ist ein kluger, wenn auch schüchterner Typ. Auf Partei-Partys war es ihm unangenehm, wenn Journalisten seine Nähe suchten. Mit den jugendlichen Berufspolitikern von Junger Union und Jusos hat er schon habituell wenig gemein. Und er durchlebte wie fast alle Piraten einen Kaltstart ohne Medienerfahrung: Der Öffentlichkeit dürfte von Delius vor allem in Erinnerung sein, dass er den Aufstieg seiner Partei mit dem der NSDAP verglich. Natürlich: Es war ein dummer, unbedachter Satz. Aber der Shitstorm danach hätte auch gestandene Politiker umgehauen.
Der Eindruck, den die Piraten als neue deutsche Rücktrittspartei hinterlassen, ist dennoch wenig souverän. Die große Fluktuation bei den Spitzenposten zeugt von internem Misstrauen und von mangelnder Kontinuität. Zumal viele der Posten kurzschlussartig aufgegeben werden und zunächst verwaist bleiben. Nachfolger müssen erst gesucht werden und müssen jeweils von vorn beginnen.





brauche Gesichter und Personen. Weil in den Parlamenten immer noch Menschen abstimmen und keine Schwarmintelligenzen.
...halt ein Kreuz mit dem Parteiensystem. Die Piraten glauben, ebenso wie seinerzeit die Grünen, sie könnten von innerhalb nennenswertes ändern. Aber das System hat seine eigene unerbittliche Logik und seine Sachzwänge. Das ist ja der Grund, warum am Ende nur noch ahnungslose Karrieristen und Seilschafter ins Parlament kommen. Es ist ja nicht so, dass es keine besseren Leute gäbe, die sortieren sich aber alle aus oder werden aussortiert.
Die menschen haben noch nicht verstanden, dass es den Piraten nicht um Personen und Personenkult geht, sondern darum dass das Volk regiert und den Staat an den richtigen Stellen von sich hält und an anderen Stellen zugreift. Die einfach Formel lautet der Staat soll nicht überwachen und kontrollieren, er soll nur zahlen.
Im Grunde verachten die Piraten den Staat an einigen Stellen udn anderen lieben sie ihn.
Den Piraten ist Gleichheit sehr wichtig deshalb reagieren sie häufig neidisch oder gereizt wenn manchen Piraten gehipt werden. Deshalb ist Julia Schramm nicht Vorsitzende geworden.
Dann gehören sie zur Zielgruppe der Wahlplakate, auf denen außer einem Kopf nur noch der Parteiname steht!
Menschen mit mehr politischer Reife legen auf Inhalte wert.
...halt ein Kreuz mit dem Parteiensystem. Die Piraten glauben, ebenso wie seinerzeit die Grünen, sie könnten von innerhalb nennenswertes ändern. Aber das System hat seine eigene unerbittliche Logik und seine Sachzwänge. Das ist ja der Grund, warum am Ende nur noch ahnungslose Karrieristen und Seilschafter ins Parlament kommen. Es ist ja nicht so, dass es keine besseren Leute gäbe, die sortieren sich aber alle aus oder werden aussortiert.
Die menschen haben noch nicht verstanden, dass es den Piraten nicht um Personen und Personenkult geht, sondern darum dass das Volk regiert und den Staat an den richtigen Stellen von sich hält und an anderen Stellen zugreift. Die einfach Formel lautet der Staat soll nicht überwachen und kontrollieren, er soll nur zahlen.
Im Grunde verachten die Piraten den Staat an einigen Stellen udn anderen lieben sie ihn.
Den Piraten ist Gleichheit sehr wichtig deshalb reagieren sie häufig neidisch oder gereizt wenn manchen Piraten gehipt werden. Deshalb ist Julia Schramm nicht Vorsitzende geworden.
Dann gehören sie zur Zielgruppe der Wahlplakate, auf denen außer einem Kopf nur noch der Parteiname steht!
Menschen mit mehr politischer Reife legen auf Inhalte wert.
weil sie das Prinzip der Piraten immer noch nicht kapiert hat.
Setzen - Sechs !
brauche Gesichter und Personen. Weil in den Parlamenten immer noch Menschen abstimmen und keine Schwarmintelligenzen.
keine Partei im üblichen Sinne bestehend aus Personen mit Gesichtern, sondern ein schwarmintelligenter Zusammenschluss von Computertastaturen, transparent höchstens für solche die C++ programmieren können.
Programm? Na klar. Steht doch im Netz.
Abschaffung der nicht vorhandenen Studiengebühren in Schleswig-Holstein zum Beispiel. Sorry, hatten wir so im Netz gefunden und abgeschrieben. Kann ja mal vorkommen.
Für wen soll auf diese Weise Politik gemacht werden?
Für Tastaturen oder für Personen mit Gesichtern?
es besteht leider freilich schon ein Unterschied zwischen
jährlichen gewählten Austausch der Führung inklusive Beifall
beim Abdank, evtl. selbstlosen Verzicht durch Nichtwiederantreten
sowie peinlicher Rücktritte nach unbedarften Äußerungen
und wie im Artikel auch genannt wurde überraschend 'verwaiste' Posten ohne geregelte Nachfolge
Eine Partei, die es mit dem im Grundgesetz sowie im Völkerrecht verankerten Grundrecht auf Eigentum nicht so genau nimmt, ist ganz einfach untragbar.
Man, WIR HABEN SCHON FÜNF PARTEIEN IM BUNDESTAG!!! REICHEN DIE NICHT AUS?! Diese Parteien haben etablierte, bewährte Strukturen.
Tretet in die fünf etablierten Parteien ein! Mischt diese auf! Haltet Euch an das Grundgesetz! Aber verschont uns mit Euren Träumereien! Werdet erwachsen! Und seht endlich ein, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann und die auch niemand zu ändern bereit ist.
Prinzipiell bin ich dafür, das Mindestalter für eine Kandidatur zu Parlamentswahlen auf 45 Jahre anzuheben. Wer jünger ist, hat ganz einfach keine Ahnung und richtet durch seine Naivität nur Schaden an. Wir würden auch von einem Herr Rösler und einem Herr Bahr bei der Einführung von solch einer Regelung verschont bleiben.
.. auch das Volk. Ein Schwarm kann keine Versprechen geben oder brechen. Der Schwarm hat keine Glaubwürdigkeit oder persönliche Integrität. Das ist der Nachteil des fluiden: heute so und morgen so. Und niemand kann dem Fluid Wortbruch vorwerfen (weil eben nie ein Ehrenwort gegeben wird).
ohne Gesichter / Kristallisationspunkte bleibt es schwer Profil zu entwickeln und den Schwung zu halten / zu kanalisieren.
Eine amorphe Masse in der alles mögliche gleich bedeutsam ist jedenfalls hat als Partei keine Chance, das werden die Wahlergebnisse bald zeigen.
Als Themenbewegung wird man sicher eine Weile leben, aber politische Vertretung ohne personifizierte Vertreter wird kaum gehen.
Die "6" bekommen Sie daher gerade zurück. Setzen.
brauche Gesichter und Personen. Weil in den Parlamenten immer noch Menschen abstimmen und keine Schwarmintelligenzen.
keine Partei im üblichen Sinne bestehend aus Personen mit Gesichtern, sondern ein schwarmintelligenter Zusammenschluss von Computertastaturen, transparent höchstens für solche die C++ programmieren können.
Programm? Na klar. Steht doch im Netz.
Abschaffung der nicht vorhandenen Studiengebühren in Schleswig-Holstein zum Beispiel. Sorry, hatten wir so im Netz gefunden und abgeschrieben. Kann ja mal vorkommen.
Für wen soll auf diese Weise Politik gemacht werden?
Für Tastaturen oder für Personen mit Gesichtern?
es besteht leider freilich schon ein Unterschied zwischen
jährlichen gewählten Austausch der Führung inklusive Beifall
beim Abdank, evtl. selbstlosen Verzicht durch Nichtwiederantreten
sowie peinlicher Rücktritte nach unbedarften Äußerungen
und wie im Artikel auch genannt wurde überraschend 'verwaiste' Posten ohne geregelte Nachfolge
Eine Partei, die es mit dem im Grundgesetz sowie im Völkerrecht verankerten Grundrecht auf Eigentum nicht so genau nimmt, ist ganz einfach untragbar.
Man, WIR HABEN SCHON FÜNF PARTEIEN IM BUNDESTAG!!! REICHEN DIE NICHT AUS?! Diese Parteien haben etablierte, bewährte Strukturen.
Tretet in die fünf etablierten Parteien ein! Mischt diese auf! Haltet Euch an das Grundgesetz! Aber verschont uns mit Euren Träumereien! Werdet erwachsen! Und seht endlich ein, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann und die auch niemand zu ändern bereit ist.
Prinzipiell bin ich dafür, das Mindestalter für eine Kandidatur zu Parlamentswahlen auf 45 Jahre anzuheben. Wer jünger ist, hat ganz einfach keine Ahnung und richtet durch seine Naivität nur Schaden an. Wir würden auch von einem Herr Rösler und einem Herr Bahr bei der Einführung von solch einer Regelung verschont bleiben.
.. auch das Volk. Ein Schwarm kann keine Versprechen geben oder brechen. Der Schwarm hat keine Glaubwürdigkeit oder persönliche Integrität. Das ist der Nachteil des fluiden: heute so und morgen so. Und niemand kann dem Fluid Wortbruch vorwerfen (weil eben nie ein Ehrenwort gegeben wird).
ohne Gesichter / Kristallisationspunkte bleibt es schwer Profil zu entwickeln und den Schwung zu halten / zu kanalisieren.
Eine amorphe Masse in der alles mögliche gleich bedeutsam ist jedenfalls hat als Partei keine Chance, das werden die Wahlergebnisse bald zeigen.
Als Themenbewegung wird man sicher eine Weile leben, aber politische Vertretung ohne personifizierte Vertreter wird kaum gehen.
Die "6" bekommen Sie daher gerade zurück. Setzen.
Überschrift und Inhalt dieses Artikels passen nicht zur Wirklichkeit.
Martin Delius ist Abgeordneter im Berliner Landtag (AGH), dort war er parlamentarischer Geschäftsführer der Piratenfraktion.
Der nächste Ausschuss wird nach dem Verteilungsverfahren den Piraten zufallen, sodass die Piratenfraktion den wichtigen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Flughafen-Debakels leiten werden.
Martin Delius wird diesn Ausschuss leiten, einige Zeitungen nennen dies die "Bewährungsprobe der Piraten" (vgl. http://www.berliner-zeitu... ).
Deshalb gibt er den die Position des parlamentarischen Geschäftsführers ab, als seinen Nachfolger hat er Heiko Herberg, seinen bisherigen Stellvertreter empfohlen.
und jetzt lesen sie bitte nochmal den obigen ZEIT-Artikel
Falls die Ausführungen des Foristen den Tatsachen entsprechen, fragt man sich auf welcher Informationsbasis und mit welchem Selbstverständnis Herr Schlieben seine Profession ausübt.
Vielleicht möchte er sich im Forum/gegenüber den Zeit-Lesern äußern?
Falls die Ausführungen des Foristen den Tatsachen entsprechen, fragt man sich auf welcher Informationsbasis und mit welchem Selbstverständnis Herr Schlieben seine Profession ausübt.
Vielleicht möchte er sich im Forum/gegenüber den Zeit-Lesern äußern?
keine Partei im üblichen Sinne bestehend aus Personen mit Gesichtern, sondern ein schwarmintelligenter Zusammenschluss von Computertastaturen, transparent höchstens für solche die C++ programmieren können.
Programm? Na klar. Steht doch im Netz.
Abschaffung der nicht vorhandenen Studiengebühren in Schleswig-Holstein zum Beispiel. Sorry, hatten wir so im Netz gefunden und abgeschrieben. Kann ja mal vorkommen.
Für wen soll auf diese Weise Politik gemacht werden?
Für Tastaturen oder für Personen mit Gesichtern?
Ich bin gespannt, wann die erste "Schwarmintelligenz" Außenminister wird.
Klar, man KANN das so sehen, daß bei den Piraten niemand machtgeil am Sessel klebt.
Man KANN es aber auch so sehen, daß jetzt einige begreifen, daß Politik eben doch nicht mal eben lässig mit ein paar Mausklicks zu erledigen ist.
Er hat lediglich seinen Posten als parlamentarischer Geschäftsführer abgegeben um eben anderen politischen Dingen, die er für wichtiger hält, mit mehr Engagement anzugehen.
Was ist daran falsch sich nicht verzetteln zu wollen?
Bis vor kurzer Zit hat niemand die Piraten gebraucht.
Zur Zeit braucht niemand die Piraten.
In Zunkunft wird niemand die Piraten brauchen.
---> Bitte möglichst geräuschlos auflösen.
Einen Freiheitsfreund mit neoliberaler Propaganda im Gepäck braucht auch niemand. Wann melden Sie sich endlich ab??
dann stimmts. Die Fluktuation in der Kapitätskajüte sagt möglicherweise mehr über die Politiker, die in diesem Job, alt sehr alt werden aus, unde weniger über die Piraten. Vielleicht ist das Klima - wie behauptet - schlecht, aber der Schluß mangelnder Professionalität scheint mit nicht gerechtfertigt. (Wie - bitte sehr - wird denn die Professionalität von Super-Merkel & Co einzuschätzen sein? Beispiele gibts genug) Mit ist eine Partei lieber, deren Vetreter nicht auf ihren Stühlen wie festgemauert in der Erden agieren, und dann als "Opa nach Europa" geschickt werden, weil sie für nix anderes mehr taugen.
Einen Freiheitsfreund mit neoliberaler Propaganda im Gepäck braucht auch niemand. Wann melden Sie sich endlich ab??
dann stimmts. Die Fluktuation in der Kapitätskajüte sagt möglicherweise mehr über die Politiker, die in diesem Job, alt sehr alt werden aus, unde weniger über die Piraten. Vielleicht ist das Klima - wie behauptet - schlecht, aber der Schluß mangelnder Professionalität scheint mit nicht gerechtfertigt. (Wie - bitte sehr - wird denn die Professionalität von Super-Merkel & Co einzuschätzen sein? Beispiele gibts genug) Mit ist eine Partei lieber, deren Vetreter nicht auf ihren Stühlen wie festgemauert in der Erden agieren, und dann als "Opa nach Europa" geschickt werden, weil sie für nix anderes mehr taugen.
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