BundeswehrDe Maizière verteidigt Gelöbnis im Bendlerblock

Zum ersten Mal seit 2007 werden Rekruten im Bendlerblock vereidigt. Der Wehrbeauftragte übte Kritik an der Verlegung der Zeremonie ins Verteidigungsministerium.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat das Verlegen des feierlichen Gelöbnisses der Bundeswehr vom Reichstag in den Bendlerblock gerechtfertigt. Dies ergebe Sinn, sagte er im ARD-Morgenmagazin: "Der Platz am Bendlerblock zwischen Verteidigungsministerium und Ehrenmal steht dafür, wie die Bundeswehr geführt wird, wie die Einsätze geführt werden und welche Folgen das haben kann." Am Ehrenmal werde an die gefallenen Soldaten erinnert.

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), hatte in der Welt die Verlegung des Gelöbnisses in den Bendlerblock kritisiert. "Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und kein Ministerialheer. Ich hätte es eine schöne Tradition gefunden, wenn das Gelöbnis immer vor dem Reichstag abgehalten würde." Zwischen 2008 und 2011 hatte das Gelöbnis auf dem Platz der Republik vor dem Parlamentsgebäude stattgefunden.

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Auch der SPD-Abgeordnete Rainer Arnold ist gegen die Verlegung: "Die Veranstaltung gehört vor das Parlament, es gibt keinen besseren Platz, an dem so symbolträchtige und wirksame Bilder entstehen." Gerade eine Freiwilligenarmee ohne Wehrpflicht müsse sich Gedanken machen, wie sie sich ins Licht der Öffentlichkeit rücken könne.

Gelöbnis am 20. Juli

Etwa 400 Soldaten legen am Freitag ein sogenanntes Feierliches Gelöbnis ab. Freiwillig Wehrdienstleistende aus verschiedenen Verbänden und Standorten der Bundeswehr geloben dabei, "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen". Die Gelöbnisansprache hält der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker.

Seit 1999 ist der 20. Juli für die Bundeswehr in Berlin ein fester Termin für die Rekrutenvereidigung. Die Veranstaltung findet seitdem am Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 statt. Mehrere Wehrmachts-Offiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatten 1944 versucht, den Diktator zu töten. Sie scheiterten aber mit einem Bombenanschlag im Führerhauptquartier "Wolfsschanze" in der Nähe von Rastenburg/Ostpreußen. Einige von ihnen, darunter Stauffenberg, wurden noch am Tag des Attentats im Innenhof des Bendlerblocks hingerichtet.
 

De Maizière entgegnete den Kritikern: "Das eine betrachtet das Ob, das andere das Wie. Und das abwechselnd in den Mittelpunkt zu stellen, finde ich sehr gut." Der Platz zwischen Kanzleramt und Reichstag stehe – anders als der Bendlerblock – für das Zusammenwirken von Regierung und Parlament in Bezug auf die Frage, "dass wir eine Armee haben, wie sie ausgerüstet ist und in welche Einsätze wir sie schicken", sagte de Maizière.

Aus Sicht von de Maizière ist auch dieser Freitag als Datum für das feierliche Gelöbnis in der Hauptstadt richtig gewählt. Am 20. Juli 1944 war ein Attentat auf Adolf Hitler gescheitert: Eine Sprengladung verletzte den Diktator nur leicht. De Maizière sagte dazu: "Der 20. Juli war militärisch eine Niederlage, moralisch ein großer Sieg. In diese Tradition stellen wir uns bewusst und gerne."

"Gelöbnis vom Gedenken trennen"

Der CDU-Verteidigungspolitiker Ernst-Reinhard Beck schlug vor, das feierliche Gelöbnis der Bundeswehr-Rekruten vom Gedenken an den 20. Juli zu trennen: "Das Stauffenberg-Gedenken ist im Bendlerblock schon am richtigen Ort", sagte Beck der Welt. "Aber das Gelöbnis muss ja nicht unbedingt an diesem Tag sein." Man könne es auch im August oder September vor dem Reichstag veranstalten.

Bei einer Feierstunde am Mittag werden Bundesratspräsident Horst Seehofer, Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (beide CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Kränze im Innenhof des Bendlerblocks niederlegen. Für den Nachmittag ist zudem eine Veranstaltung in der Gedenkstätte Plötzensee geplant.

 
Leserkommentare
  1. dann wäre sinnbildlich eine Vereidigung im Frankfurter Bankenviertel doch wohl das passendste.
    In meinen Augen ist schließlich das Bankenviertel in der Mainmetropole das Sinnbild für Merkels "marktkonforme Demokratie"

    Und die Paulskirche ist auch nebenan.

    MfG
    AoM

    17 Leserempfehlungen
  2. Das ganze Gelöbnis ist ein relikt aus Urzeiten, kaum ein anderer Verteidigungsminister ist so kriegslüstern wie der jetzige, es ist daher seltsam , das er sich einer christlichen partei zugehörig zählt, ich kann aber auch nicht die leute verstehen, die sich bewußt klein machen udn denn auf Befehl irgendwelche Leuten töten, die sie nie vorher gekannt haben. das auch noch mit einem Gelöbnis zu verbinden ist grotesk

    11 Leserempfehlungen
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    • Ewok
    • 20.07.2012 um 13:20 Uhr

    "Das ganze Gelöbnis ist ein relikt aus Urzeiten" - belzebub

    Nein, dass sehe ich nicht so. Das Gelöbnis wird gerade jetzt mehr gebraucht denn je. Durch den Wegfall der Wehrpflicht kommen die Rekruten nicht mehr aus allen Gesellschaftsschichten, sondern bilden nur einen Teil des Volkes ab der sich entweder aus vorher vorhandenem Interesse am Militär oder aus Karrieregründen bzw. Perspektivlosigkeit (zwei Seiten einer Medallie) zur Bundeswehr wagt. Die ganze Bandbreite an "Bürgern in Uniform" sind daher leider nicht mehr vertreten. Umso wichtiger dass die Rekruten im Gelöbnis daran erinnert werden, wem sie dienen und warum.

    dass man alle Menschen, die sich für den Beruf Soldat entschieden haben und deswegen momentan überall auf der Welt ihren Kopf hinhalten müssen, als jemanden abstempelt," der sich bewusst klein macht". Das ist deshalb so grotesk, weil man dann in scheinbarer moralischer Überlegenheit den Soldaten entmündigt und ihn als willfähriges Kanonenfutter hinstellt. Interessant ist, ob dazu dann auch Polizisten gehören, die ja auf Befehl auch schießen müssten. Vielleicht sollten Sie versuchen das einmal zu verstehen.

    wer sich freiwillig dem Soldatendienst hingibt, der entmündigt sich selber. Es ist doch grotesk, das jemand auf Befehl von oben auf einen andern schießen soll, nur weil der da Oben es will, das ist doch das bizarre.

    • Ewok
    • 20.07.2012 um 13:20 Uhr

    "Das ganze Gelöbnis ist ein relikt aus Urzeiten" - belzebub

    Nein, dass sehe ich nicht so. Das Gelöbnis wird gerade jetzt mehr gebraucht denn je. Durch den Wegfall der Wehrpflicht kommen die Rekruten nicht mehr aus allen Gesellschaftsschichten, sondern bilden nur einen Teil des Volkes ab der sich entweder aus vorher vorhandenem Interesse am Militär oder aus Karrieregründen bzw. Perspektivlosigkeit (zwei Seiten einer Medallie) zur Bundeswehr wagt. Die ganze Bandbreite an "Bürgern in Uniform" sind daher leider nicht mehr vertreten. Umso wichtiger dass die Rekruten im Gelöbnis daran erinnert werden, wem sie dienen und warum.

    dass man alle Menschen, die sich für den Beruf Soldat entschieden haben und deswegen momentan überall auf der Welt ihren Kopf hinhalten müssen, als jemanden abstempelt," der sich bewusst klein macht". Das ist deshalb so grotesk, weil man dann in scheinbarer moralischer Überlegenheit den Soldaten entmündigt und ihn als willfähriges Kanonenfutter hinstellt. Interessant ist, ob dazu dann auch Polizisten gehören, die ja auf Befehl auch schießen müssten. Vielleicht sollten Sie versuchen das einmal zu verstehen.

    wer sich freiwillig dem Soldatendienst hingibt, der entmündigt sich selber. Es ist doch grotesk, das jemand auf Befehl von oben auf einen andern schießen soll, nur weil der da Oben es will, das ist doch das bizarre.

    • Ewok
    • 20.07.2012 um 13:14 Uhr

    "Der 20. Juli war militärisch eine Niederlage, moralisch ein großer Sieg. In diese Tradition stellen wir uns bewusst und gerne."
    Man könnte jetzt auch mit böser Zunge sprechen und das so interpretieren dass es dem Minister egal ist ob unsere Soldaten gewinnen, Hauptsache sie stehen moralisch gut da.

    Die schlechte Ausrüstung unserer Streitkräfte und die schlecht-geplanten Einsätze sorgen ja schon mal dafür dass es mit den militärischen Niederlagen klappt. Leider sehe ich die korrespondierenden moralischen Siege nicht so recht (Kosovo war immerhin ein gewisser Teilerfolg in dieser Hinsicht, aber sonst?).

    Eine Leserempfehlung
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    Wenn er es als Tradition versteht, erklärt sich endlich, warum unser Verteidigungsminister so hartnäckig in Afghanistan die militärische Niederlage sucht. Nicht, daß er sich da von seinen Vorgängern anders als durch unfreiwillige Ehrlichkeit unterscheiden würde. Wenn unsere Soldaten nicht siegen dürfen, warum lässt er sie dann kämpfen?

    ...es hat damals furchtbaren Dilentantismus gegeben, nicht nur, was die Verbreitung der Information über das gehofft erfolgreiche Attentat anging.
    Das Konzept, nun gut, Selbstmordattentäter waren damals noch nicht "modern", die Gruppe hat den moralisch legitimierten Tyrannenmord VERSUCHT.
    Immerhin.

    In eine Gemengelage aus verschiedenen Zutaten nun noch den "20. Juli" reinzurühren halte ich für keine gute Idee.
    Für eine Vereidigung von Bundeswehrsoldaten.

    Wenn er es als Tradition versteht, erklärt sich endlich, warum unser Verteidigungsminister so hartnäckig in Afghanistan die militärische Niederlage sucht. Nicht, daß er sich da von seinen Vorgängern anders als durch unfreiwillige Ehrlichkeit unterscheiden würde. Wenn unsere Soldaten nicht siegen dürfen, warum lässt er sie dann kämpfen?

    ...es hat damals furchtbaren Dilentantismus gegeben, nicht nur, was die Verbreitung der Information über das gehofft erfolgreiche Attentat anging.
    Das Konzept, nun gut, Selbstmordattentäter waren damals noch nicht "modern", die Gruppe hat den moralisch legitimierten Tyrannenmord VERSUCHT.
    Immerhin.

    In eine Gemengelage aus verschiedenen Zutaten nun noch den "20. Juli" reinzurühren halte ich für keine gute Idee.
    Für eine Vereidigung von Bundeswehrsoldaten.

    • Ewok
    • 20.07.2012 um 13:20 Uhr

    "Das ganze Gelöbnis ist ein relikt aus Urzeiten" - belzebub

    Nein, dass sehe ich nicht so. Das Gelöbnis wird gerade jetzt mehr gebraucht denn je. Durch den Wegfall der Wehrpflicht kommen die Rekruten nicht mehr aus allen Gesellschaftsschichten, sondern bilden nur einen Teil des Volkes ab der sich entweder aus vorher vorhandenem Interesse am Militär oder aus Karrieregründen bzw. Perspektivlosigkeit (zwei Seiten einer Medallie) zur Bundeswehr wagt. Die ganze Bandbreite an "Bürgern in Uniform" sind daher leider nicht mehr vertreten. Umso wichtiger dass die Rekruten im Gelöbnis daran erinnert werden, wem sie dienen und warum.

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    Antwort auf "Grotesk"
  3. Wenn er es als Tradition versteht, erklärt sich endlich, warum unser Verteidigungsminister so hartnäckig in Afghanistan die militärische Niederlage sucht. Nicht, daß er sich da von seinen Vorgängern anders als durch unfreiwillige Ehrlichkeit unterscheiden würde. Wenn unsere Soldaten nicht siegen dürfen, warum lässt er sie dann kämpfen?

  4. dass man alle Menschen, die sich für den Beruf Soldat entschieden haben und deswegen momentan überall auf der Welt ihren Kopf hinhalten müssen, als jemanden abstempelt," der sich bewusst klein macht". Das ist deshalb so grotesk, weil man dann in scheinbarer moralischer Überlegenheit den Soldaten entmündigt und ihn als willfähriges Kanonenfutter hinstellt. Interessant ist, ob dazu dann auch Polizisten gehören, die ja auf Befehl auch schießen müssten. Vielleicht sollten Sie versuchen das einmal zu verstehen.

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    Antwort auf "Grotesk"
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    haben sich die Soldaten selbst für diesen Beruf entschieden. Dies widerspricht Ihrem nächsten Satz und dem Ausdruck "Kopf hinhalten müssen". Müssen ist deshalb nicht richtig weil es eine eigenständige Entscheidung für das Militär war.

    Schon erstaunlich, dass über einen Anachronismus wie eine öffentliche Vereidigung noch diskutiert wird.

    >> Das ist deshalb so grotesk, weil man dann in scheinbarer moralischer Überlegenheit den Soldaten entmündigt und ihn als willfähriges Kanonenfutter hinstellt. Interessant ist, ob dazu dann auch Polizisten gehören, die ja auf Befehl auch schießen müssten. Vielleicht sollten Sie versuchen das einmal zu verstehen. >>

    Der Soldat (wie auch der Polizist) entmündigt sich doch selbst, in dem er sich freiwillig einer Hierachie unterwirft, in der er zu Handlungen gezwungen wird, die - ganz vorsichtig ausgedrückt - nicht immer legitim sind.

    Jeder kann durch Geschichtsstudium erfahren, was Armee und Polizei ganz überwiegend mit wenigen eher unrepräsentativen Ausnahmen sind: Gewaltmittel zur Sicherung von Herrschaftsverhältnissen oder zu dessen Ausbau.

    Im dem Sinne wäre es sicher gut - wie erwähnt - die Gelöbnisse zukünftig im Frankfurter Bankenviertel zu zelebrieren.
    Dann weiss auch der letzte Depp, wofür er seine Knochen riskiert.

    haben sich die Soldaten selbst für diesen Beruf entschieden. Dies widerspricht Ihrem nächsten Satz und dem Ausdruck "Kopf hinhalten müssen". Müssen ist deshalb nicht richtig weil es eine eigenständige Entscheidung für das Militär war.

    Schon erstaunlich, dass über einen Anachronismus wie eine öffentliche Vereidigung noch diskutiert wird.

    >> Das ist deshalb so grotesk, weil man dann in scheinbarer moralischer Überlegenheit den Soldaten entmündigt und ihn als willfähriges Kanonenfutter hinstellt. Interessant ist, ob dazu dann auch Polizisten gehören, die ja auf Befehl auch schießen müssten. Vielleicht sollten Sie versuchen das einmal zu verstehen. >>

    Der Soldat (wie auch der Polizist) entmündigt sich doch selbst, in dem er sich freiwillig einer Hierachie unterwirft, in der er zu Handlungen gezwungen wird, die - ganz vorsichtig ausgedrückt - nicht immer legitim sind.

    Jeder kann durch Geschichtsstudium erfahren, was Armee und Polizei ganz überwiegend mit wenigen eher unrepräsentativen Ausnahmen sind: Gewaltmittel zur Sicherung von Herrschaftsverhältnissen oder zu dessen Ausbau.

    Im dem Sinne wäre es sicher gut - wie erwähnt - die Gelöbnisse zukünftig im Frankfurter Bankenviertel zu zelebrieren.
    Dann weiss auch der letzte Depp, wofür er seine Knochen riskiert.

  5. Junge Menschen sollen vereidigt werden auf einen Staat
    der diese Menschen vorsätzliche in eine Konfrontation
    mit ihren Mitmenschen hineinzwängt.
    Ihre Mitmenschen zu töten oder selbst getötet zu werden.

    Wenn ein solcher Mensch jedoch diese Sinnlosigkeit er-
    kennt und sich gegen diese Manipulatoren wendet,wird
    er zum Deserteur.
    Plötzensee, heute noch eine Gedenkstätte,kann durchaus
    wieder reaktiviert werden.
    Die Fleischerkaken sind noch immer installiert.

    3 Leserempfehlungen
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    Wollen Sie die Widerständler vom 20. Juli als Deserteure diffamieren?

    haben offenbar dazu geführt, dass viele dies für einen gegebenen Zustand halten und das Streitkräfte eigentlich gar keinen Teil dazu beitragen.
    Wachen Sie auf! Streitkräfte, ausreichend stark waren der Garant dafür, dass im kalten Krieg keine Seite einen heißen Krieg angefangen hat, weil er nicht zu gewinnen war. Frieden und Freiheit gibt es nicht frei Haus, dass haben viele leider, aber dank der längsten Friedensperiode in Westeuropa vergessen.

    Eine ausgezeichnete Weiterbildung zur Notwendigkeit von Streitkräften, auch in der jetzigen Zeit liefert folgender link
    http://www.youtube.com/wa...

    Ich kann auch nicht erkennen, dass es sinnlos ist für unseren Grund-Werte zu kämpfen, wenn man damit Gewaltherrschaft, Willkür, Extremismus etc bekämpft.

    @belzbub
    Der normale Soldat, wobei normal den General einschließt, will niemanden töten. Er oder sie will Frieden wie jeder andere von uns auch. Er oder Sie sind aber bereit dafür einen Beitrag zu leisten, notfalls ihr Leben dafür einsetzen. In der heutigen Zeit, angesichts von Auslandseinsätzen, auch für Menschen, die sie nie zuvor gesehen haben.

    Ich bin Soldat und ich habe diesen Beruf gewählt, nicht um kämpfen zu können (im Sinne von duerfen), nicht um Menschen zu töten, aber um kämpfen zu können ( im Sinne von faehig zu sein) wenn es notwendig ist - für die, die sich nicht selbst verteidigen können.

    Was ist daran "klein machen"?

    Wollen Sie die Widerständler vom 20. Juli als Deserteure diffamieren?

    haben offenbar dazu geführt, dass viele dies für einen gegebenen Zustand halten und das Streitkräfte eigentlich gar keinen Teil dazu beitragen.
    Wachen Sie auf! Streitkräfte, ausreichend stark waren der Garant dafür, dass im kalten Krieg keine Seite einen heißen Krieg angefangen hat, weil er nicht zu gewinnen war. Frieden und Freiheit gibt es nicht frei Haus, dass haben viele leider, aber dank der längsten Friedensperiode in Westeuropa vergessen.

    Eine ausgezeichnete Weiterbildung zur Notwendigkeit von Streitkräften, auch in der jetzigen Zeit liefert folgender link
    http://www.youtube.com/wa...

    Ich kann auch nicht erkennen, dass es sinnlos ist für unseren Grund-Werte zu kämpfen, wenn man damit Gewaltherrschaft, Willkür, Extremismus etc bekämpft.

    @belzbub
    Der normale Soldat, wobei normal den General einschließt, will niemanden töten. Er oder sie will Frieden wie jeder andere von uns auch. Er oder Sie sind aber bereit dafür einen Beitrag zu leisten, notfalls ihr Leben dafür einsetzen. In der heutigen Zeit, angesichts von Auslandseinsätzen, auch für Menschen, die sie nie zuvor gesehen haben.

    Ich bin Soldat und ich habe diesen Beruf gewählt, nicht um kämpfen zu können (im Sinne von duerfen), nicht um Menschen zu töten, aber um kämpfen zu können ( im Sinne von faehig zu sein) wenn es notwendig ist - für die, die sich nicht selbst verteidigen können.

    Was ist daran "klein machen"?

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