Familienpolitik: Kauder stellt Elterngeld infrage
Unionsfraktionschef Kauder hat Zweifel am Elterngeld geäußert. Man müsse sich die Wirkung "noch mal anschauen". Das Familienministerium winkt ab.
© Maurizio Gambarini/dpa

Unionsfraktionschef Volker Kauder in Berlin (Aufnahme vom 07.05.2012)
So wenige Geburten wie im vergangenen Jahr hat es in Deutschland noch nie zuvor gegeben. Angesichts dieser Zahlen hat sich Unionsfraktionschef Volker Kauder nun dafür ausgesprochen, den Sinn des Elterngeldes zu überprüfen. "In der nächsten Legislaturperiode werden wir uns das Elterngeld und seine Wirkung noch mal anschauen müssen", sagte Kauder der Süddeutschen Zeitung.
Das Bundesfamilienministerium wies die Forderung zurück. "Wir haben keine Überprüfung momentan geplant", sagte Sprecherin Katja Laubinger. Das Elterngeld sei keine "Gebärprämie". Daher gebe es keinen Grund, das Elterngeld infrage zu stellen.
Das Statistische Bundesamt hatte am Montag mitgeteilt, dass die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand in der Geschichte der Bundesrepublik gesunken sei. Daraufhin hatte der CDU-Abgeordnete Thomas Bareiß eine neue Debatte über das Elterngeld angestoßen. Er kritisierte, dass Mehrausgaben für Familienleistungen und der Ausbau der Kinderkrippen nicht zwangsläufig zu mehr Kindern führten.
Das Elterngeld ist ein Lohnersatz für Mütter und Väter, die nach der Geburt eines Kindes ihre Berufstätigkeit unterbrechen oder reduzieren. Es wurde 2007 eingeführt und beträgt maximal 67 Prozent des durchschnittlichen Netto-Monatsgehaltes der letzten zwölf Monate. Die Höchstgrenze liegt bei 1.800 Euro, das Minimum bei 300 Euro pro Monat.





Ein Staat, in dem die Mehrheit eine Herdprämie ablehnt muss auch das Elterngeld abschaffen, denn das ist eine Herdprämie für das erste Lebensjahr.
Kinder sollen in Krippen betreut werden, die Lufthoheit über die Kinderbetten kann man nur durch sofortigen Entzug der Kinder erreichen.
Mütter werden damit endlich wie vom Staat gewünscht zu Gebärmaschinen und Männer zu Deckhengsten.
Konsequenterweise sollte man nach der Abschaffung des Elterngeldes eine Wurfprämie ausloben: Pro erfolgreich gezeugtem Kind für den Mann 1000 Euro, pro erfolgreich beendete Schwangerschaft 5000 Euro für die Mutter.
Danach wird das Kind abgegeben.
Kompliment!
Dieses kranke Land ist familienfeindlich, missachtet jegliche Form von Familienarbeit und wundert sich über fehlenden Nachwuchs. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Kompliment!
Dieses kranke Land ist familienfeindlich, missachtet jegliche Form von Familienarbeit und wundert sich über fehlenden Nachwuchs. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
...und damit fängt die Roßtäuscherei des Herrn Kauder,man
könnte auch sagen: sein Kauderwelsch, bereits an, zur Steigerung der Geburtenziffer eingeführt worden. Sondern, nach mehreren einschlägigen, maßgeblich durch den damaligen Verfassungsrichter Prof. Paul Kirchhof (den ein gewisser
Zigarrenhalter aus Hannover später als den "Professor aus Heidelberg" meinte schmähen zu dürfen) angestoßenen Monita des Bundesverfassungsgerichts, vorrangig als Teil eines gerechten Familienlastenausgleichs. Weil nämlich Mütter oder Väter,die nicht sogleich nach Ablauf der Mutterschutzfrist ihre Doppelverdiener-Erwerbstätigkeit fortführen, damit - zumindest auch - ein finanzielles Opfer im Interesse der Allgemeinheit erbringen. Im übrigen ein Gedanke, der auch dem gegenwärtig in den absurdesten Ausprägungen erregt umstrittenen Betreungsgeld mit zugrundeliegt.
Nein sowas, das Geld wurde mitgenommen. Wann wäre es denn richtig verwendet?
Wollen Sie das entscheiden?
Ich werde Ende des Jahres auch mein Arbeitspensum auf 15h pro Woche reduzieren und für zwei Monate meine Überstunden abbauen, sodaß ich dann zwei Monate frei habe. Unser Sohn ist dann 1 Jahr, unsere Tochter 4 Jahre.
Ach ja: Ich werde in diesem Zeitraum dann ein Nettoeinkommen von ca. 1500 Euro haben + 1800 Euro Eltenrgeld, für 0 Arbeit.
Was soll ich in diesen zwei Monaten tun, um Sie zufrieden zu stellen?
Wie wäre die Zeit sinnvoll genutzt?
Dürfen wir reisen? Oder müssen wir zu Hause hocken bleiben?
immer mehr in die Familien hinein (inzwischen über 100 verschiedene Subventionen). Familien gibt es. Dazu braucht's keine Familienpolitik.
Kompliment!
Dieses kranke Land ist familienfeindlich, missachtet jegliche Form von Familienarbeit und wundert sich über fehlenden Nachwuchs. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Welchen Vorschlag zur Verbesserung der Lage macht denn Herr Kauder?
So wie es jetzt rüberkommt, einfach ersatzlos abschaffen, ist das nichts weiter als eine Bankrotterklärung.
"Die Deutschen brauchen ihre Sicherheit. So sind wir nunmal!"
Ja, was wirklich schade ist, denn es raubt uns den Spaß. Wir leben in einem der sichersten Länder der Welt und wollen trotzdem keine Kinder? Ich finde dieses Sicherheitsdenken der Deutschen erschreckend. Was wollen Sie eigentlich noch? Wenn Sie die totale Sicherheit wollen, werden Sie Beamter. Dann haben Sie sid. Ach, das wollen Sie auch nicht? Ja, die eierlegende Wollmilchsau, wo man unkündbar ist und trotzdem viel verdient, die gibt es eben nicht.
Andere Länder haben viel weniger Sicherheit, haben aber auch mehr Kinder. Vielleicht ist ja die Sicherheit das Problem. Wer so angsbehaftet ist wie wir Deutschen, dem ist halt irgendwann nicht mehr zu helfen.
dann können Sie mir sicherlich erklären, weshalb das letzte Experiment im "Land in dem Milch und Honig fließen", das anstelle der vielen "unsäglich blöden Jugendlichen" des Landes, viele Jugendliche auch Osteuropa herankarren lies, so kläglich gescheitert ist.
Die müssten doch - nach einigen Aussagen - glücklich sein, hier eine Ausbildung machen zu dürfen ?
dann können Sie mir sicherlich erklären, weshalb das letzte Experiment im "Land in dem Milch und Honig fließen", das anstelle der vielen "unsäglich blöden Jugendlichen" des Landes, viele Jugendliche auch Osteuropa herankarren lies, so kläglich gescheitert ist.
Die müssten doch - nach einigen Aussagen - glücklich sein, hier eine Ausbildung machen zu dürfen ?
300,-- bis 1800,-- Euro (3.600,-- Euro bis 21.600 Euro für 12 Monate). Allein diese Differenz sollte uns Mütter dazu bewegen, dieser lächerlichen Familienpolitik den Kampf anzusagen. Man muss sich vor Augen halten, wie ungerecht Erziehungsleistung bewertet wird. Das Elterngeld gehört in dieser Form unbedingt abgeschafft und durch ein langjähriges Erziehungsgehalt ersetzt, das für alle Mütter gleich hoch ist.
Was nützt eine Unterstützung für ein Jahr, wenn ein Kind bis zur Selbstständigkeit ca. 120.000 - 150.000 Euro kostet, den Verdienst- und Rentenausfall der Betreuungsperson noch nicht einberechnet?
Was Familien fehlt, ist Zeit und Geld. Wir müssen den Müttern den Druck zur Erwerbsarbeit nehmen und die drohende Familienarmut lindern. Das Erreichen wir nicht durch Kasernierung der Kinder in Ganztagseinrichtungen. Im Jahr 2016 werden wir feststellen, dass der gesetzlich verankerte Anspruch auf einen Krippenplatz die Geburtenrate auch nicht hat steigen lassen. Es ist der falsche Weg! Wir haben unsere Kinder nicht geboren, um sie dann politisch gelenkt zwangsweise der staatlichen Obhut zu überlassen.
allerdings dürfen Sie solche tiefergehende Gedankengänge nicht erwarten.
Wenn es um systemrelevante Dinge gehen würde, wie die ein oder andere Bank, oder H & K, dann wäre dies wohl möglich.
Aber "human resources" sind für die Herrschaften nicht systemrelevant.
allerdings dürfen Sie solche tiefergehende Gedankengänge nicht erwarten.
Wenn es um systemrelevante Dinge gehen würde, wie die ein oder andere Bank, oder H & K, dann wäre dies wohl möglich.
Aber "human resources" sind für die Herrschaften nicht systemrelevant.
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