CDU-Frauen: Merkel stützt Schröder bei Flexi-Quote
Die Kanzlerin plädiert für die freiwillige Frauenquote. Mehrere Abgeordnete der Unionsfraktion arbeiten aber gegen das Flexi-Modell von Familienministerin Schröder.
© Arno Burgi/dpa

Angela Merkel (rechts) und Familienministerin Kristina Schröder im Bundeskanzleramt vor Porträts der Kanzler Willy Brandt und Kurt Georg Kiesinger
Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt im internen CDU-Streit eine gesetzliche Frauenquote zur Erhöhung der Zahl von Frauen in Führungspositionen weiterhin ab. "An der Haltung der Bundeskanzlerin hat sich nichts geändert", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter, "sie unterstützt Bundesministerin Schröder bei ihrem Vorhaben, eine Flexi-Quote einzuführen."
Merkel hatte wiederholt deutlich gemacht, dass sie mehr Frauen in den Führungspositionen der großen Unternehmen in Deutschland sehen möchte. "Die Bundeskanzlerin erwartet von den Unternehmen, dass sie Ziele für die Besetzung von Aufsichtsräten und Vorständen formulieren und umsetzen", sagte Streiter.
Damit stützt Merkel den Kurs von Familienministerin Kristina Schröder und bleibt auf Distanz zu Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (alle CDU), die Schröders Flexi-Quote für unzureichend hält und eine gesetzliche Quote favorisiert. Das Konzept der Flexi-Quote sieht vor, dass sich Unternehmen branchenspezifisch selbst Ziele zur Förderung von Frauen in Führungspositionen setzen und diese umsetzen.
Nach Analysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sind nur rund drei Prozent Frauen in den Vorständen und zwölf Prozent Frauen in den Aufsichtsräten der Unternehmen.
Das Magazin Focus berichtete, unter Frauen aus der Bundestagsfraktion von CDU/CSU gebe es Überlegungen, notfalls gemeinsam mit Politikern von SPD und Grünen über einen Gruppenantrag im Parlament eine Frauenquote durchzusetzen. Merkel habe die Abgeordneten für September ins Kanzleramt eingeladen, um über die Ausgestaltung der Quote zu sprechen.






a) "Merkel droht Griechenland pleitegehen zu lassen"
http://www.zeit.de/wirtsc...
b) "Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt im internen CDU-Streit eine gesetzliche Frauenquote zur Erhöhung der Zahl von Frauen in Führungspositionen weiterhin ab."
Das sind nur zwei Stoffe, aus denen Machos ihre Freude beziehen können. ;-)
Die Parteien haben das demokratische Recht auf freie Wahl intern bereits zugunsten der Quote eingeschränkt.
Und jetzt soll der Rest der Gesellschaft auch noch drankommen.
Quotenreglungen sind Diskriminierung!
Sie verwehren Männern aufgrund ihres Geschlechts den Zugang zu den entsprechenden Positionen.
Um einen gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen, ist diese Ungerechtigkeit nun mal in kauf zu nehmen, aber irgendwann muss man damit auch wieder aufhören.
Wie jemand sein Unternehmen führen lassen will, ist seine Sache.
Ich vertraue auf die Geldgier der Menschen.
Wenn es sich lohnt, Frauen aufgrund ihrer Qualitäten einzustellen wird das auch gemacht werden, alleine schon um vor der Konkurrenz bestehen zu können.
Es muss schon eine gute Begründung her, um einen staatlichen Eingriff in das Eigentumsrecht der Unternehmer (und die Freiheit der Personalwahl gehört dazu) zu rechtfertigen.
Wenn ich Sie richtig verstehe, läuft Ihre Argumentation auf eine Forderung nach besser qualifiziertem (auch im moralischen Sinne!) Personal in den Spitzenetagen hinaus. Soweit bin ich bei Ihnen.
Wie Sie nun aber darauf kommen, diesen Mangel durch eine Frauenquote zu beheben, ist mir ein Rätsel. Als ob man nur eine Frau an die Spitze setzen müsste - und alles liefe wie geschmiert. Wie naiv!
Und selbst wenn es so wäre, warum sitzen dann nicht schon längst mehr Frauen in Führungspositionen (es wäre ja dann im ureigenen ökonomischem Interesse der Unternehmen)?
Wie lange wird es noch brauchen, bis auch der Letzte in diesem Land begreift, dass einzig und allein die Qualifikation und der WILLE (der bei vielen Frauen nachweislich in viel geringerem Ausmaß vorhanden ist) des Bewerbers bei der Auswahl entscheidend sein soll.
Was unter "Qualifikation" zu verstehen ist, kann der Unternehmer am besten SELBST entscheiden - es ist SEIN Unternehmen und SEINE Verantwortung (und damit auch Risiko).
Sie selbst weisen ja darauf hin, dass die Situation bei staatsnahen Unternehmen besonders prekär ist. Ja glauben Sie tatsächlich, durch noch mehr staatlichen Einfluss (Frauenquote) würde es besser werden?!
hat sich die Frauenquote eben nicht bewährt , was sich in der folgenden Studie nachlesen lässt: http://webuser.bus.umich.... Im Gegenteil: die Leistung der Firmen hat sich spürbar verschlechtert.
Auch hat sich die Anzahl der Frauen in Führungspositionen nicht erhöht, sondern sie ist spürbar zurückgegangen, weil viele der betroffenen Firmen gerade wegen der Quote ihre Rechtsform geändert haben (Siehe dazu http://epn.dk/samfund/arb... - die deutsche Presse berichtet leider nicht darüber).
Quoten im Hinblick auf das Geschlecht sind und bleiben illegitim. Sie tragen beispielsweise nicht dem Umstand Rechnung, dass Frauen häufig eine Ausbildung wählen, die nichts mit dem Führen eines Unternehmens zu tun hat. Auch diejenigen, die sie fordern, sind sehr oft noch nie mit der freien Wirtschaft in Berührung gekommen. Zudem ist XX-Leuten eine Karriere grundsätzlich nicht so wichtig (http://www.faz.net/aktuel...), sodass sie sich öfter für die Familienarbeit entscheiden. Wird ein Beruf gewählt, dann auch meistens einer, der nicht auf "Karriere" ausgerichtet ist, sondern auf Sicherheit im Zusammenhang mit dem Familienleben. So arbeiten selbst im "Musterland Schweden" 75% der Frauen im Staatsdienst: http://www.zeit.de/gesell... .
ob es sich bei dem "Streit" zwischen vdL und Schröder nicht um ein inszeniertes Stück aus dem Genre des absurden Theaters handelt. Es war schon immer ein Talent Merkels, sich die Themen der Gegner einzuverleiben und ihnen dadurch den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ich halte es für möglich, dass sie auch hier bewusst zwei Lager gleichzeitig bedient. Während von der Leyen mit ihren ewigen tröpfchenweisen Quotenbestrebungen die Emanzen in Bundestag und Wählerschaft bindet, sorgt Schröder dafür, dass jene Wähler, die aus verschiedenen (auch berechtigten Gründen) die feste Quote ablehnen, ebenfalls bei der Stange bleiben.
Hätte die Kanzlerin zu diesem Thema eine klare Meinung, hätte sie schon längst ein wirkliches Machtwort sprechen und entsprechende Gesetzesvorhaben einleiten können. Die Vorgabe des Politikstils ist ja eine der Grundbefugnisse im Kanzleramt.
... auch 40% Frauen am Bohrloch?
Die Quote, sei sie nun flexi oder starr, widerspricht sämtlichen rechtlichen Grundlagen und verstößt gegen das G.G.. Mittlerweile gibt es einige, wirklich unabhängige und wissenschaftliche Studien zu diesem Thema, u.a. von der
UNIs Köln, HH und FR. Ebenso ist durch die UNI Konstanz (eine Prof´in !!)nachgewiesen worden, dass Diversity nicht erfolgreicher macht. Es ist vielmehr eine Geschäftsidee für Beratungsfirmen, die übrigens von Frauennetzwerken gefördert werden (s. Woman Matters 1, McKinsey, das ist
die Studie, die vdL und andere Frauenlobbyisten immer heranziehen) und mit Korrelationen einen kausalen Zusammenhang Frauen und Erfolg herleiten wollen.
Die UNi Michigan hat ebenso nachgewiesen, dass die FQuote in Norwegen erheblichen Schaden in der Volkswirtschaft und den Unternehmen verursacht hat. Ebenso sind Frauen genauso fehlbar wie Männer, den Verlust von 5 Mrd € bei JP Morgan hat eine Frau zu verantworten. ABER Frauen sind per Definitionem immer besser als Männer und werden durch gläserne Decken und Klippen daran gehindert erfolgreich zu sein. Ebenso hat Allensbach(2012)
in einer Befragung von Studentinnen klargestellt, dass deren Lebensentwürfe anders sind als von Feministinnen postuliert. Für vdL ist es ja auch kein Problem eine Karrierefrau zu sein, wenn man einen Hausstaat von 20
Bediensteten hat.
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