Rechtsextremismus : "Die fühlen sich wie im Krieg"

So jung und so aggressiv wie die "Autonomen Nationalisten" ist sonst niemand bei den Rechtsextremen. Experten warnen vor einer nächsten Generation von Terroristen.
Ein Autonomer Nationalist bei einer Demonstration in Berlin (Archivbild von 2008) © Gero Breloer/dpa

Die Staatsschutzbeamten staunten nicht schlecht, als sie im April dieses Jahres das Ergebnis einer Razzia im nordrhein-westfälischen Radevormwald begutachteten. Auf ein komplettes Waffenarsenal waren sie gestoßen: eine scharfe Schusswaffe, diverse Messer, Schwerter, Schlagringe und -stöcke, dazu kistenweise Nazipropaganda. Es war ein Fund, der selbst erfahrene Beamte, wie den Kölner Polizeipräsidenten, von einer zuvor "unbekannten Dimension" sprechen ließ.

Mehr als hundert Beamte inklusive eines schwer bewaffneten SEK-Teams hatten an jenem Morgen 17 Wohnungen in dem 22.000-Einwohner-Städtchen östlich von Wuppertal durchsucht. Den 15 von der Durchsuchung betroffenen Jung-Nazis wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Sie gehören einer Gruppierung namens Freundeskreis Rade an und waren zum Zeitpunkt der Razzia gerade einmal 15 bis 25 Jahre alt, der Großteil von ihnen minderjährig.

Turnschuhe statt Springerstiefel

Der Fall zeigt prototypisch, wie groß die Gefahr ist , die von der relativ neuen Neonazi-Strömung Autonome Nationalisten (AN) ausgeht. Mitte der 2000er Jahre ist sie entstanden, Schwerpunkte waren Berlin und das Ruhrgebiet, mittlerweile gibt es in Deutschland fast flächendeckend AN-Gruppen. Auf Jugendliche wirkt diese Szene besonders anziehend. Diese neuen Nazis tragen Turnschuhe statt Springerstiefel, Kapuzenpullover statt Bomberjacke. Sie sagen ganz offen, dass sie ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen wollen. Experten warnen, dass mit den AN eine neue Generation potenzieller Rechtsterroristen heranwachsen könnte.

Die Sicherheitsbehörden haben die "Autonomen Nationalisten" lange unterschätzt, die Polizei wurde bei Nazi-Demonstrationen über Jahre hinweg immer wieder von deren Aggressivität überrascht. Auch der Leiter des Kölner Staatsschutzes, Volker Joest, räumte nach der Razzia ein, man habe in Bezug auf die AN "Nachholbedarf".

Vom Rechtspopulismus zum rechten Terror in nur einem Jahr

Wie rasant die Radikalisierung einer kleinen Clique Autonomer Nationalisten ablaufen kann, lässt sich ebenfalls gut am Beispiel Radevormwald beobachten: Von der Gründung über erste Propaganda-Aktionen und kontinuierliche Gewalttaten bis zum vollen Waffendepot brauchten diese rechten Jugendlichen lediglich vierzehn Monate. Und sie sind kein Einzelfall. Im November 2011 stieß die Polizei in Wohnungen von Mitgliedern der Autonomen Nationalisten Bückeburg ( Niedersachsen ) auf "große Mengen von gefährlichen Knallkörpern aus osteuropäischer Produktion", deren Besitz gegen das Sprengstoffgesetz verstößt. Im März 2012 beschlagnahmten Kollegen in Sachsen-Anhalt bei Jungnazis aus der AN-Szene insgesamt 237 Sprengkörper, die meisten davon nicht in Deutschland zugelassen. "Bei der Menge fragt man sich schon, was die damit vorgehabt haben", kommentierte ein Fahnder.

Die Geschichte des Freundeskreis Rade jedenfalls liest sich so: Gründung im Frühjahr 2011. Viele Mitglieder waren zuvor bei der Jugendorganisation der relativ gemäßigten Rechtspopulisten von pro NRW aktiv – doch da wurde es den Jugendlichen offenbar bald langweilig. Unter neuem Label begannen sie schließlich, mit Gewalt gegen alternative Jugendliche und Migranten vorzugehen. In der ganzen Stadt verklebten sie ihre Propaganda. Im typisch poppigen Stil der AN zeigt ihr Logo einen Neonazi, der mit einer Heugabel auf ein am Boden liegendes Opfer einsticht. "Schluss mit Multi-Kulti-Wahn", steht daneben. Auf einem anderen Aufkleber wird einer Figur mit Antifa-Logo eine Pistole an den Kopf gehalten. Bald betrieb der sogenannte Freundeskreis eine Internetseite und einen Twitter-Account, er wuchs auf rund 25 feste Mitglieder.

Im Februar 2011 wurden ein Kioskbesitzer und sein Sohn, der eine Gruppe ANler wegen Flaschenwürfen auf das Geschäft verfolgte, in einen Hinterhalt gelockt und von Vermummten mit Schlagstöcken und Eisenstangen angegriffen. Als im April Mitglieder des örtlichen Runden Tisches gegen Rechts öffentlichkeitswirksam Naziaufkleber in der Stadt entfernen wollten, wurden sie bedroht und fotografiert. Auf der Internetseite des Freundeskreises erschienen die Porträts der Bürger unter der Überschrift "Demenzerkranktes Gutmenschenpack macht sich lächerlich".

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Kommentare

83 Kommentare Seite 1 von 11 Kommentieren

Mal relativ unabhängig vom Inhalt:

"So jung und so aggressiv wie die "Autonomen Nationalisten" ist sonst niemand bei den Rechtsextremen. Experten warnen vor einer nächsten Generation von Terroristen"

Wenn man das so formuliert klingt es, als wäre jung generell etwas negatives, und das sollte wirklich nicht sein!

Nein, aber junge Menschen...

...haben keine Geduld und sind leicht zu manipulieren. Ich denke vor allem, dass es diesen jungen Menschen nicht primär um das Erreichen eines Zieles geht, sonder eher um die Gemeinschaft und die Verbindung, gemeinsam gegen etwas zu sein.
Junge Menschen differenzieren MEINER ERFAHRUNG NACH im Allgemeinen nicht so sehr wie das Erwachsene tun - da fehlt auch geschichtlicher Hintergrund. Das Motto lautet: "Wir zusammen, ändern mit einer großen Aktion mal eben die Welt..." ohne sich darüber im klaren zu sein, dass niemand mal eben die Welt verändert - alleine der Anspruch ist arrogant. Nach den Anschlägen auf die Bahngleise in Berlin war in einem linken Forum zu lesen: "Wacht endlich auf - denkt ihr immer noch, dass man mit Worten die Welt verändern kann?"
Ein Politiker braucht oft Jahre für eine Reform... Das ist nicht der Weg dieser jungen Menschen - die haben auch nicht so viel Zeit. Ich glaube, es geht auch garnicht darum mit einer Aktion erfolgreich zu sein - es ist Revolutionsromantik und Dabeisein ist vielleicht nicht alles, aber sicher viel.

Ich denke, dass vor allem junge Menschen sich profilieren müssen - sich unter Kameraden als besonders mutig und unter Männern auch skrupellos präsentieren müssen. Das kennt man ja auch aus anderen Bereichen, dass man anderen durch das immer weitere hinausschieben von Grenzen, beeindrucken möchte und sich gegenseitig hochstachelt.

Ich gebe Ihnen aber Recht - die Formulierung wirkt erstmal etwas negativ...

Mein Problem an der Formulierung besteht

darin, dass es so eingesetzt wird, als würde es die nachfolgenden negativen Worte "aggressiv" und "Rechtsextreme" verstärken (va. auch durch das "so"). Das tut es aber nicht, denn das Wort "jung" ist neutral, bzw. eigentlich positiv besetzt wenn es mit etwas anderem kombiniert wird z.B. jung und dynamisch; jung und flexibel; jung und knackig, usw.

Es untergräbt zum einen den ganzen Satz, und zum anderen verfehlt es seinen Zweck, es macht den restlichen Satz nicht bedrohlicher - andersherum macht der restliche Satz das "jung" jedoch negativer...

Der Satz,

so wie er dasteht macht den Begriff jung negativ, es ist aber (war zumindest bisher) ein positiver Begriff, siehe Kommentar oben.
Ein genereller Trend in unserer überalternden Gesellschaft - z.B. Jugendlich ist inzwischen schon weitestgehend negativ besetzt, und ich finde es nicht gut, wenn ähnliches jetzt mit dem Wort "jung" passiert.
Natürlich sind junge Leute uU anfälliger für so etwas, aber ich würde nicht sagen sie sind zwingend Gewaltbereiter als ältere...

Also bei uns im Bekanntenkreis...

...und auch in mancherlei Foren wurde man stets belächelt, wenn man in die Runde gefragt hat, warum solche Umtriebe nicht mit Terrorismus gleichzusetzen wären.

Und auch so etwas hier:
>>und von Vermummten mit Schlagstöcken und Eisenstangen angegriffen<<
ist m.E. versuchter gemeinschaftlicher Mord, keine schwere Körperverletzung oder Totschlag.

Ich habe im Garten eine Eisenstange stehen. Wenn ich damit zuschlage, dann will ich weder verletzen noch "tot"schlagen. Wer das nicht kapiert, der ist gemeingefährlich und gehört forensifiziert.
Das Problem, wie es im Artikel beschrieben wird, wudre lange Zeit herangezüchtet.

Ich sehe das mit dem "herangezüchtet" auch so....

....und es ist eine der gravierenden Versagen unserer Gesellschaft. Die Ghettobildung zeichnete sich in den 1970er ab und die Folgen solcher Entwicklungen waren aus den USA bekannt oder hätten das sein müssen. Man reagierte aber auf die Entwicklungen erst sehr viel später und das insuffizient. Man kann bspw noch immer nicht frei über Auschwitz diskutieren, das Horst Wessel Lied singen oder nur hier im Forum darauf hinweisen, dass Beiträge Meinungen vertreten, die in ihrer Essenz faschistisch sind. In einer Gesellschaft, die freie Meinungsäußerungen so schamhaft unterdrückt, und Teile der Jugend in einer hoffnungslosen Situation belässt, züchtet man zwangsläufig eine gewaltbereite Sekte heran, die an genau die Inhalte glaubt, die man nicht öffentlich diskutieren kann.

Was so irre ist, ist die Sturheit der Repräsentanten der Leitkultur links wie rechts, die immer noch meinen, man könne durch Unterwanderung dieser Gruppen und deren Verbot die Lage retten. Man weiß, dass es so nicht geht. Aber die politischen Parteien und Medien des Landes tun in weiten Teilen so, als gäbe es keine andere Methode.

Die geballte argumentative Macht der sog. Gutmenschen

verhindert einen echten Dialog. Diese Jugendlichen/ jungen Erwachsenen schweigen lieber und handeln als sich auf ein Streitgespraech einzulassen.Sie wissen von ihrer argumentativen Unterlegenheit.Die Gesellschaft erscheint fuer sie wie der Spruch: "Auch ein toter Fisch kann mit dem Strom schwimmen."
Es muessen erst mal neue Kommunikationsformen gefunden werden, auch nonverbale.
Ansonsten stimme ich ihnen zu.
Ausgrenzung ist nicht die Loesung wird aber immer deutlicher auch von den Medien gefordert.

Dialog auf Augenhöhe? ROFL!

Die geballte argumentative Macht der sog. Gutmenschen verhindert einen echten Dialog.

Ich sehe eher die Verbohrtheit der Autonomen Nationalisten als Hindernis für einen echten Dialog an. Was soll das eigentlich? Sollte z.B. ich mit jemandem, der mich umbringen möchte, Argumente Pro und Contra austauschen, womöglich noch ergebnisoffen? So weit kommt's noch! DAS ist für mich Gutmenschentum, so ähnlich wie die Unart, Zwangsverheiratungen und "Ehren"morde als "kulturelle Eigenheiten" der Täter zu tolerieren.
Es genügt vollkommen, wenn Michel Friedman sich zum Vollhorst macht, indem er ausgerechnet mit Horst Mahler den Dialog sucht und sich von ihm vorführen lässt.

Ausgrenzung ist nicht die Loesung wird aber immer deutlicher auch von den Medien gefordert.

Was wollen Sie sonst machen? Einen Dialog, meinen Sie, verhinderte die argumentative Macht der so genannten Gutmenschen, was immer Sie damit meinen. Was also tun?

ja wir sind überrascht

Das war mal mein Land, in Düsseldorf bin ich zur Schule gegangen und Wuppertal samt drumherum kenn ich gut. Es gibt ein Heer von Sozialarbeitern, was weiss ich noch, guckt ganz vorne mal 'Braune Flecken' hab ich eingestellt als Link.
Zwei, liebe, die letzten Polizisten, dann auf einem Bürgertreffen ein Staatsschutz Mann, die anderen konnten nicht, waren im Urlaub, oh eine Behörde mit nur vier !!! Mitarbeitern...merkt Ihr was? DIE SPD, DIE GRUENEN, Sozailarbeiter, Beauftragte für... NIEMAND ging zum Bürgertreffen...Wer verdammt lässt ProNRW als Partei zu. Wer geht zu deren Treffen um zu wissen was geht da ab? Die Leute haben Angst. Lezter Bus husch, husch, Tür zu, Licht aus. Wenn der Sohn der Einen wochenland nach einem ProNRW Treffen weg ist, wie kann sowas passieren. Rade ist nicht zwei Tagesreisen von Düsseldorf. Aber MERDE wie bei den NSU Morden nix gesehen nix gehört Rechts, da ist doch nix. Holt Euch den Abgeordneten. Macht ne Anfrage im Parlament in Düsesseldorf. Das ist das Schlimme, diese ganze Struktur pennt. Wie sagt der Staatsschutz, ja wir sind überrascht....

Isolation hat doch schon lange fehlgeschlagen...

Wenn die NPD eine Veranstaltung abhalten möchte, dann tut sie sich zunehmend schwer, einen Ort zu finden - da sie meist abgewiesen wird. Wenn 1000 Nazis demonstrieren, demonstrieren gleichzeitig 2000 Gegendemonstranten. Die Medien begrüßen das. Ich meine, was heißt Isolation... was soll man noch machen? Man kann sie nicht einsperren, wenn sie nichts verbrochen haben - man kann sie nicht auf den Mond schießen oder ihnen den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen verwehren. Wir können nicht verhindern, dass sie auch hier leben...
Isolation ist genau das Problem, denn diese führt dazu, dass ein Nazi immer nur von Nazis umgeben ist. Das heißt, in sämtlichen Gesprächen bekommt er recht - man stützt sich gegenseitig. Abends geht man dann ins Internet und sieht sich natürlich auch genau diese Videos an, die einem Recht geben. Dadurch kann man heute, vor allem auf dem Land, ein Leben leben, in dem die Umwelt und die Medien rechtsradikal sind.

Man schickt den Nazi immer wieder zurück zu seinen Nazifreunden - man "beleidigt ihn" (er fühlt es so, denn er denkt ja, dass er im Recht ist) und seine Kameraden fangen ihn auf und bieten ihm Akzeptanz... damit verhalten wir uns ja schon kontraproduktiv. Aber dass wir uns dann auch noch wundern, dass die Nazis nicht von selbst verschwinden ist schon etwas dumm...

Man will diese Menschen nicht verstehen... und deshalb versagt man im Dialog.

Viel Spaß

man kann nur mit jemanden reden, der es auch wirklich möchte, denn alles andere funktioniert nicht. Wie stellen Sie sich also einen Dialog vor? Wichtiger wäre es vielleicht in Schulen besseren historischen Unterricht anzubieten und vor allem integrierende Freizeitprogramme, bei dem Akzeptanz beigebracht wird für alle.
Einen überzeugten Neonazi wird man ab einem bestimmten Alter in der Regel nicht mehr von einer anderen Sicht überzeugen können. Woran man dringend arbeiten müsste sind Definitionen, damit unter anderem diverse Debatten besser geführt werden könnten.
Begriffe wie Neonazi, Rechtsradikal, rechts sein, Skinhead (fälschlich), Rechtsterrorismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie etc werden inflationär und leider oft auch wenig zutreffend gewählt. Was unterscheidet also einen Neonazi von einem Rechten und diesen wiederum von einem harten Konservativen?
Man muss die Strukturen und Mileus erforschen, in denen rechtes Gedankengut immer wieder auf fruchtbaren Boden fallen kann. Z.B. könnte man das "Rechts sein" auch als Teil einer Jugendkultur begreifen (Gegensatz zum Punker) und die Frage stellen, was genau junge Menschen daran fasziniert. In diesen Lebensabschnitten kann man sicher den Dialog und die Integration suchen, aber irgendwann kommt der Punkt, wo dies nicht mehr funktioniert, weil das Weltbild gefestigt ist.

Viel Erfolg

Auch wenn es noch so schwer fällt: wir müssen den Dialog suchen.

Da kann ich Ihnen nur ganz unironisch viel Erfolg wünschen. Dass diese Leute Sie oder mich als Dialogpartner ernst nehmen würden, wage ich freilich zu bezweifeln. Vermutlich werden Sie vorgeführt wie Herr Friedman von Herrn Mahler, jedenfalls, wenn diese Leute rhetorisch genug drauf haben. Mir ist nicht klar, worüber man mit diesen Leuten groß reden soll. Ich glaube nicht, dass sie Argumente ihres Gegenübers akzeptieren. Warum denn auch, wenn dieses Gegenüber, aus ihrer Sicht, ein Gutmensch oder ein Weichei ist?

Schwierig...

Schlimm zu lesen!

Besonders die Skrupellosigkeit bzw. die Suche nach dem ultimativen Kick, sogar noch wie es auch im Artikel rüberkommt ohne "langfristige politische" Ziele bzw. Kalküle.
Wobei man gerade über das Thema "Ziel" sehr viel diskutieren kann, wie wir bei der NSU sehen konnten.
Hatten diese überhaupt ein politisches Ziel oder war das Ziel einfach nur Terror?
Dort wurden "einfach und willkürlich" Menschen umgebracht weil Sie die falsche Abstammung hatten.
Unbestimmte, willkürliche Gewalt und Mord als Einschüchterung nach dem Motto: " Es kann Euch alle treffen". Ähnlich wie bei willkürlich gezündeten Bomben, das einzelne Opfer ist egal, die Botschaft zählt.
Widerwärtig, aber leider sehr effektiv.

Was an Fragen bleibt bei diesem Artikel ist allerdings:

Wer sind die Jungen (Männer) überhaupt? Sozial Schwache aus einfachem Hause oder doch intelligente Typen, die anderswo Ihre Defizite haben?!?!
Die Beschreibung der Typen passt leider auch auf andere Gruppierungen zu, religiös-verblendete jeglicher Richtung, Hooligans, Systemhasser jeder Richtung, hier sind die Grenzen meines Erachtens fliessend.

Denn es ist manchmal auffällig, das bestimmte Nasen auch mal gerne die Fronten wechseln, Hauptsache radikal, gegen das System, gegen Menschen, gegen Andere, immer den Kick suchend, am besten mit Gewalt und hier ohne Skrupel.

Die Frage die bleibt ist aber:

Wie kommt man an diese Menschen ran, bzw. wie zieht man diese frühzeitig aus der Szene raus?