Kinder-BetreuungEs fehlen noch 130.000 Kita-Plätze

In einem Jahr haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Die Kommunen geben zu, dass sie bei Weitem noch nicht genügend Einrichtungen vorweisen können.

Ein Erzieher mit Kindern in einer Hamburger Kita

Ein Erzieher mit Kindern in einer Hamburger Kita

Ein Jahr vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz für Kleinkinder fehlen bundesweit 130.000 Plätze. Bis zum 1. August 2013 würden insgesamt voraussichtlich 750.000 Plätze für unter Dreijährige benötigt, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg. Derzeit liege die Zahl bei 620.000.

Landberg rechnet trotzdem damit, dass in zwölf Monaten für die weitaus meisten Berechtigten ein Platz zur Verfügung steht. "Nicht in jedem Fall wird es aber möglich sein, das Kind in die Wunsch-Kita der Eltern zu bringen", schränkte er ein. Damit kämen auf die betroffenen Väter oder Mütter auch Fahrzeiten zu.

Anzeige

Vor allem in einigen Großstädten wird nach Landsbergs Worten weiter nach geeigneten Gebäuden gesucht. Deshalb müssten einige bürokratische Vorgaben in der Bauordnung abgeschafft werden. "Wer heute in einer Stadt eine Kita bauen will, braucht einen eigenen Spielplatz, obwohl der öffentliche Spielplatz eventuell gleich daneben ist", kritisierte er.

Mehr Initiative der Wirtschaft gefordert

Dringend müssten zudem neue Tagesmütter gewonnen werden. Auch in diesem Bereich sei vieles falsch gelaufen. So seien Tagesmütter seit dem 1. Januar 2012 sozialversicherungspflichtig. Früher hätten Erwerbslose bis zu zwei Kinder betreuen können, ohne dass ihnen die Einkünfte aus dieser Tätigkeit angerechnet worden seien.

Nach Landbergs Ansicht sind jetzt vor allem größere Anstrengungen der Wirtschaft erforderlich, um die angepeilte Quote von 39 Prozent bei den Kita-Plätzen zu erreichen. Unternehmen sollten mehr als bisher eigene Kindergärten bauen. Kleinere Firmen könnten sich etwa zusammentun, um gemeinsam eine Tagesmutter fest einzustellen. Dafür gebe es sogar staatliche Fördermittel.

Eine ausreichende Kinderbetreuung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wenn die Wirtschaft ständig klage, sie brauche wegen des Fachkräftemangels auch junge Mütter, "dann muss sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch etwas bieten", verlangte Landsberg. Die Unternehmen könnten nicht nur darauf verweisen, dafür sei der Staat zuständig.

Keine Entlastung durch Betreuungsgeld erwartet

Vom umstrittenen Betreuungsgeld der Koalition erwartet Landsberg so gut wie keine Entlastung für die Kindertagesstätten. "Die jungen Mütter, die schnell wieder in den Beruf kommen möchten, wollen in der Regel ihre Karriere nicht beeinträchtigen. Sie wollen zusätzliches Geld verdienen. Und davon werden sie sich nicht von 150 Euro im Monat abbringen lassen", zeigte er sich überzeugt.

Nach dem 2008 in Kraft getretenen Gesetz haben von August 2013 an auch Eltern von Kindern zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot in einer Kita oder bei einer Tagesmutter. Seit 1996 gilt in Deutschland der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz vom dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt.

 
Leserkommentare
  1. Dafür fehlt halt das Geld. Das Geld wird anderweitig sinnvoll eingesetzt, insbesondere grad im Ausland.

    Die katastrophale Geburtenrate kann man ja auch durch Einwanderung ausgleichen.

    5 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...nur sollte man endlich davon abrücken, die Geburtenrate als "katastrophal" zu bezeichnen und stattdessen demokratisch & im Sinne der freiheitlichen Entscheidung des/r Einzelnen die Gesellschaft akzeptieren wie sie sich selbst gestaltet und die entsprechenden Sozialsystem darauf anpassen.
    Es ist doch z.B. eine beharrliche fixe Idee, daß es nur ein Rentensystem gäbe, das darauf beruht, daß jeder mit dem Finger auf die ältere ("Meine Kinder zahlen später Deine Rente.") oder die jüngere ("Du trägst die Last der Zukunft.") zeigen kann.
    Das sagt (wie alle fixen ideen) mehr etwas über religiöse oder andere ideologischen Vorstellungen als über vernünftiges staatsbürgerliches Denken aus.
    Und wenn man schon immer von "Globalisierung" redet, dann darf man ruhig auch mal einen Blick auf die globale Bevölkerungsentwicklung und unsere begrenzten Resourcen werfen.

    ...nur sollte man endlich davon abrücken, die Geburtenrate als "katastrophal" zu bezeichnen und stattdessen demokratisch & im Sinne der freiheitlichen Entscheidung des/r Einzelnen die Gesellschaft akzeptieren wie sie sich selbst gestaltet und die entsprechenden Sozialsystem darauf anpassen.
    Es ist doch z.B. eine beharrliche fixe Idee, daß es nur ein Rentensystem gäbe, das darauf beruht, daß jeder mit dem Finger auf die ältere ("Meine Kinder zahlen später Deine Rente.") oder die jüngere ("Du trägst die Last der Zukunft.") zeigen kann.
    Das sagt (wie alle fixen ideen) mehr etwas über religiöse oder andere ideologischen Vorstellungen als über vernünftiges staatsbürgerliches Denken aus.
    Und wenn man schon immer von "Globalisierung" redet, dann darf man ruhig auch mal einen Blick auf die globale Bevölkerungsentwicklung und unsere begrenzten Resourcen werfen.

    • joG
    • 01.08.2012 um 7:24 Uhr

    ....haftet und keine Strafe droht, leistet er oft zu wenig. Das wird hier wohl ein Beispiel dafür sein.

    Oder haften die Beamten und Politiker persönlich für die gebrochenen Zusagen? Nein? Na also.

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Dann war es Ihrer Meinung nach ein Fehler, sich dieses Ziel zu stecken? Da bin ich anderer Meinung, immerhin hat sich - nicht zuletzt durch diese Zielsetzung - in den vergangenen Jahren sehr viel in diesem Bereich getan. Und man sollte weiterhin daran arbeiten, dieses Ziel in naher Zukunft zu erreichen.
    Wenn Politiker persönlich Strafen befürchten müssten, wenn sie ihre Ziele nicht erreichen, dann werden die Ziele eben viel niedriger gesteckt, so dass sie auch mit 100%iger Sicherheit erreicht werden. Das kann aber keiner wollen.

    Dann war es Ihrer Meinung nach ein Fehler, sich dieses Ziel zu stecken? Da bin ich anderer Meinung, immerhin hat sich - nicht zuletzt durch diese Zielsetzung - in den vergangenen Jahren sehr viel in diesem Bereich getan. Und man sollte weiterhin daran arbeiten, dieses Ziel in naher Zukunft zu erreichen.
    Wenn Politiker persönlich Strafen befürchten müssten, wenn sie ihre Ziele nicht erreichen, dann werden die Ziele eben viel niedriger gesteckt, so dass sie auch mit 100%iger Sicherheit erreicht werden. Das kann aber keiner wollen.

  2. Frau Schröder das "Betreuung Geld - Wahlkampf Geld für Seehofer" durchsetzen kann. Kleine Geschenke "erhalten die Freundschaft" und lenken von der Krise ab.

    Unsinn schafft Irrsinn!

    Dagegen helfen keine "Pillen"!

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • outis
    • 01.08.2012 um 11:29 Uhr

    Wahlfreiheit schaffen statt repressiv-ökonomischem Kitazwang. Das geht ganz einfach- anstatt Kitaplätze zu subventionieren und allein Doppelverdienerhaushalte zu fördern, das Geld direkt an die Eltern auszahlen. Die können dann frei wählen: einer bleibt zuhause, man engagiert eine/n Tagespfleger/in oder schickt die kleinen in die Kita. Die dadurch entstehende Nachfrage würde schneller solche Plätze entstehen lassen als die bürokratische Planwirtschaft. Außerdem gäbe es mehr Raum für alternative pädagogische Konzepte und keine staatlich sanktionierte Einheitserziehung. Der positive Nebeneffekt wäre, dass die Löhne in "typischen" Frauenberufen steigen würden, da es sich für eine Friseuren zB. eher lohnen würde zwei Kinder zuhause zu betreuen, als für einen Hungerlohn Haare zu schneiden. Das ist aber nicht gewollt, aus ideologischen und wirtschaftlichen Gründen. Vorgeschoben wird dann das rassistische Argument, Migraten würden dann nur Geld abgreifen statt ihre Kinder ordnungsgemäß zu germanisieren. Oder die Hartz-Asis würden alles versaufen.

    • outis
    • 01.08.2012 um 11:29 Uhr

    Wahlfreiheit schaffen statt repressiv-ökonomischem Kitazwang. Das geht ganz einfach- anstatt Kitaplätze zu subventionieren und allein Doppelverdienerhaushalte zu fördern, das Geld direkt an die Eltern auszahlen. Die können dann frei wählen: einer bleibt zuhause, man engagiert eine/n Tagespfleger/in oder schickt die kleinen in die Kita. Die dadurch entstehende Nachfrage würde schneller solche Plätze entstehen lassen als die bürokratische Planwirtschaft. Außerdem gäbe es mehr Raum für alternative pädagogische Konzepte und keine staatlich sanktionierte Einheitserziehung. Der positive Nebeneffekt wäre, dass die Löhne in "typischen" Frauenberufen steigen würden, da es sich für eine Friseuren zB. eher lohnen würde zwei Kinder zuhause zu betreuen, als für einen Hungerlohn Haare zu schneiden. Das ist aber nicht gewollt, aus ideologischen und wirtschaftlichen Gründen. Vorgeschoben wird dann das rassistische Argument, Migraten würden dann nur Geld abgreifen statt ihre Kinder ordnungsgemäß zu germanisieren. Oder die Hartz-Asis würden alles versaufen.

  3. ...und umschulen kann man laut so manchen Ministern vom Einzelhandelskraufmann zum Altenpfleger ohne Probleme, warum nicht auch zum Kinderbetreuer?

    Eine Leserempfehlung
    • Hickey
    • 01.08.2012 um 7:33 Uhr

    Mehr Kinder für Rentenentlastung

    Mehr Kitas für weniger Kinder

    Ganz ehrlich, wer seine Kinder vor 3 Jahren in die Kita steckt, sollte keine bekommen, ich kenne bereits ein paar Paare die das so machen und die klagen bereits jetzt schon das ein Kind soviel arbeit macht

    Vielleicht versteht die Wirtschaft das nicht, aber wer will schon Kinder bekommen wenn er eh keine Zeit für sie hat, weil Arbeit wichtiger als alles ?

    3 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    gerade von Merkel und Schubladen Scheuble für die € Rettung verscherbelt.

    Verantwortung ist für diese Klientel offenbar ein "Fremdwort"!

    eine große entlastung wäre der kompromiss, schlicht mehr anreize für die schaffung vieler teilzeitstellen zu geben.
    dann hat man wenigstens noch etwas zeit für die kinder und fällt beruflich nicht ganz hintenrunter.
    zur zeit sind teilzeitstellen auf simple bürojobs,putzen und regaleeinräumen beschränkt.
    da gibts doch mehr möglichkeiten.

    "Ganz ehrlich, wer seine Kinder vor 3 Jahren in die Kita steckt, sollte keine bekommen", schreiben Sie.

    Ein sehr grosser Teil der Bevoelkerung sieht das ganz anders. Es gibt schliesslich viele gute Gruende, gerade auch ausserhalb der wirtschaftlichen Zwaenge und dem Willen, sie loszuwerden, Kinder in eine Kita zu bringen.

    Gut, dass das jeder selbst entscheiden kann. Damit es allerdings jeder selbst entscheiden kann, brauchen wir die Kita-Plaetze.

    Ganz ehrlich, wer seine Kinder vor 3 Jahren in die Kita steckt, sollte keine bekommen

    Aha. Kinder nur für Reiche, oder was wollen Sie damit sagen? Die Lebensbedingungen sind für viele ja mittlerweile so schlecht, dass es gar nicht anders geht als sein Kind in eine subventionierte Betreuungseinrichtung zu geben und selbst arbeiten zu gehen. Meine Frau und ich hätten es jedenfalls nicht durchgehalten von meinem Studentennebenjob über ein Jahr mit einem Kind zu leben.

    • Hickey
    • 03.08.2012 um 9:00 Uhr

    aber ein Kind hat früher mitgearbeitet, irgendwann wurden die Kinder dann in die Schule geschickt und in der heutigen Zeit sind Kinder quasi ein Luxusgut.

    Wer es sich nicht leisten kann, kann halt keine kriegen.

    Ich kauf mir doch keine Wohnung wenn ich das Geld nicht habe und später zahlt der Staat alles...

    gerade von Merkel und Schubladen Scheuble für die € Rettung verscherbelt.

    Verantwortung ist für diese Klientel offenbar ein "Fremdwort"!

    eine große entlastung wäre der kompromiss, schlicht mehr anreize für die schaffung vieler teilzeitstellen zu geben.
    dann hat man wenigstens noch etwas zeit für die kinder und fällt beruflich nicht ganz hintenrunter.
    zur zeit sind teilzeitstellen auf simple bürojobs,putzen und regaleeinräumen beschränkt.
    da gibts doch mehr möglichkeiten.

    "Ganz ehrlich, wer seine Kinder vor 3 Jahren in die Kita steckt, sollte keine bekommen", schreiben Sie.

    Ein sehr grosser Teil der Bevoelkerung sieht das ganz anders. Es gibt schliesslich viele gute Gruende, gerade auch ausserhalb der wirtschaftlichen Zwaenge und dem Willen, sie loszuwerden, Kinder in eine Kita zu bringen.

    Gut, dass das jeder selbst entscheiden kann. Damit es allerdings jeder selbst entscheiden kann, brauchen wir die Kita-Plaetze.

    Ganz ehrlich, wer seine Kinder vor 3 Jahren in die Kita steckt, sollte keine bekommen

    Aha. Kinder nur für Reiche, oder was wollen Sie damit sagen? Die Lebensbedingungen sind für viele ja mittlerweile so schlecht, dass es gar nicht anders geht als sein Kind in eine subventionierte Betreuungseinrichtung zu geben und selbst arbeiten zu gehen. Meine Frau und ich hätten es jedenfalls nicht durchgehalten von meinem Studentennebenjob über ein Jahr mit einem Kind zu leben.

    • Hickey
    • 03.08.2012 um 9:00 Uhr

    aber ein Kind hat früher mitgearbeitet, irgendwann wurden die Kinder dann in die Schule geschickt und in der heutigen Zeit sind Kinder quasi ein Luxusgut.

    Wer es sich nicht leisten kann, kann halt keine kriegen.

    Ich kauf mir doch keine Wohnung wenn ich das Geld nicht habe und später zahlt der Staat alles...

  4. gerade von Merkel und Schubladen Scheuble für die € Rettung verscherbelt.

    Verantwortung ist für diese Klientel offenbar ein "Fremdwort"!

    2 Leserempfehlungen
  5. Wenn alles nicht hilft, kann man die Kitatarife um z.B. 20% der reellen Kosten erhöhen, das waren dann etwa 200 Euro pro Monat bei den Einjährigen. Das wird dann schon die Nachfrage etwas regulieren, so dass der Rechtsanspruch erfüllt werden kann.

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn es sich um Kitas der Kommune handelt, geht das nicht. Die Kommune darf keine höheren Gebühren verlangen, als Kosten entstehen. In wieweit die derzeitige 50/50-Regelung geändert werden kann weiß ich nicht. auf 30/70 öffentlich/Eltern, nach Ihrem Vorschlag.

    Wie meinen Sie das? In unserer Gemeinde werden 20% der Kosten auf die Eltern umgelegt, das sind 400 Euro pro Monat, die einkommensabhängig von den einzelnen Eltern eingezogen werden - also zwischen 200 und 600 Euro. Pro Monat, wohlgemerkt. Genau so wird die Nachfrage reguliert, da haben Sie schon recht. Die 11 Kita-Plätze für U3 in unserer Gemeinde mit 10.000 Einwohnern können kaum belegt werden. Dafür stehen Tagesmütter hoch im Kurs, die vom Landkreis mit 5,50 Eurp pro Stunde bezuschusst werden. Einkommensunabhängig. So kann die Gemeinde sparen und sich mit bedarfsgerechter Versorgung rühmen. Echt clever.

    Wenn es sich um Kitas der Kommune handelt, geht das nicht. Die Kommune darf keine höheren Gebühren verlangen, als Kosten entstehen. In wieweit die derzeitige 50/50-Regelung geändert werden kann weiß ich nicht. auf 30/70 öffentlich/Eltern, nach Ihrem Vorschlag.

    Wie meinen Sie das? In unserer Gemeinde werden 20% der Kosten auf die Eltern umgelegt, das sind 400 Euro pro Monat, die einkommensabhängig von den einzelnen Eltern eingezogen werden - also zwischen 200 und 600 Euro. Pro Monat, wohlgemerkt. Genau so wird die Nachfrage reguliert, da haben Sie schon recht. Die 11 Kita-Plätze für U3 in unserer Gemeinde mit 10.000 Einwohnern können kaum belegt werden. Dafür stehen Tagesmütter hoch im Kurs, die vom Landkreis mit 5,50 Eurp pro Stunde bezuschusst werden. Einkommensunabhängig. So kann die Gemeinde sparen und sich mit bedarfsgerechter Versorgung rühmen. Echt clever.

  6. Die Wirtschaft soll Kita-Plätze schaffen. Komisch, in der ehemaligen DDR war das Alltag. Genauso, wie das Schulsystem, welches wir jetzt aus den "nordischen Ländern" importieren wollen. Die saßen bei meiner Oma (ehemalige Lehrerin in der ehemaligen DDR) im Klassenzimmer und haben sich das Schulsystem der ehemaligen DDR abgeguckt...
    Darum gehts ja aber nicht. Wenn sich bei uns der Nachwuchs anmeldet, dann werden wir auch auf unser Recht pochen und notfalls den Einkommensverlust einklagen.
    Und das hat nichts damit zu tun, dass wir unser Kind nicht erziehen wollen oder können. Aber was das angeht hat ja eh jeder seine eigene Meinung. In Frankreich ist es wohl üblich, dass die Mutter nach 3 Monaten wieder arbeiten geht. Auch soetwas schafft ein anderes Frauenbild.
    Wer es sich leisten kann DARF natürlich gern zu Hause bleiben. Wer es sich nicht leisten kann, MUSS zu Hause bleiben.
    Ergo: Her mit den Kita-Plätzen!

    Benz

    9 Leserempfehlungen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service