Wahlkampfstrategie 2013: SPD und Grüne weisen Linken-Annäherung zurück
SPD und Grüne haben die Avancen der Linkspartei für ein Dreierbündnis nach der Bundestagswahl zurückgewiesen. Die Linke sei noch nicht bereit für ein Regierungsbündnis.
SPD und Grüne haben die vorsichtigen Avancen der Linkspartei für ein Dreierbündnis nach der kommenden Bundestagswahl zurückgewiesen.
Die Linkspartei sei noch nicht für eine Regierungsbeteiligung bereit, sagte die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke. Der Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD, Ernst Dieter Rossmann, sprach von einem vergifteten Angebot.
In einem zuvor bekannt gewordenen Thesenpapier hatten die neuen Vorsitzenden der Linkspartei, Katja Kipping und Bernd Riexinger, für eine zaghafte Abkehr des vom ehemaligen Parteichef Oskar Lafontaine geforderten strikten Oppositionskurses gegen die SPD plädiert. Darin ist die Rede von einem offensiven Kooperationsangebot. "Wir sind bei einer Linksregierung dabei", die Rüstungsexporte sofort stoppe und Militäreinsätze im Ausland ablehne, heißt es. Außerdem müsse sichergestellt werden, "dass kein Mensch unter 1.000 Euro im Monat fällt". Schließlich müsse "Reichtum couragiert besteuert werden". Der Ton solle freundlicher werden. "Grundsätzlich wird der linke Wahlkampf in einer zuhörenden, einbindenden, einladenden Tonalität angelegt sein", schreiben die Autoren.
Linke wollen Doppelstrategie fahren
Für dem Umgang mit der SPD plädieren beide Parteichefs für die Doppelstrategie, Kritik zu benennen, aber auch Gemeinsamkeiten positiv aufzugreifen. Dies wäre eine Abkehr von der eine Zusammenarbeit ausschließenden Rhetorik Lafontaines, der die SPD beim Linken-Parteitag im Juni noch als "angeketteten, kläffenden Hund" bezeichnet hatte.
Die von Kipping und Riexinger befürwortete Doppelstrategie gegenüber der SPD entlarve die Linkspartei als nicht glaubwürdig, sagte Rossmann dem Tagesspiegel laut einem Vorabbericht. In Umfragen erreicht Rot-Grün bislang nicht die erforderliche Stimmenzahl, um eine Regierung nach der Bundestagswahl bilden zu können. In Nordrhein-Westfalen hatte sich eine Minderheitsregierung von SPD und Grünen bis zu den vorgezogenen Wahlen Anfang des Jahres von der Linkspartei tolerieren lassen.





Das Oskar-Trauma wird noch dafuer sorgen, dass die SPD in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Was die SPD bietet, kann man doch alles auch bei Mutti haben...
...sagen die Wahrheit.
Um Herrn Pispers (sinngemäß) zu zitieren: 'Seit Jahren wählt der Bürger mit schönster Regelmäßigkeit rot-rot-grün an die Macht. Aber mit der Linken koalieren, nein, das geht ja mal gar nicht. Da müßte die SPD ja womöglich Teile ihres eigenen Wahlprogramms realisieren.'
Dem ist wenig hinzuzufügen. Mit Rot-Grün wird sich genauso wenig ändern wie mit schwarz-gelb, soviel ist mal sicher. Wenn Rot und Grün nicht wollen, bleibt dem Wahlbürger vielleicht nur eine Lösung übrig. Einfach mal links wählen. Aber Vorsicht: möglicherweise beobachtet sie dann der Verfassungsschutz auf ihrem Weg aus der Wahlkabine ;-)
Genau das ist das Problem. Die LINKE wird von unserem sogenannten Verfassungsschutz beobachtet. Das macht es dem aengstlichen Waehler unmoeglich, sie zu waehlen. Also weiter mit dem Einheitsbrei. Ganz im Sinne Konrad Adenauers: 'Keine Experimente'.
Trotzdem habe ich immer noch Hoffnung und werde mich von Staatsschnuefflern nicht davon abhalten lassen, mein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.
Genau das ist das Problem. Die LINKE wird von unserem sogenannten Verfassungsschutz beobachtet. Das macht es dem aengstlichen Waehler unmoeglich, sie zu waehlen. Also weiter mit dem Einheitsbrei. Ganz im Sinne Konrad Adenauers: 'Keine Experimente'.
Trotzdem habe ich immer noch Hoffnung und werde mich von Staatsschnuefflern nicht davon abhalten lassen, mein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.
"Der Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD, Ernst Dieter Rossmann, sprach von einem vergifteten Angebot."
Ja genau. Man müsste sich sonst zu linken Positionen bekennen. Außerhalb der Vorstellungskraft der spD. d. Rossmann ist mir zwar kein Begriff, aber nach diesen Äußerungen kann man ihn wohl in einem Brei mit der LINKEN Nahles verrühern.
"Die von Kipping und Riexinger befürwortete Doppelstrategie gegenüber der SPD entlarve die Linkspartei als nicht glaubwürdig, sagte Rossmann..."
Glaubwürdig bis ins Mark ist hingegen die sPD und da besonders die *Parlamentarischen Linken*, die unbeirrt nach der Pfeife der Seeheimer tanzen und das als staatstragend verkaufen.
Ein mehr als trauriger Haufen. Die versuchen nicht mals mehr den Hauch eines Anscheins zu erwecken, man könnte aus den Fehlern gelernt haben.
...einfach mal Links wählen. Warum auch nicht eine Partei wählen, die Seit ihrer Gründung sich darauf festlegt Opposition zu bilden. Also quasi sich fürstlich dafür bezahlen zu lassen zu Allen unreflektiert "DAGEGEN" zu rufen. So langsam sickert durch, daß auch die letzten dummen Wähler diese Strategie durschaut haben, also heuchelt man die bereitschaft zur Regierungsbeteiligung. ABER nur, wenn die nach derzeitigen Umfragen kleinste Fraktion dieser potentiellen Koalition dann die Regeln bestimmen kann. Sobald nicht ALLE Bedingungen erfüllt werden kann man sich entspannt zurück lehnen und behaupten SPD und Grüne haben abgelehnt, die Linke habe ihr möglichstes getan.
Also warum nicht einfach mal Links wählen? Daß man damit indirekt ein CDU geführtes Bündnis wählt, weil sich die Linken weiterhin auf der Oppositionsbank festklammern, wenn auch diesmal hinter einem fadenscheinigen Angebot versteckt, ist dabei völlig unerheblich.
Ulkige Ironie, dass ausgerechnet ein SPDler im vorliegenden Fall Unglaubwürdigkeit attestiert haben will.
Aber betrachten wir mal die Lage: Rot-grün kämpft alleine auf ziemlich verlorenem Posten.
Die SPD hält sich schon viel zu lange das Luxusproblem, der drei Kandidaten, die, je länger es dauert, alle nur verlieren.
Der eine kann nicht.
Der andere soll nicht.
Den dritten will niemand.
Und gleichzeitig hat sich die SPD selber aus Sorge um die Staatsräson zu Merkels Schoßhund degradiert und trägt ihre Politik mit, wird allerdings nicht von dem wenigen positivem profitieren, da dass ja alles Muttis Verdienst ist und die SPD lediglich mitzieht.
Die Grünen habens vermasselt ihr Hoch zu nutzen und zu erhalten. Stattdessen wurde ihnen nun sogar eines ihrer Kernthemen gestohle. Mit dem Atomausstieg konnte man punkten. Mit der Ausgestaltung der Wende nicht wirklich, zu technisch.
Obendrein liefern die sich gerade das selbe Trauerspiel wie die SPD nur noch peinlicher, indem man nicht den/die beste auswählen will, sondern sich noch mit Quoten-Gezanke der Lächerlichkeit preis gibt.
Offenes Postengehacke mag der Wähler nicht.
Und die CDU... die CDU derweil bemüht sich sämtliche Fehlleistungen auf die FDP abzuwälzen und verlässt sich ganz auf die Strahlkraft von Mutti Merkel, was leider wirkt.
Die FDP wird es vorraussichtlich knapp in den BT schaffen, da die Wirtschaft ihre Marionette braucht.
Sieht schlecht aus für einen Wechsel. Die Ablehnung macht es nicht wahrscheinlicher.
Entfernt. Verzichten Sie auf polemische und unterstellende Äußerungen. Die Redaktion/mak
Genau das ist das Problem. Die LINKE wird von unserem sogenannten Verfassungsschutz beobachtet. Das macht es dem aengstlichen Waehler unmoeglich, sie zu waehlen. Also weiter mit dem Einheitsbrei. Ganz im Sinne Konrad Adenauers: 'Keine Experimente'.
Trotzdem habe ich immer noch Hoffnung und werde mich von Staatsschnuefflern nicht davon abhalten lassen, mein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.
Die Linke ist entstanden auf Grund Schröders Basta Politik,
es wäre doch Willkommen wenn Sie wieder Mal Annäherung versuchen würden, allerdings in SPD sind noch zu viele Neoliberale.
Ich hoffe bloß das nicht die Große Koalition SPD/CDU sich bildet, das wäre doch Grotesk für SPD Wähler.
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen. Danke, die Redaktion/mk
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