Kanzlerkandidatur SPD: Vorteil Steinmeier
Frank-Walter Steinmeier ist die nächste SPD-Kanzlerkandidatur kaum mehr zu nehmen. Es sei denn, er verzichtet.
Wenn Frank-Walter Steinmeier unbedingt der nächste Kanzlerkandidat der SPD werden wollte, dann könnte er vermutlich auch. Immer mehr prominente Sozialdemokraten haben sich in letzter Zeit für den Berliner Fraktionschef ausgesprochen. Unter seinen Bundestagsabgeordneten hat er schon länger eine Unterstützer-Mehrheit.
Auch die ersten Ministerpräsidenten schlagen sich nun öffentlich auf Steinmeiers Seite. Am Wochenende war es der Kieler Torsten Albig, der seinem Ex-Chef Peer Steinbrück von einer Kandidatur abriet – und stattdessen für Steinmeier warb. In der Woche zuvor hat laut Spiegel schon die einflussreiche nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft angedeutet, dass sie ebenfalls Steinmeier präferiere.
Unter den Landeschefs und Abgeordneten gibt es zwar auch solche, die vor Steinmeier warnen. Sie haben seinen faden und überdies historisch erfolglosen Wahlkampf von 2009 nicht vergessen. Aber dennoch gilt angesichts der breiten Unterstützerfront: Würde Steinmeier jetzt vorpreschen und das Momentum nutzen, er wäre kaum mehr zu verhindern.
Gabriel steht für Konfrontation, Steinmeier für Kooperation
Nur, eine allzu große Initiative in eigener Sache ist von Steinmeier nicht zu erwarten. Seine schmähliche Niederlage von 2009 hat er noch nicht vergessen. Schon damals wollte er eigentlich nicht kandidieren und musste, als populärer Vizekanzler, mit viel Mühe überredet werden. Zwar hat Steinmeier unlängst in einem Interview angedeutet, dass er 2009 inzwischen halbwegs verdaut hat, was manche bereits als verkappte Kandidatur-Bereitschaft deuteten. Aber auf eine absehbare neuerliche Niederlage wird er sich diesmal nicht einlassen wollen.
Wagemutiger und auch mitteilungsfreudiger ist da schon Sigmar Gabriel. Der SPD-Vorsitzende hat die Sommerpause quasi im Alleingang mit Positionspapieren und Interviews gefüllt. Gabriel als Spitzenkandidat stünde für einen anderen Wahlkampf-Stil als Steinmeier. Er würde nicht so staatstragend auftreten, sondern viel mehr polarisieren. Er steht für Konfrontation, Steinmeier für Kooperation. Dieser strategische Konflikt, wie man am besten mit der ebenfalls konfrontationsvermeidenden CDU-Kanzlerin umgehen sollte, spaltet die SPD-Führung seit Langem, im Grunde seit sie selbst nicht mehr den Kanzler stellt.
An der SPD-Basis würden sich viele Genossen vermutlich über einen zünftigen Lager-Wahlkampf à la Gabriel freuen. Dennoch ist eine Kandidatur des Parteichefs eher unwahrscheinlich. Gabriel kennt schließlich seine persönlichen Umfragewerte. Er weiß, dass er der mit Abstand unpopulärste Kandidat wäre. Gabriel ist zwar ein Zocker, aber er ist kein Masochist. Seinen Posten als Parteichef wäre er nach einer Niederlage 2013 womöglich los. Den wird er nicht riskieren wollen.
Nichts zu verlieren hätte dagegen der dritte Kandidaten-Kandidat Peer Steinbrück. Er würde für den Wahlkampf reaktiviert werden, plant aber keine weitere Karriere an der Spitze von Partei oder Fraktion, falls es nicht klappen sollte mit der Regierungsbeteiligung. In der SPD gibt es wichtige Stimmen, die davor warnen, Steinbrück zu früh abzuschreiben.





Wer auch nur ein wenig Gedächtnis besitzt, verbindet mit dem Namen den Konstrukteur der realen Geldumverteilung und der gewollten Bürgerarmut.
Aber ich wette, das bis zur nächsten Wahl alles vergessen wurde. Allerdings ... dann könnte man auch Frau M. wiederwählen.
haben wohl die meisten nicht vergessen, dass all die bösen Sünden der Deregulierung, die die SPD jetzt zurücknehmen will, maßgeblich unter Steinmeiers Federführung umgesetzt wurden.
Das wäre ein seltsamer Wahlkampf: Lasst mich Kanzler werden, damit ich alle Fehler, die ich gemacht habe, wieder rückgängig machen kann.
Steinmeier wird für mich immer in Erinnerung bleiben als derjenige, den es absolut nicht interessierte, daß der Bremer Murat Kurnaz jahrelang unschuldig in Guantanamo eingesperrt war und der sogar Auslieferungsangebote ablehnte.
Als Bundeskanzler kommt dieser Mann nicht in Frage.
Deutschland steht vor einem Crash ungeahnten Ausmaßes,
die Entlassungswelle rollt ja erst an.
Die SPD schwärmt vom Ausverkauf Deutschlands durch Schuldenvergemeinschaftung.
Und in solch einer dramatisch-paranoiden Situation haben die Herrschaften nichts anderes zu tun, als sich und den Wählern Kanzler-Träume zu kreieren?
Ja, was denken denn die Herrschaften, was sich in einem Jahr in Deutschland abspielen wird?
Und hier noch mal zur Erinnerung.
Ob Herr Gabriel, ob Herr Steinmeier, ob Herr Steinbrück - alle drei haben in Eintracht mit Frau BK Merkel am 29.06.12 für den ESM mit
in Höhe und Dauer unbegrenzter Haftung und damit für den Ausverkauf Deutschlands gestimmt.
Die Namensliste:
Herr Steinbrück auf Seite 8 zusammen mit Herrn Steinmeier,
und auf Seite 6 Herr Gabriel
bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/20120629_17_9048.pdf
Aktuell laufen mehrere „Strafanzeigen zum ESM“
(Bis zur gerichtlichen Entscheidung gilt Unschuldsvermutung).
Alle vier genannte Ausverkäufer sind dabei!
Wer will denn so etwas noch am Schalthebel politischer Entscheidungen?
Es gibt aktuell wirklich wichtigere Themen, ja es gibt sogar ernst zunehmende unbelastete Parteien!
....wird noch ungefähr stehen, denke ich:
http://de.statista.com/st...
denn gegen Fr. Merkel wird ja von der noch größten Oppositionspartei kein Wahlkampf geführt. Also muss sie in deren Augen alles richtig machen. Die SPD wird hoffentlich eine deftige Quittung für das Schielen auf die Große Koalition bekommen.
haben wohl die meisten nicht vergessen, dass all die bösen Sünden der Deregulierung, die die SPD jetzt zurücknehmen will, maßgeblich unter Steinmeiers Federführung umgesetzt wurden.
Das wäre ein seltsamer Wahlkampf: Lasst mich Kanzler werden, damit ich alle Fehler, die ich gemacht habe, wieder rückgängig machen kann.
Steinmeier wird für mich immer in Erinnerung bleiben als derjenige, den es absolut nicht interessierte, daß der Bremer Murat Kurnaz jahrelang unschuldig in Guantanamo eingesperrt war und der sogar Auslieferungsangebote ablehnte.
Als Bundeskanzler kommt dieser Mann nicht in Frage.
Deutschland steht vor einem Crash ungeahnten Ausmaßes,
die Entlassungswelle rollt ja erst an.
Die SPD schwärmt vom Ausverkauf Deutschlands durch Schuldenvergemeinschaftung.
Und in solch einer dramatisch-paranoiden Situation haben die Herrschaften nichts anderes zu tun, als sich und den Wählern Kanzler-Träume zu kreieren?
Ja, was denken denn die Herrschaften, was sich in einem Jahr in Deutschland abspielen wird?
Und hier noch mal zur Erinnerung.
Ob Herr Gabriel, ob Herr Steinmeier, ob Herr Steinbrück - alle drei haben in Eintracht mit Frau BK Merkel am 29.06.12 für den ESM mit
in Höhe und Dauer unbegrenzter Haftung und damit für den Ausverkauf Deutschlands gestimmt.
Die Namensliste:
Herr Steinbrück auf Seite 8 zusammen mit Herrn Steinmeier,
und auf Seite 6 Herr Gabriel
bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/20120629_17_9048.pdf
Aktuell laufen mehrere „Strafanzeigen zum ESM“
(Bis zur gerichtlichen Entscheidung gilt Unschuldsvermutung).
Alle vier genannte Ausverkäufer sind dabei!
Wer will denn so etwas noch am Schalthebel politischer Entscheidungen?
Es gibt aktuell wirklich wichtigere Themen, ja es gibt sogar ernst zunehmende unbelastete Parteien!
....wird noch ungefähr stehen, denke ich:
http://de.statista.com/st...
denn gegen Fr. Merkel wird ja von der noch größten Oppositionspartei kein Wahlkampf geführt. Also muss sie in deren Augen alles richtig machen. Die SPD wird hoffentlich eine deftige Quittung für das Schielen auf die Große Koalition bekommen.
Steinmeier hat bei der letzten Bundestagswahl der SPD das schlechteste Ergebnis aller Zeiten beschert. Wieso soll das nächstes Jahr anders werden?
>> Steinmeier hat bei der letzten Bundestagswahl der SPD das schlechteste Ergebnis aller Zeiten beschert. Wieso soll das nächstes Jahr anders werden? <<
... toll, da gibts doch ganz viel Luft nach oben.
Möglicherweise hält die SPD das schon für einen grandiosen Erfolg, wenn es nächstes Mal zum zweitschlechtesten Ergebnis aller Zeiten reicht.
Ihr Verhalten in der Opposition legt diesen Schluss zumindest nahe - unzählige Elfmeter und keinen verwandelt.
"Steinmeier hat bei der letzten Bundestagswahl der SPD das schlechteste Ergebnis aller Zeiten beschert. Wieso soll das nächstes Jahr anders werden?"
die SPD WILL gar nicht, dass es nächstes Jahr anders wird.
MfG
biggerB
...weil die SPD mit schlafwandlerischer Sicherheit Steinmeier aufstellen wird. Mit Steinbrück hätten sie m.E. wenigstens eine Chance.
... soll es denn anders werden?
Doch wohl nicht!
>> Steinmeier hat bei der letzten Bundestagswahl der SPD das schlechteste Ergebnis aller Zeiten beschert. Wieso soll das nächstes Jahr anders werden? <<
... toll, da gibts doch ganz viel Luft nach oben.
Möglicherweise hält die SPD das schon für einen grandiosen Erfolg, wenn es nächstes Mal zum zweitschlechtesten Ergebnis aller Zeiten reicht.
Ihr Verhalten in der Opposition legt diesen Schluss zumindest nahe - unzählige Elfmeter und keinen verwandelt.
"Steinmeier hat bei der letzten Bundestagswahl der SPD das schlechteste Ergebnis aller Zeiten beschert. Wieso soll das nächstes Jahr anders werden?"
die SPD WILL gar nicht, dass es nächstes Jahr anders wird.
MfG
biggerB
...weil die SPD mit schlafwandlerischer Sicherheit Steinmeier aufstellen wird. Mit Steinbrück hätten sie m.E. wenigstens eine Chance.
... soll es denn anders werden?
Doch wohl nicht!
Als ob einer der drei SPD Kanzlerkandidaten Merkel wirklich gefährden könnte. Das sind alles Figuren und Politiker die bei der letzten Wahl abgestraft wurden. Die SPD hat nichts gelernt und wird somit die nächste Watschen kassieren.
Frau Merkel kann sich nur selbst ein Bein stellen, aber wer glaubt das sie so dumm ist?
Nicht EINER von den Dreien hat schon jemals eine reguläre Wahl gewonnen!!!
Gabriel z.B. war bereits der dritte (!) Regierungschef innerhalb einer Legislaturperiode nach Gerhard Schröder.
Außer dem stellvertretenden Vorsitz des SPD-Landesverbandes Niedersachsen seinem Ausscheiden aus dem Amt des Ministerpräsidenten wurde von 2003 bis 2005 das neugeschaffene "Amt des Beauftragten für Popkultur und Popdiskurs der SPD" (kurz Popbeauftragter), was ihm in Anlehnung an den Sänger Iggy Pop den Spitznamen "Siggi Pop" einbrachte.(wikipedia)
Und entsprechend "POPpig" muss man auch das ganze Ka.- Theater der SPD einstufen!
Das Buch von Gertrud Höhler "DIE PATIN Wie Merkel Deutschlands umbaut" - es erscheint am 24.August - wird Merkel im tiefsten gefährden, weil endlich dieses sozialistische und demokratiefeindliche System M von einer Konservativen offen dargelegt wird. Das wird die Union samt Merkel im Mark erschüttern!!
Die SPD braucht nur Satz für Satz Tag für Tag plakatieren, dann ist Merkel erledigt!!
Nicht EINER von den Dreien hat schon jemals eine reguläre Wahl gewonnen!!!
Gabriel z.B. war bereits der dritte (!) Regierungschef innerhalb einer Legislaturperiode nach Gerhard Schröder.
Außer dem stellvertretenden Vorsitz des SPD-Landesverbandes Niedersachsen seinem Ausscheiden aus dem Amt des Ministerpräsidenten wurde von 2003 bis 2005 das neugeschaffene "Amt des Beauftragten für Popkultur und Popdiskurs der SPD" (kurz Popbeauftragter), was ihm in Anlehnung an den Sänger Iggy Pop den Spitznamen "Siggi Pop" einbrachte.(wikipedia)
Und entsprechend "POPpig" muss man auch das ganze Ka.- Theater der SPD einstufen!
Das Buch von Gertrud Höhler "DIE PATIN Wie Merkel Deutschlands umbaut" - es erscheint am 24.August - wird Merkel im tiefsten gefährden, weil endlich dieses sozialistische und demokratiefeindliche System M von einer Konservativen offen dargelegt wird. Das wird die Union samt Merkel im Mark erschüttern!!
Die SPD braucht nur Satz für Satz Tag für Tag plakatieren, dann ist Merkel erledigt!!
haben wohl die meisten nicht vergessen, dass all die bösen Sünden der Deregulierung, die die SPD jetzt zurücknehmen will, maßgeblich unter Steinmeiers Federführung umgesetzt wurden.
Das wäre ein seltsamer Wahlkampf: Lasst mich Kanzler werden, damit ich alle Fehler, die ich gemacht habe, wieder rückgängig machen kann.
Wie stände Deutschland heute da, wenn es diese Reformen nicht gegeben hätte?
Könnte die SPD glaubhaft versichern, dass sie sich ihrer historischen Pflicht bewußt ist, die von ihr verursachten Fehler rückgängig zu machen - vor allem auch die symbolischen, wie also zum Beispiel ihre so geliebte "Arbeiterklasse" zu "Geringsqualifizierten" zu erklären, denen man "Chancengleichheit" bieten möchte, nicht etwa gerechte Löhne - dann wäre das für mich ein Grund, sie zu unterstützen. Wenn sie einfach nur sagen würde: Alles zurück auf Null, das wäre in der Tat Blödsinn. Alles rückgängig machen, während der Planet sich unablässig weiterdreht: Blödsinn. Aber: Wir sehen es ein, und wir bringen das Schiff wieder auf den richtigen Kurs - damit könnte ich was anfangen.
Substanz erwarte ich schon lange nicht mehr, aber dann muß ja wenigstens die Poesie stimmen;)
Wie stände Deutschland heute da, wenn es diese Reformen nicht gegeben hätte?
Könnte die SPD glaubhaft versichern, dass sie sich ihrer historischen Pflicht bewußt ist, die von ihr verursachten Fehler rückgängig zu machen - vor allem auch die symbolischen, wie also zum Beispiel ihre so geliebte "Arbeiterklasse" zu "Geringsqualifizierten" zu erklären, denen man "Chancengleichheit" bieten möchte, nicht etwa gerechte Löhne - dann wäre das für mich ein Grund, sie zu unterstützen. Wenn sie einfach nur sagen würde: Alles zurück auf Null, das wäre in der Tat Blödsinn. Alles rückgängig machen, während der Planet sich unablässig weiterdreht: Blödsinn. Aber: Wir sehen es ein, und wir bringen das Schiff wieder auf den richtigen Kurs - damit könnte ich was anfangen.
Substanz erwarte ich schon lange nicht mehr, aber dann muß ja wenigstens die Poesie stimmen;)
Wie stände Deutschland heute da, wenn es diese Reformen nicht gegeben hätte?
Meiner Meinung nach müsste sie lauten: "Wie stünde Deutschland heute da, wenn man diese Reformen hätte besser machen können?"
Das Reformen notwendig waren, haben ja alle damals erkannt. Es ging ja eigentlich eher um das "Wie"..., wobei dann immer noch die Frage wäre, ob es jemand Anderes hätte besser machen können?
Aber ganz ehrlich, im Nachhinein wäre wahrscheinlich alles besser gewesen als die "Agenda 2010" oder eine "Politik der ruhigen Hand" mit Ergänzungen um "Hartz IV", "Riester-Rente" & Co.
Von dem "Instrument" namens "Zeitarbeit", welches man damals als Allheilmittel beschwor, möchte ich erst gar nicht anfangen. Man ist ja heute noch mit den Auswirkungen beschäftigt. Und alle auserkorenen Kanzlerkandidaten stehen in mehr oder weniger direkter Verbindung mit jedem dieser negativen Schlagworte.
Da kann man eigentlich nur sagen: "Hut ab, SPD!". Die Ergebnisse der letzten BT-Wahlen so zu ignorieren, passt da schon fast wieder ins Konzept.
Das nenne ich "Neuanfang"!
"...wenn es diese Reformen nicht gegeben hätte?"
Besser!
Der neoliberale Reformterror hat nichts bewirkt ausser einer tiefen sozialen Spaltung durchs Land. Die Agenda 2010 hat versagt.
http://www.n-tv.de/politi...
Meiner Meinung nach müsste sie lauten: "Wie stünde Deutschland heute da, wenn man diese Reformen hätte besser machen können?"
Das Reformen notwendig waren, haben ja alle damals erkannt. Es ging ja eigentlich eher um das "Wie"..., wobei dann immer noch die Frage wäre, ob es jemand Anderes hätte besser machen können?
Aber ganz ehrlich, im Nachhinein wäre wahrscheinlich alles besser gewesen als die "Agenda 2010" oder eine "Politik der ruhigen Hand" mit Ergänzungen um "Hartz IV", "Riester-Rente" & Co.
Von dem "Instrument" namens "Zeitarbeit", welches man damals als Allheilmittel beschwor, möchte ich erst gar nicht anfangen. Man ist ja heute noch mit den Auswirkungen beschäftigt. Und alle auserkorenen Kanzlerkandidaten stehen in mehr oder weniger direkter Verbindung mit jedem dieser negativen Schlagworte.
Da kann man eigentlich nur sagen: "Hut ab, SPD!". Die Ergebnisse der letzten BT-Wahlen so zu ignorieren, passt da schon fast wieder ins Konzept.
Das nenne ich "Neuanfang"!
"...wenn es diese Reformen nicht gegeben hätte?"
Besser!
Der neoliberale Reformterror hat nichts bewirkt ausser einer tiefen sozialen Spaltung durchs Land. Die Agenda 2010 hat versagt.
http://www.n-tv.de/politi...
Die Amis stehen vor einer Richtungsentscheidung für die nächsten 20 Jahre - die deutschen einmal mehr vor der Wahl zwischen Pest oder Cholera.
"Gabriel steht für Konfrontation, Steinmeier für Kooperation"
Mal ganz unabhängig davon wie (un)glaubwürdig das Wahlkampfgerassel eines Gabriel ist: wohin die "Kooperation" das Land gebracht hat, sieht man heute doch ganz gut:
vor lauter Senkung der Realeinkommen, Lohnkosten, Lohnnebenkosten, Auflösung des paritätischen Solidarpakts bei Krankenkassenbeiträgen, Senkungen der Steuern für Spitzeneinkommen, Senkung der Steuern auf Kapitaleinkommen, Abschaffung der Vermögenssteuer, massive Ausweitung eines staatlich subventionierten Niedriglöhn-Sektors und beispielloser Boom von Zeitarbeit, wo Leute befristet eingestellt werden, um für eben diesen Zeitraum befristet weitervermittelt zu werden (!!), und natürlich nicht zuletzt der unglaublichen Sozialisierung von Spekulationsverlusten und der sponsored-by-Steuerzahler-Insolvenzverschleppung einer ganzen, durchweg kriminellen Industrie
- also vor lauter "Flexibilisierung" des Arbeitsmarkts und dem bedingungslosen Kniefall vor Konzernen und Wohlhabenden soll jetzt ausgerechnet ein SPD-Seeheimer den Kooperations-AGENDA-Kuschelkurs von Onkel Gerd weiterfahren, und dadurch wird die Wirtschaft sich schon für all die Geschenke bedanken und statt Profitsteigerung für wenige sich urplötzlich doch wieder der sozialen Verantwortung stellen und sich zur Abwechslung mal dem Gemeinwohl widmen?
*tilt*
Ausgerechnet die Gerd-SPD hat die Reformen durch gepaukt, welche die CDU kaum gewagt hätte.
Die Seheimer-SPD bietet kaum Alternativen zur neoliberalen Politik.
Im Gegenteil, sie, die das soziale Gewissen der Nation bewahren sollte, hat die neoliberalen Gemeinheiten selbst inszeniert und ihnen die moralische Legitimation bescheinigt.
Statt soziale Politik anzustreben, bekämpft man Die Linke, der man dieses Feld überlassen hat und stellt mit ihr auch linke Politik in die Schmuddelecke.
Und wie geht es weiter?
Steinbrück, die Ikone der Zeit?
Ein geschickter Agitator, Vielleicht auch ein agiler Minister mit Fettnäpfchen, aber kein Mann, der als Kanzler eine Nation führen kann. Und das Ende der traditionellen SPD.
Herr Steinmeier,? Ein seriöser Politiker und prima Außenminister, Vielleicht wieder unter Mutti?
Aber leider keine Alternative zur CDU!
Herr Gabriel? Wenigstens hat man dann eine Wahlalternative!.
Ausgerechnet die Gerd-SPD hat die Reformen durch gepaukt, welche die CDU kaum gewagt hätte.
Die Seheimer-SPD bietet kaum Alternativen zur neoliberalen Politik.
Im Gegenteil, sie, die das soziale Gewissen der Nation bewahren sollte, hat die neoliberalen Gemeinheiten selbst inszeniert und ihnen die moralische Legitimation bescheinigt.
Statt soziale Politik anzustreben, bekämpft man Die Linke, der man dieses Feld überlassen hat und stellt mit ihr auch linke Politik in die Schmuddelecke.
Und wie geht es weiter?
Steinbrück, die Ikone der Zeit?
Ein geschickter Agitator, Vielleicht auch ein agiler Minister mit Fettnäpfchen, aber kein Mann, der als Kanzler eine Nation führen kann. Und das Ende der traditionellen SPD.
Herr Steinmeier,? Ein seriöser Politiker und prima Außenminister, Vielleicht wieder unter Mutti?
Aber leider keine Alternative zur CDU!
Herr Gabriel? Wenigstens hat man dann eine Wahlalternative!.
ABER
Spiel, Satz und Sieg für Merkel.
Und das Spiel bezahlen werden die EHRLICHEN Steuerzahler.
MfG
biggerB
"Gabriel steht für Konfrontation, Steinmeier für Kooperation"
Steinmeier steht für Kapitulation!
MfG
biggerB
"Steinmeier für Kooperation.
Steinmeier steht für Kapitulation!"
Wenn Sie Steinbrücks "Kooperationbereitschaft" mit den Verursachern der Krise lt. neoliberalen Werten nach angelsächsischem Vorbild", meinen sollten, haben Sie Recht:
Insbesondere Peer Steinbrücks bestimmenden SPD-Einfluss ist es zu verdanken,dass 2005 in der Großen Koalition weitere Deregulierungen zu Gunsten der Finanzwirtschaft vereinbart wurden. Die Finanzkrise und deren Auswirkungen unterschätzte er viel zu lange und stemmte sich gegen die Konjunkturprogramme der Bundesregierung, die der Abmilderung der Finanzkrise gedient hätten.
Die HRE wurde in Steinbrücks Amtszeit verstaatlicht. Er ist dafür politisch verantwortlich, wie schlecht das gemanagt wurde. Unter seiner Führung wurden die dafür zuständigen Leute in ihre hoch dotierten Positionen gehievt.
Seiner politischen Verantwortung als Ministerpräsident in NRW ist es zu verdanken,dass die WEST-LB an die Wand gefahren wurde, weil er nicht imstande war, seine Funktion als verantwortlicher Vorstand wahrzunehmen.
In einer Beckmann-Sendung ließ der ehem. Finanzminister und hochgeschriebene Finanzexperte erkennen, über keinerlei Fachwissen hinsichtlich "Hedgefonds" zu verfügen, während er sich jedoch zeitgleich markig auf internationaler Bühne für eine Regulierung derselben stark machte.
Und dieselben Polit-Scheiterer - ohne ökonomischen Sachverstand, die bestenfalls nur auf Sicht fahren - sollen wiederum die Führungsmacht übernehmen?
"Steinmeier für Kooperation.
Steinmeier steht für Kapitulation!"
Wenn Sie Steinbrücks "Kooperationbereitschaft" mit den Verursachern der Krise lt. neoliberalen Werten nach angelsächsischem Vorbild", meinen sollten, haben Sie Recht:
Insbesondere Peer Steinbrücks bestimmenden SPD-Einfluss ist es zu verdanken,dass 2005 in der Großen Koalition weitere Deregulierungen zu Gunsten der Finanzwirtschaft vereinbart wurden. Die Finanzkrise und deren Auswirkungen unterschätzte er viel zu lange und stemmte sich gegen die Konjunkturprogramme der Bundesregierung, die der Abmilderung der Finanzkrise gedient hätten.
Die HRE wurde in Steinbrücks Amtszeit verstaatlicht. Er ist dafür politisch verantwortlich, wie schlecht das gemanagt wurde. Unter seiner Führung wurden die dafür zuständigen Leute in ihre hoch dotierten Positionen gehievt.
Seiner politischen Verantwortung als Ministerpräsident in NRW ist es zu verdanken,dass die WEST-LB an die Wand gefahren wurde, weil er nicht imstande war, seine Funktion als verantwortlicher Vorstand wahrzunehmen.
In einer Beckmann-Sendung ließ der ehem. Finanzminister und hochgeschriebene Finanzexperte erkennen, über keinerlei Fachwissen hinsichtlich "Hedgefonds" zu verfügen, während er sich jedoch zeitgleich markig auf internationaler Bühne für eine Regulierung derselben stark machte.
Und dieselben Polit-Scheiterer - ohne ökonomischen Sachverstand, die bestenfalls nur auf Sicht fahren - sollen wiederum die Führungsmacht übernehmen?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren