Repräsentative UmfragePiraten-Wähler sind arm, aber glücklich

Leipziger Forscher haben erstmals das Milieu der Piraten untersucht. Ihre Ergebnisse zeichnen das Bild einer jungen, gut ausgebildeten, aber prekär lebenden Gruppe.

Das ist er also, der typische Piratenwähler: 34 Jahre alt, wenig Geld und einen unsicheren Job, aber dafür sehr gesund und mit Abitur. 2.357 Personen befragten Leipziger Forscher für ihre Studie "Die Parteien und das Wählerherz", und weil sie erstmals auch die Anhänger der Piratenpartei erfasst haben, liefern ihre Ergebnisse erstmals eine umfassende, detaillierte Antwort auf die Frage: Was sind das für Menschen, die dieser so jungen Partei zu ihrem unvergleichlich schnellen Aufstieg verhelfen?

Es sind vor allem sehr junge Menschen. Piraten-Wähler sind im Schnitt über sieben Jahre jünger als die typischen Grünen-Wähler, die bisherigen Youngster unter den Parteianhängern. Sie sind außerdem gebildet wie sonst nur die Grünen, jeder dritte Befragte mit Abitur würde die Piraten wählen. Im Gegensatz zu den Grünen aber gehören die Piraten nicht zu den Gutverdienern, ganz im Gegenteil. 10,8 Prozent müssen mit einem Haushaltseinkommen von 1.000 Euro oder weniger auskommen, nur Nichtwähler, Unentschlossene und Wähler rechter Parteien sind ärmer, auch die Anhänger der Linkspartei verdienen besser.

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Kein Wunder, dass sich die Piraten-Wähler gleichzeitig Sorgen um ihre Jobs machen. Dort liegen sie gar vor allen anderen Gruppen. Die Forscher stellen fest: "Die Piratenpartei ist offensichtlich für Personen mit Sorge um den Arbeitsplatz der optimale Interessenvertreter." Spannenderweise scheint ihr prekärer Status sie aber noch lange nicht unglücklich oder krank zu machen. Denn die Piraten sind sowohl die Gesündesten als auch die am wenigsten Depressiven im Spektrum aller Partei-Anhänger sowie der Nichtwähler und Unentschlossenen.

Die Studie räumt auch mit dem Klischee auf, die Piraten-Politik sei vor allem ein Männer-Ding: 44,9 Prozent der Wähler sind weiblich, mehr als bei der Linken und der FDP. Und in keiner anderen Wählergruppe haben so viele Kontakt zu Ausländern wie bei den Piraten: Bei 93,5 Prozent liegt dieser Wert.

Außerdem mögen bei Weitem nicht nur Großstädter die Partei, auf dem Land sind sie, im Gegenteil zum Beispiel zur SPD, fast genauso beliebt. Auch scheint es kein West-Ost-Gefälle zu geben, die Partei schneidet in den östlichen Bundesländern ähnlich gut ab wie im Westen.

Kaum überraschend hingegen sind die Leipziger Erkenntnisse zur Mediennutzung: Sie lesen seltener Zeitung, hören Radio oder sehen fern als alle anderen, dafür liegen sie beim Internet- und Handygebrauch mit weitem Abstand an der Spitze.

 
Leserkommentare
  1. Komisch.
    In einem anderen Artikel wird behauptet, dass nur mit Abitur und Studium der soziale Aufstieg gelingt. Alle anderen sind angeblich bildungsfern.

    Hier wird aber davon geschrieben, dass ein Großteil der Piraten-Wähler zwar Abitur etc. hat, aber zu den Niedriglohngruppen gehört.

    Frage: Sind die Piraten jetzt in der sogenannten Oberschicht, weil sie ja "Bildung" ihr eigen nennen? Oder sind sie Unterschicht, weil sie nichts verdienen und kaum Steuern zahlen?

    Wird der Status nur über ein Studium definiert? Oder ist tatsächlicher Aufstieg im Sinne von beruflichem Erfolg gemeint, so wie in allen anderen Ländern?

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    • MrWho
    • 11.09.2012 um 16:41 Uhr

    Die Piratenwähler sind vermutlich zu einem Großteil Studenten. Die haben Abitur und leben meist trotzdem prekär. Hätte man vielleicht mit den (im Schnitt 5 Jahre älteren) Grünen-Wählern vor 5 Jahren vergleichen sollen?

    Wenn sie erwachsen werden, lernen sie dann auch, wie die Welt funktioniert. Wie die Grünen schon.

    die Analphabetenquote steigt. Heute gab es eine OECD-Studie das sich die BRD ein Beispiel an den anderen OECD-Studien im Bildungsbereich orientieren soll.....

    wenn sie zuviel Zeit mit Computerspielen, Facebook und sinnlosen Blogs verdaddeln.
    Das macht vielleicht Spaß, insofern mag das Bild des glücklichen Piraten stimmen. Reich wird man aber eher, wenn man seine Energie ganz fantasielos auf einen Job konzentriert, ob als BWLer, Arzt oder Jurist.

    • MrWho
    • 11.09.2012 um 16:41 Uhr

    Die Piratenwähler sind vermutlich zu einem Großteil Studenten. Die haben Abitur und leben meist trotzdem prekär. Hätte man vielleicht mit den (im Schnitt 5 Jahre älteren) Grünen-Wählern vor 5 Jahren vergleichen sollen?

    Wenn sie erwachsen werden, lernen sie dann auch, wie die Welt funktioniert. Wie die Grünen schon.

    die Analphabetenquote steigt. Heute gab es eine OECD-Studie das sich die BRD ein Beispiel an den anderen OECD-Studien im Bildungsbereich orientieren soll.....

    wenn sie zuviel Zeit mit Computerspielen, Facebook und sinnlosen Blogs verdaddeln.
    Das macht vielleicht Spaß, insofern mag das Bild des glücklichen Piraten stimmen. Reich wird man aber eher, wenn man seine Energie ganz fantasielos auf einen Job konzentriert, ob als BWLer, Arzt oder Jurist.

  2. Die "Opfer" einer Regierung mit Freibeuter-Beteiligung wären im Gegensatz dazu zwar auch arm, aber unglücklich.

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    Bitte die Argumente nachtragen... Danke

    Bitte die Argumente nachtragen... Danke

  3. einer jungen, gut ausgebildeten, aber prekär lebenden Gruppe."

    das ist keine gruppe, sondern alltag für einen grossteil der generation 20+. bessere (aus)bildung korreliert nicht mehr mit der vergütung. scheinselbständigkeit, "projekt"arbeit, praktika, "massnahmen" der ba, weiterstudieren. um nicht nutzlos rumzuhängen sind deren realität. im freundeskreis meines sohnes (22, berlin, "sichere" tätigkeit als erzieher für 12,12€ brutto) hat EINER einen unbefristeten, anständig bezahlten arbeitsplatz - und der ist bei der kripo.

    ansonsten stimmt der artikel - die meisten wählen piraten.

    12 Leserempfehlungen
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    Unter meinen Freunden und dem weiteren Bekanntenkreis (ende 20) haben unter ca. 20 Leuten (bis auf 1 Ausnahme haben alle studiert) , haben bombastische 3 Leute eine Stelle die vernünftig bezahlt wird.(Ein Jurist, ein Zahnarzt und ein Gymnasiallehrer)

    Tja so ist das, wenn eine Generation die Politik einfach mal so laufen lässt. Weil alles gut ist und man sich nicht engagieren muss. Weil die tagesschau sagt es ist alles gut.

    Mein Großvater hat Jahrzehnte an Arbeitskämpfen hinter sich um meinen Eltern einen soliden Arbeitsplatz, einen fairen Lohn und Arbeitnehmerrechte zu erkämpfen. Mein Vater hat weitergemacht und für die Rechte der arbeitenden Bevölkerung gekämpft. Sich engagiert, organisiert und demonstriert.

    Wer meint Demokratie und Gerechtigkeit seien ohne diese Kämpfe zu haben der irrt einfach.

    Diese Generation ist in erster Linie so prekär, weil ihre Eltern in den fetten Jahren vergessen haben sich weiter zu engagieren. Ihre Eltern haben die Linke in Deutschland sterben lassen und mit ihr die Macht des kleinen Mannes. Hört sich schwer ideologisch und kitusch an, ist aber so.

    Unter meinen Freunden und dem weiteren Bekanntenkreis (ende 20) haben unter ca. 20 Leuten (bis auf 1 Ausnahme haben alle studiert) , haben bombastische 3 Leute eine Stelle die vernünftig bezahlt wird.(Ein Jurist, ein Zahnarzt und ein Gymnasiallehrer)

    Tja so ist das, wenn eine Generation die Politik einfach mal so laufen lässt. Weil alles gut ist und man sich nicht engagieren muss. Weil die tagesschau sagt es ist alles gut.

    Mein Großvater hat Jahrzehnte an Arbeitskämpfen hinter sich um meinen Eltern einen soliden Arbeitsplatz, einen fairen Lohn und Arbeitnehmerrechte zu erkämpfen. Mein Vater hat weitergemacht und für die Rechte der arbeitenden Bevölkerung gekämpft. Sich engagiert, organisiert und demonstriert.

    Wer meint Demokratie und Gerechtigkeit seien ohne diese Kämpfe zu haben der irrt einfach.

    Diese Generation ist in erster Linie so prekär, weil ihre Eltern in den fetten Jahren vergessen haben sich weiter zu engagieren. Ihre Eltern haben die Linke in Deutschland sterben lassen und mit ihr die Macht des kleinen Mannes. Hört sich schwer ideologisch und kitusch an, ist aber so.

    • MrWho
    • 11.09.2012 um 16:41 Uhr

    Die Piratenwähler sind vermutlich zu einem Großteil Studenten. Die haben Abitur und leben meist trotzdem prekär. Hätte man vielleicht mit den (im Schnitt 5 Jahre älteren) Grünen-Wählern vor 5 Jahren vergleichen sollen?

    Wenn sie erwachsen werden, lernen sie dann auch, wie die Welt funktioniert. Wie die Grünen schon.

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    Antwort auf "Komisch"
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    Soweit ich das sehe, ist Studium mittlerweile keine Garantie für ein gutes Einkommen mehr. Der Knackpunkt ist, dass gerade die Generation Ende 20, Anfang 30 momentan am meisten unter der Krise leidet und in letzter Zeit sowieso der Trend vorherrscht, dass Arbeit nicht mehr bezahlt wird. (Stichwort: Praktikum etc.) Wenn wir die Leute mit den Grünen-wählern vergleichen würden, würde das Ergebnis keine Aussagekraft haben, weil all diese äußeren Faktoren mit hineinspielen würden.

    • Pyr
    • 11.09.2012 um 16:55 Uhr

    Weil man erst lernt, "wie die Welt funktioniert" (also wie man sich selbst egoistisch bereichern kann), sobald man selbst zum besserverdienenden Establishment gehört, ne?

    Ich denke diese Umfrage zeigt nur einmal mehr, warum man die Piraten wählen sollte. Wer kann denn bessere *langfristige* Entscheidungen für die Welt von morgen treffen als diejenigen, die in dieser Welt auch leben werden? Sicherlich nicht die Senioren in der CDU.

    • R_B
    • 11.09.2012 um 21:12 Uhr

    Nichts gegen Langzeitstudenten, aber wieviele Menschen kennen Sie in Ihrem Umfeld, die mit 34 Jahren noch studieren? Zudem ist im Artikel nur vom Abitur die Rede, das nicht zwangsläufig zur Aufnahme eines Studiums führt.

    Soweit ich das sehe, ist Studium mittlerweile keine Garantie für ein gutes Einkommen mehr. Der Knackpunkt ist, dass gerade die Generation Ende 20, Anfang 30 momentan am meisten unter der Krise leidet und in letzter Zeit sowieso der Trend vorherrscht, dass Arbeit nicht mehr bezahlt wird. (Stichwort: Praktikum etc.) Wenn wir die Leute mit den Grünen-wählern vergleichen würden, würde das Ergebnis keine Aussagekraft haben, weil all diese äußeren Faktoren mit hineinspielen würden.

    • Pyr
    • 11.09.2012 um 16:55 Uhr

    Weil man erst lernt, "wie die Welt funktioniert" (also wie man sich selbst egoistisch bereichern kann), sobald man selbst zum besserverdienenden Establishment gehört, ne?

    Ich denke diese Umfrage zeigt nur einmal mehr, warum man die Piraten wählen sollte. Wer kann denn bessere *langfristige* Entscheidungen für die Welt von morgen treffen als diejenigen, die in dieser Welt auch leben werden? Sicherlich nicht die Senioren in der CDU.

    • R_B
    • 11.09.2012 um 21:12 Uhr

    Nichts gegen Langzeitstudenten, aber wieviele Menschen kennen Sie in Ihrem Umfeld, die mit 34 Jahren noch studieren? Zudem ist im Artikel nur vom Abitur die Rede, das nicht zwangsläufig zur Aufnahme eines Studiums führt.

  4. Soweit ich das sehe, ist Studium mittlerweile keine Garantie für ein gutes Einkommen mehr. Der Knackpunkt ist, dass gerade die Generation Ende 20, Anfang 30 momentan am meisten unter der Krise leidet und in letzter Zeit sowieso der Trend vorherrscht, dass Arbeit nicht mehr bezahlt wird. (Stichwort: Praktikum etc.) Wenn wir die Leute mit den Grünen-wählern vergleichen würden, würde das Ergebnis keine Aussagekraft haben, weil all diese äußeren Faktoren mit hineinspielen würden.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Studenten"
    • Pyr
    • 11.09.2012 um 16:55 Uhr

    Weil man erst lernt, "wie die Welt funktioniert" (also wie man sich selbst egoistisch bereichern kann), sobald man selbst zum besserverdienenden Establishment gehört, ne?

    Ich denke diese Umfrage zeigt nur einmal mehr, warum man die Piraten wählen sollte. Wer kann denn bessere *langfristige* Entscheidungen für die Welt von morgen treffen als diejenigen, die in dieser Welt auch leben werden? Sicherlich nicht die Senioren in der CDU.

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    Antwort auf "Studenten"
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    "Wer kann denn bessere *langfristige* Entscheidungen für die Welt von morgen treffen als diejenigen, die in dieser Welt auch leben werden? Sicherlich nicht die Senioren in der CDU."

    Hör ich da eine gewisse Verachtung gegenüber Andersdenkenden und Anderslebenden heraus?

    Ihre Aussage ist nicht wesentlich intelligenter als ein "die Buben sollen erst mal trocken hinter den Ohren werden, bevor sie anfangen, über die Zukunft zu schwadronieren" von einem CDU-Senior.

    • MrWho
    • 11.09.2012 um 17:43 Uhr

    "Weil man erst lernt, "wie die Welt funktioniert" (also wie man sich selbst egoistisch bereichern kann), sobald man selbst zum besserverdienenden Establishment gehört, ne?"

    Nein, sobald man verstanden hat, dass Demokratie der Ausgleich von Einzelinteressen ist, wählt man eher keine Piraten. Bereichern? Ach und Piratenwähler wollen nichts? Dann kann das mit der Karriere im bösen "Establishment" nicht klappen. Und mit der Partei auch nicht.

    Wenn man dann noch versteht, dass Menschen u.a. für den Anreiz Bezahlung zur Arbeit gehen, dass Geldausschüttung ohne dahinterstehende Leistungen nichts wert ist, dass Lohn und Gehalt nur das Mittel ist, um meine Leistung für andere eintauschbar zu machen gegen Leistung anderer für mich, dann kommt man vielleicht auch in der Wirklichkeit an. Ob Hartz4 oder böser Investor, der "Geld arbeiten lässt", im Endeffekt stehen beide auf derselben Seite: Leistungen anderer konsumieren, ohne im Gegenzug etwas für andere tun zu wollen. Wenn BGE-Geld im Umlauf ist, arbeite ich nur noch für andere Währungen.

    "Wer kann denn bessere *langfristige* Entscheidungen für die Welt von morgen treffen als diejenigen, die in dieser Welt auch leben werden? Sicherlich nicht die Senioren in der CDU."

    Hör ich da eine gewisse Verachtung gegenüber Andersdenkenden und Anderslebenden heraus?

    Ihre Aussage ist nicht wesentlich intelligenter als ein "die Buben sollen erst mal trocken hinter den Ohren werden, bevor sie anfangen, über die Zukunft zu schwadronieren" von einem CDU-Senior.

    • MrWho
    • 11.09.2012 um 17:43 Uhr

    "Weil man erst lernt, "wie die Welt funktioniert" (also wie man sich selbst egoistisch bereichern kann), sobald man selbst zum besserverdienenden Establishment gehört, ne?"

    Nein, sobald man verstanden hat, dass Demokratie der Ausgleich von Einzelinteressen ist, wählt man eher keine Piraten. Bereichern? Ach und Piratenwähler wollen nichts? Dann kann das mit der Karriere im bösen "Establishment" nicht klappen. Und mit der Partei auch nicht.

    Wenn man dann noch versteht, dass Menschen u.a. für den Anreiz Bezahlung zur Arbeit gehen, dass Geldausschüttung ohne dahinterstehende Leistungen nichts wert ist, dass Lohn und Gehalt nur das Mittel ist, um meine Leistung für andere eintauschbar zu machen gegen Leistung anderer für mich, dann kommt man vielleicht auch in der Wirklichkeit an. Ob Hartz4 oder böser Investor, der "Geld arbeiten lässt", im Endeffekt stehen beide auf derselben Seite: Leistungen anderer konsumieren, ohne im Gegenzug etwas für andere tun zu wollen. Wenn BGE-Geld im Umlauf ist, arbeite ich nur noch für andere Währungen.

  5. Unter meinen Freunden und dem weiteren Bekanntenkreis (ende 20) haben unter ca. 20 Leuten (bis auf 1 Ausnahme haben alle studiert) , haben bombastische 3 Leute eine Stelle die vernünftig bezahlt wird.(Ein Jurist, ein Zahnarzt und ein Gymnasiallehrer)

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    Antwort auf ""zeichnen das Bild "
  6. Die "verlorene Generation", die "Generation Praktikum", die "Generation 1000 €" hat endlich eine Partei. Na herzlichen Glückwunsch. Wählt blos keine Parteien die was ändern an eurem Elend. Denn ihr seit Grund für das deutsche Wirtschaftswunder. Für unsere überragende Wettbewerbsfähigkeit.

    Danke, dass ihr das unterbezahlte "Human-Resource"-Heer bildet, das der deutschen Großindustrie und den Aktioneignern Jahr für Jahr neue Gewinnrekorde ermöglicht.

    Danke, dass ihr das politische Denken eurer nervigen 68-Eltern abgelegt habt und mit eurem iPhone in eurer 1-Zimmer Wohnung und subventioniertem Nahverkehr glücklich seit. Mit den Piraten gibts vielleicht in ein paar Jahren kostenlose Tickets für die immer verspätete S-Bahn.

    Ihr habt die Piraten verdient und die Piraten euch.

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    Ja.. deswegen wähl ich auch nicht Piraten.. am Ende sind die Leute auch furchtbar reaktionär und unkreativ... schade um das Potential.

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/ls

    rafft wenigstens, das die S Bahn eine Wartungswerkstatt braucht, Wowereit nicht

    Ja.. deswegen wähl ich auch nicht Piraten.. am Ende sind die Leute auch furchtbar reaktionär und unkreativ... schade um das Potential.

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/ls

    rafft wenigstens, das die S Bahn eine Wartungswerkstatt braucht, Wowereit nicht

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