UmfrageFDP rutscht erneut unter Fünf-Prozent-Hürde

Die FDP verliert wieder an Zustimmung: Einer Umfrage zufolge würden die Liberalen derzeit nicht einmal fünf Prozent erreichen. Die Union bleibt klar stärkste Kraft. von dpa und dapd

Die FDP muss weiter um den Wiedereinzug in den Bundestag im Jahr 2013 bangen. Im wöchentlichen Wahltrend von Stern und RTL fielen die Liberalen um einen Prozentpunkt auf vier Prozent. In den vergangenen zwei Wochen hatten sie noch bei fünf Prozent gelegen.

Stärkste Kraft bleibt demnach weiter die Union: CDU/CSU hielten sich bei 39 Prozent – dem besten Wert seit Juli 2008. Die Grünen verbesserten ihr Ergebnis um einen Punkt auf 13 Prozent. Bei den übrigen Parteien gab es keine Veränderung: Für die SPD würden der Erhebung zufolge 26 Prozent der Wähler stimmen, 7 Prozent jeweils für die Linke und die Piraten.

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Bei einem solchen Wahlergebnis würde es weder für die Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition noch für eine rot-grüne Regierung reichen. Denkbar wären eine große Koalition (zusammen 65 Prozent) oder ein Bündnis von Union und Grünen (zusammen 52 Prozent).

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte laut Stern vom 27. bis 31. August 2.505 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt.

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Leserkommentare
  1. gute meldung, früh am morgen.

    • lxththf
    • 05. September 2012 10:31 Uhr

    finden sich immer genug bei dieser Klientelpartei und was von solchen Prognosen zu halten ist, sollte auch jedem klar sein seit NRW.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    dort einen Ex-Generalsekretär namens Lindner auf, der seinen Posten seinerzeit sang-und Klanglos verlassen hatte. Dort wurde er dann gewählt. Vielleicht stellen sie aiuch wieder Genscher auf. FDP für mich Fies Dreist Platt.

    der Eurobonds-Gegner Gegner von Datenhehlerei und Gegner der Vorratsdatenspeicherung ist erschreckend groß.
    Auch die Mittelschicht ist noch zu groß... na ja, man arbeitet ja dran.

  2. Das wird noch richtig spannend, wenn sich 4 Parteien aufmachen, diese zu überwinden: FDP, Piraten, Freie Wähler und die Linke.
    Ich persönlich fürchte mich da am meisten vor den Freien Wählern, weil ich einen neoliberalen Rechtsruck der FDP befürchte, damit sie mithalten können.

    • Schnel
    • 05. September 2012 10:32 Uhr

    Bei dem Engagement mit dem die Vertreter von FDP, Linken und Piraten zur Zeit ausgewählten Unsinn von sich geben sollte man langsam über die Möglichkeit eines Bundestages mit nur noch 3 Parteien im Jahr 2013 nachdenken.

    Was wäre dann?

  3. 5. [...]

    Entfernt, auf Wunsch des Lesers. Die Redaktion/cv

  4. hatte mal Guido Westerwelle gesagt.

    Aha...das Volk wohl auch.

    Aber noch besser ist ein Zitat von Arnulf Baring:

    "Dieses Land braucht die FDP als Partei der Mitte mit Koalitionsmöglichkeiten nach beiden Seiten."

    Quo vadis FDP?

    Grüße

    • Lupina
    • 05. September 2012 10:49 Uhr

    mit der Rekrutierung neuer Wählerschichten für die FDP. Offenbar würdigen die Wähler weder das Plädoyer von Frau Leutheusser-Schnarrenberger für die Einführung muslimischer Feiertage, noch die Pläne für eine Gesetzesinitiative gegen den Kauf von Steuersünder-Dateien. Die FDP setzt auf die falschen Pferde.

  5. Man könnte auch sagen die Über-Fünf-Prozent-Blase ist mal wieder geplatzt.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, dapd
  • Schlagworte FDP | CDU | CSU | Grüne | SPD | Die Linke
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