Leserartikel

AltersarmutDer Generationenvertrag ist nicht das Problem

Die Debatte um Altersarmut geht in die falsche Richtung, sagt Leser Michael Feindler. Der Generationenkonflikt lenke vom wahren Problem ab. von 

Das Wort Generationenvertrag nervt. Ich kann es nicht mehr hören, ohne mich zu ärgern – vor allem über diejenigen, die es mit dem Thema Altersarmut in Zusammenhang bringen. Sie streuen Gerüchte über den Bruch dieses Vertrages.

Offensichtlich hat sich meine Generation der 20- bis 35-Jährigen von der Politik in die Irre führen lassen. Wir glauben inzwischen selbst, der Hauptkonflikt der nahen Zukunft bestünde zwischen uns und einem Heer von Greisen, die nur eines im Sinn haben: sich auf Kosten der Jungen einen schönen Lebensabend zu machen.

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Diese Behauptung ist zynisch, unwahr und lenkt vom eigentlichen Konflikt ab. Das wahre Problem benennt der amerikanische Unternehmer Warren Buffet , der laut Forbes-Magazin der drittreichste Mann der Welt ist. Schon vor Jahren äußerte er in einem Interview mit der New York Times : "Es herrscht Klassenkrieg, richtig. Aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen." Es geht nicht um den Kampf jung gegen alt, sondern um den zwischen arm und reich.

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Auch in Deutschland lässt sich das feststellen. Die politischen Reformen der vergangenen zwölf Jahre haben die Wohlhabenden und insbesondere die Arbeitgeber schrittweise entlastet. Der Spitzensteuersatz und die Unternehmenssteuer wurden gesenkt. Dann wurde der Niedriglohnsektor konsequent ausgebaut, wodurch die Arbeitgeber sich die Kosten für die Sozialversicherung sparen. Da ist es kaum verwunderlich, wenn in den Staatskassen immer größere Lücken entstehen. Die Schuld jedoch dem demographischen Wandel zuzuschreiben, ist eine Verdrehung der Fakten.

Die Privatvermögen in Deutschland wachsen schneller als die öffentlichen Schulden. Es wäre durchaus möglich, allen Bürgern eine humane Rente zu garantieren – vorausgesetzt, alle gesellschaftlichen Schichten beteiligen sich an der Finanzierung des Rentensystems – und zwar gemäß ihrer Möglichkeiten. Stattdessen gibt es Pläne zur privaten Alters- und Krankheitsvorsorge, die nichts weiter sind als eine Subventionierung privater Versicherungsunternehmen.

Nicht der Generationenvertrag ist das Problem, wenn wir über Altersarmut diskutieren. Der Fehler ist, dass der Sozialstaat seit Jahren zugunsten der Wohlhabenden demontiert wird.

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Leserkommentare
    • zappp
    • 01. Oktober 2012 9:41 Uhr
    • zappp
    • 01. Oktober 2012 9:44 Uhr
    2. .....

    Dreck ziehen. Darauf laufen die Vorschläge von Frau vdL und Herrn Gabriel hinaus. Die etwas besserverdienenden Arbeitnehmer sollen die Aufstockung der Geringverdiener durch Beiträge bzw. Rentenverzicht finanzieren. Die privaten Vermögen, die Einkünfte aus selbständiger Arbeit, Kapital und Grundbesitz bleiben unangetastet. Wahrhaft konservativ.

    Eine Leserempfehlung
  1. Die zukünftigen Alten sind diejenigen, die Schuld sind an ihrer Misere. Sie bekamen und bekommen zu wenige Kinder. Darauf basiert der Generationenvertrag aber. Nicht die mangelnde Umverteilung ist das Problem, sondern, dass das System veraltet ist. Wir leben nicht mehr in den 50er Jahren. Noch mehr Umverteilung, wie der Autor sie fordert, macht das Problem in Zukunft noch schlimmer, weil wir eine schrumpfende und alternde Gesellschaft sind.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    an dem Generationenvertrag. Solange nicht alle wie in der Schweiz in das Rentensystem einzahlen, bleibt das Ganze schief. Im übrigen, die private Versicherung funktioniert letztlich auch nicht anders oder glauben Sie allen Ernstes, da habe jeder sein persönliches und stetig anwachsendes Konto?!
    Das ist das wirkliche Kettenspiel, dessen Gewinne vor allem bei den Versicherungskonzernen bleiben.
    Die Produktivität ist derartig gestiegen, dass eine Grundrente für alle gewiss gestemmt werden könnte.
    Aber es ist natürlich einfacher nach dem Motto "Teile und herrsche" die schwächeren Gruppen der Gesellschaft aufeinander zu hetzen, damit die Starken und Reichen ungestört von revolutionären Umtrieben ihren Geschäften nachgehen können.

    Dies kann man an einem aktuellen Beispiel bestens skizzieren. Spanien ist innerhalb der EURO Zone nun auch in die Krise geraten. Wie Spanien, Portugal undd Griechenland weisen diese Staaten eine ähnlich Geburtenrate wie Deutschland aus. Dort sind aber bis zu 50 Prozent der jungen Menschen arbeitslos, werden also für die Versorgung des Landes und den produktiven Sektor nicht benötigt. Wollen Sie uns jetzt weis machen, daß mit einer 50 bis 100 prozentigen Anzahl von mehr jungen Menschen das Problem gelöst ist? Der Autor hat das schon ganz richtig erkannt, insbesondere unter dem Aspekt, daß in einen weltweiten Kapitalismus mit sehr unterschiedlichen Sozialsystemen dieser Prozeß in den letzten Jahren beschleunigt wurde.

    Übrigens: Warum ist es in Deutschland eigentlich so schwer (oder besser gesagt fast unmöglich) als qualifizierter Mitfünfziger bei eingetretener Arbeitslosigkeit wieder eine Anstellung zu finden. Weil zu wenig Nachwuchs da ist? Wohl kaum. Vielmehr geht es Leuten wie Ihnen darum die eigenen Reproduktionswünsche von anderen bezahlen zu lassen. Da liegt die Wahrheit.

    • pitgis
    • 01. Oktober 2012 10:30 Uhr

    nennt man das wohl. Wenn die Wirtschaft nicht mehr wachsen will, dann müssen mehr Kinder her! Das ist (leider) vollkommener Blödsinn. Man kann das Defizit unseres Geldsystems nicht durch Wachstum an anderer Stelle ausgleichen. Das einzig vernünftige ist meiner Meinung nach eine sinnvolle Besteuerung von Einkünften aus Kapitalvermögen (gleich hoch wie Einkünfte aus Arbeit oder Vermietung) und strikte Einführung von Kapitalverkehrskontrollen, um endlich alle Steueroasen trocken zu legen. Dann sprudelt plötzlich wieder das Steueraufkommen und das Geld von den Off-Shore-Konten kommt endlich wieder unter die Leute.

    • deDude
    • 01. Oktober 2012 11:17 Uhr

    ... keinen Zusammenhang zwischen der Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse, steigender Belastung durch Vorsorge und dem Rückgang der Geburtenrate?

    Dann wollen wir mal sehen wie Sie mit weniger als € 1500,- brutto eine sechsköpfige Familie durchbringen... am Ende landen Sie dann bei vielen Kindern auch wieder bei viel Unterstützung durch den Staat (Kindergeld, Betreuungsgeld/Kitaplatz, Hartz IV Aufstockung etc.)

    Das wahre Problem ist, das unsere Politik einfach nicht mit dem vom Volk "bereitgestellten" Geld umgehen kann. Statt in Bildung und Entwicklung stecken diese Menschen nämlich lieber Milliarden in vollkommen überflüssige und dem Bürger auch nicht mehr vermittelbare Prstigeprojekte ala Elbphilharmonie und S21.

    Ich habe manchmal den Eindruck das manche Staatsbedienstete das hier für einen Selbstbedienungsladen halten. Man vergisst dabei gerne das jeder Euro den man auszugeben plant erstmal durch jemanden verdient werden muss. Wenn unsere lieben Politiker das nicht lernen wird ihnen das Ganze irgendwann fürchterlich um die Ohren fliegen.

    Die Politik hat es versaut der Wirtschaft Grenzen zu setzen und nun werden der Politik Grenzen durch die Wirtschaft gesetzt.

    Generationenkonflikt ist dafür das falsche Wort, "Klassenkampf" trifft es da schon bedeutend besser.

    In der Subprime Krise haben wir gesehen, dass AIG, die größte Versicherung der USA, vor dem Bankrott stand und staatlich gerettet werden musste. Die Bankenrettung diente auch der Sicherung der Anlagen von anderen Versicherungskonzernen wie Allianz etc. Eine Weltwirtschaftskrise wie in den 1920er Jahren hätte den überwiegenden Verlust der privaten Vorsorge bedeutet! Sie wären pleite!

    Ähnliches konnte man auch bei der Asienkrise beobachten.

    Nach der Währungsreform 1948 empfahlen die Handwerkskammern jungen Meistern, die sich verselbständigten, eine Mindestversorgung durch die gesetzliche Altersvorsorge sicherzustellen. Warum? Ältere Selbständige mussten bis ins hohe Alter zuverdienen.

    Die öffentlichen Rentenkassen mit Direktauszahlung haben diese Krisen immer unbeschadet überstanden. Die Zeit von 1945 bis zur Vollbeschäftigung war schwierig, aber sie konnte gehandhabt werden, weil alle einen Teil der Last trugen. Die Alten bekamen ja nicht mehr als die Jungen! Allerdings gab das Wirtschaftswachstum den Arbeitslosen die Hoffung auf Wiederbeschäftigung.

    Auch die Riesterrente ist ohne staatliche Zuschüsse nicht rentabel, wie von Finanzexperten berechnet wurde. Systemisch liegt das an der Gewinnerwartung der privaten Versicherungen und an der Konjunkturabhängigkeit.

    Sicherlich muss die gesetzliche Rentenversicherung an heutige Bedingungen angepasst werden, aber sie ist der Privaten systemisch überlegen, wie gezeigt wurde.

    In vielen Köpfen spukt noch die Alterspyramide von 1900/10. Diese war schon damals anormal und instabil! Berechnet man die Entwicklung für zehn weitere Jahre, so verformt sich die Pyramide in ein Haus mit Walmdach mit breiter Basis! Jedes vierte Kind starb im ersten Lebensjahr! Es gab keine Impfstoffe gegen Kinderkrankheiten. Die Sterblichkeit nahm erst mit dem 6. Jahr ab, weshalb vorher nicht eingeschult wurde.

    Die Altersverteilung von 1934 zeigt noch deutlicher, dass die heutige Verteilung für Menschen über 18 Jahren nur unwesentlich von der damaligen abweicht. Gründe sind die Verfügbarkeit von Antibiotika, die Verhinderung von Wundstarrkrampf und die Vermeidung von Unfällen bei der Arbeit und im Verkehr. Die hohe Geburtenrate war nutzlos, weil viele Kinder starben, ehe sie sozialversicherungspflichtig wurden. Im Gegenteil verursachten diese Kinder nur Kosten!

    Eine nachhaltige Altersverteilung entspricht der Sterbetafel, weil dann alle Menschen eines natürlichen oder Unfalltodes sterben. In Deutschland gibt es nur zwei Abweichungen davon.

    Zuerst die Babyboomer von 1960-65, welche nicht verantwortlich für ihren Überschuss sind.

    Zweitens die Geburtenabnahme der letzten 15 Jahre. Diese Unterdeckung kann jedoch durch Migration ausgeglichen werden. Dadurch wurde zwischen 1970 und 2000 die geringere Geburtenrate erfolgreich kompensiert.

    Im Gegensatz zu heute war bis vor kurzem nur die Hälfte der Einkommensfähigen (nur Männer) auch berufstätig.

    Es gibt Abhilfe.

    Kinder ohne ausreichende Arbeitseinkommen werden weder für sich noch für die vorherige Generation, noch die eigene Nachfolgegeneration in das Sozialsystem einzahlen können.Mit leeren Kassen funktioniert kein Versicherungsprinzip.

    Wenn jetzt zu lesen ist, dass bis 2020 in den neuen Ländern Vollbeschäftigung erreicht sein wird, weil die Bevölkerungszahl sinkt, muß das zu denken geben. Immerhin wurde die ehmalige DDR durch niedrigere Löhne und Abwanderung der jungen, gut Ausgebildeten mit ihren Familien ausgeblutet. Wer wandert dann dann von West nach Ost?

    Z. Z. ist der Klassenkampf Reich gegen Arm. Und Sozialneid nach unten. Die Fakten sind bekannt.

    • karoo
    • 04. Oktober 2012 10:28 Uhr

    @ Waräger
    "Die zukünftigen Alten sind diejenigen, die Schuld sind an ihrer Misere. Sie bekamen und bekommen zu wenige Kinder."

    Die zukünftigen Alten wuchsen in einer Zeit auf, als Ehen vermehrt geschieden oder gar nicht erst geschlossen wurden und sichere Empfängnisverhütung möglich war. Der Unterschied zwischen Männer- und Frauenverdiensten war damals viel höher, als das heute der Fall ist. Kinder blieben bei den Müttern nach einer Scheidung. Es gab wenig Betreuungsmöglichkeiten. Männer konnten ihre Karriere verfolgen, finanziell fürs Alter vorsorgen, Zweit-, Drittfamilien gründen und immer wieder eine Frau mit einem Kind stehenlassen.

    Dass diejenigen, die letztlich für Kinder dasein und geradestehen müssen, damals lieber verhüteten oder abtrieben, liegt daran, dass es damals und heute i.d.R. Männer sind, die die Gesetze machen.

    • karoo
    • 10. Oktober 2012 21:13 Uhr

    In der Generation der Babyboomer haben sich Familienbeziehungen destabilisiert. Kinder und der betreuende Elternteil hatten das Nachsehen. Es gab kaum Betreuungsangebote, noch weniger Arbeitgeber, die Alleinerziehende eingestellt hätten. Denn der nicht erziehende Elternteil wurde nicht herangezogen um bei Kinderkrankheit mitzubetreuen. Der Arbeitgeber musste/muss das finanzieren. Dito Altersvorsorge, noch dazu wo die Renten doch sicher waren.

    Als in den 90ern die Arbeitslosigkeit hoch war, blieb vielen nur die Selbständigkeit. Da war Altersvorsorge schwierig, weil nicht genug verdient wurde. Gutverdienende haben sich damals reihenweise aus der Rentenversicherung herausprozessiert. Seit dem Mauerfall müssen Ostrentner mitgetragen werden, wobei Ostjugend nicht entsprechend beitrug.

    Frauen hätten damals und würden heute mehr Kinder kriegen, wenn Erziehungs- und Hausarbeit nicht hauptsächlich zu ihren Lasten auch bez. Einkommen, Einkommensmöglichkeiten und Altersversorgung gehen würde. Scheidungsquote liegt bei ca. 46%, durschnittl. Ehedauer bei ca. 13 Jahren. Ca. 20% der Kinder leben in Einelternfamilien, in > 90% der Fälle bei der Mutter. Frauen verdienen gleichzeitig durchschnittlich 20% weniger als Männer bei gleichem Job/gleicher Qualifikation.

    Wenn man annimmt, dass Kindesunterhalt durchschnittlich 300/350€ p.m. beträgt, kann man sich ausrechnen wieviel der betreuende Elternteil noch drauflegen muss: Wohnungsmiete/Heizung/Kleidung/Essen/Schule/Ferien etc.

    • Nest
    • 01. Oktober 2012 10:04 Uhr

    Sie haben Recht.

  2. Sehr geehrter Herr Feindler, Sie nehmen ein Zitat von Warren Buffet, reisen es aus dem Kontext um Ihre "These" zu belegen und merken gar nicht, dass eben jenes Zitat ironisch gemeint war und überhaupt nicht zur Unterstützung Ihrer These passt. Es ist schön, wenn Sie gerne heute noch Klassenkampf spielen, aber in der Tat ist das Problem der Altersarmut nicht das Problem zwischen Arm und Reich sondern zwischen jung und alt.

    Sie gehören evtl. auch zu jenen, die nicht verstehen, dass das Problem der Rentensysteme ein mathematisches und kein ideologisches ist. Als die Rente "erdacht" wurde ging man davon aus, dass nur wenige Menschen ein hohes Alter erreichen werden. Die meisten würden wenige Jahre nach Rentenbeginn versterben. Außerdem galt in dieser Zeit die Rahmenbedingung, dass auf Frau 3,X Kinder kamen, die Gesellschaft als wuchs und damit immer mehr aktive Arbeitnehmer einen Rentner über deren Beiträge versorgen.

    Dann kamen die 60er und 70er und die Menschen begannen (mit besseren Einkommen) lieber zu konsumieren, zu reisen und sich "selbst zu verwirklichen". Ich sehe es ja in meiner Familie, meine beiden Omas hatten beide 5 Kinder, jedes ihrer Kinder hat wiederum 1,6 Kinder. Es ist also nicht einmal ein Kind da um ein Elternteil zu versorgen.

    Es ist naiv zu glauben, man können das Problem über "umverteilen" lösen. Deutschland hat nicht so viel Reichtum um +20 Millionen Rentner zu verhalten.

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    • wawerka
    • 01. Oktober 2012 10:14 Uhr

    "...und merken gar nicht, dass eben jenes Zitat ironisch gemeint war"

    Haben Sie einen Beleg oder eine Quelle dafür,dass dieses Zitat ironisch gemeint war?

    Recht schönen Dank schon mal vorab

    vergessen mit ein zu preisen ! Warum sollen nicht Maschinen einen Teil der Renten erwirtschaften ? Weil diese nicht dem Arbeitnehmer gehören ?
    Und was bringen Arbeitslose Kinder ?
    Ja der Markt hat das so geregelt, daß wir Mill. Arbeitslose haben ,die nicht einzahlen.

    Weshalb? Weil wir gerne glaubten, die Solidargemeinschaft werde es schon richten! Ein Grundlagen-Irrtum! In Deutschland besteht bezüglich dieses ein bisschen abgestandenen Begriffs so oder so ein Dilemma. Es zahlen längst nicht alle in eine solidarische Rentenkasse ein. Allein das ist ein fundamentaler "Webfehler" des sozialen Systems! Als zweinundsiebzigjähriger Schweizer, der noch immer aktiv als freier Unternehmer tätig ist, zahle ich Monat für Monat, und das seit zweiundfünfzig Jahren, ca. zehn Prozent meines Einommens in die sogenannte Erste Säule, die AHV, ein. Was ich herausbekomme? Nach Abzug der von mir zwangsweise bezahlten Prämie netto EUR 550 pro Monat. keinen einzigen Cent mehr, als einer, der die Hälfte einbezahlt, mit fünfundsechzig in Rente gegangen ist und seither keinen müden Franken mehr einbezahlt hat. Das ist Umverteilung in einem kapitalistischen System, frei von jeder Ideologie und Klassenkampf.Ideologien bringen uns keinen einzigen Schritt weiter, ökonomische Logik aber schon.Wir alle in Europa sind gut beraten, wenn wir unser Dasein (nach Möglichkeit) leistungs- und wettbewerbsorientiert gestalten, alte Dogmen über Bord werfen und uns an der Wirklichkeit orientieren.

    sie schreiben das Zitat von Warren Buffet sei aus dem Zusammenhang gerissen und in Wirklichkeit ironisch gemeint.

    Das ist total falsch! Warren Buffet meint es absolut ernst und macht es sogar deutlich an konkreten Zahlen. Seine Steuern, verglichen mit den Steuern eines seiner Angestellten. Er sagt es sei unfair, wie die Vermögenden einen Bruchteil im Verhältnis zu normal verdienenden an Steuern bezahlen.

    Sollten sie ein Übersetzung wünschen, teilen sie es mir mit. Dann wird der Inhalt verständlicher.

    Klar ist es ein Problem, das zu den Zeiten als die Schaffung der Rente ganz andere Rahmenbedingungen herrschten.
    Das ist aber auch eher ein Systemfehler, dass auf Änderungen nicht angemessen eingegangen wird. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, durch eine Umverteilung die Verhältnisse gerechter zu gestalten. Die Umverteilung ist schliesslich kein Naturgesetz, sondern durch viel Lobbyarbeit beackert und zementiert.
    Propaganda und Desinformation lenkt weiter vom Grundübel ab. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber das ist ja nun wirklich schon hinlänglich bekannt.

    • dylan51
    • 02. Oktober 2012 10:13 Uhr

    "Sand in den Kopf und weiter Klassenkampf spielen"...

    ...na dann wundert der und weitere Beiträge von Ihnen nicht weiter. Warren Buffet hat gesagt, sinngemäß: "Ja, es herrscht Klassenkampf. Und meine Klasse gewinnt. Das sollte sie aber nicht." Von Ironie keine Spur, in keiner Variante der zahlreichen Übersetzungen.

    Sie verschweigen nach meinem Überblick über Ihre Beiträge die versicherungsfremden Leistungen aus der Rentenkasse genauso wie die Zerschlagung und Umwidmung in private Vorsorge, von den fehlenden Beitragszahlern wie Beamte etc. ganz zu schweigen. Produktivitätszuwachs ist für Sie eine Selbstverständlichkeit, die alleine dem Unternehmer zusteht.

    Mit dieser Betrachtungsweise kann nichts anderes rauskommen als Ihre Kommentare. Nachdem Sie aber ein Mensch sind, hoffe ich auch bei Ihnen auf Neugier und Lust am Lernen. Um Ihren Horizont etwas zu weiten, zunächst den Tip hier:

    http://www.zeit.de/2011/2...

    Wenn Ihr Interesse nachhaltig geweckt wurde, empfehle ich Marx-Engels Werke Band 23 – 25 ("Das Kapital") oder, um die Lust am Lesen nicht zu verlieren, "Lohn, Preis und Profit" vom guten alten Karle.

    einfach in den Raum geworfen, daß ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde.

    Glaubwürdig wäre es, wenn sie das belegen könnten, dann könnten sie ja auch auf Mr. Muffets Vorwurf eingehen könnten, das es nicht angehen könne, daß er den halben Steuersatz wie seine Sekretärin hat:

    http://abcnews.go.com/blo...

    http://abcnews.go.com/blo...
    During Tuesday night’s State of the Union address, President Obama, for the first time, put a minimum percentage figure on the amount of taxes the ultra-rich should pay – 30 percent – an idea that has been referred to as the “Buffett rule.”

    “The question is what is fair when you have to raise multi-trillions to fund the United States of America,” said Buffett. ”[Raising taxes] will not change my behavior. I have paid all different kinds of rates and I’ve always been interested in making money. I believe this should be a defining issue. Debbie works just as hard as I do and she pays twice the rate I do.”

    Buffett, a Democrat and Obama-supporter, had one question for Mitt Romney: “Do you think the tax system should be perpetuated?”

    He doesn’t blame the former Massachusetts governor or any of the ultra-rich for paying lower tax rates than most Americans and challenged Congress to make a change.

    “I don’t pay hardly any payroll taxes,” Buffett said. “Gov. Romney hardly pays any payroll taxes, Newt Gingrich hardly pays any payroll taxes. Debbie pays lots of payroll taxes.”

    He lashed out at assertions from many Republican leaders that the “Buffett rule” is class warfare.

    “If this is a war, my side has the nuclear bomb,” Buffett said. “We have K Street. … We have Wall Street. Debbie doesn’t have anybody. I want a government that is responsive to the people who got the short straw in life.”

    • sf2000
    • 02. Oktober 2012 13:16 Uhr

    ... in dessen Rahmen Buffet dieses Zitat geäußert hat. Ich denke, Sie werden profitieren, und dann können wir uns nochmal über Mathematik unterhalten. Davon gibt es auch jede Menge in seinen Antworten:
    http://www.cnn.com/2005/U...

    "Deutschland hat nicht genug Reichtum um 20 Mio. Rentner zu versorgen"

    Deutschland hat genug Reichtum - z.Zt. werden im Jahr 80 Mrd. an Steuergeldern an die gesetzliche Rentenkasse gezahlt. Eine Rente für alle 20 Mio. in Höhe der Grundversorgung würde ca. 160 Mrd. kosten. Würde man die 80 Mrd. Steuergeld aus der gesetzlichen Rentenversicherung herausnehmen und statt irgendwelche Sonderdings zu zahlen, wirklich nur auf Beiträge auch Renten zahlen, aber als Alternative eine steuerliche Grundrente, dann hätten wir die Hälfte schonmal zusammen.

    Die andere Hälfte ließe sich durch Steuern und Einsparungen an anderer Stelle finanzieren, z.B. durch höhere Erbschaftssteuern und einen höheren Einkommensteuersatz und durch Senkung der Beamtenpensionen (diese bekommen ja auch die Grundversorgung)

    Aber zurück zu meiner einleitenden Frage - wie sieht denn ihr Lösungsvorschlag aus? Sind und bleiben wir eine Gesellschaft, die ihre Alten und Kranken würdevoll versorgt oder sind sie der Ansicht, wir sollten sie zum Betteln auf die Straße schicken? Wollen Sie eine Begrenzung der Anzahl der Rentner - vielleicht verbunden mit einer Verlosung?

  3. an dem Generationenvertrag. Solange nicht alle wie in der Schweiz in das Rentensystem einzahlen, bleibt das Ganze schief. Im übrigen, die private Versicherung funktioniert letztlich auch nicht anders oder glauben Sie allen Ernstes, da habe jeder sein persönliches und stetig anwachsendes Konto?!
    Das ist das wirkliche Kettenspiel, dessen Gewinne vor allem bei den Versicherungskonzernen bleiben.
    Die Produktivität ist derartig gestiegen, dass eine Grundrente für alle gewiss gestemmt werden könnte.
    Aber es ist natürlich einfacher nach dem Motto "Teile und herrsche" die schwächeren Gruppen der Gesellschaft aufeinander zu hetzen, damit die Starken und Reichen ungestört von revolutionären Umtrieben ihren Geschäften nachgehen können.

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    Und wenn immer weniger Leute in hochrationalisierten Abläufen ihr Auskommen finden, warum z.B. keine Abgabe als Maschinensteuer oder Maschinen-Rentenbeitrag?

    Nun, wenn sie alle als Beitragszahler haben wollen, dann sind auch alle Leistungsempfänger. Das BVerfG wird nämlich eine anderweitige Regelung mit Sicherheit nicht hin nehmen.

    Es geht überhaupt nicht darum, dass die Finanzierung des Rentensystem und die Gestaltung der Beiträge Fehler aufweist. Es lässt sich gerne darüber diskutieren, ob hohe Einkommen stärker belastet werden und somit das System stärken, aber lügen Sie sich doch nicht selbst an.

    Das Rentensystem ist allein aus schlichten mathematischen Gründen nicht mehr in dieser Form zu retten. Das ist weder eine Frage von Klassenkampf und schon gar nicht Ideologie, sondern simple Mathematik und Logik. Die Rente der jetzt 50+ Gesellschaft lässt sich mit Umverteilung noch retten, aber wenn sich nichts grundlegendes ändert, dann bricht das System für die unter 50-jährigen völlig zusammen.

    Ich hoffe sie gehören nicht zu der egoistischen Fraktion der Alten, die sich auf ihrer Lebensleistung ausruhen und sich einen Dreck für Nachhaltigkeit interessieren.

  4. Und wenn immer weniger Leute in hochrationalisierten Abläufen ihr Auskommen finden, warum z.B. keine Abgabe als Maschinensteuer oder Maschinen-Rentenbeitrag?

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    >>Und wenn immer weniger Leute in hochrationalisierten Abläufen ihr Auskommen finden, warum z.B. keine Abgabe als Maschinensteuer oder Maschinen-Rentenbeitrag?<<

    Weil das keinen Sinn ergibt. Er würde nichts an dem Faktum ändern, daß Automatisierung trotzdem weiter menschliche Arbeit verdrängt, denn seit Beginn derselben - sagen wir, ab Mitte der 70er - ist diese Tendenz ungebrochen in allen Industrieländern zu beobachten.
    Auch ein Fahrkarten- oder Geldautomat ist eine Maschine. Wollen sie ernsthaft den Industriebetrieben, Banken oder anderen hierfür eine Gebühr berechnen?
    Und wie verhindern Sie, daß diese Gebühr einfach an den Kunden weitergegeben wird?

    Der Vorschlag ist übrigens nicht wirklich neu. Ich empfehle das inzwischen etwas angestaubte Werk von Jeremy Rifkin 'Das Ende der Arbeit'.
    Hier kann man schön sehen, was vor inzwischen 17 Jahren und mehr von vernünftigen Analytikern empfohlen wurde (von der Brundtland-Kommission 1987 zum Beispiel) , um die Arbeitswelt der Zukunft zu gestalten. Dumm nur, daß Politiker weltweit exakt das Gegenteil getan haben.

    • Medley
    • 03. Oktober 2012 13:00 Uhr

    Natürlich könnten sie eine Maschinensteuer einführen, nur müssten sie sich mal wieder erinnern, warum man diese Maschinen überhaupt anstelle einer Arbeitskraft gesetzt hatte. Na, die Lohnkosten waren viel zu hoch. Also hatte man rationalisiert und mittels moderner vollautomatischer "Maschinen" die Produktionsabläufe effinzienter gemacht, um seine Lohnstückkosten zu senken, um so im internationalen Wettbeweb mithalten zu können. Wenn sie nun eine Maschinensteuer einführten, so würden sie eben diesen Rationalisierungseffekt wieder zunichte machen. Die Folgen: A) Unternehmensverlagerungen ins Ausland oder B) den Bankrott der betreffenden Betriebe.

    Artikelzitat: "Der Spitzensteuersatz und die Unternehmenssteuer wurden gesenkt. Dann wurde der Niedriglohnsektor konsequent ausgebaut, wodurch die Arbeitgeber sich die Kosten für die Sozialversicherung sparen. "

    Und warum hatte das damalig die Schröder-Regierung gegen viele Widerstände durchgesetzt? Na, um die Arbeitgeber und Investoren zu entlasten und um so viele Arbeitsplätze zu schaffen! Schon vergessen, dass wir vor rund 10 Jahren weit über 5 Millionen Arbeitslose hatten? Und DIESE! Arbeitslosigkeit wurde seitdem auf rund 3 Millionen Menschen abgesenkt. Zugegegebenermaßen mit nicht schönen Mitteln. Totzalledem stehen wir aber nicht trotz, sondern genau wegen! der "Agenda 2010" heute viel, viel besser da, als jedes andere Land in Europa. Insofern war/ist das alles bei weitem nicht schlecht, wie das von Autor suggeriert wird.

    Diese "Studentenjobs" mit den günstigen Beiträgen zu den Sozialversicherungsbeiträgen müssen abgeschafft werden. Außerdem sollte vor jedem Studium eine reguläre Berufsausbildung stehen. Wer mit 17 Jahren Abitur hat, dann - verkürzt - 3 bzw. 2,5 Jahre in Ausbildung ist, erwirbt nicht nur erste Berufserfahrung und weiß später, was er / sie als Führungskraft seinen/ihren Unterstellten zumutet, sondern zahlt bereits in die Sozialkassen ein. Mit 20 Jahren ist man immer noch sehr jung und kann, wenn man es nach der Einstiegserfahrung der Berufsausbildung immer noch will, sein Studium beginnen. Der heutige Trend, erst sehr spät im Beruf Fuß zu fassen, verwundert nicht, dass die Sozialversicherungssysteme ausgehöhlt sind und das sich ein Praktikum an das andere anschließt.
    Altersarmut ist auch dadurch bedingt, das eben immer später eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen wird und dadurch nichts in die "Kassen" eingezahlt wird. Ich finde, es wird nicht ausreichend selektiert, das manche nur deshalb studieren, um nicht arbeiten zu müssen.
    Und sich dann wundern, wenn es anschließend mit dem "Traumjob" nicht klappt, weil sich während des Studiums die Haltung zum Thema "Arbeit" wohl kaum geändert hat.

  5. Ein wesentlicher systematischer Fehler liegt m.E. darin, dass nur ein geringer Teil der Einkommen in die Renten- und Sozialversicherungen einzahlen. Dies zu ändern ist unabdingbar. Also
    - alle Beamten
    - alle Selbständigen, Unternehmer/Unternehmen, Privatiers...
    - alle Einkommen (auch solche aus Finanzgeschäften)
    tragen zu gleichen Teilen bei.
    Das System muss wenigstens einigermaßen gerecht und plausibel sein, um dauerhaft von einer Mehrheit mitgetragen zu werden.

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    Erst einmal darf man nicht unterschlagen, dass die Sozialsysteme massiv mit Steuermitteln bezuschusst werden, sodass faktisch alle einzahlen.
    Ferner führen mehr Beitragszahler nur kurzfristig zu einer Entspannung der Situation, da es letztlich dazu führt, dass mehr Leute eine (höhere) staatliche Rente beziehen.

    • ST_T
    • 02. Oktober 2012 16:10 Uhr

    Wenn alle Beamten einzahlen sollen, dann muss auch dieser unsägliche Brutto-Verlust wegfallen, denn sonst ist das System unsolidarisch.
    Beamten zahlen deswegen keine Abgaben, da sie dafür auch ordentliche Verluste hinnehmen müssen und zwischen Brutto und Netto kein großer Unterschied besteht.

    Als Selbstständiger müssen Sie auch für sich komplett selbst vorsorgen, eine staatliche Hilfe gibt es nicht!
    Vor allem ist es ziemlich naiv zu glauben, dass als Unternehmer nach einem Jahr der große Gewinn wirkt.
    Manche Unternehmen können bis zu zehn Jahre dauern, bis es sich effektiv rentiert.

    Mit einer solchen Forderung ist es das Todesurteil für jeden anfangenden Privatunternehmer. Lachen tun in dem Fall nur diejenigen, die sowieso privat zuviel verdienen. Die Masse bekommt dabei nichts.

    Was übrigens die Rentenkasse betrifft, so ist es ein viel grundsätzlicheres Problem das sie aber unterschlagen:

    Es ist das Problem, dass wir immer mehr Niedriglöhner haben bei gleichzeitig steigendem Anteil alter Menschen.
    Das System kann sich unmöglich so refinanzieren.
    Und nein, da hilft keine Einzahlung aller sondern in erster Linie eine staatliche Tarifvereinbarungspolitik (Umgangssprachlich: Mindestlohn), die auch Leiharbeit und ähnliche der Sklaverei entsprechenden Arbeitsbedingungen verbietet.

    Und ich weiß nicht wie Sie sich das vorstellen, alle Einkommen mit einzubeziehen...Erklären Sie das einmal.

    Das klingt ganz nach dem Schweizer Model mit Bezug auf Altersruhegeld und SV.
    Auf den Prüfstand gehören dann m.E. auch alle Subventionen, die vielfach nur als Windfall Profits mitgenommen werden.
    Eine Steuererklärung für alle, die auf eine DIN A4 Seite passt und die ab einem bestimmten EK, für alle den gleichen Steuersatz vorsieht.
    Alle Abschreibungen fallen weg, dann muss auch nicht mehr über Steuer Höchstsätze für Reiche diskutiert werden.
    Die Hürde die vor dem Erfolg genommen werden muss sind die NICHT Beitragszahler, die in den Parlamenten die Lufthoheit haben und sicherlich nicht bereit sind dem "Edelsozialismus" abzuschwören.

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  • Quelle Leserartikel
  • Schlagworte Arbeitgeber | Generation | Heer | Konflikt | Krieg | Reform
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