Mohammed-Video: Zentralrat der Muslime will islamfeindlichen Film verbieten lassen
Die Muslimverbände sind uneins über ein Verbot des Mohammed-Videos. Der Zentralrat will die Indizierung – andernfalls bestehe Gefahr für den öffentlichen Frieden.
Angesichts der Unruhen in der muslimischen Welt wegen eines islamfeindlichen Schmähvideos aus den USA hat sich der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, für ein Verbot des Videos in Deutschland ausgesprochen. "Ich denke schon, dass wir alle rechtlichen Mittel ausschöpfen müssen", sagte Mazyek in den Tagesthemen der ARD auf eine entsprechende Frage. Das Video, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wird, habe zum Ziel, "Zwietracht und Hass zu säen". "Das möchte ich natürlich mit allen Mitteln verhindern", sagte Mazyek. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass der öffentliche Frieden in Deutschland "empfindlich gestört wird", sagte er.
Zu den gewalttätigen Protesten in der muslimischen Welt sagte der Zentralratschef, diese seien auf "eine Minderheit" zurückzuführen. "Das ist nicht das, was der Islam erfordert", sagte Mazyek. Den Muslimen in Deutschland riet er, "Ruhe zu bewahren", damit Rechtsextreme das "Hassvideo" nicht instrumentalisieren könnten. Der Film habe "mit Meinungsfreiheit nichts zu tun". Er lege es darauf an, "die Würde der Religionsanhänger zu verletzen". In Deutschland hatte die rechtspopulistische Gruppierung Pro Deutschland angekündigt, den Film in voller Länge in Berlin zeigen zu wollen.
Das Video mit dem Titel Die Unschuld der Muslime sorgt seit Tagen für Demonstrationen und gewaltsame Ausschreitungen in zahlreichen muslimischen Ländern. In Libyen wurde vergangene Woche der US-Botschafter getötet, im Sudan vergangenen Freitag die deutsche Botschaft angezündet. Und die Gewalt geht weiter: Am frühen Morgen hat eine 20-jährige Selbstmordattentäterin in Kabul wegen des Videos neun Ausländer und drei Afghanen mit in den Tod gerissen. Die radikal-islamische Hesb-i-Islami (HIG) des früheren Premierministers Gulbuddin Hekmatjar übernahm die Verantwortung für den Anschlag auf der Flughafenstraße und nannte ihn eine Vergeltungstat für das islamfeindliche Mohammed-Video. Weltweit kamen bei Protesten gegen das Video bisher 30 Menschen ums Leben.
"Den Film nicht wichtiger machen, als er ist"
Ein Aufführungsverbot wird in Deutschland kontrovers diskutiert. Muslimverbände sind in der Frage uneins: Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland ist ebenso für ein Verbot wie der Zentralrat, der Liberal-Islamische Bund lehnt eine solche Maßnahme ab. "Je mehr man über ein Verbot redet und die Tabuisierung solcher Inhalte vorantreibt, desto mehr Schaden richtet man an", sagte die Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes, Lamya Kaddor. Diskussionen über Verbote und Sonderregelungen für Muslime würden Islamfeindlichkeit in Deutschland schüren.
Der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland, Ali Kizilkaya, sagte, das Video sei eine "tiefgreifende Beleidigung". Von freier Meinungsäußerung könne keine Rede mehr sein. Der Islamexperte Rauf Ceylan hält ein Aufführungsverbot des Videos in Deutschland für überzogen. "Damit würde man den Film wichtiger machen, als er ist", sagte der Religionswissenschaftler.
"Unsagbar dämlich" und "diffamierend"
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CDU) sprach sich am Montag dafür aus, eine Aufführung des Films mit allen rechtlich zulässigen Mitteln zu unterbinden. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) rieten dazu, ein Verbot zu prüfen. Leutheusser forderte die Gruppe Pro Deutschland auf, das Video auf ihrer Seite nicht online zu stellen und ihre Pläne für eine öffentliche Vorführung fallen zu lassen.
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt wandte sich gegen ein Aufführungsverbot. "Das Video ist es nicht wert, dass wir das Recht auf freie Meinungsäußerung kaputtmachen", sagte sie. "Ein Verbot würde nur die, die diesen Schwachsinn zu verantworten haben, zu Opfern stilisieren." Die Bundestagsvizepräsidentin bezeichnete das Video als "unsagbar dämlich" und "diffamierend". Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) sagte, nichts rechtfertige die Verletzung religiöser Gefühle. Genauso sei umgekehrt die Anwendung von Gewalt und Krawall durch nichts zu rechtfertigen.






"Der Zentralrat will die Indizierung – andernfalls bestehe Gefahr für den öffentlichen Frieden."
Der Zentralrat hat das natürlich nicht so gemeint: Aber wenn man das so liest, könnte man das fast als Erpressung auffassen.
Doch andererseits: Wenn es nicht als Drohung gemeint ist, dann ist es als nüchterne Beschreibung der Situation gemeint: "Hey, unsere Leute sind leider so gewalttätig. Bitte verbietet den Film, wir haben sie sonst nicht im Griff." Das wäre dann eher ein Armutszeugnis.
Aber offensichtlich gibt es ja auch muslimische Verbände, die das anders sehen.
"die Drohung mit einem empfindlichen Nachteil" nochmal?
Aber die Politik in Bund und Land wird die Polizeien sicher wieder im Regen stehen lassen:
http://www.gdp.de/gdp/gdpbw.nsf/id/DE_GdP-Digitl-Nr-28-2012/$file/GdPdigital28-2012.pdf
Respekt für soviel Offenheit eines PF! Das wird der Schönfärbernatur Gall garnicht gfallen.
MfG KM
Entfernt. Verzichten Sie auf unterstellende Äußerungen. Die Redaktion/mak
Schön das ich vorher lese, dieser Kommentar gibt wieder was
ich auch empfinde - Angst vor Ausschreitungen - die meines
erachtens zu erwarten sind, so sicher wie das Amen in der Kirche, da leider auch in unserem lande viele latente, radikale, Strömungen vorhanden sind und die hat niemand
im Griff, da sie in der jüngsten Vergangenheit, geflissentlich schön geschrieben wurden und so wunderbar
gedeihen konnten.
Es verwundert mich schon, einen Aufführungsverbot für einen Film zu fordern, den man in voller Länge (74 min) auf youtube ansehen kann. Gerade ausprobiert. Es sei denn, der Film ist noch länger, aber auch dann wird es kein Problem sein diesen Film zu sehen. Insofern ist das alles eine Phantom-Debatte. Im Gegenteil, sollte die Aufführung verboten werden, wird es vielleicht noch mehr Leute animieren, diesen Film zu sehen. Siehe Steisand-Effekt ("Als Streisand-Effekt wird bezeichnet, wenn durch den Versuch, eine Information zu unterdrücken, genau das Gegenteil erreicht wird, nämlich die Information besonders bekannt gemacht wird" wikipedia)
Es ist, wie Sie sagen, keine Erpressung. Es ist auch keine Drohung. Wenn die deutschen Muslime unbesonnen wären, dann hätten wir längst friedliche Demonstrationen und Gewaltexzesse in Deutschland erlebt!
Bisher reden die Muslime nur gegen dieses Schmähvideo. Sie wollen es nur verbieten lassen. Das ist ihr gutes Recht und Gerichte werden ggf. darüber entscheiden. Das ist mitnichten ein „Armutszeugnis“. Es ist vielmehr aufgeklärt!
Die Extremisten von „Pro Deutschland“ halten den Muslimen das Stöckchen provozierend hin, aber kein Muslim springt in Deutschland darüber! Besser können sie gar nicht reagieren.
Damit geben die Muslime die Islamophoben der Lächerlichkeit preis!
das nicht so gemeint.
Wir alle sind von den friedlichen Absichten absolut überzeugt.
"die Drohung mit einem empfindlichen Nachteil" nochmal?
Aber die Politik in Bund und Land wird die Polizeien sicher wieder im Regen stehen lassen:
http://www.gdp.de/gdp/gdpbw.nsf/id/DE_GdP-Digitl-Nr-28-2012/$file/GdPdigital28-2012.pdf
Respekt für soviel Offenheit eines PF! Das wird der Schönfärbernatur Gall garnicht gfallen.
MfG KM
Entfernt. Verzichten Sie auf unterstellende Äußerungen. Die Redaktion/mak
Schön das ich vorher lese, dieser Kommentar gibt wieder was
ich auch empfinde - Angst vor Ausschreitungen - die meines
erachtens zu erwarten sind, so sicher wie das Amen in der Kirche, da leider auch in unserem lande viele latente, radikale, Strömungen vorhanden sind und die hat niemand
im Griff, da sie in der jüngsten Vergangenheit, geflissentlich schön geschrieben wurden und so wunderbar
gedeihen konnten.
Es verwundert mich schon, einen Aufführungsverbot für einen Film zu fordern, den man in voller Länge (74 min) auf youtube ansehen kann. Gerade ausprobiert. Es sei denn, der Film ist noch länger, aber auch dann wird es kein Problem sein diesen Film zu sehen. Insofern ist das alles eine Phantom-Debatte. Im Gegenteil, sollte die Aufführung verboten werden, wird es vielleicht noch mehr Leute animieren, diesen Film zu sehen. Siehe Steisand-Effekt ("Als Streisand-Effekt wird bezeichnet, wenn durch den Versuch, eine Information zu unterdrücken, genau das Gegenteil erreicht wird, nämlich die Information besonders bekannt gemacht wird" wikipedia)
Es ist, wie Sie sagen, keine Erpressung. Es ist auch keine Drohung. Wenn die deutschen Muslime unbesonnen wären, dann hätten wir längst friedliche Demonstrationen und Gewaltexzesse in Deutschland erlebt!
Bisher reden die Muslime nur gegen dieses Schmähvideo. Sie wollen es nur verbieten lassen. Das ist ihr gutes Recht und Gerichte werden ggf. darüber entscheiden. Das ist mitnichten ein „Armutszeugnis“. Es ist vielmehr aufgeklärt!
Die Extremisten von „Pro Deutschland“ halten den Muslimen das Stöckchen provozierend hin, aber kein Muslim springt in Deutschland darüber! Besser können sie gar nicht reagieren.
Damit geben die Muslime die Islamophoben der Lächerlichkeit preis!
das nicht so gemeint.
Wir alle sind von den friedlichen Absichten absolut überzeugt.
Eine antidemokratische Minderheit radikalisiert sich soweit, dass man darüber nachdenkt das Recht auf die freie Meinung z_beschneiden(Achtung Wortspiel!)
Haben diese Menschen dann nicht ihr Zielerreicht? Es darf kein Verbot geben. Nicht die Urheber dieses Werkes haben 30 Menschen getötet sondern diejenigen, die mit Panzerfäusten auf Botschaften schossen.
Eine reine Meinungsäußerung sollte eine Diskussionsgrundlage erschaffen, eine Basis zum Meinungsaustausch. Dieser Film ist allerdings eine 100-prozentige Beleidigung, die ausschließlich auf Spaltung, Hass und Konfrontation abzielt. Die sogenannten "Islamkritiker", die sich an der Verbreitung des Films beteiligen, wollen doch überhaupt nicht auf explizite Missstände aufmerksam machen oder eine sachliche, öffentliche Debatte führen, sondern lediglich plump beleidigen und zu Gewalt provozieren, um anschließend wieder islambashing betreiben zu können. Allerdings müssen sich die gewaltätigen Muslime den Schuh anziehen, dass ihre Angriffe VÖLLIG inakzeptabel und aufs schärfste zu verurteilen sind. Es gehören eben doch immer zwei dazu: Der Provokateur und die Provozierbaren. Ich würde mir wünschen, dass mehr Moslems einen kühlen Kopf bewahrt hätten, das hätte Menschenleben geschützt UND den ganzen Islamhassern den Wind aus den Segeln genommen. Ohne die Gewalt drumherum, hätten sich diese ganzen Gruppen nur lächerlich mit dem Film gemacht.
...aber manches muss trotzdem - anschließend - verboten werden. Das ist kein Widerspruch. Jeder darf erst mal alles sagen, was er denkt. Aber es ist MÖGLICH, dass er damit gegen bestimmte Gesetze verstößt, wie etwa Volksverhetzung. Dann kann er angezeigt werden, und das Gericht entscheidet anschließend aufgrund der geltenden Gesetzeslage, ob ein Verstoß vorliegt.
Das ist das Fundament unseres Rechtsstaates.
Unabhängig davon, wie dämlich das Video ist (und es ist wirklich sehr dämlich), kann im Moment niemand sagen, ob es verboten werden muss, da unklar ist, ob es gegen Gesetze verstößt. Das kann nur vor Gericht geklärt werden.
wenn ich einen Film wie "Jud Süß" aufführen lassen wollte?
Eine reine Meinungsäußerung sollte eine Diskussionsgrundlage erschaffen, eine Basis zum Meinungsaustausch. Dieser Film ist allerdings eine 100-prozentige Beleidigung, die ausschließlich auf Spaltung, Hass und Konfrontation abzielt. Die sogenannten "Islamkritiker", die sich an der Verbreitung des Films beteiligen, wollen doch überhaupt nicht auf explizite Missstände aufmerksam machen oder eine sachliche, öffentliche Debatte führen, sondern lediglich plump beleidigen und zu Gewalt provozieren, um anschließend wieder islambashing betreiben zu können. Allerdings müssen sich die gewaltätigen Muslime den Schuh anziehen, dass ihre Angriffe VÖLLIG inakzeptabel und aufs schärfste zu verurteilen sind. Es gehören eben doch immer zwei dazu: Der Provokateur und die Provozierbaren. Ich würde mir wünschen, dass mehr Moslems einen kühlen Kopf bewahrt hätten, das hätte Menschenleben geschützt UND den ganzen Islamhassern den Wind aus den Segeln genommen. Ohne die Gewalt drumherum, hätten sich diese ganzen Gruppen nur lächerlich mit dem Film gemacht.
...aber manches muss trotzdem - anschließend - verboten werden. Das ist kein Widerspruch. Jeder darf erst mal alles sagen, was er denkt. Aber es ist MÖGLICH, dass er damit gegen bestimmte Gesetze verstößt, wie etwa Volksverhetzung. Dann kann er angezeigt werden, und das Gericht entscheidet anschließend aufgrund der geltenden Gesetzeslage, ob ein Verstoß vorliegt.
Das ist das Fundament unseres Rechtsstaates.
Unabhängig davon, wie dämlich das Video ist (und es ist wirklich sehr dämlich), kann im Moment niemand sagen, ob es verboten werden muss, da unklar ist, ob es gegen Gesetze verstößt. Das kann nur vor Gericht geklärt werden.
wenn ich einen Film wie "Jud Süß" aufführen lassen wollte?
Sehr schade ist doch, dass es so unfassbar unkluge Menschen gibt, die mit ihrer Gewalt den Macher des Films noch bestätigen...
In Bezug auf die Berliner Polizei: wenn die wirklich nicht wollten, dass das Video gezeigt wird, weil eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung besteht, würden sie Pro Deutschland oder wie die Kameraden sich da nennen, als Störer in die Verantwortung nehmen... Haben sie ja sonst auch wenig Probleme mit... Und seit wann setzt sich die Polizei ernsthaft und gewissenhaft mit dem Thema Meinungsfreiheit auseinander???
..zu urteieln.Das machen Richter. Die Polizei verbietet Veranstaltungen, weil entweder von ihnen selbst oder durch Gegendemonstranten eine Gefahr ausgeht, die die Polizei mit den ihr zur Verfügung stehenden Kräften nicht abwehren kann.
Ist genug Zeit oder ein Richter erreichbar, wird dies durch das Gericht entschieden.
Das findet regelmäßig bei Rechts-Links Demos Anwendung, weil man nicht genug Kräfte hat, um linke Chaoten in schach zu halten.
In Berlin wird die Polizei die sicher auch versuchen.
..zu urteieln.Das machen Richter. Die Polizei verbietet Veranstaltungen, weil entweder von ihnen selbst oder durch Gegendemonstranten eine Gefahr ausgeht, die die Polizei mit den ihr zur Verfügung stehenden Kräften nicht abwehren kann.
Ist genug Zeit oder ein Richter erreichbar, wird dies durch das Gericht entschieden.
Das findet regelmäßig bei Rechts-Links Demos Anwendung, weil man nicht genug Kräfte hat, um linke Chaoten in schach zu halten.
In Berlin wird die Polizei die sicher auch versuchen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Behauptungen und Spekulationen. Danke. Die Redaktion/kvk
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen. Danke. Die Redaktion/kvk
Wegen Doppelposting entfernt. Die Redaktion/kvk
Entfernt. Bitte äußern Sie sich konstruktiv. Danke. Die Redaktion/kvk
Für ein besseres Verständnis hier ein interessanter Aufsatz von Dr. Bassam Tibi:
http://www.efg-hohenstauf...
Zum Autor selbst:
Der Autor, Professor Dr. Bassam Tibi, geboren 1944 in Damaskus, studierte in Frankfurt/Main Sozialwissenschaften, Philosophie und Geschichte. Seit 1973 ist er Professor für Internationale Politik in Göttingen und seit 1982 parallel in an der Harvard-Universität tätig.
Tibi begründete die "Arabische Organisation für Menschenrechte", ist Mitträger des "Islamisch-Jüdischen Dialogs" und des "Cordoba-Trialogs" für den jüdisch-islamisch-christlichen Austausch. Einem großen Publikum ist Bassam Tibi durch regelmäßige Fernsehbeiträge vor allem im ZDF und durch Artikel in der Presse bekannnt geworden.
Er hat zahlreiche Bücher verfasst, unter anderen "Die Verschwörung - Das Trauma arabischer Politik" (1993), "Pulverfass Nahost" (1997), "Aufbruch am Bosporus - Die Türkei zwischen Europa und dem Islamismus" (1998), "Europa ohne Identität?" (1998 und 2000), "Kreuzzug und Djihad" (1999 und 2001), "Der Islam und Deutschland - Muslime in Deutschland" (2000) und "Fundamentalismus im Islam - Eine Gefahr für den Weltfrieden?" (2000).
Sie wurden in dreizehn Sprachen übersetzt.
1995 erhielt Bassam Tibi den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland Erster Klasse für seinen Beitrag "zu einem besseren Verständnis des Islam in Deutschland"
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen. Danke. Die Redaktion/kvk
Wegen Doppelposting entfernt. Die Redaktion/kvk
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Für ein besseres Verständnis hier ein interessanter Aufsatz von Dr. Bassam Tibi:
http://www.efg-hohenstauf...
Zum Autor selbst:
Der Autor, Professor Dr. Bassam Tibi, geboren 1944 in Damaskus, studierte in Frankfurt/Main Sozialwissenschaften, Philosophie und Geschichte. Seit 1973 ist er Professor für Internationale Politik in Göttingen und seit 1982 parallel in an der Harvard-Universität tätig.
Tibi begründete die "Arabische Organisation für Menschenrechte", ist Mitträger des "Islamisch-Jüdischen Dialogs" und des "Cordoba-Trialogs" für den jüdisch-islamisch-christlichen Austausch. Einem großen Publikum ist Bassam Tibi durch regelmäßige Fernsehbeiträge vor allem im ZDF und durch Artikel in der Presse bekannnt geworden.
Er hat zahlreiche Bücher verfasst, unter anderen "Die Verschwörung - Das Trauma arabischer Politik" (1993), "Pulverfass Nahost" (1997), "Aufbruch am Bosporus - Die Türkei zwischen Europa und dem Islamismus" (1998), "Europa ohne Identität?" (1998 und 2000), "Kreuzzug und Djihad" (1999 und 2001), "Der Islam und Deutschland - Muslime in Deutschland" (2000) und "Fundamentalismus im Islam - Eine Gefahr für den Weltfrieden?" (2000).
Sie wurden in dreizehn Sprachen übersetzt.
1995 erhielt Bassam Tibi den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland Erster Klasse für seinen Beitrag "zu einem besseren Verständnis des Islam in Deutschland"
Hoffe ich nicht, dass man nun darüber nachdenken wird folgerichtig auch "das Leben des Brian" von Monty Python zu verbietenSchließlich wird Jesus dort doch als Muttersöhnchen dargestellt und auf satirische Weise verunglimpft.
Irgendwo muss einfach auch mal Schluss sein.
Zitat Cando:
" "das Leben des Brian" von Monty Python zu verbietenSchließlich wird Jesus dort doch als Muttersöhnchen dargestellt und auf satirische Weise verunglimpft."
Im Film das Leben des Brian wird das Leben eines Mannes gezeigt, das PARALLEL zum Leben Jesu Christi verläuft. Hier wird in einer Satire dargestellt, wie eine Verwechslung zu "komischen" Situationen führt.
Zu sehen schon in der Szene, als die drei "Könige" zum falschen Stall in Bethlehem kommen und nach ihrem Irrtum zum richtigen gehen.
Sie haben offensichtlich eine eigene Wahrnehmung, Herr cando.
Die Mitglieder der Comedy Gruppe "Monthy Python" haben das anlässlich ihrer Jubiläumsfeier inhaltlich bestätigt.
... ist jesus nur einmal kurz aus der ferne zu sehen.
die hauptrolle besteht eindeutig in brian, welcher ausdrücklich nicht jesus ist.
Monty Phyton hat vielleicht bewust den Film mit "das Leben des Brian" betitelt und nicht mit "das Leben Jesus" oder "der wahre ursprung des Christentums" oder ähnliches, außerdem kommt der "wahre" Heiland im Film vor.
Trotzdem glaube ich dass die Krawalle mit Politik zu tun haben, und die Politik sollte sich auf gar keinen Fall auf Forderungen der Islamisten einlassen.
In Brian kommt Jesus nur zweimal vor und jedesmal respektvoll; der Film macht sich auch nicht über einen Glauben lustig, sondern über den unreflektierten Fanatismus mancher Gläubigen.
Des Weiteren ist Brian eine Satire, der hier diskutierte Film eine mit Lügen und Propaganda gespickte Beleidigung.
Und: christlichen Gruppierungen in England, Norwegen und den USA gelang es tatsächlich, Brian kurzzeitig zu verbieten.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unpassende Vergleiche. Danke. Die Redaktion/kvk
Zitat Cando:
" "das Leben des Brian" von Monty Python zu verbietenSchließlich wird Jesus dort doch als Muttersöhnchen dargestellt und auf satirische Weise verunglimpft."
Im Film das Leben des Brian wird das Leben eines Mannes gezeigt, das PARALLEL zum Leben Jesu Christi verläuft. Hier wird in einer Satire dargestellt, wie eine Verwechslung zu "komischen" Situationen führt.
Zu sehen schon in der Szene, als die drei "Könige" zum falschen Stall in Bethlehem kommen und nach ihrem Irrtum zum richtigen gehen.
Sie haben offensichtlich eine eigene Wahrnehmung, Herr cando.
Die Mitglieder der Comedy Gruppe "Monthy Python" haben das anlässlich ihrer Jubiläumsfeier inhaltlich bestätigt.
... ist jesus nur einmal kurz aus der ferne zu sehen.
die hauptrolle besteht eindeutig in brian, welcher ausdrücklich nicht jesus ist.
Monty Phyton hat vielleicht bewust den Film mit "das Leben des Brian" betitelt und nicht mit "das Leben Jesus" oder "der wahre ursprung des Christentums" oder ähnliches, außerdem kommt der "wahre" Heiland im Film vor.
Trotzdem glaube ich dass die Krawalle mit Politik zu tun haben, und die Politik sollte sich auf gar keinen Fall auf Forderungen der Islamisten einlassen.
In Brian kommt Jesus nur zweimal vor und jedesmal respektvoll; der Film macht sich auch nicht über einen Glauben lustig, sondern über den unreflektierten Fanatismus mancher Gläubigen.
Des Weiteren ist Brian eine Satire, der hier diskutierte Film eine mit Lügen und Propaganda gespickte Beleidigung.
Und: christlichen Gruppierungen in England, Norwegen und den USA gelang es tatsächlich, Brian kurzzeitig zu verbieten.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unpassende Vergleiche. Danke. Die Redaktion/kvk
Ich habe mir einige Episoden aus diesem Machwerk angeschaut und durfte mich darüber wundern, mit welch primitiven Mitteln und schlechten Schauspielern Dummheit die Welt erobern/em> kann.
Nicht weniger verwunderlich ist die Mordbrennerei gewisser Menschen in der islamischen Welt, die diesen Film weder gesehen haben noch ihn zu Gesicht bekommen werden. Es reicht offenbar die blöde Floskel;:
Der Prophet Mohammed wurde beleidigt
um allerorten den wütenden Mob aus den Kellerlöchern zu locken, ihn anzustacheln und Streichhölzer, trockenes Papier und Gummireifen zu geben, damit er totschlagbereit durch die Botschaftsviertel zieht, Fahnen verbrennt, Embleme zertrampelt und (Bengasi) auch schon mal einen Botschafter massakriert.
Und jetzt stehen nicht nur Politiker der schwarzen Garde auf der Matte, die Vorführung des Films zu verbieten, nein der Verband der Muslime, der sich in unserer Demokratie so bequem eingerichtet haben, fordern gleich omnipotenten Mullahs ein völliges Verbot.
Nein, er sollte zur besten Sendezeit ins Fernsehen kommen, einfach um zu zeigen, mit welch primitiven Mitteln religiöser Wahn in den USA arbeitet, mit welch verblödeten Inhalten religiöse Fanatiker sowohl in den USA als auch in den muslimischen Ländern aufgerührt werden können. Diese Mittel dürfen nicht dazu führen, dass die Gleichen unsere Demokratie aufmischen und die Aufklärung ad absurdum führen meint
KH
Und zwar genau aus dem Grund, den Sie nennen: Um die Primitivität und den religiösen Wahn aufzuzeigen und damit abzuschrecken.
Denn die Argumentation mit Meinungsfreiheit ist natürlich völlig abwegig, da der Film ja gar keine Meinung vertritt, zumindest nicht mehr als ein delirierender Trunkenbold, der irgendetwas grölt.
Der latente Rassismus mancher Menschen wird selbst in Zeit-Kommentaren offenbar. Wären denn die, die für "Meinungsfreiheit" sind und deshalb diesen Film zeigen wollen, auch dafür, dass "Jud Süß", Gewaltpornos und Kinderpornographie frei gezeigt werden? Auch das sind "Meinungen" im Sinne dieses Films.
Denn die Argumentation mit Meinungsfreiheit ist natürlich völlig abwegig, da der Film ja gar keine Meinung vertritt, zumindest nicht mehr als ein delirierender Trunkenbold, der irgendetwas grölt.
Der latente Rassismus mancher Menschen wird selbst in Zeit-Kommentaren offenbar. Wären denn die, die für "Meinungsfreiheit" sind und deshalb diesen Film zeigen wollen, auch dafür, dass "Jud Süß", Gewaltpornos und Kinderpornographie frei gezeigt werden? Auch das sind "Meinungen" im Sinne dieses Films.
Und dennoch glaube ich, dass man diesen Film zeigen sollte: um die Primitivität und den religiösen Wahn der Antiislamisten (den Wahn fanatischer Moslems sieht man ja sowieso jeden Tag) aufzuzeigen und damit abzuschrecken.
Und zwar genau aus dem Grund, den Sie nennen: Um die Primitivität und den religiösen Wahn aufzuzeigen und damit abzuschrecken.
Denn die Argumentation mit Meinungsfreiheit ist natürlich völlig abwegig, da der Film ja gar keine Meinung vertritt, zumindest nicht mehr als ein delirierender Trunkenbold, der irgendetwas grölt.
Der latente Rassismus mancher Menschen wird selbst in Zeit-Kommentaren offenbar. Wären denn die, die für "Meinungsfreiheit" sind und deshalb diesen Film zeigen wollen, auch dafür, dass "Jud Süß", Gewaltpornos und Kinderpornographie frei gezeigt werden? Auch das sind "Meinungen" im Sinne dieses Films.
Denn die Argumentation mit Meinungsfreiheit ist natürlich völlig abwegig, da der Film ja gar keine Meinung vertritt, zumindest nicht mehr als ein delirierender Trunkenbold, der irgendetwas grölt.
Der latente Rassismus mancher Menschen wird selbst in Zeit-Kommentaren offenbar. Wären denn die, die für "Meinungsfreiheit" sind und deshalb diesen Film zeigen wollen, auch dafür, dass "Jud Süß", Gewaltpornos und Kinderpornographie frei gezeigt werden? Auch das sind "Meinungen" im Sinne dieses Films.
Und dennoch glaube ich, dass man diesen Film zeigen sollte: um die Primitivität und den religiösen Wahn der Antiislamisten (den Wahn fanatischer Moslems sieht man ja sowieso jeden Tag) aufzuzeigen und damit abzuschrecken.
Ungeachtet der Qualität und Intention des Films - auf keinen Fall dürfen wir hier unsere Freiheitsrechte beschneiden, damit nicht in Deutschland und anderswo auf der Welt Moslems austicken. Damit würden wir uns an den Freiheitsvorstellungen und Maßstäben des totalitären Islam orientieren. Im Gegenteil: der Westen muss seine Wertvorstellungen kämpferisch verteidigen und den Moslems in der Welt eine Alternative zu Ignoranz und Armut anbieten. Stärke beeindruckt, rückgratloses Einknicken ruft nur Verachtung hervor.
..übrigens noch anmerken das in diversen Foren und Kommentarzeilen immer mal wieder zu lesen ist:
„Ich habe mir den Film komplett angesehen”
Nein, hat der oder diejenige nicht. Außer einem 15 Minütigen Zusammenschnitt (der auch für die Proteste sorgte) ist der Film in kompletter Fassung nicht zugänglich.
unglaublich wenn man die 14 mins gesehn hat aber das Original geht 2 Stunden und hat 5mio Dollar gekostet, wofür auch immer.
unglaublich wenn man die 14 mins gesehn hat aber das Original geht 2 Stunden und hat 5mio Dollar gekostet, wofür auch immer.
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