Der Höhenflug der SPD ist zwei Wochen nach Peer Steinbrücks Nominierung zum Kanzlerkandidaten schon wieder vorbei. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat die SPD in der Wählergunst einen Punkt verloren und kommt nur noch auf 29 Prozent. Auch ihr potenzieller Koalitionspartner, die Grünen , verlieren einen Punkt und fallen auf ihr Jahrestief von elf Prozent.

Die Union konnte hingegen Stimmen gewinnen. Sie verbessert sich um einen Punkt auf 37 Prozent, der liberale Koalitionspartner FDP stagniert weiter bei vier Prozent.

Die Zustimmung für die Linken steigt um einen Punkt und erreicht laut dem Wahltrend acht Prozent. Der Abwärtstrend der Piratenpartei setzt sich dagegen fort: Sie geben einen Punkt ab und erreichen nur noch fünf Prozent.

Angela Merkel ist in der Gunst der Wähler gestiegen: 48 Prozent der Deutschen würden sie direkt zur Kanzlerin wählen, das ist ein Plus von zwei Punkten im Vergleich zur Vorwoche. Nach Ansicht von Forsa-Chef Manfred Güllner hat sie von ihrem Besuch in Athen profitiert: "Die Deutschen honorieren Merkels Engagement."