Militärintervention: Ex-Generalinspekteur warnt vor militärischem Abenteuer in Mali
Der frühere Generalinspekteur Kujat befürchtet enorme Risiken für die Bundeswehr in Mali. Die Bundesregierung diskutiert aber nur noch das Wie eines Einsatzes.
Der ehemalige Generalinspekteur Kujat befürchtet, dass die Bundeswehr bei einem Einsatz in Mali in einen bewaffneten Konflikt hineingezogen wird. Es sei eine Illusion, zu glauben, man könne dort unbewaffnet Soldaten ausbilden, sagte er der Leipziger Volkszeitung. "Das Risiko, dass daraus ein bewaffneter Konflikt wird, ist sehr groß." Der Auftrag einer solchen Mali-Operation sei überhaupt "völlig unklar".
Der ehemals ranghöchste Soldat der Bundeswehr kritisierte die politische Debatte über einen möglichen Einsatz in Mali. Es sei "nicht zu akzeptieren, dass die Politik, immer wenn sie mit ihrem Latein am Ende ist, nach dem Militär ruft", sagte Kujat der Zeitung. Die Politik sollte begriffen haben, "dass wir nicht überall dort hinlaufen können, wo wir die Taliban sehen".
Damit stellte sich Kujat gegen die Bundesregierung, die ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einem Eingreifen in Mali erklärt hatte. Eine Entsendung deutscher Kampftruppen und die Lieferung von Waffen schloss Außenminister Guido Westerwelle zwar aus. Doch zu Ausbildungszwecken könnte die Bundeswehr in das westafrikanische Land geschickt werden. "Es geht eventuell auch darum, wie wir logistisch, technisch und auch finanziell helfen", sagte Westerwelle.
Niebel sieht "zweites Afghanistan"
Der Außenminister hatte am Dienstag den UN-Sondergesandten für die Region getroffen, den früheren italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi. Alle internationalen Einsätze in Mali müssten unter afrikanischer Verantwortung stehen, sagte Westerwelle anschließend. Auch die politische Unterstützung der Nachbarländer, vor allem Algeriens, sei notwendig. Europa müsse die terroristische Bedrohung erkennen, falls das Land zerfalle.
Entwicklungsminister Dirk Niebel hält ein internationales Eingreifen in Mali ebenfalls für dringend geboten, um ein zweites Afghanistan zu verhindern. "Mali ist ein Land am Abgrund, und wir wollen nicht, dass es ein verlorener Staat wird", sagte er. "Wenn wir es verlieren, dann droht uns ein zweites Afghanistan."
Mali droht die Spaltung
Der Norden Malis ist seit einem Militärputsch im März in die Hand von Rebellen und radikalen Islamisten geraten. Das Land steht vor der Spaltung – deshalb befürchtet der Westen die Entstehung eines neuen Rückzugsgebiets für Terroristen. Eine Militärintervention afrikanischer Staaten unter UN-Mandat wird immer wahrscheinlicher. Die Afrikanische Union (AU) will am Mittwoch Pläne für einen solchen Einsatz vorlegen.
Augenzeugen im Norden des Landes berichteten von einem weiteren Zustrom islamistischer Kämpfer in den Städten Gao und Timbuktu. In Gao, rund 1.200 Kilometer nördlich von Bamako, wurden über 100 Fahrzeuge mit ausländischen Kämpfern gezählt. Die Aufständischen kommen angeblich aus dem Sudan, aber auch aus Algerien, Pakistan, Ägypten und dem Jemen.
Regierung rechnet mit Waffeneinsatz
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Montag die grundsätzliche Bereitschaft Deutschlands erklärt, sich an einer Ausbildungs- und Unterstützungsmission der Europäischen Union zu beteiligen. Für einen Bundeswehreinsatz ist nach Auffassung ihres Verteidigungsministers Thomas de Maizière (CDU) ein Mandat des Bundestags erforderlich: Er könne nicht ausschließen, dass deutsche Soldaten dort ihre Waffen einsetzen müssten. "Wenn das nicht auszuschließen ist, ist es eben mandatspflichtig."
De Maizière sagte, die malische Armee sei in einem "erbarmungswürdigen Zustand". Eine solche Mission könnte "ein paar Jahre dauern". Auf die Frage nach dem Grund für eine deutsche Beteiligung antwortete er: "Wenn die EU eine solche Mission macht, müssen schon ein paar Staaten dabei sein. Sonst macht das keinen Sinn."








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General Kujat: Die Politik sollte begriffen haben, "dass wir nicht überall dort hinlaufen können, wo wir die Taliban sehen" - und wo wir die Taliban sehen, ist sicherlich kein Zufall...
Die NATO unterstützt offen El Kaida in Libyen und in Syrien, es ist vollkommen klar, dass sich die Terroristen langfristig nicht kontrollieren lassen und letztlich die gesamte Region destabilisieren.
Tiefere Ursache dieser Strategie ist der Erfolg der chinesischen Rohstoffdiplomatie in Afrika.
Man schafft mutwillig selbst ein Problem, zu dessen Lösung man bereits 2007 Africom gegründet hat:
http://de.wikipedia.org/w...
"Derzeit ist das Hauptquartier in den Kelley Barracks in Stuttgart stationiert" - Ich könnte mir vorstellen, dass man das Hauptquartier demnächst nach Libyen verlegen kann...
Die Äußerungen Kujats, Willy Wimmers und die Berichterstattung der FAZ zum Syrien-Konflikt ( http://www.faz.net/aktuel... ) scheinen darauf hinzudeuten, dass Teile des deutschen konservativen Establishments nicht mehr bereit sind, die wahnsinnige Politik der USA, Frankreichs Großbritanniens und der Türkei mitzutragen. Leider ist der Widerstand verspätet und zu schwach.
Der "Clash of Civilizations" soll mit aller Macht herbeigebombt werden, die Werte der westlichen Demokratie werden auf der Strecke bleiben.
General Kujat: Die Politik sollte begriffen haben, "dass wir nicht überall dort hinlaufen können, wo wir die Taliban sehen" - und wo wir die Taliban sehen, ist sicherlich kein Zufall...
Die NATO unterstützt offen El Kaida in Libyen und in Syrien, es ist vollkommen klar, dass sich die Terroristen langfristig nicht kontrollieren lassen und letztlich die gesamte Region destabilisieren.
Tiefere Ursache dieser Strategie ist der Erfolg der chinesischen Rohstoffdiplomatie in Afrika.
Man schafft mutwillig selbst ein Problem, zu dessen Lösung man bereits 2007 Africom gegründet hat:
http://de.wikipedia.org/w...
"Derzeit ist das Hauptquartier in den Kelley Barracks in Stuttgart stationiert" - Ich könnte mir vorstellen, dass man das Hauptquartier demnächst nach Libyen verlegen kann...
Die Äußerungen Kujats, Willy Wimmers und die Berichterstattung der FAZ zum Syrien-Konflikt ( http://www.faz.net/aktuel... ) scheinen darauf hinzudeuten, dass Teile des deutschen konservativen Establishments nicht mehr bereit sind, die wahnsinnige Politik der USA, Frankreichs Großbritanniens und der Türkei mitzutragen. Leider ist der Widerstand verspätet und zu schwach.
Der "Clash of Civilizations" soll mit aller Macht herbeigebombt werden, die Werte der westlichen Demokratie werden auf der Strecke bleiben.
'Die Politik sollte begriffen haben, "dass wir nicht überall dort hinlaufen können, wo wir die Taliban sehen"'
Erst gestern hat Merkel doch zu Papier gegeben, dass man in Zukunft auch mal Waffen liefern wird, anstatt sofort loszurennen.
Wenn eben ein Problem mit politischen Mitteln nicht gelöst werden kann, muß nun mal das Militär eine Lösung erzwingen. Wenn es das nicht kann, sind die Soldaten überflüssig. Allerdings stellt sich die Frage, die hätte Kujat klarer formulieren sollen, sind die deutschen Politiker überhaupt willens und fähig, politische Probleme wirksam zu lösen? Oft hat man den Eindruck, daß gerade deutsche Politiker das Problem sind.
Wenn eben ein Problem mit politischen Mitteln nicht gelöst werden kann, muß nun mal das Militär eine Lösung erzwingen. Wenn es das nicht kann, sind die Soldaten überflüssig. Allerdings stellt sich die Frage, die hätte Kujat klarer formulieren sollen, sind die deutschen Politiker überhaupt willens und fähig, politische Probleme wirksam zu lösen? Oft hat man den Eindruck, daß gerade deutsche Politiker das Problem sind.
".... Doch zu Ausbildungszwecken könnte die Bundeswehr in das westafrikanische Land geschickt werden"
Hatten wir doch alles schon, Herr Westerwelle. Wiederholung gefällig? Hatten auch die US-Amerikaner schon. Vietnam schon zu lang her?
Schön, dass sich Kujat gegen dieses Vorhaben stellt. Doch bedarf es wirklich soviel Lamettas, um Vernunft walten zu lassen?
zu hoffen ist, daß auch das jetzige Lametta zur Vernunft rät, auch ohne daß es gleich publik wird. - Was steht eigentlich dagegen, malische Soldaten hier bei uns auszubilden und gleichzeitig mit dem Forum Ziviler Friedensdienst zusammenzuarbeiten, der Friedensfachkräfte ausbildet? - "Der reißende Fluß wird gewalttätig genannt. Aber das Flußbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig." (Bertolt Brecht); sorgen wir für ein immer mehr einengendes Flußbett. Dafür müssen einige afrikanische Staaten mit ehrlicher Überzeugung Hilfestellung geben, das heißt jedoch auch, daß diese Staaten gleichzeitig Konflikte in ihrer eigenen Bevölkerung nicht mit Gewalt zum Krieg treiben. - Ziviler Friedensdienst ist die Aufgabe von Menschen mit starkem Charakter und nicht zu verwechseln mit Lari-Fari und Wischi-Waschi; "Niemand fördert ..." sagte vor ein paar Tagen Thomas de Maisière (CDU), aber unsere Waffenhersteller reiben sich doch schon wieder die Hände - oder sollte ich mich irren? -
zu hoffen ist, daß auch das jetzige Lametta zur Vernunft rät, auch ohne daß es gleich publik wird. - Was steht eigentlich dagegen, malische Soldaten hier bei uns auszubilden und gleichzeitig mit dem Forum Ziviler Friedensdienst zusammenzuarbeiten, der Friedensfachkräfte ausbildet? - "Der reißende Fluß wird gewalttätig genannt. Aber das Flußbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig." (Bertolt Brecht); sorgen wir für ein immer mehr einengendes Flußbett. Dafür müssen einige afrikanische Staaten mit ehrlicher Überzeugung Hilfestellung geben, das heißt jedoch auch, daß diese Staaten gleichzeitig Konflikte in ihrer eigenen Bevölkerung nicht mit Gewalt zum Krieg treiben. - Ziviler Friedensdienst ist die Aufgabe von Menschen mit starkem Charakter und nicht zu verwechseln mit Lari-Fari und Wischi-Waschi; "Niemand fördert ..." sagte vor ein paar Tagen Thomas de Maisière (CDU), aber unsere Waffenhersteller reiben sich doch schon wieder die Hände - oder sollte ich mich irren? -
Ach Gott, jetzt wird wieder gekniffen. Waren die Radikalislamisten am Ende doch nicht so schlimm, wie immer behauptet? Frauenverstümmelungen, Handabhacken, das alles sollten wir nach Herrn Kujat tolerieren.
...raushalten.
Die Frage sollte eher lauten: Muss/darf Deutschland sich überall auf der Welt mit einmischen und das Leben der eigenen Bevölkerung auf Spiel setzten?
Kommt Ihnen dieser Pick-Up mit aufmontiertem MG irgentwie bekannt vor? Ich sag Ihnen, wo Sie den schonmal gesehen haben. In Libyen! All die Waffen, die NATO- und Golfstaaten wie Katar an islamische Kampfgruppen in Libyen geliefert haben, sickerten über in benachbarte Länder. Die Islamisten, die jetzt in Mali kämpfen, sind durch den Libyenkonflikt massiv ausgerüstet worden.
Ist doch immer das gleiche Spiel. Man rüstet irgentwelche Islamisten und Kriminiellen aus und missbraucht sie als nützliche Handlanger. Später entpuppen sich diese Gruppen aber als noch viel größeres Problem. Das ist US-gesteuerte NATO Politik.
Deutschland soll sich komplett raushalten. Das sollen die Kataris zusammen mit den Franzosen machen. Die größten Kriegstreiber und Waffenlieferanten sind jetzt in der Pflicht.
Wenn sie so scharf darauf sind ihren Kopf hinzuhalten - nur zu!
Suchen sie doch mal im Internet, ob sie nicht bei irgendeiner Söldnertruppe unterkommen können.
Wenn sie dann da waren und wieder hier sind, können sie uns doch allen von ihren Erfahrungen berichten?
Falls sie dann dazu noch in der Lage sind, psychisch, meine ich.
...raushalten.
Die Frage sollte eher lauten: Muss/darf Deutschland sich überall auf der Welt mit einmischen und das Leben der eigenen Bevölkerung auf Spiel setzten?
Kommt Ihnen dieser Pick-Up mit aufmontiertem MG irgentwie bekannt vor? Ich sag Ihnen, wo Sie den schonmal gesehen haben. In Libyen! All die Waffen, die NATO- und Golfstaaten wie Katar an islamische Kampfgruppen in Libyen geliefert haben, sickerten über in benachbarte Länder. Die Islamisten, die jetzt in Mali kämpfen, sind durch den Libyenkonflikt massiv ausgerüstet worden.
Ist doch immer das gleiche Spiel. Man rüstet irgentwelche Islamisten und Kriminiellen aus und missbraucht sie als nützliche Handlanger. Später entpuppen sich diese Gruppen aber als noch viel größeres Problem. Das ist US-gesteuerte NATO Politik.
Deutschland soll sich komplett raushalten. Das sollen die Kataris zusammen mit den Franzosen machen. Die größten Kriegstreiber und Waffenlieferanten sind jetzt in der Pflicht.
Wenn sie so scharf darauf sind ihren Kopf hinzuhalten - nur zu!
Suchen sie doch mal im Internet, ob sie nicht bei irgendeiner Söldnertruppe unterkommen können.
Wenn sie dann da waren und wieder hier sind, können sie uns doch allen von ihren Erfahrungen berichten?
Falls sie dann dazu noch in der Lage sind, psychisch, meine ich.
"...Es sei "nicht zu akzeptieren, dass die Politik, immer wenn sie mit ihrem Latein am Ende ist, nach dem Militär ruft", sagte Kujat der Zeitung. .."
Liest man bei der Bundeswehr keinen Clausewitz? Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit militärischen Mitteln. Das Militär ist nunmal ein Werkzeug der Politik.
Die Frage allerdings ist: Welches deutsche Interesse gibt es in Mali? HAndelsintressen? [...]
Gekürzt. Bitte verfassen Sie differenzierte Diskussionsbeiträge. Danke, die Redaktion/ds
Von Clausewiz beschrieb in seinem Buch "vom Kriege" die politischen Bedingungen die von den Staatenlenker zu berücksichtigen sein wenn man einen Krieg beginnt.
Erstens:die politischen Ziele müssen klar und realistisch sein.
Zweitens: man muss um diese Ziele zu erreiche die gesamte eigene Macht einsetzen um den Kampfwillen des
Gegners zu brechen und
Drittens: wenn die Ziele erreicht wurden muss man dafür sorgen dass der Friede(nach Friedensverhandlungen), so schnell wie möglich geschlossen wird.
Keines!der oben genannten Punkte werden von unserer Regierung in den verschiedenen militärischen Abenteuer in die sie uns reingeritten hat eingehalten.Afghanistan? Ewiger Krieg, Ziele nicht klar, Verhandlungen um den Kriegszustand zu beenden können nicht geführt werden weil der Feind so Atomisiert ist und so dämonisiert wurde dass eben diese Friedensverhandlungen als politische und militärische Niederlage wahrgenommen werden,sollten sie jemals stattfinden.Die Bundeswehr wird in Einsätze geschickt ohne klare Ziele, mit Einsatzbestimmungen die möglicherweise für die Boy Scouts taugen aber nicht für eine Armee in einen Feldzug und in dem Bewusstsein dass die Mehrheit den Bevölkerung ihr Einsatz ablehnt was so ziemlich das Schlimmste ist für die Moral der Truppe.
Wenn die Politiker so überzeugt sind von der Notwendigkeit dieses Einsatzes dann sollen sie selbst hingehen und zeigen aus was für ein Holz sie geschnitzt sind.Anderen das Töten und Sterben zu überlassen scheint mir recht feige.
Also jetzt eine Exegese über "Vom Kriege" anfangen würde den Rahmen hier massiv sprengen.
Die berühhmte Clausewitz'sche Sentenz ist viel komplexer als die Verkürzung, die Sie hier bringen.
Ich will nur so viel dazu sagen:
1. Bevor man einen Krieg beginnt muss man wissen was man
will.
2. Bevor man einen Krieg anfängt muss man wissen, ob man
damit das angestrebte Ziel erreicht.
denn
3. Ziel des Krieges ist es dem / den Gegnern seinen Willen
"aufzuzwingen".
Colin Powell hat das etwas griffiger formuliert:
http://en.wikipedia.org/w...
Dazu kommt noch der Punkt, dass man mit dem "richtigen Maß an Kräften" gleich zu Beginn reingeht und es nicht "eskaliert" wie in Vietnam.
mali droht entzweigespalten zu werden, und afrika ist das land, zu dem die ganze chose gehört, ja?
und nicht vergessen, mal abgesehn davon, dass das land afrika bis zur schädeldecke voll mit waffen ist, da gibts auch wunderschöne tiere, nich wahr? da lohnt sich ne safari, in dem land namens afrika.
Von Clausewiz beschrieb in seinem Buch "vom Kriege" die politischen Bedingungen die von den Staatenlenker zu berücksichtigen sein wenn man einen Krieg beginnt.
Erstens:die politischen Ziele müssen klar und realistisch sein.
Zweitens: man muss um diese Ziele zu erreiche die gesamte eigene Macht einsetzen um den Kampfwillen des
Gegners zu brechen und
Drittens: wenn die Ziele erreicht wurden muss man dafür sorgen dass der Friede(nach Friedensverhandlungen), so schnell wie möglich geschlossen wird.
Keines!der oben genannten Punkte werden von unserer Regierung in den verschiedenen militärischen Abenteuer in die sie uns reingeritten hat eingehalten.Afghanistan? Ewiger Krieg, Ziele nicht klar, Verhandlungen um den Kriegszustand zu beenden können nicht geführt werden weil der Feind so Atomisiert ist und so dämonisiert wurde dass eben diese Friedensverhandlungen als politische und militärische Niederlage wahrgenommen werden,sollten sie jemals stattfinden.Die Bundeswehr wird in Einsätze geschickt ohne klare Ziele, mit Einsatzbestimmungen die möglicherweise für die Boy Scouts taugen aber nicht für eine Armee in einen Feldzug und in dem Bewusstsein dass die Mehrheit den Bevölkerung ihr Einsatz ablehnt was so ziemlich das Schlimmste ist für die Moral der Truppe.
Wenn die Politiker so überzeugt sind von der Notwendigkeit dieses Einsatzes dann sollen sie selbst hingehen und zeigen aus was für ein Holz sie geschnitzt sind.Anderen das Töten und Sterben zu überlassen scheint mir recht feige.
Also jetzt eine Exegese über "Vom Kriege" anfangen würde den Rahmen hier massiv sprengen.
Die berühhmte Clausewitz'sche Sentenz ist viel komplexer als die Verkürzung, die Sie hier bringen.
Ich will nur so viel dazu sagen:
1. Bevor man einen Krieg beginnt muss man wissen was man
will.
2. Bevor man einen Krieg anfängt muss man wissen, ob man
damit das angestrebte Ziel erreicht.
denn
3. Ziel des Krieges ist es dem / den Gegnern seinen Willen
"aufzuzwingen".
Colin Powell hat das etwas griffiger formuliert:
http://en.wikipedia.org/w...
Dazu kommt noch der Punkt, dass man mit dem "richtigen Maß an Kräften" gleich zu Beginn reingeht und es nicht "eskaliert" wie in Vietnam.
mali droht entzweigespalten zu werden, und afrika ist das land, zu dem die ganze chose gehört, ja?
und nicht vergessen, mal abgesehn davon, dass das land afrika bis zur schädeldecke voll mit waffen ist, da gibts auch wunderschöne tiere, nich wahr? da lohnt sich ne safari, in dem land namens afrika.
General Kujat: Die Politik sollte begriffen haben, "dass wir nicht überall dort hinlaufen können, wo wir die Taliban sehen" - und wo wir die Taliban sehen, ist sicherlich kein Zufall...
Die NATO unterstützt offen El Kaida in Libyen und in Syrien, es ist vollkommen klar, dass sich die Terroristen langfristig nicht kontrollieren lassen und letztlich die gesamte Region destabilisieren.
Tiefere Ursache dieser Strategie ist der Erfolg der chinesischen Rohstoffdiplomatie in Afrika.
Man schafft mutwillig selbst ein Problem, zu dessen Lösung man bereits 2007 Africom gegründet hat:
http://de.wikipedia.org/w...
"Derzeit ist das Hauptquartier in den Kelley Barracks in Stuttgart stationiert" - Ich könnte mir vorstellen, dass man das Hauptquartier demnächst nach Libyen verlegen kann...
Die Äußerungen Kujats, Willy Wimmers und die Berichterstattung der FAZ zum Syrien-Konflikt ( http://www.faz.net/aktuel... ) scheinen darauf hinzudeuten, dass Teile des deutschen konservativen Establishments nicht mehr bereit sind, die wahnsinnige Politik der USA, Frankreichs Großbritanniens und der Türkei mitzutragen. Leider ist der Widerstand verspätet und zu schwach.
Der "Clash of Civilizations" soll mit aller Macht herbeigebombt werden, die Werte der westlichen Demokratie werden auf der Strecke bleiben.
Das ist nicht verwunderlich, weil die Politiker ja nicht ihren Kopf dafür hinhalten müssen.
Meines Erachtens ist das eine Sache, die die Afrikaner unter sich ausmachen sollten. Die Deutschen haben da nichts zu suchen.
Wäre man ganz böse, könnte man ja denken, die Bundesregierung hätte Wertpapiere der deutschen Waffenproduzenten und propagierte deshalb Waffenlieferungen als friedensfördernd. Aber man ist ja nicht ganz böse...
...raushalten.
Gold ist ein wichtiger Rohstoff und wird im Computerzeitalter nicht nur für Schmuck benötigt. Der Süden Malis hat sehr viel davon. Würde Mali absolut nur in der Sahara liegen käme keiner auf die Idee dort militärisch einzugreifen. Es bleibt dabei. Die Frage muss immer lauten: "Wer hat Interesse an diesem Land und WARUM?"
Schon die Goldgräber des letzten Jahrhunderts und davor liebten Abenteuer. Warum sollten wir nicht dem Lockruf des Goldes in diesem Jahrhundert folgen. Macht doch sicherlich Spass unbewaffnet entlang des Niger Gold zu waschen und die Sonne kann man auch genießen.
Die einzige Frage die ich mir stelle ist: "Warum den Norden "befreien", wenn es dort so gut wie nichts zu holen gibt?" Selbst die Landwirtschaft funktioniert dort nicht wirklich. Zu wenig Wasser und zu viel Geröll und Wüste.
Aber vielleicht liebt man das Echo von Waffenrasseln im Gebirge.
Gold ist ein wichtiger Rohstoff und wird im Computerzeitalter nicht nur für Schmuck benötigt. Der Süden Malis hat sehr viel davon. Würde Mali absolut nur in der Sahara liegen käme keiner auf die Idee dort militärisch einzugreifen. Es bleibt dabei. Die Frage muss immer lauten: "Wer hat Interesse an diesem Land und WARUM?"
Schon die Goldgräber des letzten Jahrhunderts und davor liebten Abenteuer. Warum sollten wir nicht dem Lockruf des Goldes in diesem Jahrhundert folgen. Macht doch sicherlich Spass unbewaffnet entlang des Niger Gold zu waschen und die Sonne kann man auch genießen.
Die einzige Frage die ich mir stelle ist: "Warum den Norden "befreien", wenn es dort so gut wie nichts zu holen gibt?" Selbst die Landwirtschaft funktioniert dort nicht wirklich. Zu wenig Wasser und zu viel Geröll und Wüste.
Aber vielleicht liebt man das Echo von Waffenrasseln im Gebirge.
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