SPD-Kanzlerkandidat Nominierung lässt Steinbrücks Umfragewerte steigen

Seit Peer Steinbrück Kanzlerkandidat der SPD ist, können ihn sich auch mehr Deutsche als Regierungschef vorstellen. An die Kanzlerin kommt er trotzdem nicht heran.

Peer Steinbrück

Peer Steinbrück

Die Entscheidung der SPD für Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten bei der Bundestagswahl hat Steinbrück und der Partei einen Aufschwung in den Umfragewerten beschert. Der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa ermittelte Zustimmungswert für Steinbrück stieg um fünf Prozentpunkte.

Das Institut hatte vergangene Woche im Auftrag von Stern und RTL täglich etwa 3.000 Wahlberechtigte befragt. Steinbrück war am Freitag von der SPD als Spitzenkandidat nominiert worden. Bei der Kanzlerfrage lag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis Donnerstag mit 50 zu 29 Prozent klar vor Steinbrück. Am Freitag sprachen sich dagegen 34 Prozent der Befragten für Steinbrück als Kanzler aus, Merkels Wert sank auf 46 Prozent.

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Leicht gewinnen konnte die SPD auch in der Sonntagsfrage. Bis Donnerstag lag ihr Zustimmungswert bei 27 Prozent, am Freitag dann bei 29 Prozent. Die Union liegt aber weiter deutlich vorn. Bis Donnerstag wollten 37 Prozent die Union wählen, am Freitag waren es 35 Prozent.

Die FDP verharrt bei vier Prozent. Die Grünen kommen auf zwölf Prozent, die Linken auf acht Prozent. Sieben Prozent der Befragten würden die Piraten wählen.

 
Leser-Kommentare
  1. als erneut von Rot-Grünen Vebotsorgien gegängelt zu werden. Traurig. Als Politiker erscheint es inzwischen legitim mit der Demenz des Wahlviehs zu kalkulieren. Es beweist es selbst ständig aufs neue.

    Bitte achten Sie auf eine angemessene Wortwahl. Danke, die Redaktion/ls

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    Auch wenn Sie das denken, die aktuelle Regierung ist nicht alternativlos.

    Ignoranz ist schön und gut, aber aus eigener Ignoranz heraus anderen Ignoranz vorzuwerfen, verdient wie immer die Narrenkrone.

    Antwort auf Nr. 1 starburg: Vermutlich haben es die Menschen nicht anders verdient

    Forenbeiträge, in denen die Worte „Wahlvieh“ oder Stimmvieh“ gebraucht werden, sind aus meiner Sicht sehr aussagekräftig – über deren Verfasser.

    Erstens erkenne ich, dass der werte Forist solche Mitbürger, die andere politische Auffassungen haben als er selbst und dies mit ihrer Stimme auch ausdrücken [in diesem Fall Wähler der SPD oder der Grünen – zu denen ich nicht gehöre] als politisch unfähig einschätzt, gar als politisch „dumm“ und zu keiner fundierten Beurteilung für fähig.

    Zweitens folgt daraus, dass der werte Forist seine eigene poltische Urteilsfähigkeit natürlich als äußerst kompetent und dem „Wahlvieh“ überlegen erachtet.

    Drittens folgt aus dem vorstehenden, dass es dem Foristen schwer fällt, andere Meinungen als den eigenen politischen Standpunkt zu respektieren – er demonstriert so ein augenfälliges mangelndes Demokratieverständnis.

    Ergo sind Beiträge, die von „Wahlvieh“ reden, für mich nicht sonderlich interessant.

    Wirklich interessant finde ich Beiträge, die A r g u m e n t e vortragen – übrigens wird es immer dann besonders spannend, wenn ich mich mit Argumenten auseinander setzen muss, die nicht unbedingt meine politische Überzeugung treffen.

    So, das musste mal zu den Begriffen „Wahlvieh“ oder „Stimmvieh“ angemerkt werden. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

    Auch wenn Sie das denken, die aktuelle Regierung ist nicht alternativlos.

    Ignoranz ist schön und gut, aber aus eigener Ignoranz heraus anderen Ignoranz vorzuwerfen, verdient wie immer die Narrenkrone.

    Antwort auf Nr. 1 starburg: Vermutlich haben es die Menschen nicht anders verdient

    Forenbeiträge, in denen die Worte „Wahlvieh“ oder Stimmvieh“ gebraucht werden, sind aus meiner Sicht sehr aussagekräftig – über deren Verfasser.

    Erstens erkenne ich, dass der werte Forist solche Mitbürger, die andere politische Auffassungen haben als er selbst und dies mit ihrer Stimme auch ausdrücken [in diesem Fall Wähler der SPD oder der Grünen – zu denen ich nicht gehöre] als politisch unfähig einschätzt, gar als politisch „dumm“ und zu keiner fundierten Beurteilung für fähig.

    Zweitens folgt daraus, dass der werte Forist seine eigene poltische Urteilsfähigkeit natürlich als äußerst kompetent und dem „Wahlvieh“ überlegen erachtet.

    Drittens folgt aus dem vorstehenden, dass es dem Foristen schwer fällt, andere Meinungen als den eigenen politischen Standpunkt zu respektieren – er demonstriert so ein augenfälliges mangelndes Demokratieverständnis.

    Ergo sind Beiträge, die von „Wahlvieh“ reden, für mich nicht sonderlich interessant.

    Wirklich interessant finde ich Beiträge, die A r g u m e n t e vortragen – übrigens wird es immer dann besonders spannend, wenn ich mich mit Argumenten auseinander setzen muss, die nicht unbedingt meine politische Überzeugung treffen.

    So, das musste mal zu den Begriffen „Wahlvieh“ oder „Stimmvieh“ angemerkt werden. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

  2. Auch wenn Sie das denken, die aktuelle Regierung ist nicht alternativlos.

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    sind leider seit mehr als 60 Jahren alternativlos. Genau das ist ja das Problem.

    sind leider seit mehr als 60 Jahren alternativlos. Genau das ist ja das Problem.

  3. sind leider seit mehr als 60 Jahren alternativlos. Genau das ist ja das Problem.

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    Antwort auf "Wahlvieh"
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    Auch wenn Sie das denken, CDU und SPD sind nicht alternativlos.

    Auch wenn Sie das denken, CDU und SPD sind nicht alternativlos.

  4. 4. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten. Die Redaktion/ls

  5. Auch wenn Sie das denken, CDU und SPD sind nicht alternativlos.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "CDU und SPD"
  6. ... "Anlässlich der heutigen Kür von Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten durch den SPD-Vorstand erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag:

    „Die SPD kürt mit Steinbrück einen Mann, der besonders in eigener Sache ein ausgesprochener Finanzexperte ist. Steinbrück hat seit 2009 über 80 Nebentätigkeiten angegeben und neben seinen Diäten als Bundestagsabgeordneter mindestens eine halbe Million Euro zusätzlich verdient.“

    Politisch sei die Ernennung Steinbrücks eine Bankrotterklärung der SPD. ..."

    Fraglich, warum Herr Steinbrück nicht reinen
    Tisch macht, und seine Steueerklärung herausrückt.
    Denn erstens macht das sogar Herr Putin, und zweitens verfängt das Argument mit den (schützenswerten) Einkünften seiner Frau nicht, da es ihm ja unbenommen wäre, Seite 2 seiner Steuererklärung zu veröffentlichen, und die rechte Spalte Einkünfte Ehefrau zu schwärzen.

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    • karoo
    • 02.10.2012 um 16:22 Uhr

    Warum nicht alle Politiker alle Nebentätigkeiten und Nebeneinkünfte en detail öffentlich machen?

    Wäre angebracht, um Zusammenhänge erkennen zu können. Wenn es so viele Nebeneinkünfte gibt, man dann noch an die Parteiarbeit denkt, fragt man sich schon, wann manche Politiker ihrem eigentlichen Job nachgehen.

    Solange er für Vorträge bezahlt wird ist dies doch kein Problem. Solange er bei Interessenskonflikten die Nebentätigkeiten aufgibt ist dies auch ok.

    Um eventueller Demenz von Janine Wissler (Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in Hessen) abzuhelfen.

    Auch Oskar Lafontaine hat sich über die Jahre ein Vermögen mit Nebentätigkeiten angehäuft. 2004 war er auch da in der Top Ten und vor Herrn Steinbrück sowie vor Herr Schröder.

    • karoo
    • 02.10.2012 um 16:22 Uhr

    Warum nicht alle Politiker alle Nebentätigkeiten und Nebeneinkünfte en detail öffentlich machen?

    Wäre angebracht, um Zusammenhänge erkennen zu können. Wenn es so viele Nebeneinkünfte gibt, man dann noch an die Parteiarbeit denkt, fragt man sich schon, wann manche Politiker ihrem eigentlichen Job nachgehen.

    Solange er für Vorträge bezahlt wird ist dies doch kein Problem. Solange er bei Interessenskonflikten die Nebentätigkeiten aufgibt ist dies auch ok.

    Um eventueller Demenz von Janine Wissler (Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in Hessen) abzuhelfen.

    Auch Oskar Lafontaine hat sich über die Jahre ein Vermögen mit Nebentätigkeiten angehäuft. 2004 war er auch da in der Top Ten und vor Herrn Steinbrück sowie vor Herr Schröder.

  7. Ignoranz ist schön und gut, aber aus eigener Ignoranz heraus anderen Ignoranz vorzuwerfen, verdient wie immer die Narrenkrone.

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    haben Sie meinem Eingangsstatement nichts entgegen zu setzen?

    haben Sie meinem Eingangsstatement nichts entgegen zu setzen?

  8. 8. Forsa

    Ich bin skeptisch bezüglich solcher Umfragen. Sie haben wie immer die taktische Eigenart, dynamische Prozesse zu Ist-Werten zu verzerren. Dadurch nehmen sie einen Einfluss, der keinem Demokraten vollends genehm sein kann. Zumal hinzukommt, dass man nie ganz erfahren wird, warum sie tatsächlich in Auftrag gegeben werden und wer dahintersteckt. Natürlich ist die CDU - als ewiger König der Parteipolitik - in Umfragewerten einstweilen besser dran. Aber das wird nicht so bleiben. Schweigen und souverän aussehen wird gegen Steinbrück wohl nicht reichen. Nur mehr haben die Christdemokraten dann nicht anzubieten.

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