Rainer Langhans"Die Piraten haben von Liebe keine Ahnung"
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"Ich bin der Pirat, der sie erst morgen sein werden"

ZEIT ONLINE: Wie sehen Sie die Occupy-Bewegung ?

Langhans: Nicht nur die Piraten, die Jungen überhaupt lassen sich nicht mehr alles bieten. In New York gab es Occupy, auf dem Tahrir-Platz die Demonstranten. Durch das Internet ist der Glaube an die neue Welt überall verbreitet. Im Netz sind die Alten nicht, da ist kein Geld, kein Materialismus, keine Geschlechter. Da gibt es all die schönen Dinge und unheimlich viel Kommunikation. Und was ist letztlich die höchste Form von Kommunikation? Liebe!

ZEIT ONLINE: Sind die Piraten eine Partei der Liebe?

Langhans: Allerdings, aber das darf man ihnen nicht sagen. Das sind Techniker, die haben von Liebe keine Ahnung.

ZEIT ONLINE: Haben Sie selbst mit Technik viel am Hut?

Langhans: Es geht. Ich bin auf Facebook und Twitter und habe eine Webseite, aber ich bin eher ein Offliner. Ich kenne einige Piraten, Johannes Ponader zum Beispiel oder viele von den alten Achtundsechzigern, die jetzt bei den Piraten sind.

ZEIT ONLINE: Lernen die von Ihnen oder lernen Sie von ihnen?

Langhans: Ich versuche, ihre Sprache und Kommunikation zu lernen. Ob sie von mir lernen, bezweifle ich. Die Spackeria hat mich einmal als Keynote-Speaker eingeladen und dann wieder ausgeladen. Es gab einen großen Shitstorm, vor allem von den Frauen. Ich glaube, ich bin der Pirat, der sie erst morgen sein werden. Mit Themen und einer persönlichen Entwicklung, die sie noch vor sich haben.

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Leserkommentare
  1. Langhans war schon immer eine Lachnummer. Interessant wo er sich heute verortet.
    Wenn es um Politik geht, dann bleibe ich lieber innerhalb des Altparteienspektrums. Und da gibt es schon bereits genügend "Lärmmüll".

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    • awaler
    • 25. November 2012 9:34 Uhr

    An sich gebe ich Ihnen recht, allerdings brauchen Sie die Einordnung nicht auf Lärm zu beschränken.

    • AndreD
    • 25. November 2012 18:26 Uhr

    sollte sich dazu äußern:

    http://www.youtube.com/wa...

    • awaler
    • 25. November 2012 9:34 Uhr

    An sich gebe ich Ihnen recht, allerdings brauchen Sie die Einordnung nicht auf Lärm zu beschränken.

    Antwort auf "Lachfigur"
  2. wohl das wichtigste Interview des Jahres! Was sagt eigentlich der Pudel von Herrn Langhans zu den Piraten? Hätte mich auch interessiert!

  3. Sie Zeit war mal die angesehenste Publikation im Lande. Und was gibts heute zu sehen auf Seite eins? Ein Knallkopf spricht mit einem anderen Knallkopf der sich einen oragen Waschlappen um Kopf gewickelt hat. Gehts noch tiefer?

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    • Evolux
    • 25. November 2012 11:00 Uhr

    you made my day!

    Es geht darum, die Piratenpartei mit allen Mitteln schlecht zu machen.

    Einige Leute scheinen wirklich besorgt zu sein, dass sich tatsächlich eine Art demokratische Bewegung aus dem Volke bilden könnte. Das ist und war so nie gewollt und muss mit allen Mitteln verhindert werden. Das Mittel diesmal: die Bewegung lächerlich machen, Stichwort: Hippies, Langhans + das tolle Bildchen.

    Auch Knallköpfe mit oder ohne orangene Waschlappen oder Graulocken um den Kopf dürfen in diesem unseren Land sich unterhalten und zur Meinungsbildung beitragen.

    Allerdings ist diese von Ihnen erwähnte Spezies in Artikel drei GG nicht gesondert aufgeführt. Somit dürfte Ihre kritische Einlassung zu der Überlegung führen, ob man das Grundgesetz nicht dem jetzigen Zustand der evolutionären Entwicklung anpasst.

    • Sauzahn
    • 25. November 2012 11:35 Uhr

    orangene Waschlappen um die Stirne wickeln.

    Aber, was hier beschrieben wird, ist doch auch Teil der deutschen Wirklichkeit. Man kanns als spassig erfinden oder nicht.
    Die deutsche Wirklichkeit , das waren auch Strauß und Kohl; und das sind Merkel und Brüderle - um nur einige zu nennen. Ist das und war das je erfreulicher?

    • Mokasi
    • 25. November 2012 9:47 Uhr

    Man zeige mir die Partei, die noch die Jugend abholt.

  4. Langhans: „Ich glaube, ich bin der Pirat, der sie erst morgen sein werden.“

    Volksschenk: „Ob sie nach ihrer Strandung noch mal trockenen Boden unter die Füße bekommen ist fraglich. Die besten Chancen hätten Sie noch im Bereich der Esoterik, wo schließlich alle Gestrauchelten versuchen, letzten Halt zu finden.“ ( Kommentar 10. Das Leben der Piraten http://www.zeit.de/politi... )

    Auch Langhans hat offenbar das Endstadium der Piraten vor Augen. Da er ja schon 20.000 Euro aus seinem Dschungelcamp anbezahlt hat, dürfte er mit Sicherheit auch den Vorsitz angetragen bekommen. Als somit neuer Yogisitzender wird er die auf der Insel der Glückseligkeit gestrandeten Piraten in das ewige Reich der Liebe führen.

    • ztc77
    • 25. November 2012 9:53 Uhr

    Ist das Wollen der Piraten so zu umschreiben, dass sie uns wirklich "aus der alten Welt herausholen und in eine neue führen" wollen? Mal abgesehen davon, dass sie erst um die Formulierung ihres parteilichen Programms, also ihr "Wollen" am Ringen sind?

    Herr Langhans als Berichterstatter interpretiert mir zu viel in das Geschehen hinein, weiß, dass er weiß, was Liebe ist, und wer, wo, wann, was und womit gescheitert ist. Das ist aber mehr als Basteln an sich als Galionsfigur seiner Selbstvermarktung zu bezeichnen, denn als Berichterstattung.

    Und dass 3 junge Nachwuchsredakteure mehr auf seinen Alterscharme abfahren bzw, reinfallen als präzisierende Fragen zu stellen. Aber das kann ja noch besser werden.

    Ihr ztc77

  5. soll ein Witz sein?

    Das Geschwurbel ist doch nicht ernst zu nehmen.
    Aber passt schon, der eine zum Anderen.

    D scheint es wahnsinnig gut zu gehen, wenn dass die Kernfragen sind, die als Headline an einem Sonntag im November 2012 in der Online Ausgabe einer der größetn deutschen Wochenzeitungen prangt.

    (kleine Bitte an die Zeit online Redaktion: bitte nicht im Halbstundentakt neue Artikel über die PP kreiieren, ich bin sicher es gibt doch noch das Eine oder das Andere Wichtigere in D oder auf der Welt)

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