Bundestagswahl 2013: Schröders Wahlkampfmanager wird Steinbrücks Sprecher
Der Ex-Senats-Sprecher Berlins half Gerhard Schröder 1998 dabei, Kanzler zu werden. Jetzt soll Michael Donnermeyer für den Kandidaten Steinbrück an den Start gehen.
© Axel Schmidt/dapd

Formiert sein Wahlkampfteam: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück
Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat erste personelle Vorkehrungen für den Bundestagswahlkampf getroffen: Der frühere Sprecher der Bundes-SPD sowie des Berliner Senats, Michael Donnermeyer (SPD), soll sein Sprecher werden. Das bestätigte Donnermeyer dem Handelsblatt.
Donnermeyer war 1998 maßgeblich am erfolgreichen Wahlkampf des SPD-Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder beteiligt. Zusammen mit dem heutigen Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig und dem heutigen Kommunikations- und Strategieberater Kajo Wasserhövel organisierte er unter dem damaligen SPD-Bundesgeschäftsführer Franz Müntefering die sogenannte "Kampa". Nach dem Erfolg der SPD bei der Bundestagswahl am 27. September 1998 wurde Schröder Chef der ersten rot-grünen Regierung auf Bundesebene.
Einem Bericht der Welt zufolge soll Donnermeyer die Wahlkampforganisation zusammen mit Steinbrücks früherem Chef des Leitungsstabes im Bundesfinanzministerium, Heiko Geue, übernehmen. Außerdem will sich Steinbrück demnach von Machnig beraten lassen.
Donnermeyer ist derzeit Geschäftsführer des Informationszentrums Klima, das sich als Kommunikationsplattform großer Energiekonzerne wie RWE, Eon und Vattenfall für die Verbreitung der CCS-Technik einsetzt, also der Abscheidung und unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid. Geue ist derzeit Staatssekretär im sachsen-anhaltinischen Finanzministerium, das von Jens Bullerjahn (SPD) geleitet wird. Zuvor war er unter anderem persönlicher Referent des damaligen Kanzleramtschefs Frank-Walter Steinmeier gewesen.






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Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten zum konkreten Artikelthema. Danke. Die Redaktion/kvk
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Ich verstehe das Handeln des SPD-Kanzlerkandidaten bzw. der SPD nicht. Die Regierung Schröder I und II sind untrennbar mit den Hartz-Gesetzen und der Finanzmarktderegulierung verbunden. Ausgerechnet mit dem Wahlkampfmanager von Gehrhard Schröder will man die Wahl gewinnen. Damit grenzt man sich nun von den Linken in der SPD ab. Für die Stammwähler der SPD ist das ein verheerendes Signal. Sie ist damit endgültig gespalten. Viele werden die SPD nicht mehr wählen und eventuell die Linke wählen und viele werden zu Hause bleiben. Nur ein kleiner Teil wird diesen marktradikalen Teil deer SPD wählen wollen. Das wird aber nicht ausreichen, um überhaupt das Ergebnis von 2009 deutlich zu überschreiten. Ich verstehe das alles nicht mehr. Wollen sie die Wahl verlieren?
"Möchen die die Wahl erlieren?"
Sie beschreiben die Situation recht gut. Und ich bin auch nich überrascht, daß die SPD dort weiter machen will, wo sie vor Merkel aufgehört hat.
Die SPD setzt auf das Vergessen und auf die Unwählbarkeit von CDU/FDP.
Die SPD ist keine Alternative mehr zur CDU. Es geht nun darum, den Wählern die SPD als Altenative zur CDU zu verkaufen. Dau wird man wieder einen Sozialdemokraten (einen echten)in die erste Reihe berufen, ihn als Aushängeschild benutzen, und ihn nach der Wahl wieder uf die Hinterbank verbannen. Es badarf professineller, psychologisch geschulter Verkäufer, um den Wählern ein X für ein U vorzumachen.
Leider gibt es genügend ungebildete oder uninteressierte oder demente oder Neuwähler, die darauf reinfallen.
Wenn ich lese, wieviele immer noch bei Preisausschreiben oder Kaffeefahrten mitmachen, dann wundere ich mich nicht mehr, daß die etablierten Politiker immer weiter machen können.
Nach dem Sieg sollen allerdings die alten Strategien wieder aufgenommen werden. Dafür ist dies ein weiteres Indiz. Bislang gibt es von den maßgeblichen SPD-Führern kein einzigen verbindliches Anzeichen (ausgenommen vage Absichtserklärungen) für einen Kurswechsel.
"Möchen die die Wahl erlieren?"
Sie beschreiben die Situation recht gut. Und ich bin auch nich überrascht, daß die SPD dort weiter machen will, wo sie vor Merkel aufgehört hat.
Die SPD setzt auf das Vergessen und auf die Unwählbarkeit von CDU/FDP.
Die SPD ist keine Alternative mehr zur CDU. Es geht nun darum, den Wählern die SPD als Altenative zur CDU zu verkaufen. Dau wird man wieder einen Sozialdemokraten (einen echten)in die erste Reihe berufen, ihn als Aushängeschild benutzen, und ihn nach der Wahl wieder uf die Hinterbank verbannen. Es badarf professineller, psychologisch geschulter Verkäufer, um den Wählern ein X für ein U vorzumachen.
Leider gibt es genügend ungebildete oder uninteressierte oder demente oder Neuwähler, die darauf reinfallen.
Wenn ich lese, wieviele immer noch bei Preisausschreiben oder Kaffeefahrten mitmachen, dann wundere ich mich nicht mehr, daß die etablierten Politiker immer weiter machen können.
Nach dem Sieg sollen allerdings die alten Strategien wieder aufgenommen werden. Dafür ist dies ein weiteres Indiz. Bislang gibt es von den maßgeblichen SPD-Führern kein einzigen verbindliches Anzeichen (ausgenommen vage Absichtserklärungen) für einen Kurswechsel.
Ist die SPD denn völlig lernunfähig? Will sie aus dem 23-Prozent-Debakel von 2009 keine Lehren ziehen, oder kann sie das nicht? Da holt ein ohnehin schon problematischer Kandidat auch noch Schröders Gummistiefelknechte an Bord, um mit diesen Wahlkampf zu machen. Die Titanic erkannte es richtig: "SPD beschließt: Merkel bleibt Kanzlerin." Die deutsche Sozialdemokratie - nur noch ein Fall für Satiriker.
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und so sehen auch ihre Inhalte aus.
Anstatt dem Volk aufs Maul zu schauen (3/4 der Deutschen wollen keine Kürzung der Rente) und dementsprechend politische inhaltliche Angebote zur Wahl zu stellen, kommt aus NRW ein windelweicher Kompromissvorschlag.
Seit dem Abgang Lafontaines ist die SPD auf Selbstzerstörungskurs - warum auch immer.
Merkt Steinbrück noch was? Das mit seinen Nebentätigkeiten ist auch nicht so wirklich erledigt.
Also nah bei de Leut ist die Troika SPD wie die Erde zum Mars.
Wir wissen mittlerweile, wie Herr Steinbrück aussieht, wenn er mit Brustton der Überzeugung und sattsam ausgreifenden Bewegungen die Welt, den Euro, die Staatsfinanzen, die Banken und die SPD gleich mit rettet.
Wir haben aber keine Ahnung oder wir haben es vergessen, wie wir uns seinen neuen Königsmacher, den Herrn Dunnerkeil, Donnerwetter oder Donnermeyer vorstellen sollen. Hilfreich wäre da ein Foto gewesen.
Oder gibt es in der Zeit eine interne Beschlussfassung die verlangt, dass -egal wie- uns täglich ein Foto des Kandidaten erreichen solle, so als ständige Mahnung, dass gerade soetwas Aufregendes wie ein Wahlkampf stattfindet? (Man fürchtet wohl zurecht, wir könnten es sonst gar nicht merken.)
kann man ja auch googlen, oder so...
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