Wahlen in ZahlenDas neue Präsidium der CDU

Die Christdemokraten haben auf ihrem Parteitag in Hannover ihre Führungsriege neu bestimmt. Für manche Präsidiumsmitglieder gab es gegenüber 2010 herbe Einbußen. von dpa

Die CDU hat auf ihrem Parteitag in Hannover ein neues Präsidium gewählt. Dabei wertet die Partei in der Abstimmung anders als andere Parteien die Enthaltungen als ungültig, wodurch ein besseres Ergebnis entsteht. Hier die Resultate im Vergleich zu den Ergebnissen des Jahres 2010:

Parteivorsitzende: Angela Merkel 97,94 (2012) 90,4 (2010)

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Stellvertretende Vorsitzende:Julia Klöckner 92,92 (neu), Volker Bouffier 83,40 (2012) 85,12 (2010), Ursula von der Leyen 69,03 (2012) 85,12 (2010), Thomas Strobl 68,08 (neu), Armin Laschet 67,34 (neu)

Generalsekretär:Hermann Gröhe 2010 mit 90,30 Prozent bis 2014 gewählt

Schatzmeister:Helmut Linssen 97,84 (2010) 97,18 (2012)

Weitere gewählte Präsidiumsmitglieder:Wolfgang Schäuble 91,93 (2012) 85,64 (2010), Annegret Kramp-Karrenbauer 83,86 (2012) 57,45 (2010), Stanislaw Tillich 78,81 (2012) 78,78 (2010), Karl-Josef Laumann 79,71 (2012) 76,53 (2010), Emine Demirbüken-Wegner 62,56 (neu), Eckart von Klaeden 58,97 (2012) 65,27 (2010), Philipp Mißfelder 55,49 (2012) 57,34 (2010)

Kraft Amtes im Präsidium: Bundestagspräsident Norbert Lammert , Unionsfraktionschef Volker Kauder

Beratende Teilnehmer des Präsidiums: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff , Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht , Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister , CDU-Bundesgeschäftsführer Klaus Schüler

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Leserkommentare
  1. Frau Ursula von der Leyen hat mit 69,03% hier wohl einen fulminanten Absturz hingelegt.
    Nicht, dass mich dies auf Grund ihrer Arbeit wundern würde. Aber mich wundert es, dass dies ihre CDU Parteikolegen JETZT so bewerten. Ihre Qualitäten bezüglich der Internetzensur, der Frauenquote und anderer spiränzchen sind doch schon länger bekannt.

  2. Die Wiederwahl der Ellenbogen-Queen erfolgte mit grandiosem Ergebnis, warum man aber immer noch zögert, den Vorstand zum Zentralkomitee zu machen, bleibt unklar.

  3. Auch, wenn sich die CDU´-Regierung Niedersachsen mit ihrer türkischstämmigen "Sozialministerin" immer gern mal wieder hervortut, so hat selbige bei dem Parteitag in ausgerechnet Hannover nur einen schwachen (nicht einmal) Achtungserfolg bei den monopolsüchtigen Abstimmungen in der Partei erhalten. Migranten sind in der Union kaum besser aufgehoben als Schwule und Lesben - im Gegenteil.

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