FDPRösler nimmt Kubicki in die Verantwortung

Wer meckert, wird eingebunden: FDP-Chef Rösler will zusammen mit seinem parteiinternen Gegner Kubicki in den Wahlkampf ziehen. Hilfe bekommt Rösler auch noch von der CDU. von dpa und

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler will Kritiker aus der eigenen Partei im Wahljahr 2013 stärker einbinden und für die FDP verpflichten. "Jeder, der zum Erfolg der FDP beitragen kann, wird gebraucht", sagte Rösler der Passauer Neuen Presse in Bezug auf den schleswig-holsteinischen FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki. "In Niedersachsen werden wir im Wahlkampf gemeinsam auftreten." Auch für den Bundestagswahlkampf werde er Kubicki "gern in die Pflicht nehmen".

Kubicki äußert immer wieder Kritik an der FDP-Führung. Zuletzt hatte er eine zentrale Rolle im Bundestagswahlkampf eingefordert und Rösler erneut kritisiert. In der Euro-Krise werde der Bundeswirtschaftsminister "von weiten Teilen der Bevölkerung und Wirtschaft leider nicht als jener Krisenmanager wahrgenommen, der er als Parteichef sein müsste", sagte Kubicki.

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Die Landtagswahl am 20. Januar in Niedersachsen gilt als Stimmungstest für die Bundestagswahl. Die FDP kämpft in Hannover um den Wiedereinzug in den Landtag: In Umfragen liegen die Liberalen seit einem Jahr bei drei bis vier Prozent – erstmals seit 1998 droht die Partei den Sprung ins Landesparlament zu verpassen.

Union gibt FDP Wahlkampfhilfe

Einem Medienbericht zufolge will die CDU deshalb den Koalitionspartner im niedersächsischen Wahlkampf unterstützen. Die Union plane für die heiße Phase einen engen Schulterschluss mit der FDP , meldete die Rheinische Post . Das hätten CDU-Chefin Angela Merkel und Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister vereinbart.

So sollte es wie bei Rot-Grün gemeinsame Wahlkampfauftritte geben: McAllister gemeinsam mit FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner und Merkel zusammen mit FDP-Chef Rösler. Der Landtagswahlkampf sei dabei eine Art Testlauf für die Bundestagswahl, ob die Liberalen mit Unterstützung der CDU den Sprung ins Parlament schaffen könnten.

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Leserkommentare
  1. das könnte böse ausgehen für "Charlie" Rösler.
    Kubicki hat einen sicheren Parlamentsplatz bis 2017.

    Kubicki hat nichts zu verlieren, während es für Rösler um alles geht.

  2. weiß, dass sich die Frage des Einzugs der FDP in den Landtag überhaupt nicht stellt. Da geben die letzten Umfragen die Stimmung auf dem Land wirklich nicht wieder, dass muss man einfach feststellen. Es geht in Niedersachsen um die Frage, ob schwarz-gelb auch die nächsten fünf Jahre weiter regieren kann.

    Aprospos, Röslerbashing ist offenbar en vogue, aber an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten. Aber wir haben ja nicht nur 83 Mio. Bundestrainer, sondern auch genau so viele Bundeskanzler und Vizekanzler - unfassbar diese grenzenlose Arroganz.

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    • kael
    • 21. Dezember 2012 11:06 Uhr

    Wer großspurig und in aller Öffentlichkeit "Lieferung" verspricht und nichts, aber auch gar nichts leistet, außer, sich selbst und eine ganze Partei zum Gespött zu machen, der darf sich über Häme nicht wundern.

    Wenn 96 bis 97% der Zuschauerr das Spiel von Herrn Rösler und seiner FDP als miserabel kritisieren, bedarf es keiner 83 Mio. Trainer mehr. Da ist nämlich nichts mehr zu machen.

  3. Die machen es einem zu leicht - ich kann mich an nichts, aber auch gar nichts erinnern, wo die FDP mal positv aufgefallen wäre in der aktuellen Legislaturperiode.

    Strenge ich mich nur ein bißchen an fallen mir Dinge ein die mir nicht passten.

    Ok, das Problem könnte auch meine Person und meine Ansichten sein. Aber selbst diese Art der Selbstreflektion vermisse ich bei der FDP.

    Ne, ne - die sind eher das Problem als die Lösung.

    Eine Leserempfehlung
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    (ich kann mich an nichts, aber auch gar nichts erinnern, wo die FDP mal positv aufgefallen wäre in der aktuellen Legislaturperiode.)

    Als Liberaler fallen mir da das erfolgreiche Verhindern von Vorratsdatenspeicherung, Mindestlohn und Frauenquote ein. In der Europapolitik hat die FDP eine unbegrenzte Schuldengemeinschaft verhindert. Das Durchsetzen von Joachim Gauck war positiv, auch wenn Gauck sich leider letztlich wider Erwarten als Anpasser erwiesen hat, der keine unbequemen Gedanken zu äußern wagt. Die FDP hat außerdem die Milderung der kalten Progression angestoßen. Diese Entlastung der Mittelschicht haben die Oppositionsparteien leider blockiert. Die ebenfalls von der FDP angestoßene Abschaffung der Praxisgebühr - die vor allem auch Geringverdienern hilft - konnten sie glücklicherweise nicht auch noch verhindern.

    Natürlich werden Sie darüber nichts Positives bei Zeit, Süddeutsche, TAZ oder Neues Deutschland lesen. Aber wie Sie schon erkannt haben, hat das weniger mit der FDP und mehr mit den jeweiligen Ansichten zu tun. Menschen mit liberalen Ansichten wissen, dass diese Regierung im Vergleich zu allen anderen Varianten ausgesprochen liberal war. Ohne FDP-Beteiligung an der Regierung hätten wir längst Eurobonds, Quotenzwang, staatlich diktierte Löhne, höhere Steuern, Vorratsdatenspeicherung, und die Praxisgebühr gäbe es wahrscheinlich auch weiter,

    Wenn die FDP das im Wahlkampf herausstellt, reicht es auch für die 5%.

    Sie suchen liberale Erfolge aus dieser Legislaturperiode? Schauen Sie aus dem Fenster und sie werden allen Ortes die Erfolge sehen. Trotz der Krise geht es den Menschen in diesem Land so gut wie noch nie. Der Wohlstand hat ein bisher ungekanntes Niveau erreicht.

    Man sollte nie vergessen, dass die FDP das Kompezentzentrum dieser Regierung bildet. In allen wichtigen politischen und natürlich auch wirtschaftlichen Fragen, hat sich die Kanzlerin stets auf der Erfolgsteam der Liberalen verlassen. Die FDP ist der Blindenstock der Kanzlerin im Nebel der Wirtschaftskrisen.

    Wer hat denn zehntausende Arbeitsplätze in der Gastronomie und Hotelwirtschaft durch den erniedrigten Umsatzsteuersatz bewahrt? Geht es den dort Beschäftigten nicht so gut wie nie zuvor?

    Und sind es nicht auch die Liberalen, welche sich mit aller Kraft gegen die sozialistische Bedrohung durch einen Mindestlohn gestemmt hat?

    Waren es nicht Liberale, welche die so gehasste Praxisgebühr abgeschafft haben? Waren es nicht Liberale, welche den Weg für den Ausstieg aus der Kernkraft freigegbeen haben?

    Natürlich könnte die FDP noch viel schärfer in Erscheinung treten, doch politische Veränderungen brauchen auch ihre zeit und dürfen nicht überstürzt sein.

    Bereits vor über 200 Jahren erkannte Thomas Malthus: "Armenfürsorge lindert keine Armut, sondern erzeugt dieser erst." Auch er forderte deshalb, sämtliche Fürsorgeprogramme des Staates einzustellen. Auch wir sollten diesen Weg beschreiten.

  4. (ich kann mich an nichts, aber auch gar nichts erinnern, wo die FDP mal positv aufgefallen wäre in der aktuellen Legislaturperiode.)

    Als Liberaler fallen mir da das erfolgreiche Verhindern von Vorratsdatenspeicherung, Mindestlohn und Frauenquote ein. In der Europapolitik hat die FDP eine unbegrenzte Schuldengemeinschaft verhindert. Das Durchsetzen von Joachim Gauck war positiv, auch wenn Gauck sich leider letztlich wider Erwarten als Anpasser erwiesen hat, der keine unbequemen Gedanken zu äußern wagt. Die FDP hat außerdem die Milderung der kalten Progression angestoßen. Diese Entlastung der Mittelschicht haben die Oppositionsparteien leider blockiert. Die ebenfalls von der FDP angestoßene Abschaffung der Praxisgebühr - die vor allem auch Geringverdienern hilft - konnten sie glücklicherweise nicht auch noch verhindern.

    Natürlich werden Sie darüber nichts Positives bei Zeit, Süddeutsche, TAZ oder Neues Deutschland lesen. Aber wie Sie schon erkannt haben, hat das weniger mit der FDP und mehr mit den jeweiligen Ansichten zu tun. Menschen mit liberalen Ansichten wissen, dass diese Regierung im Vergleich zu allen anderen Varianten ausgesprochen liberal war. Ohne FDP-Beteiligung an der Regierung hätten wir längst Eurobonds, Quotenzwang, staatlich diktierte Löhne, höhere Steuern, Vorratsdatenspeicherung, und die Praxisgebühr gäbe es wahrscheinlich auch weiter,

    Wenn die FDP das im Wahlkampf herausstellt, reicht es auch für die 5%.

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    bzw. will. Eben Klientelpolitik.
    Keine Mindestlöhne, Schaumschlägerei der Praxisgebühr, die über die nur von den Beitragszahlern aufgebrachte priv. Zusatzbeiträge wieder ausgeglichen werden kann u. vermutlich auch wird,aber dann auch alle Beitragszahler treffen wird, Hotellobby, z. Z. Apotheker-Lobbyarbeit etc.

    " ... erfolgreiche Verhindern von Vorratsdatenspeicherung, Mindestlohn und Frauenquote ein." - Das erfolgreiche Verhindern eines Mindestlohnes zeitigt immer stärkere Verarmung, die sich in niedrigen Renten noch zeigen wird; das erfolgreiche Verhindern der Frauenquote praktiziert die FDP ja beispielhaft in den eigenen Reihen. Damit sperrt sie mehr als 50 % der Bevölkerung aus. - Und das ist Erfolg? Für wen? -

    Ihnen ist schon klar, das die wesentlichen Punkte ihrer Liste zusammengefasst so aussieht:

    Einige Dinge wurden verhindert.
    Die Benennung Gaucks sei der FDP zuzurechnen.
    Der Rest ging nicht, weil die anderen nicht wollten.

    Das ist das Fazit der FDP für die Legislaturperiode?

    Toll ist anders - konstruktiv ganz anders.
    Dafür wählt man aber doch keine Partei in die Regierung, oder?

    Ist das Satire ?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich 76% der Bevölkerung so irren können !
    Der einzige Lichtblick in dieser Partei sind doch nur noch die Herren Brüderle, und Kubicki, an dessen Wahlerfolg in SH sich das "Bübchen" jetzt dranhängen möchte. Er möchte doch bitte nicht versuchen, den Wähler für dumm zu verkaufen !

    >> In der Europapolitik hat die FDP eine unbegrenzte Schuldengemeinschaft verhindert. <<

    ... denn da verhindert worden sein?

    Die EZB kauft unbegrenzt Staatsanleihen, wir haben die unbegrenzte Schuldengemeinschaft längst. Unabhängig davon, ob man dieses Verfahren gutheißt oder nicht:

    Ihre Behauptung ist eine Mogelpackung.

    Wo liberal draufsteht, ist nicht zwangslaeufig liberal drin.

    Die "echte" FDP, das waren Frau Hamm-Bruecher, Herr Hirsch, Herr Baum, Gustav Heinemann, Guenter Verheugen, Theodor Heuss.

    Seit dem Genscher-Putsch bzw. der Lambsdorff-Intrige gegen Helmut Schmidt sind die aber entweder ausgetreten, gestorben oder in der Partei an den Rand gedraengt.

    Was jetzt dort den Ton angibt, sind Lobbyisten, die sich als Liberale verkleidet haben.
    Klar, die Verhinderung eines Mindestlohns kann man natuerlich als liberale Position verkaufen, wenn man unverfroren genug ist.
    Aber zufaellig, als "Kollateralnutzen", profitieren davon hauptsaechlich die Superreichen, deren haeufige Hotel-Aufenthalte guenstig bleiben, und die taeglich auswaerts essen gehen koennen, waehrend Koch und Zimmermaedchen fuer einen Hungerlohn schuften.

    Aber ich habe auch keine Bedenken, dass die FDP es wieder in den Bundestag schafft. Ein Bodensatz von 1% Stammwaehlern, ein paar Leihstimmen von oberschlauen CDU-Fanatikern, dann noch ein paar Stimmen von BWL-Studenten im Dritten Semester und zum Schluss dann noch eine gut platzierte Spasskampagne oder ein markiger Spruch vom Kaliber "mehr brutto vom netto" auf die Fahne geschrieben, der dann bei einigen Minderbemittelten einen Zustimmungs-Reflex auf dem Wahlzettel ausloest, den diese dann spaeter zwar bereuen, aber dann ist es wieder zu spaet.

    welche dem (Staat) Volk gehören.Das ist Diebstahl,füllt aber die eigenen Taschen.
    Rösler ein Oberzäpfchen ohne Grips will bestimmt mal Kanzler werden..

  5. Das historische Wahljahr 2013 rückt näher und die Zeichen mehren sich, dass eine Revolution das Land erfassen wird. Die Unzufriedenheit in vielen sozialen Milieus hat ein unerträgliches Niveau erreicht.

    2009 war war bereits ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird; die liberale Revolution wurde geboren. Doch 14 Prozent waren erst der Beginn dieser unglaublichen Erfolgsgeschichte.

    Wenn sich der Leistungsgedanke und wirtschaftliche Kompetenz in Liaison vereinen, dann wird als Frucht dieser Liebe zur Heimat der Liberalmus geboren, angeführt von den deutschen Liberalen.

    Es wird eine Revolution durch das Land rollen und jene bei Seite fegen, die unseren Wohlstand und unserer Wirtschaft gefährden. Denn die Zeit zum Handeln ist gekommen.

    Die europäischen Völker blicken voller Neid auf die deutschen Liberalen. Was wären Italiener oder Griechen doch froh, solch ein kompetentes und glaubwürdiges politisches Personal an der Spitze des Landes zu wissen. In Syrien sterben sogar tagtäglich Menschen, im Kampf für eine liberale Regierung.

    Wir sehr Gott unser Land doch lieben muss und uns mit solcher Kompetenz gesegnet hat. Doch wir müssen selbst zur Waffe des Wahlzettels greifen und die Liberalen gekreuzt in die Urne werfen.

    Für eine bessere Heimat, für mehr Freiheit und mehr Selbstverantwortung! Mit Rösler an der Spitze dieses Landes, wird der liberale Traum nicht länger nur ein Traum bleiben. Wir haben es in der Hand, dieses Land in ein liberales Utopia zu verwandeln.

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    • NoG
    • 21. Dezember 2012 10:38 Uhr

    nicht das ich dieses epochale ereignis verpasse.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie darauf, andere User_innen persönlich anzugreifen. Danke, die Redaktion/jp

    • FPRF
    • 21. Dezember 2012 14:18 Uhr

    Es fällt mir wirklich schwer zu entscheiden, ob das Satire sein soll oder ob Sie das tatsächlich ernst meinen.

    egal was sie genommen haben, ich will auch die pillen einnehmen. müssen verdammt stark sein. sehen sie auch alles bunt ?

    wie ich Ihren Beitrag so las, auch ich sehe in Prof. Rösler einen führenden Kopf unser Nation, wenn nicht sogar der führendeste. Ich würde mir nur wünschen, dass er Herrn Kubicki nicht in das kalte Wasser wirft und dann den Hahn aufdreht, wie er es ja mit unserer Kanzlerin versucht hat, die dann aber gleich wieder aus dem Topf gesprungen ist. Herrn Rösler als jungen dynamischen Präsidenten unserer Firma Bundesrepublik könnte ich mir sehr wohl vorstellen. Er erinnert doch sehr an Herrn Kennedy oder auch an unseren Herrn Wulff und die first Lady. Das finde ich gut!

    Ich lach´ mich jetzt schon ´mal tot...damit ich der liberalen Revolution nicht mehr im Wege stehe!
    Mövenpick (-Steuern) für Alle!

    Entfernt. Bitte äußern Sie sich in einem sachlichen Tonfall. Danke. Die Redaktion/kvk

  6. den Herrn Kubicki werden Sie nicht mehr los.... Frei nach dem Motto: Die Geister, die ich rief.....

    • NoG
    • 21. Dezember 2012 10:38 Uhr

    nicht das ich dieses epochale ereignis verpasse.

  7. 8. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie darauf, andere User_innen persönlich anzugreifen. Danke, die Redaktion/jp

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tis
  • Schlagworte Philipp Rösler | Angela Merkel | FDP | CDU | David McAllister | Bevölkerung
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