Kanzlerkandidat: Steinbrück beklagt "Parallelgesellschaften" der Armut
Der SPD-Kanzlerkandidat will ökonomische Ungleichheit ins Zentrum des Wahlkampfs rücken. Angela Merkel habe einen "Frauenbonus", aber Beliebtheit entscheide keine Wahl.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat erneut bekräftigt, dass er "die Gesellschaftspolitik ins Zentrum der Auseinandersetzung" des kommenden Bundestagswahlkampfs rücken will. "Die Wirtschaftsdaten in Deutschland mögen gut sein, aber die Menschen merken, dass da etwas auseinanderdriftet, dass es Parallelgesellschaften gibt", sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
"Die einen profitieren von der guten Wirtschaftslage, die anderen sind von Armut bedroht." Konkret kritisierte Steinbrück eine große Zahl von schlecht bezahlten, befristeten Arbeitsplätzen. Wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit bekämen viele junge Menschen keine Kinder.
Der SPD-Spitzenkandidat hofft, durch den Fokus auf Armut und Ungleichheit das Profil seiner Partei zu schärfen. Im vergangenen Wahlkampf sei es Bundeskanzlerin Merkel gelungen, die SPD und ihre Wähler zu demobilisieren. "Unsere Wähler sind in den Wartesaal gegangen", sagte Steinbrück. "Im nächsten Wahlkampf werden wir eine klare Unterscheidung herstellen zwischen uns und der Union."
Der "Frauenbonus" der Kanzlerin
Angela Merkel habe allerdings einen "Frauenbonus". Weibliche Wähler würden ihre Durchsetzungskraft in hohem Maße anerkennen. Die Kanzlerin habe sich "in einer Männerwelt durchgesetzt, wirkt sehr unprätentiös und tritt bescheiden auf." Auch bei SPD-Wählern komme das gut an.
Sein eigenes Verhalten will Steinbrück aber nicht an den Vorteilen seiner Gegnerin ausrichten. Er werde nicht versuchen, sich grundsätzlich zu ändern oder in einem Kurs zu lernen, Beliebtheitspunkte zu sammeln. "Das würde ohnehin als Schauspielerei entlarvt", sagte Steinbrück.
Wahlen würden nicht nach Beliebtheit entschieden. 2005 sei er als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens beliebter gewesen als sein damaliger Kontrahent Jürgen Rüttgers von der CDU und habe trotzdem die Landtagswahl verloren.





Wozu braucht ein Kanzler wirklich mehr als 16.000€ im Monat?
Alle Repräsentationsangelegenheiten werden doch wohl vom Staat getragen.
Der Kandidat muss sich bei socher Schelte fragen lassen:
Hat er hohe Schulden, hat also unserios gewirtschaftet? Dann sollte er nicht kandidieren.
Hat er viele Alimente zu zahlen? Davon wissen wir nichts, aber dann hat er nicht die Wahrheit gesagt, er sollte dann nicht kandidieren.
Hat er eine schräge, teure Affaire? Siehe Satz vorher.
Hat er ein teures Hobby? Auch davon wissen wir nicht.
Trinkt er teure Weine, raucht er luxuriöse Tabakwaren? Nimmt er teure Drogen? Kauft er sich ständig Luxusgegenstände?
Oder ist er einfach nur geldgeil wie so macher Banker? Dann sollte er bitte nicht kandidieren.
Wozu bitte braucht er das viele Geld?
... hat sich Herr Steinbrück ja auch schon schlagzeilenträchtig geäußert. Wein "für nur fünf Euro" ist jedenfalls nichts für unseren zukünftigen Vizekanzler. Mehr dazu hier:
http://www.derwesten.de/p...
... hat sich Herr Steinbrück ja auch schon schlagzeilenträchtig geäußert. Wein "für nur fünf Euro" ist jedenfalls nichts für unseren zukünftigen Vizekanzler. Mehr dazu hier:
http://www.derwesten.de/p...
Ist es denn nicht richtig, dass, verglichen mit dem 20-Stunden-Job eines Politikers, das Gehalt viel zu niedrig ist? Das sind doch die Leute, die wesentlich an der Gestaltung unseres Landes arbeiten. Da kommt bei vielen Neid auf, wenn die Kanzlerin 18.000 Euro verdient. Was tut denn z.B. Frank Ribery für uns alle? Und der verdient 833.000 Euro im Monat!
Hier sind doch die wahren Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten! Wer das verändern will, bekommt meine Stimme - egal von welcher Partei er ist.
verehrter pepper6
Die Leute hier sind aufgebracht, denn im Land entspricht nicht Leistung dem Gehalt; das kann man schon sehen, liest man sich die Kommentare durch.
Das ist kein Neid, das ist Wut; das sollten auch die Journalisten mal zur Kenntnis nehmen.
Oder wollen Sie behaupten, dass die Leistung der Regierung so gut war? Dann hiesse das, die Regierung wäre wirklich die beste ever.
Aber dies zu erkennen, dazu braucht man schon Differenzierung und weniger Hochmut.
Frank Ribery wird ja auch nicht von mir bezahlt - daher kann er soviel verdienen wie er will.
Aber Kanzler/in bekommt von UNS (MIR), dem Steuerzahler sein Gehalt.
Das ist eben der Unterschied
Deutschland gönnt sich jetzt schon das zweitgrößte Parlament der Welt, gleich nach Nordkorea. Da sollte das Personal auch nach Weltmaßstäben vergütet werden, am besten noch besser als im nicht ganz so egalitären und demokratischen Singapur...
Natürlich ist Neid kein legitimer Grund die Lohnhöhe anzuzweifeln. Ich bin auch nicht neidisch auf Leute wie Josef Ackermann, Frank Ribery, Daniel Barenboim, Philipp Lahm oder Peer Steinbrück. Aber ich bezweifle, dass diese Leute Umgangsformen pflegen und verinnerlichen, die ein Abdriften in eine Parallelgesellschaft des Reichtums verhindern. Ich bedauere Menschen wie Peer Steinbrück sogar gewissermaßen, dass sie sich in einer sehr kleinen Welt bewegen müssen, dass sie sich nicht ungeschützt durch städtische Wohnviertel bewegen können, weil ihr Lebensmodell sie von der deutschen, gesellschaftlichen Realität trennt.
Aber weil ich auch weiß, dass diese Schicht des privaten Reichtums unerbittlich wird, wenn Solidarität mit Menschen anderer Milieus geboten ist und dass diese Leute staatliche Instituionen missbrauchen um den Überwachungs- und Oppressionsstaat auszubauen, finde ich nicht, dass ein Mensch dieser Schicht Kanzler werden sollte. Es ist symptomatisch, dass ein Peer Steinbrück keine gesellschaftliche Vision zu entwickeln im Stande ist, aber ein deftigeres Gehalt einfordert. Diese Diskussion ist eigentlich erbärmlich und der Kandidat hat sich damit selbst diskreditiert.
Es geht doch gar nicht darum, dass Herr Ribery, Herr Löscher, Herr Fitschen und so weiter "unverdiente" Kohle scheffeln, so lange es ihnen reingeschoben wird.
Es geht darum, dass ausgerechnet Herr Steinbrück diese Instinktlosigkeit an den Tag legt.
Ausgerechnet Herr Steinbrück stößt das Thema Kanzlergehalt an.
Eine Geschichte, die sooo einen Bart hat.
Soll er doch lieber über aktuelle Themen reden. Bankenrazzia, Waffendeals usw.
mit ihrem 20 Stunden Job. Wenn bei soviel "Arbeit" so wenig rauskommt, dann sind die wohl nicht sehr fähig. Paradebeispiel: Europapolitiker
Aber schön, dass es für solche hochgeistigen Ergüsse wie den Vergleich Profifussballer-Politiker eine Redaktionsempfehlung gibt.
"Hier sind doch die wahren Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten!"
Riberys Gehalt ist nicht durch das Gesetz festgelegt, und wenn er keien findet, der das bezahlt, bekommt er das auch nicht. Abgesehen davon, dass die Gewährer dieser Gehaltes auf Dauer gesehen erheblich mehr und sicher verdienen.
Denken Sie also sie also an staatliche Lohnfestsetzung? Natürlich verdient ein Bundeskanzler viel zu wenig udn von mir aus könnte man das Gehalt verdoppeln.
Aber dann der Unterbau. 16 Bundesländer, deren Minister hoch bezahlt sind, Abgeordnete, die nach 5 Jahren landtag 1.200 Euro Rente bekommen. Was würde sich ändern, wenn man Private deckelt? Nichts, denn Länder mit staatlicher Lohnfeststezung haben noch nie Wohlstand erzeugt. Ausser für eine ganz bestimmte Auswahl.
Und was für andere tun? Keine der neuen Gesetzesmassnahmen kommt mir zugute. Ribery unterhält mich. Will man ihn nicht, kann man abschalten. Und wenn es Millonen machen,ist es zu Ende mit dem hohen Gehalt. Der Politiker verdient sein volles Gehalt auch bei einer Wahlquote von 40%. Vona ndern vergünstigungen ganz abgesehen.
Da soll er auch, aber mein Einwurf galt nur der Gegenüberstellung.
hä? jährlich mehr als 1 Million Euro plus Pension, zu wenig? Er hat aber einen scharfen Verstand als ein Sozialdemokrat, auch Sensibilität! So will er ein Kanzler werden? unglaublich!
jede änderung = gute änderung?
"wer etwas verändert, bekommt meine stimme .." => wenn eine person die todesstrafe wieder einführen würde, würden Sie die person dann auch wählen?
bloße veränderung als argument finde ich etwas dünn. und wenn es um inhalte geht, ist herr steinbrück wohl etwas sehr dünn (s. 98% aller kommentare hier).
und: wieviel gehalt ist richtig?
und wer ist überhaupt frank ribery? ich kenne ihn nicht. ist mir auch egal. was soll das für ein argument sein, dass irgendein mensch soundsoviel geld mit wasauchimmer verdient? wollen wir jetzt hochrechnen wie viel arbeit das schreiben der harry-potter-romane war und wieviel geld es dafür gegeben hat? und wie wenig geld im vergleich dazu eine kanzlerin, ein kanzler hier verdient und wie viel weniger spass das ist? das ist absurd und wirklich unreif.
wenn die leute den job und die bezahlung nicht mögen, weil sie es wirklich für unzumutbar halten, dann sollen sie es doch lassen.
im fall steinbrück finde ich, wäre damit allen beteiligten gedient. er könnte ja auch koch werden, oder kellner oder friseur. da kann er sich ja mal ein bild machen von arbeitszeiten, löhnen und verhältnismäßgikeiten. wäre vielleicht auch gleich ein gutes persönlichkeits- und realitätstraining für ihn.
Gut, das Argument mit Ribery trifft. Der Sport ist wahrhaft ein gutes Beispiel für Parallelwelten, die für viele derjenigen eine enorme Bedeutung haben, die keine Gelegenheit auslassen, Vater Staat als Buhmann für alles und jeden Mißstand anzprangern. Die lächerliche Aufregung und die "Wichtigkeit" der Diskussion um Ultras und Pyros steht für so eine Parallelwelt.
Trotzdem frage ich mich manchmal, ob solche Politiker überhaupt noch merken wie sie mit dem was sie äußern in der Öffentlichkeit ankommen. Rösler ist ja auch so ein Besispiel mit dem was er gerade in der letzten Zeit so von sich gegeben hat. Wenn man dann zum Beispiel liest, was Helmut Schmitd auf der Titelseite der letzen Zeit für Prioritäten setzt fragt man sich einfach: "Gibt es denn im Moment nichts Wichtigeres für den Kanzlerkandidaten der SPD, als sich ausgerechnet zu so einem Thema zu äußern?"
als man Politik als einen noblen "Dienst" am Gemeinwesen und nicht als eine Karriere oder eine (Selbst) Bereicherungsstrategie ansah. Der Vergleich mit Ribery hinkt gewaltig, weil Ribery natuerlich fuer eine in Echtzeit messbare Leistung bezahlt wird, fuer die
jede Menge anderer Vereine bereit ist nahezu genauso viel zu zahlen. Wenn Peer glaubt, dass ihm das auch zusteht sollte er sich mal auf eine Transferliste setzen und sehen was fuer ihn geboten wird. Ach ja, hat er bereits getan und geschaetzte 15000 Euro pro Stunde Vortrag erzielt. Gar nicht so schlecht im Vergleich zu Angela und bei 30 Votraegen im Monat zwar noch nicht ganz "Ribery" aber besser als der Bundesliga Durchschnitt.
verehrter pepper6
Die Leute hier sind aufgebracht, denn im Land entspricht nicht Leistung dem Gehalt; das kann man schon sehen, liest man sich die Kommentare durch.
Das ist kein Neid, das ist Wut; das sollten auch die Journalisten mal zur Kenntnis nehmen.
Oder wollen Sie behaupten, dass die Leistung der Regierung so gut war? Dann hiesse das, die Regierung wäre wirklich die beste ever.
Aber dies zu erkennen, dazu braucht man schon Differenzierung und weniger Hochmut.
Frank Ribery wird ja auch nicht von mir bezahlt - daher kann er soviel verdienen wie er will.
Aber Kanzler/in bekommt von UNS (MIR), dem Steuerzahler sein Gehalt.
Das ist eben der Unterschied
Deutschland gönnt sich jetzt schon das zweitgrößte Parlament der Welt, gleich nach Nordkorea. Da sollte das Personal auch nach Weltmaßstäben vergütet werden, am besten noch besser als im nicht ganz so egalitären und demokratischen Singapur...
Natürlich ist Neid kein legitimer Grund die Lohnhöhe anzuzweifeln. Ich bin auch nicht neidisch auf Leute wie Josef Ackermann, Frank Ribery, Daniel Barenboim, Philipp Lahm oder Peer Steinbrück. Aber ich bezweifle, dass diese Leute Umgangsformen pflegen und verinnerlichen, die ein Abdriften in eine Parallelgesellschaft des Reichtums verhindern. Ich bedauere Menschen wie Peer Steinbrück sogar gewissermaßen, dass sie sich in einer sehr kleinen Welt bewegen müssen, dass sie sich nicht ungeschützt durch städtische Wohnviertel bewegen können, weil ihr Lebensmodell sie von der deutschen, gesellschaftlichen Realität trennt.
Aber weil ich auch weiß, dass diese Schicht des privaten Reichtums unerbittlich wird, wenn Solidarität mit Menschen anderer Milieus geboten ist und dass diese Leute staatliche Instituionen missbrauchen um den Überwachungs- und Oppressionsstaat auszubauen, finde ich nicht, dass ein Mensch dieser Schicht Kanzler werden sollte. Es ist symptomatisch, dass ein Peer Steinbrück keine gesellschaftliche Vision zu entwickeln im Stande ist, aber ein deftigeres Gehalt einfordert. Diese Diskussion ist eigentlich erbärmlich und der Kandidat hat sich damit selbst diskreditiert.
Es geht doch gar nicht darum, dass Herr Ribery, Herr Löscher, Herr Fitschen und so weiter "unverdiente" Kohle scheffeln, so lange es ihnen reingeschoben wird.
Es geht darum, dass ausgerechnet Herr Steinbrück diese Instinktlosigkeit an den Tag legt.
Ausgerechnet Herr Steinbrück stößt das Thema Kanzlergehalt an.
Eine Geschichte, die sooo einen Bart hat.
Soll er doch lieber über aktuelle Themen reden. Bankenrazzia, Waffendeals usw.
mit ihrem 20 Stunden Job. Wenn bei soviel "Arbeit" so wenig rauskommt, dann sind die wohl nicht sehr fähig. Paradebeispiel: Europapolitiker
Aber schön, dass es für solche hochgeistigen Ergüsse wie den Vergleich Profifussballer-Politiker eine Redaktionsempfehlung gibt.
"Hier sind doch die wahren Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten!"
Riberys Gehalt ist nicht durch das Gesetz festgelegt, und wenn er keien findet, der das bezahlt, bekommt er das auch nicht. Abgesehen davon, dass die Gewährer dieser Gehaltes auf Dauer gesehen erheblich mehr und sicher verdienen.
Denken Sie also sie also an staatliche Lohnfestsetzung? Natürlich verdient ein Bundeskanzler viel zu wenig udn von mir aus könnte man das Gehalt verdoppeln.
Aber dann der Unterbau. 16 Bundesländer, deren Minister hoch bezahlt sind, Abgeordnete, die nach 5 Jahren landtag 1.200 Euro Rente bekommen. Was würde sich ändern, wenn man Private deckelt? Nichts, denn Länder mit staatlicher Lohnfeststezung haben noch nie Wohlstand erzeugt. Ausser für eine ganz bestimmte Auswahl.
Und was für andere tun? Keine der neuen Gesetzesmassnahmen kommt mir zugute. Ribery unterhält mich. Will man ihn nicht, kann man abschalten. Und wenn es Millonen machen,ist es zu Ende mit dem hohen Gehalt. Der Politiker verdient sein volles Gehalt auch bei einer Wahlquote von 40%. Vona ndern vergünstigungen ganz abgesehen.
Da soll er auch, aber mein Einwurf galt nur der Gegenüberstellung.
hä? jährlich mehr als 1 Million Euro plus Pension, zu wenig? Er hat aber einen scharfen Verstand als ein Sozialdemokrat, auch Sensibilität! So will er ein Kanzler werden? unglaublich!
jede änderung = gute änderung?
"wer etwas verändert, bekommt meine stimme .." => wenn eine person die todesstrafe wieder einführen würde, würden Sie die person dann auch wählen?
bloße veränderung als argument finde ich etwas dünn. und wenn es um inhalte geht, ist herr steinbrück wohl etwas sehr dünn (s. 98% aller kommentare hier).
und: wieviel gehalt ist richtig?
und wer ist überhaupt frank ribery? ich kenne ihn nicht. ist mir auch egal. was soll das für ein argument sein, dass irgendein mensch soundsoviel geld mit wasauchimmer verdient? wollen wir jetzt hochrechnen wie viel arbeit das schreiben der harry-potter-romane war und wieviel geld es dafür gegeben hat? und wie wenig geld im vergleich dazu eine kanzlerin, ein kanzler hier verdient und wie viel weniger spass das ist? das ist absurd und wirklich unreif.
wenn die leute den job und die bezahlung nicht mögen, weil sie es wirklich für unzumutbar halten, dann sollen sie es doch lassen.
im fall steinbrück finde ich, wäre damit allen beteiligten gedient. er könnte ja auch koch werden, oder kellner oder friseur. da kann er sich ja mal ein bild machen von arbeitszeiten, löhnen und verhältnismäßgikeiten. wäre vielleicht auch gleich ein gutes persönlichkeits- und realitätstraining für ihn.
Gut, das Argument mit Ribery trifft. Der Sport ist wahrhaft ein gutes Beispiel für Parallelwelten, die für viele derjenigen eine enorme Bedeutung haben, die keine Gelegenheit auslassen, Vater Staat als Buhmann für alles und jeden Mißstand anzprangern. Die lächerliche Aufregung und die "Wichtigkeit" der Diskussion um Ultras und Pyros steht für so eine Parallelwelt.
Trotzdem frage ich mich manchmal, ob solche Politiker überhaupt noch merken wie sie mit dem was sie äußern in der Öffentlichkeit ankommen. Rösler ist ja auch so ein Besispiel mit dem was er gerade in der letzten Zeit so von sich gegeben hat. Wenn man dann zum Beispiel liest, was Helmut Schmitd auf der Titelseite der letzen Zeit für Prioritäten setzt fragt man sich einfach: "Gibt es denn im Moment nichts Wichtigeres für den Kanzlerkandidaten der SPD, als sich ausgerechnet zu so einem Thema zu äußern?"
als man Politik als einen noblen "Dienst" am Gemeinwesen und nicht als eine Karriere oder eine (Selbst) Bereicherungsstrategie ansah. Der Vergleich mit Ribery hinkt gewaltig, weil Ribery natuerlich fuer eine in Echtzeit messbare Leistung bezahlt wird, fuer die
jede Menge anderer Vereine bereit ist nahezu genauso viel zu zahlen. Wenn Peer glaubt, dass ihm das auch zusteht sollte er sich mal auf eine Transferliste setzen und sehen was fuer ihn geboten wird. Ach ja, hat er bereits getan und geschaetzte 15000 Euro pro Stunde Vortrag erzielt. Gar nicht so schlecht im Vergleich zu Angela und bei 30 Votraegen im Monat zwar noch nicht ganz "Ribery" aber besser als der Bundesliga Durchschnitt.
Zusatz zum Beitrag vorher: was macht er eigentlich mit dem Haufen Geld, den er bei seinen Reden eingeheimst hat?
Liegt das einfach so rum, ist es noch da, wenn nicht, wozu wurde es ausgegeben?
Im Prinzip interesssiert das natürlich garnicht, aber wenn einer in der Situation von Herrn Steinbrück, mitten in der Öffentlichkeit stehend, der Ansicht ist er bekommt zu wenig, dann soll er mal damit rausrücken, was er mit dem Geld macht!
In Deutschland gibt es in meinen Augen nur eine einzige Prarallelgesellschaft und die trägt auch noch autistische Züge und das ist die Gesellschaft der Berufspolitiker. Die wursteln völlig ohne je dafür Verantwortung dafür zu übernehmen vor sich hin, geben sich selbst einigermaßen vernünftige Bezüge (für die Verantwortung, die sie tragen), eine großzügige Alterversorgung und auch sonst noch einige nette Annehmlichkeiten.
Allerdings haben sie vollkommen den Kontakt zu ihrer Umwelt verloren, was den autismus bei ihnen ausmacht.
Sie verkündenm im Wahlkampf alles und wenn sie gewählt sind machen sie etwas, was klappt oder auch nicht. Aber das ist ja vollkommen egal, denn verantworten müssen sie es ja sowieso nicht.
Und wenn man Steinbrück betrachtet, dann kann man das genau sehen. Heute beklagt er die viele prekären arbeitsplätze auf Zeit und wenn man in der Geschichte zurück geht, wem haben wir genau das zu verdanken? Hat er selbst nicht an der Agenda 2010 mitgeschrieben?
So geht's doch einfach nicht mehr weiter!
... bei Gazprom. Da muss man schon eine Bundesbürgschaft (900 Mio. EUR) für eine Gaspipeline locker machen. Lobhudelei für Wladimir Putin ("lupenreiner Demokrat") kann auch nicht schaden.
Da könnte Peer Steinbrück eher bei einer Bank unterkommen, vielleicht als Conférencier auf einer Vorstandsparty.
verehrter pepper6
offenbaren sich mit diesem Interview. Er scheint der geborene Satiriker zu sein.
Ausgerechnet er will sich lt. FAS gegen "schlecht bezahlte, befristete Arbeitsplätze" stark machen. Sein Fehlen bei der Regierungserklärung und Debatte zum Thema Mindestlöhne und Arbeitsplätze zugunsten einer gutbezahlten, privaten Rede, läßt mich daran zweifeln.
Das ein Staat investieren muß und nicht (kaputt) sparen soll, ist die (ökonomisch) kompetenteste Aussage, die er in den letzten Jahren getroffen hat. Das er sich nicht ändern wird die ehrlichste.
Wahr ist aber auch, daß u. a. Herr Bofinger, als einer der "Wirtschaftsweisen", diese ökonomische Erkenntnis schon seit etlichen Jahren - erfolglos - den Damen und Herren der Politik nahe zu bringen versucht. Genauso erfolglos waren seine Warnungen am Raubbau der "Sozialen Marktwirtschaft" an dem fleißig von der Politik mitgearbeitet wurde. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals von Herrn Steinbrück eine glaubwürdige Kritik gehört zu haben.
Es ist erfreulich zu hören, daß nicht der beliebteste Politiker die Wahlen gewinnt - allerdings bin ich mir nicht sicher ob das stimmt.
Im Umkehrschluß heißt dies Herr Steinbrück, daß Sie in NordrheinWestfalen nicht wiedergewählt worden sind, weil Ihr Gegner Herr Rüttgers glaubwürdiger und scheinbar kompetenter wirkte als Sie. Die SPD verlor damals über 5% der Stimmen. Fairnesshalber muß gesagt werden, daß Herr Clement (hat der SPD mit Schröder auch nur geschadet)sicher seinen Teil dazu beigetragen hat.
Hallo,
kleine Parteien wählen ist eine Alternative, ich denke aber noch besser ist einen ungültigen Wahlschein abzugeben.Damit wird noch deutlicher gemacht das man diesem "Demokratie"-Model nicht einverstanden ist. So lange die Hochfinanz in ihrer Macht und Einflussnahme entfesselt ist! Wird es kein wahre Gerechtigkeit bzw Demokratie geben. Sondern einschlechtes diktatorisches Kasperl-Theater. Der Oberkasper heisst dann Merkel, Kraft, Steinbrück oder vielleicht Träumt ja Herr Trittin davon, aber das hoffentlich nur der Albtraum Bleiben!Geboten wird uns jedenfalls ein schlechtes Schmierentheater und der sogenannte "0tt0 Normalverbraucher" ( welch ein Wort) leidet
... denn egal, ob Sie nicht wählen oder den Schein ungültig machen werden die Stimmen so gerechnet, als hätten alle Bürger gewählt; damit bekommen die Großen ihre Stimmenanteile...
Ihre ungültige Stimme begünstigt da nur das bestehende System; ich muss auch ehrlich sagen, diese Unart können wir uns nicht mehr leisten, Demokratie heisst nicht seine Stimmen ungültig zu machen oder gar nicht zu wählen, sondern Demokratie heisst auch Pflicht. Da muss sich schon jeder die Mühe machen zu sehen, welche Parteien es noch gibt. Und da muss sich jeder informieren auch außerhalb der Pressemitteilungen, denn die Medien kauen auch nur die Etablierten durch.
... denn egal, ob Sie nicht wählen oder den Schein ungültig machen werden die Stimmen so gerechnet, als hätten alle Bürger gewählt; damit bekommen die Großen ihre Stimmenanteile...
Ihre ungültige Stimme begünstigt da nur das bestehende System; ich muss auch ehrlich sagen, diese Unart können wir uns nicht mehr leisten, Demokratie heisst nicht seine Stimmen ungültig zu machen oder gar nicht zu wählen, sondern Demokratie heisst auch Pflicht. Da muss sich schon jeder die Mühe machen zu sehen, welche Parteien es noch gibt. Und da muss sich jeder informieren auch außerhalb der Pressemitteilungen, denn die Medien kauen auch nur die Etablierten durch.
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