ARD-DeutschlandtrendUnion erreicht besten Umfragewert seit sieben Jahren

Kurz vor der Landtagswahl in Niedersachsen legt die Union im ARD-Deutschlandtrend noch einmal zu, die SPD sinkt in der Wählergunst.

CSU-Chef Horst Seehofer (CSU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

CSU-Chef Horst Seehofer (CSU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Die Union hat sich im Deutschlandtrend des ARD-Morgenmagazins gegenüber der Vorwoche noch einmal um einen Prozentpunkt verbessert: CDU und CSU kommen derzeit auf 42 Prozent. Das ist der beste Wert seit Februar 2006.

Die SPD hingegen verbucht in der aktuellen Umfrage ihren schlechtesten Wert seit Juli 2011: Die Sozialdemokraten kommen auf 26 Prozent, zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Grünen erreichen 13 Prozent, die Linke sieben Prozent. Für FDP und Piraten würden derzeit je vier Prozent stimmen.

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Eine Mehrheit der Bürger ist der Umfrage zufolge für den Rücktritt von Philipp Rösler als Bundesvorsitzender der FDP. Wie die Erhebung ergab, sind 42 Prozent der Befragten dafür, dass Rösler sein Amt unabhängig vom Wahlergebnis in Niedersachsen aufgibt. 25 Prozent gaben an, er solle auf jeden Fall weiter die Liberalen führen. 14 Prozent sind demnach der Meinung, Rösler sollte abtreten, wenn die FDP am Sonntag den Wiedereinzug ins Landesparlament in Hannover verpasst.

Die Liberalen kämpfen in Niedersachsen nicht nur um das Überspringen der Fünf-Prozent-Marke. Sie wollen auch gemeinsam mit der CDU unter Ministerpräsident David McAllister weiterregieren.

An der Umfrage von Infratest dimap für die ARD beteiligten sich 1.008 Bundesbürger.

 
Leserkommentare
  1. Ich habe noch nie CDU gewählt und dies auch absehbar nicht vor.
    Aber ich muß Angela Merkel zugestehen, daß sie politisch eine Menge richtig macht: sie schafft die Wehrpflicht ab, reagierte nach Fukushima sofort, auch gegen den Grundkonsens ihrer Partei und feuerte den Wahlverlierer (und Presseliebling!) von NRW, Herrn Röttgen, sang-und klanglos aus ihrem Kabinett (Bei der SPD werden Wahlverlierer Kanzlerkanditat!).
    Das sind so einige Beispiele für ihr gutes politisches Gespür- selbst wenn man diese Entscheidungen für grundfalsch hält muß man zugeben, daß sie beim Wähler gut ankamen.

    Die SPD hingegen zeigt null politisches "Fingerspitzengefühl", um mal mit dem großen Loser von NRW zu sprechen.
    Zudem stimmt sie inhaltlich in der entscheidenden Frage unserer Zeit, der Europa-Krise, immer mit der Union. Warum sollte ich die Kopie wählen, wenn ich das Original haben kann??
    Oder, um es mit Winston Churchill zu sagen: "Wenn zwei immer diesselbe Meinung haben, wird bald einer überflüssig".
    Ich kann keinem Menschen verdenken, daß dieser "einer" die SPD ist! Und mit irgendwelchen Kampagnen oder Medienverschwörungen hat das nicht das geringste zu tun!

    4 Leserempfehlungen
  2. Bitte an alle: Erst denken, dann recherchieren, dann posten!

    Die Wahlbeteiligung 2009 war zwar historisch niedrig mit rund 72%, war aber keinesfalls so niedrig wie hier von vielen hingestellt. Die Bundestagswahl sollte nicht mit den Landtagswahlen von z.B. Bremen (55%) verwechselt werden.

    Weiterhin gaben 2009 zwei drittel der Nichtwähler in mehreren Studien an, sie hätten sich schlicht in keiner der Parteien wiedergefunden. Von Ignoranz kann keine Rede sein.

    Wenn rund 20% der Wahlberechtigten gerne wählen würden, aber keine Partei haben, welcher sie vertrauen, dann ist das ein schlechtes Zeugnis für die Parteien, nicht für die Wähler. Bitte unterlassen sie es also, diese als dumm und ungebildet hinzustellen.

    Ich persönlich habe ebenfalls Probleme einer der großen Parteien zu vertrauen.

    Merkels Union hat unter anderem deshalb so gute Umfragewerte, weil man bei denen ganz genau weiß, wo man dran ist. Der deutschen Wirtschaft überlassen sie das Ruder und erlauben dieser, sich selbst aus der Krise zu manövrieren. Dass dies zu zweifelhaften Arbeitsverhältnissen und niedrigen Löhnen führt ist die Kehrseite der Medaille, aber genau deshalb geht es der deutschen Wirtschaft viel besser als der vieler Nachbarn.

    Vielleicht würden unter Rot-Grün die Menschen mehr Geld in der Tasche haben (Mindestlohn etc.), aber andererseits besteht das Risiko, dass wir Schiffsbruch erleiden.
    Den Wählern ist ein sicheres "geht so" lieber als ein wages "gut" verknüpft mit einem wagen Kolaps.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    der läuft in Schröders Stapfen - nur noch mit zynischen Kommentaren gegen die, die die aSPD gerade in die Armut stürzte.

    Mindestlohn? das ich nicht lache!
    Mietpreis Kontrolle? Da kann der auch versprechen die Ostsee zu teilen

    Einmal auf die aSPD reinfallen kann jeder, beim zweiten Mal ist man dumm!

    der läuft in Schröders Stapfen - nur noch mit zynischen Kommentaren gegen die, die die aSPD gerade in die Armut stürzte.

    Mindestlohn? das ich nicht lache!
    Mietpreis Kontrolle? Da kann der auch versprechen die Ostsee zu teilen

    Einmal auf die aSPD reinfallen kann jeder, beim zweiten Mal ist man dumm!

  3. 115. [...]

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au

    • EHR19
    • 19.01.2013 um 3:03 Uhr

    Zitat: "Es ist ihr ausgeprägter Egoismus. Es ist ihnen ziemlich gleichgültig, dass es in Deutschland ein immer größeres Ungleichgewicht zwischen reich und arm gibt. Zumindest solange bis es sie selbst trifft."
    Danke.

  4. 117. Egoismus?

    Ach und die ungerechte Unfairteilung ist kein Egoismus?

    Sich dadurch an der Lebensleistung anderer zu bereichern und z.B. eine staatsunabhängige Altersvorsorge derer verunmöglichen, die sich das gerne aufbauen würden und könnten.

    Oder Schutzreservate für eigene Unwilligkeit oder Unfähigkeit zur Anpassung an Angebot und Nachfrage durch flächendeckenden Mindestlohn zu erzwingen?

    Und - und - und....

    Anscheinend soll nur ein bestimmter Egoismus als vertretbar gepflegt werden, nämlich der der unteren 10000 nach Staatsfürsorge unter Inkaufnahme von mehr Unfreiheit für den Rest, der das Ganze am Laufen hält.

    Eine Leserempfehlung
  5. die CDU wegen Täuschung nicht zu wählen :

    19.01.2013 - 00:01 Uhr

    Berlin – Die Inflation nagt an den Bezügen der rund 20,5 Millionen Rentner!

    Trotz Rentenerhöhung hatten die Senioren 2012 unterm Strich 0,4 % (West) bzw. 0,3 % (Ost) weniger Geld im Portemonnaie. Das hat das Institut FZG (Uni Freiburg) für BILD errechnet. Seit 2004 ist die Kaufkraft der Ruheständler damit um 9,2 % geschrumpft.

    Laut Instituts-Chef Prof. Bernd Raffelhüschen sind die Rentner aber nicht allein: Auch Arbeitnehmer mussten unterm Strich Einbußen hinnehmen.

    „Nur wenn es bei den Löhnen deutlich nach oben geht, wird es mittelfristig auch zu spürbaren Rentensteigerungen kommen. Diese Gleichbehandlung halte ich für fair“, so Raffelhüschen.

  6. Manchmal ist es nicht das Schlechteste, die reformpolitik mal zuruck zu schrauben. Nicht immer neue Gesetze, Verordnungen und Vorschläge. Einfach mal Ruhe in die Schlangengrube Berlin bringen! regierungsarbeit, insbesondere, wenn sie doch nur durch neue Umverteilungen geprägt ist, muß nicht zwangsläufig gut sein!

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    Antwort auf "Seltsam"
  7. .... abgesehen, dass es mir neu wäre, dass Frauen in Deutschland eine verfolgte Minderheit wären: Mir ist es lieber, eine Partei verfolgt die Interessen der Mehrheit als dass sie Partikularinteressen von versprengten Minderheiten vertritt und damit den Rest der Gesellschaft terrorisiert. Dafür gibt es ja die KLEINEN Parteien, und die sind nicht zu unrecht KLEIN.

    Antwort auf "Ja....."

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, sk
  • Kommentare 136
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  • Schlagworte CDU | FDP | Philipp Rösler | SPD | ARD | CSU
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