Migration: Zahl der Asylbewerber deutlich gestiegen
40 Prozent mehr Asyl-Anträge als im Vorjahr wurden 2012 gestellt. Doch nur jeder siebte Bewerber durfte als anerkannter Flüchtling in Deutschland bleiben.
Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist im vergangenen Jahr stark angestiegen. Wie die Welt unter Berufung auf das Bundesinnenministerium berichtete, wurden 2012 beim zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 64.539 Anträge auf Asyl gestellt. Dies war ein Anstieg um fast 19.000 Anträge im Vergleich zum Vorjahr, in dem es 45.741 Ersuche gab.
Die meisten Asylbewerber kamen laut Welt aus Serbien mit 8.477 Anträgen. Hier habe es eine Steigerung von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Das zweithäufigste Herkunftsland war Afghanistan: Die Zahl der Erstanträge lag mit 7.498 ungefähr so hoch wie im Vorjahr.
Den steilsten Anstieg verzeichneten Bosnien-Herzegowina mit einem Plus von rund 560 Prozent und Mazedonien mit über 300 Prozent. Auch die Zahl von Antragstellern aus Syrien nahm dem Bericht zufolge stark zu und stieg um etwa 135 Prozent im Vergleich zu 2011.
8.764 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention; das waren 14,2 Prozent aller Asylbewerber. Davon kam niemand aus Serbien, Mazedonien oder Bosnien-Herzegowina. Am höchsten war die Erfolgsquote bei Menschen, die aus dem Irak nach Deutschland kamen. Zudem erhielten 8.376 Personen (13,5 Prozent) ein Abschiebeverbot, um sie zu schützen. Dazu gehörten 5.480 Syrer.
Fast jeder zweite Antrag wurde abgelehnt
Über 45.462 Erstanträge war Ende Dezember noch nicht entschieden. Die Anträge von 30.700 Personen wurden abgelehnt.
Die Zahl der Erstanträge stieg vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Im Oktober beantragten demnach fast 10.000 Menschen in Deutschland Asyl. Im November habe der Trend mit fast 9.000 Anträgen noch angehalten. Im Dezember sei die Zahl jedoch deutlich auf 4.880 zurückgegangen.
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hatte Ende Dezember an Bund, Länder und Kommunen appelliert, sich auf einen deutlichen Anstieg der Bewerberzahlen einzurichten. Man sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Konflikte in zahlreichen Staaten Deutschland nicht erreichten, kritisierte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt. Die Kapazitäten in Unterkünften für Asylbewerber seien kontinuierlich abgebaut worden.
Trotz des starken Zuwachses lag die Zahl der Asylbewerber 2012 immer noch weit unter den Spitzenwerten der 1990er Jahre, als mehr als 100.000 Asylbewerber pro Jahr nach Deutschland kamen.






Sinti und Roma sind keine einheitliche Gruppe.
Viele haben sich gut integriert und unterscheiden sich vom Europäer auch nicht mehr als der Deutsche vom Franzosen.
Anderen ist das nicht gelungen.
Wer sich ein realistisches Bild von den daraus entstehenden Problemen machen will, dem sei diese Arte Doku empfohlen:
http://www.youtube.com/wa...
Entgegen der veröffentlichten und gelenken Meinung, es seine hauptsächlich Sinti und Roma, die einen Antarg auf Anerkennung von Asyl stellen muss man in die Statistik des Bundesamtes für Migration schauen.
Zu- und Abnahme von Okt. zu Nov. 2012 (neuere Zahlen sind dort nicht verfügbar)
Serbien - 51,1%
Mazedonien -63,1%
Iran +33,2 %!!!!
Unter den 10 Ländern mit der höchsten Anzahl von Asylanträgen befinden sich Afghanistan, Syrien, Arabische Republik, Irak und Iran.
Und aus diesen Ländern kommen mehrheitlich Menschen, die nicht gerade zu den "bildungsfernen" Schichten gehören.
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