Bundeswehr Der Traum vom ferngelenkten Krieg

Die Regierung will für die Bundeswehr Kampfdrohnen anschaffen. Befürworter sprechen von militärischer Notwendigkeit, Gegner fürchten neue Kampfeinsätze.

Eine Drohne vom Typ European UAS  auf dem Ausstellungsgelände der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin (2012)

Eine Drohne vom Typ European UAS auf dem Ausstellungsgelände der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin (2012)

Die Bundesregierung hat es jetzt bestätigt: Sie folgt dem Wunsch der Armee und beschafft der Bundeswehr Kampfdrohnen. Die Truppe hatte in den vergangenen Monaten mehrfach den Kauf dieser unbemannten, ferngelenkten und bewaffneten Flugzeuge gefordert, zuletzt der Inspekteur der Luftwaffe. Bislang besitzt die Bundeswehr lediglich Aufklärungsdrohnen verschiedener Größen, von Mikado, die wie ein Spielzeug aussieht, bis zur Euro Hawk mit einer gewaltigen Spannweite von fast 40 Metern. Im politischen Berlin ist nun ein Streit entbrannt, ob die Bundeswehr mit Kampfdrohnen ausgestattet werden soll, ob sie damit zu einer anderen Armee würde und ob sich künftig ihre Auslandseinsätze ändern werden.

Fest steht, dass viele Streitkräfte momentan massiv mit Drohnen aufrüsten. Der Krieg der Zukunft wird vor allem am Computer geführt werden: In den digitalen Netzen mit Viren und Würmen, in der echten Welt mit Robotern und Drohnen. Ferngelenkte und unbemannte Kampfflugzeuge sind bereits heute wichtiger Bestandteil des amerikanischen Kampfs gegen den Terror. In Afghanistan, Pakistan, Jemen und Somalia jagen der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA und die US-Armee damit Terroristen der Al-Kaida und anderer islamistischer Gruppen. Die israelischen Streitkräfte setzen ebenfalls bewaffnete Drohnen ein. Und künftige Weltmächte wie China und Indien sowie aufstrebende Staaten wie Brasilien haben großes Interesse an diesen UAS (unmanned aircraft systems). Selbst der von Wirtschaftssanktionen hart getroffene Iran präsentierte bereits eine eigene Kampfdrohne, deren Einsatzbereitschaft jedoch umstritten ist.

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"Die Verfügbarkeit neuer Fähigkeiten ist beispielsweise bei bewaffneten UAS Ausdruck technologischen Vorsprungs, der einen Sicherheitsgewinn vor allem durch glaubhafte Abschreckung zu bewirken vermag", teilt die Bundesregierung als einen der Gründe für die Anschaffung mit. Und: UAS haben nicht den Zweck, "eskalierend zu wirken". Wer aber mit Kampfdrohnen abgeschreckt werden soll, bleibt offen.

Ergänzung der Waffensysteme im Auslandseinsatz

Die Bundeswehr wird ihre Kampfdrohnen vermutlich aus Israel beziehen. Momentan nutzt die Truppe in Afghanistan bereits Heron 1. Fünf dieser Drohnensysteme hat das Verteidigungsministerium beim deutschen Rüstungsriesen Rheinmetall geleast, der wiederum mit dem israelischen Hersteller Israel Aerospace Industries kooperiert. Drei deutsche Heron-Systeme sind in Afghanistan im Einsatz. Heron TP, der Nachfolger, kann mit Raketen bestückt werden. Zudem könnte Heron 1 umgerüstet und nachträglich bewaffnet werden.

Aus Sicht der Bundeswehr kommen verschiedene Drohnen in Betracht: "Ein zukünftiges europäisches UAS der Male (Medium Altitude Long Endurance)- Klasse sowie UAS vom Typ Heron 1, Heron TP und Predator B / Reaper." Predator und Reaper sind die Drohnen, mit denen die US-Armee bereits Hunderte Missionen geflogen hat – beide Typen haben in Deutschland ein schlechtes Image. Sie werden von den Amerikanern zur gezielten Tötung von Terrorverdächtigen genutzt.

Die Bundesregierung sieht solche Einsätze für ihre Drohnen nicht vor: "Falls das Prinzip der Friedenssicherung durch Abschreckung versagt, wird die Bundeswehr – und damit auch bewaffnete UAS – auch künftig ausschließlich im Rahmen ihres verfassungsgemäßen und mandatierten Auftrags eingesetzt werden." Die Bundesregierung scheint die Drohnen vor allem als Ergänzung der bisherigen Waffensysteme im Auslandseinsatz verwenden zu wollen: "Aus den Einsatzerfahrungen der Bundeswehr wird deutlich, dass eine durchhaltefähige bewaffnete Aufklärung (armed overwatch) in heutigen und wahrscheinlichen Einsatzszenarien, als Schutz bei plötzlich auftretenden gravierenden Lageänderungen unbedingt erforderlich ist. Außerdem werden durch diese Fähigkeit gegnerische Kräfte einer ständigen und für sie nicht prognostizierbaren Bedrohung ausgesetzt und in ihrem Handlungsspielraum eingeengt." Der wichtigste Grund ist aber, dass bei Drohneneinsätzen keine Soldaten gefährdet werden.

Leser-Kommentare
  1. Daher bitte ich Sie, nicht eine Grausamkeit gegen die andere auszuspielen. Ein Misstand bleibt ein Missstand, auch wenn es noch schlimmer geht.

  2. Zumal es höchst bedenkliche und rechtliche Bereiche tangiert
    wie Völkerrecht und Bürgerrechte. Danke an die Fraktion Die Linke. Es mag einigen auf den ersten Blick nicht so erscheinen, wir als einzelne können auch betroffen sein :

    Gigantischer Datenstaubsauger in 20.000 Meter Höhe

    Eine Drohne als riesiger Datenstaubsauger: Die Euro Hawk kann Handygespräche abhören und SMS auffangen. Die Luftwaffe will bis zu fünf der Fluggeräte anschaffen. Von Simone Meyer

    http://www.welt.de/politi....

    Desweiteren ist geplant:
    Drohnen bald auch für Inlandsgeheimdienst und Bundeskriminalamt?
    Matthias Monroy 25.01.2013
    Die Bundespolizei ist gleich mehrfach mit dem Upgrade auf größere Drohnen befasst - auch andere Behörden wollen die Bestückung mit hochauflösenden Kameras und Sensoren

    Den Polizeien werden die gegenwärtig genutzten Drohnen zu klein. Aus dem Verkehrsministerium wird die Beschaffung von Systemen gefordert, die bessere Aufklärungstechnik befördern. Für den polizeilichen Einsatz aus der Luft werden "Videokameras oder digitale Standbildkameras mit hoher Auflösung" beworben. Forschungsvorhaben entwickeln miniaturisierte Sensoren, die auf Radartechnik basieren.

    http://www.heise.de/tp/ar...

    Für die Zulassung ist das europäische Institut EASA zuständig. Hier die Antwort der Bundesregierung:

    http://dip21.bundestag.de...

    2 Leser-Empfehlungen
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    • kai1
    • 28.01.2013 um 18:30 Uhr

    Gegen den Einsatz von Drohnen zur polizeilichen Aufklärung AUCH IM Inland ist m.E. nichts einzuwenden. Z.B. zur Feststellung von Störern bei gewalttätigen Großdemonstrationen wie denen anlässlich des Weltwirtschaftsgipfels

    Die Beschaffung des Euro-Hawk ist zum Glück bereits angelaufen. Der Euro-Hawk der Luftwaffe ersetzt dabei - allerdings nicht zum Inlandseinsatz bestimmt -, bemannte Flugzeuge vom Typ "Breguet Atlantic" in der sogenannten "Sigint (= Signal Intelligence = etwa: Funksignalaufklärung), allerdings mit größerer Reichweite, und längerer Verweildauer im Einsatzraum. All das gibt es auf weniger ausgereifter technologischer Stufe schon lange. Es ist nachgerade unfassbar, mit welcher von Paranoia gesteuerten Ignoranz in diesem Forum "argumentiert" wird, wenn es um bewaffnete und unbewaffnete Drohnen geht.

    • kai1
    • 28.01.2013 um 18:33 Uhr

    Und noch etwas:

    "DER SPIEGEL" (gewiss kein Lobbyistenblatt der wehrtechnischen Industrie oder bellizistisch!) zitiert in seiner neuesten Ausgabe den "Piloten" einer unbewaffneten Aufklärungsdohne der Bundeswehr vom Typ "Heron 1", die in Afghanistan eingesetzt wird:

    "Frustriert verfolgen Offizier Carsten Endemann und seine Kameraden die Debatte. Mehr noch als über das mangelnde Geld regen sie sich über das ständig wiederkehrende Argument auf, das Töten falle leichter, weil kein Kontakt zum Gegner bestehe.
    Das Gegenteil sei der Fall: Kampfpiloten in ihren Jets würden ihre Ziele nur noch als abstrakte Koordinaten wahrnehmen. 'In meinem UAV komme ich so nah dran, da sehe ich den Leuten auf dem Gefechtsfeld in die Gesichter'.

    Und wer sich jetzt wieder ereifert und der Bundeswehr unterstellt, jetzt könnte sie Szenarien wie die Bombardierung der Tanklaster im Jahre 2009 in EIGENER Regie vornehmen, der sollte eines bedenken: Hätte Oberst Klein solche bewaffneten UAV (mit Infrarotkameras) gehabt, hätte er sich ein klareres Bild von der Situation machen können und sicherer einen Waffeneinsatz befehlen oder eben nicht befehlen können. Im Nachhinein vermutlich letzteres. In jedem Falle bietet die Anschaffung solcher bewaffneter UAV der Bundeswehr die Möglichkeit, Gewalt DOSIERTER einzusetzen. Nein, ich meine NICHT zu gezielten Luftschlägen gegen EINZELNE Terrorverdächtige, die die deutschen Einsatzregeln GAR NICHT HERGEBEN.

    Bedauerlicherweise gibt es keine Drohnen gegen Dummheit...

    • kai1
    • 28.01.2013 um 18:30 Uhr

    Gegen den Einsatz von Drohnen zur polizeilichen Aufklärung AUCH IM Inland ist m.E. nichts einzuwenden. Z.B. zur Feststellung von Störern bei gewalttätigen Großdemonstrationen wie denen anlässlich des Weltwirtschaftsgipfels

    Die Beschaffung des Euro-Hawk ist zum Glück bereits angelaufen. Der Euro-Hawk der Luftwaffe ersetzt dabei - allerdings nicht zum Inlandseinsatz bestimmt -, bemannte Flugzeuge vom Typ "Breguet Atlantic" in der sogenannten "Sigint (= Signal Intelligence = etwa: Funksignalaufklärung), allerdings mit größerer Reichweite, und längerer Verweildauer im Einsatzraum. All das gibt es auf weniger ausgereifter technologischer Stufe schon lange. Es ist nachgerade unfassbar, mit welcher von Paranoia gesteuerten Ignoranz in diesem Forum "argumentiert" wird, wenn es um bewaffnete und unbewaffnete Drohnen geht.

    • kai1
    • 28.01.2013 um 18:33 Uhr

    Und noch etwas:

    "DER SPIEGEL" (gewiss kein Lobbyistenblatt der wehrtechnischen Industrie oder bellizistisch!) zitiert in seiner neuesten Ausgabe den "Piloten" einer unbewaffneten Aufklärungsdohne der Bundeswehr vom Typ "Heron 1", die in Afghanistan eingesetzt wird:

    "Frustriert verfolgen Offizier Carsten Endemann und seine Kameraden die Debatte. Mehr noch als über das mangelnde Geld regen sie sich über das ständig wiederkehrende Argument auf, das Töten falle leichter, weil kein Kontakt zum Gegner bestehe.
    Das Gegenteil sei der Fall: Kampfpiloten in ihren Jets würden ihre Ziele nur noch als abstrakte Koordinaten wahrnehmen. 'In meinem UAV komme ich so nah dran, da sehe ich den Leuten auf dem Gefechtsfeld in die Gesichter'.

    Und wer sich jetzt wieder ereifert und der Bundeswehr unterstellt, jetzt könnte sie Szenarien wie die Bombardierung der Tanklaster im Jahre 2009 in EIGENER Regie vornehmen, der sollte eines bedenken: Hätte Oberst Klein solche bewaffneten UAV (mit Infrarotkameras) gehabt, hätte er sich ein klareres Bild von der Situation machen können und sicherer einen Waffeneinsatz befehlen oder eben nicht befehlen können. Im Nachhinein vermutlich letzteres. In jedem Falle bietet die Anschaffung solcher bewaffneter UAV der Bundeswehr die Möglichkeit, Gewalt DOSIERTER einzusetzen. Nein, ich meine NICHT zu gezielten Luftschlägen gegen EINZELNE Terrorverdächtige, die die deutschen Einsatzregeln GAR NICHT HERGEBEN.

    Bedauerlicherweise gibt es keine Drohnen gegen Dummheit...

  3. Um bisher Krieg führen zu können, musste man Soldaten haben, je mehr, umso besser. Man bekam sie, indem man seine Bevölkerung indoktrinierte, aufhetzte. Als Mittel wurde die jeweilige Religion, Nationalismus oder eine Ideologie eingesetzt.
    In entwickelten Zivilisationen zerfällt der religiöse oder ideologische Zusammenhalt zunehmend. Die Bevölkerung kümmert sich um ihre persönlichen Ziele. Daran ist vermutlich schon das römische Imperium zugrunde gegangen und die meisten anderen erolgreichen Imperien danach ebenso.

    Die westlichen Industriestaaten haben erstmals eine Entwicklungsstufe erreicht, die den Einsatz von Kriegsmaschinen ermöglicht. Selbstverständlich werden sie genutzt. Spätestens angesichts des eigenen Unterganges verstummen die Moralapostel meistens.

    Natürlich wird es Kampfmaschinen in Terroristenhand geben und spätere Drohnen werden kleiner also schwerer zu erkennen und zu kontrollieren sein. Dennoch kann/wird der Westen nicht darauf verzichten (können), weil er einfach noch ein paar Jahrzehnte/Jahrhunderte weiterexistieren möchte.

    Eine Leser-Empfehlung
  4. friedlichen Zusammenlebens der Völker darstellt, sondern immer mehr ins Spannungsfeld zwischen einigen wenigen Mächtigen und vielen Bemächtigten, Herrschaft und Unterdrückung, globalem Verteilungskampf um Ressourcen und Raubbau an allem natürlichen Erbe unseres Planeten, unüberschaubaren Kleinkonflikten und sich polarisierenden großen Konflikten, Überwachungsstaaten und Überwachten gerät. Dazu wird offenbar gegenwärtig mächtig aufgerüstet.

    Frage: Wo sieht die deutsche Bundesregierung als Verwalterin eines Binnenlandes in einem geeinten Europa mit einer verfassungsmäßig als Verteidigungsarmee definierten Streitkraft einen "feindlichen Luftraum", der "per Drohne frühestens ab 2024" ggf. beherrscht werden soll?

    Und: Wie sicher ist das neue Spielzeug unserer christdemokratischen Friedensengel eigentlich? -
    "In den digitalen Netzen mit Viren und Würmen, in der echten Welt mit Robotern und Drohnen." - Könnten die Viren und Würmer angesichts immer dichter werdender Vernetzung nicht auch in die Welt der Roboter und Drohnen eindringen? Rüsten die elektronischen Krieger auf der anderen Seite nicht vielleicht auch auf? Was dann?..

    Mir graut.

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    • kai1
    • 28.01.2013 um 18:03 Uhr

    ...zu haben, kann ich gerade noch verschmerzen.

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    dass man das Gegenüber nur sehr selten überzeugen kann, denn kein Mensch ändert seine Meinung auf Fingerschnipp. Etwaige Veränderungen lassen sich bei sowas leider erst Jahre später aufzeigen. Vielleicht sehen Sie es in ein paar Jahren ein wenig anders, und vielleicht auch aufgrund dieser Diskussionen hier. Dasselbe gilt für alle hier.

    dass man das Gegenüber nur sehr selten überzeugen kann, denn kein Mensch ändert seine Meinung auf Fingerschnipp. Etwaige Veränderungen lassen sich bei sowas leider erst Jahre später aufzeigen. Vielleicht sehen Sie es in ein paar Jahren ein wenig anders, und vielleicht auch aufgrund dieser Diskussionen hier. Dasselbe gilt für alle hier.

  5. ich aber werde mich nicht anschließen.

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    • kai1
    • 28.01.2013 um 18:39 Uhr

    Das erscheint mir auch völlig unerheblich, solange die politische und militärische Führung im Hinblick auf den Entschluss, bewaffnete Drohnen zu beschaffen, Rückgrat beweisen und sich von der im Grunde genommen ignoranten und inhaltslosen "Argumentation" der Ablehnungsphalanx nicht beirren lassen.

    • kai1
    • 28.01.2013 um 18:39 Uhr

    Das erscheint mir auch völlig unerheblich, solange die politische und militärische Führung im Hinblick auf den Entschluss, bewaffnete Drohnen zu beschaffen, Rückgrat beweisen und sich von der im Grunde genommen ignoranten und inhaltslosen "Argumentation" der Ablehnungsphalanx nicht beirren lassen.

  6. Die hat sich eindeutig in Richtung auf die deutliche Reduzierung von Opferzahlen und großflächiger Verwüstung entwickelt. Das können Sie nicht bestreiten. Das werte ich im Vergleich zu dem vorherigen Geschehen als Fortschritt.

    Die zunehmende Verbreitung von (glücklicherweise seit Vietnam vom Westen nicht mehr eingesetzter) Massenvernichtungswaffen lasse ich an der Stelle mal außen vor.

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    Tja.. die Technik wird "zielgenauer" aber auch perfider... denken Sie an so inhumane Waffen wie diese "Elektroschocker" die unglaubliche psychosomatische Schmerzen hervorrufen sollen... Die pure Zerstörung mag abgenommen haben (obwohl in Afghanistan auch kaum ein Stein auf dem andere geblieben ist...), aber die Grausamkeit hat andere Wege gefunden...

    Ich seh da keinen Fortschritt.. nur eine Verlagerung von kranken Arten andere um zubringen auf andere gestörte Arten...

    Tja.. die Technik wird "zielgenauer" aber auch perfider... denken Sie an so inhumane Waffen wie diese "Elektroschocker" die unglaubliche psychosomatische Schmerzen hervorrufen sollen... Die pure Zerstörung mag abgenommen haben (obwohl in Afghanistan auch kaum ein Stein auf dem andere geblieben ist...), aber die Grausamkeit hat andere Wege gefunden...

    Ich seh da keinen Fortschritt.. nur eine Verlagerung von kranken Arten andere um zubringen auf andere gestörte Arten...

  7. dass man das Gegenüber nur sehr selten überzeugen kann, denn kein Mensch ändert seine Meinung auf Fingerschnipp. Etwaige Veränderungen lassen sich bei sowas leider erst Jahre später aufzeigen. Vielleicht sehen Sie es in ein paar Jahren ein wenig anders, und vielleicht auch aufgrund dieser Diskussionen hier. Dasselbe gilt für alle hier.

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