"Geringer Anteil von Frauen in Führungspositionen ist gewollt"
Um mehr Wählerinnen und potenzielle Mitglieder von der CDU zu überzeugen, will sich die Partei daher thematisch breiter aufstellen. Einen Kurswechsel bedeute das aber ausdrücklich nicht, heißt es von den Vorreitern aus Baden-Württemberg: "Keinesfalls notwendig sind dafür inhaltliche Kehrtwenden bei bereits bestehenden Positionen."
Ein Blick auf die Junge Union (JU) bestätigt diese Haltung. Die Initiative Frauen im Fokus fordert, stärker mit Vereinigungen wie der JU oder dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten zusammenzuarbeiten, da deren Frauenanteil höher liegt als die 25 Prozent der Gesamtpartei. Allerdings war es gerade die JU, die im vergangenen September eine parteiinterne Quote der Hamburger CDU blockierte.
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Auch die neuen Hoffnungsträgerinnen der Partei aus Nordrhein-Westfalen kommen nicht gerade feministisch daher, sondern sie unterstützen überwiegend die klassische Parteilinie. Zum Beispiel Sylvia Jörrißen, die als erste CDU-Kandidatin den Wahlkreis Hamm-Unna II gewinnen will. Sie lobt das Betreuungsgeld. Damit würden die Leistungen von Müttern stärker honoriert. Eine Quote dagegen lehnt sie ab: Der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen sei sogar "in gewisser Weise gewollt", da sich viele bewusst für Teilzeitstellen entschieden.
Die Düsseldorfer Kandidatin Sylvia Pantel sieht es ähnlich: Betreuungsgeld ja, starre Quote nein. Einen Grund für den geringen Anteil von Frauen bei der CDU sieht sie in der Familienplanung. "Die Mehrfachbelastung bei Frauen führt häufig dazu, dass sie andere Prioritäten setzen müssen. Das musste ich als fünffache Mutter auch", sagt Pantel.
Mehr Frauen, aber dieselbe Politik
Kritischer äußert sich die neue Kandidatin für den Wahlkreis Bonn. Claudia Lücking-Michel setzt sich seit Jahren für die Frauenförderung ein, unter anderem im Katholischen Deutschen Frauenbund. Sie sagt: "Natürlich besteht Nachholbedarf in der CDU. Die Kanzlerin macht deutlich, was möglich ist, aber sie alleine reicht nicht." Im Bundestag würde sie sich für eine feste Frauenquote in der Wirtschaft einsetzen.
Noch ist eine Wende in der Frauenpolitik der CDU aber nicht in Sicht. Das Kalkül der Partei ist es, mit mehr Kandidatinnen mehr weibliche Wähler anzusprechen. Ob das funktioniert, solange die politische Linie unverändert bleibt, ist fraglich.
- Datum 01.02.2013 - 10:27 Uhr
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mal Gedanken machen was ihre Frontfrauen, Merkel, von der Leyen, Schröder, Schavan, so in letzter Zeit alles verzapft haben und auch noch dabei sind zu verzapfen. Als da wäre Frau Merkel: Energiewende! Frau von der Leyen: Rentendebatte! Frau Schröder: Betreuungsgeld! Frau Schavan: Ihr, oder auch nicht - Doktortitel! Das sind nur ein paar Beispiele womit sich die Damen meiner Meinung nach, kein Ruhmesblatt mit geschrieben haben. Für mich ist dies blos Ablenkung von den heißen Themen, die für mich sind: Steuern, Gesundheit, Bildung, Arbeitsmarkt! Auch diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!!!
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Beiträgen an der Debatte. Danke, die Redaktion/au
der Wählerinnen ist begrenzt. Mit den Grünen gibt es eine explizite Männerbenachteiligungspartei. Die SPD will die Männer (außer die eigenen Spitzenpolitiker) laut Parteiprogramm aus der Gesellschaft abschaffen. Die Linke hat sowieso schon mehr weibliche Abgeordnete als männliche.
Wenn alle Parteien um die Wählerinnen kämpfen...
...welche kämpft eigentlich noch um die Wähler?
"Die SPD will die Männer (außer die eigenen Spitzenpolitiker) laut Parteiprogramm aus der Gesellschaft abschaffen."
Da wäre ich für ein Zitat dankbar.
Also ich kenne Beiträge aus dieser Feder, die, obwohl ich selten zustimme, eine vergleichsweise hohe Qualität aufweisen. Aber dieser Beitrag ist doch wohl ein Witz:
"Die SPD will die Männer (außer die eigenen Spitzenpolitiker) laut Parteiprogramm aus der Gesellschaft abschaffen."
Der später aus dem Parteiprogramm zitierte Abschnitt fordert zurecht die Überwindung der männlichen Gesellschaft, aber sie fordert auch keine weibliche. Es geht nicht um die "Abschaffung" eines Geschlechts, wie immer das auch aussehen sollte, sondern um die Durchbrechung einer erdrückenden Dominanz eines Geschlechts, wie wir sie zum Beispiel in Vorständen und Aufsichtsräten oder bei den Löhnen für den gleichen Beruf bei gleicher Qualifikation erleben.
Ein bisschen weniger Polemik und ein bisschen mehr Problembewusstsein hätte gut zu Gesicht gestanden, und die sonstigen Beiträge des Autors zeigen doch, dass es möglich wäre.
"der Wählerinnen ist begrenzt. Mit den Grünen gibt es eine explizite Männerbenachteiligungspartei. Die SPD will die Männer (außer die eigenen Spitzenpolitiker) laut Parteiprogramm aus der Gesellschaft abschaffen. Die Linke hat sowieso schon mehr weibliche Abgeordnete als männliche."
Ich sehe es nicht ganz so extrem wie Sie, aber prinzipiell stimme ich Ihnen zu. Wobei die Linke, trotz weiblichem Übergewicht bei den Abgeordneten, auf mich am wenigsten "männerfeindlich" und "emanzenhaft" wirkt, was wohl mit der anderen (gesünderen) Entwicklung der Emanzipation im Osten zu tun hat.
"Die SPD will die Männer (außer die eigenen Spitzenpolitiker) laut Parteiprogramm aus der Gesellschaft abschaffen."
Da wäre ich für ein Zitat dankbar.
Also ich kenne Beiträge aus dieser Feder, die, obwohl ich selten zustimme, eine vergleichsweise hohe Qualität aufweisen. Aber dieser Beitrag ist doch wohl ein Witz:
"Die SPD will die Männer (außer die eigenen Spitzenpolitiker) laut Parteiprogramm aus der Gesellschaft abschaffen."
Der später aus dem Parteiprogramm zitierte Abschnitt fordert zurecht die Überwindung der männlichen Gesellschaft, aber sie fordert auch keine weibliche. Es geht nicht um die "Abschaffung" eines Geschlechts, wie immer das auch aussehen sollte, sondern um die Durchbrechung einer erdrückenden Dominanz eines Geschlechts, wie wir sie zum Beispiel in Vorständen und Aufsichtsräten oder bei den Löhnen für den gleichen Beruf bei gleicher Qualifikation erleben.
Ein bisschen weniger Polemik und ein bisschen mehr Problembewusstsein hätte gut zu Gesicht gestanden, und die sonstigen Beiträge des Autors zeigen doch, dass es möglich wäre.
"der Wählerinnen ist begrenzt. Mit den Grünen gibt es eine explizite Männerbenachteiligungspartei. Die SPD will die Männer (außer die eigenen Spitzenpolitiker) laut Parteiprogramm aus der Gesellschaft abschaffen. Die Linke hat sowieso schon mehr weibliche Abgeordnete als männliche."
Ich sehe es nicht ganz so extrem wie Sie, aber prinzipiell stimme ich Ihnen zu. Wobei die Linke, trotz weiblichem Übergewicht bei den Abgeordneten, auf mich am wenigsten "männerfeindlich" und "emanzenhaft" wirkt, was wohl mit der anderen (gesünderen) Entwicklung der Emanzipation im Osten zu tun hat.
Durch aufgezwungene Quoten wird die Politik und die Entscheidungen qualitativ nicht hochwertiger. Frauen werden nicht unterdrückt, wozu die Quote also? Sie sollten lieber an den politischen Inhalten arbeiten und nicht an der oberflächlichen Fassade...wenn die CDU will das man sie noch irgendwie als Partei ernst nehmen soll!
Bitte nicht noch weiblicher, ist ja jetzt schon kaum zu ertragen.
Wenn ich die drei Damen auf dem Bild schon sehe, wird mir schon schlecht.
Vor allem Kristina Schröder. Ich frag mich was die den ganzen Tag so macht. Hm, eigentlich will ich es gar nicht wissen. Sie ist ne Beleidigung für jede moderne Frau. Da kann man sich nur fremdschämen.
Da fallen mir Namen ein wie ex-Dr. zu Guttenberg, Westerwelle, Brüderle, Teppich-Niebel, Wulff der Schnorrer.
Ich finde, in punkto Kompetenz und Integrität stehen die Frauen ihren männlichen Kollegen in Nichts nach.
Allen voran Fr. Merkel, die ich zwar unsympathisch, kühl und machtgeil finde, aber deutlich besser als ihren mit zu viel Testosteron ausgestatteten Vorgänger.
Da fallen mir Namen ein wie ex-Dr. zu Guttenberg, Westerwelle, Brüderle, Teppich-Niebel, Wulff der Schnorrer.
Ich finde, in punkto Kompetenz und Integrität stehen die Frauen ihren männlichen Kollegen in Nichts nach.
Allen voran Fr. Merkel, die ich zwar unsympathisch, kühl und machtgeil finde, aber deutlich besser als ihren mit zu viel Testosteron ausgestatteten Vorgänger.
Ich finde es generell verwerflich einen geringen Geschlechteranteil künstlich erhöhen zu wollen. Wichtig ist, dass beide Geschlechter gleiche Chancen haben, wie viele die Chancen wahrnehmen steht auf einem anderen Block und sollte nciht durch weitere Benefits beeinflusst werden.
steht aber nunmal im direkten Zusammenhang mit der Chancengleichheit. Die Quote ist ein probates und bewährtes Mittel Chancengleichheit herzustellen. Dort wo Männer dominieren werden auch in Zukunft weniger Frauen sein und umgekehrt. Beispiel: Es ist für Männer unverhältnismäßig schwer Erzieher zu werden, auch weil dort fast nur Frauen vorhanden sind. Es ist doch klar, dass da viel Hemmung fallen muss, Akzeptanz entstehen muss. Anstatt "unkünstlich" alles irgendwie entstehen zu lassen und zu hoffen, dass sich das schon selbst ausgleicht, sollten wir das Zepter in die Hand nehmen und zb Männerförderung in den Erzieher-berufen betreiben, etwa durch Quoten. Oder wie hier das Thema, Frauenförderung in den Breiten der politisschen Parteien. Die Grünen haben das gemacht und sind dem Ziel 50:50 näher als fast jede andere Partei.
steht aber nunmal im direkten Zusammenhang mit der Chancengleichheit. Die Quote ist ein probates und bewährtes Mittel Chancengleichheit herzustellen. Dort wo Männer dominieren werden auch in Zukunft weniger Frauen sein und umgekehrt. Beispiel: Es ist für Männer unverhältnismäßig schwer Erzieher zu werden, auch weil dort fast nur Frauen vorhanden sind. Es ist doch klar, dass da viel Hemmung fallen muss, Akzeptanz entstehen muss. Anstatt "unkünstlich" alles irgendwie entstehen zu lassen und zu hoffen, dass sich das schon selbst ausgleicht, sollten wir das Zepter in die Hand nehmen und zb Männerförderung in den Erzieher-berufen betreiben, etwa durch Quoten. Oder wie hier das Thema, Frauenförderung in den Breiten der politisschen Parteien. Die Grünen haben das gemacht und sind dem Ziel 50:50 näher als fast jede andere Partei.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Unterstellungen. Danke, die Redaktion/au
...das Titelbild erinnert mich an die Zauberflöte....
http://www.youtube.com/wa...
Wer könnte der Jüngling sein.....??
Falls Sie interessiert sind, finden Sie meine Assoziation dazu im Kommentar 63
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