BundestagswahlUnion in Umfrage auf Fünfjahreshoch

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Union einer Umfrage zufolge auf 41 Prozent. Damit wäre sie so stark wie SPD und Grüne zusammen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Generalsekretär Hermann Gröhe (l.) und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (r.) beim CDU-Parteitag in Hannover

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Generalsekretär Hermann Gröhe (l.) und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (r.) beim CDU-Parteitag in Hannover  |  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Union ist in einer Umfrage auf den höchsten Wert seit Ende 2007 gestiegen und ist nun so stark wie SPD und Grüne zusammengenommen. Im Deutschlandtrend für die ARD erreichen CDU und CSU insgesamt 41 Prozent, einen Prozentpunkt mehr als noch im Dezember.

Während die Union in der Umfrage zulegen kann, verlieren SPD und Grüne jeweils einen Punkt und kommen auf 29 beziehungsweise zwölf Prozent.

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Die FDP verharrt bei vier Prozent und wäre damit nicht wieder im Bundestag vertreten. Ebenso die Piratenpartei, die mit vier Prozent aber um einen Punkt zugelegt hat. Die Linke verliert einen Punkt auf sechs Prozent.

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Leserkommentare
  1. 9. [...]

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.

  2. aus Selbstzweck heraus meckert. Prinzipiell möchte "der Deutsche" keine Veränderung, zumindest keine gravierende. Im übrigen ist es ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen, dass die Menschen ihre Probleme nicht wirklich lösen wollen, sondern sie als Meckergrund wie ein Lebenselixier brauchen.

    Und die bislang ausbleibende, gleichwohl seit Jahren prophezeite Euro-Katastrophe tut natürlich ein übriges, dass die Menschen die derzeitige Regierung vielleicht so gut finden, dass sie ihr eine weitere Amtszeit geben wollen. Was für eine Regierung sollen sie sich denn auch wählen? Der Bundesrat regiert im wesentlichen mit und das schließt irgendwelche abenteuerliche Konstellationen wie grün-dunkelrot-Piraten von vornherein aus.

    4 Leserempfehlungen
  3. und eine schlechte Nachricht.
    Die gute zuerst: Die FDP verharrt bei vier Prozent und wäre damit nicht wieder im Bundestag.
    Und nun die schlechte: (siehe Headline).

    Woran liegts nur? Am Verstand meiner deutschen Landsleute habe ich schon hin und wieder gezweifelt. Aber jetzt das: Merkel, Kauder und Co. auf einer Sympathiewelle. Du meine Güte.

    12 Leserempfehlungen
  4. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umhöre, frage ich mich: Sind in Deutschland vielleicht mehr als 100% wahlberechtigt? Hat irgendjemand 2 oder mehr Stimmen?

    Aber ehrlich, die meisten ändern ihr Wahlverhalten wie ihren Fußballclub - nämlich niemals.

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    Antwort auf "86 von 100 Menschen"
  5. In der Vergangenheit haben diverse Parteien meine Stimme erhalten, diesmal tendiere ich zur Union. Man wirft der Union vor, in den zurückliegenden Jahren "nichts erreicht" zu haben. Der Wähler weiß jedoch, dass die Steuerreform vom SPD-dominierten Bundesrat abgeschmettert wurde; gleiches passierte mit der Gesetzesvorlage zur Steuervereinfachung, des weiteren konnte ein Gesetz nicht passieren, wodurch Schweizer Steuersünder pauschal besteuert worden wären. Hier wäre (Minimum) eine Milliarde in den Bundeshaushalt geflossen. Das Gesetz zur steuerlichen Förderung der energetischen Wohnbau-Sanierung wurde gestoppt.
    Man kann das Scheitern verschiedener Gesetzesvorlagen kontrovers diskutieren, aber notwendige Vorhaben aus taktischen Gründen scheitern zu lassen und danach zu behaupten, dass "diese Regierung nichts geregelt" bekommt, ist m. E. ein starkes Stück.
    Nimmt man nun SPD mit ihrer Festlegung auf die Grünen auf den Prüfstand und schaut sich nur die ersten Auftritte ihres Kandidaten an, wird man, also mir geht es so, zumindest schweigsam. Die übrige Hierarchie (Steinmayer, Gabriel, Nahles, Wowereit) soll für den Wähler die Alternative darstellen. Das ist traurig.
    Die Grünen könnte man wählen, wenn sie nicht auf die SPD festgezurrt wären.
    Ich traue dem Frieden nach der Ypsilanti-Arie in Hessen nicht mehr. Insbesondere, weil den 4 aufrechten Abgeordneten, die sich lediglich an die Aussagen vor der Wahl hielten und hinterher ein Parteiverfahren am Hals hatten. Unglaublich!

    Eine Leserempfehlung
  6. machen gerade 12% in der Umfrage aus, 12% die jetzt nicht im Bundestag landen würden. DAS ist doch mal ne ordentliche Zahl!:)
    Die FDP hat seit der letzten Wahl 10 Prozent abgegeben, zum Großteil sicher zur Union, die Linke ca. 6%, zum Großteil sicher SPD. Quasi ein bisschen "Normalisierung", jenachdem "zum Glück" oder "leider".
    Wenn nichts Weltbewegendes mehr im kommenden Wahlkampf passiert, wird die Union um die 40 bleiben, die SPD um die 30 (selbst mit Steinbrück realistisch). Viele Deutsche haben sich's leider unter der ruhigen Hand Merkels bequem gemacht, da gibt's noch kein "Sie muss weg" wie bei Kohl damals, und es wird von der SPD sowieso nicht wirklich eine andere Politik erwartet.
    Also, CDU, genieß Dein "Umfragehoch", mehr wird's (hoffentlich) kaum noch werden. (Vielleicht agiert Steinbrück ja deswegen so - zu verlieren hat er schließlich nichts und vielleicht springen die Wähler letztenendes sogar noch darauf an.)

    3 Leserempfehlungen
  7. von Ihren 100 Personen gehen ja nur ca. 60 wählen.

    7 Leserempfehlungen
    Antwort auf "86 von 100 Menschen"
  8. Wie schon welche anmerkten wird momentan schlicht garnicht über Inhalte diskutiert. Über die Regierung selbst sowieso schon mal garnicht. Und selbst wenn über Fehler der Regierung diskutiert wird bleibt FR. Merkel davon vollkommen unberührt.
    Also selbst bei Kohl hab ich das in der Art nicht so in Erinnerung.
    Eine Dame mit einer derart guten Antihaftbeschichtung ist geradezu unfassbar. Werden Fehler gemacht oder Entscheidungen der Regierung doch mal kritisch gesehen tragen alle Personen um sie rum den Schaden davon, sie bleib völlig unberührt, unfassbar. Welche Inhalte sie bietet bleibt dabei eher unklar.
    Derweil beherrschen kleinste Äusserungen eines Steinbrücks die Schlagzeilen, während sich niemand dafür zu interessieren scheint welches Programm er verfolgt. Es schein sich auch niemand dafür zu interessieren das es auch noch ein paar Parteien mehr gibt......
    Aber was will man denn auch machen? In den Medien kommen praktisch keine Inhalte mehr vor...

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa, tis
  • Schlagworte Grüne | SPD | ARD | CDU | CSU | FDP
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