Familienpolitik : FDP stellt im Wahlkampf Betreuungsgeld infrage

Die FDP zweifelt am Betreuungsgeld, obwohl sie es mit beschloss. Die Leistung müsse auf den Prüfstand, heißt es in einem Entwurf des Wahlprogramms.

Die FDP erinnert sich im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes alter Positionen und distanziert sich vom Betreuungsgeld. Die Leistung müsse "auf den Prüfstand", heißt es in einem Entwurf für das Wahlprogramm der Liberalen. Die Autoren schreiben, die FDP wolle die familienpolitischen Leistungen insgesamt neu ordnen und sich dabei "vor allem am Kindeswohl orientieren".

Nach monatelangen Diskussionen hatte die Regierungskoalition aus Union und FDP im November letzten Jahres das Betreuungsgeld beschlossen. Es soll ab August an Eltern gezahlt werden, die ihre Kinder nicht in eine Kita geben. Vorgesehen ist eine Zahlung von zunächst 100 Euro, später 150 Euro im Monat. Ab August 2013 gilt auch der Rechtsanspruch von Eltern auf einen Kita-Platz.

Die FDP stimmte dem Beschluss nur widerwillig zu und setzte als Gegenleistung für ihre Zustimmung die mittlerweile vollzogene Abschaffung der Praxisgebühr durch.

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Kommentare

17 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Die SPD und Grüne sind die Parteien der Konzerne...

die mehr oder wenigere "Mietenbremse" wird private Investoren der unteren Bereiche (Otto Normale) aus der Wohnungsbranche treiben (die meisten Wohnungen werden immer noch privat vermietet).

Was das mit dem Betreuungsgeld zu tun hat? Mieten und Wohnungen sind einer größten Ausgabenpunkte für Familien.

Das Betreuungsgeld ist nur ein kleiner Ausgleich für die Krippenplätze die nicht geschaffen werden konnten.

"Familienpolitik" ist sowieso oft linke Tasche zu rechter Tasche.

Wählen sie nur ihren P€€r Schmerzbrück und warten sie nur darauf das alles schlimmer wird. Das System jetzt nicht das beste, die derzeitige Regierung nicht die beste aber es geht halt noch schlimmer: Rot-Grün.