FDP-ParteitagLindner bereitet sein Comeback vor

Der frühere FDP-Generalsekretär und derzeitige NRW-Landeschef will zurück in die Bundespolitik. Zum Parteitag im März könnte es zur Kampfkandidatur kommen.

Christian Lindner

Christian Lindner

Der FDP-Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, bewirbt sich als Stellvertreter von Parteichef Philipp Rösler. Er will auf dem Bundesparteitag Anfang März für einen der Vizeposten kandidieren.

Dafür hat er die Unterstützung seines Landesverbandes, des größten der Partei. "Der geschäftsführende Landesvorstand der nordrhein-westfälischen FDP hat mich als stellvertretenden Parteivorsitzenden nominiert", sagte Lindner der Welt am Sonntag. "Darum bewerbe ich mich." Er wolle sich als Vorsitzender des größten FDP-Landesverbands wieder stärker in die Führung der Bundespartei einbringen.

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Auf dem Parteitag gibt es damit eine Kampfkandidatur. Derzeit bewerben sich neben Lindner auch die amtierenden FDP-Parteivizes Birgit Homburger, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Holger Zastrow. Es gibt aber nur drei Stellvertreterposten.

Kein menschliches Zerwürfnis

FDP-Chef Philipp Rösler hatte Lindner zur Kandidatur aufgefordert. Seine Wahl gilt als sicher. Im Dezember 2011 war Lindner nach inhaltlichen Differenzen mit Rösler als Generalsekretär zurückgetreten. Patrick Döring übernahm den Posten.  

Ein bundespolitisches Comeback an der Seite Röslers hält Lindner für unproblematisch. "Wir hatten nie ein menschliches Zerwürfnis", sagte er. "Ich hatte politische Gründe, warum ich Philipp Rösler die Möglichkeit eröffnet habe, für sich einen neuen Generalsekretär zu bestimmen", sagte Lindner. Jetzt kandidiere er für eine andere Funktion.

Trotz seines damaligen Rückzugs von der Bundesebene ist der 34-Jährige für viele in der Partei ein Hoffnungsträger. Im vergangenen Jahr hatte Lindner in Nordrhein-Westfalen die Liberalen als Spitzenkandidat innerhalb weniger Wochen von zwei Prozent in den Umfragen auf ein Ergebnis von 8,6 Prozent bei der Landtagswahl gehievt. Viele sehen in ihm einen geeigneten Vorsitzenden für die Ära nach Rösler.

 
Leser-Kommentare
  1. Haben ja die Jungen mit ihrer Machtgier der FDP so richtig geschadet! Das fand ich toll, wie sich diese für Deutschland ins Zeug gelegt haben, aber doch mehr ,oder weniger in erster Line für sich !

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  2. http://www.youtube.com/wa...

    Der Anfang ist rhetorisch schon knackig.
    Das Zitat von Trittin zu benutzen, um einen kompletten politischen Stil gerechtfertigterweise zu diskreditieren, ist shcon clever.

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    Gehts danach, müßte Gysi Kanzler sein !
    Vorallem erklärt die Linke allen anderen Parteien was in Zukunft kommt !

    Gehts danach, müßte Gysi Kanzler sein !
    Vorallem erklärt die Linke allen anderen Parteien was in Zukunft kommt !

  3. Gehts danach, müßte Gysi Kanzler sein !
    Vorallem erklärt die Linke allen anderen Parteien was in Zukunft kommt !

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    ob Gysi Kanzler sein könnte:
    Linder wurde als Dummkopf und talentfreier Taugenichts dargestellt: Dem ist eben sicherlihc nicht so

    ob Gysi Kanzler sein könnte:
    Linder wurde als Dummkopf und talentfreier Taugenichts dargestellt: Dem ist eben sicherlihc nicht so

  4. ob Gysi Kanzler sein könnte:
    Linder wurde als Dummkopf und talentfreier Taugenichts dargestellt: Dem ist eben sicherlihc nicht so

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  5. .
    Worin genau ist er denn gut?

    Der hat sich mit einer Hirnrissigkeit, die ihres gleichen sucht, selbstständig gemacht: Avatare wollte er entwickeln und vermarkten.

    Für diese Schnapsidee gab es direkt eine Million Fördergeld von der KfW! Für eine GmbH in Gründung?

    Das stinkt zum Himmel.

    Ein Jahr hat's gedauert, dann war die Kohle verbrannt; Rückzahlung: Fehlanzeige.

    Dann kam es noch irrwitziger: Als Pleitier fühlte er sich plötzlich berufen, eine Unternehmensberatung zu eröffnen.

    Dieser Konkurs hat ganze 6 Monate gedauert.

    Das einzige was dieses Leichtgewicht kann, ist das Geld anderer Leute zu verbrennen.

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  6. Worin genau ist er denn gut?
    Wenn Sie so fragen können wir den Bundestag ( in dem er zur Zeit nicht vertreten ist ) auf hundert Parlamentarier verkleinern.
    Er hat das Zeug zum Volkstribun, wenn er sich denn Volksnah geben würde, das ist doch eine Menge, in Zeiten in denen ein Stefan Raab eine Sendung wie " wer kann Kanzler " moderieren darf

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    ...haben sich nicht wirklich geändert.
    Raab als Moderator ist peinlich , das schon.
    Das war früher Sabine Christiansen, die talentfreie Stewardess, Tagesschausprecherin, Ansagerin ( der Titel war anders, meine Beschreibung gibt die De-facto-Situation wider) bei irgendeinem Politikprogramm ( Panorama ?), etc, die eine Diskussion zwischen Schröder und Merkel "leitete".

    ...haben sich nicht wirklich geändert.
    Raab als Moderator ist peinlich , das schon.
    Das war früher Sabine Christiansen, die talentfreie Stewardess, Tagesschausprecherin, Ansagerin ( der Titel war anders, meine Beschreibung gibt die De-facto-Situation wider) bei irgendeinem Politikprogramm ( Panorama ?), etc, die eine Diskussion zwischen Schröder und Merkel "leitete".

  7. ...haben sich nicht wirklich geändert.
    Raab als Moderator ist peinlich , das schon.
    Das war früher Sabine Christiansen, die talentfreie Stewardess, Tagesschausprecherin, Ansagerin ( der Titel war anders, meine Beschreibung gibt die De-facto-Situation wider) bei irgendeinem Politikprogramm ( Panorama ?), etc, die eine Diskussion zwischen Schröder und Merkel "leitete".

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    Antwort auf "Volkstribun"
  8. Der Ausdruck "Comeback" hat ja schon fast etwas rührendes. Gehörte Lindner nicht zur Mannschaft von Westerwelle? Ist er nicht wegen des Versagens dieser Crew erst vor kürzerer Zeit zurückgetreten? Hat er inzwischen irgendwelche nennenswerten Leistungen erbracht, auf die er aufbauen könnte?

    Was kommt nach dem Comeback von Lindner? Das Comeback von Westerwelle? Und danch? Ach ja, natürlich, dann kommt das Comeback von Rösler. Und wenn sie nicht gestorben sind, ....

    2 Leser-Empfehlungen

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