Steinbrück: SPD will Reiche stärker besteuern, Firmen eher nicht
Im Falle eines Wahlsiegs plant die SPD laut Medienberichten vorranging die Besteuerung von hohem Privatvermögen. Betriebe sollen dagegen weitgehend unbelastet bleiben.
© Bernd Thissen/dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück beim politischen Aschermittwoch
Nach Angaben der Rheinischen Post will die SPD im Falle eines Wahlsiegs eine Vermögenssteuer möglichst betriebsschonend ausgestalten. Das geht aus einem ersten Entwurf für ein Positionspapier der Arbeitsgruppe der SPD-Länderfinanzminister hervor, aus dem die Zeitung zitiert.
Die Vermögensbesteuerung solle demnach vorrangig auf die gewachsenen hohen Privatvermögen zielen, während Betriebsvermögen durch hohe Freibeträge weitgehend unbelastet bleiben soll. Dem Entwurf zufolge wären damit rund 85 Prozent aller kleinen und mittelständischen Betriebe nicht betroffen.
Nach SPD-Angaben sollen künftig Vermögen ab zwei Millionen Euro grundsätzlich mit einem Steuersatz von einem Prozent belegt werden. Das Geld soll zur Finanzierung von Bildungsinvestitionen und zum Schuldenabbau eingesetzt werden, berichtete die Zeitung. Je nach Ausgestaltung der Steuer könnten die Länder pro Jahr 7 bis 13 Milliarden Euro einnehmen, hieß es weiter. Eine Doppelbesteuerung von Aktionären von Kapitalgesellschaften solle vermieden werden.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wirbt öffentlich für seine Pläne zur Steuererhöhung. Die Welt zitiert aus einer Rede Steinbrücks am Freitagabend in Würzburg: "Wir werden nicht alle Steuern für alle, aber einige Steuern für einige aus bestimmten Zielsetzungen erhöhen müssen." Demnach will er im Fall eines Wahlsiegs den Spitzensteuersatz auf 49 Prozent erhöhen, die Erbschaftssteuer anheben sowie eben die Vermögenssteuer wieder einführen.
Wie groß ist das Vermögen?
Die gab es in Deutschland schon einmal. Bis 1996 wurde sie von den Bundesländern erhoben, ab einem Freibetrag von 120.000 Euro war ein Prozent Steuern fällig. Das Bundesverfassungsgericht hob die Regel 1995 auf, da sie ungerecht formuliert war und gegen die Verfassung verstieß. Dabei wurde eine Vermögenssteuer an sich nicht beanstandet, sondern nur die konkrete Ausgestaltung.
Das Problem bei einer solchen Steuer ist zu schätzen, wie hoch das Vermögen der Betreffenden überhaupt ist. So muss dafür beispielsweise der Wert von Immobilien bestimmt werden. Die alte Steuer nahm dazu eine Pauschale an, die nicht unterschied, ob ein Haus in einer teuren Gegend oder einer billigen stand. Das wurde von den Richtern kritisiert.
Sollte eine neue Vermögenssteuer eingeführt werden, bedürfte es aber einer Lösung dieses Schätzproblems. Beziehungsweise ist der Aufwand, die Höhe der Steuer zu bestimmen, vergleichsweise hoch. Seit Jahren wird darum gestritten, wie sinnvoll und gerecht solche Steuern sind und wen genau sie besteuern sollen. Unbestritten ist hingegen, dass es in Deutschland eine zunehmende Ungerechtigkeit gibt und Arme immer ärmer werden, Reiche hingegen immer reicher.
Genauere Details seiner Steuerpläne wolle SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück bei einem Treffen der Industrie- und Handelskammern am 4. März in Siegen vorstellen.






ist die SPD...
Das Problem dabei ist, dass es die einzige Partei ist, mit denen die Linken je die Regierung stellen könnten...
Wie glaubwürdig ist eine Partei, die sich an die Kriegs-Fersen derer heftet, deren "kleiner Partner" sie werden wollen...
Stimmt, denn ich schrieb:
Wen interessieren eigentlich noch Wahlversprechen?"
Einfach mal den Artikel lesen:
"Nach SPD-Angaben sollen künftig Vermögen ab zwei Millionen Euro grundsätzlich mit einem Steuersatz von einem Prozent belegt werden."
Glauben Sie an das Wahlversprechen? Also, ich nicht.
sonst müssen wir alle dran glauben.
Dieser Unsinn wird das Land zerstören. ICh wäre froh , wenn es mal durchgesetzt werden würde, aber bitte mit Beamtenpensionen und Betriebsvermögen ,wie es das Verfassgericht will, dann würden sich viele wundern , wie "böse reich" sie doch sind :D
Ich hoffe mal nicht, dass sie die Erbschaftssteuer ins Visier nehmen, wenn sie merken, dass es mit der Vst. nicth klappt. Dann kommt die Mär von der Leistungsgesellscahft auf. Auch hier ergibt ist das Problem der Behandlung der Vermögensarten. Fair wäre es übrigens auch andere wünschenswerte Eigenschaften, wie Größe und Aussehen zu besteuern. Das vergessen die LEistungsgerechtigkeitler häufig , wenn sie nach oben schielen.
sonst müssen wir alle dran glauben.
Dieser Unsinn wird das Land zerstören. ICh wäre froh , wenn es mal durchgesetzt werden würde, aber bitte mit Beamtenpensionen und Betriebsvermögen ,wie es das Verfassgericht will, dann würden sich viele wundern , wie "böse reich" sie doch sind :D
Ich hoffe mal nicht, dass sie die Erbschaftssteuer ins Visier nehmen, wenn sie merken, dass es mit der Vst. nicth klappt. Dann kommt die Mär von der Leistungsgesellscahft auf. Auch hier ergibt ist das Problem der Behandlung der Vermögensarten. Fair wäre es übrigens auch andere wünschenswerte Eigenschaften, wie Größe und Aussehen zu besteuern. Das vergessen die LEistungsgerechtigkeitler häufig , wenn sie nach oben schielen.
sonst müssen wir alle dran glauben.
Dieser Unsinn wird das Land zerstören. ICh wäre froh , wenn es mal durchgesetzt werden würde, aber bitte mit Beamtenpensionen und Betriebsvermögen ,wie es das Verfassgericht will, dann würden sich viele wundern , wie "böse reich" sie doch sind :D
Ich hoffe mal nicht, dass sie die Erbschaftssteuer ins Visier nehmen, wenn sie merken, dass es mit der Vst. nicth klappt. Dann kommt die Mär von der Leistungsgesellscahft auf. Auch hier ergibt ist das Problem der Behandlung der Vermögensarten. Fair wäre es übrigens auch andere wünschenswerte Eigenschaften, wie Größe und Aussehen zu besteuern. Das vergessen die LEistungsgerechtigkeitler häufig , wenn sie nach oben schielen.
S. Wagenknecht auch ganz offen irgendwann im "Stern" über eine neue Art "Reichsfluchtsteuer" nachgedacht.
Motto: Ausreise von Wohlhabenden möglich - Vermögen bleibt hier.
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