Agenda-Debatte: Florida-Rolf ist nicht fort
Nicht die Agenda 2010 ist das Problem, sondern das Klima, in dem sie entstand. Wann führen wir endlich zivile Sozialdebatten? Christian Bangel kommentiert.
© Schroewig/Ber/dpa

Eine Imbissbude in Berlin
Seit Tagen, seit Jahren wird über die Agenda 2010 diskutiert. Eine Volkspartei ist darüber fast eingegangen, eine ganz neue Partei hat sich deswegen gebildet. Befürworter sagen: Viele, die damals von Sozialhilfe lebten, arbeiten jetzt immerhin in Niedriglohnjobs. Die Gegner erwidern: Aber nun gibt es eine Kaste von Geringverdienern. Gerade bei den Urhebern der Reform, den Sozialdemokraten, ist keine Versöhnung zu sehen. Mindestlohn hin oder her – man ist für Hartz IV oder dagegen. Wer soll diese Ansichten versöhnen?
Vielleicht ist das zehnjährige Jubiläum der Verkündung der Agenda einfach der falsche Anlass, um zu diskutieren, was sich verändert hat. Schließlich ist die Frage nicht nur eine volkswirtschaftliche. Schaut man sich die noch immer erbittert verfeindeten Lager an, muss man sich auch fragen, in welcher Stimmung diese Gesetze entstanden.

Erinnert sich noch jemand an Florida-Rolf? "Leben wir eigentlich im Sozial-Schlaraffenland?" untertitelte die Bild-Zeitung im August 2003 die Geschichte eines Sozialhilfeempfängers, der sich vom Amt seine Wohnung in Miami finanzieren ließ. Die Reaktionen waren gewaltig. In den meisten Leserbriefen richtete sich die Wut nicht gegen den Mann selbst, sondern wurde ziemlich allgemein: "Wer arbeitet, ist der Dumme" oder "diese Leute lachen uns Arbeitende doch aus". Nach wochenlanger Erregung veranlasste der Kanzler eine Änderung des Gesetzes.
Stimmungsmache in Polit- und Nachmittagstalks
So war die Musik damals. Die Bedrohung des deutschen Wohlstandes kam für die meisten von unten, Arbeitslosigkeit war ein Problem zu geringen Drucks auf die Arbeitslosen. Es gibt kein Recht auf Faulheit, Leistung muss sich wieder lohnen. Das waren die populärsten politischen Slogans damals.
Die Vorstellung vom Pöbel des ausgehenden 19. Jahrhunderts kehrte zurück – ungebildet, faul, habgierig, auch gewalttätig. So fand eine kleine vorbürgerliche Restauration statt, die nicht etwa durch die Hartz-Gesetze ausgelöst wurde, sondern durch das, was viele Menschen damals über die Ärmeren zu glauben bereit waren. In den Polit- und Nachmittagstalks, in den Fernsehfilmen und den Musikvideos wurde eine neue Unterschicht benannt – und umzäunt. War das nötig?
Bis heute ist die Kraft dieser Grenze gewaltig. Viele, die den Furor gegen die vermeintlichen Sozialschmarotzer mittrugen, sahen sich plötzlich selbst in der Gefahr, in dieses Milieu abzurutschen. Zwölf Monate arbeitslos und man ist Hartz-IV-Empfänger.





...because they can become true.
Wenn Sie ein Blick in die Geschichstbücher werfen,dann werden Sie sehen was kurz nach 1789 geschah:Napoleonische Kriege,Guillotine,Terrorregime in FR und vieles andere.Da können Sie sich gleich einen neuen 1933 oder 1914 wünschen.
"Da können Sie sich gleich einen neuen 1933 oder 1914 wünschen."
Das wäre ein doch vollkommenes Reset.
Fangen wir lieber mit der Installation des Wohlfahrtsausschusses, mit unbeschränkten Kompetenzen, an.
Mir wäre es sehr recht!
....das waren schwere Zeiten, aber nur für den Adel und Großgrundbesitzer, sowie sämtlichen Nutzniesser des alten Regimes ( die paar Revoluzzer, die es dann auch erwischt hat..... na ja !!) !
Dass heutzutage ein zweiter Napoleon daraus entstehen würde, halt ich für ein Gerücht ! Und 1914 oder 1933, was hat das mit der französischen Revolution zu tun ?
Sehr merkwürdig !!
"Da können Sie sich gleich einen neuen 1933 oder 1914 wünschen."
Das wäre ein doch vollkommenes Reset.
Fangen wir lieber mit der Installation des Wohlfahrtsausschusses, mit unbeschränkten Kompetenzen, an.
Mir wäre es sehr recht!
....das waren schwere Zeiten, aber nur für den Adel und Großgrundbesitzer, sowie sämtlichen Nutzniesser des alten Regimes ( die paar Revoluzzer, die es dann auch erwischt hat..... na ja !!) !
Dass heutzutage ein zweiter Napoleon daraus entstehen würde, halt ich für ein Gerücht ! Und 1914 oder 1933, was hat das mit der französischen Revolution zu tun ?
Sehr merkwürdig !!
Naja, man sollte schon eine Schwelle inführen für Menschen die nach langem Arbeitsleben in die Arbeitslosigkeit abrutschen. Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz.
"Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz."
Lesen Sie den Artikel noch mal aufmerksam durch, lassen Sie ihn auf sich wirken und fragen Sie sich mal, ob nicht genau Sie es sind, der der Logik, warum die nächsthöhere Schicht immer jemanden sucht, auf dem sie rumtrampeln kann, verfallen sind.
Auf die Idee, dass ein Hauptschüler durchaus etwas wert ist, vielleicht einfach nur Pech hat, nichts finden zu können, sind Sie wohl nicht gekommen, oder? Stichwort "Florida Wolf". Na, klingelt`s?
@spinndoktor: "Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz."
Er bekommt mehr, denn für 1 Jahr bekommt er ALG 1 (aus der Arbeitslosenvericherung, in die er 30 Jahre lang eingezahlt hat). Erst dann ist er dem "Nichtsnutz" gleichgestellt. Und warum? Weil alle, die vom Steuerzahler (nicht von der Arbeitslosenversicherung, die das ALG 1 zahlt) unterstützt werden in ihrer durch fehlenden Arbeitsplatz verursachten Not, gleich sein sollten. Dies war auch vor Hartz IV nicht der Fall ("Arbeitslosenhilfe"), als ein arbeitsloser Ingenieur auf ein weitaus höheres ALG blicken konnte als eine arbeitslose Verkäuferin. Und das womöglich viele Jahre lang. Gerecht?
"Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz."
Nichtsnutz? Unwertes Leben? Was halten Sie denn davon, dass in unserem Grundgesetz die Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG), die körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 GG), Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 2 GG) sowie die freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG) als Grundrechte festgelegt sind auf die jeder ein Anrecht hat?
Das ist es, nämlich was was auf der Strecke bleibt: Das was den Menschen ausmacht. Auch für diejenigen die 30 Jahre hart gearbeitet haben. Und meinen, sie müssten das bischen, was sie haben mit Händen und Füßen gegen die verteidigen die noch weniger haben als sie. Das genau gibt denen die Macht gegen alle Vernunft von ihren Beschäftigten zu verlangen, dass sie für immer schlechtere Bedingungen immer mehr unbezahlte Arbeit leisten. Weil es den notwendigen Zusammenhalt derer verhindert die abhängig sind voneinem Unternehmer Arbeitgeber. Das ist es was sich verändert hat durch diese Reform die ausgerechnet die Partei durchgeführt deren Mitglieder sich immer noch als Genossen betrachten. Das, was den Genossen ausmacht, das er nämlich andere Genossen hat, das ist den Bach runter gegangen. Was man an den online Diskussionen zu diesem Thema immer wieder prächtig studieren kann.
"Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz."
Lesen Sie den Artikel noch mal aufmerksam durch, lassen Sie ihn auf sich wirken und fragen Sie sich mal, ob nicht genau Sie es sind, der der Logik, warum die nächsthöhere Schicht immer jemanden sucht, auf dem sie rumtrampeln kann, verfallen sind.
Auf die Idee, dass ein Hauptschüler durchaus etwas wert ist, vielleicht einfach nur Pech hat, nichts finden zu können, sind Sie wohl nicht gekommen, oder? Stichwort "Florida Wolf". Na, klingelt`s?
@spinndoktor: "Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz."
Er bekommt mehr, denn für 1 Jahr bekommt er ALG 1 (aus der Arbeitslosenvericherung, in die er 30 Jahre lang eingezahlt hat). Erst dann ist er dem "Nichtsnutz" gleichgestellt. Und warum? Weil alle, die vom Steuerzahler (nicht von der Arbeitslosenversicherung, die das ALG 1 zahlt) unterstützt werden in ihrer durch fehlenden Arbeitsplatz verursachten Not, gleich sein sollten. Dies war auch vor Hartz IV nicht der Fall ("Arbeitslosenhilfe"), als ein arbeitsloser Ingenieur auf ein weitaus höheres ALG blicken konnte als eine arbeitslose Verkäuferin. Und das womöglich viele Jahre lang. Gerecht?
"Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz."
Nichtsnutz? Unwertes Leben? Was halten Sie denn davon, dass in unserem Grundgesetz die Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG), die körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 GG), Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 2 GG) sowie die freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG) als Grundrechte festgelegt sind auf die jeder ein Anrecht hat?
Das ist es, nämlich was was auf der Strecke bleibt: Das was den Menschen ausmacht. Auch für diejenigen die 30 Jahre hart gearbeitet haben. Und meinen, sie müssten das bischen, was sie haben mit Händen und Füßen gegen die verteidigen die noch weniger haben als sie. Das genau gibt denen die Macht gegen alle Vernunft von ihren Beschäftigten zu verlangen, dass sie für immer schlechtere Bedingungen immer mehr unbezahlte Arbeit leisten. Weil es den notwendigen Zusammenhalt derer verhindert die abhängig sind voneinem Unternehmer Arbeitgeber. Das ist es was sich verändert hat durch diese Reform die ausgerechnet die Partei durchgeführt deren Mitglieder sich immer noch als Genossen betrachten. Das, was den Genossen ausmacht, das er nämlich andere Genossen hat, das ist den Bach runter gegangen. Was man an den online Diskussionen zu diesem Thema immer wieder prächtig studieren kann.
"Da können Sie sich gleich einen neuen 1933 oder 1914 wünschen."
Das wäre ein doch vollkommenes Reset.
Fangen wir lieber mit der Installation des Wohlfahrtsausschusses, mit unbeschränkten Kompetenzen, an.
Mir wäre es sehr recht!
"Erklären Sie mal jemand, der 30 Jahre hart gearbeitet hat, das er genausoviel bekommt wie ein nach der Hauptschule arbeitsloser Nichtsnutz."
Lesen Sie den Artikel noch mal aufmerksam durch, lassen Sie ihn auf sich wirken und fragen Sie sich mal, ob nicht genau Sie es sind, der der Logik, warum die nächsthöhere Schicht immer jemanden sucht, auf dem sie rumtrampeln kann, verfallen sind.
Auf die Idee, dass ein Hauptschüler durchaus etwas wert ist, vielleicht einfach nur Pech hat, nichts finden zu können, sind Sie wohl nicht gekommen, oder? Stichwort "Florida Wolf". Na, klingelt`s?
Stellen Sie sich vor Sie hätten 30 Jahre lang geschuftet und dann sind Sie den Job los. Bekommen innerhalb eines Jahres keinen anderen und werden auf ALGII abgestuft. Sie müssen dann Ihr Erspartes erst einmal verbrauchen, also das, was Sie sich erwirtschaftet haben, um überhaupt Geld beziehen zu können.
Na, klingelt's?
Da wird die Mittelschicht und die Unterschicht kaputt gemacht. Und DAS finden Sie gut?
Sie sollten sich mal lieber an die eigene Nase fassen, bevor Sie hier anderen etwas vorwerfen.
Stellen Sie sich vor Sie hätten 30 Jahre lang geschuftet und dann sind Sie den Job los. Bekommen innerhalb eines Jahres keinen anderen und werden auf ALGII abgestuft. Sie müssen dann Ihr Erspartes erst einmal verbrauchen, also das, was Sie sich erwirtschaftet haben, um überhaupt Geld beziehen zu können.
Na, klingelt's?
Da wird die Mittelschicht und die Unterschicht kaputt gemacht. Und DAS finden Sie gut?
Sie sollten sich mal lieber an die eigene Nase fassen, bevor Sie hier anderen etwas vorwerfen.
weil
-sonst nicht lebensfähige Unternehmen durch staatliche Lohnsubvention künstlich am Leben gehalten werden.
-der Exodus der Bevölkerung in den neuen Bundesländern, der hauptsächlich durch die niedrigen Löhne begründet ist nur so zu stoppen ist.
"dass die Flexibilisierung des Arbeitsmarkts eine schmerzhafte, aber einmalige Maßnahme war. Die Agenda 2010 wird nicht die letzte Großreform sein, die Deutschland durchmacht."
Ich denke, da kann ich zustimmen. Nur wo geht es hin, wenn Studien, die schon jahrzehntealt sind, schon behaupten, dass die Arbeit in mittel bis langsfristiger Zeit die Hälfte der Bevölkerung als arbeitslos ansieht? Ob Automatisierung, Ökonomie, oder eben politische Struktur, es gibt sicher viele Gründe, warum eine Gesellschaft gewisse Diskurse durchläuft, aber die Gesellschaft als kulturelles Element selbst wird da ameistens aussen vor gelassen. Denn auch die Politiker stammen aus ihr. Also woher kommt die Teilung in der Gesellschaft, die gerade in Dt. deutlich ausgeprägt ist. Vielleicht ist es eben ein Zeugnis der kulturellen Unfähigkeit, die gern kultiviert wird, die ja gern auch in so mancher Studie zitiert wird, das die Undurchlässigkeit in Dt. doch recht beträchtlich ist. Gerade wir in Dt. hätten doch nun selbst in einem langen Jahrhundert, in dem erst der Adel abdankte, dann totalitäre Regime in verschiedener Couleur auftraten und eben es eine von aussen induzierte Demokratie erlangte, eine Vorstellung entwickeln sollen, wo die Reise hingehen soll. Stattdessen erleben wir die Renaissance gewisser Begrifflichkeiten und Richtungen, die uns an gewisse Zeiten erinnern müßten. Bürgerliche Politik der Mitte, Leistung, muss sich wieder lohnen. Nicht über Spaltung solte man reden, sondern über Fusion.
dass die halbe Welt und insbesondere unsere europäischen Freunde in der EU uns beneiden um die volkswirtschaftliche Position? Und: Haben Sie mal nach Dänemark und Schweden geschaut, wie dort die vergleichbaren Situationen sind? Dort wird noch mehr gefordert, aber auch mehr gefördert.
Das ist des Pudels Kern. Und beim Thema Langzeitarbeitslose haben wir in erster Linie ein Problem aufgrund des in sämtlichen Hirnen verbreiteten Jugendwahns. Solange 35-jährige Jungvorstände öffentlich ungestraft über einen 55-jährigen Bewerber sagen können, "man wolle eigentlich nicht im Altersheim rekrutieren...", solange wird man auch durch eine Revision der H4-Gesetze nichts erreichen. Höchstens das Problem verschleiern, indem solche Personen dann in Frührente gesteckt werden damit das Problem statistisch gelöst ist.
PS: Das Beispiel bezog sich auf mich persönlich und eine entsprechende Bewerbung. PPS: Ja, und ich hätte nichts gegen eine Flexibilisierung beim Kündigungsschutz einzuwenden. Lieber ein ordentlich bezahlter Job mit wenig Kündigungsschutz als gar keiner.
PPPS: Und einstellen tun in den weitaus meisten Fällen nicht d i e Unternehmer bzw. Eigentümer, sondern irgendwelche subalternen Manager, die meinen, sie hätten die Weisheit mit der Schöpfkelle gefressen.
ziemlich genau auf den Punkt.
Die "Hartz-Reformen" kranken an der "Rosinenpickere" der damalig Verantworlichen.
Vor allem unsere"Landesfürsten" die in der Welt rumgereist sind und sich dann Dinge angesehen haben, ohne die Systeme zu vergleichen-
Koch in Wisconsin, dann das hochgelobte NL-Modell oder auch Dänemark.
Beim dän. Modell ist esa aber so, dass die Qualifizuerungen was ttaugen und die AG sich darauf verlassen können.
In Deutschland ist es doch eher so, dass der Qualifizierungsmarkt, wenn man mal von richtigen Umschulungen oder Weiterbildungen absieht in den händen von Tochtergesellschaften von Unternehmen ist, die auf ganz anderen Feldern agieren.
"Kaufladen spielen" beim TÜV, "Puzzeln und Häkeln" bei der Dekra, etc..
Das diese Anbieter nicht gerade Interesse am Erfolg der Maßnahmen haben, sondern am "reibungslosem Ablauf" dürfte klar sein.
ziemlich genau auf den Punkt.
Die "Hartz-Reformen" kranken an der "Rosinenpickere" der damalig Verantworlichen.
Vor allem unsere"Landesfürsten" die in der Welt rumgereist sind und sich dann Dinge angesehen haben, ohne die Systeme zu vergleichen-
Koch in Wisconsin, dann das hochgelobte NL-Modell oder auch Dänemark.
Beim dän. Modell ist esa aber so, dass die Qualifizuerungen was ttaugen und die AG sich darauf verlassen können.
In Deutschland ist es doch eher so, dass der Qualifizierungsmarkt, wenn man mal von richtigen Umschulungen oder Weiterbildungen absieht in den händen von Tochtergesellschaften von Unternehmen ist, die auf ganz anderen Feldern agieren.
"Kaufladen spielen" beim TÜV, "Puzzeln und Häkeln" bei der Dekra, etc..
Das diese Anbieter nicht gerade Interesse am Erfolg der Maßnahmen haben, sondern am "reibungslosem Ablauf" dürfte klar sein.
durch das was da an Klima entstanden ist werden die Bürger auch innerhalb ihrer eigenen Schichten gegeneinander ausgespielt. Diejenigen die sich erprassen lassen und ohne Ende unbezahlte Überstunden kloppen gegen die die das mnicht tun wollen. Diejenigen die aus Angst ihre prekären Lohn und Beschäftigungsverhältnisse mit Klauen und Zähnen verteidigen und gegen alle treten die sich unter ihnen befinden weil sie das nicht mehr können oder wollen. Die Solidarität untereinander ist dabei auf der Strecke geblieben. Und dem Mittelsstand geht es auch nicht anders: Bedingungsloser Wettbewerb. Sozialdarwinismus. Abweichen von dem was mir und niemandem anderen dient ist Dummheit oder Schwäche. Das was wir damit ernten zeigt sich dann an anderer Stelle. Politischer Extremismus, psychische Krankheiten wie Depressionen oder Burnout, die Liste ist lang. Und auch das gehört zu dem Spiel, dass man diese Phänomene nicht im Zusammenhang mit den Bedingungen sieht unter denen sie entsanden sind.
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