"Petra Roth hat einen Tabu-Bruch gewagt"
ZEIT ONLINE: Mit Wiesbaden hat die CDU vergangenes Wochenende eine weitere Landeshauptstadt an die SPD verloren. Auch Ihre Heimatstadt Frankfurt am Main wird inzwischen von einem Sozialdemokraten regiert. Modernisiert sich nun die örtliche CDU?
Zimmer: Einige Städte haben bestimmte Anregungen aus unserem Papier schon übernommen. Etwa die Möglichkeit für die Bürger, sich auch ohne CDU-Mitgliedschaft über die sogenannten "Wild Cards" in politische Entscheidungsprozesse einbringen zu können.
ZEIT ONLINE: Was würden Sie den CDU-Vertretern in den Städten noch raten?
Zimmer: Eine konservative Abwehrhaltung gegenüber Themen wie der Homo-Ehe oder dem Umgang mit Drogenabhängigen hilft uns nicht weiter. In Frankfurt hat die CDU vor einigen Jahren einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Heroin an Schwerabhängige gestartet. Davor gab es große Debatten, typische konservative Diskussion zwischen Befürwortern und Anwohnern mit Sicherheitsbedenken. Die damalige Bürgermeisterin Petra Roth hat damit einen Tabubruch gewagt. Der wurde ihr letztlich hoch angerechnet.
ZEIT ONLINE: Wie lässt sich das nun in Frankfurt fortsetzen, nachdem die CDU nun nicht mehr den Oberbürgermeister stellt?
Zimmer: Bei den Nominierungen für das Stadtparlament wollen wir jetzt mehr Leute integrieren, die uns neue Wählerschichten erschließen können. In Frankfurt sitzt über eine "Wild Card" die bekannte türkische Zahnärztin Ezhar Cezairli im Stadtparlament. Als Mitglied des Ausschusses für Bildung und Integration sowie des Ausschusses für Wirtschaft und Frauen bringt sie neue Punkte auf die Tagesordnung. Wir versuchen außerdem, inhaltliche Arbeit offener zu gestalten und von einer Zuschauerdemokratie zu einer Mitmachdemokratie zu kommen. Mit offenen Regionalkonferenzen im Kreisverband können auch Bürger an Debatten teilzunehmen.
ZEIT ONLINE: Sie sind für mehr Bürgerbeteiligung?
Zimmer: Ja, wobei das seine Grenzen hat. Wir haben in Frankfurt eine größere Beteiligung auch mit dem kommunalen Haushalt probiert. Alle Frankfurter konnten sich aktiv an der Haushaltsplanung der Stadt beteiligen, indem sie eigene Vorschläge einreichen. Die besten Ideen sollten in den Bürgerhaushalt aufgenommen werden. Da gingen viele Anregungen ein. Aber die waren so stark von Eigeninteressen geleitet, dass sie nicht umsetzbar waren.
ZEIT ONLINE: Wie steht es um die ganz junge Wählerschaft? In sieben deutschen Bundesländern können mittlerweile 16-Jährige bei Kommunalwahlen ihre Stimme abgeben.
Zimmer: Ich mache mir keine Illusionen, dass wir so junge Menschen ansprechen können. Die CDU war immer die Partei der Älteren. Wir sollten bei der erwachsenen Wählerschaft ab Mitte 20 mit wichtigen neuen und unkonventionellen Themen punkten. Auch weiche Themen wie Freizeit, Bildung sollten wichtiger werden. Kitabetreuung und der Ausbau von Ganztagsschulen etwa sind hier wichtige Ziele.






Das ist es nicht!
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Ihr, die CDU/CSU habt keine ANTWORTEN, Lösungsvorschläge uaf die drängenden Probleme der Ballungsräume!
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Wo sind den die wegführenden Papiere zur Bildungs-, Familien-, Verkehrs-, Sozial-, Arbeitsmarkt-............... Politik
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FRagt
Sikasuu
"Homo-Ehe, Erziehung, Freizeit" Dieses Interview fängt ja gleich mit den Lifestyle Themen an!
Ich hätte folgende Themen ja noch verstehen können: "No-Go-Areas, Öffentlicher Nahverkehr und saubere, sanierte öffentliche Plätze" das wären die Themen.
Über 60% der Städte haben Probleme die nur mit vorgehaltener Hand diskutiert werden.
Ich finde da nimmt sich die Einheitspartei nicht viel, Bürgermeister wird nach Lust der Leute die überhaupt noch zur Wahl gehen.
Ihr Kommentar hat erschreckende Anteile. Die Beendigung einer fortgesetzten Diskrimminierung (Frage der Gleichstellung von Lebenspartnerschaften) und Erziehung (Frage der Kitas und Schulen) als "Lifestyle-Thema" zu bezeichnen ist falsch. Das sind enorm wichtige Themen, die aktuell sind und über die die CDU/CSU auch wirklich in die rechte Ecke gelangt. Sicher spielen städtische no-go-areas auch ein weichtige Rolle, aber man muss auch ganz klar erkennen, dass die Sicherheit in diesem Land im Vergleich zu vielen anderen Ländern ganz enorm ist. In Bezug auf die Förderung des ÖPNV und die Sanierung öffentlicher Plätze, z. B. der Bahnhöfe der gesamten Republik, gebe ich Ihnen überaus recht.
Denke wir koennen ueber den Euro ganz offen reden, auch ueber No-Go Areas, oder die ganzen Reformen die anstehen von Renten, ueber Verwaltungs (Laendergebiete) Schul und Beamten - die Frage ist nur wie man diskutiert.
Ihr Kommentar hat erschreckende Anteile. Die Beendigung einer fortgesetzten Diskrimminierung (Frage der Gleichstellung von Lebenspartnerschaften) und Erziehung (Frage der Kitas und Schulen) als "Lifestyle-Thema" zu bezeichnen ist falsch. Das sind enorm wichtige Themen, die aktuell sind und über die die CDU/CSU auch wirklich in die rechte Ecke gelangt. Sicher spielen städtische no-go-areas auch ein weichtige Rolle, aber man muss auch ganz klar erkennen, dass die Sicherheit in diesem Land im Vergleich zu vielen anderen Ländern ganz enorm ist. In Bezug auf die Förderung des ÖPNV und die Sanierung öffentlicher Plätze, z. B. der Bahnhöfe der gesamten Republik, gebe ich Ihnen überaus recht.
Denke wir koennen ueber den Euro ganz offen reden, auch ueber No-Go Areas, oder die ganzen Reformen die anstehen von Renten, ueber Verwaltungs (Laendergebiete) Schul und Beamten - die Frage ist nur wie man diskutiert.
"Wir treffen das Lebensgefühl der Großstadt nicht"
Wenn eine Partei versucht Migranten einzubinden, obwohl sie den Zuzug Fremder am liebsten stoppen würde, ist das, wie die Forderung an Schlachthühner sich beim Mastbetrieb für die Unterkunft zu bedanken.
Da muss ich nun grübeln.
Die einzige Partei weiter rechts neben CDU/CSU ist die NPD.
Auch wenn es um keine Feindlichkeit geht, sondern eher um Abgrenzung.
Da habe ich wohl irgendwie etwas verpasst.
Aber naja, warum auch nicht.
Hier wird die CDU rechter dargestellt, als sie ist - nämlich gar nicht. Denn es wieder einmal das politische "rechts" (Die Plätze der Konservativen in der franz. Nationalversammlung) mit "rechtsradikal" gleichgesetzt.
Die CDU ist durchaus attraktiv für konservative MigrantInnen, so wie es die Republikaner für die LAtinos in den USA sind. Da jedoch viele Migranten der ersten Generation aus derArbeiterklasse kommen und sich die sPD bei dem Thema "Islam" gerne mal verbiegt, ist sie für (muslimische) Migranten einfach ansprechender. Für mich als Migrant wäre es natürlich auch leichter die Partei zu wählen, die mir mehr entgegenkommt und für mich ein geringerer Aufwand vorhanden ist.
Witzigerweise fällt mir gerade ein, das Sarrazin und Buschkowsky - die ja am rechten Rand für viel Wirbel sorgen- beider aus der SPD stammen. Und ich bin mir sicher, dass es nicht die einzigen Sozen sind, die so denken.
Hier wird die CDU rechter dargestellt, als sie ist - nämlich gar nicht. Denn es wieder einmal das politische "rechts" (Die Plätze der Konservativen in der franz. Nationalversammlung) mit "rechtsradikal" gleichgesetzt.
Die CDU ist durchaus attraktiv für konservative MigrantInnen, so wie es die Republikaner für die LAtinos in den USA sind. Da jedoch viele Migranten der ersten Generation aus derArbeiterklasse kommen und sich die sPD bei dem Thema "Islam" gerne mal verbiegt, ist sie für (muslimische) Migranten einfach ansprechender. Für mich als Migrant wäre es natürlich auch leichter die Partei zu wählen, die mir mehr entgegenkommt und für mich ein geringerer Aufwand vorhanden ist.
Witzigerweise fällt mir gerade ein, das Sarrazin und Buschkowsky - die ja am rechten Rand für viel Wirbel sorgen- beider aus der SPD stammen. Und ich bin mir sicher, dass es nicht die einzigen Sozen sind, die so denken.
Warum nicht gleich die CDU/CSU in den Grünen aufgehen lassen?
Wäre doch konsequent oder?
In unserem Land hat man schon historisch Probleme mit Parteienvielfalt, es könnten ja Meinungen vertreten werden, die die ideologischen Vordenker nicht teilen.
sehen sie auch am Kommentar #3 AntonPree.
Die Union hat nichts gegen Zuzug aber wenn solche Leute aufklärt werden das sie nicht von Multi-Kulti, sonder von Mono-Kulti aus arabisch islamischen Ländern reden die uns zu einen nicht verachtenen Großteil verachten dann wird die Diskussion emotional.
Man merkt überhaupt nichts mehr von Parteienvielfalt und Meinungsvielfalt in diesen Lande.
Als Piraten letztens gegen Asylmissbrauch mit ProNRW demonstriert haben hat diese Partei gleich alle ihre Prinzipen über Bord geworfen, die Diskussion eingestampft und ist auf Linie der achteten Altparteien übergegangen.
Demokratien gibt es wohl nur noch in den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz auf diesen Kontinent.
sehen sie auch am Kommentar #3 AntonPree.
Die Union hat nichts gegen Zuzug aber wenn solche Leute aufklärt werden das sie nicht von Multi-Kulti, sonder von Mono-Kulti aus arabisch islamischen Ländern reden die uns zu einen nicht verachtenen Großteil verachten dann wird die Diskussion emotional.
Man merkt überhaupt nichts mehr von Parteienvielfalt und Meinungsvielfalt in diesen Lande.
Als Piraten letztens gegen Asylmissbrauch mit ProNRW demonstriert haben hat diese Partei gleich alle ihre Prinzipen über Bord geworfen, die Diskussion eingestampft und ist auf Linie der achteten Altparteien übergegangen.
Demokratien gibt es wohl nur noch in den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz auf diesen Kontinent.
Zitat: "Wir machen zwar die richtige Politik,..."
Seit Beginn der Aufzeichnungen sind noch nie so viele Minister und Bundespräsidenten verbrannt worden, wie in den letzten 7 1/2 Jahren Merkelscher Regierung.
Ich kann mich an kein Gesetz oder Projekt erinnern, das erfolgreich und nachhaltig umgesetzt worden ist - ein verlorenes Jahrzehnt.
sehen sie auch am Kommentar #3 AntonPree.
Die Union hat nichts gegen Zuzug aber wenn solche Leute aufklärt werden das sie nicht von Multi-Kulti, sonder von Mono-Kulti aus arabisch islamischen Ländern reden die uns zu einen nicht verachtenen Großteil verachten dann wird die Diskussion emotional.
Man merkt überhaupt nichts mehr von Parteienvielfalt und Meinungsvielfalt in diesen Lande.
Als Piraten letztens gegen Asylmissbrauch mit ProNRW demonstriert haben hat diese Partei gleich alle ihre Prinzipen über Bord geworfen, die Diskussion eingestampft und ist auf Linie der achteten Altparteien übergegangen.
Demokratien gibt es wohl nur noch in den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz auf diesen Kontinent.
«Man merkt überhaupt nichts mehr von Parteienvielfalt und Meinungsvielfalt in diesen Lande. Als Piraten letztens … mit ProNRW demonstriert haben hat diese Partei gleich … die Diskussion eingestampft und ist auf Linie [demokratischer] Altparteien übergegangen.»
Leider ist es richtig, dass immer wieder auch Rechtsextreme die Plattform der Piraten nutzen, um ihre menschenverachtende Agenda in die Öffentlichkeit zu tragen. Auch zusammen mit den braunen Rotten im Schafspelz.
Festnahmen bei Razzia von „Pro-NRW“-Mitgliedern (riesiges Waffenlager entdeckt): http://www.rp-online.de/b...
Sehenswerte WDR-Doku über die Verflechtungen von ProSchland-Parteien und Nazis: http://www.youtube.com/wa...
Dass Sie zwischen den einzelnen demokratischen Parteien nicht differenzieren, sondern von Linkspartei, Grünen, SPD, FDP, CDU, CSU alle als „linientreue“ Einheitssoße bezeichnen, ist… bezeichnend. Fehlt nur noch, dass Sie das Parlament als „Quatschbude“ beschimpfen, um Ihre Gesinnung vollends offenzulegen.
Hat PI gerade geschlossen? "die uns zum Großteil verachten", "islamische Mono-Kulti".. Selten so einen Quatsch gelesen. Dazu noch die falsche wie dümmliche "Einheitspartei"-Floskel und schon hat man die üblichen Versatzstücke eines Rechtspopulisten.
«Man merkt überhaupt nichts mehr von Parteienvielfalt und Meinungsvielfalt in diesen Lande. Als Piraten letztens … mit ProNRW demonstriert haben hat diese Partei gleich … die Diskussion eingestampft und ist auf Linie [demokratischer] Altparteien übergegangen.»
Leider ist es richtig, dass immer wieder auch Rechtsextreme die Plattform der Piraten nutzen, um ihre menschenverachtende Agenda in die Öffentlichkeit zu tragen. Auch zusammen mit den braunen Rotten im Schafspelz.
Festnahmen bei Razzia von „Pro-NRW“-Mitgliedern (riesiges Waffenlager entdeckt): http://www.rp-online.de/b...
Sehenswerte WDR-Doku über die Verflechtungen von ProSchland-Parteien und Nazis: http://www.youtube.com/wa...
Dass Sie zwischen den einzelnen demokratischen Parteien nicht differenzieren, sondern von Linkspartei, Grünen, SPD, FDP, CDU, CSU alle als „linientreue“ Einheitssoße bezeichnen, ist… bezeichnend. Fehlt nur noch, dass Sie das Parlament als „Quatschbude“ beschimpfen, um Ihre Gesinnung vollends offenzulegen.
Hat PI gerade geschlossen? "die uns zum Großteil verachten", "islamische Mono-Kulti".. Selten so einen Quatsch gelesen. Dazu noch die falsche wie dümmliche "Einheitspartei"-Floskel und schon hat man die üblichen Versatzstücke eines Rechtspopulisten.
"Wir sollten nicht nur die Partei der pragmatischen Problemlöser sein, sondern die Menschen emotional mitnehmen."
So etwas wie eine CDU-Show mit viel Pomp und Glitzer und wenig Inhalt?
Nein, danke.
Was *alle* Parteien brauchen ist genau das, was offenbar abgelehnt wird: Eine pragmatische, "anpackende" Herangehensweise, einen offenen Blick für Probleme und den Willen, diese auch wirklich zu lösen.
Nicht brauchbar ist eine "Emotionalität", die das alles nur verschleiert.
"Emotion"! In NRW mit Kraft und Löhrmann, im Bund mit den Grünen und in Baden-Württemberg und Stuttgart mit Kretschmann und Kuhn.
Öko ist Lifestyle, der Strom kommt aus der Steckdose, alle Städte sollen Autofrei werden und bitte nicht fragen wo die Eier für Nudeln demnächst herkommen sollen wenn demnächst nur noch BIO-Eier erzeugt werden.
Die CDU hat sich wahnsinnig schnell angepasst an die SPD unter Merkel (ich weiss das das geleugnet wird). Sie gibt allen nach steht weder in der Tradition eines Konni Adenauers oder Ludwig Erhard.
Die ganzen Teuerungen die durch Zeitgeist nachlaufen verursacht werden, können sie für die breite Masse an Menschen in Deutschland und Europa auch nicht durch einen Mindestlohn auffangen.
Richtig ist das pragmatische Handlungen erwartet werden können von allen Parteien, jedoch spielen gerade in der Politik Emotionen durchaus eine Rolle. Wer es schafft Emotionen mit Pragmatismus zu verbinden hat die Chance für lange Zeit zu regieren.
"Emotion"! In NRW mit Kraft und Löhrmann, im Bund mit den Grünen und in Baden-Württemberg und Stuttgart mit Kretschmann und Kuhn.
Öko ist Lifestyle, der Strom kommt aus der Steckdose, alle Städte sollen Autofrei werden und bitte nicht fragen wo die Eier für Nudeln demnächst herkommen sollen wenn demnächst nur noch BIO-Eier erzeugt werden.
Die CDU hat sich wahnsinnig schnell angepasst an die SPD unter Merkel (ich weiss das das geleugnet wird). Sie gibt allen nach steht weder in der Tradition eines Konni Adenauers oder Ludwig Erhard.
Die ganzen Teuerungen die durch Zeitgeist nachlaufen verursacht werden, können sie für die breite Masse an Menschen in Deutschland und Europa auch nicht durch einen Mindestlohn auffangen.
Richtig ist das pragmatische Handlungen erwartet werden können von allen Parteien, jedoch spielen gerade in der Politik Emotionen durchaus eine Rolle. Wer es schafft Emotionen mit Pragmatismus zu verbinden hat die Chance für lange Zeit zu regieren.
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