Homo-Ehe: Dobrindt nennt Homosexuelle "eine schrille Minderheit"
Der CSU-Generalsekretär will die Union bei der Homo-Ehe zur Stimme der "stillen Mehrheit" machen. Doch ein CDU-Abgeordneter fühlt sich davon intellektuell beleidigt.
©Frank Leonhardt/dpa

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt
Der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat die CDU gewarnt, konservative Positionen zum Thema Homo-Ehe preiszugeben: "Die Menschen wollen keine Veränderung der Gesellschaft, in der Ehe und Familie nicht mehr die Normalität sind." Die Union müsse der "stillen Mehrheit" eine Stimme gegen "eine schrille Minderheit" geben, sagte Dobrindt der Welt am Sonntag. Die Wahlen 2013 könnten nur gewonnen werden, wenn die Union konservative Positionen ins Zentrum stelle.
Wer die Ehe mit Lebenspartnerschaften gleichstelle und das Ehegattensplitting abschaffen wolle, betreibe Familienfeindlichkeit, sagte Dobrindt. Er beklagte eine falsche Gewichtung: "Wir haben 17 Millionen Ehen in Deutschland und 30.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften." Die Menschen wollten aber Antworten auf das, was die Mehrheit betreffe, und die Mehrheit habe ein bürgerlich-konservatives Weltbild. Lobbyisten von Einzelgruppen der Gesellschaft vermittelten ein völliges Zerrbild. "Einzelgruppen dürfen nicht den Ton angeben", sagte Dobrindt.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn bezeichnete diese Äußerungen als "intellektuelle Beleidigung". Er kritisierte in der Welt am Sonntag Dobrindts "Gerede von einer schrillen Minderheit, die für sich eine besondere Lebensphilosophie angenommen habe". Diese Wortwahl bestärke ihn darin, dass die Abstimmung zur Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Bundestag "freigegeben" werden sollte – das heißt, dass Abgeordnete ohne Fraktionszwang abstimmen dürften.
Rot-Grün will andere Definition von Ehe
Der Bundestag befasst sich auf seiner Sitzung am 14. März mit einem Antrag der Grünen zum Adoptionsrecht für homosexuelle Partnerschaften. Zudem wird der Bundesrat voraussichtlich am 22. März einen Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe verhandeln. Der Entwurf sieht vor, im Bürgerlichen Gesetzbuch festzuschreiben, dass eine Ehe auch aus gleichgeschlechtlichen Partnern bestehen kann. Mit diesen Anträgen wollen SPD und Grüne die Differenzen innerhalb der CDU/CSU bei der Homo-Ehe offenlegen.
Das Bundesverfassungsgericht hatte am 19. Februar entschieden, dass Schwule und Lesben ein von ihrem eingetragenen Partner bereits adoptiertes Kind ebenfalls adoptieren dürfen.
Um eine Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe zu erreichen, erwägen laut Spiegel einige CDU-Politiker einen Gruppenantrag. Dabei könnten sie mit Kollegen aus anderen Fraktionen dafür plädieren, das Ehegattensplitting auf Lebenspartnerschaften auszuweiten. Sie würden sich damit gegen die eigene Fraktion und die Bundesregierung stellen. "Ein parteiübergreifender Gruppenantrag wäre eine Option", sagte der CDU-Abgeordnete Stefan Kaufmann.
Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lässt laut Spiegel bereits Modelle durchrechnen, die den Splitting-Vorteil auf Familien mit Kindern ausdehnen. Seine Maßgabe laute, dass niemand schlechter gestellt werden solle als heute. Die Lösung müsse jedoch für den Fiskus verkraftbar sein.








http://de.wikiquote.org/w...
„Oder ist jetzt auch jede Wohngemeinschaft, in die man rein und raus kann wie man will, eine Familie?“
Sie fragen das zwar rhetorisch - tatsächlich aber kann eine Wohngemeinschaft sehr schnell in Beweisnot geraten, keine „Familie“ zu sein. Dazu reicht es schon, einen gemeinsamen Kühlschrank zu haben und gemeinsam Toilettenpapier zu kaufen. Und zwar dann, wenn einer der WG-Bewohner „Hartz IV“ beziehen will.
Das Geschlecht der Bewohner spielt dabei ausdrücklich keine Rolle, auch das Einkommen von mit in der „WG“ lebenden (nicht-adoptierten!) Kinder wird selbstverständlich zum Einkommen des hypothetischen „gemeinschaftlichen Haushalts“ gezählt.
Die Beweislast dafür, dass es sich tatsächlich „nur“ um eine WG und keine „Bedarfs- oder „Wirtschaftsgesellschaft“ handelt, liegt beim Antragsteller.
http://tinyurl.com/abz4xhb
Diese Situation, von der Millionen Menschen in Deutschland (aufgrund von Arbeitslosigkeit oder zu geringer Bezahlung trotz Vollzeitjob) betroffen sind, zeigt v.a. eines:
Wenn es um Pflichten geht, ist der Staat sehr schnell dabei, bei Zusammenlebenden „ehe- oder familienähnliche“ Verhältnisse zu unterstellen, die sich u.U. sogar nur sehr schwer widerlegen lassen. Das Geschlecht spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Nur wenn es umgekehrt darum geht, Rechte einzufordern, will man von dieser Denkweise plötzlich überhaupt nichts mehr wissen und tut sie als absurdes Ansinnen einer „schrillen Minderheit“ ab...
Solche Studien kann es gar nicht geben und die Redaktionsempfehlung ist hanebüchen.
Um statistisch sicher diese Frage beantworten zu können, würde ich sagen:
1) reicht eine Querschnittstudie nicht aus, sondern es müsste eine Longitudinalstudie sein. Sprich eine Studie, welche diese Frage über mehrere Jahrzehnte beobachtet.
2) Müssten die Vergleichgruppen groß genug sein. Da es ja nur sehr wenige Kinder gibt, die bei homesexuellen Eltern aufwachsen, ist m.E. nicht mal diese Voraussetzung gegeben
3) An welchen Paramatern entscheidet sich die Frage des "besten Einflusses". Was misst man da? Man könnte z.B. nach dem Auftreten von psychischen Störungen schauen. Aber dann müsste man die Studie schon mindestens 50 Jahre auswerten, um Späteffekte ausschließen zu können.
Wenn Sie doch eine Studie kennen, die mind. die obigen Voraussetzungen erfüllt, lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Das einzige, was ich kenne, sind Einzelmeinungen von Politkern. Und die belegen gar nichts.
Es gibt eine Longitudinalstudie, die seit den 80er Jahren läuft:
http://www.nllfs.org/
Bei dieser Studie gibt sicherlich das Problem, dass die untersuchte Gruppe recht klein und selbst-selektiert ist, aber das ist etwas das heute einfacher ist.
Wie ich ein einem anderen Post gesagt habe, ist es in anderen Ländern keine Seltenheit dass schwule und lesbische Paare Kinder haben. Im Gegenteil. Du kannst heute Erwachsene finden die ihr ganzes Leben mit schwulen/lesbischen Eltern aufgewachsen sind. In Deutschland ist das nur selten, weil lesbischen Paaren der Zugang zu künstlichen Befruchtungsmethoden extrem erschwert wird.
Statistiken aus den USA zu LGBT-Eltern:
http://williamsinstitute....
Oder das aus Großbritannien:
http://www.gaystarnews.co...
Wie gesagt ist diese Diskussion aber etwas unsinnig. Es gibt auch Studien die zeigen, dass alleinerziehende Eltern nicht "ideal" sind. Aber niemand will Gesetze verabschieden um das zu unterbinden. Niemand will Scheidungen verbieten.
Es gibt eine Longitudinalstudie, die seit den 80er Jahren läuft:
http://www.nllfs.org/
Bei dieser Studie gibt sicherlich das Problem, dass die untersuchte Gruppe recht klein und selbst-selektiert ist, aber das ist etwas das heute einfacher ist.
Wie ich ein einem anderen Post gesagt habe, ist es in anderen Ländern keine Seltenheit dass schwule und lesbische Paare Kinder haben. Im Gegenteil. Du kannst heute Erwachsene finden die ihr ganzes Leben mit schwulen/lesbischen Eltern aufgewachsen sind. In Deutschland ist das nur selten, weil lesbischen Paaren der Zugang zu künstlichen Befruchtungsmethoden extrem erschwert wird.
Statistiken aus den USA zu LGBT-Eltern:
http://williamsinstitute....
Oder das aus Großbritannien:
http://www.gaystarnews.co...
Wie gesagt ist diese Diskussion aber etwas unsinnig. Es gibt auch Studien die zeigen, dass alleinerziehende Eltern nicht "ideal" sind. Aber niemand will Gesetze verabschieden um das zu unterbinden. Niemand will Scheidungen verbieten.
Ich verstehe die ("christlich") Konservativen nicht... Hier geht es doch um die standesamtliche Ehe.. einen Vertrag im juristischen Sinne. Die Christen scheinen der Meinung zu sein, dass das dasselbe ist wie die christliche Ehe die vor dem Altar geschlossen wird. Ist es aber nicht! Wen die Pfarrer trauen und nicht trauen sei den "Christen" selbst überlassen! Aber wem der Staat die Rechte zu einem solchen Vertrag (der ja in aller erster Linie Erb und Besitzverhältnisse klärt.) kann nicht vom "christlichen" Weltbild bestimmt werden.
Kompromissvorschlag: Die Kirchen (vor allem die Katholische) brauchen keine Schwulen und Lesben in ihren Gotteshäusern zu verheiraten, dafür halten sich die "Christen" und Konservativen gefälligst auch aus der Gesetzgebung für die Zivilehe heraus. Dann ist die "christliche" Ehe so rein wie sie nur sein kann und was im Auge des Staates vor sich geht sollte für einen Menschen der an die Wiederauferstehung glaubt, sowieso belanglos sein.
Die Atheisten schreiben den Christen doch auch nicht vor, was sie zu tun haben!
Ach wissen Sie, so ist es halt mit sehr religiösen Menschen (im übrigen jeder Farbe). Man verharrt in absoluten Weltbildern. Man sollte auch nicht konservative Menschen mit religiösen Menschen gleichsetzen. Ein Teil meiner denkensweise ist z.B. konservativ (die anderen Teile sind teils Links, teils Liberal - ich nehme mir die Freiheit über jeden Aspekt des Lebens eine eigene Meinung zu haben), jedoch bin ich nicht religiös. Ich bin aber aufgewachsen in einer Familie mit sehr religiösen Großeltern. Geheiratet haben meine Frau und ich nur standesamtlich, weil wir beide mit dem Bohei in der Kirche und die aberdutzendfache Nennung des Wortes Gott in eine Trauung nicht zurecht kommen. Meine Großmutter hat zu mir gemeint wir seien eigentlich nicht verheiratet. Als ich bei der Hochzeitsfeier kein Tischgebet sprach, prophezeite sie mir das scheitern meiner Ehe. Nun mir ist das Wort der rechtlichen Verbindung zu meiner Frau eigentlich egal. Wenn man eine Ehe nur in der Ehe schließen kann (ohne rechtlich verbindlichen Charakter) dann sei es so. Auf dem Standesamt schließen dann halt alle eine eingetragene Lebenspartnerschaft, welche die weltlichen Dinge regelt. Den religiösen Menschen stünde es ja frei ob sie sich auf vor dem Staat einander verpflichtet erklären oder ob sie es bei einer Verpflichtung gegenüber Gott belassen.
Ach wissen Sie, so ist es halt mit sehr religiösen Menschen (im übrigen jeder Farbe). Man verharrt in absoluten Weltbildern. Man sollte auch nicht konservative Menschen mit religiösen Menschen gleichsetzen. Ein Teil meiner denkensweise ist z.B. konservativ (die anderen Teile sind teils Links, teils Liberal - ich nehme mir die Freiheit über jeden Aspekt des Lebens eine eigene Meinung zu haben), jedoch bin ich nicht religiös. Ich bin aber aufgewachsen in einer Familie mit sehr religiösen Großeltern. Geheiratet haben meine Frau und ich nur standesamtlich, weil wir beide mit dem Bohei in der Kirche und die aberdutzendfache Nennung des Wortes Gott in eine Trauung nicht zurecht kommen. Meine Großmutter hat zu mir gemeint wir seien eigentlich nicht verheiratet. Als ich bei der Hochzeitsfeier kein Tischgebet sprach, prophezeite sie mir das scheitern meiner Ehe. Nun mir ist das Wort der rechtlichen Verbindung zu meiner Frau eigentlich egal. Wenn man eine Ehe nur in der Ehe schließen kann (ohne rechtlich verbindlichen Charakter) dann sei es so. Auf dem Standesamt schließen dann halt alle eine eingetragene Lebenspartnerschaft, welche die weltlichen Dinge regelt. Den religiösen Menschen stünde es ja frei ob sie sich auf vor dem Staat einander verpflichtet erklären oder ob sie es bei einer Verpflichtung gegenüber Gott belassen.
alles dreht sich hier nur um komosexuelle Rechte und Wünsche. Ich kanns nicht mehr hören und klingt absolut einseitig.
Kinder möchten einen männlichen Vater und eine weibliche Mutter. Der Wunsch steckt in jedem Kind und ist natürlich, weil eben dieses Kind aus dem Samen eines Mannes und dem ei eienr Frau entstanden ist. warum das Ideal, nur weil die Gesellschaft alles gleich machen will, untergraben???
Bitte belegen Sie ihre Behauptungen mit seriösen Quellen. Danke, die Redaktion/jp
Nur weil Sie es sich nicht anders vorstellen können ist die Vater-Mutter-Bindung gleich universell und in das Kind einprogrammiert? Unsinn! In der Menschheitsgeschichte ist diese Art des Aufziehens von Kindern immer nur eine von vielen Möglichkeiten gewesen. Jahrtausende und in vielen Kulturen haben sich Väter einen Dreck um ihre Kinder gekümmert bis sie ein gewisses Alter (oft genug erst das Erwachsenenalter) erreicht hatten. Die Griechen, die Römer und unzählige andere Völker haben es so gehandhabt und für die war es das normalste der Welt. Wenn Sie sich nur die jetzt dominierende Form vorstellen könne, so empfehle ich mal in die Geschichte zu schauen. Lesen bildet!
Jetzt fällt den Gegner offensichtlich gar nichts mehr ein.
Ihren wirren Ausführungen halte ich entgegen:
Kinder wünschen sich eine Familie, in der sie geliebt werden, sich geborgen fühlen und sich entfalten können.
Es gibt Kinder, die sind glücklich aufgewachsen bei alleinerziehenden Vätern und Müttern, bei Großeltern, bei Onkeln oder Tanten.
Und es gibt zahllose Kinder, welche höchst unglücklich bei Vater und Mutter aufgewachsen sind.
Diese Diskussion ist völlig absurd geworden. Als ob sich Kinder schon allein glücklich fühlen, wenn nur Vater und Mutter physisch vorhanden sind.
Irrtum: Kinder aufzuziehen, ihnen beim Erwachsen werden helfen ist eine Frage des wie, des persönlichen Charakters und nicht des Geschlechtes.
„Kinder möchten einen männlichen Vater und eine weibliche Mutter.“
Ja, sicher. Ich war 1995 in Irland. Ich habe heute noch den Aufschrei der irischen Kinder im Ohr, als das Scheidungsverbot mit knapper Mehrheit gekippt wurde... ;)
Mit Verlaub: Es gibt wesentlich triftigere Gründe, "auch mal" an das Wohl der Kinder zu denken:
Wie wärs's beispielsweise mit dem Problem der Kinderarmut?
Oder mit dem Schicksal von Kindern nach Ehescheidungen?
Beide dürften die Zahl gleichgeschlechtlicher Partnerschaften um ein Vielfaches übertreffen.
Einen besonderen Hinweis auf massenweisen Kindesmissbrauch will ich mir in diesem Zusammenhang sogar schenken.
Es gäbe unerschöpflich viele Möglichkeiten, "auch mal" an das Wohl der Kinder" zu denken. Dass Sie ausgerechnet einen Sonderfall thematisieren, spricht für sich.
Im übrigen bezweifle ich ganz entschieden, dass ein Kind in Ihren (überholten) Kategorien denkt und fühlt. Es will Liebe und Vertrauen erleben. Es will sich geborgen fühlen. Und es dürfte ihm ziemlich schnurzpiepegal sein, ob ihm heterosexuelle oder gleichgeschlechtliche Paare diese Liebe und Geborgenheit bieten.
Wie Sie unserer Netiquette entnehmen können, ist die Kommentarfunktion zur Diskussion des Artikelthemas vorgesehen. Dort finden Sie auch die Richtlinien der Moderation. Die Redaktion/fk.
Nur weil Sie es sich nicht anders vorstellen können ist die Vater-Mutter-Bindung gleich universell und in das Kind einprogrammiert? Unsinn! In der Menschheitsgeschichte ist diese Art des Aufziehens von Kindern immer nur eine von vielen Möglichkeiten gewesen. Jahrtausende und in vielen Kulturen haben sich Väter einen Dreck um ihre Kinder gekümmert bis sie ein gewisses Alter (oft genug erst das Erwachsenenalter) erreicht hatten. Die Griechen, die Römer und unzählige andere Völker haben es so gehandhabt und für die war es das normalste der Welt. Wenn Sie sich nur die jetzt dominierende Form vorstellen könne, so empfehle ich mal in die Geschichte zu schauen. Lesen bildet!
Jetzt fällt den Gegner offensichtlich gar nichts mehr ein.
Ihren wirren Ausführungen halte ich entgegen:
Kinder wünschen sich eine Familie, in der sie geliebt werden, sich geborgen fühlen und sich entfalten können.
Es gibt Kinder, die sind glücklich aufgewachsen bei alleinerziehenden Vätern und Müttern, bei Großeltern, bei Onkeln oder Tanten.
Und es gibt zahllose Kinder, welche höchst unglücklich bei Vater und Mutter aufgewachsen sind.
Diese Diskussion ist völlig absurd geworden. Als ob sich Kinder schon allein glücklich fühlen, wenn nur Vater und Mutter physisch vorhanden sind.
Irrtum: Kinder aufzuziehen, ihnen beim Erwachsen werden helfen ist eine Frage des wie, des persönlichen Charakters und nicht des Geschlechtes.
„Kinder möchten einen männlichen Vater und eine weibliche Mutter.“
Ja, sicher. Ich war 1995 in Irland. Ich habe heute noch den Aufschrei der irischen Kinder im Ohr, als das Scheidungsverbot mit knapper Mehrheit gekippt wurde... ;)
Mit Verlaub: Es gibt wesentlich triftigere Gründe, "auch mal" an das Wohl der Kinder zu denken:
Wie wärs's beispielsweise mit dem Problem der Kinderarmut?
Oder mit dem Schicksal von Kindern nach Ehescheidungen?
Beide dürften die Zahl gleichgeschlechtlicher Partnerschaften um ein Vielfaches übertreffen.
Einen besonderen Hinweis auf massenweisen Kindesmissbrauch will ich mir in diesem Zusammenhang sogar schenken.
Es gäbe unerschöpflich viele Möglichkeiten, "auch mal" an das Wohl der Kinder" zu denken. Dass Sie ausgerechnet einen Sonderfall thematisieren, spricht für sich.
Im übrigen bezweifle ich ganz entschieden, dass ein Kind in Ihren (überholten) Kategorien denkt und fühlt. Es will Liebe und Vertrauen erleben. Es will sich geborgen fühlen. Und es dürfte ihm ziemlich schnurzpiepegal sein, ob ihm heterosexuelle oder gleichgeschlechtliche Paare diese Liebe und Geborgenheit bieten.
Wie Sie unserer Netiquette entnehmen können, ist die Kommentarfunktion zur Diskussion des Artikelthemas vorgesehen. Dort finden Sie auch die Richtlinien der Moderation. Die Redaktion/fk.
sich imltho aber gewaltig, latente Homophobie ist in der Masse allgegenwärtig, nur wird sie aus Angst vor der political correctness und dem sich ausbreitenden Gesinnungsfaschismus einer kleinen Mehrheit nicht öffentlich kundgetan.
Herr Dobrindt spricht mit seiner Meinung ein breite Gruppe an und das weiss er auch, ob das Einige nun wahrhaben wollen oder nicht. Das Interessante ist doch, das diese Meinung Wählerpotential von 40+ Prozent in D hat.
Mal drüber nachdenken. Auch die Kanzlerin hat sich doch ähnlich geäußert nur hat sie es eleganter ausgedrückt. http://www.zeit.de/politi...
[...] sich imltho aber gewaltig, latente Homophobie ist in der Masse allgegenwärtig, nur wird sie aus Angst vor der political correctness und dem sich ausbreitenden Gesinnungsfaschismus einer kleinen Mehrheit nicht öffentlich kundgetan. [...]
Naja wir möchten es auch nicht übertreiben bzw. sollten stets auch die Milieus betrachten. Fragen Sie z.B. bei islamisch geprägten Einwanderern nach werden Sie wohl 80-95% homophobe Tendenzen bzw. offene Ablehnung erfahren. Bei streng christlichen Menschen dürfte es wohl ebenfalls 80-90% sein. Bei jenen, bei welchen die Religion wenig oder keine Bedeutung hat wird es weniger homphobe Tendenzen geben. Ich bin z.B. auf dem Land aufgewachsen. Bereits in den 80ern / 90ern spielten in unserem örtlichen Fussballverein drei Männer in meiner Mannschaft, welche schwul waren. Die Mannschaft wusste das und niemand war diesen Kameraden feindlich gesinnt. Eine gewisse Neugier hatten wir damals allerdings schon, diese finde ich auch nicht verwerflich.
Die meisten Menschen mit denen ich verkehre (das ist natürlich nicht repräsentativ) ist es egal ob Menschen schwul sind oder hetero. Einig ist man sich, dass man "tuckiges" Verhalt merkwürdig findet. Da stimmen im übrigen sogar alle meine homosexuellen Freunde zu. Ettliche Schwule möchten mit solchen "tuckigen" Menschen nicht in Verbindung gebracht werden.
... ist ein starkes Wort - ich würde es eher darauf beziehen, Menschen die normalen Grundrechte zu verweigern, bloss weil sie "anders" sind.
Wollen Homosexuelle IHRE Rechte zurechtstutzen?
Nein?
Dann sind wohl eher SIE der Gesinnungsfaschist.
[...] sich imltho aber gewaltig, latente Homophobie ist in der Masse allgegenwärtig, nur wird sie aus Angst vor der political correctness und dem sich ausbreitenden Gesinnungsfaschismus einer kleinen Mehrheit nicht öffentlich kundgetan. [...]
Naja wir möchten es auch nicht übertreiben bzw. sollten stets auch die Milieus betrachten. Fragen Sie z.B. bei islamisch geprägten Einwanderern nach werden Sie wohl 80-95% homophobe Tendenzen bzw. offene Ablehnung erfahren. Bei streng christlichen Menschen dürfte es wohl ebenfalls 80-90% sein. Bei jenen, bei welchen die Religion wenig oder keine Bedeutung hat wird es weniger homphobe Tendenzen geben. Ich bin z.B. auf dem Land aufgewachsen. Bereits in den 80ern / 90ern spielten in unserem örtlichen Fussballverein drei Männer in meiner Mannschaft, welche schwul waren. Die Mannschaft wusste das und niemand war diesen Kameraden feindlich gesinnt. Eine gewisse Neugier hatten wir damals allerdings schon, diese finde ich auch nicht verwerflich.
Die meisten Menschen mit denen ich verkehre (das ist natürlich nicht repräsentativ) ist es egal ob Menschen schwul sind oder hetero. Einig ist man sich, dass man "tuckiges" Verhalt merkwürdig findet. Da stimmen im übrigen sogar alle meine homosexuellen Freunde zu. Ettliche Schwule möchten mit solchen "tuckigen" Menschen nicht in Verbindung gebracht werden.
... ist ein starkes Wort - ich würde es eher darauf beziehen, Menschen die normalen Grundrechte zu verweigern, bloss weil sie "anders" sind.
Wollen Homosexuelle IHRE Rechte zurechtstutzen?
Nein?
Dann sind wohl eher SIE der Gesinnungsfaschist.
„"Wir haben 17 Millionen Ehen in Deutschland und 30.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften." Die Menschen wollten aber Antworten auf das, was die Mehrheit betreffe“
Tja, Herr Dobrindt: Der liberale, abendländische und meinetwegen auch christlich geprägte Rechtsstaat – als dessen Verteidiger sich nicht zuletzt die CSU sonst bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit produziert! – ist nunmal dadurch charakterisiert, gerade die Anliegen und Rechte von Minderheiten zu schützen und zur Not gegen den die Interessen einer übermächtigen Mehrheit zu verteidigen.
Wobei der angebliche Interessenkonflikt zwischen hetero- und homosexuellen Paaren arg an den Haaren herbeigezogen wirkt: Welchen konkreten Nachteil hätten heterosexuelle Ehepaare, wenn auch homosexuelle heiraten dürften? Gut, wären die Chancen, meinetwegen am 1.4.2014 einen Termin beim Standesamt zu bekommen, noch geringer. Aber darum kann es ja nicht ernsthaft gehen, oder?
"Die Menschen wollten aber Antworten auf das, was die Mehrheit betreffe, und die Mehrheit habe ein bürgerlich-konservatives Weltbild. Lobbyisten von Einzelgruppen der Gesellschaft vermittelten ein völliges Zerrbild. "Einzelgruppen dürfen nicht den Ton angeben", sagte Dobrindt."
Das ist aber keine Demokratie. In der Demokratie entscheidet normalerweise nicht die Mehrheit im Sinne der Summe aller Einzelinteressen, sondern der allgemeine Wille, d.h. was dem Allgemeinwohl dient.
Und die Anerkennung der Ehe für Homosexuelle dient dem Allgemeinwohl, denn dann wir diese Gemeinschaft als zusammengehörig angesehen und ist verantwortlich füreinander. Das wollte der Gesetzgeber ja auch mit dem Ehegattensplitting. Der Staat wird dadurch entlastet, denn ein Teil würde seinen Lebensunterhalt gegenseitig gewähren müssen.
Und wo bleibt der menschliche Wille, dass was mir als Recht gewährt wird auch anderen Menschen zu gewähren. Nur das kann der allgemeine Wille sein.
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