Homo-Ehe: Frau Merkel, geben Sie die Abstimmung frei
Die Homo-Ehe ist konservativ, kommentiert L. Greven. Die Kanzlerin muss das nicht anerkennen, aber ihre Abgeordneten sollten nach ihrem Gewissen entscheiden dürfen.
Die Union hat sich in den vergangenen Jahren bekanntlich von vielen Grundsätzen verabschiedet. Wehrpflicht, Atomkraft, Hauptschule – immer gab es Unmut in der Partei, aber das Grummeln ebbte irgendwann ab. Jetzt droht der Streit um die Gleichstellung der Homo-Ehe, dieses emotional hochbesetzte Thema, die Union zu zerreißen. Es rührt an dem vielleicht wichtigsten Grundpfeiler des konservativen Gesellschaftsbildes: dem Ideal von Ehe und Familie als "Keimzelle" der Gemeinschaft und letzter Bastion gegen Individualisierung und Hedonismus.
Die Debatte um die Gleichstellung Schwuler und Lesben bei der Adoption und im Steuerrecht wird zum Lackmustest für diejenigen in der CDU und darüber hinaus, die sich nach unabänderlichen Gewissheiten sehnen: Wenn schon heute jeder beanspruchen darf zu leben wie er möchte, so soll doch wenigstens der Staat Grenzen setzen.
Und doch spüren selbst die Konservativen in der Union, dass die Ehe in der alten Form als Maß der Dinge nicht mehr zu halten ist. Selbst in bürgerlichen Kreisen gilt es heute nicht mehr als zwingend verheiratet zu sein, wenn man zusammenzieht und Kinder bekommt. Die Kanzlerin trägt einen anderen Namen als ihr Ehemann. CDU-Politiker outen sich als schwul.
Die Homo-Ehe ist etwas zutiefst Konservatives
Natürlich darf eine Partei sich nicht von allen Grundwerten verabschieden, wenn sie sich nicht verlieren und weiterhin unterscheidbar sein will. Aber sie kann sich einer gesellschaftspolitischen Debatte auch nicht einfach verweigern, indem sie auf Parteitagsbeschlüsse verweist. Angela Merkel weiß das. Deshalb wollte sie die Diskussion über die Homoehe eigentlich vorantreiben. Sie schickte dafür ihren Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder und Finanzminister Wolfgang Schäuble vor, die – obwohl selber konservativ – für die Gleichstellung warben. Aber dann brach in der CDU und vor allem der CSU ein Sturm der Entrüstung los. Und Merkel verließ wieder einmal der Mut.
Dabei müssten die Konservativen bei ruhiger Betrachtung schnell erkennen: Gerade der Wunsch, heiraten zu dürfen mit allen Rechten und Pflichten, zeigt, dass viele Lesben und Schwule im Grunde sehr konservative, bürgerliche Werte leben: Treue, Gebundenheit, füreinander einstehen. Nicht anders als in heterosexuellen Ehen. Viele Unionswähler haben das längst erkannt. Sie denken liberaler und toleranter, als manche in der Führung der CDU und vor allem der CSU glauben wollen.





Konservativ in diesem Zusammenhang,wie paßt das denn?
Aber das ist auch eine Lösung gegen die Überbevölkerung ,nur gillt
das nicht für Deutschland ,wir schrumpfen immer weiter trotz Zuwanderung
Ich erkläre es Ihnen gerne. Konservativ kommt vom Lateinischen "conservare" = verwahren, bewahren. Der Konservative versucht Traditionen zu erhalten, althergebrachte Werte zu bewahren. Manches wird von der Zeit überholt, andere Dinge bleiben. Die standesamtliche Ehe (denn nur um diese Form der Ehe geht es bei der "Homo-Ehe"...) als staatliche Anerkennung einer besonderen Form der Partnerschaft zwischen zwei Menschen, die sich lieben, füreinander einstehen und sich gegenseitig die Treue halten wollen, ist eine solche Tradition. Daneben gibt es andere Formen der Partnerschaft, die deutlich "flexibler" sind, z.B. offene Partnerschaften, Kommunen, Polyamorie, etc. Im Vergleich zu diesen Formen der Partnerschaft ist die Ehe überaus konservativ, egal ob zwischen einer Mann und einer Frau, zwei Frauen oder zwei Männern.
Um dem Argument der Ehe und Familie als Fortpflanzungsgemeinschaft vorzukommen: Niemand würde ernsthaft vorschlagen kirchliche oder staatliche Ehen aufzulösen, weil beide Ehepartner keine Kinder wollen, daher ist es auch als Argument gegen die "Homo-Ehe" unzulässig, wenn man nicht doppelmoralisch sein möchte.
Sie wären dafür, homosexuelle Menschen dazu zu zwingen, Kinder zu bekommen, damit "wir" nicht aussterben?
Überhaupt finde ich es Klasse, wie es Konservative immer und immer wieder schaffen, sich selbst als Opfer anzusehen, trotzdessen sie vor allem Täter waren und sind.
Zitat:
"Aber das ist auch eine Lösung gegen die Überbevölkerung ,nur gillt
das nicht für Deutschland ,wir schrumpfen immer weiter trotz Zuwanderung"
Können Sie erklären warum es wegen der Homo-Ehe Ihrer Meinung nach weniger Nachwuchs geben sollte?
Ist Ihrer Meinung nach die Folge der Homo-Ehe, dass noch weniger Kinder geboren werden? Wenn ja, ist das völlig absurd!!! Es würde nach der Einführung der Homo-Ehe genauso viele heterosexuelle Paare geben, die Kinder bekommen wie davor auch. Und wenn dies noch mehr abnimmt, ist das nicht die Folge der Einführung einer gleichgeschlechtlichen Ehe!
Angenommen homosexuelle Paare dürften heiraten, heiraten dann ihrer Meinung nach auch weniger heterosexuelle Paare?
Es ist doch nicht so, dass sich dann alle heterosexuellen Paare scheiden lassen wollen würden, nur um in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu leben!?
Ich finde, der Autor des Artikels hat Recht. Eine Ehe, egal welche Geschlechter die Partner haben, ist etwas konservatives solange die Ehe nach den Werten gelebt wird, die schon im Artikel genannt wurden. Ich sehe keine Gefahr für die heterosexuelle Ehe! Jeder sollte nach seiner Fasson glücklich werden mit allen Rechten und Pflichten!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Äußerungen, die als diskriminierend verstanden werden. Danke, die Redaktion/jk
Ich erkläre es Ihnen gerne. Konservativ kommt vom Lateinischen "conservare" = verwahren, bewahren. Der Konservative versucht Traditionen zu erhalten, althergebrachte Werte zu bewahren. Manches wird von der Zeit überholt, andere Dinge bleiben. Die standesamtliche Ehe (denn nur um diese Form der Ehe geht es bei der "Homo-Ehe"...) als staatliche Anerkennung einer besonderen Form der Partnerschaft zwischen zwei Menschen, die sich lieben, füreinander einstehen und sich gegenseitig die Treue halten wollen, ist eine solche Tradition. Daneben gibt es andere Formen der Partnerschaft, die deutlich "flexibler" sind, z.B. offene Partnerschaften, Kommunen, Polyamorie, etc. Im Vergleich zu diesen Formen der Partnerschaft ist die Ehe überaus konservativ, egal ob zwischen einer Mann und einer Frau, zwei Frauen oder zwei Männern.
Um dem Argument der Ehe und Familie als Fortpflanzungsgemeinschaft vorzukommen: Niemand würde ernsthaft vorschlagen kirchliche oder staatliche Ehen aufzulösen, weil beide Ehepartner keine Kinder wollen, daher ist es auch als Argument gegen die "Homo-Ehe" unzulässig, wenn man nicht doppelmoralisch sein möchte.
Sie wären dafür, homosexuelle Menschen dazu zu zwingen, Kinder zu bekommen, damit "wir" nicht aussterben?
Überhaupt finde ich es Klasse, wie es Konservative immer und immer wieder schaffen, sich selbst als Opfer anzusehen, trotzdessen sie vor allem Täter waren und sind.
Zitat:
"Aber das ist auch eine Lösung gegen die Überbevölkerung ,nur gillt
das nicht für Deutschland ,wir schrumpfen immer weiter trotz Zuwanderung"
Können Sie erklären warum es wegen der Homo-Ehe Ihrer Meinung nach weniger Nachwuchs geben sollte?
Ist Ihrer Meinung nach die Folge der Homo-Ehe, dass noch weniger Kinder geboren werden? Wenn ja, ist das völlig absurd!!! Es würde nach der Einführung der Homo-Ehe genauso viele heterosexuelle Paare geben, die Kinder bekommen wie davor auch. Und wenn dies noch mehr abnimmt, ist das nicht die Folge der Einführung einer gleichgeschlechtlichen Ehe!
Angenommen homosexuelle Paare dürften heiraten, heiraten dann ihrer Meinung nach auch weniger heterosexuelle Paare?
Es ist doch nicht so, dass sich dann alle heterosexuellen Paare scheiden lassen wollen würden, nur um in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu leben!?
Ich finde, der Autor des Artikels hat Recht. Eine Ehe, egal welche Geschlechter die Partner haben, ist etwas konservatives solange die Ehe nach den Werten gelebt wird, die schon im Artikel genannt wurden. Ich sehe keine Gefahr für die heterosexuelle Ehe! Jeder sollte nach seiner Fasson glücklich werden mit allen Rechten und Pflichten!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Äußerungen, die als diskriminierend verstanden werden. Danke, die Redaktion/jk
Warum dürfen denn Homosexuelle denn immer noch nicht heiraten?
Sollen doch die Leute heiraten dürfen wen sie wollen.
Es gibt weitaus dringlichere Themen worüber die PolitkerInnen diskutieren sollten.
Wer wäre dann Mann oder Frau ?
Weiter geht es nähmlich mit den Rentenansprüchen. Wer bekommt die Witwenrente?
Weiterhin soll ja der demographische Faktor ein Zukunftsproblem sein.
Wer zeugt die Kinder und wer trägt sie aus?
Wenn die Wissenschaft auch noch nicht alles über Homosexualität weiß, so ist doch sicher, dass es keine ansteckende Krankheit ist und auch nicht durch schlechte Erziehung oder schlechten Umgang oder aus übler verwerflicher Lust entsteht. Es wird doch sicher in der CDU Leute geben, denen wissenschaftliche Denkweise vertraut ist, und die ihren Kollegen Abgeordneten das erklären. Vielleicht könnten sie ihre Kollegen auch darauf hinweisen, das Homosexualität nicht ansteckend ist und kein CDU-Abgeordneter persönlich und deren Kinder, so sie nicht die entsprechende Veranlagungen haben, Gefahr laufen, selbst homosexuell zu werden.
...ist nur das kleinere Problem. Entscheidender für die Achtung der biologisch normalen Familie ist, das diese in der Wertung sinkt, auch durch finanzielle Gleichstellungen. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls
Wer wäre dann Mann oder Frau ?
Weiter geht es nähmlich mit den Rentenansprüchen. Wer bekommt die Witwenrente?
Weiterhin soll ja der demographische Faktor ein Zukunftsproblem sein.
Wer zeugt die Kinder und wer trägt sie aus?
Wenn die Wissenschaft auch noch nicht alles über Homosexualität weiß, so ist doch sicher, dass es keine ansteckende Krankheit ist und auch nicht durch schlechte Erziehung oder schlechten Umgang oder aus übler verwerflicher Lust entsteht. Es wird doch sicher in der CDU Leute geben, denen wissenschaftliche Denkweise vertraut ist, und die ihren Kollegen Abgeordneten das erklären. Vielleicht könnten sie ihre Kollegen auch darauf hinweisen, das Homosexualität nicht ansteckend ist und kein CDU-Abgeordneter persönlich und deren Kinder, so sie nicht die entsprechende Veranlagungen haben, Gefahr laufen, selbst homosexuell zu werden.
...ist nur das kleinere Problem. Entscheidender für die Achtung der biologisch normalen Familie ist, das diese in der Wertung sinkt, auch durch finanzielle Gleichstellungen. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls
Bitte verzichten Sie auf die Wiederholung diskriminierender Äußerungen. Danke, die Redaktion/fk.
ohne fokushima oder ähnliche 'zwangsauslöser' wird eine frau merkel sich nicht entscheiden wollen.
und damaskuserlebenisse finden halt nicht regelmäßig, sonder eher selten, statt.
=> keine hoffnung mit dieser unserer bundeskanzlerin/bundesregierung.
in den wir alle gucken,
und darin nichts anderes
als unser eigenes Staunen
selbst erblicken.
Wir irren umher,
getrieben von den Themen,
die wir erst, wenn sie uns zwingen,
uns als Schlinge oder Schleife legen,
vorher nicht, auf keinen Fall
jedenfalls nicht ohne Not,
und nachher, wer weiß das schon,
muss man das dann nicht mehr
wissen, was gestern war.
Feste Partnerschaften
sind in unseren Tagen,
im Zeitalter des Unverbindlichen,
im Grau des Einerlei,
keine Alternative.
Wir sollten zusehen,
wie wir selbst,
ganz ohne Führung,
ohne Bild,
und ohne Richtung
alternativlos
glücklich werden.
Erst wenn es
keine Alternativen mehr gibt,
gelingt uns der Zugang
zu dem,
was wir immer schon
vermeiden wollten -
mit dem Zwang.
Gibt es Alternativen
beim Verhindern,
dass dumme Menschen
sich in die Ehe zwingen,
die im Bett am Ende
ohne Zweck
zu Ende geht?
In diesem Sinne...
in den wir alle gucken,
und darin nichts anderes
als unser eigenes Staunen
selbst erblicken.
Wir irren umher,
getrieben von den Themen,
die wir erst, wenn sie uns zwingen,
uns als Schlinge oder Schleife legen,
vorher nicht, auf keinen Fall
jedenfalls nicht ohne Not,
und nachher, wer weiß das schon,
muss man das dann nicht mehr
wissen, was gestern war.
Feste Partnerschaften
sind in unseren Tagen,
im Zeitalter des Unverbindlichen,
im Grau des Einerlei,
keine Alternative.
Wir sollten zusehen,
wie wir selbst,
ganz ohne Führung,
ohne Bild,
und ohne Richtung
alternativlos
glücklich werden.
Erst wenn es
keine Alternativen mehr gibt,
gelingt uns der Zugang
zu dem,
was wir immer schon
vermeiden wollten -
mit dem Zwang.
Gibt es Alternativen
beim Verhindern,
dass dumme Menschen
sich in die Ehe zwingen,
die im Bett am Ende
ohne Zweck
zu Ende geht?
In diesem Sinne...
Ich erkläre es Ihnen gerne. Konservativ kommt vom Lateinischen "conservare" = verwahren, bewahren. Der Konservative versucht Traditionen zu erhalten, althergebrachte Werte zu bewahren. Manches wird von der Zeit überholt, andere Dinge bleiben. Die standesamtliche Ehe (denn nur um diese Form der Ehe geht es bei der "Homo-Ehe"...) als staatliche Anerkennung einer besonderen Form der Partnerschaft zwischen zwei Menschen, die sich lieben, füreinander einstehen und sich gegenseitig die Treue halten wollen, ist eine solche Tradition. Daneben gibt es andere Formen der Partnerschaft, die deutlich "flexibler" sind, z.B. offene Partnerschaften, Kommunen, Polyamorie, etc. Im Vergleich zu diesen Formen der Partnerschaft ist die Ehe überaus konservativ, egal ob zwischen einer Mann und einer Frau, zwei Frauen oder zwei Männern.
Um dem Argument der Ehe und Familie als Fortpflanzungsgemeinschaft vorzukommen: Niemand würde ernsthaft vorschlagen kirchliche oder staatliche Ehen aufzulösen, weil beide Ehepartner keine Kinder wollen, daher ist es auch als Argument gegen die "Homo-Ehe" unzulässig, wenn man nicht doppelmoralisch sein möchte.
Leider scheint das Label Konservativ, zumindest im politischen Sinne, zu bedeuten daß man unbeirrt an althergebrachten festhält, sich geradezu im status quo verbeißt.
Anderswo ist dem nicht so. Ich sehe mich im Beruf oft eher als konservativ wenn es um EDV-Fragen geht, das heißt aber nicht daß ich neuem grundsätzlich ablehnend gegenüberstehe sonder lieber ein wenig warte und gründlich evaluiere bevor bestehende, funktionierende Systeme ersetzt werden.
Für die Ehe (damit meine ich rein die rechtliche Seite) ist es Zeit zu schauen ob es nicht mittlerweile neue Konzepte gibt die fairer, schlanker und zeitgemäßer sind. Immerhin hat man da seit Jahrzehnten nichts getan.
In unserem land gibt es Bürger, die ernsthaft darüber diskutieren, ob man muslimischen Mitbürgern etwa christliche Feiertage zumuten kann, um sie nicht eventuell in irgendeiner Art und Weise zu diskriminieren.
Offensichtlich gilt dieser Maßstab nicht gegenüber gläubigen Christen und auch dem Grundgesetz, das (im Sinne der Väter des Grundgesetzes) die Ehe von Mann und Frau unter den besonderen Schutz stellt.
Insofern ist die Schwulenehe auch nicht konservativ, weil eine solche Betrachtung die Ehe auf aufs Formalrechtliche reduziert und religiös-kulturelle Aspekte ausblendet.
Leider scheint das Label Konservativ, zumindest im politischen Sinne, zu bedeuten daß man unbeirrt an althergebrachten festhält, sich geradezu im status quo verbeißt.
Anderswo ist dem nicht so. Ich sehe mich im Beruf oft eher als konservativ wenn es um EDV-Fragen geht, das heißt aber nicht daß ich neuem grundsätzlich ablehnend gegenüberstehe sonder lieber ein wenig warte und gründlich evaluiere bevor bestehende, funktionierende Systeme ersetzt werden.
Für die Ehe (damit meine ich rein die rechtliche Seite) ist es Zeit zu schauen ob es nicht mittlerweile neue Konzepte gibt die fairer, schlanker und zeitgemäßer sind. Immerhin hat man da seit Jahrzehnten nichts getan.
In unserem land gibt es Bürger, die ernsthaft darüber diskutieren, ob man muslimischen Mitbürgern etwa christliche Feiertage zumuten kann, um sie nicht eventuell in irgendeiner Art und Weise zu diskriminieren.
Offensichtlich gilt dieser Maßstab nicht gegenüber gläubigen Christen und auch dem Grundgesetz, das (im Sinne der Väter des Grundgesetzes) die Ehe von Mann und Frau unter den besonderen Schutz stellt.
Insofern ist die Schwulenehe auch nicht konservativ, weil eine solche Betrachtung die Ehe auf aufs Formalrechtliche reduziert und religiös-kulturelle Aspekte ausblendet.
Sie wären dafür, homosexuelle Menschen dazu zu zwingen, Kinder zu bekommen, damit "wir" nicht aussterben?
Überhaupt finde ich es Klasse, wie es Konservative immer und immer wieder schaffen, sich selbst als Opfer anzusehen, trotzdessen sie vor allem Täter waren und sind.
Fast alle Menschen sehnen sich nach Paarbindung - in fast allen Kulturen fast überall auf der Welt und schon so lange wir Geschichte schreiben. Das scheint eine anthropologische Konstante zu sein. Die Ehe hat sich fast überall etabliert als offiziell bekräftigte Paarbindung "vor Zeugen" und mit gegenseitiger Verpflichtung zu Zusammenhalt, Versorgung und Fürsorge.
Es ist gut für eine Gesellschaft, wenn möglichst viele Menschen in solcherart vergleichsweise stabilen Paarbindungen leben. Das schafft Stabilität, in der Regel fördert es die körperliche, geistige und seelische Gesundheit der Partner. Es schafft darüber hinaus Reserven, auch anderen zu helfen. Bei Problemen und Herausforderungen ersetzt die gegenseitige Fürsorge in vielen Fällen ansonsten nötige Hilfe von außen. Wenn Ehen auch oft scheitern, sind sie in der überwiegende Zahl der Fälle gut für die Partner und die Gesellschaft.
Könnte und sollte sich denn nicht auch der konservative CDU-Anhänger mit dem Gedanken anfreunden, dass die Väter des Grundgesetzes mit dem expliziten Schutz der Ehe vor allem diese Aspekte vor Augen hatten und nicht vorwiegend die "Fortpflanzungseigenschaften"?
Was geht es den Staat an, was die Partner in der Hose haben? Wenn zwei sich ehelich zusammentun, sollte es da nicht völlig egal sein, wer jetzt welches Geschlecht hat?
Leute, gebt Euch doch einen Ruck! Sonst seid Ihr bald von gestern.
Es freut mich zu lesen, dass Sie Ihrer völlig verqueren Argumentationsweise hier eine Verlängerung gönnen. Und welche Artikel wären dafür schon besser geeignet, als die eines Herrn Greven, der sich hier mit jedem weiteren Erguss bis auf die Knochen blamiert.
Nein, wenn Sie schon immer mit Traditionen argumentieren, dann bitte ganz und nicht nur halb und auch nicht so wie es Ihnen gerade in den Kram passt. Die Ehe basiert auf dem christlichen Menschenbild, das für diesen Begriff nur und ausschließlich eine Gemeinschaft zwischen Mann und Frau vorsieht.
Bei der Diskussion um den Splittingtarif wollten Sie die Institution der Ehe noch um jeden Preis schützen. Wegen der Tradition. Jetzt wollen Sie auf einmal die Institution der Ehe auf Homosexuelle ausweiten, auch wegen der Tradition, obwohl genau dies gegen die (christliche) Tradition verstößt.
Und mit welchem Recht nehmen Sie sich eigentlich heraus, dass nur die Ehe für Stabilität in einer Beziehung und allgemein im Leben sorgt? Es gibt ja genügend abschreckende Beispiele dafür, was eine langjährige Inhaftierung im Gefängnis Ehe für verheerende psychologische Schäden anrichten kann.
Wenn Sie homosexuelle Paare entgegen der Tradition steuerrechtlich mit heterosexuellen Ehen gleichstellen wollen, dann können Sie auch unverheiratete Paare entgegen der Tradition mit verheirateten Paaren steuerrechtlich gleichstellen. Dort, wo jemand bevorteilt wird, wird auch immer jemand diskriminiert. Der Splittingtarif ist diskriminierend.
noch "Fraktionszwänge" geben.
Wenn ich z.B. diese Szenarien lese:
"Zu befürchten ist jedoch, dass Merkel diese Courage nicht aufbringt. Schon aus Angst vor der CSU." (ZEITAutor)
und als passende Begleitmusik zu diesem widersinnigen Appell ("... geben Sie die Abstimmung frei") das entsprechende Foristen-Rumgehacke auf die bekanntermaßen wankelmütige Kanzlerin,
geht mir total das Verständnis dafür ab, warum sich kaum jemand darüber empört, dass unsere in "allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages" nicht den A... in der Hose haben, der unmissverständlichen Maßgabe des Artikel 38,1 GG zu folgen, worin es heißt:
Die Abgeordneten "sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und NUR ihrem GEWISSEN unterworfen".
Es wäre weitaus angebrachter, wenn die Medien sich mal an die richtige Adresse wenden würden, nämlich an die, die verfassungsmäßig dazu verpflichtet worden sind, persönliche "Courage" und Gesicht zu zeigen.
Es ist eine perfide Art von Feigheit (parteiübergreifend)!, sein Gewissen routinemäßig der Parteiräson zu "opfern", um sich hinterher oder hinterrücks über die Vorgaben der Parteispitzen und -Vorsitzenden zu beklagen
Wie "machtlos" sich unsere "Volks"- vertreter in Wahrheit gebärden, grenzt an "selbstverschuldeter Unmündigkeit" (Kant).
Empört euch! - Aber darüber zu allererst!
Es freut mich zu lesen, dass Sie Ihrer völlig verqueren Argumentationsweise hier eine Verlängerung gönnen. Und welche Artikel wären dafür schon besser geeignet, als die eines Herrn Greven, der sich hier mit jedem weiteren Erguss bis auf die Knochen blamiert.
Nein, wenn Sie schon immer mit Traditionen argumentieren, dann bitte ganz und nicht nur halb und auch nicht so wie es Ihnen gerade in den Kram passt. Die Ehe basiert auf dem christlichen Menschenbild, das für diesen Begriff nur und ausschließlich eine Gemeinschaft zwischen Mann und Frau vorsieht.
Bei der Diskussion um den Splittingtarif wollten Sie die Institution der Ehe noch um jeden Preis schützen. Wegen der Tradition. Jetzt wollen Sie auf einmal die Institution der Ehe auf Homosexuelle ausweiten, auch wegen der Tradition, obwohl genau dies gegen die (christliche) Tradition verstößt.
Und mit welchem Recht nehmen Sie sich eigentlich heraus, dass nur die Ehe für Stabilität in einer Beziehung und allgemein im Leben sorgt? Es gibt ja genügend abschreckende Beispiele dafür, was eine langjährige Inhaftierung im Gefängnis Ehe für verheerende psychologische Schäden anrichten kann.
Wenn Sie homosexuelle Paare entgegen der Tradition steuerrechtlich mit heterosexuellen Ehen gleichstellen wollen, dann können Sie auch unverheiratete Paare entgegen der Tradition mit verheirateten Paaren steuerrechtlich gleichstellen. Dort, wo jemand bevorteilt wird, wird auch immer jemand diskriminiert. Der Splittingtarif ist diskriminierend.
noch "Fraktionszwänge" geben.
Wenn ich z.B. diese Szenarien lese:
"Zu befürchten ist jedoch, dass Merkel diese Courage nicht aufbringt. Schon aus Angst vor der CSU." (ZEITAutor)
und als passende Begleitmusik zu diesem widersinnigen Appell ("... geben Sie die Abstimmung frei") das entsprechende Foristen-Rumgehacke auf die bekanntermaßen wankelmütige Kanzlerin,
geht mir total das Verständnis dafür ab, warum sich kaum jemand darüber empört, dass unsere in "allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages" nicht den A... in der Hose haben, der unmissverständlichen Maßgabe des Artikel 38,1 GG zu folgen, worin es heißt:
Die Abgeordneten "sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und NUR ihrem GEWISSEN unterworfen".
Es wäre weitaus angebrachter, wenn die Medien sich mal an die richtige Adresse wenden würden, nämlich an die, die verfassungsmäßig dazu verpflichtet worden sind, persönliche "Courage" und Gesicht zu zeigen.
Es ist eine perfide Art von Feigheit (parteiübergreifend)!, sein Gewissen routinemäßig der Parteiräson zu "opfern", um sich hinterher oder hinterrücks über die Vorgaben der Parteispitzen und -Vorsitzenden zu beklagen
Wie "machtlos" sich unsere "Volks"- vertreter in Wahrheit gebärden, grenzt an "selbstverschuldeter Unmündigkeit" (Kant).
Empört euch! - Aber darüber zu allererst!
Wir tolerieren keine diskriminierenden Äußerungen. Die Redaktion/fk.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren