Peer Steinbrück: "Was sozial gerecht ist, ist auch ökonomisch sinnvoll"
Wieso sollte Peer Steinbrück die Wahl gewinnen? Weil die Leute mehr Wir als Ich wollen, erklärt er im Interview. Bliebe nur das Problem mit den Frauen.
- Datum: 26.03.2013 - 11:01 Uhr
© Christian Charisius/dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbück
ZEIT ONLINE: Herr Steinbrück, die Eurokrise ist zurück. Wie soll es in Zypern weitergehen?
Peer Steinbrück: Es ist gut, dass die Zyprer ihr Geschäftsmodell offenbar ändern wollen, denn es funktioniert nicht. Das Land kann nicht auf Dauer von Millionärseinlagen, niedrigen Steuern und lockenden, hohen Zinsen leben. Ihre Banken müssen schrumpfen. Deren Risiken dürfen am Ende nicht bei deutschen, niederländischen und französischen Steuerzahlern landen.
ZEIT ONLINE: Zypern hat mit den Russen auch um Beteiligungen an seinen Gasvorkommen verhandelt. Macht Ihnen der wachsende Einfluss Russlands Sorgen?
Peer Steinbrück: Ich will nicht an Vorurteilen mitwirken. Zypern muss sich allerdings entscheiden, ob sein Schwerpunkt innerhalb der EU und der Währungsunion liegt. Das Verhandlungsergebnis von Montag scheint darauf einen Hinweis zu geben.
ZEIT ONLINE: Russland tritt auch im Syrienkrieg als schwer berechenbarer Akteur auf. Was werden die Russen für Europa in den nächsten Jahren sein: Partner oder Rivale?
Peer Steinbrück: Auf jeden Fall Partner, dessen Interessen wir gut kennen und berücksichtigen sollten. Dabei ist einzugestehen, dass unsere westlichen Maßstäbe pluraler Demokratie nicht unmittelbar auf Russland übertragbar sind.
ZEIT ONLINE: Sollte man die Russen etwa nicht auf Demokratiedefizite und Menschenrechtsverletzungen hinweisen?
Peer Steinbrück: Zweifellos. Aber in bilateralen Gesprächen und nicht auf dem Marktplatz. Sonst verspielt man Zugänge, um praktische Fortschritte zu bewirken.
ZEIT ONLINE: Die Eurokrise ist auch zurück im Wahlkampf. Wir finden, das Thema liegt Ihnen besser als soziale Gerechtigkeit.
Peer Steinbrück: Einspruch. Ich spüre auf meinen Veranstaltungen, dass die Leute zu allen Themen aufmerksam zuhören. Faire Löhne, Renten, bezahlbares Wohnen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere für Frauen – das brennt den Menschen auf den Nägeln. Der beste Beleg dafür ist: Auch die Union entdeckt diese Themen und versucht sich auf unserem Spielfeld.
ZEIT ONLINE: Wohl eher ein Problem. Es reicht doch nicht, der Erste gewesen zu sein, der den Mindestlohn gefordert hat.
Peer Steinbrück: Das würde stimmen, wenn das Bemühen der Union ernsthaft wäre. Aber die CDU klebt nur Etiketten, in den Flaschen ist dann aber nichts drin. Statt eines flächendeckenden Mindestlohns kommen die mit einer unklaren Lohnuntergrenze, die viele Betroffene gar nicht erreicht. Da soll rechtzeitig vor der Wahl der Anschein von Handeln vermittelt werden, ohne eine Lösung zu liefern. Die letzten ergebnislosen Koalitionsausschüsse, die sich unter der Leitung von Frau Merkel nur noch mit drittklassigen Themen befasst haben, sprechen Bände.
ZEIT ONLINE: Das funktioniert bisher aber sehr gut.
Peer Steinbrück: Es gibt eine Grundströmung in unserer Gesellschaft. Finanzmarktexzesse, wachsende Ungleichheit, die Spaltung des Arbeitsmarktes, viele unsichere Jobs und die Ungerechtigkeiten im Bildungssystem – das alles verlangt nach einer anderen Politik. Es muss jetzt mehr um das Wir als um das Ich gehen. Die SPD ist richtig aufgestellt, Frau Merkel taucht ab und gibt keine Orientierung.
ZEIT ONLINE: Die OECD fordert schon jetzt, Deutschland dürfe bei den Sozialreformen nicht nachlassen. Können Sie den Wählern wirklich noch linke Politik versprechen?
Peer Steinbrück: Das ist doch die uralte Leier – jetzt wollen die Sozis auch noch die Rasierapparate verstaatlichen. Die Wahrheit ist doch eine andere: Mir geht es um die Ökonomie der Gerechtigkeit. Soziale Gerechtigkeit ist eine Bedingung für wirtschaftliche Leistungskraft und umgekehrt. Was sozial gerecht ist, ist auch ökonomisch sinnvoll. Der Mindestlohn verschafft den Menschen ein Einkommen, von dem sie leben können. Und gleichzeitig stärkt er die Kaufkraft und stabilisiert die Sozialkassen.
ZEIT ONLINE: Schließen Sie sozialpolitische Einschnitte aus?
Peer Steinbrück: Um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands müssen wir uns im Moment keine Sorgen machen und das liegt nicht zuletzt daran, dass unser bewährtes Modell mit starken Tarifpartnern und einem aktiven Staat uns gut durch die Krise gebracht hat. Dennoch brauchen wir weitere Reformen, zum Beispiel in der Bildung oder beim Rentensystem.
ZEIT ONLINE: Also auch die Rente mit 69 oder 70?
Peer Steinbrück: Nein. Jetzt müssen wir erst mal ordentliche Bedingungen für die künftige Stabilität des Rentensystems schaffen. Wir haben ein schlüssiges Konzept vorgelegt, andere nicht.
ZEIT ONLINE: Rot-Grün gilt als Wunschkoalition. Vor einigen Tagen aber warf SPD-Chef Gabriel den Grünen fehlendes soziales Gespür vor. Zuvor hatte Jürgen Trittin der SPD unterstellt, 2003 den Mindestlohn verhindert zu haben. Harmoniert Rot-Grün wirklich oder erwartet uns die nächste zerrüttete Ehe?
Peer Steinbrück: Man sollte das nicht überinterpretieren. Sigmar Gabriels Botschaft ist, dass die SPD die industrielle Basis unseres Landes sichern muss. Deshalb müssen wir Anwalt dieser Unternehmen mit ihren hoch qualifizierten Arbeitnehmern sein. Demgegenüber liegt das Wählerreservoir der Grünen überwiegend woanders. Das mag und soll sich ergänzen.
ZEIT ONLINE: Deuten die Scharmützel der letzten Zeit nicht eher darauf hin, dass SPD und Grüne um Milieus konkurrieren?
Peer Steinbrück: Alle Parteien konkurrieren um die 60 Millionen Wahlberechtigten. Wir geben ja auch nicht CDU/CSU-Wähler verloren, die mit diesem Regierungsmanagement, dieser Koalition unzufrieden sind und mit uns die soziale Marktwirtschaft und ihre Werte erneuert sehen wollen. Die Grünen sind längst etabliert und verfügen über ein starkes, ihnen zugeneigtes Milieu.
ZEIT ONLINE: Die Besserverdienenden?
Peer Steinbrück: Das hab' ich nicht gesagt. Grüne Wähler kommen eher aus dem öffentlichen Dienst und dem Bildungsbereich, manche sind mittelständisch geprägt. In Baden-Württemberg sind sie damit für die CDU offensichtlich ziemlich bedrohlich. Die SPD muss sich insbesondere für ihr industriell geprägtes Wählermilieu einsetzen. Wenn sich das ergänzt: umso besser. Aber wir sind in der Opposition keine Koalition. Deshalb dürfen wir uns auch unterscheiden.
ZEIT ONLINE: Das heißt, die rot-grüne Koalition 2013 wäre harmonischer als die von 1998 bis 2005?
Peer Steinbrück: Wir werden pfleglich und fair miteinander umgehen. Und Entscheidungen gemeinsam tragen müssen.
ZEIT ONLINE: Sie schmücken sich mit dem Image des Klartextredners. Zwei Drittel der Deutschen aber wünschen, sie mögen sich etwas diplomatischer äußern. Zensieren Sie sich inzwischen?
Peer Steinbrück: Nein. Viele wollen, dass Politiker deutlich sagen, was sie denken. Ich musste allerdings anerkennen, dass meine Sätze als Kanzlerkandidat ein anderes Gewicht haben.
ZEIT ONLINE: Sie verkneifen sich inzwischen Ironie.
Peer Steinbrück: Jedenfalls mehr als früher, denn die Gefahr von Missverständnissen ist einfach zu groß. Meine Kinder nannten Ironie mal Verkehrtrumsprache. Das mag nicht jeder. Ich werde nicht schauspielern, aber dieses Stilmittel dosiere ich sorgfältig.
ZEIT ONLINE: Würden Sie als Kanzler versöhnlicher klingen?
Peer Steinbrück: Ich bin Kanzlerkandidat und habe es mit einer Kanzlerin zu tun, die keinen Klartext redet. Von mir wird man den hören. Und wenn ich im Amt bin, wird der Klartext kanzlergemäß sein.
ZEIT ONLINE: Der “Clown“-Spruch wäre Ihnen als Kanzler nicht entfahren?
Peer Steinbrück: Nein, aber als Kanzler hätte ich auf die Verunglimpfung durch Herrn Berlusconi reagiert, der den heutigen Präsidenten des EU-Parlamentes Martin Schulz in die Nähe eines Kapos in einem Konzentrationslager gerückt hat.
ZEIT ONLINE: Stimmt es eigentlich, dass Andrea Nahles inzwischen Ihre Interviews redigiert?
Peer Steinbrück: Schön, dass Sie fragen: Das ist Unsinn und mir schleierhaft, warum so etwas berichtet wird. Sie ist qua Statut der SPD verantwortlich für die Wahlkampfplanung des Willy-Brandt-Hauses. Alles, was mich betrifft, regeln mein Wahlkampfleiter Heiko Geue und mein Sprecher Michael Donnermeyer.
ZEIT ONLINE: Sie kommen bei Frauen nicht besonders an. Warum?
Peer Steinbrück: Ach, das wird landauf, landab runtergenudelt. Ich will das nicht kommentieren. Ich stelle nur fest, dass ich Beifall bekomme, wenn ich auf die Inhalte komme. Auf die faktische Gleichstellung von Frauen und auf ein Gesellschaftsbild, das dem 21. Jahrhundert entspricht. Und nicht den fünfziger Jahren mit Nierentisch und Gummibäumen.
ZEIT ONLINE: Was würde ein Kanzler Steinbrück als erstes für die Frauen tun?
Peer Steinbrück: Eindeutig eine gleiche Bezahlung. In den ersten 100 Tagen würde es ein Entgeltgleichheitsgesetz geben, das Gehaltsstrukturen von Unternehmen offenlegen würde. Auf diese Weise könnten wir eine Vergleichbarkeit herstellen. Zentral ist auch alles, was mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu tun hat. Etwa die Abschaffung des Betreuungsgeldes und die Reduzierung der Minijobs, die Frauen vom ersten Arbeitsmarkt fernhalten.
ZEIT ONLINE: Was haben Sie gedacht, als Sie von der #Aufschrei-Bewegung gehört haben?
Peer Steinbrück: Dass es offenbar dieses Anlasses bedurfte, um offenzulegen, was Frauen täglich erfahren. Bisher ist das öffentlich nicht so breit diskutiert worden. Sexistische Anmache ist viel verbreiteter als wir uns das bisher eingestanden haben.
ZEIT ONLINE: Erfahrungen, die man durch Gesetze allein nicht beseitigen kann.
Peer Steinbrück: Nicht nur. Aber schon die gesellschaftliche Debatte hilft. In den letzten drei, vier Jahren hat sich schon viel verändert, auch in anderen Bereichen, etwa bei der Berücksichtigung von Frauen in Führungsjobs. In den Aufsichtsräten und Vorständen der Dax-Konzerne tut sich schon jetzt etwas – bevor es eine Quote gibt.
ZEIT ONLINE: Also liegt Kristina Schröder mit ihrer Flexiquote richtig?
Peer Steinbrück: Nein. Wir sagen seit zehn Jahren, die Unternehmen sollten das auf freiwilliger Basis machen – und wenig ist geschehen. Jetzt, wo sich die Quote abzeichnet, bewegt sich auch etwas.
ZEIT ONLINE: Sigmar Gabriel hat kürzlich angekündigt, er werde die doppelte Staatsbürgerschaft zum Wahlkampfthema machen. Von Ihnen hört man zum Thema Integration auffällig wenig.
Peer Steinbrück: Falsch. Ich habe mich mehrmals klar gegen den sogenannten Optionszwang und damit für eine doppelte Staatsbürgerschaft ausgesprochen. Ich halte es ferner für richtig, dass Migranten, die hier einen Abschluss machen, auch hier arbeiten können. Angesichts des absehbaren Fachkräftemangels wären wir schlecht beraten, sie auszuschließen. Schließlich sollten Asylbewerber während ihres Verfahrens eine Arbeitserlaubnis erhalten, was eine Reihe von Problemen lösen könnte.
ZEIT ONLINE: In ihrem Buch Unterm Strich nehmen Sie den Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky in Schutz. Was der sage, werde nicht dadurch falsch, dass Integrationsillusionisten ihre Vorstellungen nicht erfüllt sähen. Würden Sie das heute noch so sagen?
Peer Steinbrück: Was ich damit meine, ist: Zur gelungenen Integration muss es von beiden Seiten Anstrengungen geben, nur dann gelingt sie.
ZEIT ONLINE: Ist es denn noch nötig, ständig darauf hinzuweisen, dass es Probleme bei der Integration gibt? Müsste die Politik inzwischen nicht deutlicher gegen Islamophobie vorgehen?
Peer Steinbrück: Das sind zwei verschiedene Fragen. Es stimmt: Uns fehlt eine Willkommenskultur und wir haben nach wie vor Abwehrhaltungen. Das schließt aber nicht aus, konkrete Probleme auch zu benennen. Menschen, die zu uns kommen, wird man darauf hinweisen dürfen, dass sie auch die Bereitschaft haben müssen, sich integrieren lassen zu wollen. Und: Dass das Grundgesetz uneingeschränkt für alle gilt.
ZEIT ONLINE: Gehört der Islam zu Deutschland?
Peer Steinbrück: Gesellschaftlich ist der Islam Bestandteil des heutigen Lebens in Deutschland.







Sie ist und bleibt eine Hartz-Partei.
Gerade mit Steinbrück.
Genau wie Grüne, FDP und CDU/CSU.
Was darf ich eigentlich ihrer gänzlich polemischen Aussage entnehmen? Natürlich ist die SPD als ehemalige Regierungspartei zusammen mit den Grünen hauptverantwortlich für die Agenda 2010, aber dieses ständige, gehaltlose Bashing, dass sich gegen alle Parteien richtet, die nicht "Die Linke" heißen, ist doch recht naiv. Bei allen Problemen die sich aus der Agenda 2010 entwickelten muss doch auch mal nüchtern und sachlich festgehalten werden, dass ohne diese notwendigen Reformen Deutschland heute wirtschaftlich definitiv schlechter darstehen würde. Ich halte einige Korrekturen für sehr wichtig, wie die Einschränkung von Zeitarbeit, Änderungen an den Hartz-4 Gesetzen, sodass nicht jeder arbeitende Mensch nach 2 Jahren mit dem gleichen niedrigen Sozialanspruch abgespeist wird, sowie eine Debatte über einen möglichen Mindestlohn seitens des Gesetzgeber. Trotzdem wahr die Agenda 2010 im Grunde ein Schritt in eine notwendige Richtung. Auch Deutschland darf sich nicht seperat betrachten und muss sich dem globalen Wettbewerb stellen.
Politik ist kein Sport.
Lesen Sie das interview doch noch einmal und versuchen Sie die Parteigrenzen, die ihr Denken einschränken, zu ignorieren. Steinbrück hat sich im Interview mit Anne Will eindeutig zu Hartz4 geäußert. Hören Sie sich auch dieses Interview an. Sie werden erkennen, dass Steinbrück gar nicht so weit weg ist von den Linken, wie Sie glauben...
Politik muss auch pragmatisch sein!
Das interview ist ein herrliches beispiel für die Vorgehensweise der presse. Steinbrück wird so lange auf den kleinsten versprecher gescannt bis er entweder nur noch worthülsen von sich gibt( s.o.) oder eben wenn er eine meinung sagt öffentlich zerrissn wird.
Ach wissen Sie, nur weil Sie das so schön dahinschreiben, wird es von selbst kein bisschen richtiger!
Wer ist Ihrer Meinung nach sozial? Die Linke???
Mal ganz ehrlich, wenn ich 250.000 € im Jahr verdienen würde und mir der Staat davon den Großteil wegnehmen würde, erschiene mir DAS asozial!
Für mich ist die SPD die einzig wählbare soziale Partei!
Von dieser ahnungslosen Hartz4 Polemik bekomme ich immer sooo ne Krawatte.
Die Leute bekommen seit Hartz4 ihre Fortbildung von Steuergeldern bezahlt, werden bevorzugt vermittelt, wenn sie Familie haben, brauchen nicht mehr von Amt zu Amt rennen, Schwarzarbeit ist unnötig geworden, und und und.
Die Sozialausgaben haben sich seit Hartz4 verdoppelt. Wie kann man nur so ahnungslos sein und nur rumlamentieren. Die Leute kriegen wohl den Hals nicht voll.
@ pizzatag und notensafe ,
Was sie SPD-bashing nennen, ist die Wahrheit, die der Kommentator "tagesschau " hier in seiner Meinung äußert. Ihre Kritik hingegen ist das Spiegelbild für die fehlende Einsicht der SPD, der GRÜNEN, der CDU/CSU und der FDP, dass die AGENDA 2010 der brutalste Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist. Sie können doch nicht ernsthaft erwarten, dass die Menschen plötzlich aufhören den mit der AGENDA 2010 verbundenen brutalen und menschenverachtenden Sozialabbau und die damit verbundene Altersarmut aufs schärfste zu kritisieren.
Hier helfen auch die von der SPD angekündigten "Korrekturen" nichts. Dieser von der SPD/GRÜNE eingeleitete und von CDU/CSU-FDP fortgeführte radikale Sozialabbau muss ebenso radikal rückgängig gemacht werden.
Und wenn Herr Steinbrück und die SPD es ernst meinen mit der sozialen Gerechtigkeit, können sie sich ja öffentlich bei den AGENDA 2010-geschädigten Menschen entschuldigen und sich ebenfalls öffentlich zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei bekennen.
Andernfalls ist die SPD unglaubwürdig und ebenso nicht wählbar wie CDU/CSU-FDP und GRÜNE.
Deshalb werden die Menschen, wenn sie wieder sozial gerecht behandelt werden wollen, DIE LINKE wählen.
"Die SPD ist nicht sozial!"
--------------------------
Hat auch nie jemand behauptet, oder?
wer gegen den sexismus und zynismus der fdp ist, sollte sich der Linken anschließen, nur zusammen schaffen wir die bundestagswahl zu gewinnen und einen adequaten kanzler wie den gregor gysi zu installieren.
hier wäre eine bündnis mit der nahles-spd und der claudia-roth fraktion der grünen zu empfelen, alles weitere lässt deutschland gegen die wand fahren, wodurch UNSERE KINDER "die suppe auslöffeln müssen"!!!
Was darf ich eigentlich ihrer gänzlich polemischen Aussage entnehmen? Natürlich ist die SPD als ehemalige Regierungspartei zusammen mit den Grünen hauptverantwortlich für die Agenda 2010, aber dieses ständige, gehaltlose Bashing, dass sich gegen alle Parteien richtet, die nicht "Die Linke" heißen, ist doch recht naiv. Bei allen Problemen die sich aus der Agenda 2010 entwickelten muss doch auch mal nüchtern und sachlich festgehalten werden, dass ohne diese notwendigen Reformen Deutschland heute wirtschaftlich definitiv schlechter darstehen würde. Ich halte einige Korrekturen für sehr wichtig, wie die Einschränkung von Zeitarbeit, Änderungen an den Hartz-4 Gesetzen, sodass nicht jeder arbeitende Mensch nach 2 Jahren mit dem gleichen niedrigen Sozialanspruch abgespeist wird, sowie eine Debatte über einen möglichen Mindestlohn seitens des Gesetzgeber. Trotzdem wahr die Agenda 2010 im Grunde ein Schritt in eine notwendige Richtung. Auch Deutschland darf sich nicht seperat betrachten und muss sich dem globalen Wettbewerb stellen.
Politik ist kein Sport.
Lesen Sie das interview doch noch einmal und versuchen Sie die Parteigrenzen, die ihr Denken einschränken, zu ignorieren. Steinbrück hat sich im Interview mit Anne Will eindeutig zu Hartz4 geäußert. Hören Sie sich auch dieses Interview an. Sie werden erkennen, dass Steinbrück gar nicht so weit weg ist von den Linken, wie Sie glauben...
Politik muss auch pragmatisch sein!
Das interview ist ein herrliches beispiel für die Vorgehensweise der presse. Steinbrück wird so lange auf den kleinsten versprecher gescannt bis er entweder nur noch worthülsen von sich gibt( s.o.) oder eben wenn er eine meinung sagt öffentlich zerrissn wird.
Ach wissen Sie, nur weil Sie das so schön dahinschreiben, wird es von selbst kein bisschen richtiger!
Wer ist Ihrer Meinung nach sozial? Die Linke???
Mal ganz ehrlich, wenn ich 250.000 € im Jahr verdienen würde und mir der Staat davon den Großteil wegnehmen würde, erschiene mir DAS asozial!
Für mich ist die SPD die einzig wählbare soziale Partei!
Von dieser ahnungslosen Hartz4 Polemik bekomme ich immer sooo ne Krawatte.
Die Leute bekommen seit Hartz4 ihre Fortbildung von Steuergeldern bezahlt, werden bevorzugt vermittelt, wenn sie Familie haben, brauchen nicht mehr von Amt zu Amt rennen, Schwarzarbeit ist unnötig geworden, und und und.
Die Sozialausgaben haben sich seit Hartz4 verdoppelt. Wie kann man nur so ahnungslos sein und nur rumlamentieren. Die Leute kriegen wohl den Hals nicht voll.
@ pizzatag und notensafe ,
Was sie SPD-bashing nennen, ist die Wahrheit, die der Kommentator "tagesschau " hier in seiner Meinung äußert. Ihre Kritik hingegen ist das Spiegelbild für die fehlende Einsicht der SPD, der GRÜNEN, der CDU/CSU und der FDP, dass die AGENDA 2010 der brutalste Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist. Sie können doch nicht ernsthaft erwarten, dass die Menschen plötzlich aufhören den mit der AGENDA 2010 verbundenen brutalen und menschenverachtenden Sozialabbau und die damit verbundene Altersarmut aufs schärfste zu kritisieren.
Hier helfen auch die von der SPD angekündigten "Korrekturen" nichts. Dieser von der SPD/GRÜNE eingeleitete und von CDU/CSU-FDP fortgeführte radikale Sozialabbau muss ebenso radikal rückgängig gemacht werden.
Und wenn Herr Steinbrück und die SPD es ernst meinen mit der sozialen Gerechtigkeit, können sie sich ja öffentlich bei den AGENDA 2010-geschädigten Menschen entschuldigen und sich ebenfalls öffentlich zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei bekennen.
Andernfalls ist die SPD unglaubwürdig und ebenso nicht wählbar wie CDU/CSU-FDP und GRÜNE.
Deshalb werden die Menschen, wenn sie wieder sozial gerecht behandelt werden wollen, DIE LINKE wählen.
"Die SPD ist nicht sozial!"
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Hat auch nie jemand behauptet, oder?
wer gegen den sexismus und zynismus der fdp ist, sollte sich der Linken anschließen, nur zusammen schaffen wir die bundestagswahl zu gewinnen und einen adequaten kanzler wie den gregor gysi zu installieren.
hier wäre eine bündnis mit der nahles-spd und der claudia-roth fraktion der grünen zu empfelen, alles weitere lässt deutschland gegen die wand fahren, wodurch UNSERE KINDER "die suppe auslöffeln müssen"!!!
was sozial gerecht ist, ist auch ökonomisch sinnvoll.
Eine neue Formulierung für
sozial ist was Arbeit schafft, nur wesentlich eleganter ausgedrückt. Hier wird uns in alter Hut neu verpackt serviert. Würden die Worte von einem sozial denkenden Menschen verfasst werden, könnte ich sogar zustimmen. Man sollte sich in diesem Fall jedoch vor Augenwischerei in Acht nehmen.
"sozial ist was Arbeit schafft, nur wesentlich eleganter ausgedrückt."
"Elegant" ist nicht eben ein Wort, dass mir zusammen mit Hern S. einfällt ...
Aber es gibt hier in der ZEIT einen Namensartikel dieses Herrn, in dem er erläutert, was er unter "sozial" versteht.
... was täte ich - wir - Deutschland! . ohne sie ...
http://www.zeit.de/2003/4...
Wie beendete der Herr seinen Artikel, als er noch keinen Wahlkampf führte?
"Soziale Gerechtigkeit muss künftig heißen, eine Politik für jene zu machen, die etwas für die Zukunft unseres Landes tun: die lernen und sich qualifizieren, die arbeiten, die Kinder bekommen und erziehen, die etwas unternehmen und Arbeitsplätze schaffen, kurzum, die Leistung für sich und unsere Gesellschaft erbringen. Um die – und nur um sie – muss sich Politik kümmern."
Wer also alt wird, oder wessen Kinder aus dem Haus sind, der entlassen wird und wurde ...
kurzum:
... all die, die nicht so glücklich gestellt worden sind im Leben, sollten sich besser warm anziehen.
Ich denke mir eine Ergänzung, wenn ich seinen Satz lese:
Was sozial gerecht ist, ist *langfristig* auch ökonomisch sinnvoll.
Und dann stimmt der Satz für mich. Wir sitzen alle in einem Boot, wir sollten dafür sorgen, dass es auch weiterhin schwimmt.
ist seine neuerliche Aussage genau die Umkehrung von "sozial ist, was Arbeit schafft".
Galt vorher die Implikation: schafft Arbeit => ist sozial
gilt nun: ist sozial => ökonomisch sinnvoll.
Ich stimme keiner der beiden Implikationen zu.
Eher, dass die Wirtschaft mittels der Politik so auszurichten ist, dass erstere soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Gleichheit fördert.
Die Politik von SPD, Grünen, CDU und FDP in den letzten >10 Jahren war einzig daran ausgerichtet, soziale Spaltung zu produzieren und Einkommensunterschiede zu vergrößern. Das kann man wohl kaum sozial gerecht nennen.
Erstens, kaufe ich Herrn Steinbrück seine neuerlichen, wohlmeinenen Worte nicht ab. Zweitens, solle er mal konkret benennen, was er unter Sozialer Gerechtigkeit im Sinne der aktuellen Äußerung versteht und wie er konkret gedenkt, dies politisch umzusetzen.
Gibt es da draußen irgend einen Journalisten, der willens und fähig ist, Herrn Steinbrück so lange auf diese beiden Fragen festzunageln, bis er konkrete Antworten gibt, statt nur heiße Luft zu produzieren? Leute wie Eddie Mair, der neulich den Londoner Bürgermeister mal so richtig in die Mangel genommen hat?
"sozial ist was Arbeit schafft, nur wesentlich eleganter ausgedrückt."
"Elegant" ist nicht eben ein Wort, dass mir zusammen mit Hern S. einfällt ...
Aber es gibt hier in der ZEIT einen Namensartikel dieses Herrn, in dem er erläutert, was er unter "sozial" versteht.
... was täte ich - wir - Deutschland! . ohne sie ...
http://www.zeit.de/2003/4...
Wie beendete der Herr seinen Artikel, als er noch keinen Wahlkampf führte?
"Soziale Gerechtigkeit muss künftig heißen, eine Politik für jene zu machen, die etwas für die Zukunft unseres Landes tun: die lernen und sich qualifizieren, die arbeiten, die Kinder bekommen und erziehen, die etwas unternehmen und Arbeitsplätze schaffen, kurzum, die Leistung für sich und unsere Gesellschaft erbringen. Um die – und nur um sie – muss sich Politik kümmern."
Wer also alt wird, oder wessen Kinder aus dem Haus sind, der entlassen wird und wurde ...
kurzum:
... all die, die nicht so glücklich gestellt worden sind im Leben, sollten sich besser warm anziehen.
Ich denke mir eine Ergänzung, wenn ich seinen Satz lese:
Was sozial gerecht ist, ist *langfristig* auch ökonomisch sinnvoll.
Und dann stimmt der Satz für mich. Wir sitzen alle in einem Boot, wir sollten dafür sorgen, dass es auch weiterhin schwimmt.
ist seine neuerliche Aussage genau die Umkehrung von "sozial ist, was Arbeit schafft".
Galt vorher die Implikation: schafft Arbeit => ist sozial
gilt nun: ist sozial => ökonomisch sinnvoll.
Ich stimme keiner der beiden Implikationen zu.
Eher, dass die Wirtschaft mittels der Politik so auszurichten ist, dass erstere soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Gleichheit fördert.
Die Politik von SPD, Grünen, CDU und FDP in den letzten >10 Jahren war einzig daran ausgerichtet, soziale Spaltung zu produzieren und Einkommensunterschiede zu vergrößern. Das kann man wohl kaum sozial gerecht nennen.
Erstens, kaufe ich Herrn Steinbrück seine neuerlichen, wohlmeinenen Worte nicht ab. Zweitens, solle er mal konkret benennen, was er unter Sozialer Gerechtigkeit im Sinne der aktuellen Äußerung versteht und wie er konkret gedenkt, dies politisch umzusetzen.
Gibt es da draußen irgend einen Journalisten, der willens und fähig ist, Herrn Steinbrück so lange auf diese beiden Fragen festzunageln, bis er konkrete Antworten gibt, statt nur heiße Luft zu produzieren? Leute wie Eddie Mair, der neulich den Londoner Bürgermeister mal so richtig in die Mangel genommen hat?
"Was sozial gerecht ist, ist auch ökonomisch sinnvoll"
Um ehrlich zu sein, diese Aussage hätte Peer Steinbrück vor seiner Nominierung als Kanzlerkandidat noch exakt andersherum vertreten. Ich empfinde für Steinbrück als Politiker durchaus eine gewisse Sympathie, allerdings wirken viele seiner aktuellen Standpunkte ein wenig unglaubwürdig. Vor seiner Zeit als Kanzlerkandidat hat er einen gesetzlichen Mindestlohn, eine höhere Besteuerung für Reiche und stärkere Regulierung stets kritisch gesehen. Heute muss er sie als Kanzlerkandidat der SPD authentisch vertreten. Das schürt doch erhebliche Glaubwürdigkeitsprobleme.
ja wo denn?..also wer pro Stunde 20 000 Euronen nimmt aus Kommunenkassen, die ja angeblich so wenig Geld haben und jetzt einen auf sozial macht, den kann man doch nicht ernst nehmen.
Es ist schade, dass die SPD jetzt noch populistischen Unsinn der Ungerechtigkeit sich zu Eigen macht.
Die eintige Ungerechtigkeit , die mir bekannt ist, dass ein Millionnepensiionär ,wie Steinbrück, sich hemmungslos die Taschen voll macht.
Den sozialen Peer nimmt ihm doch keiner ab. Ich hoffe die Leute fallen nicht drauf rein
ja wo denn?..also wer pro Stunde 20 000 Euronen nimmt aus Kommunenkassen, die ja angeblich so wenig Geld haben und jetzt einen auf sozial macht, den kann man doch nicht ernst nehmen.
Es ist schade, dass die SPD jetzt noch populistischen Unsinn der Ungerechtigkeit sich zu Eigen macht.
Die eintige Ungerechtigkeit , die mir bekannt ist, dass ein Millionnepensiionär ,wie Steinbrück, sich hemmungslos die Taschen voll macht.
Den sozialen Peer nimmt ihm doch keiner ab. Ich hoffe die Leute fallen nicht drauf rein
""Was sozial gerecht ist, ist auch ökonomisch sinnvoll"
So ein Unsinn. Aber entschieden vorgebracht.
das erklären was sie behaupten - warum ist es "Unsinn" - oder haben Sie nur Ihre Meinung geäußert?
Einen unscharfen Begriff (Gerechtigkeit - und dann auch noch "soziale") in Verbindung mit dem viel schärfer definierten Begriff der ökonomischen Sinnhaftigkeit zu setzen zeigt entweder demagogische Absicht oder Unkenntnis.
Beides disqualifiziert einen zukünftigen Kanzler.
[.."Wieso sollte Peer Steinbrück die Wahl gewinnen? Weil die Leute mehr Wir als Ich wollen, erklärt er im Interview."...]
Darüber hinaus wollen "DIE LEUTE" in keinem Fall mehr WIR.
Mein gesamtes Umfeld z.B. will das nicht. und vielleicht gerade mal zufällig mit viel Glück 50%, wahrscheinlich eher weniger, denken wie Steinbrück annimmt. Er spaltet das Land.
das erklären was sie behaupten - warum ist es "Unsinn" - oder haben Sie nur Ihre Meinung geäußert?
Einen unscharfen Begriff (Gerechtigkeit - und dann auch noch "soziale") in Verbindung mit dem viel schärfer definierten Begriff der ökonomischen Sinnhaftigkeit zu setzen zeigt entweder demagogische Absicht oder Unkenntnis.
Beides disqualifiziert einen zukünftigen Kanzler.
[.."Wieso sollte Peer Steinbrück die Wahl gewinnen? Weil die Leute mehr Wir als Ich wollen, erklärt er im Interview."...]
Darüber hinaus wollen "DIE LEUTE" in keinem Fall mehr WIR.
Mein gesamtes Umfeld z.B. will das nicht. und vielleicht gerade mal zufällig mit viel Glück 50%, wahrscheinlich eher weniger, denken wie Steinbrück annimmt. Er spaltet das Land.
Die Frauen-Politik der SPD aus dem regierungspogrammentwurf 2013:
http://www.spd.de/linkabl...
Seite 37:
„Gender-Mainstreaming“soll wieder durchgängiges Leitprinzip im
Regierungshandeln sein."
Seite 43:
"Jeder Form des Sexismus und allen Formen von frauenverachtendem Verhalten sagen wir den Kampf an. "
Männerverachtendes Verhalten ist laut diesem Schreiben anscheinend toelerierbar.
Seite 44:
" Deswegen wollen wir die Gleichheitsrechte im Grundgesetzt Art. 3 um die sexuelle Identität ergänzen."
Die sexuelle Gleicheit kommt also ins Grundgesetz. Interessant.
Für Männer ist diese Partei eigentlich nicht mehr wählbar. Und wenn Peer erzählt, daß die Interviews nicht von frau Nahles redigiert werden, denke ich, er lügt. Mal wieder.
MfG
FT
Für Frauen ist dieser Altherrenverein schon lange nicht wählbar!
der Geschlechter (Gender-Mainstreaming)??
Und warum stört es sie das diese sexuelle Gleichheit im Grundgesetz verankert wird?? Halten sie eine der beiden Geschlechter für weniger wert??
Im übrigen sollte es ihnen klar sein, das wenn sie etwas nicht explizit erwähnen, man nicht automatisch das Gegenteil dessen annehmen darf.
Typischer Kommentar, der versucht Aussagen mit polemischen Mitteln zu verändern. Tja, mag sein das das bei manchen ankommt, aber echte Fakten kann so etwas niemals ersetzen.
...welcher Kanzler kam schon bei den Frauen an? Nach 1945, meine ich.
Für Frauen ist dieser Altherrenverein schon lange nicht wählbar!
der Geschlechter (Gender-Mainstreaming)??
Und warum stört es sie das diese sexuelle Gleichheit im Grundgesetz verankert wird?? Halten sie eine der beiden Geschlechter für weniger wert??
Im übrigen sollte es ihnen klar sein, das wenn sie etwas nicht explizit erwähnen, man nicht automatisch das Gegenteil dessen annehmen darf.
Typischer Kommentar, der versucht Aussagen mit polemischen Mitteln zu verändern. Tja, mag sein das das bei manchen ankommt, aber echte Fakten kann so etwas niemals ersetzen.
...welcher Kanzler kam schon bei den Frauen an? Nach 1945, meine ich.
Er hat sich mal wieder verheddert.
"Was ökonomisch sinnvoll ist, sollte auch sozial gerecht sein"
sollte es wohl heissen.
Merkel scheint tatsächlich alternativlos zu sein, Steinbrück und seine SPD sind keine Alternative.
Steinbrück und seine SPD sind keine Alternative".
Ich kanns echt nicht mehr lesen...
Es gibt Die Linke, die Wahlalternative und ein dutzend anderer Parteien.
Alternativ kann man seine Stimme ungültig machen, was auch noch besser ist als die CDU zu wählen und man kann selbst eine Partei gründen.
Geschichtlich gesehen gab es noch nie mehr Möglichkeiten.
Das Hauptproblem ist nicht unsere Regierung, sondern das sie das Volk angemessen vertritt, da das Volk seine gegebenen Möglichkeiten nicht nutzt.
der Satz "Was ökonomisch sinnvoll ist, sollte auch sozial gerecht sein" ist eher schwach. Steinbruecks "Was sozial gerecht ist, ist auch ökonomisch sinnvoll" ist deutlich besser - aber die Frage bleibt, ob das nur Rhetorik bleibt. Ich schaetze, die eigentlich sozialdemokratische Partei ist derzeit die Linke.
PS (Peer Steinbrück) ist die beste Brain-Power der Deutschen Politik. Merkel weiss das; ist ihr schmerzlich bewusst, weil PS verlauten liess, er stünde in einer neuen Grossen Koalition nur als Koch, nicht als Kellner zur Verfügung. Blöde Entscheidung aus reiner Wahltaktik-Dramaturgie. Es stellt sich allerdings die Frage, ob seine eigene Partei ( was war das doch noch grade ? ) hinter ihm steht, und ihm nicht nur vordergründig den Apparat zur Verfügung steht, sondern eben auch inhaltlich hinter und neben ihm steht, wobei Steinmayer, vom selben Kaliber, immer noch seine eigene Show spielt, anstatt gemäss "Beschlusslage" Steinbrücks Lied zu singen. Schwierig, aber machbar, die unentbehrlichen Sozialdemokraten müssen sich nur mal einig werden. Geht es so weiter, wird die CDU stärkste Partei, Merkel, herrenlos, wählt sich einen Junior, aber dann, leider : NICHT STEINBRÜCK ! Jammerschade, denn gerade DA hätte ich die optimale politische Symbiose gesehen. Warum werden solche Chancen vertan von Leuten wie Merkel, Steinbrück, Steinmayer, die sich bestens kennen?
Steinbrück und seine SPD sind keine Alternative".
Ich kanns echt nicht mehr lesen...
Es gibt Die Linke, die Wahlalternative und ein dutzend anderer Parteien.
Alternativ kann man seine Stimme ungültig machen, was auch noch besser ist als die CDU zu wählen und man kann selbst eine Partei gründen.
Geschichtlich gesehen gab es noch nie mehr Möglichkeiten.
Das Hauptproblem ist nicht unsere Regierung, sondern das sie das Volk angemessen vertritt, da das Volk seine gegebenen Möglichkeiten nicht nutzt.
der Satz "Was ökonomisch sinnvoll ist, sollte auch sozial gerecht sein" ist eher schwach. Steinbruecks "Was sozial gerecht ist, ist auch ökonomisch sinnvoll" ist deutlich besser - aber die Frage bleibt, ob das nur Rhetorik bleibt. Ich schaetze, die eigentlich sozialdemokratische Partei ist derzeit die Linke.
PS (Peer Steinbrück) ist die beste Brain-Power der Deutschen Politik. Merkel weiss das; ist ihr schmerzlich bewusst, weil PS verlauten liess, er stünde in einer neuen Grossen Koalition nur als Koch, nicht als Kellner zur Verfügung. Blöde Entscheidung aus reiner Wahltaktik-Dramaturgie. Es stellt sich allerdings die Frage, ob seine eigene Partei ( was war das doch noch grade ? ) hinter ihm steht, und ihm nicht nur vordergründig den Apparat zur Verfügung steht, sondern eben auch inhaltlich hinter und neben ihm steht, wobei Steinmayer, vom selben Kaliber, immer noch seine eigene Show spielt, anstatt gemäss "Beschlusslage" Steinbrücks Lied zu singen. Schwierig, aber machbar, die unentbehrlichen Sozialdemokraten müssen sich nur mal einig werden. Geht es so weiter, wird die CDU stärkste Partei, Merkel, herrenlos, wählt sich einen Junior, aber dann, leider : NICHT STEINBRÜCK ! Jammerschade, denn gerade DA hätte ich die optimale politische Symbiose gesehen. Warum werden solche Chancen vertan von Leuten wie Merkel, Steinbrück, Steinmayer, die sich bestens kennen?
Warum wird das hier kritisiert? Sieht man doch gerade zum x-ten mal, dass das viele Geld, das bei den Banken in der Krise verpufft ist, in höheren Löhnen besser angelegt gewesen wäre.
Das Geld wäre im Umlauf geblieben und hätte die Wirtschaft besser stabilisiert. So hat es zwei Mal Schaden angerichtet. Das erste Mal, als es aus der Wirtschaft herausgezogen worden war. Und das zweite Mal, als es dann einfach weg war...
Entgegen dem, was Ihr Kommentar zu suggerieren versucht, Geld kann nicht einfach "verschwinden". Es ist nur in den Besitz von jemand anderem übergegangen. Das ist ein Unterschied. Auch wenn dabei evtl. zu bemängeln ist, dass immer mehr Geld aus der Allgemeinheit in die Taschen einiger weniger fließt...
Entgegen dem, was Ihr Kommentar zu suggerieren versucht, Geld kann nicht einfach "verschwinden". Es ist nur in den Besitz von jemand anderem übergegangen. Das ist ein Unterschied. Auch wenn dabei evtl. zu bemängeln ist, dass immer mehr Geld aus der Allgemeinheit in die Taschen einiger weniger fließt...
die einzige Alternative. Und das heißt für mich nicht: Von der Pest zur Cholera. Wie jeder andere Politiker hat auch P.S. seine Schwächen. Aber er ist ein extrem intelligenter Mann, der seine Schnauze aufmacht und nicht hinterm Berg hält. Und das tut er auch, wenn es um Selbstkritik geht. Da warte ich bei unserer Bundeskanzlerin schon seit Jahren drauf.
Ich werde wählen gehen, das steht außer Frage. Aber ganz sicher werde ich nicht unsere jetzige Regierung unterstützen. Ich hab die Faxen dicke von dem ewigen Abducken und der "Drei-Affen-Philosophie".
cheers
Beileibe nicht!
Auch wenn ich mit Ihren Ausführungen teilweise übereinstimme, Alternativen haben wir in Deutschland zu Genüge. Auch wählbare.
Man sollte nicht den Fehler machen eine Partei nur wegen eines einzigen Politikers als "wählbar" anzusehen.
Da muß man sich wohl oder übel erst mal mit dem Parteiprogramm der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzen.
<<< Wie jeder andere Politiker hat auch P.S. seine Schwächen. Aber er ist ein extrem intelligenter Mann, der seine Schnauze aufmacht und nicht hinterm Berg hält. <<<
Hat er diese Intelligenz in den letzten 10 Jahren mal irgendwann dazu benutzt, Schaden von der Gesamtgesellschaft, also nicht dem moralisch hochmaroden Gesellschaftssystem, abzuwenden?
Oder hat er seine Intelligenz vielmehr dazu benutzt, bessergestellte Kreise materiell noch besser zu stellen, seiner Wenigkeit eingeschlossen?
Und zu der Wahl zwischen Pest oder Cholera:
Sie haben im Herbst 2013 die Möglichkeit, mit nur einer Stimme für Peer Steinbrück Pest UND Cholera zu wählen; also die nächste schwarz-rote Koalition.
Die eine Partei vertritt dabei aus Überzeugung die Interessen des Kapitals und die andere aus Opportunismus.
Aber bitte, nur zu: Setzen Sie Ihre Hoffnungen auf diese notorischen Wahlversprecher der SteinPD als Alternative zur Merkel-Weiter-So!-Wachstum®-Wettbewerb®-Eigenverantwortung®-Vollbeschäftigung®-Endsieg®-Politik.
Und wenn Steinbrück und seine Freunde wegen der "Sachzwänge" - die Oberschicht will weiter Party machen ohne dafür zu bezahlen - 2014 die MwSt erhöht dann wird er dann 2017 ganz böse "abgestraft" und wieder die CDU gewählt, die dann irgendwas hübsches verspricht (wie wärs mit Wachstum, Arbeitsplätzen, Sicherheit und Ordnung - hatten wir lange nicht mehr)...
Das Establishment lacht sich über die Einfallslosigkeit des Wahlpöbels immer nur Vorgabe A oder B zu wählen, kaputt...
"Er ist und bleibt die einzige Alternative"
------------------------------
...für die Banker und die gut Betuchten, das hat er eindrucksvoll bewiesen.
Beachten Sie, dass es nicht allen so gut geht.
Mutti wird weiter regieren und Steinbrück wird da weiter machen, wo er als Finanzminister aufgehört hat. Sprüche klopfen, links blinken und rechts abbiegen und grundsätzlich nichts tun. Wie gehabt.
Beileibe nicht!
Auch wenn ich mit Ihren Ausführungen teilweise übereinstimme, Alternativen haben wir in Deutschland zu Genüge. Auch wählbare.
Man sollte nicht den Fehler machen eine Partei nur wegen eines einzigen Politikers als "wählbar" anzusehen.
Da muß man sich wohl oder übel erst mal mit dem Parteiprogramm der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzen.
<<< Wie jeder andere Politiker hat auch P.S. seine Schwächen. Aber er ist ein extrem intelligenter Mann, der seine Schnauze aufmacht und nicht hinterm Berg hält. <<<
Hat er diese Intelligenz in den letzten 10 Jahren mal irgendwann dazu benutzt, Schaden von der Gesamtgesellschaft, also nicht dem moralisch hochmaroden Gesellschaftssystem, abzuwenden?
Oder hat er seine Intelligenz vielmehr dazu benutzt, bessergestellte Kreise materiell noch besser zu stellen, seiner Wenigkeit eingeschlossen?
Und zu der Wahl zwischen Pest oder Cholera:
Sie haben im Herbst 2013 die Möglichkeit, mit nur einer Stimme für Peer Steinbrück Pest UND Cholera zu wählen; also die nächste schwarz-rote Koalition.
Die eine Partei vertritt dabei aus Überzeugung die Interessen des Kapitals und die andere aus Opportunismus.
Aber bitte, nur zu: Setzen Sie Ihre Hoffnungen auf diese notorischen Wahlversprecher der SteinPD als Alternative zur Merkel-Weiter-So!-Wachstum®-Wettbewerb®-Eigenverantwortung®-Vollbeschäftigung®-Endsieg®-Politik.
Und wenn Steinbrück und seine Freunde wegen der "Sachzwänge" - die Oberschicht will weiter Party machen ohne dafür zu bezahlen - 2014 die MwSt erhöht dann wird er dann 2017 ganz böse "abgestraft" und wieder die CDU gewählt, die dann irgendwas hübsches verspricht (wie wärs mit Wachstum, Arbeitsplätzen, Sicherheit und Ordnung - hatten wir lange nicht mehr)...
Das Establishment lacht sich über die Einfallslosigkeit des Wahlpöbels immer nur Vorgabe A oder B zu wählen, kaputt...
"Er ist und bleibt die einzige Alternative"
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...für die Banker und die gut Betuchten, das hat er eindrucksvoll bewiesen.
Beachten Sie, dass es nicht allen so gut geht.
Mutti wird weiter regieren und Steinbrück wird da weiter machen, wo er als Finanzminister aufgehört hat. Sprüche klopfen, links blinken und rechts abbiegen und grundsätzlich nichts tun. Wie gehabt.
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