Soziale Gerechtigkeit: Reiche, zahlt mehr Steuern!
Rot-Grün und einzelne CDU-Politiker wollen die Steuern erhöhen. Zu Recht. Denn vor allem Betuchte müssen wieder mehr zum Gemeinwohl beitragen, kommentiert Ludwig Greven.
Steuern zahlt niemand gerne. Aber es gibt wohl kaum jemand, der sich nicht schon einmal darüber geärgert hat, dass öffentliche Schwimmbäder, Büchereien und Theater geschlossen werden, weil die Kassen der Gemeinden leer sind, dass Zehntausende Kita-Plätze fehlen, dass es zu wenig Lehrer gibt, dass die Zustände in Alters- und Pflegeheimen oft menschenunwürdig sind, und dass Züge ausfallen, weil die Bahn nicht genug Geld hat. Kurz: dass die öffentliche Armut in einem der wohlhabendsten Ländern der Erde zunimmt, während der private Reichtum eines Teils der Gesellschaft wächst.
Aber gibt der Staat nicht zu viel aus und nimmt er nicht schon mehr als genug ein? Hören und lesen wir nicht ständig von sprudelnden Steuereinnahmen, die Politiker dazu verlocken, die Senkung von Steuern zu fordern? Wieso aber fehlt dem Staat dann dennoch offensichtlich Geld an vielen Ecken und Enden? Wieso nimmt er weiter jedes Jahr viele Milliarden an Schulden auf?
Weil, kurz gesagt, viele staatliche Ausgaben schlicht notwendig sind. Nur hartnäckige Anhänger des neoliberalen Irrglaubens sind noch der Ansicht, allein ein schlanker Staat sei ein guter Staat. Dabei hat gerade die Finanz- und Euro-Krise gezeigt, wie wichtig ein Staat ist, der steuernd eingreifen kann. Erinnert sei an die Konjunkturpakete der Großen Koalition.
Ein handlungsfähiger Staat benötigt die entsprechenden Mittel. Vermögende sind auf gute öffentliche Schulen und Kliniken, auf öffentliche Sicherheit und Subventionen für Theater und Konzerthäuser, auf einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr nicht angewiesen. Alle anderen schon.
Notwendige Ausgaben
Natürlich kann und muss man immer wieder über die staatlichen Aufgaben diskutieren. In manchen Bereichen ließen sich sicher Ausgaben streichen, die staatliche Verwaltung könnte noch effizienter arbeiten, die Politik neigt zur Selbstbedienung. So gut wie jeder Versuch, an irgendwelchen Stellen in größerem Umfang zu sparen, stößt allerdings auf oft durchaus berechtigte Widerstände. Bei der Stromsteuer zum Beispiel werden ausgerechnet energieintensive Betriebe geschont – Milliarden-Subventionen. Aber wollen wir, dass diese Branchen ins Ausland abwandern? Die Pendlerpauschale mag ökologisch ein Irrsinn sein. Aber dürfen Bürger dafür bestraft werden, dass sie nicht in der Nähe ihres Arbeitsortes wohnen? Der neue Berliner Flughafen mag am Ende viel zu teuer werden. Aber soll die Hauptstadt dauerhaft ohne funktionierenden Großflughafen bleiben?
ist Politik-Redakteur von ZEIT ONLINE.
Die Energiewende, die Alterung der Gesellschaft und die unübersehbaren Mängel im Bildungs- und Gesundheitssystem verlangen zudem eher mehr als weniger Ausgaben. Wer also weniger Staat predigt, müsste genau sagen, wo er was streichen und was er den Bürgern und der Gemeinschaft wegnehmen will.
Der Staat ist nicht der Moloch, als der er gern beschrieben wird, sondern ein Regulativ, ohne das eine solidarische Gesellschaft nicht auskommt. Wozu es führt, immer mehr dem Markt zu überlassen, hat nicht zuletzt die Deregulierung der Finanzmärkte in den neunziger Jahren gezeigt. Erst dadurch konnten die Exzesse der Banken und Spekulanten entstehen, für die dann die Steuerzahler aufkommen mussten.
Ähnlich ist es in der Euro-Krise. Sie beruht im Wesentlichen darauf, dass Banken Ländern Milliardenkredite gewährt haben, die diese absehbar gar nicht zurückzahlen konnten. Für die Folgen haftet nun wiederum der Staat. Um die faulen Kredite zu decken und notleidende Banken bei uns und in den überschuldeten Euro-Ländern zu retten, nimmt er weitere Schulden auf. Auch dafür werden am Ende die Bürger bezahlen müssen, entweder in Form höherer Steuern oder gestrichener staatlicher Leistungen. Von den Zinsen hingegen, die der deutsche Staat für seine mittlerweile mehr als zwei Billionen Euro an Schulden entrichten muss, profitieren vor allem Banken, Investmentfonds und private Anleger, ebenso wie von den vorangegangenen Steuersenkungen.





mit Schaum vorm Mund!
"und nur , weil Gewerkscahften schon immer "politisch" macht das ihr ANliegen ja nicht korrekter."
Aber doch
berechtigter!
Darum ging es doch. Bitte beachten Sie den Kontext.
Nebenbei: Ihre Grammatik und Stilistik lassen doch zu wünschen übrig. Schade!
Es will auch niemand irgendwen "enteignen" (s.o.!). Brauche ich ja nicht x-fach zu wiederholen...
naja..was soll ich begründen? So sturr kann man doch nicht sein.
Soll ich empirisch begründen, dass Menschen eigennützig handeln?
Gratifikation und Psychologie ..da findet man sicher was....nur so viel Zeit alles zu ergoogeln haben normal beschäftigte Menschen nicht.
Verbeamtete Proffessoren ( die dazu noch linke 68er sind..Butterwege (SPD) Und Hartmann (Attac) .googeln sie mal..."run durch die Institutionen".../ alle erkennen das an- nur sie nicht ) befürworten einfach Steuererhöhungen und Umverteilung, wiel sie direkt profitieren...das ist der Zusammenhang
da gibt es nichts pseudowissenschaftlich zu erklären...das DIW ist klar links .
Over and out
Aber damit haben Sie sich hier
ausserhalb der rationalen und erkenntnisorientierten Diskussion gestellt.
Das haben wir jetzt schriftlich von Ihnen.
Das ist, als ob Sie dauernd regelwidrige Züge beim Schach bringen.
Und die Regeln sind allgemein bekannt...
Aber damit haben Sie sich hier
ausserhalb der rationalen und erkenntnisorientierten Diskussion gestellt.
Das haben wir jetzt schriftlich von Ihnen.
Das ist, als ob Sie dauernd regelwidrige Züge beim Schach bringen.
Und die Regeln sind allgemein bekannt...
"Ganz normale Lobby von ganz normalen Arbeitnehmern."
Jede Lobby ist politisch ... Was denn sonst?
Von "besser" schrieb ich nichts. Bitte an den Text halten.
Es will sich auch niemand "schmücken" mit irgendetwas. Ein merkwürdiger Gedanke... Es ging um ein historisches Faktum.
Aber damit haben Sie sich hier
ausserhalb der rationalen und erkenntnisorientierten Diskussion gestellt.
Das haben wir jetzt schriftlich von Ihnen.
Das ist, als ob Sie dauernd regelwidrige Züge beim Schach bringen.
Und die Regeln sind allgemein bekannt...
man kann alles bis zum Exzess diskutieren..einfach amüsant..
" Dann begründen Sie eben nicht!"
Verbeamtete Proffessoren ( die dazu noch linke 68er sind..Butterwege (SPD) Und Hartmann (Attac) .googeln sie mal..."run durch die Institutionen".../ alle erkennen das an- nur sie nicht ) befürworten einfach Steuererhöhungen und Umverteilung, wiel sie direkt profitieren...das ist der Zusammenhang
Hab ich doch getan...googeln Sie einfahc spd und bUtterwege etc..da gibts nicths zu begründen.
Natürlich ergibt die "Wissenschaftlichkeit" einen Glanz , der die Sache überhöht.
Zu Bsirske.: seinen Vertrag kenn ich nicht...aber sein Gehalt geisterte auch mal durch die Medien..Arbeiterfürsten sind ja gern Einkommensmillionäre (P€€r, Bsirske , Lafontaine).
Auch hier bietet google die Schlagzeilen, wenn das die Diskussion auf eine ach so wissenschaftliche Eben heben kann.
man kann alles bis zum Exzess diskutieren..einfach amüsant..
" Dann begründen Sie eben nicht!"
Verbeamtete Proffessoren ( die dazu noch linke 68er sind..Butterwege (SPD) Und Hartmann (Attac) .googeln sie mal..."run durch die Institutionen".../ alle erkennen das an- nur sie nicht ) befürworten einfach Steuererhöhungen und Umverteilung, wiel sie direkt profitieren...das ist der Zusammenhang
Hab ich doch getan...googeln Sie einfahc spd und bUtterwege etc..da gibts nicths zu begründen.
Natürlich ergibt die "Wissenschaftlichkeit" einen Glanz , der die Sache überhöht.
Zu Bsirske.: seinen Vertrag kenn ich nicht...aber sein Gehalt geisterte auch mal durch die Medien..Arbeiterfürsten sind ja gern Einkommensmillionäre (P€€r, Bsirske , Lafontaine).
Auch hier bietet google die Schlagzeilen, wenn das die Diskussion auf eine ach so wissenschaftliche Eben heben kann.
man kann alles bis zum Exzess diskutieren..einfach amüsant..
" Dann begründen Sie eben nicht!"
Verbeamtete Proffessoren ( die dazu noch linke 68er sind..Butterwege (SPD) Und Hartmann (Attac) .googeln sie mal..."run durch die Institutionen".../ alle erkennen das an- nur sie nicht ) befürworten einfach Steuererhöhungen und Umverteilung, wiel sie direkt profitieren...das ist der Zusammenhang
Hab ich doch getan...googeln Sie einfahc spd und bUtterwege etc..da gibts nicths zu begründen.
Natürlich ergibt die "Wissenschaftlichkeit" einen Glanz , der die Sache überhöht.
Zu Bsirske.: seinen Vertrag kenn ich nicht...aber sein Gehalt geisterte auch mal durch die Medien..Arbeiterfürsten sind ja gern Einkommensmillionäre (P€€r, Bsirske , Lafontaine).
Auch hier bietet google die Schlagzeilen, wenn das die Diskussion auf eine ach so wissenschaftliche Eben heben kann.
Sie kreisen nur.
Wenn jetzt wenige Reiche (1-2 Prozent der Bevölkerung, s.o.) eine relativ kleine Abgabe zahlen, dann profitieren laut Ihrer steilen Aussage die linken Professoren davon, die doch bekanntlich sowieso verbeamtet sind. Kriegen die dann mehr Geld oder so?
Verzeihen Sie, aber das ist doch
Realsatire ...
Wie profitierte dann z.B. ein längst pensionierter Herr Prof. Wehler? Er hat sein Buch aus Erkenntnisinteresse geschrieben, aus Forscherdrang - ja, das gibt es: Leute, die Interesse an begründetem Erkenntnisgewinn und an einer sachgerqachten Diskussion haben und nicht an flacher Polemik!
... Das ist auch nicht "querulantischer Wahn" - Sie diffamieren hier.
Sie kreisen nur.
Wenn jetzt wenige Reiche (1-2 Prozent der Bevölkerung, s.o.) eine relativ kleine Abgabe zahlen, dann profitieren laut Ihrer steilen Aussage die linken Professoren davon, die doch bekanntlich sowieso verbeamtet sind. Kriegen die dann mehr Geld oder so?
Verzeihen Sie, aber das ist doch
Realsatire ...
Wie profitierte dann z.B. ein längst pensionierter Herr Prof. Wehler? Er hat sein Buch aus Erkenntnisinteresse geschrieben, aus Forscherdrang - ja, das gibt es: Leute, die Interesse an begründetem Erkenntnisgewinn und an einer sachgerqachten Diskussion haben und nicht an flacher Polemik!
... Das ist auch nicht "querulantischer Wahn" - Sie diffamieren hier.
Für alle, di9e bis hierhin durchgehalten haben.
http://www.stoersender.tv...
Die Mitwirkenden sind garantiert alle total linksradikal und referenzieren dauernd auf sich selbst - einige sollen sogar Gewerkschaftsmitglieder sein!
Und einige haben sogar bei den Umfairteilern unterschrieben ...
Es ist aber kein Beamter dabei - werter Forist GM!
Ich schreibe es mal dran: Satire!
Sie kreisen nur.
Wenn jetzt wenige Reiche (1-2 Prozent der Bevölkerung, s.o.) eine relativ kleine Abgabe zahlen, dann profitieren laut Ihrer steilen Aussage die linken Professoren davon, die doch bekanntlich sowieso verbeamtet sind. Kriegen die dann mehr Geld oder so?
Verzeihen Sie, aber das ist doch
Realsatire ...
Wie profitierte dann z.B. ein längst pensionierter Herr Prof. Wehler? Er hat sein Buch aus Erkenntnisinteresse geschrieben, aus Forscherdrang - ja, das gibt es: Leute, die Interesse an begründetem Erkenntnisgewinn und an einer sachgerqachten Diskussion haben und nicht an flacher Polemik!
... Das ist auch nicht "querulantischer Wahn" - Sie diffamieren hier.
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu: Lohnsteigerungen müssen dem Produktivitätszuwachs entsprechen UND je nach Arbeitsmarktlage muss die Arbeitszeit - bei gleichen Stundenlöhnen - auf bis zu 42 Stunden erhöht werden. Dann löst sich auch das demografische "Problem" in Luft auf und die gesetzliche Rente kann wieder gestärkt werden.
Der Spitzensteuersatz und die Kapitalbesteuerung sollten außerdem erhöht werden. Das bringt zwar in Summe nicht so viel, ist aber dem allgemeinen Gerechtigkeitsgedanken geschuldet.
Außerdem sollte wieder eine vernünftige Vermögensteuer eingeführt und die Erbschaftsteuer überarbeitet werden.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren