Bürgerkrieg: Westerwelle erwägt Waffenlieferungen nach Syrien
Die Franzosen wollen schon lange Waffen an Syriens Opposition liefern. Kanzlerin Merkel zeigte sich skeptisch. Nun signalisiert Außenminister Westerwelle Bereitschaft.
© Achilleas Zavallis/AFP/Getty Images

Bewaffneter Widerstand in der syrischen Stadt Aleppo (Archiv)
Im Streit über Waffenlieferungen an die syrische Opposition hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) kurz vor einem Treffen der EU-Außenminister in Dublin Kompromissbereitschaft signalisiert. "Wir sind skeptisch und wägen ab", sagte Westerwelle der Süddeutschen Zeitung. "Zugleich wissen wir, dass wir bei einer veränderten Lage zu Veränderungen unserer Politik bereit sein müssen."
Westerwelle warb für ein sorgfältiges Abwägen. Es sei "belastend, die Opposition leiden zu sehen". "Belastend ist aber auch die Aussicht eines Flächenbrandes und die Gefahr, dass Waffensysteme in die falschen Hände geraten", sagte Westerwelle.
Bei ihrem zweitägigen Treffen in Dublin wollen die EU-Außenminister darüber beraten, ob die Opposition in Syrien auch mit Waffen unterstützt werden sollte. Frankreich und Großbritannien haben die Debatte angestoßen, um den Gegnern von Syriens Machthaber Baschar al-Assad zu helfen. Deutschland und andere EU-Staaten sehen einen solchen Schritt mit Skepsis.
"Die Fokussierung auf das Militärische ist verständlich, greift aber zu kurz", sagte Westerwelle der Zeitung. Gestärkt werden müsse auch der Rückhalt der gemäßigten Kräfte in der Bevölkerung. "Das geht nur, wenn es in den von der Opposition kontrollierten Gebieten aufwärts geht, zum Beispiel mit Wasser, Elektrizität und medizinischer Versorgung", sagte er.
Keine Hinweise auf Chemiewaffen
Der Verdacht, im syrischen Bürgerkrieg könnten bereits Chemiewaffen eingesetzt worden sein, bestätigte sich zunächst nicht. Ein US-amerikanischer Regierungsvertreter sagte: "Wir haben keinen Hinweis darauf, dass Chemiewaffen eingesetzt wurden." Ein westlicher Diplomat sagte, nach den vorliegenden Informationen sei nicht davon auszugehen, dass Aufständische Zugang zu den Chemiewaffen der syrischen Regierung hätten.
Die syrische Regierung wirft den Aufständischen den Einsatz von Chemiewaffen in Chan al-Assal in der Nähe von Aleppo vor. Die Aufständischen wiederum werfen der Regierung vor, diesen Angriff selber inszeniert und Chemiewaffen auch bei einer anderen Operation in Ataiba östlich von Damaskus verwendet zu haben. Die UN kündigten eine Untersuchung der von der Regierung erhobenen Anschuldigungen an.
Obama hatte den Einsatz von Chemiewaffen in der Vergangenheit als "rote Linie" bezeichnet, deren Übertreten dazu führen könne, dass die USA mit Nachdruck in den Konflikt in Syrien eingreifen.








vor kurzen lief im zdf ein mehrteiler über den 2. WK !
warum wird so etwas noch gezeigt ?
wir lernen doch überhaupt nichts daraus und insbesondere die herrschenden eliten !
und keiner wehrt sich oder protestiert !
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Danke!
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Was für krude Vorstellungen hat dieser Mann? Als Außenminister der Liberalen hatte er nun wirklich alle Zeit der Welt etwas für die transatlantischen Beziehungen zu tun. Jetzt aber als kriegszündler seine Niebelungentreue auf die USA zu erneuern um sich eine Professur an eiern US-Militärakademie oder neokonservtiven Think-Tank nach seiner Abwahl zu sichern ist schlichte Barbarei. Was in Gottes namen liegt dem Mann bloß daran in Syrien ein Scharia-Kalifat zu erreichten und Deutschland neben die Kinderköpferbanden Al-Nusra und FSA (Freunde Saudi Arabiens) einzureihen?
warum denn nicht auch nach Syrien Präzisionswaffen made in Germany?
Wir liefern ja auch nach Saudi-Arabien.
Die Kritiker können doch ganz beruhigt sein, die EU hat doch gerade den Friedensnobelpreis erhalten!
Es wird daher kein Unheil geschehen.
[] Satire off []
Im Rahmen solcher Waffenlieferungen würden keine deutschen Waffen verschickt, sondern billige Waffen aufgekauft und dann ins Land gebracht, da das Preis/Leistungsverhältnis einer AK-47 einfach viel besser ist als die eines G36 und die Munition für erstere drüben schon in rauen Mengen vorhanden ist und die Kämpfer mit der Waffe auch schon umgehen können.
Die Lieferung von Waffen in ein Krisengebiet ohne eine belieferte Gruppe die der Unterstützung würdig wäre und sich klar vom Islamismus abgrenzt ist ein schwerwiegender Fehler.
Im Rahmen solcher Waffenlieferungen würden keine deutschen Waffen verschickt, sondern billige Waffen aufgekauft und dann ins Land gebracht, da das Preis/Leistungsverhältnis einer AK-47 einfach viel besser ist als die eines G36 und die Munition für erstere drüben schon in rauen Mengen vorhanden ist und die Kämpfer mit der Waffe auch schon umgehen können.
Die Lieferung von Waffen in ein Krisengebiet ohne eine belieferte Gruppe die der Unterstützung würdig wäre und sich klar vom Islamismus abgrenzt ist ein schwerwiegender Fehler.
...Plan B nehmen, und mit den Franzosen und Briten handeln, wenn Plan A, Waffenembargo, versagt hat, bei dem legitimen Ziel, den Gewaltherrscher Assad aus dem Sessel zu drängen.
><((((º>
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den Gewaltherrscher Assad durch andere, vermutlich noch gewalttätigere "Herrscher" zu ersetzen, wollten Sie sicher sagen, oder?
Denn ganz sicher sind Sie ja intelligent genug um zu erkennen, daß die Gemengelage, aus der die sog. Opposition besteht, nichts anderes als ein zusammengewürfelter Haufen Terroristen ist.
Die wollen Sie unterstützen?
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><((((º>
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den Gewaltherrscher Assad durch andere, vermutlich noch gewalttätigere "Herrscher" zu ersetzen, wollten Sie sicher sagen, oder?
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...in Mali Islamisten bekämpfen, aber denen in Syrien Waffen liefern.
...genug Waffen.
Die Frage ist nur:
Was passiert damit nach dem Krieg - abgesehen davon ob der Staat oder die Terroristen gewinnen?
Nachdem die Demokraten wieder mit einem Bombenanschlag in einer (sunnitischen) Moschee zugeschlagen haben - es gab 42 Tote - ist es fast schon zwingend geboten dieser Bande noch mehr Waffen als bisher zu schicken.
P.S. Kapitalismus kennt keine Moral!
><((((º>
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