Die Linke"Drei Viertel des Bundestags verstehen die Krise nicht"

Trotz der Krise kann sich die Linke nicht als Alternative profilieren. Ihr Finanzexperte Axel Troost sagt nun, die Euro-Rettungspakete beruhten auf falschen Annahmen. von 

ZEIT ONLINE: Herr Troost, laut Umfragen hat sich der Wähleranteil der Linken seit 2009 fast halbiert. Warum schafft es die Linke nicht, von der Finanzkrise zu profitieren?

Axel Troost: 2009 waren die Rahmenbedingungen ganz andere. Da wurden wir von vielen noch als einzige Oppositionskraft gegenüber der Großen Koalition gesehen. Das ist jetzt anders mit einer SPD, die zumindest im Wahlkampf links blinkt.

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ZEIT ONLINE: Der Machtkampf zwischen Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch sowie die Spaltung der Ost- und Westverbände dürften ebenfalls nicht geholfen haben.

Troost: Wir hatten eine Führung, die nicht so glücklich agiert hat und auch nicht richtig akzeptiert wurde. Seit dem Parteitag in Göttingen im Juni 2012 haben der Ost- und der Westteil der Partei aber trotz Unterschiedlichkeiten wieder gelernt, vernünftig gemeinsam Politik zu machen.

Axel Troost
Axel Troost

Axel Troost, geboren 1954 in Hagen, ist stellvertretender Vorsitzender der Linken und finanzpolitischer Sprecher der Partei im Bundestag. Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte 1982 zum Thema Staatsverschuldung und Kreditinstitute. Seit 1981 ist Troost Geschäftsführer der linksgerichteten Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik.

ZEIT ONLINE: Kapitalismuskritik ist wieder in geworden. Warum hilft das der Linken nicht? Lafontaine erzählt doch immer wieder, er habe die Krise kommen sehen. Sie selbst führen seit über 30 Jahren eine Arbeitsgruppe namens Alternative Wirtschaftspolitik.

Troost: In Deutschland gibt es die Tradition, dass die Menschen sich in Krisenzeiten eher an Bewährtem festhalten, als sich nach links zu orientieren. Es ist ja auch nicht so, dass die SPD im Zuge der Krise zugelegt hätte und nur die Linke nicht profitiert. Die gesamte soziale Bewegung, dazu zähle ich die Gewerkschaften, Attac oder die Friedensbewegung, hat bei Weitem nicht mehr die Stärke wie 2009. Da können wir als Partei nicht so agieren, wie wir es gerne wollen.

ZEIT ONLINE: Geht es den Deutschen nicht vielleicht einfach zu gut, um sich für linke Politik einzusetzen?

Troost: Das glaube ich nicht. Man sieht aber natürlich in Südeuropa, auch in starken Wirtschaftsnationen wie Frankreich oder Italien, dass die Anderen noch wesentlich schlechter dastehen. Dadurch ist die Genügsamkeit hierzulande etwas größer. Auf der anderen Seite glaube ich, dass viele Arbeitnehmer enorm unter Druck stehen, weil sie ständig um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen.

ZEIT ONLINE: Sie haben 1982 zum Thema Staatsverschuldung und Kreditinstitute promoviert. Haben Sie damals schon geahnt, dass eine Schuldenkrise Europa treffen könnte?

Troost: Nein, mein Ausgangspunkt war, zu zeigen, dass Banken die Profiteure der Staatsverschuldung sind.

ZEIT ONLINE: Sind sie das denn?

Troost: Nein, ich konnte das nicht nachweisen. Die Profite, die auf diesem Weg zu erzielen sind, sind unterdurchschnittlich. Da ich mich aber mittlerweile mein halbes Leben mit dem Thema beschäftigt habe, weiß ich, dass wir in keinem europäischen Land, mit Ausnahme vielleicht von Griechenland, eine Staatsschuldenkrise haben. Was wir erleben, ist eine Staatsfinanzierungskrise.

Leserkommentare
  1. Allen voran unsere Einheitsregierung aus CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne verstehen bis hin zur Bundeskanzlerin die Krise nicht.

    Wer den Euro befürwortet, weil er angeblich(!) so gut für die deutsche (Export-)wirtschaft sei, der macht sich per se unglaubwürdig. Zur Wahrheit gehört hier nämlich, dass die Waren größtenteils nur auf Kredit verkauft wurden und bekanntlich sind letzte nunmehr größtenteils uneinbringlich. Damit hat Deutschland die Waren letztendlich verschenkt und das finden die vorstehend genannten Parteien alle toll.

    Möglicherweise ist unsere Führung auch gar nicht so blöd, wie sie nach außen immer tut. Vielleicht haben sie den so eben aufgezeigten Zusammenhang auch längst verstanden. Dann ist das nicht nur grob fahrlässig, sondern mit einer vorsätzlichen Insolvenzverschleppung vergleichbar. Jeder GmbH-Geschäftsführer würde da schon mit einem Bein im Gefängnis sitzen. Vermutlich wissen die oberen Parteikader genau, dass es sich um ein Kartenhaus handelt, was so langsam zusammen bricht. Die Frage ist nur, wann. Je später, desto schlimmer.

    Im Übrigen:
    Weshalb soll Deutschland eigentlich im tatsächlich eintretenden Haftungsfall dann eigentlich bezahlen? Wie wäre es, wenn dann Deutschland auch einmal(!) nicht die Verträge einhält und einfach nicht bezahlt? - Dieses Verträge brechen ist doch in der EU nichts Neues. Über das "einfache" Nichtbezahlen im Haftungsfall sollte man einmal darüber nachdenken, wenngleich es in der praktischen Umsetzung auch schwieriger ist.

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    P. S: Die Linke ist auch keine Lösung. Die wissen auch nur, wie man das Geld anderer Leute ausgeben kann. Sarah Wagenknecht hat zwar Vieles zutreffend analysiert, das Land kann man den Linken dennoch nicht überlassen.

    Bei dem ganzen Geschachere geht es doch nur noch darum, wieviel Deutschland zurückbekommt und wer innerhalb Deutschlands die bereits angefallenden Verluste trägt. Sind es die Sparer, Rentner und Pensionäre oder der Steuerzahler. Und bei dem Drängen auf Austerity geht es darum, die zukünftigen Verluste möglichst zu begrenzen.

    Sie schreiben: " Damit hat Deutschland die Waren letztendlich verschenkt"
    das ist richtig, das ist aber nicht das Schlimmste, das Schlimmste ist dass dadurch die Wirtschaft und Industrie anderer Länder der Währungsunion zerstört wurde (Italien Industrieproduktion seit 2007 minus 25%), weil zu viel importiert wurde.
    Die Währungsunion ist nicht weiter als eine Freihandelszone mit dem Gesetzt des Stärkeren unter ungleich starken Mitgliedern.
    Das ist das wahre Problem, man hat national gedacht anstelle europäisch zu denken!
    Man hat zu kurz gedacht, eine Chance zur Einheit Europas ist einfach verpasst worden!
    Und das wird uns Europäer irgendwann sehr teuer zustehen kommen!

    Abwertung die Exportfirmen zB in deutschland enteignet, von daher nichts neues.
    Der Fehler war anzunehmen, dass sich mit Einfuehrung des
    Euros, die Wirtschaft der Suedlaender einfach umstellen liesse. Jetzt wird im Grunde versucht die Abwertung zu vermeiden und die Suedlaender die Schulden weitgehend bezahlen zu lassen und zu Reformen zu zwingen, die richtig schmerzen. Der Norden sorgt im Gegenzug dafuer, dass die Regierungen im Sueden sich zu ertraeglichen Preisen refinanzieren bzw Kredite umschulden koennen.
    Hoffentlich wird das Kind nicht mit dem Bade ausgeschuettet,

    "Wer den Euro befürwortet, weil er angeblich(!) so gut für die deutsche (Export-)wirtschaft sei, der macht sich per se unglaubwürdig"

    Hier haben wir wieder mal eine Aussage, die weder belegt noch bewiesen werden kann, auch wenn uns einige Wissenschaftler dies immer wieder belegen wollen. Der Geldmarkt ist durch die Teilnahme von Milliarden von Einzelsubjekten so wenig berechenbar und voraussehbar, dass darüber nur Spekulationen gemacht werden können. Ausserdem hat alles, was Wirkung hat, auch Nebenwirkungen. Fragt sich nur, was überwiegt.

    Da seit der Einführung des Euro die deutsche Exportwirtschaft ziemlich gewachsen ist, kann man dies auf den Euro zurückführen. Wer das Gegenteil behauptet, hat vielleicht auch recht, nur der Trend macht ihn unglaubwürdig... ;-)

  2. P. S: Die Linke ist auch keine Lösung. Die wissen auch nur, wie man das Geld anderer Leute ausgeben kann. Sarah Wagenknecht hat zwar Vieles zutreffend analysiert, das Land kann man den Linken dennoch nicht überlassen.

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    denn obwohl eine Person "vieles zutreffend analysiert hat", d.h. Sie ihr in ihrer Analyse zustimmen, darf man "den Linken" "das Land" nicht überlassen. Vielleicht sollten Sie sich einfach etwas von ihrem "linken" Zerrbild freimachen und vor allem das wählen, was Ihrer eigenen Einschätzung nach (!) zutreffend ist, anstatt sich an irgendwelche albernen Ressentiments zu klammern.

    Trotzdem schöne Feiertage.

    geben dann konsequent immer nur ihr eigenens Geld aus? Wäre ja zu schön um wahr zu sein...

    Bis heute habe ich keine schlüssige Antwort auf die Frage wer denn nun tatsächlich das Kapital besser versteht. Die linken oder die rechten...

    Weder Linke Spinner noch sozialistische Traumtänzer oder gar Gutmenschen haben die Bankenkrise, heute-Staatsschuldenkrise- ausgelöst. Sie wissen doch hoffentlich jetzt wer uns richtig teuer zu stehen kommt? Die Linke ist es nicht.
    Das selbsternannte bürgerliche Lager hat nur das eigene Portemonaie im Blick.

    Ihr Standpunkt ist aber wenig differenziert, wenn er auch mit viel Augen zudrücken als kritisch durchgehen mag. Kucken Sie doch einfach mal auf die Zahlen, nicht nur hier in Deutschland, auch in anderen Ländern wie zB den USA, wer die weiten Spendierhosen anhat. Na wissen Sie es noch, in welcher Partei der Theo Waigel war, der die Staatsverschuldung hochgetrieben hat wie kein anderer? In der Linken jedenfalls nicht.

    Es ist schlicht lächerlich, ja unverfroren, wie die Rechte der Linken immer die Schulden in die Schuhe schieben will, die sie selbst verursacht hat - und sie kommt damit durch!
    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Danke, die Redaktion/sam

    • yacobi
    • 30. März 2013 8:58 Uhr

    Würden Sie bitte allergnädigst die Güte haben, Ihre Aussagen mit rationalen Argumenten zu belegen!

    • herc
    • 30. März 2013 9:58 Uhr

    Es ist zum Fremdschämen, wie Bürger mit hohlsten Stammtischressentiments ihre eigene Ratio (falls vorhanden) konterkarieren.

    Es ist weltweit nicht eine einzige sog. "linke" Regierung gewesen, die am Betrug und an der Inkompetenz beteiligt war, die zur Bankenkrise geworden ist.

    Und es waren weltweit die "konservativen" Herren, die die Bankenkrise in eine Staatsschuldenkrise umgedeutet haben und nun von den Bürgern neues "Spielgeld" für ihre "konservativen" Bankerfreunde einfordert.

    Man sagt, Dummheit stinkt. Und über unserem Land stinkt es gewaltig!

  3. Weder aus der variantenreichen Berichterstattung auch ambitionierter Medien noch die Wissenschaftler der verschiedenen "Schulen" haben bisher eine nachvollziehbare und plausible Erklärung geliefert.
    Allenfalls die Indikatoren für die Krisenursache sind einigermaßen unstrittig. Die Schlussfolgerungen jedenfalls und die darauf aufsetzenden Maßnahmen sind sicher gut gemeint, sind aber nach dem Stand der Dinge eine erschütternde Folge von Versuch und Irrtum.
    Fatalerweise wird das Verfahren zusätzlich durch eine ständige und vordergründige Rücksichtnahme auf die Öffentliche Meinung beeinflusst. Wir können nur hoffen, dass die fortschreitende Veränderung der Fakten irgendwann zu einer Beruhigung und vielleicht sogar zu einer Gesundung führen wird. Sicher erscheint mir gar nichts.

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    • va
    • 29. März 2013 18:30 Uhr

    Alles hängt von allem ab!

    Bereits 1912, hat Ludwig v. Mises die Ursachen aufgezeigt.

    Etwa moderner und im Kontext des Euros:

    Bruno Bandulet - Das Maastricht Dossier: Deutschland auf dem Weg in die 3. Währungsreform.

    Das kann ich aus meiner Sicht nicht bestätigen, dass es "bisher keine nachvollziehbaren und plausible Erklärung" gegeben hat: Lesen Sie mal folgendes Essay, das zugegebenermaßen etwas länger und damit vielleicht nicht gerade eine Zwischen-Tür-und-Angel-Lektüre ist:

    http://www.matthiaselbers...

    In einem Binnenmarkt herrscht seit 15 Jahren ein Ungleichgewicht.

    Der Verursacher schaft es durch radikale Lohnkuerzungen und Preisdumping, dass alle anderen innerhalb der Waehrungs- und Freihandelsunion von ihm kaufen. Man ignoriert also die zuvor in Vertraegen festgelegten Ideen und Werte, man scheisst auf Europa und denkt vor allem an den eigenen Profit, der durch die geschlossenen Vertraege moeglich wird.

    Die anderen Laender haben nun zwangslaeufig einen Import-Ueberschuss. Nicht schlimm, aber langfristig ein Problem. Irgendwann macht man die Importe immer nur noch auf Kredit. Ein Richtungswechsel, dass man auch mal verstaerkt exportiert und so seine Kredite abzahlen kann, ist langfristig nicht absehbar. Die Regierungen aller Laender haben sich scheinbar darauf geeinigt, das Problem zu ignorieren.

    Nun sind sie eine Bank. Sie vergeben die Kredite, die diese Geschaefte am Leben erhalten. Sie sind gerade durch eine Finanzkrise, haben mal wieder gelernt dass grosse Blasen problematisch sind. Wuerden sie diesen Kreislauf refinanzieren? Den teilnehmenden Laendern ihre Kredite erneuern?

    Also ich nicht. Und das ist das Problem.

    Die dt. Sparpolitik zwingt andere Laender, genauso wie Deutschland eine Lohndumping-Politik zu fahren(Vgl. aktuelle Kritik von Frankreich/Hollande). Wenn nun aber alle Lohndumping machen, wer wird dann gewinnen? Und wer wird noch Waren kaufen, wenn er nichts verdient?

    Deutschland verfehlt seit Jahren das Inflationsziel der EU. Wir sind China.

    • Chali
    • 29. März 2013 17:46 Uhr

    heute so zahm?

    Ich habe schon Beiträge von Ihnen gelesen, die tiefschürfender waren.

    4 Leserempfehlungen
  4. 5. Genau,

    denn obwohl eine Person "vieles zutreffend analysiert hat", d.h. Sie ihr in ihrer Analyse zustimmen, darf man "den Linken" "das Land" nicht überlassen. Vielleicht sollten Sie sich einfach etwas von ihrem "linken" Zerrbild freimachen und vor allem das wählen, was Ihrer eigenen Einschätzung nach (!) zutreffend ist, anstatt sich an irgendwelche albernen Ressentiments zu klammern.

    Trotzdem schöne Feiertage.

    65 Leserempfehlungen
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    "Genau,

    denn obwohl eine Person "vieles zutreffend analysiert hat", d.h. Sie ihr in ihrer Analyse zustimmen, darf man "den Linken" "das Land" nicht überlassen. Vielleicht sollten Sie sich einfach etwas von ihrem "linken" Zerrbild freimachen und vor allem das wählen, was Ihrer eigenen Einschätzung nach (!) zutreffend ist, anstatt sich an irgendwelche albernen Ressentiments zu klammern.

    Trotzdem schöne Feiertage."

    Nennen Sie mir bitte ein einziges Land auf dieser Erde, in dem es der Bevölkerung durch linke Politik gut geht.

    "Genau,

    denn obwohl eine Person "vieles zutreffend analysiert hat", d.h. Sie ihr in ihrer Analyse zustimmen, darf man "den Linken" "das Land" nicht überlassen. Vielleicht sollten Sie sich einfach etwas von ihrem "linken" Zerrbild freimachen und vor allem das wählen, was Ihrer eigenen Einschätzung nach (!) zutreffend ist, anstatt sich an irgendwelche albernen Ressentiments zu klammern."

    Wenn ich auf die beachtliche und mit Abstand führende Anzahl an Leserempfehlungen (gegenwärtig 43) für diesen Beitrag blicke, komme ich zu dem Entschluss, dass die Zeit und Helmut Schmidt ihre Zielgruppe überdenken sollten.

  5. Warum gründet nicht die Linke all die Unternehmen, die die Arbeitnehmer über Tarif bezahlt? Ach ja, sie hat ja ein Ständesystem als Weltbild. Darin sollten die Unternehmer nur Pflichten und Arbeitnehmer nur Rechte haben. Das ist dann gerecht? Und funktioniert? [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/au

    11 Leserempfehlungen
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    • hairy
    • 29. März 2013 18:20 Uhr

    Was soll das Herbeten der alten Diffamierungen bringen?
    Im übrigen zeigt das Aufgehen der Einkommensschere, dass wieder sich soziale Schichten wieder massiv entmischen.

    Die Linke diffamiert doch die Schicht der Unternehmer, von denen nicht einmal jeder wirklich reich ist. Ich habe nichts gegen eine Diskussion um Chancengleichheit, aber so zu tun, das Arme an sich gute Menschen sind und reiche Menschen Ausbeuter sein müssen, das ist Diffamierung.

    und sich nicht zum Clown machen. Das was sie den Linken unterstellen hat nie ein Linker gefordert. Das was die Linke kritisiert, haben andere konkret in Gesetze und Verordnungen gegossen. Andere: nicht über , sondern UNTER Tarif ....In der DDR haben sie sicher nicht gelebt. Wenn ich aber ihre Bösartigkeit aufgreife, dann bestätigen sie sicher ungewollt, dass die Arbeiter und Angestellten alle Rechte hatten. Ist doch was - oder? Aslo, wie angemerkt: erst denken, dann schreiben. Der Hass ist kein guter Ratgeber.

    • dk9011
    • 29. März 2013 17:59 Uhr

    Den angeblichen Unterschied zwischen Staatsschuldenkrise und Staatsfinanzierungskrise verstehe ich nicht.

    "Das Problem ist nicht die Neuverschuldung, sondern die Umschuldung des vorhandenen Schuldenbestands."

    Die Trennng zwischen Neuverschuldung und Umschuldung des vorhandenen Schuldenstands ('roll-over') ergibt für mich keinen Sinn...denn wenn ein Staat sich heute neu verschuldet, hat er doch morgen einen höheren Schuldenstand, den er wieder Umschulden muss.
    Die Konditionen (Zinsen) sind doch gerade wegen den hohen Schuldenständen so ungünstig. Und je höher die Neuverschuldung, desto höher der Schuldenstand...

    8 Leserempfehlungen
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    • Nest
    • 29. März 2013 18:16 Uhr

    Das Problem ist nicht (primär), dass die Schulden so hoch sind, sondern dass die Zinsen so hoch (geworden) sind.

  6. Wie kommen die Leute nur dazu sich in eine derartige Verantwortung zu drängen.

    7 Leserempfehlungen
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    Mit verlaub, welche Verantwortung, wem gegenüber ?

    • ismus
    • 30. März 2013 6:53 Uhr

    ?

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